Kroes will bei Roaming-Abschaffung hart bleiben

Neelie Kroes, die als EU-Kommissarin für die Digitale Agenda zuständig ist, will trotz des Widerstands der Telekommunikations-Konzerne an der Abschaffung der Roaming-Gebühren innerhalb der EU festhalten. mehr... Eu, Neelie Kroes, EU-Kommissarin, Digitale Agenda Bildquelle: EU Eu, Neelie Kroes, EU-Kommissarin, Digitale Agenda Eu, Neelie Kroes, EU-Kommissarin, Digitale Agenda EU

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Ähm watt? "Schnitt dann rund 430 Euro weniger aus" Ernsthaft? Selbst mit horrenden Roamingkosten hat doch wohl nahezu jeder etwas auf die Kosten geachtet wenn er im Ausland war oder bin ich und meine Umgebung da so sonderbar veranlagt dass uns das Geld fürs Telefon bisher nicht so locker saß?
 
Kann man ihm nur zustimmen. es wird vorallem zeit die Grenzen in der EU vollstaendig aufzuweichen um mal den Gemeinschaftssinn auch zu sehen und zu foerdern. Man kann sonst kein einheitliches Europa haben. Und das lieber frueher als spaeter. Nicht mal amerika hat es bis heute hinbekommen einheitlich zu sein. Da macht noch jeder Staat was ihm lieb ist mit Gesetzen und Finanzen
 
@-adrian-: das nennt dich Förderlalismus und gibt es bereits in Deutschland unter den interne Bundesländern. Wäre doch etwas vermessen, wenn alles einheitlich wäre. Dazu müsste nämlich auch regionale Besonderheiten einheitlich sein, löhne, preise, Wirtschaftsleistung USW usf.
 
@-adrian-: ++++ Bin ganz deiner Meinung! Ich denke Kroes geht es auch hauptsächlich darum Europa in der Gemeinschaft zu stärken. Und da Kommunikation zu den grundlegenden Fähigkeiten/Bedürfnissen der Menschen gehört, ist es wichtig die Roaming Gebühren abzuschaffen.
 
@Jogibär: Ja genau, DARUM geht es Kroes ;) Völlig selbstlos ;)
 
@-adrian-: Innerhalb der United States of America gibt es keine Roaming Gebühren. Wieso sollte es in den "United States of Europe" welche geben? Völlig richtiger und wichtiger Schritt.
 
@-adrian-: irgendwie muss der verlust der den providern entsteht dann aber kompensiert werden, somit wird es dann für jeden teurer und nicht nur für leute wie eu kommissare die mit ihrer vierköpfigen familie doch tatsächlich 430 euro für eine woche urlaub alleine an roaminggebühren ausgeben. da kann ich mir echt nur an den kopf fassen, wenn das telefon klingelt muss man anscheinend ran gehen und die kinder brauchen auch ihr handyverhalten im urlaub nicht verändern - das ist einfach nur peinlich.
 
Das finde ich mal einen richtigen Anspruch. Weg mit der ROAMINGGEBÜHR. De facto verdienen die Unternehmen ohnehin im Inland, schlagen aber dann für die wenigen male die man mal auswärts ist unverschämt drauf. Unabhängig davon das DE sowieso am teuersten ist, es ist technisch / rechnerisch einfach Blödsinn das noch zu differenzieren. Der Aufwand rechtfertigt die Kosten nicht - das Eingesparte kann man dann ja im Tarif nachlassen ...
 
bitte lacht mich nicht aus, aber ich hab ne frage. fallen einem selbst hier in deutschland auch kosten an, wenn man aus einem anderen eu land angerufen wird? ich hatte mal ne nette russische freundin, die ich fürn appel und n ei anrufen konnte (mit telefonkarte damals, 2005), aber sie bekam ne horrende rechnung, wo ich ihr dann helfen mußte.
 
@stereodolby: wenn sie nen teuren. Auslandstarif hatte, wird's wohl so sein.
 
@stereodolby: Wenn du mit einem fremdländischen Gerät in Deutschland angerufen wirst, ist es ja auch Roaming. Da verhält es sich so wie wenn du mit einem deutschen Gerät im Ausland angerufen wirst. Dann gibt es natürlich auch noch so Modelle wie R-Gespräche, vielleicht funktionierte die Calling-Card ähnlich.
 
Schweiz bitte miteinbeziehen, obwohl sie nicht in der EU ist...
 
