Snapchat: 4,6 Mio. Namen u. Nummern veröffentlicht

Die Instant-Messaging-App Snapchat hat seit etwa vier Monaten ein schweres Sicherheitsproblem, gegen das der Anbieter des Dienstes noch immer nichts unternommen hat. Um den Druck auf Snapchat zu erhöhen, wurden nun 4,6 Mio. Datensätze veröffentlicht. mehr... Logo, Instant Messenger, Snapchat Bildquelle: Snapchat Logo, Instant Messenger, Snapchat Logo, Instant Messenger, Snapchat Snapchat

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Hier passiert in den letzten Jahren etwas, das doch sowohl die User als auch die Firmen wach rütteln müßte. Immer wieder kommen Meldungen an das Tageslicht, daß wieder eine Datenbank geknackt wurde, wieder ein Bug bei Unternehmen X, oder sogar Leichtsinn der Betreiber zu solchen Daten Offenbarungen führen. Resultat? NICHTS! Die User gehen nicht auf die Barrikaden, die Firmen als große graue Masse gesehen lernen nichts dazu. Dann noch die NSA Sache...Es ist einfach bitter und man fühlt sich soo wehrlos! Einzig die betonte Enthaltsamkeit in der Herausgabe von Daten scheint sinnvoll zu sein. Die Masse ist jedoch IMMERNOCH zu leichtgläubig!
 
@Antiheld: Auch wenn ich deinen Frust verstehe: die Masse ist nicht unbedingt leichtgläubig, sondern eher ignorant. Man denkt nicht, dass irgendwelche Daten - die auf Twitter, Snapchat oder Whatsapp veröffentlicht werden, je eine Auswirkung darauf haben, dass man plötzlich kein Visum in die USA oder irgendeinen Job nicht bekommt (obwohl dem durchaus so sein kann wie diverse Erfahrungsberichte zeigen). Für ein Sicherheitsunternehmen ist es meiner Meinung nach jedoch blamabel die Firma von Snapchat unter Druck zu setzen, indem man Nutzerdaten veröffentlicht - so sollte kein Sicherheitsunternehmen handelt welches von sich etwa hält, denn wie will man dann für irgendeine Gruppe, von der man Geld erhält, danach noch seriös wirken? Ich denke, dass die NSA höchstens einen Bruchteil ihrer Daten überhaupt jemals benutzen wird, denn das meiste auf allen Datenkanälen ist so ein Bockmist, dass man es gar nicht wissen/lesen/hören will :D.
 
@divStar: Ließ doch bitte mal den Artikel gabnz genau, wo steht denn bitte, dass die Gibson Security die Daten beschafft und veröffentlicht hat? Das kannst du allenfalls vermuten, sicher ist es jedoch nicht. Ich würde sowas daher nicht einfach so rausplautzen!
 
@divStar: anders,die masse ist nicht nur ignorant, sie ist direkt gesagt doof, oft gutgläubig, meist fahrlässig und teilweise auch stinkend faul...das trifft es wohl eher...wer meint bei täglicher nutzung mit facebook pc wissen zu haben rennt für gewöhnlich auch vernünftig an die wand...
 
@Antiheld: Du hast vollkommen recht! Allerdings gehe ich weniger von leichtgläubigkeit aus sondern eher von ignoranz. Viele interessieren sich nicht dafür weil es sie ja nicht betreifft. Zumindest direkt nicht. Erst wenn deren Daten dabei sind, ist das geschrei groß =) Das es dann aber zu spät ist, ist denen nicht klar. Naja. Die sind es dann auch selbser schuld. Gewarnt wird genug.
 
@ryg: Aha, gut, dann erkläre mir mal, bei welchen Internetdiensten du mit absoluter Sicherheit sagen kannst, dass deine Daten sicher sind? Richtig, dass kannst du bei keinem, du kannst dich daher, da du offenbar nicht so ignorant bist wie alle anderen, aus dem Netz in Gänze zurückziehen. Ganz ehrlich, nicht die User sind Schuld, sondern die Betreiber eines Internetdienstes. Soll ich meine Fotos ausdrucken um sie per PKW über 1000 km an die Äußersete Spitze Denemarks zu fahren um sie einer guten Freundin zu zeigen? Soll ich wegen jeder Frage zu meinen Freunden innerhalb meines Wohnorts fahren um sie persönlich zu fragen? Soll ich in der kommunikativen Steinzeit leben? Genau das müsste man nämlich. Nein ich will verdammt noch mal aktuelle Kommunikationswege nutzen und ich will das die Unternehmen die diese Dienste anbieten ihre Pflichten wahrnehmen und einen Dienst so gut es irgend geht absichern gegen Angriffe. Ich hoffe für dich, du nutzt weder SMS noch Mobilfunkgespäche, denn diese Inhaltsdaten werden ab dem ersten Mobilfunkmast innerhalb des Mobilfunknetzes unverschlüsselt übertragen...
 
