Corning: Neues Glas soll Mikrobenherde eindämmen

Der Hersteller von Spezialgläsern, Corning, will zukünftig dafür sorgen, dass Smartphones nicht länger einen idealen Lebensraum für zahlreiche Mikroorganismen darstellen und stellt dafür ein neues Glas zur Verfügung. mehr... Mikroskop, Mikroorganismen, Bakterie Bildquelle: Rocky Mountain Laboratories Mikroskop, Mikroorganismen, Bakterie Mikroskop, Mikroorganismen, Bakterie Rocky Mountain Laboratories

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Gruselig, der Hinweis auf bestimmte Toiletten-gänger, (schüttel). Aber so gut sich die Idee auch anhört es gibt (erstens) mindestens zwei Seiten + Rand. und (Zweitens) sollte man vorsichtig sein nicht noch Mehr resistente Keime zu züchten, dann Lieber ein Feuchtigkeit resistentes Fon, das man mit einen Desinfektionstuch abwichen kann.
 
@Kribs: Keine Sorge, man 'züchtet' mit dieser Methode nicht noch mehr multiresistente Erreger. Es können zwar Resistenzen bei der Verwendung von Silber auftreten, aber das ist bei dieser Art der Anwendung nicht zu erwarten.
 
@AaronHades: Mal abgesehen von deiner Meinung, kannst du diese Behauptung irgendwie belegen? Die Natur hat sich schon immer angepasst, behauptete Darwin.
 
@Kribs: Silber bindet die Basenpaare der DNA und macht somit eine Reduplikation unmöglich. Das ist kein Mechanismus, den ein potenziell pathogener Keim mal eben aushebeln kann.
 
@AaronHades: OK, stimmt bei gelösten Silber(Silberionen) kann in Keime eindringen, wie ist bei in Glas gebundenen Silber (Silberionen)? Diese können ja nicht eindringen, somit bleibt nur der Hemmende Effekt. Selbst das BmG (Bundesministerium für Gesundheit) Warnt letztlich
: http://bmg.gv.at/cms/site2/attachments/9/7/2/CH1180/CMS1288805248274/bmg_nanosilber_fassung_veroeffentlichung_final__mit_deckblaetter1.pdf
 
@Kribs: Allerdings kann man das PDF des BmG auch so lesen, dass die Verwendung in Glas unbedenklich ist: "Silberchlorid und silberhaltiges Glas wurden von der EU-Behörde EFSA bereits als Zusätze für Lebensmittelkontaktmaterialien überprüft und zugelassen. Diese Verbindungen setzen keine Partikel von metallischem Silber frei, sondern nur die wirksamen Silber-ionen." (S. 7) Somit also keine Freisetzung der möglicherweise gesundheitsgefährdenden Nanopartikel aus dem Glas.
 
@Kribs: Sony Xperia Z anyone?
 
@levellord: Richtig, was ich nicht weiß, hält der Kunststoff Alkoholbasierte Desinfektionsmittel aus?
 
Das Glas spiegelt sicher mehr als andere -.-
Bin ich dagegen.
 
@duro: wie kommst Du denn da drauf? Oder wolltest Du einfach mal wieder gegen irgendwas sein ;)
 
Uh... und "Händchenhalten" ist auch mega gefährlich... Wann kommt endlich die antibakterielle Freundin?
Mal im Ernst. Das Smartphone fasse zu 99,9% nur ich an und es schützt mich dann also davor, mich mit meinen eigenen Keimen zu versetzen? Really?
 
@FatEric: Es geht nicht darum, ob jemand anders dein Smartphone mitbenutzt, es geht um den fäkal-oralen Übertragungsweg deiner eigenen Keimflora.
 
@AaronHades: Ja schon, aber du langst dich nie im Gesicht an? ob von der Hand aufs Handy und dann ins Gesicht oder aber von der Hand direkt ins Gesicht... Ist ja ganz nett die Sache, aber wirklich kein ernstes Problem.
 
@FatEric: Es wird dich wohl nicht töten, und wahrscheinlich nichtmals betreffen, aber es ist eine Infektionsmöglichkeit
 
@Kubijee: das bezweifel ich eben, oder nimmst du dein Handy in den Mund? Vom nur an die Backe halten, wird nichts passieren. Ich Tippe diesen Text auf einer Tastatur, die laut diversen Tests / Studien im allgemeinen mehr Keime enthalten soll, als eine Toilette. Und hey, ich lebe noch und bin nicht sonderlich oft krank. Diese Angst vor Keimen ist vermutlich schädlicher als die Keime selber, im Ernst!
 
@FatEric: + Und wenn wir uns gegen alle Erreger abschotten wird man eher krank. Trainiert so nur das Immunsystem ;)
 
@FatEric: Ich denke, es geht nicht darum, dass andere direkt dein Handy anfassen könnten. Es geht darum, dass du unterwegs eine Menge Dinge anfasst, in denen sich Bakterien nur so tummeln (Türen, Knopf an der U-Bahn-Tür, Haltestange im Bus, Knopf an der Ampel etc) und direkt danach dein Handy in die Hand nimmst und auf dem Bildschirm rumwischst. Später legst du dir eben diesen Bildschirm ans Gesicht, um zu telefonieren.
 
@FatEric: Das Problem bist tatsächlich du und dein Mikrokosmos auf dir.
Warum?
1. Dein Handy hat keinen Säurebarriere wie deine Haut, somit sterben die potentiellen Krankheitserreger nicht ab.
2. Durch den Speichelauswurf beim Sprechen können sich Bakterien sogar sehr gut in den Mulden und Spalten vermehren
3. Näher an die Schleimhäute in deinem Gesicht kommt sonst nichts über diesen langen Zeitraum wie nun mal dein Handy
 
Und dann wird das teure Glas mit einer billigen Folie überklebt, damit es ja nicht verkratzt.
 
@Zweiundvierzig: Das ist wohl das größte Argument dagegen und dazu kommt, dass die Silberionen (Ag) reagieren und über einen sehr absehbaren Zeitraum ihre Wirkung verlieren.
 
Gott sei dank, da kann ich meine Sagrotanflaschen zuhuase lassen. Sah auch immer Doof aus, immer dieses Besprühen vom Handy vor dem "ans Gesicht halten". Vielleicht kann ich auch irgendwann mein Seuchenanzug und meine Atemschutzmaske zuhuase lassen. Wäre Prima...vielleicht einfach Silver versprüchen ber Chemtrail? ;)
 
Wird scheinbar immer schlimmer mit dem Hygiene-Wahn. Und das obwohl wir schon genau wissen was das letztendlich bringt (multiresistente Erreger, viel mehr Allergien).
 
Ein autoklavirbares Handy wäre nicht schlecht immer eintüten und vor Gebrauch auspacken.
 
Ich wünsche derartiges gebe es schon - das iPad meines besten Freundes fasse ich nicht mal mit 'ner Zange an. Das wurde seit dem kauf (iPad2) nicht ein einziges mal gereinigt. Ist schon fast eine 1cm Schicht fett darauf zu erkennen. Fasse prinzipiell ungern Smartphones von anderen an - und gleichzeitig darf auch eigentlich niemand meins anfassen. ++ für die Idee Corning!
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