Google zeigt smarte Kontaktlinse für Diabetiker

Nach seiner "Datenbrille" Google Glass hat der Suchmaschinenriese das nächste Projekt im Zusammenhang mit Augen vorgestellt: eine "intelligente" Kontaktlinse. Diese überwacht per Tränenflüssigkeit den Blutzuckerspiegel. mehr... Google, Google X, Kontaktlinse Bildquelle: Google Google, Google X, Kontaktlinse Google, Google X, Kontaktlinse Google

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Bin zwar kein Diabetiker, jedoch kann ich mir gut vorstellen, dass für den betroffenen Personenkreis so etwas eine enorme Erleichterung darstellt.
 
@wertzuiop123: Ich kenne einige Diabetiker, die messen Morgens Ihren Blutzuckerspiegel und das war es dann. Ausserdem kann ein falscher Wert in der Linse tödlich sein, da sollte man besser auf Analoge Technik vertrauen.
 
@duduli: Ein Meßfehler ist ein Meßfehler. Ob der jetzt von einer solchen Linse oder von einem externen Meßgerät kommt ist eigentlich egal. Der gravierende Unterschied dürfte aber sein daß bei einer kontinuierlichen Messung mit einer solchen Linse Fehler möglicherweise besser auffallen, da einzelne Ausreißer kompensiert werden können, während bei einer Einzelmessung ein defekter Sensor normalerweise nicht sonderlich auffällt.
 
@wertzuiop123: Nö warum auch? Mit so einem Ding im Auge rumlaufen? Never! Lieber ein kleines Gerät, das gerade mal paar cm Groß ist in der Tasche rumlaufen. Will man Blutwerte schauen, zack raus holen, kurz einstechen und schon hat man alles was man braucht. Dafür braucht man den Geheimdienst Google nicht.
 
@Gannicus: Quatsch, eine Warnung vor Unterzucker muss automatisch und rechtzeitig kommen, ist der Fall erst einmal eingetreten, ist man oft nicht mehr in der Lage, noch selbst zu messen. Du hast leider keine Ahnung, worüber du redest.
 
@chronos42: Ich will Dir Deine Erfahrung nicht absprechen, aber es variiert nunmal von Körper zu Körper. Ich selber bin zwar nicht betroffen, habe aber Betroffene im Umkreis. Und durch die Bank weg haben alle ihren Körper ziemlich im Griff und schon lange keine Probs mehr wegen Unterzuckerung. Sicher, am Anfang wars es schwer, sagen alle. Aber man lernt, die Zeichen zu deuten und steuert sofort gegen.
 
@iPeople: Nein, bei Typ 1 ein variiert nichts großartig, da reagiert jeder Körper weitgehend gleich. Das einzige, was sich etwas verändert, ist die Wahrnehmengsschwelle, die steigt mit der Zeit immer höher. Das bedeutet, es passiert bei einer Unterzuckerung am Anfang meist erst mal nichts besonderes, dann geht es plötzlich ganz schnell. Innerhalb von Minuten ist man dann nicht mehr in der Lage, noch zu reagieren. Schafft man es nicht, in der kurzen Zeitspanne zu reagieren, hat man verloren, die nächsten ein bis zwei Stunden werden dann mitunter sehr unangenehm. Ein solches Gerät würde rechtzeitig darauf hinweisen, wenn der BZ unter einen kritischen, aber noch nicht gefährlichen Pegel abgefallen ist, man kann dann noch problemlos darauf reagieren. Das wäre eine sehr große Verbesserung gegenüber der jetzigen Situation.
 
@chronos42: aber warum im auge? es gibt seit jahren insulinpumpen mit blutzuckersensor, warum sollte man sich dann einen sensor ins auge setzen, wenn es auch unter der haut funktioniert.
 
@otzepo: Warum sollte man invasiv arbeiten und mögliche Infektionen und weitere Komplikationen riskieren, wenn es auch nicht-invasiv geht?
 
