Mikro-Windräder: Öko-Strom fürs Handy unterwegs

Um Elektronik mit sauberer Energie zu versorgen, bedarf es nicht unbedingt eines großen Windrades auf dem nächsten Feld. Forscher haben diese Systeme nämlich miniaturisiert, um sie unterwegs einsetzbar zu machen. mehr... Nasa, Aufnahme, Weltall, Erde Bildquelle: NASA Goddard Photo and Video / Flickr Energieversorgung, Miniaturisierung, Windrad Energieversorgung, Miniaturisierung, Windrad University of Texas

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Viel Wind um nichts? Klingt ja interessant aber in der Praxis kaum sinnvoll. Die Windräder müssten ja im Wind stehen und nicht einfach flach auf der Hülle liegen, da es sonst keinen Druchzug gibt. Und wann herrscht an den Orte wo ein Smartphone aufbewart wird, schon großartig Wind. In meiner Hose, wenn überhaupt nur kurzzeit ;) Da sind Solarzellen die deutlich bessere Wahl, und selbst die erzeugen viel zu wenig power für nen Smartphone.
 
@FatEric: Du must ja nicht das System Autark betreiben sondern wuerde ja schon helfen laenger Strom ohne Aufladung an der Steckdose zu haben
 
@FatEric: Einerseits geht es ja um eine zusätzliche, nicht ausschließliche Energiequelle, andererseits hast du _immer_ Bewegung in der Luft, selbst wenn du selbst keinen spürbaren Wind wahrnimmst.
 
@FatEric: Ich denke gerade in deiner Hosentasche sollte ein idealer Platz zum Betrieb der Windräder sein. Durch die Laufbewegungen (ich hoffe doch du läufst von Zeit zu Zeit ;P ), wird die Luft in deiner Hosentasche komprimiert bzw. aus der Tasche gedrückt und auch wieder eingezogen. Die Räder sind so klein, dass selbst geringe Luftbewegungen sie anschubbsen dürften. Und für den Fall, dass du doch mehr sitzt als gehst... wie du schon sagtest, ist die hintere Hosentasche dann vielleicht ein gutes Plätzchen ;)
 
@FatEric: Mann kann schon alleine durch einen internen Luftzug Strom erzeugen, ohne dass extern ein Luftzug herbeigeführt wird. Man könnte den Kamineffenkt nutzen, bei dem die interne Wärme nach aussen über die Windrädchen abgeführt wird.
 
@FatEric: Ich schließe mich dir an. wenn die dinger zu klein sind machen selbst kleinste Fussel oder Staub, nach kurzer Zeit den Betrieb unmöglich. Diese einfach zu klein. Wie will man die reinigen --> Dampfstrahler? LOL :-) ??
Wenn eine "Hauswand" damit tapeziert wird sind die Dinger nach kurzer Zeit von Pollen, Staub etc.... verdreckt und ohne Funktion!
 
sehr nette Idee und hoffe, dass man in der Richtung noch etwas weiter vorankommen wird. WUerde auf jeden Fall "besser" aussehen als 100 riesenteile im Feld in einer berglandschaft.
 
Cool, dann kann ich mein Telefon bei schwachem Akku einfach aufblasen.
 
@raidenX: You Sir, deserve more Likes... ;)
 
Wenn man sowas im großen Stil z.B. in Dächer integriert, wäre das eine Alternative zur Solarenergie. Bei Handys und so finde ich es eher ungünstig - da verbiegt man das ganze Zeug doch oder bricht es ab, sobald man nur ranlangt. Und Nickel - eieiei, da freuen sich die ganzen Allergiker aber sicher.
 
@dodnet: Solar(Photovoltaik) ist eh tot
 
@-adrian-: Japp, voll tot. So tot, dass ich jedesmal, wenn ich bei uns die Autobahn langfahre, neue Solarparks sehe. Echt megatot ist sie...
 
@dodnet: Tja. Wirst du mal sehen wie lang das noch der Fall ist nach dem Subventionierung in den Keller gefallen ist. Frag halt mal beim Finanzinstitute ob sie eher Windraeder oder Photovoltaikparks empfehlen :) edit: Das L
 
@-adrian-: Wohl eher Photovo_l_taik ;)
 
@-adrian-: Also ich war überrascht wie viele neue SolarKraftwerke sowohl in Deutschland als auch in Österreich (neben den Autobahnen) entstanden sind und das obwohl beide Länder immer wieder die Subventionierungen kürzen bzw einstellen.
 
@X2-3800: Ich auch. Da man so eine Investition aber auch nicht in 2 Monaten macht und wichtige Vertraege aushandelt wirst du sehen dass es nicht mehr zunehmen wird ueber die naechsten Jahre
 
"1.8 mm" und "Zehn Stück auf einem Reiskorn" passen bei mir irgendwie nicht zusammen. Gibt es vielleicht besonders grosse Reiskörner, von denen ich nichts weiss?
 
@gutenmorgen1: Wenn da ein Sack Reis umfällt, bewegt das tatsächlich die Welt.
 
@gutenmorgen1: Natürlich passt das nicht zusammen wenn du die Aussage nur Bruchteil Haft zitierst. "an der breitesten Stelle" - 1.8 mm sind also die Spannweite der Flügel. Wenn man die Rädchen also hintereinander der Länge nach auf dem Reiskorn platziert sollte das Verhältnis stimmen. Im Profil sind die Räder dann ja winzig.
 
Ich bin ja echter Fan von neuer Technologie aber von welchem Handy spricht man hier. Ein modernes Hochleistungssmartphone lutscht einen Akku bei normalem Gebrauch mal locker in einem bis zwei Tagen leer und das bei einem Akku von ca 1500mAh.

Ups. Das wird aber ein ganzer Sack Reis, ähm "Mikrowindräder", den ich da mit mir rumschleppen muss. LOL
 
Die zweite Ausbaustufe ist Wasserkraft. Da muss man das Handy dann nicht ans Fenster legen, sondern einfach in das nächste Urinal hängen!
 
@heidenf: Das mit der Wasserkraft ergibt sich mit der Zeit von ganz allein wenn das Smartphone auf der Fensterbank liegt. Regen ;-).
 
Ich stelle mir gerade vor wie ich mit ner Lupe und Pinzette über meinem Smartphone hänge und die Fusseln aus den Rädern fische.
 
@MOSkorpion: Genau das habe ich mir als erstes überlegt, das ganze scheitert sofort an dem Dreck in der Luft! Da reicht eine einzelne synthetikfaser vom Pullover und das Windrad ist blockiert.
 
Mich würde es jetzt interessieren, wie viel Energie das Teil produziert. Steht doch nirgends oder hab ich mich verguckt?
 
@NewsLeser: Gar keine, das ist physikalisch unmöglich -> Energieerhaltungssatz!
 
Solang sinnvoll bis sich jemand gegen die Hauswand lehnt. :D
 
... und ich dachte schon, die Apps welche ein Solarpanel auf dem Display abbilden um das Handy aufzuladen wenn es in der prallen Sonne liegt, oder die den Vibrationsmotor bei heftigen schütteln in einen Generator verwandeln, wären was tolles. So kann man sich irren <eg>
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