Microsoft stellt InfoPath ein: 2013 letzte Version

Microsoft hat bekannt gegeben, das Formular-Managementtool InfoPath einzustellen. Die Entwicklung am Desktop-Client wird mit sofortiger Wirkung eingestellt, der Support wird im Rahmen der Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie bis 2023 weitergeführt. mehr... Microsoft, Office, Infopath Bildquelle: Microsoft Microsoft, Office, Infopath Microsoft, Office, Infopath Microsoft

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Es juckt mich in den Fingern "Gott sei Dank" zu schreiben. Jedes Mal, wenn ich mit InfoPath in Kontakt kam, hätte ich es am liebsten gleich wieder deinstalliert.
 
@HeadCrash: Infopath war schon genial. Man konnte für seine bestehenden Web-Services innerhalb von 5 Minuten ein Gui erzeugen, musste sich nicht selbst um XML-Formatierung und WSDL-Implementierung kümmern und hatte das Gui direkt angebunden. Ich kenne kein anderes Tool, das auch nur annähernd diese Funktionalität bietet. Wenn jemand eines kennt, dann wäre ich für Hinweise dankbar.
 
@Nunk-Junge: Probiert mal Lightswitch oder Access. Auch Project Sienna könnte eine gute Alternative sein, ist aber an Modern UI gebunden. Ich will InfoPath nicht per se schlecht machen, aber aus Anwendersicht (ich hab nie selbst InfoPath-Formulare erstellt) hab ich tatsächlich nur schlechte Erfahrungen gemacht. Es war nie performant, war nie so 100% stabil und das, obwohl es sich "nur" um ein bisschen XML-Verarbeitung handelt. Ich hätte immer zu Visual Studio gegriffen und 10 Minuten mehr investiert, um eine ordentliche Lösung zu bauen.
 
"Erst zum vierten Quartal will Microsoft die Migrationstools veröffentlichen. Der Termin ist so spät gewählt, um bis dahin die nächste Office-Version auf dem Markt zu haben. "

Office 2015 ???
 
@EmilSinclair: Damit ist wohl eher das neue größere Update gemeint.
 
Das rechtfertigt wieder einmal Projekte wie LiMux, wo die Formularsoftware eben als freies Softwareprojekt entwickelt wurde.
So hat man sich erfolgreich von solchen Dingen befreien können und viel Geld gespart.
 
@Tenzing: Da hast du recht, die Downvotes verstehe ich allerdings nicht....
 
@reisi007: Ich auch nicht ;). Da haben wohl wieder die Micro$oft-Fanboys zugeschlagen...
 
@Tenzing: Man spart einerseits kein Geld durch den Einsatz kostenloser Software, andererseits bewahrt einen quelloffene Software nicht vor deren Einstellung.
 
@zwutz: Zu Punkt 1: http://heise.de/-1485410 Zu Punkt 2: Es gibt einem aber die Chance, die Software selbst weiterzuentwickeln bzw. besteht die Chance, dass andere das Projekt übernehmen.
 
@TiKu: Es gibt genug Fälle in der Vergangenheit wo der Umstieg auf kostenlose Software alles andere als günstiger war. Klar, es kann funktionieren, ist aber keine generelle Aussage. Und ja, kostenlose Software wird später eventuell von jemand anderem gepflegt, darauf zu hoffen oder gar eine Entscheidung darauf aufzubauen ist aber naiv. Und selbst weiterentwickeln ist ebenfalls selten eine Option
 
@zwutz: Freie Software =!= Kostenlose Software; Aus dir spricht echt die Expertise in diesem Bereich.

Ich spreche außerdem von langfristigen Kosten. Natürlich muss man zuerst auch darin investieren, daß Mitarbeiter umgeschult werden. Aber langfristig rentiert sich das.
 
@Tenzing: Nein, auch langfristig muss es sich nicht rentieren
 
@TiKu: "Es gibt einem aber die Chance, die Software selbst weiterzuentwickeln bzw. besteht die Chance, dass andere das Projekt übernehmen" Dann darfst du Entwickler bezahlen. Und InfoPath wird ja noch bis 2023 supportet. Daher hast du auch solange eine Software die keine Updates bekommt. Es wird nur keine neue Versionen mehr geben.
 
@Knerd: Naja, aber dazu muss man auch bei Office 2013 oder niedriger bleiben, denn wenn man ein höheres Office installiert, wird das Alte ja deinstalliert.
 
Ich wette die neue Alternative wird mit JavaScript programmiert :S
 
@kelox: und wenn es so wäre? Immerhin wäre sie dann unter Linux lauffähig. Wäre also so gesehen ein Zugewinn. Die Performance von Java lassen wir dabei mal außen vor.
 
@Memfis: JavaScript != Java
 
@0xLeon: Ich finde beides doof.
 
@Memfis: Ich habe das doof ausgedrückt, ich meine, wenn man Anpassungen für die Alternative entwickeln möchte, wird dies wieder mit JS passieren. Sprich, es würde nicht unter Linux laufen ;)
 
@kelox: javascript läuft unter Windows .. aber ich würde keine komplette Anwendung in JavaScript schreiben - zu langsam^^.
 
Blöd für Sharepoint Nutzer. Man konnte da ein paar nette Sachen mit Infopath machen.
 
Ich denke, so langsam geht Office komplett als Dienst ins Netz, und da muss das Portfolio der Programme wohl ausgedünnt werden. Wird wohl als Teilmenge im neuen Sharpoint integriert werden.
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