Experten: Windows XP ist eine tickende Zeitbombe

Microsofts alterndes Betriebssystem Windows XP wird unter Sicherheits-Experten als tickende Zeitbombe wahrgenommen. Selbst Mitarbeiter des Herstellers warnen vor der Zeit nach dem Ende des Supports. mehr... Logo, Windows Xp, Service Pack 3 Bildquelle: Microsoft Logo, Windows Xp, Service Pack 3 Logo, Windows Xp, Service Pack 3 Microsoft

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selbst nach 12 jahren finden sich noch Sicherheitslücken, da kann man mal sehen was MS für unausgegorenen Dreck unter die leute bringt. Aber wenn ein System mit neuen Rechnern zwangsverteilt wird, kann man sich sowas erlauben. Gut das MS in der neuen Mobilcomputing Welt kaum eine Rolle spielt und niemand sein Tablet oder Smartphone damit beschmutzt.
 
@Caldon Shooper: Nichts menschliches ist zu 100 % perfekt, und ob das Göttliche existiert, streiten sich noch die Experten^^ Immerhin kommen - bei erhöhtem Verbreitungsgrad - bei der Konkurrenz auch immer mehr Klöpse zu Tage.
 
@Caldon Shooper: Es wird immer Sicherheitslücken geben. Siehe Java: sie schließen 10 Lücken, machen dadurch aber wieder 5 neue auf.
 
@Caldon Shooper: Du meinst, weil andere Betriebssysteme keine Sicherheitslücken haben? Weil andere Systeme absolut perfekt sind? Mh..I see your point there, sir. Was auch immer - immerhin mal morgens eine Runde geflamed - geht's dir nun besser? :)
 
@Caldon Shooper: Ich sehe du hast von Softwareentwicklung keine Ahnung:)
 
@Caldon Shooper: Oh man.. dann entwickel Du doch bitte ein OS welches keine einzige Lücke aufweist. Mit neuen Technologien kommen auch neue Lücken. Ganz einfach. Btw habe ich noch nie jemanden sagen hören, dass WP beschmutzt wären? Das habe ich bis jetzt eher von Android Phones gehört. Erstmal selber eins haben, dann labern.
 
@Caldon Shooper: Wie sagt man so schön: Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Fresse halten!
Keine Software kann jemals Bugfrei sein, solange Menschen daran arbeiten, schon gar nicht ein so komplexes Betriebssystem.
Außerdem gab es durchaus ältere Sicherheitslücken bei anderen Betriebssystem (20 Jahre alte X-Server lücke z. B.).
 
@Caldon Shooper: Du hast wirklich nicht die leiseste Ahnung von Softwareentwicklung oder? Nur mal ein kleiner Denkanstoß: meinst du nicht, dass sich in den letzten 12 Jahren auch Angriffsmöglichkeiten sehr verändert haben? Und dass man auf manche dieser Änderungen einfach kaum noch reagieren kann, weil man bei der Konzipierung des Systems noch nicht im ANSATZ daran denken konnte was in 12 Jahren möglich ist? Der Aufwand ein ganzes Betriebssystem IMMER 100%ig sicher zu halten (was ohnehin schon nicht möglich ist) steigt im Laufe der Jahre einfach MASSIV an, weil Designentscheidungen auf Basis von "altem" Wissen gemacht wurden, die man nun eben nicht mehr geändert bekommt. Und das gilt genauso für Android, iOS, Linux, MacOS und für jedes andere Softwaresystem...
 
@Caldon Shooper: die liefern immer nur betas aus. den rest dann per patsches und updates. kenne kein bs von ms was wirklich fertig ist!
 
@snoopi: Nenn mir bitte EIN BS, das deiner Meinung nach WIRKLICH fertig ist.
 
@Draco2007: ich muss sagen mein Gameboy ist mir noch nicht abgeschmiert und Viren hatte der auch keine.
 