@ElWa: Wird schwer, da die EU dort keine Macht hat. Natürlich kann sich der Markt selber dazu bewegen, wenn z.B. die Touristen wegen geringeren Roaming-Gebühren lieber in den Skiurlaub nach Österreich, Frankreich oder Italien fahren.
 
@ElWa: Von mir aus können die Schweizer dann auch weiterhin Roaming Gebühren in der EU bezahlen (oder kaufen sich halt eine EU-SIM zusätzlich). Wär ja zu einfach die Vorteile der EU zu haben, ohne auch mit den Nachteilen leben zu müssen (Euro Rettung, Armutszuwanderung)
 
@terminated: Die Schweiz finanziert genau gleich wie die anderen EU-Staaten Griechenland etc. mit; wenn nämlich der Euro kapputt gehen würde, würde der Schweizer Franken genau gleich versinken. Des weiteren werden viele EU-Gesetzte (auch wenns noch so bescheuerte sind) automatisch übernommen, alles von der EU so diktiert. Die Schweiz ist gar nicht so frei wie man denkt.
 
Womit Politiker immer so rechnen , wenig Umsatzrückgang, hohes Wirtschaftswachstum , schönem Wetter , lottogewinn für alle ..... Herrlich. Die Firmen werden sich das Geld holen beim Kunden, so oder so. Da kann jemand im brüsseler sesselpuperland von was auch immer "ausgehen".
 
@iPeople: Die Firmen holen sich das geld doch schon doppelt und dreifach. Es gibt doch schon Anbieter die dieses Thema ohnehin schon machen zb zwischen UK und US mit AT&T und EE.
 
@-adrian-: Es ist doch völlig wurst, ob die Kosten dafür gering sind oder nicht. Sinkt aufgrund der wegfallenden Roamings der Umsatz und der Gewinn, holen die sich das wieder, das ist der Punkt. Sei es durch flächendeckende Preiserhöhungen (was sich dann ja prima mit "Scheiss EU-Kommission" begründen lässt oder eben durch Wegfall von Arbeitsplätzen. Dreh es, wie Du willst ... Verlierer werden nicht die Firmen sein.
 
Die 430 Euro sind wohl nur, wenn man sich blind und taub stellt und sein Smartphone einfach so weiter benutzt wie gewohnt.
 
@cvzone: Und genau das will ich im Ausland auch koennen. Ich kann mein verdientes Geld dort nutzen wieso dann nicht auch mein Handy ohne mir sorgen vor abzocke zu machen
 
@cvzone: Man darf eigentlich nicht vom Urlauber ausgehen, im Urlaub verhalte ich mich ohnehin anders. Nehme lieber den Geschäftskunden, wenn dieser im ganzen EU-Raum arbeiten soll, muss er überall erreichbar sein und auch selber oft in andere EU-Länder anrufen.
 
@floerido: Bereits heute gibt es manche Tarife, die auch im (EU) Ausland die Handynutzung möglich machen. Mein O2 on Business L (zugegeben nicht ganz billig und nicht für jeden buchbar) ermöglicht: 200Mb/Monat Daten Flat im >>Ausland<< (bei sonst 5GB im Inland), EINMALIG 40ct/Anruf bei jedem ein/ausgehenden Anruf egal wie lange. So kann man z.B. auch mal 1/2 Stunde mit dem Handy aus den USA nach Hause rufen. Sonst mit ca 1,50€/Minute (oder mehr) eine unbezahlbare Sache.
 
Was mich interessiert: gilt es nur für Telefonate oder auch für den Rest (SMS, MMS, Internet)? Bei Telefonaten wäre es erstmal nur nice-to-have, aber wenn da wirklich sämtliche Dienste ohne Roaming-Gebühren verfügbar wären, würde man sich auch in den anderen EU Ländern nach günstigen Tarifen umgucken und diese in Deutschland nutzen.
 
@terminated: Manche der Großen (z.B. Vodafone, Telefonica=O2) sind sowieso in mehreren europäischen Ländern schon vertreten. Wieso sollte es da unterschiedliche Behandlung geben. Telefonie ist mal ein Anfang, Datenfunk zieht sicher nach, schon heute gibt es Auslandstraffic in manchen Tarifen.
 
Die ist bald weg vom Fenster.
Schließlich lassen sich die Konzerne nicht jedesmal die Butter vom Brot nehmen.
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