IT-Panik: Firmen rüsten Notstromanlagen massiv auf

Die immer weiter steigende Abhängigkeit der Wirtschaft von funktionierenden IT-Systemen und die Angst vor den Folgen der Energiewende lassen die Anbieter von Notstromversorgungs-Systemen boomen. mehr... Energie, Strom, Leitung, Smart Grid Bildquelle: Ian Muttoo / Flickr Energie, Strom, Leitung, Smart Grid Energie, Strom, Leitung, Smart Grid Ian Muttoo / Flickr

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Denn schon Unterbrechungen im Sekundenbereich können IT-Systeme vorübergehend lahmlegen und die Prozesse so empfindlich stören.
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Wer für solche Fälle keine USV dastehen hat ist selber schuld. Das ist seit Jahren Standard und hat mit Notstromern noch lange nichts zu tun.
Die werden erst bei längeren Unterbrechungen interessant.
 
@Sturmovik82: schon mal daran gedacht das heute z.B. viele Maschinen von Computern gesteuert werden? eine USV für jede Maschine ist unrealistisch da die etwas mehr Strom brauchen wie ein Server. Ausfallen wird sie aber trotzdem wenn nur 1sec der Strom weg ist. Und es gibt viele Prozesse wo so etwas auch einen Schaden verursacht (z.B. abgebrochene Werkzeuge) der erst behoben werden muss bevor es wieder weiter gehen kann. Somit steht die Maschine und verursacht enorme Kosten wegen dem Produktionsausfall.
 
@Eistee: Natürlich. Deswegen sind Maschinen, bei denen Spannungsschwankungen derart kritisch sind, von Haus aus gepuffert. Hab das vor Jahren mal bei nem recht großen CNC-Automaten wechseln dürfen :s Wenn daran gespart wurde, Pech. Großunternehmen, die von einer stabilen Stromversorgung abhängig sind bauen sich sowieso eigene Kraftwerke, z.B. AMD (jetzt Globalfoundries) in Dresden.
 
@Eistee: Einzelne USV's für jedes einzelne Gerät wären ja auch blödsinnig, natürlich braucht es dann eine zentrale, größere USV an eigenen Leitungen.
 
@Eistee: also wir stellen Maschinen her (Großmaschinen für die Industrie). Kunden wie VW, Mercedes, BMW und Co fordern integrierte Lösungen für das Abfangen von Spannungsschwankungen bzw. das Überbrücken von Stromausfällen bis 10 Sekunden. Normalerweise wird das durch eine sofortige Pause des Programmablaufs sowie herunterfahren der Maschine gelöst. So gehen keine Daten bzw. Bauteile verloren. Für die USV von Maschinenhallen ist der Kunde selbst verantwortlich. Das ist seit Jahren Industriestandard und wird von so gut wie allen Industrie-Maschinenherstellern ähnlich gelöst.
 
@TurboV6: so sieht's aus. Die Maschinen werden dabei sogar meist "Server"-Seitig in ihre Ausgangsposition gefahren sodass ein Ausfall von etwaigen Backupbatterien auch kein Risiko darstellt. Aber hier ist eben der Unterschied zwischen der Auffassung eines Otto-Normal-Kunden und einen der die eigentlichen Zusammenhänge wesentlich besser versteht.
 
@Stefan_der_held: ;-)
 
@Sturmovik82: naja ich denke das die häufigere anzahl der kleinen unterbrechungen einfach die angst verstärkt das es bald auch häufiger zu längeren ausfällen kommt.
 
@Sturmovik82: Naja der eigentliche Sinn ist bei einer USV ja, den Server automatisch ordnungsgemäß herunterfahren zu lassen. Netzunabhängige Versorgungslösungen sind hingegen eine vollkommen andere Größenordnung (bspw. in Krankenhäusern wo ganze Keller voller Bleiakkus und/oder Dieselgeneratoren stehen). Kommt aber immer darauf an was man erreichen will.
 
@Sturmovik82: Wie schon weiter unten angesprochen, ist selbst die USV nicht für alle Szenarien sinnvoll. Einzelne Server kann ich damit runterfahren lassen, da reicht der Strom noch. Wenn ich ein Rechenzentrum habe, macht eine USV weniger Sinn!
 