@Stamfy: Ich fasse mich kurz: Du kannst die Komplexität einfach nicht im Ansatz vergleichen.
 
@snoopi: ...aber die OS der anderen Hersteller sind selbstverständlich - natürlich schon seit dem Erscheinungstag - komplett fehlerfrei zu Ende entwickelt, richtig?
 
@DON666: Stimmt doch auch. Linux läuft doch überall auf Version 1.0.0 oder bin ich da falsch informiert? :p
 
@Draco2007: Nee, das ist 0.0.0.1 Alpha, weil die Perfektion zu dem Zeitpunkt bereits mehr als erreicht war.
 
@snoopi: Keine Software ist je fertig...
 
@Caldon Shooper: Ich habe dir ein + gegeben. Dein Humor war wohl einen Tick zu subtil, so dass ihn sonst keiner verstanden hat.
 
@Caldon Shooper: Man sagt nicht umsonst, dass fehlerlose Software überholt ist.
 
@Caldon Shooper: Ich kenne jetzt seit weit über 10 Jahren eine Sicherheitslücke in Windows, die mir schon damals als Student viel Laufarbeit erspart hat, weil sie es mir als Admin im Hochschulnetz ermöglichte Windows-Rechner mit mir unbekanntem Admin-Pass, die irgendjemand vergurkt hatte, über das LAN mit Adminrechten zu übernehmen und wieder auf Kurs zu bringen ohne persönlich durch mehrere Gebäude latschen zu müssen um den Rechner vor Ort zur Mitarbeit zu überreden. Diese Lücke existiert im Windows-NT-Zweig bis heute. Keine Ahnung ob die NSA die damals schon im System plaziert hatte oder wer da sonst ein Interesse daran hatte. Insofern sehe ich nicht, das irgendeine Windows-Version seit Windows 2000 (Win NT 4.0 habe ich bis heute nicht auf diese Lücke getestet.) in irgendeiner Form auch nur hinreichend "sicher" ist.____

Ich habe auf meine Windows XP Rechner seit dem Jahre 2001 exakt einen Patch aufgespielt: Den 48bit-LBA-Patch und den habe ich damals von Hand aus dem SP1 extrahiert, selbst ins System kopiert und von Hand den Registryschlüssel "EnableBigLba" gesetzt. Weil ich den anderen Dreck aus dem SP1 nicht in meinem System wollte.____

Ich traue Software (also nicht nur Betriebssystemen, sondern sämtlicher Software), die ich nicht selbst programmiert oder zumindest ihren Quellcode nach entsprechenden Funktionalitäten durchsucht habe, keinen Nanometer weit. Daher würde ich in Rechner mit Internetzugang, unabhängig davon ob sie bei mir unter Windows, Linux, Solaris, FreeBSD oder OS/2 bzw. eComStation laufen, nie auch nur meinen richtigen Namen eintippen, geschweige denn darauf selbst erstellte, unverschlüsselte Dateien mit persönlichen Daten speichern (das gilt auch für Chats und Email). Dasselbe gilt selbstverständlich erst recht für portable Geräte, die aufgrund ihrer Funkverbindungen noch viel verwundbarer sind als meine stationären Rechner.____

Mobiltelefon und Lifestyle-Tablet besitze ich daher erst garnicht und wenn ich solche Geräte besässe, dann würde ich ebenso keine persönlichen Daten und erst Recht keine Daten von Freunden, Verwandten und Bekannten im Adressbuch eines solchen Gerätes speichern. Ich verrate grundsätzlich keine Daten von Freunden an mitlauschende Dritte. Freunde, die das mit meinen Daten tun sind keine Freunde mehr, sobald ich das entdecke. Leute die keine Ahnung von Datenschutz haben, kann ich mir als Freunde in der heutigen Zeit nicht mehr leisten.____

Windows XP wird durch sein Supportende für mich daher nicht unsicherer werden als es all die Jahre ohnehin war und es wird bei mir weiterhin eingesetzt werden.____

