Warentest: Kompaktkameras messen sich mit DSLRs

Fotos mit professionellem Anspruch lassen sich mittlerweile auch mit Kompaktkameras anfertigen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung durch die Stiftung Warentest, bei der 13 hochwertige Geräte verglichen wurden. mehr... Kamera, Foto, Fotografie, Selfie Bildquelle: Gisela Giardino (CC BY-SA 2.0) Kamera, Foto, Fotografie, Selfie Kamera, Foto, Fotografie, Selfie Gisela Giardino (CC BY-SA 2.0)

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Ich halte diesen Test für "fragwürdig". Ich kann Birnen nur bedingt mit Äpfel vergleichen. Beides ist Obst und wächst am Baum - das war es auch schon. So ist es auch mit den Kameras. Eine kompakte Kamera wird nie die Bildqualität und Flexibilität einer Spiegelreflex erreichen. Die Hersteller können vielleicht durch viel Trickserei das Bild brauchbar machen. Doch ein gutes Objektive lässt sich nicht ersetzen. Zudem bekomme ich für 3550 Euro eine Canon EOS 1D IV mit Objektiv. Da kaufe ich mir keine Kompaktkamera.
 
@Brassel: Wenn man das mit den Äpfel und Birnen mal genau nimmt, sind das enge Verwandte. Apfel und Birne kann man sehr wohl miteinander vergleichen, denn ohne das eine würde es das andere wahrscheinlich gar nicht geben. xD
 
@kkp2321: So ist es ja auch mit dem Kameras. Vergleichen okay, aber nur bedingt.
 
@kkp2321: Richtig. Vergleichen, um sich voneinander zu unterscheiden. Siehe auch Vergleich: Apfel und Fenster :-)

Frohe Weihnachten
 
@Brassel: Im Gegenzug wird eine Spiegelrefelexkamera nie die Mobilität einer Kompakten erreichen. Aber da sind wir dann auch beim Vergleich: Kleinwagen vs. SUV. Beide haben Vorteile, je nachdem für was man sie braucht.
 
@Brassel: Na, ich finde es erfreulich, dass die Kompaktkameras so aufgeholt haben.
Wenn ich in den Urlaub fahre und schöne Fotos machen will, will ich nicht immer so einen Riesenvieh mitschleppen, sondern etwas kleines handliches mitnehmen.

Außerdem ist es gut, dass sich mittlerweile fast jeder Hobbyfotograf eine Kamera leisten kann. Wer hochauflösende Passbilder schießt, kann dann auf die Spiegelreflex vertrauen ;)
 
@Zaphragor: Das sehe ich anders - wenn ich in den Urlaub fahre und "schöne" Fotos machen will, dann bin ich halt gezwungen meine DSLR "mitzuschleppen". Finde ich aber nicht dramatisch, da es ja praktische Taschen gibt und sie mittlerweile auch nicht mehr sonderlich schwer sind. Schlimmer hingegen finde ich eine Kompaktkamera "mitzuschleppen" - ich sehe hierfür einfach keinen Nutzen. Dann lieber ein vernünfitges Lumia und ich habe eine Kompakte immer dabei und kann Schnappschüsse machen.
 
@snowrocker: Die schönsten Fotos sind immer noch Schnappschüsse, die aus der plötzlichen Gelegenheit entstehen. Sowas kann man nicht planen und eine DSLR mitschleppen. Selbst wenn, bis ich das Teil aus der Tasche gekramt und Schussbereit gemacht habe, ist alles schon wieder vorbei. Ich habe lieber eine Kompaktkamera dabei als eine Super DSLR nicht dabei! Und so schlecht sind die Bilder der Kompaktkameras wirklich nicht mehr. Was machst du mit deinen Bildern? Vergrößerst du sie auf 10m x 10m Mega-Posterformat?
Ich habe eine Canon Ixus 980IS, die ist super kompakt und macht hervorragende Bilder, auch nachts dank ISO 3200!
Meine EOS verstaubt seit Jahren im Schrank!
 
@heidenf: Tja, man kann sie sich ja auch um den Hals hängen, um dann "schussbereit" zu sein. Und Du wirst es kaum glauben - ich brauche große Bilder im RAW-Format, um sie hinterher anständig zu bearbeiten und um evtl. Leinwände davon zu machen. Und wie Du nachts mit einer Canon Ixus 980IS gute Bilder dank ISO 3200 machst, musst Du mir erklären - oder siehst Du das Bildrauschen bei dem Ding und der ISO-Zahl als schönen Effekt? Das sind absolut unbrauchbare Fotos.
 