@AaronHades: eine dünne kanüle im unterhautfettgewebe hat weniger risiken als eine kontaktlinse. das auge von diabetikern ist viel empfindlicher, sollte es zu einer kontamination durch keime oder fremdkörper kommen (auch die linse selbst kann schon verletzungen hervorrufen). zusätzlich können neuropathien dafür sorgen, dass der betroffene ungeschickt die linse ins auge rammt bzw entfernt. ob eine kontaktlinse überhaupt in frage kommt muss in jedem einzelfall entschieden werden - und so ist diese idee nur für einen bruchteil der patienten überhaupt zu verwirklichen. insulinpumpen sind zumindest in deutschland relativ weit verbreitet und können mehr als diese linse, in einem land wie amerika ohne ausgereiftes gesundheitssystem ist dies vielleicht eine preiswerte alternative, aber gesund klingt das nicht.
 
@otzepo: Ein bestehender DM ist definitiv KEINE Kontraindikation für das Tragen von Kontaktlinsen, im Gegenteil. Da bei vielen Diabetikern die Sehleistung am Tag recht stark schwank ist der Einsatz von Kontaktlinsen hier sowohl praktischer als auch wirtschaftlicher. Sicherlich hast du bezüglich eines höheren Infektionsrisikos recht, aber das sollte bei einer guten ärztlichen Versorgung kein Problem sein, da ja auch ein recht engmaschiger Augenarztbesuch für die betroffenen Patienten empfohlen wird (wobei dann auch eine mögliche diabetische Neuropathie am Auge erkannt werden würde - wobei eine diabetische Retinopathie davon eh unberührt bleibt). Der direkte Vergleich dieser Methode mit einer CSII hakt natürlich eh, da es sich ja nicht um eine Therapieform, sondern (noch) um eine reine Messmethode handelt. Wobei auch hier die Forschung Richtung Therapie geht, soweit ich weis.
 
@wertzuiop123: Ja, wäre es! Ich bin seit 25 Jahren Typ1 Diabetiker, eine permanente BZ Überwachung mit rechtzeitiger Warnung vor Unterzuckerung hätte mir in meinem Leben schon einige sehr, sehr unangenehme und lebensgefährliche Situationen erspart.
 
Respekt! Wie man es von Google gewohnt ist, sicher wieder nah am Selbstkostenpreis und nicht, wie in der medizin so oft, zu überzogenen Preisen. Eine schöne Erfindung für Betroffene.

Und das mag ich an Google einfach. Da wird nicht nur nach Themen geforcht, mit denen sich Geld verdienen lässt, sondern man lässt die Leute da wirklich ihre "verrückten" Ideen umsetzen.
 
@FatEric: Google ist wie die allermeisten Unternehmen gewinnorientiert. Was du meinst ist, dass Google innovativ ist. Aber das bedeutet nicht, dass sie nicht Gewinn daraus schlagen möchten. Wenn du dir Stastistiken über Diabetes anschaust, wirst du merken, dass dies ein riesiger Markt ist, welcher noch stetig am wachsen ist. Dass Google das Ding zum Selbstkostenpreis abgibt, wage ich zu bezweifeln, ausser Google nutzt die Daten irgendwie für die Werbeindustrie (was offensichtlich nicht der Fall ist) Der Preis wird marktgerecht sein, d.h. so hoch oder tief, damit genügend Leute das Ding kaufen wollen. Und sobald da Krankenkassen im Spiel sind, können noch höhere Preise verlangt werden. Irgend ein Preis bezahlst du, entweder mit deinen Euronen, oder mit deinen Daten.
 
@FatEric: Naja, MS Research haut auch coole Sachen raus, nur wird selten bis nie berichtet ;)
 
@Knerd: Bei MS Research muss ich aber leider mit Unwissenheit punkten. Sprich, da fällt mir nicht viel zu ein. Bei Google gibts da schon einige Projekte. Das selbstfahrende Auto, Internet über Ballone, auch wenn das eher unrealistisch ist, natürlich die Datenbrille Glass, die ich als Sportler sofort testen werde. Da lassen sich daten wie Herzschlag distanz etc einblenden. Ingress, da geht schon einiges.
 
