Running Gag in UK: Regierung kickt Microsoft Office

Open Office oder Google Docs: Laut The Guardian plant die Regierung in den United Kingdom (wieder einmal) den großen Wechsel weg von Microsoft Office hin zu einer Alternative im Open Document Format. mehr... Microsoft, Windows 8, Office 2013 Bildquelle: Microsoft Microsoft, Office 2013, Office 15 Microsoft, Office 2013, Office 15 Microsoft

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Wäre ja schon einmal ein erster Schritt, wenn man sich schon auf die offenen Formate festlegen würde, selbst mit MS Office...
 
@szoller: Keine Ahnung warum du Minus bekommst. Recht hast du.
 
@szoller: ich bin kein Freund von ODF aber mit der Einführung von .docx war es dann doch eher irrelevant welches dieser nicht von jederman zu öffnenden Dateiformate man verwendet - außerdem war die Umstellung auf das Ribbon eine größere Umgewöhnung als das Umstellen auf zB Libre Office. Selbst heutzutage haben noch einige Unternehmen nicht die Möglichkeit (ohne zeitaufwendiges konvertieren) .docx zu öffnen und sind mit ODF total überfordert...
 
Ist .docx nicht auch ein offenes Format?
 
@Kuli: Jepp, ist es.
 
@Kuli: Ja, ein offener Standard, den dank eines Umfangs von 6.000 Seiten nicht einmal Microsoft komplett unterstützt. Und dessen Umfang eigentlich nur dazu dient, die in der Regel mit wenig Mannstärke ausgestatteten OSS-Entwickler möglichst gut zu überlasten.
 
@Kuli: ich schrieb nichts von den lizenzen sondern davon, wie in vielen kleinen firmen veraltete office anwendungen verwendet werden die weder docx noch odf öffnen können (auch wenn man das dokument geöffnet hat ist es dann kein offenes format). und für das umlernen ist es wurst ob man von office 2003 zu libre office oder einem neuen ms office wechselt (excel hat eine sonderstellung) somit war da eigentlich der ideale zeitpunkt für einen wechsel und viele länder und regionen haben diesen zeitpunkt auch erfolgreich genutzt ( http://de.wikipedia.org/wiki/OpenDocument#Einsatz_des_OpenDocument-Formats_bei_.C3.B6ffentlichen_Stellen ). MS Office kann erst seit 2007 SP2 ODF öffnen (ohne drittanbieter plugin). und wie Jean-Paul Satre schon sagt, das MS Versprechen ist nicht so ernst gemeint wie der Schwur von Sun.
 
Die sagen immer nur sie wollen wechseln, damit MS ihnen mit den Preisen entgegen kommt.
 
@wolle_berlin: und wenn sie es machen gehen sie 5 Jahre später zurück weil die Schulungen der Leute und die Support-Kosten durch externe Berater zu teuer sind.
 
Um am Ende dann 250 Millionen Pfund für den Umstieg auf Open Office zu bezahlen... Wären ja nicht die ersten, die in diese Falle tappen, wie z.B. von Windows auf Linux umzusteigen und hinterher festzustellen, dass die Sache viel teurer wird als vorher. Und bevor jetzt einer mit von wegen "Linux und Open Office sind gratis!" kommt: Die Lizenzkosten sind ein winziger Bruchteil bzw. die geringsten der Kosten, die ein Betriebssystem oder eine Büroanwendung beim Einsatz in einer Firma oder einer öffentlichen Institution verschlingt.
Fast der gesamte Betrag geht in Supportverträge etc., und diese kosten bei den Anbietern, die dann das Linux, Open Office bzw. das ganze Open Source - Zeug betreuen, oftmals dann deutlich mehr als bei z.B. Microsoft. Und unterm Strich hat sich schon mehrfach gezeigt, dass die Kosten dann letztendlich höher ausfallen als wäre man nicht umgestiegen.
 
@mh0001: Komisch nur, dass Städte wie München und Wien da zu ganz anderen Erkenntnissen gekommen sind. Und sowohl in Spanien als auch Finnland kam es ebenfalls zu großen Einsparungen. Wie machen die das nur?
 
@localghost: http://www.focus.de/finanzen/news/software-streit-bei-der-stadt-muenchen-hat-ude-millionen-fuer-linux-rechner-verschleudert_aid_901864.html - Ja zu total anderen Erkenntnissen, indem man statt 17 gleich 60 Millionen ausgeben musste ;)
 
@mh0001: den Artikel hatte ich gerade auch heraus gesucht ^^ egal, es wir immer welche geben, die denken, dass mit Linux alles besser wird.
 
