Überforderung durch Informationsflut ist ein Mythos

Bei der angeblich bestehenden Überforderung der Nutzer durch die Informationsflut im Internet handelt es sich wohl doch um einen Mythos. Denn die Anwender lernen sehr schnell mit dem großen Angebot umzugehen. mehr... Daten, Code, Virtualisierung Bildquelle: Free for Commercial Use / Flickr Daten, Code, Virtualisierung Daten, Code, Virtualisierung Free for Commercial Use / Flickr

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Kommt mir nicht so rueber. Oder reden die rein vom Angebot was man kaufen kann? Denn ich habe eher das gefuehl, dass viele Leute NOCH mehr ueberfordert sind Sachen logisch zu verstehen bzw umzusetzen. Was man auch in der Ausfuehrung vieler Programme, Spiele ect sieht. Es wird immer mehr idiotensicherer gemacht (was ich nicht nachvollziehen kann), weil mit etwas logischem Denken viele Dinge einfach zu bedienen sind. :)
 
@StefanB20: Du sprichst mir aus der Seele.
 
@StefanB20: Nein, das sehe ich leicht anders. ;) Sicher, man mag sich fragen ob die geistigen Anforderungen um an die Informationen im WWW, oder das WWW allgemein, nicht vielleicht etwas höher sein sollten, ich sehe da ebenfalls durchaus teilweise einen gewissen Verblödungsfaktor, auf der anderen Seite, ich finde es nicht so schlecht, wenn man auf "Play" drückt, es läuft und man muss sich um nichts mehr kümmern. Als extremes Beispiel, wo es eben genau so nicht läuft, sei z.B. mal Facebook genannt. Man bekommt etwas vorgesetzt, man hätte eine Sache vielleicht aber gerne anders, sucht in den mittlerweile geschätzten 100 Einstellmöglichkeiten und findet das gewünschte dann doch nicht. Auf der anderen Seite z.B. Twitter, Text eingeben, posten und sich eigentlich um nicht mehr viel kümmern, es läuft eben. Groß an irgendwas rumfummeln, auch wenn ich es im Gegensatz zu FB auch ändern könnte, möchte ich heutzutage eigentlich auch nicht mehr, dazu ein anderes Beispiel, z.B. Skype. Kontakt anklicken und los geht's. Sicher, vieles ist bei Skype nicht gerade so, wie ich es gerne hätte, es ist aber doch nicht ganz SO schlecht, mit den kleinen Macken lerne ich dann umzugehen. Auf der anderen Seite z.B. Miranda oder Trillian, will heute wirklich noch jemand in 100 Einstellungen rumfummeln?
 
@StefanB20: Zitat: "Es wird immer mehr idiotensicherer gemacht" Weil für viele Menschen ist der Computer und deren Anwendungen ein reines Werkzeug und ein Werkzeug muss einfach zu bedienen sein. Für viele Menschen, auch jüngere ist der Computer eher ein notwendiges Übel.
 
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"Überforderung durch Informationsflut ist ein Mythos" Und dafür brauchte man mal wieder eine Untersuchung? Das hätte ich denen auch so sagen können.
 
@JoIchauch: Wenn du selber eine repräsentative Umfrage durchführen kannst, dann bitte. Ansonsten kannst du nur für dich und dein Umfeld sprechen.
 
Dass man die angebotene Information mittlerweile sehr gut filtern kann, ist absolut richtig. Wovon ich aber durchaus überfordert bin, sind die knapp 100 emails, die ich jeden Tag im Büro bekomme: Kurze Info, CC-Gedönst, etc. Da braucht man jeden Tag mind eine Stunde um nur kurz zu sichten. Und sowas nervt ... aber sonst ... wieso Überforderung. Man darf halt auch nicht überall schauen ...
 
"Bei der angeblich bestehenden Überforderung der Nutzer durch die Informationsflut im Internet" - wer behauptet denn das? Der Anwender kommt doch zum Internet und nicht umgekehrt. Es ist doch jedem selber überlassen, auf welche Informationen im Netz er zugreift.
 
@Achereto62: das ist gut gesagt! Stimmt. So gesehen hast du absolut Recht!
 
So ein dämlicher Artikel. Kann ja sein das ich immer die große Ausnahme bin, aber ich denke das man mit einer Befragung eines kleinen begrenzten Userkreises keine Rückschlüsse auf mich machen kann. Ich denke das jeder anders an Informationen kommt, jeder einen anderen Ablauf und Grundbedingungen hat. Auch kann nicht jeder frei Wählen ob er gewisse Infos ignorieren will oder eben nicht.

Ich habe sehr wohl das Gefühl das weniger und dafür strukturiertere Infos besser wären.
 
@Atze78: "Ich habe sehr wohl das Gefühl das weniger und dafür strukturiertere Infos besser wären."

Und weil andere Menschen genau das gegenteilige "Gefühl" haben, werden repräsentative Untersuchungen gemacht.
 
ich sehe eine informationsflut durch emails ausgelöst. nicht direkt durch das internet. aber da sieht jeder wohl im ersten schritt nur seinen persönlichen bereich. ganz subjektiv.
 
Ich bin trotzdem überfordert. Selbst wenn ich etwas ausfilter, dann finde ich etwas neues was ich lesen koennte. Gib mir 12 Stunden am Tag und ich finde 12 Stunden lang etwas zum Lesen. Zu dumm das ich auch mal arbeiten muss. Es gibt wirklich so viel interessantes und mich interessieren auch viel zu viele Dinge.
 