@FatEric: http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Research Die haben auch einiges im Medizinbereich gebracht.
 
@FatEric: Ein Video von MS Research ende 2011: "Researchers from the University of Washington (UW) and Microsoft Research Connections (MRC) are working together to develop a non-invasive, technological solution that promises to improve both the health and overall quality of life for diabetics: a contact lens that monitors blood glucose levels. This innovative solution represents a trend in technology, the Natural User Interface (NUI)." http://www.youtube.com/watch?v=WK9F221JF48#t=187
 
@FatEric: Ja Respekt dafür das sie sogar auch noch sensible Daten der kranken Leute haben wollen. Ekelhaft!
 
Na dann bin ich gespannt welche Gründe herangezogen werden wieso Google auch hier wieder zum Antichrist ernannt werden soll. ;) Nein, aber im Enrst: Was ich super finde ist wie breit sich Google aufstellt und Geld das reinfliesst in Innovationen investiert die nicht traditionell von Technologiefirmen entwickelt werden. Weiter so.
 
@hundefutter: Ja Klasse, weiter so. Immer weiter Daten sammeln und damit Geld machen und ab und zu an die Geheimdienste verkaufen. Klasse, absolute Klasse.
 
@Gannicus: Daten sammeln und verkaufen? Ich glaube du hast Google Geschäftsmodell nicht verstanden. Sie verkaufen keine Daten. Sie verkaufen Werbefläche. Daten werden niemals an dritte rausgegeben. Ausser Regierungen (oder die NSA) beantragen den Zugang (oder nutzen Schlupflöcher). Genau das passiert mit allen US Firmen. Sowas kannst du nicht im Ernst Google vorwerfen.
 
@hundefutter: Du weißt aber schon, dass man Werbefläche nur verkaufen kann, wenn der Kunde auch weiß, an wen die Werbung gerichtet ist ? Eine Firma wird wohl kaum bei Google Werbefläche kaufen, wenn sich auf dfer Googleseite nur Kunden mit anderen Interessen rumtreiben. Warum meinst Du, werden Mails gescannt, die Dienste zusammengeführt und und und. Beschäftige Dich mal mit Marktforschung. Da zählt jedes, aber auch wirklich jedes noch so unwahrscheinliche Detail.
 
@iPeople: Werbekunden von Google vertrauen darauf das Google die Informationen auch wirklich hat. Werbekunden werden NIEMALS auf personalisierte Daten von Google User Zugriff bekommen. So funktioniert es und es funktioniert anscheinend sehr gut, ansonsten wäre Google nicht so erfolgreich. Der Werbekunde von Google kann aus Kategorien wählen welche Zielgruppe angesprochen wird. Google kennt die Zielgruppe und liefert passende Werbung.
 
@hundefutter: Wer redet von personalisierten Daten weitergeben? Aber allein, dass Google das alles sammelt und eine riesige Datenbank hat (inklusive der Stichwörter gescannter Mails), ist bedenklich. Und "Vertrauen" in der Geschäftswelt? darf ich lachen ?
 
@iPeople: Was wäre denn die alternative? Ich vertraue Google meine Daten an. Alter, Geschlecht, Surfverhalten. Wenn es nicht Google wäre, hätten wir andere Marktführer in dem Bereich. Das ist das Internet. Jeder kann soviel von sich prei geben wie er will. Niemand wird dazu gezwungen. Ich persönlich bin froh um personalisierte Werbung. Die Werbekunden sind es auch. Ist Google deshalb böse? Wohl kaum. "Und "Vertrauen" in der Geschäftswelt? darf ich lachen ?" Worauf willst du da anspielen? Das Werbekunden von Google tatsächlich Zugriff auf mein Webprofil haben? Wenn es wirklich so wäre, glaibst du nicht es gäbe da ein riesen Aufschrei? Ausserdem: Deine Hollywood geprägte Meinung wie es in der Geschäftswelt aussieht würde ich an deiner Stelle überdenken.
 
