Chrome Bug erlaubt Websites auf Dauer zuzuhören

Spracherkennung gehört zu den Funktionen, die langsam aber sicher im Mainstream ankommen und von Otto-Normal-User zuhause am Rechner genutzt werden. Wie man sich dabei mit Google Chrome unbeabsichtigt einen auf Dauer mitlauschenden Spion ... mehr... Betriebssystem, Google, Chrome OS Bildquelle: Google Betriebssystem, Google, Chrome OS Betriebssystem, Google, Chrome OS Google

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Eine ziemlich ignorante Antwort seitens der Chrome-Entwickler.
Ich glaube aber, dass ich noch nie einer Website Zugriff auf mein Mikrofon gegeben habe. Wieso sollte man das tun? Videokonferenz auf LiveJasmine oder so? :D
 
@rationalist: .. Livejasmin gibt es tatsächlich. Da kennt sich ja einer aus :)
 
@niete: Was ist das für eine Seite?
 
@w4n: Weiß nicht, vielleicht live per Webcam Jasmin-Blumen beim "Aufblühen" zusehen?
 
@niete: Männer... -_-
 
@w4n: google die seite doch einfach oder kennst du sie eigentlich längst und bist dort auch vertreten? xD Könnte ja sein, dass dieser Bug im Chrome irgendwie gewollt ist!? Wer weiß mit was für neuen Diensten Google demnächst auftrimpft bei denen sich eine Lauschattacke im Hintergrund rentiert :D
 
@w4n: Nun sei doch nicht eingeschnappt ;)
 
Is it a bug or is it a feature?
 
@Sturmovik82: Why not both?
 
"Spracherkennung gehört zu den Funktionen, die langsam aber sicher im Mainstream ankommen und von Otto-Normal-User zuhause am Rechner genutzt werden." rly?
 
@Mezo: WF hat bestimmt einen Pressetextschnipsel von Google kopiert.
 
@iWindroid8: Ich nutze noch nicht mal Google Now auf meinem Smartphone. Langsam geht mir dieses "mithören" sei es von Hardware, Apps/Software oder Behörden auf den Zeiger.
 
@w4n: schlimm genug, dass du überhaupt einen Droiden nutzt :P Mir persönlich sammelt Google zu viel und das System sagt mir nicht zu.
 
@Mezo: ich benutze spracherkennung, allerdings nur um morgens meine 20 wecker auszuschalten... => bin da immer ein zombie :-(
 
@Mezo: Mein WP lässt sich ab und zu mal ne SMS im Auto während der Fahrt diktieren, mehr in dieser Richtung nutze ich aber auch nicht.
 
Schön ist es nicht, aber bei mir hat nur eine einzige Seite diese Freigabe, die mit der ich p2p telefoniere. Und wieso sollten die mich weiter aushorchen? Die interessanten Gesprächen sind ja von mir freiwillig freigegeben und nach dem telefonieren, wenn ich eh nicht mehr rede, können die mich nur noch beim fappen hören...
 
@wolle_berlin: Ich will nicht wissen mit wem du so telefonierst, wenn du direkt nach dem auflegen anfängst deinem "Privatleben" nachzugehen ;)
 
Naja, außer bei Webkonferenzen unter Firmen wüsste ich kein Beispiel, weshalb ein Ottonormalsurfer jemals sein Micro für ne Webseite freischalten müsste.
 
@Wetter: z.B für eine Onlineberatung bei einem Techniker eines Dienstleisters oder Lieferanten. Das betrifft vlt nicht Otto Normal, aber wird immer mehr zum beruflichen Alltag. Und die Telekom bietet auch einen solchen Helpdesk an.
 
Seiten, denen man Zugriff auf das Mikrofon erlaubt (btw warum sollte man das tun, wenn man der Seite nicht so sehr vertraut, dass diese kein verstecktes Popup öffnet?) haben also potentiell Zugriff auf das Mikrofon, solange der Browser noch läuft... Kann man vielleicht noch besser lösen, aber einen Bug sehe ich da beim besten Willen nicht!
 