@snowrocker: Natürlich sind die Bilder verrauschter als mit ISO 125 z.B. Aber ich habe Bilder, die ich mit einer DSLR nie gehabt hätte. Das ist der kleine aber feine Unterschied. Und wer hängt sich ständig eine DSLR um den Hals. Wie gesagt, Schnappschüsse sind nicht planbar. Rennst du den ganzen tag mit einer DSLR um den Hals durch die Weltgeschichte? Natürlich sind die Bilder einer DSLR hochwertiger. Darum geht es aber nicht. Es geht darum, wie parktikabel eine DSLR für den Otto Normalverbraucher ist. Wenn du Anforderungen an deine Bilder hast, die nur eine DSLR erfüllen kann, ok. Aber bei 95% der Anwender trifft das nicht zu.
 
@heidenf: ehm ja, das nennt man einen Schnappschuss. aber mal ein gegenszenario: wenn ich, warum auch immer, eh schon gerade meine DSLR draußen und in der hand habe, kann ich damit wunderbar Schnappschüsse machen. gleiches gilt natürlich für ne kompakte. wenn meine DSLR noch in der tasche liegt und diese sich sonstwo befindet, ja, dann ist ein rauskamen evtl. schon zu spät. aber moment! gleiches gilt für eine kompakte! was meinst du wie oft ich schon die situation erlebt habe, dass andere sagten, oh mach schnell ein Foto Blabla und schwups war alles wieder hinüber und kein Foto wurde geschossen. eben genau aus dem Grund. und davon abgesehen, "schönste Fotos" hast du gerade aus einem anderen Blickwinkel gesehen. zum einen ist schön, was gerade fotografiert wird. das stimmt. aber zum anderen ist auch schön, in welcher Qualität das bild vorliegt. und hier kann eben auch der Inhalt schön sein. dann ist in meinen Augen das Optimum erreicht. man kann Schnappschüsse sowohl mit der kompakten, als auch mit der DSLR schießen. nur wenn man gar nicht vor hat auch qualitativ schöne Fotos zu schießen, dann reicht eine kompakte fürn Schnappschuss eben auch aus. und naja, nicht alle Schnappschüsse entstehen dadurch, dass schnell ein Foto gemacht werden muss, weil sonst die situation vorbei ist. denn wenn die Frau von welt an nem teuren und für sie tollen laden vorbeigeht und da dann "grad mal schnell" ein Foto davon machen will und das dann postet, dann ists klar, dass die dafür nicht die DSLR mitschleppt, sondern das handy auspackt. das ist auch ein Schnappschuss.
 
@heidenf: "Aber bei 95% der Anwender trifft das nicht zu." und wer redet davon?? klar, damit hast du absolut recht. aber was hat das mit der ganzen Diskussion hier zu tun?! und ja, es gibt schon einige, die mit ihrer DSLR um den hals herumstrapenzeln. ;)
 
@larusso: Na ja, nimmst du z.B. Abends eine DSLR mit auf die Rolle? Wohl kaum! Und ja, eine Kompaktkamera ist sehr schnell rausgekramt uns Knipsbereit!
 
@larusso: Es hat dahingehend mit der Diskussion zu tun, dass sich Kompaktkameras vom Standpunkt des normalen Verbrauchers durchaus mit DSLR's messen können, da sie qualitativ immer höherwertiger werden und die unschätzbaren Vorteile der minimalen Größe in sich vereinen. Schau mal auf den Titel: "Kompaktkameras messen sich mit DSLRs"
 
@larusso: Im übrigen kann ich dir einige Gegenenden in Südamerika empfehlen, wo man sehr schöne Fotos machen kann, aber gar keine DSLR um den Hals hängen haben möchte....
 