@hundefutter: Du kannst gerne Google alles anvertrauen, ich mache es nicht, bzw versuche es zu vermeiden, wo es geht. Und nicht nur bei Google. Wäre jemand anders Marktführer, würde ich genauso verfahren. Und von direktem Zugriff aufs Profil hat keiner was gesagt. Meine "Hollywood Meinung" steht Deiner "Rosaroten Brille" wohl in nichts nach, gelle?
 
@iPeople: Ich vertraue Google nicht alles an. Die Infos die ich nicht rausrücken will bleiben bei mir. Google hindert mich auch nicht daran diese zu verbergen. Wo liegt das Problem? "Und von direktem Zugriff aufs Profil hat keiner was gesagt" Worauf hast du dann angespielt mit dem Satz? Und was hat meine Meinung mit "rosaroter Brille" zu tun? Nur weil ich nicht absolut paranoid bin und meine Daten im Griff habe bin ich nicht ein Opfer von Google und trage ganz sicher auch keine rosarote Brille.
 
@hundefutter: Bei der Fülle an Daten, die Google über Dich sammelt und miteinander verknüpft, wage ich zu bezweifeln, dass Du das alles zu 110% in der Hand hast. Nur weil man Dir die Möglichkeit gibt, Deine persönlichen Daten wie Name, Alter, Wohnort irgendwie nicht anzugeben, heißt das noch lange nicht, dass Google das nict schon längst in der datenbank hat. Du hast ein Androidhandy? Du hast dort Googledienste drauf? Denk mal drüber nach ;) Das hat nichts mit Paranoia zu tun, sondern ist lediglich Vorsicht, da man nie weiß, was mit den daten in Zukunft mal passieren könnte.
 
@iPeople: @iPeople: Mal ganz im ernst. Diese Daten lassen sich von allen möglichen Sachen ableiten. nur weil ich diese nicht angebe heisst das nicht das sie niemand hat. Und das gillt genauso für dich. Du kannst Google meiden, aber über Zeit sammeln sich auch bei dir Daten an die schlussendlich zu keinem besseren Ergebnis führen. Solange du nicht 100% auf Dienste wie Tor/VPN/Proxys setzt ist es fast nicht möglich keinen digitalen Fussabdruck zu hinterlassen. Da müssen wir uns beide nichts vormachen. Die Devise lautet: Choose your poison. Ich traue Google mehr als andere Firmen die ich als Alternative wählen könnte. Für richtig wichtige oder private Angelegenheiten setze ich allerdings auch auf TOR/VPNs.
 
Solange das Ding die Ergebnisse nicht automatisch in GoogleDocs einträgt ne ganz coole Sache... Allerdings wird das einiges für die Privat-Leute Kosten, da ich mir nich vorstellen kann, dass das die Kassen übernehmen...
 
@Mangoral: Klar muss man genau sowas speichern können. Damit lassen sich vorhersagen treffen, wie sich der Blutzuckerspiegel entwickeln könnte um noch früher eingreifen zu können. Seit wann ist Daten sammeln eigentlich was schlechtes? Klar, wenn es andere über einen tun schon, aber für einen selber ist das auch wichtig!
 
@FatEric: Gebe ich dir recht, aber dennoch sollte man hier die Wahl haben.. außerdem hätte ich hier bedenken wegen Datenschutz
 
@Mangoral: irgendwer hat immer deine Daten. Und sei es nur dein Hausarzt, der ohne deine sehr persönlichen Daten keine Chance hat, dich zu behandeln. Und auch in eine Arztpraxis kann man einbrechen oder der Arzt selber verstößt gegen seine Schweigepflicht etc. Google sammelt zwar Daten wie blöd, aber es ist bisher nicht eine Datenpanne bei Google bekannt geworden, von der ich wüsste.
 