@fieserfisch: Ich schätze ich habe mich nicht ausführlich genug ausgedrückt. Ich meinte das so: Die Medien sind schon seit langer Zeit mir Sicherheitsproblemen gefüllt. Und damit meine ich nicht nur irgendwelche Tech-Blogs oder Tech-News sondern auch Focus, Spiegel und RTL2 News. Wer jetzt noch schreit wenn die Daten abhanden gekommen sind, und sich bei Diensten anmeldet die bekanntermaßen Sicherheitslücken aufweisen, dann sind sie es selbst schuld. Ich selbst nehme mich da auch nicht aus. Ja ich habe einen Cloud speicher. Ja, ich Syncronisiere meine Telefonbücher, Mails und Kalender über die CLoud. In meinem Fall bin ich der Dienstleister. Natürlich werden sich meine Nackenhaare sträuben wenn mein Server irgendwann mal gehackt werden sollte. Aber beschwere ich mich deswegen überall? Eher nicht. Höchstens bei mir selbst. Meine Meinung ist, das sich heutzutage jeder mit Sicherheitsrelevanten Themen auseinandersetzen muss, wenn er ins Internet geht. Muss man ja auch wenn man ins Auto steigt. Der einzige unterschied ist nur, das man keine Strafe zahlen muss, wenn man sich im Internet nicht angeschnallt hat. (Und bevor dahingehend jetzt noch etwas unterstellt wird: Ich bin absolut gegen Bevormundung seitens irgend einer Regierungsstelle! Ich versuche appeliere nur an den Menschenverstand, der nach 100.000 Meldungen in allen Medien irgendwann eingeschaltet werden sollte.)
 
Es macht wirklich Traurig, mit welcher (an Ironie grenzender) Ignoranz, Anbieter und Kommentar Schreiber, die Verantwortung an die Nutzer übertragen! Was können die Nutzer den ändern, sich vom Informations- Zeitalter verabschieden, einer Elitären Klicke das Netz überlassen? ("Nutzer sind Ignorante Sicherheit Verweigerer?") Kaum, die aller meisten sind schlicht überfordert, Jahrelang darauf trainiert nur zu nutzen und nicht Nachzudenken. Ständig wird Ihnen erzählt ist doch nicht so schlimm, kann man bedenkenlos Nutzen, wir kümmern uns um die Sicherheit, Hacker kommen bei uns nicht weit, und wenn Sie doch kommen können die nichts machen. Jetzt wird wiedermal vor Augen geführt das diese Versprechungen nur Lug und Trug sind und die Nutzer sind die Dummen, weil sie es vertrauensvoll genutzt haben? Aber Dumm Sein reicht nicht, Sie dürfen sich auch noch als Schuldig erklären lassen, schließlich haben Sie die (nicht vorhandenen) Warnungen Ignoriert, auch die vielen Hilfsangebote Notorisch Unterforderter IT-Spezialisten haben Sie nicht angenommen, diese Arbeitslose Spezies findet man doch an jeder Straßenecke. ===///=== Ein Satz zeigt deutlich das Zwitterdasein des Netzes ("(o:1 re:2 ryg: Die sind es dann auch selbser schuld. Gewarnt wird genug."), ja vor allen und jeden, aber niemand macht sich die Mühe es zu Ändern/Verbessern, außer mit den üblichen Stammtischparolen. Bleibt also nur die Abstinenz, geht niemand ins Netz gibt es kein Sicherheitsproblem, naja dann eben auch kein Netz, wer braucht das den schon?
 
@Antiheld: ich glaub die leute sind einfach nicht mehr konsequent genug. das andere ist man will nicht der erste sein der auf solche dienste verzichtet und wenn dann keiner mitzieht hat man evtl. das gefühl das man dumm dasteht und sich wieder neu anmelden muss. aber auch mangelndes wissen an alternativen könnte ein grund ein.
 
In den 90 er Jahren hatte die Post auch so etwas versucht, Namen und Telefonnummern zu veröffentlichen, das ganze nannte sich dann Telefonbuch.. Es ist Wahnsinn, wie die Post da mit den Persönlichen Daten umgegangen ist..
 
@Horstnotfound: Häh? Darum geht es hier doch gar nicht. Du hast es voll nicht verstanden.
 
@Horstnotfound: Und die Adresse stand auch dabei und jeder hatte eins. Skandal!
 
@Horstnotfound: die dinger gibts heute noch ;)
 
Wie viele Leute sich alles Sexy finden :)
 
und was ist mit den Bildern? ^^
 
@legalxpuser: angeblich kann man mit einem modifizierten client die bilder komplett downloaden und vor der "zerstörung" retten da die daten im android handy erhalten bleiben
 
damit fält wohl der verkaufspreis um eine mrd. $ immerhin hat man schon einen teil der daten
 
Man davon abgesehen daß ich offensichtlich zu alt für diesen Scheiß bin und beim besten Willen nicht nachvollziehen kann wofür man sowas brauchen könnte muß ich mich auch fragen warum ein Internetdienst Telefonnummern haben soll. Whatsapp will das ja ebenfalls, was auch der Grund ist weswegen ich es nicht nutze.
 
@Johnny Cache: Wofür man das braucht, wo es doch auf jedem Smartphone Email gibt (und auch IMs seit Jahrzehnten bekannt sind), ist natürlich eine gute Frage... Aber bei jedem Dienst, der dazu in Konkurrenz treten möchte, muss der Kontakt an irgendeinem eindeutigen Datenelement festgemacht werden; da ist es schon sinnvoll, ein vorhandenes Datum zu nehmen und nichts neues zu erfinden ("dienstespezifischer Username"); das kann eben die Emailadresse sein (wie bei so vielen Diensten) oder (sinnvoll bei zB Smartphones!) die Telefonnummer. Das führt natürlich in eine gewisse Falle, wenn man die Dienste auf einem nicht telefontauglichen Gerät (PC, nur per WLAN angebundenem Endgerät wie Ipod, Tablet,...) nutzen will.
 
@rallef: Vor allem geht es aber um Sicherheit, da man Logins und email-Adressen relativ schnell ändern kann, aber Telefonnummern leider nicht. Es gibt durchaus Fälle in denen man das nicht vermeiden kann, bei diesem Dienst aber sehr wohl.
 
Na ist doch ganz Einfach: Der Sprecher des Unternehmens erklärt die Lücke für Geschlossen!
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