Nebenbei möchte ich anmerken, dass es in Deiner "neuen Mobilcomputing Welt" (Was auch immer das sein soll, denn ich hatte schon in den 90er Jahren meinen ersten Laptop und arbeite seit dem Jahre 2005 mit Tablet-Convertibles. Neu ist da garnichts und die Lifestyle-Geräte von heute sind von der Funktionalität her selbst meinem ersten Tablet-Convertible weit unterlegen. Die Technik hat sich in den letzten 10 Jahren eher zu weniger Funktionen, einem untauglichen Bedienkonzept und ständiger Nutzerbevormundung zurückentwickelt. Daher wäre es mir peinlich mit Kinderspielzeugen wie heutigen Smartphones oder Lifestyletablets gesehen zu werden. Ich lasse mich nicht so gerne bevormunden.), ob mit Patches oder ohne, nur eine Sicherheit gibt: Die, das jeder der das ernsthaft möchte an Deine Daten und die Kontrolle über Dein Lifestylegerät kommt bzw. diese Kontrolle schon hat wenn Du das Gerät das erste Mal einschaltest._____

Auf der PC-Architektur hast Du dank Admin-Rechten, vieler Monitoring-Tools, virtueller Maschinen und der Möglichkeit eigene Monitoring-Programme zu schreiben zumindest die Chance Sicherheitslücken aufzuspüren. Auf Lifestyle-Tablets, SmartiesPhones, Spielkonsolen und Co. mit ihren proprietären, für den Endbenutzer undokumentierten Betriebssystemen ist der Aufwand um Sicherheitslücken, Spionageprogramme und Backdoors aufzudecken um ein Vielfaches höher. Die nicht einmal versteckte, sondern einfach nur mit höheren Rechten installierte Carrier-IQ-Software auf Android-SmartPhones ist damals z.B. nur durch Zufall von einem Hacker entdeckt worden, nachdem damit schon Monate, wenn nicht jahrelang Nutzer bis hin zum Mitlesen von Online-Banking-Passworten ausspioniert werden konnten. Apples iOS ist derart undokumentiert und proprietär, dass schon das Finden einer Carrier-IQ-ähnlichen Software darauf nahezu unmöglich ist. Auf Android werden sie irgendwas in Richtung Carrier-IQ nun gewiss mit RootKit-Techniken installiert haben, womit diese Funktionalitäten dort nun auch nicht mehr so einfach zu enttarnen sind. Wenn Du also glaubst, irgendeines dieser nutzlosen heutigen Spielzeuge mit ihren kindgerecht grossen, bunten Kacheln auf dem Display wäre sicherer als ein ungepatchtes Windows XP, dann bist Du gewaltig auf dem Holzweg.____

Die Leute, die immer noch einfacher zu bedienende Geräte haben wollen, weil sie nicht willig sind ihren Kopf zu benutzen sind das wahre Problem der IT-Sicherheit. Die installieren sich freiwillig auf ihren Geräten Malware, weil sie unbedingt die neueste App brauchen um bei ihren Freunden damit anzugeben und verraten ihre eigenen und die Daten ihrer Freunde in asozialen Netzwerken weil sie keine Ahnung haben, was sie überhaupt tun und was das für Auswirkungen haben kann.___

Ich hatte in weit über 10 Jahren mit Windows XP nie eine Malware auf dem System und ich habe weder Desktop-Firewall noch einen fest installierten Virenscanner auf meinen Windows-XP-Installationen. Ich scanne seit Jahren auf meinen Rechnern mit Internetzugang einmal die Woche mit einer Linux-Live-CD mit verschiedenen Virenscannern nach Malware. Ansonsten habe ich eine dedizierte Firewall in der alle IPs auch für ausgehende Verbindungen geblockt sind, die ich nicht ausdrücklich freigebe. Wenn sich deren Monitor rot färbt, weil einer meiner Rechner versucht durch gesperrte Ports ins Netz zu kommen oder auf gesperrte IPs zuzugreifen, weiss ich, das etwas nicht stimmt. Bisher habe ich so aber nur virenverseuchte Rechner von Bekannten gefunden, die bei mir "mal eben" über das WLAN ins Netz wollten. Die hatten übrigens alle Desktopfirewall und Virenscanner auf ihren Rechnern und wussten trotzdem nichts von einer Infektion, die meine Firewall innerhalb von Sekunden aufgedeckt hat.____