@FatEric: stimmt.. gebe ich dir Recht.. Google gibt die Daten so weiter an die NSA... soweit ihr weis.. stellt Microsoft gerade seine Verschlüsselung um, weil die NSA die von Google (die die gleiche wie MS verwenden) geknackt hat ^^...
 
@FatEric: [re:1] Du fragst dich wirklich, seit wann Daten-Sammlung was schlechtes sei ? Ich möchte nicht implizit sagen, dass die Daten-Sammlung generell schlecht sei, denn sie bietet viele Vorteile und in vielen Teilen im Leben will man nur noch schlecht darauf verzichten, aber die Nachteile liegen wohl klar auf der Hand. Noch nie daran gedacht, dass Daten missbraucht werden können, wenn diese in die falschen Hände geraten ?
Denk mal nur an die Daten-Sammlung 1872 für die Strafverfolgung von sexuellen Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts. Heute würden wir sagen, wieso macht man solch eine Daten-Sammlung überhaupt, aber zu der Zeit wurde sowas in der Gesellschaft geduldet und Personen die natürlich nicht damit in Verbindung standen, haben sich teilweise sogar dran erfreut, weil es diese Abneigung gegen Homosexuelle gab, so wie wir es heute manchmal noch zwischen zwei verschiedenen Religionen, Kulturen oder lediglich der Hautfarbe erleben. Worauf ich hinaus will ist, dass nur die falsche Person oder Gemeinschaft den Hebel bedienen muss, damit die Daten die vorher für einen guten oder evtl. auch nur angeblichen guten Zweck dokumentiert wurden, plötzlich zur Folter für Betroffene werden kann.
 
@Mangoral: Kommt auf den Preis des Hilfsmittels an. Wenn dieser "in-den-Finger-stech-Apparat" und Blutzuckermessgerät genauso teuer oder teurer sind wie die Linse, gibts wenig Argumentationsspielraum.
 
@RocketChef: Das Blutzuckermessgerät bekommst du heute oft umsonst meine Mutter hat schon seit Jahren keines ihrer Messgeräte mehr bezahlt. Geld machen die mit den Teststreifen ist eigentlich genauso wie mit Druckerpatronen :)
 
@RocketChef: Was kosten Hartschalen Kontaktlinsen?? Nicht gerade wenig.. und da soll nun Sensortechnik rein ?? Das wird nicht günstig
 
Ich sehe ehrlich gesagt nicht viel Sinn hinter der Kontaktlinse. Mein Vater ist Diabetiker und kann das mittlerweile auch ohne Messen recht gut einschätzen, wenn sein Blutzuckerwert zu hoch oder zu niedrig ist. Im Zweifelsfall wird halt nachgemessen. Mal davon abgesehen, wird der Diabetiker von unserer Regierung sowieso ausgegliedert. Das beste Beispiel ist die Entfernung von allen diabetischen Lebensmitteln in den Regalen Deutschlands. Das nicht jeder Diabetiker die Möglichkeit hat, je nach Bedarf sein Insulin zu spritzen, wenn er gerade etwas gegessen hat, wird dabei komplett ignoriert...

Mal sehen was in Zukunft daraus werden wird. Momentan sehe ich den Sinn noch nicht wirklich > Gerade weil ich niemanden kenne, der sich eine Kontaktlinse extra dafür einsetzen würde. Die Grundidee ist allerdings durchaus als sehr positiv anzusehen.
 
@Dante2000: und diese Entfernung aus den Regalen erfolgte deines doch sicherlich erworbenen Wissens nach (zurecht)....weil.. ?
 
@Dante2000: Das ist Unfug, niemand kann das sinnvoll einschätzen. Wenn man die Auswirkungen von Über und Unterzucker bemerkt, sind die Werte bereits weit im Extrembereich, das schädigt den Körper auf Dauer massiv (Augen, Nieren) und ist bei Unterzucker potentiell lebensgefährlich.
 