@mh0001: Alter, dein Link ist ja wohl nicht ernst gemeint,oder!? Das war gestreutes FUD einer durch MS finanzierten Studie. Und LANGFRISTIG ist ein Umstieg auf offene Doku.Formate und Z.B. Libreoffe immer die bessere Wahl.
 
@Sequoia77: Ja ne ist klar... Bekanntermaßen sind schließlich ALLE Studien zu Linux, die nicht das gewünschte Ergebnis der Open Source - Gemeinschaft wiedergeben, nicht ernst zu nehmen.
 
@mh0001: Gleiches gilt für Studien bezüglich Wind0ws. Vielleicht solltest du wenigstens mal ein bisschen über den Tellerrand hinaus schauen und deine Scheuklappen ablegen. Aber das kann man halt nicht von jedem verlangen.
 
@localghost: schau nach Schweden, die wohl führenden für moderne IT in der Bürokratie: alle samt zurück zu Windows außer die Uni Uppsala. Warum? Weil die Beraterkosten explodiert sind, als die Umrüstung vollzogen war. Firmen, die Software kostenlos anbieten (Oracle -> mysql) machen die fette Kohle über den Support. Und viele viele Berater machen ihre Millionen durch den Support freier Software.
 
@TurboV6: Hängt halt alles von der Herangehensweise ab. Die Frage ist doch: Warum schaffen es die einen und die anderen nicht? Aber nach dem Echo hier ist diese Frage wohl ketzerisch.
 
@localghost: welcher Staat hat denn komplett gewechselt und ist noch Glücklich darüber? Es sind nur einzelne Standardorte. Und selbst da gibt es vereinzelnd aus Kompatibilitätsgründen MS Office. Ein 100% Umstieg ist mir nicht bekannt. In Schweden ist das alles ein bisschen weiter; aber selbst die denken mit klarem Verstand.
 
Linux vs Windows ... wo naive Ideologie auf verbitterte Praxis trifft. Das Problem ist nicht unbedingt "ob Windows oder Linux", sondern die Energie/Aufwand/Geld der für einen jeweiligen Wechsel/Änderung draufgeht. Ein Wechsel zwischen Linux und Windows macht für größere Unternehmen/Einrichtungen aus wirtschaftlicher Sicht aktuell keinen Sinn :P Und für langfristige Planung ist hier die Unschärfe des Marktes zu groß, als das man mit Bestimmtheit sagen könnte das sich der Wechsel von einem zum andern OS sich in 5, 10 oder 20 Jahren amortisiert hat... XY-Problem.
 
@TurboV6: Spanien und Cuba zum Beispiel, aber heißt nicht das dort keine Windows Rechner geben würde, nur halt das es die Minderheit sind. Ansonsten wird Linux ja sowohl bei Behörden US Verteidigungsministerium, Stadtverwaltung München, im französischem Parlament, die Amerikanische Flugsicherung, NASA, US Postal Service, US Federal Courts, Stadtverwaltung Mexico City, ... als auch bei Firmen, wie z.B. Google oder hier in Deutschland Sixt eingesetzt. Kann also gar nicht so schlecht sein, wie die Windowstrolle immer behaupten :)
 
@Sequoia77: Selbst wenn Du die offiziellen Zahlen der Stadt München anschaust, dann siehst Du wie sie sich das schönrechnen mussten. So haben sie z.B. beim Vergleich auf der Windows-Seite PC-Beschaffungen als Minus gezählt, auf der Linux-Seite aber nicht - obwohl auch dort die Rechner neue beschafft wurden... Auch viele Kosten der Consultants wurden nicht mit einbezogen. Limux ist ein sehr schönes Beispiel, dass die Kosten gerade nicht als Argument taugen. Das Projekt war so teuer, da hätte man sehr lange Lizenzkosten für zahlen können. Wenn man umsteigen will, dann soll man ehrlich sein und sagen, dass es einfach der Wille ist und nicht Argumente künstlich an den Haaren herbeiziehen.
 
@curl: Ich war schon häufig beruflich in Spanien. Ein vollständiger Linux-Umstieg wäre mir absolut neu. Aber das heißt nicht , dass Linux schlecht ist. Windows und Linux sind beide gut, entscheidend sind die Anwendungen die benötigt werden. Schau mal auf der Cebit in den Verwaltungshallen. Ist einer der großen Bereiche der Cebit. Du wirst mehrheitlich Windows-Software finden.
 