@heidenf: und nein, eine kompakte ist für manche Situationen eben nicht sehr schnell ruasgekramt, wenn die situation es erfordert. ich habe ja oben schon erwähnt, dass ich solche unzähligen Momente schon hatte! ich weiß jetzt nicht, was bei dir rolle ist. :D aber wie viele laufen mit der kleinen kompakten in der tasche, die sich stets und der hand befindet, herum, um schnell irgendwelche Fotos schießen zu können?! so nen großen unterschied zur DSLR um den hals sehe ich da jetzt nicht. ;) und wenn man dann eh schon vor hat Fotos zu machen (und will, dass diese ne gute bildqualität haben), dann ist die DSLR doch kein problem. wenn ich auf der rolle bin und dort es nicht erfordert, dass meine schnell gemachten Fotos auch eine gute bildquaität haben müssen, dann reicht auch ne kompakte, klar. ;)
 
@larusso: Es ist doch nicht nur das Rauskramen. Es ist doch auch das generelle "Dabeihaben". Eine kompakte kann man immer dabeihaben. Ich habe beides, DSLR und Kompaktkamera und verwende meine DSLR schon seit Jahren nicht mehr. Wenn du anders besser fährst, ist doch ok. Und "gute Bildqualität" hängt bei Weitem nicht nur von der Kamera ab. Ich kenne Menschen, die mit einem Super Equipment grottenschlechte Bilder machen, weil alles sowieso immer nur auf Automatik steht. Wenn man sich ein wenig mit der Materie auskennt, kann man auch aus einer kompakten (wenn es nicht gerade das 49 Euro Medion Modell ist) sehr gute Bilder rausholen. What ever, jeder wie er mag.
 
@heidenf[re:14]: natürlich brauch nicht unbedingt die masse der Nutzer eine DSLR. denn für die reicht die bildqualität einer kompakten schon aus (auch wenn diese nicht besser würden). ist das selbe wie mit Lautsprechern. da lege ich auch hohen wert auf Qualität. Qualität, die die masse wiederum nicht interessiert. die Hörens nicht raus, weil die es nicht wichtig finden. für diese ist die Qualität in autos ja schon toll... aber zur Qualität der kompakten. irgendwann sind da die grenzen nun mal gesetzt und auch wenn die kompakten immer besser werden, werden die die Qualität einer DSLR nicht erreichen können. und die Titel bei winfuture sind öfter mal "ganz toll". und letztlich möchte ich dann auch die Bilder sehen, bevor ich einem Titel glauben schenke. ;)
 
@larusso: Ich setze auch auf Qualität. Doch was ist Qualität? Das definiert jeder für sich anders. Für die einen sind es perfekte Bilder, für den anderen die Größe, für einen dritten die Robustheit und ein anderer legt Wert auf die Akkulebensdauer. Wie du siehst, könnten wir hier noch stundenlang reden und kämen trotzdem nicht auf einen Nenner. Müssen wir auch nicht. Beide Kamergattungen haben ihre Daseinsberechtigung.
 
@heidenf[re:17]: mit dem dabeihaben hast du sicherlich recht, dagegen sag ich ja auch nichts. nur ist die kompakte eben auch nicht immer in der hand oder kann schnell rausgekramt werden. ich sag ja auch nicht, dass man mit einer DSLR immer in jeder situation genauso schnell Schnappschüsse schießen kann. und bezüglich der Leute, die ein super equipment haben und schlechte bildet schießen. ja, davon kenne ich auch welche. das find ich traurig. und ich weiß auch sehr wohl, dass man aus guten kompakten schon relativ gute bildet herausholen kann. aber eine gute DSLR wird da trotzdem noch bessere Fotos schießen. ;)
 
@heidenf: absolut, beide haben ihre Daseinsberechtigung. hab nie was anderes behauptet. hab mich lediglich auf die bildqualität gestürzt.
 
@larusso: Ok, da sind wir uns einig: DSLR's haben eine bessere Bildqualität, das steht ausser Frage!
 
@heidenf: Um einen Fotografen zu zitieren: "Die beste Kamera ist die welche man dabei hat."

Das Zitat wurde bei einem Test einer Systemkamera erwähnt wo der Fotograf auch erwähnte das er manchmal seine DSLR Ausrüstung zuhause läßt da sie einfach zu schwer mit den ganzen Objektiven, etc. ist.
 