@chronos42: Das ist doch grober Unfug! Selbstverständlich kann ein Jahrelanger Diabetiker einschätzen, wenn er gerade Über- oder Unterzuckert ist oder er kurz davor steht. Oder mein Vater bildet die einzige Ausnahme in Deutschland. Wobei mir auch bis heute niemand glaubt, das Traubenzucker bei meinem Vater keinerlei Effekte hervorruft. (Eigentlich hilft das nämlich jedem Diabetiker aus der Unterzuckerung).
 
@Dante2000: Nein, das kann er nicht. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal.....
Keine Ahnung, was dein Vater für einen Diabetestyp hat, eine gefährliche Form wie Typ 1 kann es nicht sein.
 
@chronos42: Ganz ehrlich, mir ist das zu Blöde. Wenn du meinst alles besser zu wissen, bitte schön! Ich habe seit Jahren Erfahrung im Zusammenhang mit Typ-1 Diabetes, bzw. es schon oft genug in der Praxis mitbekommen. Fakt ist, das alles was ich oben geschrieben, in meinem Fall zutrifft. Wenn du mir das nicht glauben möchtest oder mir Unwissenheit zuschreiben möchtest, dann nur zu. Ich schreibe dazu nichts weiter, da es sowieso zu rein gar nichts mehr führt und mit dem Thema an sich auch nichts mehr zu tun hat.

EDIT: Schreibfehler können durchaus passieren. Es soll nämlich noch Leute geben, die mehr zu tun haben, als anderen Leuten Unwissenheit in Foren zu unterstellen.
 
@Dante2000: Gut so, bevor du weiter Unsinn schreibst, höre einfach auf damit. Sehr guter Entschluss, zu dem ich dich beglückwünsche.
BTW: Diabetes, nicht Diabetis. So viel zu deinen Kenntnissen...
Nachtrag:
Die Editierfunktion ist eine tolle Sache, nicht wahr?
 
@Dante2000: da du scheints zu den Unbelehrbaren gehörst, hier mal ein paar Zitate: Nach neuem Forschungsstand ist Fruktose für Diabetiker jedoch schädlicher als normaler Haushaltszucker, weil sie den Fettstoffwechsel verschlechtert. Bei Menschen mit Diabetes ist häufig nicht nur der Zucker-, sondern auch der Eiweiß- und Fettstoffwechsel gestört. Die Preise für die vermeintlich hilfreichen Diabetiker-Produkte sind zusätzlich stark überteuert. --- Schon seit Jahren machen Diabetes-Gesellschaften unterschiedlicher Länder darauf aufmerksam, dass Diabetiker-Lebensmittel nicht nur unnütz, sondern auch schädlich sind. --- Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft hat sich bereits lange dafür eingesetzt, dass die Lebensmittel mit dem Zusatz „für Diabetiker“ abgeschafft werden. Bis vor kurzem hat sich jedoch die Lebensmittellobby erfolgreich gewehrt, denn das Geschäft mit diesen Produkten ist außerordentlich lukrativ.--- Diabetiker benötigen jedoch keine andere Kostform bzw. alternative Lebensmittel als es für die allgemeine Bevölkerung empfohlen wird. Dies bestätigen führende Ernährungswissenschaftler und entsprechend anerkannte Institute.--- Der Anstoß für die Änderung der Diätverordnung kam von Ärzten und Wissenschaftlern. Sie sagen: Diabetiker-Lebensmittel sind erstens überflüssig und zweitens möglicherweise schädlich. Überflüssig, weil das „Zucker-Tabu“ schon lang nicht mehr gilt. Denn wer Diabetes hat, darf trotzdem, wenn auch maßvoll, Zucker verwenden. Etwa 30 Gramm pro Tag sind erlaubt – viel mehr sollten es auch bei Menschen ohne Diabetes nicht sein. Schädlich, weil Diabetiker-Produkte häufig mehr Fett und Kalorien enthalten als vergleichbare Produkte. Und weil sie bei vielen Menschen den Eindruck erwecken, man dürfe sie großzügig und ohne Folgen für das Körpergewicht und die Dia­betestherapie konsumieren.
 