@Nunk-Junge: Die meisten sind eigentlich webbasiert :)
 
@curl: Schön wär es. Ich habe einige Kunden aus öffentlichen Verwaltungen, da gibt es bisher kaum webbasierte Software. Das dauert noch eine ganze Weile, bis die so weit sind. In dem Bereich ist Software-Entwicklung technologisch leider sehr rückständig.
 
@Nunk-Junge: Ich weiß ja nicht in welchem Bereich du tätig bist, in meinem Bereich sieht es anders aus.
 
@curl: Kann dir da nur zustimmen, viele Anwendungen in öffentlichen Bereichen sind mittlerweile Webbasiert. Und die, die es nicht sind, werden sehr wahrscheinlich innerhalb der nächsten Jahre umgestellt.
 
@SiTHiS: Sofern ein Systemwechsel vollzogen wird (egal in welche Richtung), so liegt das meist an den Vorlieben und Ideologien des Verantwortlichen, weniger an tatsächlichen Anforderungen. Dementsprechend werden die Zahlen zurechtgebogen... zumindest solange dieser Verantwortliche am Ruder ist, wird es intern keine relevanten Gegenstimmen geben.
 
@mh0001: Sorry, aber die HP-Studie ist anschließend regelrecht zerissen worden und war völlig falsch, zudem von Microsoft beauftragt. Noch fragen, lese mal hier:
http://www.heise.de/open/meldung/Microsoft-veroeffentlicht-Studie-zur-Linux-Migration-in-Muenchen-teilweise-1792252.html
 
@mh0001: Aus eigener Erfahrung: Ja, die Umstellung kostet erstmal Zeit, Nerven und Geld. Ein Aufwand, den man ohne die Umstellung so nicht hätte. Fazit nach ein paar Jahren: Langfristig, insgesamt, hat sich die Abkehr von Windows gelohnt, nicht nur finanziell. Das muss natürlich nicht für alle Szenarien gelten. Bei den meisten ist das aber wohl so.
 
@mh0001: Kommt auf die Sichtweise an, kostet beides das selbe, nur kostet Microsoft dauerhafte Lizenzkosten und Open Source kostet halt Manpower. Also kann man es sich aussuchen Lizenzen zu bezahlen, oder Arbeitsplätze zu schaffen. Zweiteres ist denke ich die bessere Wahl.
 
@knuprecht: Bei Microsoft arbeiten auch keine Menschen, das sind Roboter!
 
@Chiron84: Wer wo bei Microsoft arbeitet ist egal Microsoft wirtschaftet als US Unternehmen, und die Verwaltung in München z.B. arbeitet In Deutschland für Deutsche also bleibt die Kohle im Land, und wandert nicht aus! Was ist besser? Immer noch zweiteres.
 
@knuprecht: Microsoft Deutschland zahlt selbstverständlich auch in Deutschland Steuern, bezahlt Angestellte und was weiß ich was noch.

Und rein zufällig weiß ich, was Freelancer im IT-Bereich kosten...
 
Unterstützt MS Office nicht auch das ODF? Dann wird das sicher irgendwie auch ne Zukunf haben. Bei der brittischen Regierung wäre ich da nicht so sicher. Bei solcher Expertise.
 
@RATTENBAER: Natürlich unterstützt MS Office ODF. Du wirst sogar gefragt welches du als Standardformat verwenden möchtest.
 
@paulchen_panther: Office 2003 noch nicht, da muss man ein Drittanbieter-PlugIn installieren um ODF öffnen zu können, neue Office-Versionen habe ich keine Erfahrung mit.
 
Das freut die MS-Partner, die mit ihrem KnowHow sowohl beim "Weg" von Office verdienen, also auch nachher, wenn sie wieder zurückrollen...
 
200 Millionen Pfund sind schon eine riesige Summe. Man stelle sich vor alle EU-Länder würden sich zusammentun, alles Geld das in Office Lizenzen gesteckt wird in einen Topf werfen und ein Unternehmen mit diesem Geld beauftragen an LibreOffice zu arbeiten. Dann gäbe es relativ bald keine Zweifel mehr ob LibreOffice mit MS Office mithalten kann.
 
@ElLun3s: Geld<->EU<->Softwareentwicklung<->etwas vernünftiges? Eine sehr gewagte These... ;) (Wobei wir bei dem Punkt "ein EU-Unternehmen beauftragen" auch noch ein anderes Problem hätten.)
 
Gute Entscheidung hoffentlich setzen Sie das diesesmal endlich um!
 