@heidenf: Du hast noch was vergessen was im Artikel oben dargelegt wird. Die neuen Systemkameras bieten mehr Einstellungsmöglichkeiten, ...Belichtung/Blende usw.! Ich denke wir sind uns einig, dass es das schon länger bei SLR/DSLR gibt. Wenn du nun Schnappschüsse in Quali einer DSLR machen möchtest, musst du letztendlich deine Kompakte (neue Kompakte) auch erst einstellen. Die Automatik nimmt viel ab, damit bekommst du lediglich Standardfotos. Ein HDR z.B. kommt nun mal nur aus einer Belichtungsreihe. Natürlich brauchst du ein Stativ, natürlich brauchst du Zeit + Motiv.
Ich erkläre dir wie ich das mache, ...ich habe eine gute Nikon... und eine Knipse.
 
@Zaphragor: wer "schöne" Fotos "machen will", der nimmt eben gerade deswegen die DSLR. wenn du doch eh vor hast Fotos zu machen, wo ist dann das problem einer DSLR?! riesenvieh?! naja, wenn ich los ziehe und vor habe Fotos zu schießen, dann ist so eine Tasche mit einer DSLR drin doch wohl kein Schleppzeug! sorry, aber das kann ich grad echt nicht nachvollziehen. wenn ich nicht vor habe schöne Fotos zu machen und deshalb natürlich auch nicht unnötig so ein "riesenvieh" mitnehme, ja dann wär ne kleine kompaktkamera eben praktisch, falls man doch unverhofft was nettes sieht und davon mal schnell ein Schnappschuss machen will. das ist nachvollziehbar. aber sonst?! wenn ich im urlaub bin und z.b. ein Foto vom Strand bei tollen Farben des Sonnenuntergangs machen will und will dass diese Fotos schön werden, aha, dann weiß ich ja, dass ich zum Strand gehe und vor habe Fotos zu schießen. ist da eine DSLR dann tatsächlich zu groß? nein! wenn ich im urlaub bin und von irgendwelchen Sehenswürdigkeiten Fotos schießen will, dann weiß ich doch auch, dass diese an der Tagesordnung stehen. entsprechend bereite ich mich vor. wenn du das anders siehst (was du scheinbar tust), dann willst du nicht _wirklich schöne_ Fotos schießen, sondern einfach grade brauchbare, "schöne" Fotos, die halt irgendwie taugen. ja, dafür würde mir eine kompakte eben auch reichen... und übrigens, hochauflösende bilder machen auch kompakte. da brauchts keine spiegelreflex.. nur sieht bei den kompakten das bild trotzdem schlechter aus.
 
@Brassel: natürlich kann man beide vergleichen: Beide machen ein Bild ;)
 
@Brassel: Die Bildqualität von DSLRs unterhalb von 10.000EUR Verkaufspreis kannst Du aber schon seit Jahren vergessen. Da gibt es keine mit Bayerfilter-Sensor mehr, die nicht schon in der Kamera (und selbst bei der RAW-Erstellung) die Bilddaten vom Sensor durch Entrauschungs- und Nachschärfungsfilter jagen würde, weil der hochauflösende Sensor derart grauslich rauscht. Ich hatte Anfang diesen Jahres vor mir einer 3000EUR Nikon D800E zu kaufen. Zumindest bis ich die Artefakte von Entrauschung und Nachschärfung im RAW gesehen habe. Ein RAW sollte so wenig bearbeitet wie möglich sein. Dummerweise rauschen aber 36MP auf einem KB-Vollformatsensor aufgrund der kleinen Photodiodenfläche wie blöd und so ist die D800E schon künstlich am "Rauschreduzieren", wo meine alte DSLR und meine neue Hasselblad garkeine Rauschreduktion benutzen.____

Genauso wie die Nikon D800E ist die Canon EOS 1D IV für qualitätsbewusste Fotografen ihr Geld nicht wert, da sie Bilder per Entrauschungs- und Nachschärfungs-Algorithmen zusammenpfuscht statt ein ehrliches, minimal verarbeitetes Bild "out-of-sensor" zu liefern. Wenn die Kamera schon Artefakte ins Bild pfuscht und der Fotograf dann noch einmal nacharbeiten muss ist das Endergebnis um Galaxien schlechter, als wenn die Kamera ein "ehrliches", rauschendes Bild liefert und der Fotograf dann selber bestimmen kann, wie stark er dieses Bild bearbeitet/entrauscht oder ob er es lieber bei vernünftiger Beleuchtung noch einmal schiesst.____

Wenn eine 3000EUR-Prosumer-DSLR bei heutigen Sensoren schon im RAW herumpfuschen muss um Rauschfreiheit zu faken, kann ich mir auch gleich eine aktuelle Kompakte für 300EUR kaufen. Von Bildqualität kann da bei beiden nicht mehr die Rede sein, da überhaupt kein Pixel so ins Bild kommt, wie es der Sensor gesehen hat. Da lobe ich mir alte DSLRs, die sowas noch nicht nötig hatten, weil ihre Sensoren einfach weniger rauschten.
 