@nicknicknick: Natürlich sollten verschiedene Instanzen ein und derselben Website die gleichen Rechte haben. Das Kernproblem ist aber: "Der entdeckte Bug erlaubt es Website-Betreibern aber, neben ihrer Hauptseite weitere Seiten zum Beispiel als Pop-Under zu öffnen, die mit den gleichen Rechten ausgestattet sind, wie die Hauptseite. Sie können also weiterhin "zuhören"." Das Problem ist die mangelende Vorhersehbarkeit für den Nutzer, das er weiter belauscht wird. Und was das Vertrauen angeht: Wenn der Nutzer die Seite nicht kennt oder eine bisher vertrauenswürdige Seite gekapert wurde, gibt es für den Nutzer keinen Anlass zum Misstrauen.
 
@AhnungslosER: Wenn eine vertrauenswürdige Seite samt Zertifikat gekapert wurde hat man als Nutzer derselben nebenbei noch ganz andere Probleme ;-) Ich sage ja auch, dass man das sicher besser lösen kann, aber als Bug würde ich das trotzdem nicht bezeichnen.
 
@nicknicknick: Natürlich hat man dann noch andere Probleme. Aber ohne es zu wissen ausgehorcht zu werden dürfte zu den weniger offensichtlichen gehören und deshalb finde ich den Hinweis auf dieses Risiko sehr wichtig. Und auch wenn es nicht im streng technischen Sinn ein Bug, sehe ich ein Verhalten das ohne Zustimmung des Nutzers abläuft und für diesen unvorhersehbar ist als Bug an.
 
@AhnungslosER: Naja anscheinend war es doch nur ein Kommunikationsproblem bei Google: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Angebliche-Sicherheitsluecke-in-aktuellem-Chrome-nicht-zu-finden-2096641.html
 
Großkonzerne dürfen alles.
 
Irgendwie kann ich dabei keinen Bug erkennen. Es ist wie bei vielen anderen Browsern ein grandioser Designfehler daß man überhaupt neue Fenster öffnen kann und nicht Tabs erzwingt, aber wenn ich das "Problem" richtig verstehe funktioniert der Browser doch exakt wie geplant. Man erteilt einer Site Rechte und diese bleiben auch über mehrere Tabs oder Fenster erhalten. Wo soll da der Bug sein?
 
@Johnny Cache: Das Problem ist dass man Unsichtbar fenster im Hintergrund oeffnen kann und diese weiter mithoeren auch wenn du die Seite/Seiten schon laengst geschlossen hast
 
@-adrian-: Das ist in diesem Fall sicher ein unangenehmes Verhalten, aber eben nichts was ich als Bug definieren würde, da ja alle Techniken genau das tun wofür sie gedacht waren. Und seien wir doch mal ehrlich, jedem der sich ein paar Gedanken gemacht hat war von Anfang an klar daß es solche Szenarien geben wird.
 
Ich nutze momentan IE11 als Workaround fuer dieses Problem
 
@-adrian-: Kommentar des Tages!
 
Kommt es mir nur so vor oder wird Chrome immer "fetter"?
 
@sersay: Jap das liegt mit unter an den neuen/kommenden Web-Standards.
 
Habe sowas noch nie gehabt und wenn ich der Seite nicht vertraue.. bestaetige ich dies auch nicht. Klar koennte man das beheben in dem Sinne.. gibt ja genug Leute, die wohl auf die schnelle klicken und dann sich wundern, aber denke mal das das Problem nicht so riesig ist wie dort genannt wird. ^^
 
Don't be evil - von diesem Motto Googles ist nichts, aber auch wirklich nichts übrig geblieben. Dass das ein Bug sein soll, glaubt ja nun wirklich niemand.
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