@Schrimpes: Auch eine zentrale, große USV mit mehreren, zusammen arbeitenden Batterien und noch einem Diesel dahinter schimpft sich immer noch "USV".
 
toll ihr Hippies... Atomkraft? Ja bitte!!!
 
@Pigu: es gibt keine Atomkraft
 
@NaiZyy: Sag das mal den Medien, die mögen das Wort doch so gerne. Klingt es doch gleich viel gefährlicher als Kernenergie, so viel zum Thema neutrales "Bildungsfernsehen", aber bei denen gibt es ja auch einen Super-Gau. Eine Erklärung, was ein Super- größt anzunehmenden Unfall im vergleich zu einem größt anzunehmenden Unfall ist, sind sie auch bis heute schuldig geblieben
 
@Krucki: Das liegt doch auf der Hand: der Super-GAU ist dann eben größererer ;)
 
@Pigu: Würden die Leute sich aktiv mal mit der Technik beschäftigen, statt nur blind dem medienwirksamen Meinungs-TV alles glaube, dann wäre uns echt geholfen. Naja das Thema ist in D leider gegessen. Das Licht geht noch viel zu selten aus, die ganzen Pseudoökos müssten mal paar Tage im Dunkeln sitzen.
 
@Pigu: und den Müll laden wir in deinem Vorgarten ab. Endlagerfrage gelöst.
 
@Sturmovik82: 95% des Abfalls könnte man durch Wiederaufbereitung weiter verwenden. Die restlichen 5% kann man ohne Probleme in Salzbergwerken unterbringen, allerdings dann nur in welche, in denen Sollen gegraben wurden und nicht welche, wo die gesamte Salzschicht abgebaut wurde wie es in kritisierten Bergwerken der Fall ist. Zusätzlich wäre eine Lagerung in unterirdischen Bunkern genau so gut möglich. Die Brennelemente bleiben ja im Castorbehälter, was der aushält kann man in Videos auf Youtube sehen. In Fässern kann man dann in Glas eingeschmolzen die schwach radioaktive Abfälle lagern, die zudem einen internen Betonmantel verfügen. Was denkst du eigentlich was mit radioaktiven Abfällen aus Krankenhäusern etc. passiert?
 
@Krucki: Und wieviele Millionen Jahre so ein Castorbehälter in einer hochkorrosiven Umgebung dicht bleibt, sieht man sicher auch auf Youtube... Das Zeuch zu verbuddeln ist keine Lösung, egal in wieviele Schichten von $irgendeinmaterial man das einwickelt.___Medizinische Abfälle stehen auf nem ganz anderen Blatt, da es A) wesentlich geringere Mengen sind und B) einem deutlich höheren Zweck dienen.
 
@Sturmovik82: ich sehe es ehr als Verschwendung mit der Einlagerung. Da ist noch mehr als genug Energie in den Stäben vorhanden die genutzt werden will. Auch wenn es nicht mehr zum Betreiben eines Kraftwerks ausreichen mag. Da muss ein vernünftiges Recycling her. Bin mir sicher, dass es da sinnvolle friedfertige Verwendungsmöglichkeiten für gibt. Dieses Einlagern ist vergleichbar damit "ich bekomme den Rest nicht mehr aus der Flasche gepumpt da der Schnorchel zu kurz ist... also wegschmeißen"...
 
@Stefan_der_held: Sicher geht da noch einiges an Energie rauszuholen, aber leider nicht mit (wirtschaftlich) vertretbarem Aufwand. Und auch wenn morgen eine Technologie dafür erfunden wird, bleib ich gegen Kernenergie, da es eine für den Menschen nicht beherrschbare Technik ist.
 
@Sturmovik82: Das Problem was ich bei erneuerbaren Energien sehe ist, dass es aktuell keine wirklich sinnvollen Alternativen gibt welche unabhängig von Wind, Sonne, Wasser (kann ja schließlich alles schwanken, Wasser ist dabei noch das zuverlässigste jedoch mit vergleichbar geringer Ausbeute) stabil und zuverlässig den exponentiell steigenden Energiehunger der modernen Welt sättigen kann.
 