@nOOwin: Naja, Sie sprechen hier von Kameras wie einer Hasselblad die über 14000 Euro kosten. Das ist doch eine Liga in der nur wenige Leute spielen. Diese als Vergleich zu nehmen, ist wohl unpassend. Ob die "alten" digitalen weniger rauschten, kann ich nicht sagen. Ich fand die Bilder meiner alten EOS300D schon ziemlich gut. Bei der folgenden EOS40D waren sie noch mal besser. Und mit meiner jetzigen Kamers EOS7D sind die Bilder einfach nur klasse. Dazu muss ich auch sagen, das ich meine Bilder nicht nachbearbeite. So wie diese "geschossen" wurde, landen Sie auch ins Album. Ein Ausdruck der Bilder von einer EOS40D oder darüber im DIN A3 Format würde nicht pixelig auch matschig wirken. Ich habe Ausdrucke im DIN A4 Format gemacht, welche gestochen scharf und ohne jegliche Körnung sind.
 
@Brassel: Vergleichsbilder meiner alten APS-C-Format-DSLR, die es heute wohl mit Set-Objektiv für 150-200EUR gebraucht bei eBay gibt, rauschen bei ISO 800 und ISO 1600 nicht viel mehr als die Bilder meiner Hasselblad H4D-40 bei diesen ISO-Werten. Die Nikon-D800E-Bilder rauschen, subjektiv betrachtet, bei ISO 800 und ISO 1600 weit weniger als die meiner Hasselblad, dafür verliert sie Details in den Fotos und produziert bei genauem Hinsehen haufenweise Artefake im Bild durch ihre kamerainternen Entrauschungs- und Nachschärfungsalgorithmen, welche weder bei meiner alten DSLR noch bei meiner Hasselblad zum Ensatz kommen (man muss also nicht über 10.000EUR ausgeben um eine Kamera zu bekommen, die nicht unnötig die Sensordaten verfälscht). Ich will aber ein Abbild der Realität und kein gefällig aussehendes, mit Bildverbesserungs-Algorithmen zusammengepfuschtes Bild, das "out-of-sensor" viel mehr rauscht als das meiner alten DSLR und nur durch kamerainterne Nachbearbeitung erträglich wird. Ein Bild bei dem jedes Pixel mehrfach aus mehreren Sensor-Pixeln neu gemittelt/berechnet worden ist, hat für mich nichts mehr mit der fotografierten Szene bzw. der fotografierten Realität zu tun und damit keinerlei Qualität. Neue DigiCams machen aus einem Foto etwas in Richtung "Malen nach Zahlen" statt die Realität möglichst unverfälscht abzubilden. Das Ergebnis kann für den Betrachter sehr gefällig aussehen, aber es ist kein Foto mehr, sondern künstlich zusammengerechneter Farbmatsch.____

Ich bearbeite nur die wenigen Fotos nach, die ich unter ungünstigen Lichtverhältnissen machen muss. Aber gerade dabei kann ich keine Kamera gebrauchen, die selbst schon massiv entrauscht und nachschärft, wie die D800E, weil fast jeder Nachbearbeitungsschritt Qualität kostet und wenn man dann z.B. zweimal die Schärfe ändert (1x Kamera + 1x eigene Nachbearbeitung), dann ist die Qualität hinterher mieser als wenn man nur einmal in der manuellen Nachbearbeitung die Schärfe definiert.____