@DerTigga: Aus Ärztlicher Sicht mag das alles eine Verbesserung sein. Fakt ist dennoch, das diese Aussage "Denn wer Diabetes hat, darf trotzdem, wenn auch maßvoll, Zucker verwenden" nur relativ zu sehen ist. Man müsste nämlich dementsprechend seine Insulin-Dosis regelmäßig anpassen, sprich nach, bzw. vor dem Konsum von Lebensmitteln mit Zuckerinhalten, müsste Insulin gespritzt werden. Das können jedoch noch lange nicht alle erkrankten Diabetiker. Dementsprechend fallen etliche Lebensmittel für Diabetiker weg. Klar, die bisher vollkommen überteuerten Produkte waren auch nie wirklich für den Diabetiker optimiert, dennoch war dort nicht soviel Zucker wie in den aktuell erhältlichen Produkten enthalten. Ich verstehe was du geschrieben hast, dennoch gibt es leider Einzelfälle, die nach der Umstellung auf einige Sachen verzichten müssen, es sei denn, sie nutzen den aktuellen "Ich esse was - Also spritze ich davor"-Plan. Der ist jedoch nicht bei allen Patienten umsetzbar. Du müsstet nämlich als Patient sämtliche Mahlzeiten mit ihren Zuckerinhalten überschlagen und dann dementsprechend deine Insulin-Dosis anpassen.
 
@Dante2000: Hast du dich mal intensiv damit beschäftigt, was da so als ANGEBLICH akzeptabler Ersatz für "Zucker" in diesen Diabetiker-Lebensmitteln drin war / ist ? Die ganzen verklausulierten Fakebezeichnungen für "anderen" bzw. Industrie-Zucker(arten) nachgeschlagen ? Du weißt, das manche Diabetiker Produkt bzw. Energieberechnungen nur alleine davon leben, das durch eine langsamerere Aufnahme bzw. Verdaubarkeit des enthaltenen Zuckers (Fruktose !) die Möglichkeit besteht, das der Mensch sich in diesem Zeitraum SO viel mehr "bewegt", bitteschön ordentlich Energie verbrauchend bewegen sollte, das die Legitimation: dies und jenes darf / sollte als Diabetikerprodukt verkauft werden (dürfen) einigermaßen hinkommt ? Das seit dem die durchschnittlich "verbaute" Menge an Zucker in so manchem Produkt angestiegen ist bzw. erstmalig mit in die Rezeptur aufgenommen wurde, da gebe ich dir Recht, da ist auch meiner Meinung nach was passiert.. Oft hilft da nur, sich die Zeit zu nehmen und die Inhaltsstoffe genau zu lesen. Jemand sagte mir mal, das auch wenn keine Prozentwerte der enthaltenen Zutaten da stehen, das alleine die Reihenfolge der Listung schon als jeweils prozentualer Anteil an der Gesamtmenge zu sehen ist. Steht also "Zucker" gleich unter den ersten paar gelisteten Inhaltsstoffen, dann ist es auch in prozentual (zu) hoher Menge enthalten. Und man sollte auch mal was ins Regal zurück zu stellen. A propos zurück ... zum Thema: Eine Frage stelle ich mir seit Anfang an: wie wird so eine Linse mit (genügend) Strom versorgt ? Egal ob nun mit ZwergLEDchens rumblinkert oder mit dem Handy rumAPPelt, irgendwoher muss sie den "Saft" dafür kriegen. Solarzelle ? Biochemischer Prozess a la Handyakku der mit Urin betreibbar ist ? Oder wird das abends mit ner Pinzette in nen Ladegerät gefummelt ? ;-) Denn etwas, was durchs Augenlied in Rotation versetzt wird, eine Art Dynamo eben, fällt wegen der damit verbundenen Reizung wohl glatt aus.. *fg Andersrum würde ich da auch mal radikal die Frage nach der Wasserdichtigkeit der stromführenden Teile stellen, nicht das da jemand z.B. beim Autofahren auf einmal nichts mehr sieht, weil ne Undichtigkeit dazu geführt hat, das die Augen des Fahrers sozusagen auf dem elektrischen Autositz bzw. Stuhl sitzen ? Der dürfte schlagartig ganz andere Sorgen als die Höhe oder Niedrigkeit seines Blutzuckerspiegels haben.. *fg
 