@Stefan_der_held: Ja, die Grundlastsicherung ist ein Problem, da geb ich dir vollkommen Recht. Auch dafür gibts Lösungen, nur ziehen die wiederum andere Problemchen nach sich, wie aufquellenden Boden & grauenhaften Gestank (Geothermalenergie), Konkurrenz zur Nahrungsproduktion (Biogas) etc.
Pufferung ginge auch, nur ist das irre teuer und ineffizient.____
Aber irgendwie müssen wir weg von den fossilen Energien, bevor diese nicht mehr verfügbar sind und zwar mit beherrschbaren Technologien. Kernenergie ist bisher nicht beherrschbar, wie einige für die nächsten Jahrtausende unbewohnbare Gegenden auf unserem Planeten beweisen.
 
Weil z.B. beim Arbeiten in Werkstatt, Garage und Scheune bei mir ab und zu mal die Sicherung oder gar der FI fliegt, habe ich schon seit Jahren eine USV im Serverraum und eine im Büro meines Hauses. Nichts ist blöder als wenn der Rechnerpark ein paar neu geschnittene Videos rendert, man in der Zwischenzeit am Auto oder einem anderen Projekt basteln will und dann das ganze Haus plötzlich stromlos ist, weil man z.B. bei der Flex, bevor sie ausgelaufen war, schon wieder eingeschaltet hatte.____Das Firmen eine USV heute nicht zumindest in jedem Serverraum standardmässig haben, obwohl ich als Privatmann sowas seit Jahren habe, ist einfach nur grob fahrlässig. Die passende Datei vor dem Schreiben auf Festplatte im flüchtigen Cache des Servers und ein Stromausfall der sie zum Teufel jagt verursacht gewiss höhere Kosten als eine USV. eine USV sollte daher Pflicht für Firmen sein. Wenn der Strom mitten im Aktualisieren einer wichtige Firmendatenbank ausfällt kann der Schaden selbst bei kleineren Betrieben leicht mehrere zehntausend Euro gross werden.____Die Energiewende sehe ich da als garkein so kritisches Problem. Stromausfälle gab es gerade in grossen Städten und Industriestandorten immer schon. Schon vor 10 Jahren, in meiner Zeit als studentischer Admin im Hochschulnetz, gab es mehrere Stromausfälle bei denen die USV (in diesem Fall Akkumulatoren und ein nachgeschalteter Dieselgenerator) ran mussten um die Server am Leben zu halten. Das ist schon ziemlich peinlich, wenn Firmen sowas nicht mit der ersten Anschaffung von Server und Backup-System gleich mit anschaffen. Das gehört fest dazu.
 
@nOOwin: Du weißt aber schon was ein FI macht? Das der auslöst hat mit Sicherheit nichts mit einer Flex zu tun die sich noch dreht sondern eher mit einem defektem Gerät oder einer defekten Leitung. Sprich der Strom fließt nicht im Nulleiter zurück sonder verschwindet irgendwo anders. Im schlimmsten Fall fließt er durch dich zurück in die Erde und davor soll dich der FI schützen. Oder es wurde bei dir nicht der für deinen Zweck richtige FI eingebaut. Guck mal was drauf steht. 10mA bzw. 30mA sind für Feuchträume also Bad oder Außenbereich (Personenschutz). Für alles andere sollten 300mA reichen (Brandschutz). Ein Elektriker deiner Wahl kann auch mit einem Messgerät die Leitungen prüfen und evtl. vorhandene defekte Leitungen finden.
 
usv ist für kurze ausfälle und stromschwankungen. wer mehr braucht, sollte vielleicht über dieselgeneratoren im keller o.ä. nachdenken. man kann mit einer usv einen einzelnen pc aber auch problemos einen ganzen serverraum betreiben. kommt eben auf die gegebenheiten vor ort an. ___ zum thema atomkraft: fühlt ihr euch sicherer, wenn es in d keine atomkraftwerke mehr gibt? was ist, wenn frankreich und tschechien wie angekündigt ihre kraftwerke in der nähe der deutschen grenze bauen? und, wie fühlt ihr euch jetzt? egal ob klima, sicherheit, hunger, krankheiten, der mensch sollte endlich global denken lernen. wenn wir millionen ausgeben um co2 zu sparen, freuen sich die amis und chinesen, dass sie entsprechend mehr rauspusten können usw usf
 
@troll_hunter: wie lang hält so ein usv im durchschnitt ? evtl. sollten wir bevor wir aus der atomkraft aussteigen noch zwei atomkraftwerke an die jeweiligen grenzen bauen :P
 
Wir haben uns im Haushalt auch schon Taschenlampen und Eimer besorgt. Man weiss ja nie...
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