Ob ein Bild "pixelig" wirkt ist immer eine Frage von Bildgrösse und Betrachtungsabstand. 6MP reichen bei idealem Betrachtungsabstand in jedem Fall für ein knackscharfes Bild in jeder Grösse. Der Ausdruck eines 6MP-Bildes mit 75cm Diagonale wirkt auf Armlänge betrachtet knackscharf. Geht man näher oder gar mit einer Lupe heran, erkennt man zwar einzelne Pixel, nur kann man aus dem Betrachtungsabstand dann das Bild nicht mehr als Ganzes betrachten, weil es nicht einmal mehr ansatzweise auf die Makula lutea des Auges passt. Die hohe Auflösung meiner Hasselblad ist also für Fotoausdrucke vollkommen nutzlos. Abgesehen von Luftaufnahmen von Städten, in die man dann auf dem PC etwas weiter hineinzoomen kann, habe ich keinerlei Anwendung für so eine hohe Auflösung. Wenn es eine Mittelformatsensor-Rückwand mit 8 bis 12MP für die Hasselblad H4D gegeben hätte, hätte ich die gekauft statt meiner jetzigen hochauflösenden. So werden nämlich nur die Bilddateien riesig und damit unhandlich, obwohl ich die Auflösung garnicht benötige.
 
Ich hatte schon vor 5 Jahren eine 250 Euro Kompakte die sich teilweise mit DSLRs messen konnte. Nun wollte ich aber mal was neues, und in der blinden Hoffnung dachte ich, dass sich in 5 Jahren noch viel mehr getan hat und man für das gleiche Geld noch viel besseres bekommt.
Pustekuchen. Wenn man was besseres will muss man gleich an die 500 und mehr bezahlen und wirklich viel getan hat sich da echt nicht, mit Ausnahme neuer Features die nichts mit der Bildqualität zu tun haben.

Am Ende hab ich mir einfach ein Smartphone gekauft, was zwar etwas schlechter war von der Bildqualität, aber nicht viel.

Aber so langsam scheint da was zu passieren. Nach der Sony RX-100 und dem Sterben von normalen Kompakten durch Smartphones, raffen auch andere Hersteller, dass sowas eigentlich schon lange möglich ist, und die Preise fallen dadurch und die Vielfalt steigt. In 2 oder 3 Jahren schaue ich mich nochmal um.
 
Diese Fortschritte werden aber auch bei DLSRs stattfinden. Folglich werden kompaktkameras niemals vollständig DSLRs ersetzen. Schließelich lassen sich bei der Aufnahmequalität eines Bildes wohl keine Grenzen setzen bzw. der Bedarf an besseren Aufnahmen wird kein Ende nehmen. Das ist das selbe Spiel wie mit ARM vs Desktop CPUs. Einige glauben, irgendwann, dass Smartphones Leistungmäßig Desktops überholen können. Ist aber aus rein logischer sicht absolut ausgeschlossen, da man im Notfall den schnellsten Smartphone Chip nimmt, und am Desktop einfach mit mehr Chipfläche baut, aktiver Kühlung, höheren Takt und einfach mehr Stromverbrauch. Schon ist das teil besser. Bei den Kameras das selbe. Egal, was entwickelt wird, bei ner DSLR kann man das ganze immer noch größer und besser machen, als bei ner kompakten oder nem Smartphone.
 
@Laggy: Das entschiedet letztendlich der Kunde. Wenn diesem Kompaktkamera reichen, wird es folglich weniger DLSRs geben.
 
@Laggy: Das nächste große Ziel wird es sein, bei den großen Zoom Einstellungen die Bildstabilisierung perfekt hinzubekommen. Was nutzen einem 24fach zoom wenn man ein Stativ benötigt. heutige Stabilisierungen sind da leider noch völlig übervordert.
 
@Caldon Shooper: Ich brauche ein Stativ nur bei Nachtaufnahmen oder wenn sich etwas schnell bewegt.
Bei meiner 600mm für Landschaftsaufnahmen am Tag benötige ich kein Stativ.
 
@Laggy: Das Problem ist das der "Profi" keine Features will wie es sie mit GPS, WLAN, Apps, etc. bei Kompakten gibt. Würde eine DSLR "Profikamera" nun solche "Spielereien" bekommen wäre das bei den Profis schnell verpöhnt.

Das sieht man auch bei neuen Kameras wie der Sony Alpha 7 die jetzt rauskam in Bezug auf Spielereien. Selbst das Display läßt sich nicht drehen und hat breite schwarze Ränder. Die Zielgruppe ist einfach eine andere bei einer Profikamera wie bei einer Kompakten.
 
