Reisetipp: Ein Besuch bei den Code-Brechern

Etwas trostlos wirkt das kleine britische Städtchen, das sich kaum von vielen anderen auf der Insel unterscheidet. Und doch wurde hier nur wenige Meter weiter große Geschichte geschrieben. Bletchley. mehr... Großbritannien, England, Bletchley Park Großbritannien, England, Bletchley Park Großbritannien, England, Bletchley Park

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Schöner Artikel, gerne mehr davon. Basiert der Reisetipp auf persönlicher Erfahrung?
 
@_rabba_u_k_e_: Ja, ich war am Wochenende dort. Wirklich erlebenswert. Danke. :)
 
@_rabba_u_k_e_: Fand den Artikel auch gut. Schade, dass man derartige Themen damals im Geschichtsunterricht nicht hatte - sollte man mal einführen. ^^
 
Schade, dass sich die Psychiatrie an der Ermordung von Alan Turing immer noch nicht entschuldigt oder zumindest den Fehler einsieht.
 
@KritischerLeser: Zum 24. Dezember 2013 sprach Königin Elisabeth II. posthum ein ‚Royal Pardon‘ (Köngliche Begnadigung) an Turing aus.
 
Grundsätzlich wurde das Prinzip der einfachen ENIGMA schon in den 30 Jahren vom polnischen Mathematiker Marian Rejewski gelöst und an die Briten weitergegeben. Während des Krieges wurden dann im Mittelmeer und Atlantik mindestens 2 U-Boote (U-110 u. U-559) aufgebracht und die Schlüsselunterlagen SOWIE intakte ENIGMA Maschinen erbeutet. Sowas beschleunigt dann natürlich den Nachbau (Tuning-Bomben) und das Entschlüsseln des Codes. Dieses nur zur geschichtlichen Darstellung. Auch der Zufall half mit den Code zu entschlüsseln.
 
@Boombastic: Stimmt, die Beteiligung der Polen an der erfolgreichen Entschlüsselung wurde bisher nie wirklich gewürdigt. Ohne deren Vorarbeite hätten die Alliierten alt ausgesehen. Außerdem darf man nicht vergessen, daß die Deuschen ihre Enigma bis Kriegsende als ungeknackt angesehen hatten. Hätten die auch nur den leistesten Verdacht gehabt (den sie eigentlich hätten haben müssen), daß da was faul ist, hätten sie jederzeit die Verschlüsselung ändern können. Für Bletchley Park wäre das ein enormer Rückschlag gewesen. Daß man angesichts der vielen tausend involvierten Mitarbeiter die erfolgreiche Entschlüsselung der Enigma geheim halten konnte, muß man durchaus anerkennen. Es soll aber auch noch verschlüsselte Funksprüche geben, die bis heute nicht geknackt werden konnten. Hey, vielleicht stehen ausgerechnet da Informationen zum Verbleib des Bernsteinzimmers drin, wer weiß das schon :)
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