Fazit: Lernresistenten/-faulen Leuten nützten auch aktuelle Patches und die neueste Desktopfirewall bzw. der neueste Virenscanner nichts. Genauso wie diese Leute gezwungen sind sich Geräte zu kaufen die sie nach Strich und Faden bevormunden, weil sie einfach nicht in der Lage sind ein multifunktionelles Gerät selber zu administrieren, haben sie auch keine Chance gegen Hacker und sonstige Datendiebe, die auch nur bis drei zählen können. Wer sich auf die Aussagen anderer Leute verlassen muss, weil ihm Wissen fehlt hat sich sein Schicksal selbst gewählt und muss sich halt damit abfinden ständig übervorteilt zu werden. Nur Anfänger verlassen sich auf die Sicherheit von proprietären Betriebssystemen. Profis gehen davon aus, dass kein System sicher ist und handeln dementsprechend.
 
Na dann hat MS ja noch bis Ende April Zeit ALLE XP-Sicherheitslücken zu schließen, muhaha ^^
 
@tapo: XP hat das Ende seines Produktlebens erreicht, womit sich das Problem "XP-Sicherheitslücken" erledigt hat - das Problem sind jetzt nur noch die User, denen das egal ist. Inzwischen sollte sich der Termin 08.04.2014 doch herumgesprochen haben, da kann sich keiner mehr auf Unwissenheit berufen.
 
@rallef: 08.04.2014 = Entstehung des größten Botnetzes der Geschichte.
 
@crimey: nur das die meisten kisten in diesem netz dann doch mit win7/8 laufen, weil sich das für die wurmschreiber mehr lohnt...
 
@Rulf: irgendwas um 30% der gesamten Internet Rechner die offen sind wie ein Scheunentor sind nicht lohnenswert ?!?!
 
@crimey: SkyNet? ;)
 
@rallef: Herumgesprochen? Bei den Privatnutzern, die immer noch XP nutzen, bestimmt nicht, weil die sich mit so etwas einfach überhaupt nicht beschäftigen
 
Eigentlich sollte man XP wirklich ersetzen - gegen was auch immer. Es unterstützt ja schon nicht mehr aktuelle Technik (z.B. mehr als 4 GB). Wenn man auf XP angewiesen ist, wie z.B. unsere Firma wg. veralteter 16 Bit Software, dann muss man die Sicherheit des Systems halt auf andere Weise gewährleisten, das aber einen entsprechenden Mehraufwand bedeutet. Ob sich dieser wiederum lohnt, ist die andere Frage ...
 
@Der_da: Wie wäre eine Investition in aktuelle Anwendugssoftware anstatt an dem 16bit Dreck festzuhalten?
 
@Caldon Shooper: Schön gesagt... aber wenn das selbstentwickelter Spaghetti-Code in einer völlig veralteten Sprache ist und die Entwickler nicht mehr greifbar sind, hat man schon ein Problem. Und ein komplettes Redesign ist ein Aufwand, den so mancher Chef, der nur auf die Zahlen schaut, gerne vor sich hin schiebt.
 
@rallef: es gab von Microsoft mal eine Garantie, dass sämtliche Software die unter XP / Vista / 7 gelaufen ist auch unter Windows 8 laufen wird. Du kannst doch bei jeder exe eine komplette Windows Version "simulieren", wenn sie also unter Windows XP lief müsste sie auch unter Windows 8 völlig ohne Probleme laufen
 
@rallef: Und je länger es schiebt umso größer wird der Knall am Ende.
 
