ARD-Experten fordern Aus für Jugendschutz-Filter

Technische Jugendschutzprogramme sind - betrachtet man die Gesamtsituation in Deutschland - im Grunde nicht mehr als eine verheißungsvolle Mogelpackung mit allerlei Risiken. mehr... Tablet, Ipad, Kinder Bildquelle: Eric Peacock / Flickr Tablet, Ipad, Kinder Tablet, Ipad, Kinder Eric Peacock / Flickr

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Da ein großer Teil der Eltern Kinder nicht Erzieht sondern nur Produziert ( größtenteils bestimmt weil sie sogar zum Pille nehmen zu dumm sind), ist jeder Schutzversuch besser als garnichts.
 
@duduli:
Naja anhand der Statistik werden 'angeblich die Intelligenten' nicht nur den höheren Anteil am Vermögen haben, da sie aber auch nur unmerklich älter werden als der Rest und das Ende doch unumgänglich ist, auch den grösseren Anteil am langsamen Aussterben der Familie, Sippe und letztendlich der 'deutschen' Bevölkerung haben... Würde bedeuten dass die die zu dumm sind die Pille zu nehmen, die einzigen sind die faktisch intelligente Kinder bekommen könnten...

Der selbsternannt intelligente Rest tut sich die Kinder -leisten-

Ob das schlussendlich intelligenter ist, wir werden es nicht mehr erleben ;-)
Ich bin gespannt ob zu meinen Lebzeiten die Natur für Intelligente hier Ausnahmen machen wird...
Ich glaub es nicht...

Naja so hat man da auch weniger Probleme mit Jugendschutz..

Obwohl man sieht an Königshäusern und Superreichen ( adäquat zu Superintelligenten (???) ) dass dort Nachwuchs Pflicht ist, aber aus ganz anderen Gründen.... und ob die intelligent sind ;-) nützlich allemal... bleibt doch der Speck in der Sippe.. ausserdem scheinen auch hier einige für Verhütung zu dumm zu sein.. scheinen aber das ist ja 'versteckte' Intelligenz

Deshalb frag ich mich: Ist ein Steuersparmodell, Elternzeit-Optimierungs Kind - intelligenter als 5 vergessene Pillen?
Vielleicht sollten wir einfach dümmere Kinderförderungsmodelle erfinden, die Schlaue nicht zu ihren Gunsten besser ausnutzen können.... Ironie off

Und jetzt: Give me your -
 
@duduli: Jugendschutz und Intelligenz der Eltern? Böse... Sollten Killerspiele also wirklich Auswirkungen haben, sollte man da nicht erst recht das tun was die ARD vorschlägt?...(Nur so ein blöder Samstagmorgengedanke beim ersten Kaffee)
 
Ich find den kram schon immer zum kotzen. Im Haushalt haben wir seit Jahrzehnten keine Kinder mehr, den scheiss PIN muss ich trotzdem jedes mal eingeben... Es wäre ja schon ne tolle Lösung, wenn man ihn einfach abschalten könnte - auch gerne per Telefonanruf beim Anbieter.. Aber so? Nervig... Zumal Kinder ab nem gewissen Alter sie PIN eh entweder raus bekommen oder sogar gesagt bekommen
 
Ich frage mich immer wieder... wie haben wir frueher ueberlebt.. ohne all den Jugendschutz... Aber warum sollte man auch sinnvolle Sachen entwickeln und foerdern...
 
@StefanB20: Früher war es für Kinder auch bei weitem nicht so einfach an entsprechenden Content zu gelangen.
 
@Zwulf: Brauchten die auch nicht: Hatten noch etwas früher die HJ.
 
Bester Jugendschutz: viel Kommunikation mit dem Zögling und sinnvolle Kontrolle des Nutzungsverhaltens. 100%iger Jugendschutz: unmöglich.
 
@Aerith: Kurz und knapp: Richtig. Trotzdem reizen Kids mitunter trotz dieser Bemühungen das Blatt aus und probieren es eben woanders ;)
 
@iPeople: Darauf, kann man als Elternteil seinen Allerwertesten verwetten. :D
 
Die Experten! Und wenn es schon ein leicher Schutz, besser als garnichts. Immerhin kann so ein Schutz auch die Eltern hin zu ihrer Verantwortung sensibilisieren. Und wenn's auf PCs abgeschafft würde, dann passiert bei den Mobil-Teilen garnichts mehr.
 