Also ich bin mit meinem "Office 2013 Professional" mehr als zufrieden. Ich habe OO/LO mal getestet, an MSO kommt es aber noch laaange nicht ran.
 
@WieAusErSieht: Naja, ich kann mich jetzt nicht dadran erinnern, Feature X zu vermissen. Aber andererseits habe ich bisher allerhöchstens mit Office 2003 gearbeitet, und OO/LO sind - zumindest rein Optisch - Klone von eben jener Office Version.
 
@metty2410: Mir würde zumindest die UI auf die Nerven gehen ;) Kann OO/LO eigentlich externe Datenquellen?
 
@metty2410: Richtig metty, OO/LO sind Klone von einer fast 12 Jahre alten MS Office Version und können fast alles so gut wie das alte MS Produkt. Fällt dir was auf? :-P
 
Der Umstieg kostet auch Geld bei z. B. Schulung und es gibt sicherlich Einbussen in der Arbeitsleistung bei den Usern. So einfach ist ein Wechsel nicht.
 
@Axel10: das ist die "eh da"-Rechnung. Die Leute kosten immer gleich viel. Dass die Effizienz sinkt; darauf kommt niemand.
 
Na dann sollte sie lieber OpenOffice nehmen als das GoogleZeugs. Hoffentlich haben die Briten bissel längeres Durchhaltevermögen...
 
@wingrill4: In Deutschland wäre die Nutzung von Google Docs in vielen Bereichen rechtlich nicht erlaubt. Aber die Briten haben es glaube ich nicht so mit Daten und schützen...
 
Programm!=Format. Irgendwie wird das hier im Artikel kreuz und quer geschmissen.
 
Bin mir nicht sicher, ob eine Umschulung der Mitarbeiter auf ein ca. um 10 Jahre veraltetes Benutzerinterface nicht unterm Strich erheblich teuerer ist als die Volumenlizensen. Von den fehlenden Funktionen mal abgesehen. Für Privatanwender ist MS Office sicherlich überdimensioniert aber im gewerblichen Bereich ist es schlichtweg nicht zu ersetzen...
 
Wenn UK jetzt auf ODF umstellt muss ich mir einen anderen Standard wählen.
 
@Menschenhasser: Keine Bange, den ODF-Standard hält eh keiner ein. (Das ebenfalls standardisierte OOXML aber auch nicht.)
 
Das UK government security assessment ähnlich wie unser BSI hat Ubuntu vor wenigen Wochen in einer Studie als sicherstes Betriebssystem ausgezeichnet. Warum also nicht mehr in Richtung OpenOffice und Linux gehen, wenn es sicherer und günstiger ist.
 
@curl: Günstiger? Das kannst Du gar nicht beurteilen! Lizenzkosten sind ein völlig zu vernachlässigbarer Faktor. Die sind so gering, dass sie neben allen anderen Kosten keine Rolle spielen. Ein Admin für die Umstellung kostet mit Nebenkosten deutlich mehr als 50.000 Euro im Jahr. Ein Trainer ist ungleich teurer. Berater noch teurer.
 
@Nunk-Junge: Natürlich ist es günstiger. Oder willst du mir jetzt erzählen, dass du für eine Windows-Infrastruktur den Admin einsparen kannst ^^ ?
 
@curl: Problem dabei ist das du beide Infrastrukturen parallel fahren musst und Windows Admins selten von heute auf morgen gute Linux Admins sind.
 
@curl: die Studie ist aber ziemlicher Unsinn, wenn man mal reinliest. Da wurde z.B. Windows 7 und 8 in einen Topf geworfen und nicht getrennt betrachtet. Und dann gabs z.B. ein Plus für Ubuntu, welches Secure Boot beherrscht und ein Minus für Windows, weil es das nicht tut (Windows 7 kanns ja noch nicht). SO kann man natürlich sowas auch zusammenklöppeln.
 
Ich frage mich bei solchen Ankündigungen immer was mit dem ganzen VBA Zeugs passiert. Und das ist meist nicht wenig.
 
Was haben die mit dem Geld gemacht? Volumenlizenzen von Office sind ja nun gerade für die öffentliche Hand nicht extrem teuer. Wie viele Millionen Arbeitsplätze haben die da ausgestattet?
 
Sofern ein Systemwechsel vollzogen wird (egal in welche Richtung), so liegt das meist an den Vorlieben und Ideologien des Verantwortlichen, weniger an tatsächlichen Anforderungen. Dementsprechend werden die Zahlen zurechtgebogen... zumindest solange dieser Verantwortliche am Ruder ist, wird es intern keine relevanten Gegenstimmen geben.
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