@rallef: Und je länger es schiebt umso größer wird der Knall am Ende.
 
@Caldon Shooper: Tja, sag das meinem Chef ^^ die "neuen" PCs in unserer Firma sind nach den Systemanforderungen der neuen Version zusammengestellt worden ... dann war kein Geld mehr da für die neue Version. Ich bin derzeit damit beschäftigt, die alte Version in einer VM zum Laufen zu bringen, damit das System weitestgehend erneuert werden kann. Dies stellt sich aber als schwierig heraus, weil ich a) einen Hardware-Dongle unterstützen muss und b) keinen Installationsdatenträger des Programms habe. Bei mir zu Hause privat setze ich selbstverständlich nur aktuelle und lizensierte Software ein.
 
@Caldon Shooper: Da hat aber jemand Ahung was So0ftware so kostet und vorallem Spezialsoftware.
 
@Lon Star: Vor dir sind wie üblich keine Sinnvollen Antworten zu erwarten.
 
@Der_da: Wir haben sogar im Geschäft einen Windows 2000 Rechner im einsatz! Allerdings nur als Zeiterfassung...
 
@fabian86: Ist ja kein Problem, solange der Rechner alleine steht und nicht mit dem Internet und Netzwerk verbunden ist. Aber selbst das wäre auch kein Problem, wenn der Rechner hinter einer Hardware-Firewall mit Viren/Maleware-Sanner steht. Solange der ganze Schmutz von der Firewall entfernt wird, ist alles gut. Anders sieht es natürlich aus, wenn da jemand direkt an dem Rechner mit USB-Stick und Co. herumhantiert.
 
@karacho: DeviceLock ;) Sperrt USB und CD/DVD Laufwerk.
 
@Der_da: viele firmen, zb ärzte, benutzen spezialsoftware, die nur auf xp läuft. diese auf z.b. win 7 zu portieren ist teuer, darum krepeln sie immer noch mit einem veralteten xp herum. ehrlich, xp hat seine zeit gehabt und ist in ehre gealtert - laßt es jetzt würdevoll sterben, bevor es keine sicherheitsupdates mehr gibt. ne windows 7 home premium lizenz kostet auch nicht die welt. und wenn der altersschwache rechner windows 7 nicht packt - einfach mal linux probieren.
 
@stereodolby: Gerade Ärzte die mit Patientendaten hantieren sollten ein aktuelles System mit maximaler Sicherheit haben.

Man sollte ja meinen das auch die Hersteller von Arztsoftware über das Supportende von XP seit Jahren informiert sind.
 
@Der_da: XP hat eine x64 version also alles >4GB ist keine Ding.
 
@DerGegenlenker: aber auch auf der rennen keine 16 Bit DLLs soweit ich weiß
 
@Der_da: Ist das nicht ein "Problem" aller (Win)64 Bit Systeme?
 
Microsoft könnte beim letzten Patchday für Windows XP doch einfach ein kritisches Update ausliefern, welches die Netzwerkfähigkeit von Windows XP lahmlegt. Somit würden diese wandelnden Zeitbomben nahezu entschärft. :)
 
@Runaway-Fan: eigentlich ein guter Vorschlag :D
 
@Runaway-Fan: Dann regen sich die Chinesen aber wieder wegen angeblicher Sabotage auf, wie schon bei der WGA Geschi... oh, ich hab nichts gesagt. Die werden ja wohl schon jetzt keine Updates mehr installieren.
 
@Runaway-Fan: also so wie bei einem auto, wenn es nicht mehr hergestellt wird, und es keine ersatzteile mehr giebt, wird der tank zugeschweist, oder der motor ausgebaut ?
 