@DerTigga: Die Übertragung der Sensorenergie wird wohl auf der Basis von RFID stattfinden, der Sensor wird mit Sicherheit keine eigene Energiequelle haben. Es muss meiner Meinung nach noch ein Transpondergerät in der Nähe sein, der per HF den Sensor in bestimmten Zeitabständen mit Energie versorgt und abfragt. Ansonsten: Gute Kommentare von dir, endlich mal jemand, der weiß, wovon er redet.
 
@Dante2000: Die Regierung packt die Regale in den Supermärkten ?Übrigens, wusstest Du, dass die angeblichen Diabetikersachen, wie Schokolade und Marmelade, äußerst ungesund sind? Diabetikern wird sogar davon abgeraten, nru so nebenbei.
 
@iPeople: nicht nur das, das Verbot beruht vor allem darauf, das sich Diabetikerverbände endlich und nach Jahren gegen die Lebensmittellobby durchsetzen konnten..
 
@iPeople: Ginge man danach, dürfte hier keiner mehr auch nur irgendwas essen. Fakt ist, das es für Diabetiker keine Alternativen mehr zu den Zuckertriefenden Alternativen gibt. Stevia ist so gut wie nirgends verwendet worden. Tolle Durchsetzung der Diabetikerlobby > Alles abschaffen und keine Alternativen mehr bieten. Ganz große Klasse.
 
ob das so gut ist? ich hab da probleme mit etwas im auge. würde die kasse sicher auch nicht löhnen, also weiterhin piksen (was übrigens nach ner weile nicht mehr merkbar ist).
 
@snoopi: Oder eine Pumpe die das Automatisch macht.
 
@Menschenhasser: wenn die 2 insulins nutzen könnte wäre das eine alternative. Liprolog und Langzeitinsulin: Berlinsulin H. 2 pumpen wäre nicht so prikelnd.
 
@snoopi: Selbst wenn es die Kasse nicht bezahlt (Typ 2 ja sowieso nicht) dürfte es nicht wenige geben die eine solche Erleichterung sehr begrüßen und privat bezahlen würden. Allein die Tatsache daß man sich nicht ständig stechen muß wäre mir im Jahr sicher einen hohen dreistelligen Betrag wert. Wenn man natürlich Probleme mit Kontaktlinsen hat hilft das alles nichts, allerdings kann man sich sogar an die irgendwann gewöhnen. Ich hab eigentlich auch Probleme damit und es einmal sogar geschafft mit zwei Tageslinsen im Auge rumzurennen weil ich abends vergessen hatte die alten rauszunehmen. ;)
 
@Johnny Cache: also ich kann mich mit kontaktlinsen überhaupt net anfreunden und man gewöhnt sich da überhaupt nicht dran. entweder es geht oder es geht nicht. vor allem am pc waren sie extrem nervig, weil man zu selten blinzelt...
 
@Mezo: Es gibt Leute mit zu trockenen Augen, welche dann noch weitere Probleme bekommen wenn Kontaktlinsen drin sind. Aber Das Thema "Fremdkörper" im Auge kann man wenn man wirklich zäh ist schon irgendwann überwinden. Die ersten Wochen konnte ich die Linsen auch keine halbe Stunde am Tag drinnen haben und selbst dann nur mit feuerroten Augen. Aber irgendwann hat sich das Auge daran gewöhnt.
 
Kann man nur hoffen, dass sie das nicht nur entwickelt haben, um ein Patent darauf zu bekommen, dass es keiner nachbaut und sie das dann wieder verwerfen.
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