Google Glass: Gericht erklärt Strafzettel für nichtig

Ein Verkehrsgericht in der kalifornischen Stadt San Diego hat einen Strafzettel für nichtig erklärt, den ein Polizist zuvor gegen eine Frau geschrieben hatte, die beim Autofahren mit Googles Datenbrille unterwegs war. Der Beamte habe nicht belegen ... mehr... Google, Cyberbrille, Augmented Reality, Google Glass, Project Glass, Glass, Videobrille Bildquelle: Google Google, Cyberbrille, Augmented Reality, Google Glass, Project Glass, Glass, Videobrille Google, Cyberbrille, Augmented Reality, Google Glass, Project Glass, Glass, Videobrille Google

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Wenn die schon Gesetze gegen die Nutzung von Bildschirmen während der Fahrt haben, könnte es aber Ärger für eine Autohersteller geben, die inzwischen solche Dinger statt des konventionellen Tachos verbauen. Was Glass betrifft halte ich die Bedenken aber auch völlig übertrieben. Lieber habe ich was direkt (auch wenn Glass nicht direkt ist) in meinem Blickfeld, als irgendwo fern ab auf einen Navi zu schielen.
 
@Johnny Cache: Das Blickfeld hat jederzeit frei zu sein. Nicht umsonst hat die Windschutzscheibe einen Bereich, in dem keine Kleber, Navis oder sonstige Sichtbehinderungen sein dürfen.
Glass beim Fahren zu benutzen, egal weche Daten es anzeigt ist in dt. aus gutem Grund verboten.
 
@gutenmorgen1: Und ich finde es ist aus gutem Grund verboten. Es ist einfach so, dass menschen schlecht im Multi-Tasking sind. Auch wenn es viele von sich denken, aber es ist einfach nicht der Fall. man wurd unaufmerksammer, wenn man durch so was sbgelenkt ist. Und irgend wann passierts, da ist der Fußgänger dann tod .... ist es das wirklich wert?
 
@gutenmorgen1: das bezweifel ich stark. Glass hat kein Bauteil, das die Sicht beeinträchtigt oder verhindert. Wenn Du gerade schaust kannst Du problemlos alles sehen, wie ohne Glass. Die Blickrichtung von Glass würde Richtung Sonnenblende oder höher gehen, wo ohnehin nichts Relevantes zu sehen ist. Und sogar dieser Bereich der Anzeige ist durchsichtig. In der rechtlichen Theorie wäre auch ein Plexi-Glas vor dem Auge erlaubt. Nichts anderes ist eine Brille. Wenn es um die Nutzung geht, so gibt es in Deutschland kein Gesetz und würde in der Grauzone landen. Es ist per se in Deutschland nicht verboten Geräte im Fahrzeug zu nutzen. Die einzige Ausnahme sind Mobiltelefon; egal wie. Wenn Du mit dem iPod die Musik verstellst ist dies erlaubt. Nimmst Du dazu das iPhone ist dies verboten. Der Text dazu: "Dem Fahrzeugführer ist die Benutzung eines Mobil- oder Autotelefons untersagt, wenn er hierfür das Mobiltelefon oder den Hörer des Autotelefons aufnimmt oder hält." Glass ist kein Mobil- oder Autotelefon.
 
Allein die Argumentation, dass in dem Gesetz "Google Glass nicht explizit erwähnt" sei, zeigt ja schon, wie hirnlos die Amis mittlerweile argumentieren. Wenn sie hier wirklich etwas mit Präzedenzwirkung schaffen wollten, müssten sie mal analysieren, inwieweit das Gestell von Glass tatsächlich die Sich am rechten Auge einschränkt. Und man müsste wahrscheinlich sogar von Anwendungsfall zu Anwendungsfall unterscheiden, wann Glass eingesetzt werden dürfte. Denn Video schauen beim Autofahren wird auch mit Glass eine massive Ablenkung sein, wohingegen Navigationshinweise wahrscheinlich durchaus sinnvoll genutzt werden könnten.
 
es ist doch allgemein bekannt, das die Klammen Kommunen durch Knöllchen ihre Haushalte aufbessern möchten. Finde das Urteil gut, wobei ich mir aber auch vorstellen kann das google glass während der Fahrt ablenken kann, genau wie ein Navi, tablet oder ähnliches...
 
@sanem: die Brille kann Fluch und Segen zugleich sein! man kann sie sicherlich gut in den Straßenverkehr einbauen.. aber genau so gut wird sie uns ablenken!?
 
@sanem: Es lenkt genauso massiv ab wie telefonieren im Auto, was zu recht verboten ist. Das Polizeiauto nicht zu bemerken und es mit Vollgas zu überholen deutet doch stark darauf hin, dass sie sehr abgelenkt war.
 
@rallef: Viel schlimmer als telefonieren im Auto ist das schreiben von Textnachrichten. Egal ob SMS, Facebook Whatsapp oder wie sich der Dienst schimpft.
 