@Sir @ndy: Keine News ohne Autogleichnis! Einfach eine Kernfunktion lahmlegen, ist wohl Betrug am Käufer. Immerhin hat XP mehr marktanteil als Windows 8. Man sollte eher einfache attraktive Möglichkeiten schaffen, die die Leute zum Wechsel bewegen... Vielleicht auch günstig Win7 anbieten, wenn es sein muss.
 
@blume666: 20€ für Win8 war nicht attraktiv (als Upgrade) ?
 
@CvH: ausbezahlt?? nicht wirklich... bei 100€ Schmerzensgeld überlege ich es mir ;) Problem sind oft die Hardware-Anbieter (INTEL), die für Win7 einfach keine passenden Treiber mehr angeboten haben und die Leute dann nicht so einfach umsteigen können - und Neukauf kommt für viele deswegen nicht in Frage... Also alles recht schlüssig. Intel will Geld verdienen und bietet keine Win7 Treiber für 8XX-Chipsätze an und die Leute wollen keinen neuen Laptop, da der alte ja noch für Internet und Mail ausreicht... so what? mehr Müll verursachen und funktionierendes Entsorgen oder einfach mal nen Treiber herausbringen, was ergibt wohl mehr Sinn??
 
@chippimp: ein Pentium 4 reicht für Internet ? Das halte ich für ziemlich gewagt das ein 10 Jahre altes Laptop noch gut für das Internet zu gebrauchen ist. Es gibt ja XP alternativen wenn der Asbach Laptop noch bisschen weiter werkeln soll und der Rest nimmt halt ein Aktuelles Notebook was ordentlich Internet fähig ist.
 
@CvH: wo bist du denn im Internet unterwegs??? es soll Menschen geben, die nicht gerade ständig auf YT oder so unterwegs sind, sonder vllt. eher ein bisschen Google brauchen und Mails schreiben... und JA ein P4 reicht noch locker für Internet... ;)
 
@chippimp: naja Web2.0 fällt ja quasi weg :) und die Bildzeitung gibt es auch gedruckt !
 
@CvH: Nach der ganzen Kritik an Win8? Nein! Ich hab ja selbst nicht upgegraded obwohl ich es kostenlos über dreamspark haben kann. Für viele ist Win8 selbst nicht Attraktiv. Und die ganzen WinXP Versionen laufen hauptsaechlich in Schwellenländern. Keine Ahnung, ob die Leute extra für eine Lizenz zahlen wollen, nur weil es MS gefällt, obwohl alles auch unter XP zu realisieren ist.
 
@Sir @ndy: nein da kommt der TÜV und verbietet dir das Ding weiter zu betreiben (wenn man Kritische Fehler nicht mehr beheben kann mangels Ersatzteilen).
 
@Runaway-Fan: Tja, dummerweise sind jegliche Update-Funktionen in meinen Windows-Installationen grundsätzlich deaktiviert (in Windows XP habe ich seit Erscheinen lediglich einen einzigen Patch eingespielt und das von Hand und nicht mit dem SP1, in dem er enthalten ist), keiner meiner Windows-Rechner wird von meiner dedizierten Firewall zu einem MS-Updateserver durchgelassen und ich halte von meinen Windows-Installationen immer 3 Backup-Generationen vor, weshalb MS keine Chance hat bei mir einen Rechner von Ferne entgültig "abzuschalten". Keine Software kriegt bei mir Online-Updates. Ich will mit meinen Rechnern arbeiten und lasse daher keinen Hersteller mit seinen Updates mir ein lauffähiges System unter meinen Fingern zerschiessen.____