So traurig wie es ist, die Kiddys sind dem Digitalen den Eltern meist weit überlegen, oder andersrum, Eltern sind nicht in der lage ihre Zöglinge zu schützen mangels Kenntnis. Wenn Eltern versuchen die Kiddys von irgendwas fern zu halten machen sich die Kiddys erst recht dran, wenn keiner guckt. Aufklärung und das miteinander ist meiner Meinung nach die beste Wahl. CSI mit FSK16, aber ne Massenhinrichtung in den Nachrichten mit zig Toten in Großaufnahmen ist aber gut am hellerlichtem Tag, oder was. Wenn der Jugendschutz daheim funktioniert, gehen die Kiddys doch eh zu jemanden, wo kein Jugendschutz stattfindet, also lieber daheim und von den Eltern kontrolliert.
 
@Roger_Tuff: Stimmt, je verbotener etwas ist, umso interessanter. Und solange die Kids besser darin sind den "Schutz" auszuhebeln als die Eltern, selbigen einzurichten, so lange macht der ganze Aufwand keinen Sinn.
 
Man sollte doch ab und an an seine eigene Kindheit denken...
Ich habe mit 13 auch Spiele ab 18 gespielt... "versaute und tödliche"
Trotzdem schlage ich keine Frauen, Kinder, hab ein "annehmbares" Weltbild, ich arbeite für gutes Geld und versuche den Kids annehmbares zu ermöglichen wie es für heute Standard ist (Anm: Ich (36) wurde als Kind mit nem Videorekorder glücklich gemacht... Kids heute wollen eine PS3 (mindestens) und ein gescheites Smartphone mit Internet
 
@Walkerrp: Dieses ganze Jugendschutzgedöhnse ist sowieso Blödsinn. Als kleines Kind hab ich von einigen Disneyfilmen, die angeblich für Kinder geeignet waren, fiese Alpträume bekommen. Am Anderen Ende des Spektrums hab ich leidenschaftlich das originale UT gedaddelt und nie den Drang zu real-life Gewalt verspürt. Jedes Kind ist anders und allgemeingültige Einteilungen sind völliger Blödsinn.
 
Auch wenn ich Jugendschutzfilter ebenso für Unsinn halte, bin ich der Meinung, dass "Experten" der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten überhauptnichts zu fordern haben. Wer sich mit seinen Angeboten absichtlich unverschlüsselt ins Internet schleicht, um dann bei Leuten für Computer und andere "internetfähige Geräte" auch noch die Hand nach GEZ-Gebühren aufhalten zu können, sollte sich mit Forderungen mal lieber bedeckt halten. Die tolle Haushaltsabgabe war auch ein netter Rechentrick, der nun selbst die Leute zum zahlen zwingt, die sonst aus finanziellen Gründen auf Fernsehen und Radio verzichten würden. Ich hatte als Student z.B. auch keinen Fernseher/Radiogerät/TV-Karte/sonstigen Empfänger im Studentenwohnheim und ständig kamen die Kontrolleure der GEZ an und versuchten einen zu finden. Weil das nicht klappte und man als Student schon damals ohne Laptop nicht auskam (viele Professoren boten Scripte und Übungen damals schon nur noch in elektronischer Form an) wurden dann "internetfähige Geräte" ganz fix gebührenpflichtig gemacht um auch Studenten, die schon nebenher arbeiten mussten um ihren Lebenunterhalt zu bestreiten nochmal abzukassieren obwohl die garkeine Zeit im Studium hatten um fernzusehen, da ein längeres Studium keine Option war. Das Problem ist, dass die Leute, die über die Rundfunkgebühren entscheiden diese aus der Portokasse zahlen (wie ich heute auch) und sich garnicht vorstellen können, dass für andere Leute 18EUR mehrere Tage genug zum Essen bedeuten. Alternativ kann man sich, um alle Rechnungen bezahlen zu können, als Student nur per Bafög schön verschulden (Es ist sicher toll wenn einen die Banken schon in der Hand haben, bevor man auch nur richtig ins Leben gestartet ist.) oder eben das Studium abbrechen und direkt zum Arbeitsamt rennen und eine Hilfsarbeiter-Tätigkeit annehmen. Die reicht auch zum Überleben und Zeit zum Fernsehen hat man dann auch genug, weil man sich sonst wenig leisten kann.____

Da Eltern es in der Hand haben, ob sie ihrem Kind ein Handy mit Internetzugang kaufen oder nicht und es Eltern im Rahmen ihrer Aufsichtspflicht freisteht zu kontrollieren auf welche Seiten ihr Kind surft, sehe ich keine Notwendigkeit für Jugendschutz-Filter. Solche Filter sind ohnehin selbst für minderjährige Teenager leicht zu umgehen und daher nutzlos.
 