@rallef: Irgendwie taucht dein Wort Vollgas in obiger News nicht auf, von einem bzw. dem nullkomanull bemerkten (überholen eines) Polizeiauto sehe ich auch nichts ... an was liegt das nur ? *fg
 
@DerTigga: Zumindest ist Sie schneller gefahren als erlaubt und glaub mir, die Polizei egal ob in DE oder in USA hällt dich wegen 20 - 30 km/h mehr fast nicht an.. also scheint da mehr Geschwindigkeit im Spiel gewesen zu sein...
 
@M. Rhein: Ohne genaue Angabe, wieviel zuviel die oben im Bericht stehenden und wohl nur geschätzten 136km/h auf jener Strecke waren, kann man das nur sehr schwer einschätzen. Wissen darüber, ob das, umgerechnet auf Meilen pro Stunde, egal wo in der USA, grundsätzlich zuviel des Guten wäre, habe ich zugegeben nicht. Inwieweit man die Geschwindigkeit kurzfristig erhöhen darf um einen Überholvorgang zügig abzuschließen, wäre evt. auch diskutabel. Ob der Polizist fähig und berechtigt ist, zurecht zu assoziieren, das die Brille sowas wie enthemmend gewirkt hat, sehe ich reichlich kritisch. Es wäre aber wohl auch möglich, das da zum guten Teil einfach nur das Ego des Polizisten reagiert hat, wie "respektlos" sich da (beim Überholen) verhalten wurde..da gab und gibt es sicher weltweit genug Zeitgenossen, die in solchem Fall schlagartig mein(t)en, sich ziemlich viel bis alles erlauben zu dürfen, ob nun Polizist oder nicht.. ;-)
 
@DerTigga: Darüber kann man Spekulieren ist klar, aber darüber braucht man nicht spekulieren denn hier geht es darum dass Sie abgelenkt war, egal ob absicht, abgelenkt... ich habs schon am eigenen leib gemerkt wie Autofahrer unterwegs sind...
 
Im Straßenverkehr sehe ich besonders große Gefahr durch Ablenkung wenn die Brille jetzt nicht gerade als Fahrerunterstützung sondern z.B. zum Lesen von Nachrichten genutzt wird. Ich empfinde auch telefonieren mit Freisprecheinrichtung als Ablenkung, da man ( ich zumindest ) doch geneigt ist sich mehr auf das Gespräch als auf das Fahren zu konzentrieren. Beim Gespräch mit Anwesenden ist es irgendwie anders, da hat man auch irgendwie mehr Zeit zum Denken, weils nichts kostet vielleicht..
 
@MrRossi: +1 Selbst mit Freisprechanlage ist telefonieren eine Ablenkung. Wenn der Gesprächspartner mit im Auto sitzt, hat er die Situation vor Augen und redet nicht einfach weiter, wenns mal stressig wird. Deswegen kann man telefonieren nicht mit nem normalen Gespräch vergleichen. Der Mensch kann eben nicht gleichzeitig geradeausfahren und telefonieren, das Ergebnis sehe ich jeden Tag aufm Weg zur Arbeit in Form von Trümmern am Straßenrand.
 
Generell sollte es ein Verbot geben. Denn ein Auto ist ziemlich Gefährlich für Mensch und Natur.
 
Die Frage, die sich mir jetzt natürlich stellt ist, warum sie das Ding dann überhaupt auf hatte... Mir ist jetzt nicht bekannt, dass Google die Gläser der individuellen Sehstärke anpasst, so dass man sie auch als normale Brille benutzen kann. Per vordefinierten Sprachbefehl könnte man die Brille ja einfach ausschalten und bis der Polizist dann am Auto ist, kann er nichts mehr nachweisen. Darum halte ich das Urteil für gefährlich, gerade in den USA, da es ja dort Präzedenzfälle gibt.
 
Ok wir halten fest: Man trägt Google-Glas nicht um es zu nutzen, sondern nur um dämlich auszusehen... und der nächste der mit dem Handy am Ohr erwischt wird, redet sich dann auch damit raus, er hätte sich nur das Ohr wärmen wollen, aber aktiv telefoniert habe er damit natürlich nicht. Ja ja ich weiß, man kann eine Telefonverbindung sehr wohl nachträglich nachweisen, aber gilt das nicht auch für Googles Zombiemacher? Der Mist gehört außerhalb der eigenen 4 Wände verboten. Punkt. Mich wundert allerdings, daß hier zweifelsfrei eine Nutzung nachgewiesen werden muß, während zum Beispiel Mordprozesse auch ohne Leiche zu einer Verurteilung führen können (Indizienprozeß). Kranke Welt.
 
in deutschland komm dann wieder die kleinkarierten cdu menschen an -.-
Kommentar abgeben Netiquette beachten!