Ach ja, ich scanne jede Woche mit einer Linux-Live-CD und mehreren darauf befindlichen Virenscannern nach Malware (zumindest auf den wenigen Rechnern mit unwichtigen Daten darauf, die bei mir Verbindung zum Internet haben, alle wichtigen Rechner hängen bei mir in einem internetfreien Glasfasernetz) und habe noch nie etwas gefunden. Meine Firewall hat allerdings schon einige Rechner von Bekannten als Virenschleudern enttarnt, als die mit ihren Geräten von mir aus per WLAN ins Internet wollten. Die hatten übrigens allesamt AutoUpdate aktiviert und Desktopfirewall plus Virenscanner installiert. Da sieht man, dass das Zeug nichts nutzt.____

Ich gehe davon aus, das NSA und Co. ohnehin Backdoors in sämtlichen kommerziellen Betriebssystemen integriert haben. Daher gehe ich grundsätzlich davon aus, das alles auf einem Rechner der am Internet hängt eingesehen werden kann, weshalb ich auf einem Internetrechner nicht einmal meinen richtigen Namen eintippen würde, geschweige denn wichtige Daten darauf speichern. In meinen Augen bilden sämtliche Windows-Versionen heute schon ein Bot-Netz und das schon seit Jahren. Deine wandelnden Zeitbomben sind schon vor Jahren explodiert. Da gibt es nichts mehr zu entschärfen.____

Meine Windows XP Rechner werden weiter mit Internetzugriff laufen, wenn ich das will. Niemand wird daran etwas ändern können.
 
Keine Panik: Das größte Sicherheitsproblem mit PCs sitzt meistens direkt davor! Daran ändern auch Updates & neuere OS nichts. Ansonsten kommen mir die Aussagen zur Verkaufsförderung doch irgend wie bekannt vor: "Was, Ihr Winterreifen hat nur noch 6mm Profil? Also, Wo Sie schon mal hier sind ... ich würde das Risiko nicht eingehen ...." ;-(
 
@beeelion: Wenn der Reifen aber 12 Jahre alt ist, würde ich mit dem nicht mehr fahren wollen ^^
 
@Draco2007: Naja ein Auto mit gebrochenen Achsen (Windows 8) würde ich da auch nicht nehmen wollen.
 
ich würd auch davor warnen damit die leute fix noch ein neues bs kaufen, möglichst win 8, das ja sooooo sicher ist! deswegen verkauft sich die krücke ja auch so blendend!
 
Windows7 oder Ubuntu 13.04 und gut ist :P
 
@StefanB20: für Ubuntu gibts auch Root Exploits und davon bekommt der User überhaupt nichts mit. Windows 7 wäre da die bessere Wahl, vielleicht sollte MS einfach ein Upgrade rausgeben.
 
Problem: Maschinensteuerung und ERP-Anwendungen

So gut wie jede Anwendung, welche nur unter Windows bis XP SP 1 läuft, lässt sich ersetzen. Mit zwei Ausnahmen: Maschinensteuerung und ERP-Anwendungen.

Maschinensteuerungen sind meist noch per LPT-Dongle geschützt, und den LPT Port bekomme ich in einer virtuellen Umgebung nicht 100% durchgereicht, da dieser im BIOS als Bi-Direktional eingestellt werden muss.

Die Anbieter der Software sind meist längst pleite und die Maschinen verrichten ihr Tagwerk anstandslos. Hier müssen letztlich die Maschinen selbst ausgetauscht werden, was aber finanziell meist nicht passt, oder aber es gibt solche Maschinen schlicht nicht mehr in der Form, wie diese benötigt werden.

Ähnlich verhält es sich für ERP Anwendungen. Eine Firma, welche sich einmal auf eine ERP Anwendung festgelegt hat, kann kaum noch wechseln, ohne dass es *richtig* Geld kostet. Leider gab es eine Vielzahl von ERP Anwendungen auf dem Markt, die auf 16-Bit "Datenbanken" basieren und mit einem SQL- und Pascal Gemisch gesteuert werden. Hier ist es nahezu unmöglich, ohne riesen Aufwand auf neuere Versionen (des gleichen Anbieters!) umzusteigen. So gut wie alle der meist tausenden Prozeduren müssten umgeschrieben werden. Ein Export der Daten kann zwar erfolgen, aber sie erfolgen in einem Format, mit welchem kein anderes Programm etwas anfangen kann. Was nutzen mich *.csv Dateien, die eine Struktur haben, die nirgendwo anders gefragt sind?