@HellsDelight: nein, ich rede hier nicht von irgend welchen Spielerein, sondern um bessere verbaute Technik/Hardware, die bessere Aufnahmen ermöglicht. Genau hier sollen Kompaktkameras aufgeholt haben, was ich aber relativieren wollte, da diese Technischen Fortschritte auch bei DSLRs eingesetzt werden und auch hier zu besseren Bildern führen werden. Das was du schreibst hat überhaupt nichts mit meiner Aussage zu tun und grundsätzlich stimme ich dir ja auch zu.
 
Wenn ich fast 400 Euro für eine Kompakte ausgebe, kann ich auch eine Systemkamera kaufen.
 
@Caldon Shooper: Du scheinst das Wort "kompakt" nicht verstanden zu haben.
 
@kkp2321: Nach Gewicht gesehen hat er recht, nach Größe/Breite kommt es drauf an welche Kompakte :)
 
@Caldon Shooper: Viel Spass mit der Kamera. So ganz ohne Objektive.
 
Ich habe vor kurzem meine Spiegelreflex (Olympus D450) abgeschafft und mir eine Sony RX100M2 zugelegt. Ich war es leid immer die grössere Spiegelreflexkamera mit mir rumzuschleppen. Mit der RX100M2 kann man sehr gute Bilder machen. Für den Preis der Sony hätte ich auch eine gute Spiegelreflexkamera bekommen. Der unschlagbare vorteil ist einfach eine immer dabei Kamera zu haben welche 1a Bilder macht, genau das ist das was ich für meinen Anwendungsfall benötige und bin sehr zufrieden.
 
@Balu2004: Genauso sehe ich das auch. Ein super Kamera, die ich nicht dabei habe, weil sie zum ständigen mitschleppen zu groß ist, hilft mir nicht. Eine Kompaktkamera passt in jede Tasche und macht je nach Preisklasse durchaus gute Bilder.
 
Für beste Bilder ist mir die "schlepperei" (sehr wage ausgedrückt) es wert... für alles "einfache" reicht auch ein Handy mehr als genug (aus meiner Sicht)
 
@Walkerrp: Bei mir genauso. Die Fotos die eine DSLR ausspuckt, sind mir die Schlepperei immer wert gewesen. Jedesmal wenn ich eine Kompakte dabei hatte, habe ich mich im Anschluss darüber geärgert, dass das Bild am Ende eben nicht 100%ig so schön wurde, wie es mit der DSLR möglich gewesen wäre. Für Schnappschüsse tut es inzwischen mein Smartphone - aber wenn ich bewusst los ziehe, um Bilder zu machen, dann will ich keinen Kompromiss eingehen.
 
Das ist doch wie immer Situationsbedingt. Wenn ich ein Ausflug mache um Landschaftsaufnahmen zu knipsen. Dann nehme ich meinen Koffer und Packe ein: Stativ, Objektiv mit Festbrennweite, Objektiv mit variabler Brennweite, eventuell eine Gegenlichtblende und ein natürlich die Cam bzw der Body selbst -> Fotosession. Wenn ich allerdings primär einen Ausflug mache , welcher nicht als Fotosession geplant ist, dann nehme ich auch gerne nur meine Kompakte für Schnappschüsse mit.
Ich weis dass die Kompakte niemals die Qualität der DSLR erreichen wird. Aber ich will ja primär den Ausflug erleben. Die Kompakte ist für nette Erinnerungen :-) Und wo mir selbst die Kompakte zuviel Platz wegnimmt muss eben das Handy herhalten ...
 
Hab vor kurzem ein Smartphone erstanden mit über 40MP und war echt begeistert was die Dinger mittlerweile so können. Für meine Zwecke völlig ausreichend.
Bei einem Besuch eines Kumpels der seine Fotos auch verkauft wurde mir dann aber mal gezeigt was so möglich ist.
Er hat mir mal gezeigt was eine Vollformatkamera so drauf hat.
Tja und was soll ich sagen, das sind halt noch ganz andere Welten.
Das muß man wirklich mal in der Praxis erlebt haben und nicht nur in irgendwelchen Tests gelesen haben, sonst glaubt man es nicht.
Aber mit so einer Ausrüstung geht man eben auf Fotosession, die hat man nicht nur einfach so dabei. Dafür ist sie eben dann doch zu groß.
 