Hahaha, ein Mythos also? Man fragt repräsentativ also Nutzer, ob sie die Informationsflut als belastend EMPFINDEN (nach dem Motto: "Es ist +5°C draußen. Finden Sie es kalt?" - "30% sagen Ja, 40% sagen Nein, 15% wissen es nicht, 15% möchten sich nicht äußern."). Das Problem unserer Informationsgesellschaft wird seit den 70ern ind er Medien- und Systemtheorie diskutiert... und dann kommt man mit so einer nichts aussagenden Umfrage an und meint, jahrzehntelang gesammelte Erkenntnisse, die heutzutage zum 1 mal 1 der Medientheorie gehören, seien einfach mal eben weggefegt.

Einfach nur laienhaft.

Ich empfehle die Lektüre einschlägiger Phänomenologen...
 
@Deep: +
 
Nur mal angenommen, dass die Leute wirklich die Informationsflut als belastend empfinden. Ich frage mich ob das auch dann auch negative Psychologische Auswirkungen haette. Dann ware es kein wunder wenn man die Studie so schreiben muss. Ware denn wie bei Genmaipuliertem Mais der kein Krebs verursacht oder Handystrahlung die nicht schaedlich fuer den Menschen ist oder oder oder.......
 
@spackolatius: Völlig deiner Meinung. Das neue/alte Phänomen " Burnout " ist doch das Ergbnis der Infoflut oder nicht ? Meiner Meinung nach geht es sehr wohl auf die Psyche.

Wenn man sich die Natur des Menschen anschaut, sind wir dafür nicht wirklich ausgelegt. Würde man es Menschlicher verpacken, mit Rücksicht auf die Umstände des einzelnen, wäre es wohl verträglicher, aber auch aufwändiger und somit unrealistisch.
 
@spackolatius:
Ein einfacher Tipp: Lies ein Buch ohne Musik oder andere störende Medien oder Personen. Menschen konnten das mal sehr ausgiebig und ließen sich auf eine spezielle Sache so sehr ein, dass sie Meister in diesen Bereichen werden konnten.
 
Ich habe auf der anderen Seite, aber eben auch nicht das Gefühl, dass das Gegenteil eingesetzt hat. Ich fühle mich durch die Informationsflut zwar jetzt nicht belastet, aber die Information plätschert eben auch nur so auf mich ein. Ich würde das mal so als passiven Konsum von Informationen bezeichnen. Die Information ist zwar vorhanden, aber man ignoriert sie passiv. Ich weiß nicht wie ich das sonst nennen soll. Dazu mal ein Beispiel. Gestern kam ja hier eine News über U+C, gut, gelesen und abgehakt, oder wer hat sich hier die Mühe gemacht, die offizielle Antwort auf die kleine Anfrage zu lesen? Anderes Beispiel, NSA/Snowden, "die böse böse NSA", "Merkels Handy wurde abgehört? Lach" usw. aber wer hat sich hier selber aktiv mit Snowden und der NAS beschäftigt? Nein, für mich haben die Informationen im WWW in der Gesamtheit irgendwie eher Tagesschau Charakter: "Erdbeben in Mittelamerika, 600 Tote", jetzt noch das Wetter und dann zu Raab umschalten...
 
was eine Scheiß Studie... wenn ich mit Informationen, insbesondere Informationen die ich gar nicht angefordert habe - zb. Werbung - zugeschissen werde - mache ich irgendwann ganz dicht (der zustand ist bereits erreicht) und bin folglich überhaupt nicht mehr sensibel für Kaufimpulse, Newsmeldungen und wirkliche bahnbrechende Neuigkeiten usw. Da jeder nur nach Klicks giert auf Teufel komm raus wird die kleinste Nichtigkeit dermaßen aufgebläht und verdrängt somit wirklich sinnvolle Sachen. Schönes Beispiel ist das ritualartige rumblöken von "terrorgefahr" Meldungen. Ich kann das mittlerweile gar nicht mehr ernstnehmen und würde mich sogar halb totlachen, wenn wirklich mal ein Anschlag glückt, so inflationär scheißt unsere Regierungsriege mit der Angstmache in den Medien rum... Das Ende vom Lied, Konsum und Information verkommt zum Frust. Konsum wird zur notwendigen Verrichtung der man sich. mit minimalem zeitaufwand widmet (schnell online bestellt, weil offline hat der handel das meiste eh nicht auf lager) mit Vorabrecherche im internet + Werbeblocker, damit man sich nicht all zu sehr von Werbespinnern im hirn rumwühlen lässt. schließlich ist werbung und das durch soziale netzwerke bekannte wahrnehmungsgeschrei eine nicht angeforderte information, wenn man nicht gezielt danach sucht...
 
Naja aber ob es auf Dauer wirklich gut für den Menschen ist, mag man ja auch bezweifeln.

Durch diese schnellen Informationen und der Zwang immer Erster zu sein und immer wieder am schnellsten was neues zu Entwickeln wird unserre Welt immer und immer schneller.

Wenn heute in China ein Sack Reis umfällt, kann man es zwei Minuten später bei uns lesen.

Der Nachteil ist auch, dass sich ein Mensch der im Arbeitsleben steht, sich dem ganzen garnicht entziehen kann, weil er dann sozusagen Weg vom Fenster ist und er nicht mehr mitkommt.
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