Eric Schmidt sieht Wettlauf zw. Mensch & Computer

Die Konkurrenz zwischen Menschen und Computern wird in den kommenden Jahren noch ordentlich an Schärfe gewinnen. Davon geht der Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt aus. mehr... Google, Eric Schmidt, World Economic Forum Bildquelle: World Economic Forum / Flickr Google, Schmidt, World Economic Forum Google, Schmidt, World Economic Forum World Economic Forum / Flickr

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Jetzt hat er Angst, dass sein Job in zwei Jahren von einem CEO-boter erledigt wird, der gerade von seiner eigenen Firma entwickelt wird.
 
Eric Schmidt ist ein Schwätzer.
 
@deadbeatcat: Absolut, mich wunderts manchmal in was für Sphären der Typ rumeiert^^
 
der mensch wird so langsam überflüssig und da liegt die gefahr (skynet) LOL
 
@dave678: Solang die Maschinen sich noch nicht selbst programmieren, weiter entwickeln und bauen habe ich einen sicheren Job ;) Allerdings ist es mein Job Arbeitsplätze ab zu bauen.
 
@Eistee: Ja, und der letzte macht das Licht aus... oder wie war das noch?
 
das ist für mich mittlerweile einer der unsymphatischsten CEOs, dessen Gedankengänge immer seltsam er werden...
 
Man mag von Schmidt halten was man will, in diesem Punkt könnte er meiner Meinung nach richtig liegen. Allerdings wird man dieser Problematik (die ja eigentlich gar keine Problematik, sondern ein großer zivilisatorischer Fortschritt und die Erfüllung eines Menschheitstraums ist) nicht mit ein paar Startups und besserer Bildung alleine ausreichend begegnen können. Deshalb halte ich es auch für sinnvoll, verstärkt über Ansätze wie das bedingungslose Grundeinkommen nachzudenken.
 
@nicknicknick: Entweder das, oder direkt die Abschaffung von "Geld" wie wir es kennen. In beiden Fällen halte ich aber die Menschheit allgemein nicht für bereit dafür. Wenn niemand mehr arbeiten "muss" um "gut" zu leben, glaube ich, dass der Anteil derer, die dieses System schamlos ausnutzen und einfach NICHTS sinnvolles zur Gemeinschaft beitragen exorbitant zunehmen wird. Und da schließe ich Kunst und ähnliches durchaus noch als "sinnvoll" mit ein. Damit das funktioniert müssten die Menschen aus eigenem Antrieb heraus "voran" kommen wollen in Sachen Forschung (und wofür sonst noch Zeit ist, wenn zum Beispiel niemand mehr Pakete packen muss)
 
@Draco2007: Also nach meiner Erfahrung ist der Antrieb der meisten Menschen in Wissenschaft und Forschung, aber auch in vielen anderen "höherqualifizierten" Bereichen nicht in erster Linie das Geld sondern die mit der Arbeit verbundene Anerkennung, meinetwegen auch Macht u.ä.. Aber ich gebe dir insofern Recht, dass es sicher noch einige Zeit dauern wird, bis unattraktive Berufe komplett von Maschinen erledigt werden können und ein solches auf Freiwilligkeit beruhendes Modell komplett funktionieren kann.
 
@nicknicknick: Da gebe ich dir völlig Recht, Leute die jetzt schon in solchen Berufen Arbeiten machen das nicht wegen des Geldes. Aber was meinst du wieviele Menschen es von dieser "Sorte" gibt? Und dem gegenübergestellt, wieviele gierige oder schlicht faule Menschen gibt es, die ein solches System bis aufs letzte ausnutzen würden?
 
@Draco2007: Ich weiß nicht, wie viele es von dieser Sorte gibt aber ich kann mir vorstellen, dass dieses Problem lösbar ist. Durch bessere Bildung und gerechtere Chancenverteilung aber einfach auch dadurch, dass Arbeit einen ganz anderen gesellschaftlichen Stellenwert bekommt, wenn man sie nicht mehr als notwendiges Übel betrachtet.
 
@Draco2007: Wann ist denn die Menschheit bereit dafür? Wenn wir 20 Milliarden sind? Oder 30, oder 50? Ohne BGE oder Grundsicherung wächst die Armut und die Geburtenzahlen.
Und deine pessimistische Sichtweise hat glaube ich nicht viel mit der Realität zu tun. Wo kommen immer wieder diese Vorurteile her? Gerade das heutige System ohne BGE, dafür mit ÜberÜberregulierung fördert doch Passivität bei den Menschen.
Und mit 'ausnutzen' hast etwas falsch verstanden. Ein Grundeinkommen kann man gar nicht ausnutzen, weil es ein Grundrecht ist! Oder kann man etwa das Wahl- oder Demonstrationsrecht "bis aufs Letzte" und "schamlos" ausnutzen???
 
@agentbarni: Oh man wieder diese BGE Argument-Tirade....klar kann ich das ausnutzen....2 Möglichkeiten, entweder ich lebe vom BGE und mache NICHTS (außer Foren lesen, zocken, saufen, whatever mir Spass macht) und trage NICHTS produktives zur Menschheit bei. Möglichkeit 2, ich lebe vom BGE und ARBEITE freiwillig in der Forschung oder sonstwo, bei dem ich die Menschhheit VORAN bringe. Ich sage nichts weiter, als das die erste Kategorie Menschen massiv überwiegt. WANN die Menschheit soweit ist, kann ich dir beim besten willen nicht verraten, meine Glaskugel funktioniert nicht mehr. Dazu müsste zuallererst das Konsumdenken aus den Köpfen raus. Und das wird nicht passieren solange einige wenige mächtige/gierige davon profitieren.
 
@nicknicknick: Ich hab mal eine gute Lösung dafür gehört. Warum nicht einfach die Arbeitszeit runtersetzen? z.B. 30 Std/Woche ist dann Vollzeit.
Lassen wir die Roboter für uns arbeiten :)
 
@nicknicknick: Die bisherige Automatisierung hat doch gezeigt, dass wegfallende Jobs stets durch neue Arbeitsplätze ersetzt werden mussten. Grade in der Verwaltung kann man das doch sehr schön sehen, dass dort heute 50% der Kräfte das gleiche schaffen, wie früher. Dafür sind aber Arbeitsplätze in anderen Bereichen entstanden, z.B. in der Softwareentwicklung. Klar werden Jobs wie LKW- und Taxifahrer eines Tages obsolet. Aber was ist, wenn ein LKW liegen bleibt? Da gibt es Miliarden von Gründe, wo das Problem sein könnte. Und da ist der Mensch der Maschine noch millionen Jahre voraus. Einfach weil der Mensch sich dank seiner Evolution stets perfekt an seine Umgebung anpassen kann. Insgesamt kann man es aber als positiv sehen, wenn immer weniger Menschen echte Buckelarbeit leisten müssen. Es hat ja schon seine Gründe, warum die Lebenserwartung steigt und die der Männer sich immer mehr denen der Frauen angleicht. Das hat nicht nur Gründe dank verbessertem Gesundheitssystem, sondern auch, weil heute Berufe in Gefahrenbereichen immer mehr von Robotern übernommen werden.
 
das weiss man doch schon etwas länger. könnte auch was positives hervorbringen die maschinen machen den ganzen mist und die leute kümmern sich um innovationen, soziale tätigkeiten etc.
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