Es ist immer noch der Fotograf / Fotografierende, der das Foto macht, nicht die Kamera. Ein gewisses fotografisches Grundverständnis und eine Kamera mit einem Mindestmaß an technischer Unterstützung vorausgesetzt, können auch mit einfacheren Kameras hervorragende Aufnahmen gestaltet werden. Wobei gewisse Spezialfälle natürlich außen vor bleiben. Letztendlich entscheidet der Zweck der Aufnahme (darunter fasse ich auch das Ausgabemedium) über den notwendigen technischen Aufwand.
 
@rallef: Genau!!! ... und die beste Kamera ist immer noch die, welche man grad (in Ermangelung einer anderen natürlich) dabei hat
 
"Mehr Gestaltungsmöglichkeiten erhält der Nutzer aber auch bei den Kleinen inzwischen, weil er Blende, Belichtungszeit und Schärfe von Hand einstellen kann." Tschuldigung, aber das konnten die meisten Kompakten auch schon vor 13 Jahren.
 
Egal wie, eine Kompakte wird nie gute Bilder im Telebereich von 100mm-400mm liefern
 
Wie bei sovielen Dingen im Leben kommt es auf den Anwendungsfall an. mal ist eine Spiegelreflex "non-plus-Ultra", mal ist eine Kompaktkamera besser geeignet - sei es aus dem einen oder anderen grund. "DIE Kamera" gibt es nicht.
 
Eine digitale Spiegelreflexkamera ist nur ein Kompromiss aus der alten Analogtechnik und dem heute geforderten Digitalen. Eine Systemkamera hingegen ist für die Digitaltechnik entwickelt worden.
Ein Spiegel macht keinen Sinn mehr aus heutiger Sicht, das ist ein Überbleibsel aus alten Tagen und eher etwas für Nostalgiker und für ewig Gestrige. Ich bin froh dass ich nicht mehr auf dem Baum schlafen muss, Wasser aus der Wand habe und die Vorteile von Strom genießen kann. Technische Evolution ist etwas Tolles. Schaut sich doch wer die Sony A7 an. Ich bin sicher, dass es im selben Preissegment keine bessere DSLR gibt. Vor allem gibt es sehr gute Zeiss-Objektive für das gute Stück. (Ich bin kein Sony-Fanboy). Aus meiner Sicht (meine Meinung) werden hochwertige Systemkameras die DSLR ablösen und Kompaktkameras werden entweder als Zweitgerät, für den Einstieg oder von Leuten denen das Thema Foto nicht wichtig genug ist um mehr zu investieren weiterhin genutzt.
 
@ChrisEvens: Solange Du den Sensor in der Kamera nicht aktiv kühlen willst, macht ein Spiegel durchaus Sinn. Er macht es nämlich möglich den Sensor nur einmal pro Aufnahme auszulesen, reduziert damit dessen Erwärmung und somit das Grundrauschen des Sensors erheblich. Bei Kameras ohne optischem Sucher wird der Sensor beständig diverse Male pro Sekunde ausgelesen um das elektronische Sucherbild flüssig darstellen zu können. Das verbraucht im Gegensatz zum optischen Sucher mit Spiegel und Prisma mehr Energie und erwärmt den Sensor, der bei Erwärmung stärker rauscht, was zu verrauschteren Rohdaten aus dem Sensor führt. Die verrauschteren Rohdaten müssen daher bei Kameras mit EVF viel früher künstlich (und damit qualitätsverlustbehaftet) entrauscht werden als bei Kameras mit optischem Sucher._____

Spiegellose Systemkameras sind daher minderwertige Krücken mit zum kompletten Neukauf nötigendem, proprietärem Objektivprogramm, welche DSLRs maximal im Massenmarkt ablösen werden, weil echte DSLRs dann nur noch im Preisbereich meiner Hasselblad H4D und darüber angeboten werden, also bei den wirklichen Profikameras, die maximale Bildqualität ohne Entauschungs-Gepfusche versprechen.____

Ein hochwertiges Zeiss-Objektiv vor einer CMOS-Bayerfilter-Digitalkamera ist ohnehin wie Perlen vor die Säue werfen. Das packt man besser vor eine analoge SLR-Kamera. Bei der werden Bilder nicht per Bayeralgorithmus zusammengepfuscht und haben daher noch ordentliche Qualität.
 
Diese SW ist eine der schwachsinnigsten Einrichtungen die es gibt.
Egal ob Technik oder Finanzen - sinnlose Vergeudung von Steuergeldern.
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