Peinlich, peinlich – ARD und ZDF stützen ihre Pressemitteilung auf Falschinformationen:

- Es gibt von den Betreibern anerkannter Jugendschutzprogramme längst auch Jugendschutzprogramme für Smartphones (“Child Protect” von Vodafone und JusProg e.V. für Android und “Surfgarten” von der Deutschen Telekom für iPhone und iPad – jeweils kostenfrei nutzbar für Kunden aller Telefonprovider, Download in den jeweiligen App-Stores)

- Es ist schlicht juristisch falsch, dass “entwicklungsgefährdende” Inhalte wegen der Jugendschutzprogramme keine Altersverifikation mehr brauchen. Diese Inhalte sind nach § 4.1 (absolut verboten) und 4.2 (z.B. einfache Pornografie) weiterhin entweder unzulässig oder nur hinter einem strengen Altersverifikationssystem (AVS) in Deutschland erlaubt. Die sogenannte Privilegierung durch die Anerkennung von Jugendschutzprogrammen bezieht sich lediglich auf “entwicklungsbeeinträchtigende” Inhalte (§ 5 JMStV). Das sind deutlich schwächere Inhalte, die übrigens in allen anderen Ländern der EU und des westlichen Kulturkreises für Kinder aller Altersstufen legal zugänglich sind.

- ARD und ZDF finden, die Jugendschutzprogramme würden den Eltern nur Sicherheit vorgaukeln. Tatsächlich gaukeln jedoch ARD und ZDF den Eltern und auch der Politik Sicherheit vor, wenn sie den Tatort ab 20 Uhr in die Mediathek stellen und so tun als sei das effektiver Jugendschutz – aber Kinderpornos, Pornovideotheken, Uncut-Videos, Gewalt-Spiele etc. aus dem Ausland sind weiterhin mit nur einem Klick im Kinderzimmer. Übrigens gibt es nicht mal eine Sprachbarriere: Youporn schaltet automatisch auf Deutsch und die Uncut-Inhalte gibt es aus Österreich.

Meinungen soll ja jeder haben wie er will, aber wenigstens die wichtigsten Fakten sollten doch stimmen in so einer Pressemitteilung der Öffentlich-Rechtlichen.

ARD und ZDF täten jedenfalls gut daran, statt mit Fehlinfos gegen Jugendschutzprogramme zu schießen, um die eigene für Millionen von Euros (warum auch immer so teuer) installlierte Sendezeitbeschränkung zu rechtfertigen, sich aktiv für die Verbreitung von Jugendschutzprogrammen einzusetzen. Dann brauchen sie auch nicht mehr über mangelnde Verbreitung maulen.

Medienpädagogische Erziehung und als technische Unterstützung der Eltern, Schulen etc. gute Jugendschutzprogramme – etwas Effektiveres gibt es derzeit nicht zum Schutz der Kinder und Jugendlichen im weltweiten Internet.

P.S. Und falls sich jemand wieder Sorge um Zensur macht: Eltern haben bei JSP alle Entscheidungen in der Hand. Sie können installieren, deinstallieren und selbst White- und Blacklisten führen, die die Einstellungen der JSP-Betreiber überschreiben. JSP sind ein kostenloses Angebot für Eltern, keine Pflicht. Wer lieber ständig neben seinem Kind sitzt oder das Thema anders (z-B. in Gesprächen) angeht, der kann, darf und soll das gern so tun!
 
Moment mal... wenig verbreitet? Ist ein "Jugendschutzprogramm" nicht auf allen Windows-Rechnern ab Vista vorinstalliert? Also dieses Family-Safety Ding. In Windows 8 wird beim anlegen eines neuen Accounts sogar gefragt ob es für Kind ist. Wenn das die Eltern dann nicht aktivieren sind sie ja selber schuld. Oder verwechsle ich das mit etwas anderem?
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