Ich habe selbst in einem deutschen mittelständischen Unternehmen eine Anwendung namens Averp in einer Version von 2003 gesehen, die heute weder von den Anbietern des ERP-Aufbaus noch von dem Anbieter der Datenbank unterstützt wird. Ein Upgrade auf eine neuzeitliche Version dieser Anwendung würde die Firma derart viel Geld kosten, dass man Insolvenz anmelden müsste. Von 5300 Prozeduren müssten nach grober Sichtung rund 4000 Prozeduren umgeschrieben werden, weil diese keinerlei SQL Standard entsprechen.

Geködert wurde die Firma seinerzeit mit dem Spruch: Keine Lizenzgebühren für die Datenbank, da OpenSource und keine Lizenzgebühren für die Anwendung Averp da OpenSource. Nur die Anpassung an die betrieblichen Verhältnisse müssen bezahlt werden, wenn man diese nicht selbst vornimmt.

Ganz dumm gelaufen. Vielleicht ist es für solche betroffenen Firmen noch am günstigsten, solche Software auf einem Windows 95 Rechner zu installieren, da hier die Gefahr noch am geringsten ist.

Maschinensteuerung kann ich noch in einem separaten Intranet netzwerkmäßig organisieren und somit den Zugriff von außen sperren. Bei ERP Software geht das nicht. Die Außendienstler müssen per Mobile Device Zugriff auf Lagerbestand etc. pp. haben.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: endlich mal einer der das aus Fachlicher und Wirtschaftlicher Sicht sieht. Dafür ein + (Plus)
 
@Gajus-Julius: schön zusammengefasst. Aber was ist jetzt die Lösung des Dilemmas? Soll Microsoft jede Windows Version bis in alle Ewigkeit mit Updates versorgen, weil irgendjemand bei der Einführung einer Software verschlafen hat, ihnen Lifecycle samt irgendwann mal möglicher Ablösung mit zu beachten?
Wir haben hier auch Maschinensteuerungen, deren Software vom Hersteller der Maschine für ein bestimmtes System freigegeben wurde und unter 2000 oder XP laufen muss. So lange, wie halt die entsprechende Anlage noch läuft. Allerdings ist das da mit eingeplant und die entsprechenden Gerätschaften werden halt abgeschottet und bekommen keinen Internetzugriff.
Wenn Leute heute aber in einem normalen Office-Umfeld eine zehn Jahre alte Software einsetzen, die sich nicht aktualisieren lässt und deren Daten man nicht migrieren kann, dann wäre es höchste Eisenbahn, sich parallel etwas Neues aufzubauen. Und ja, das kostet Geld. Wenn eine Firma aber schon daran scheitert, dürfte sie bei vielen anderen Anforderungen ebenfalls eingehen - nicht nur aus dem Bereich der Software. Normalerweise machen IT Kosten nur einen Bruchteil eines Unternehmens-Budgets aus.
 
@Gajus-Julius: Sehe da kein sooo großes Problem, man hat doch die Sources. Das kostet nicht die Welt und es gibt genug Entwickler die das für einen Hungerlohn machen würden. Du als Laie stellst dir das nur viel zu kompliziert vor. Sicherlich wäre es Arbeit und wäre sicherlich nicht kostenlos, aber wenn man kompetente Leute kennt wäre es alles andere als teuer.
 
@Si13nt: Ich glaube eher du stellst es dir zu einfach vor uralten Code den IRGENDJEMAND vor vielen Jahren geschrieben hat zu warten. Grade wenn sich in diesem Code hunderte "Workarounds" für irgendwelche Problemchen finden, die natürlich NICHT dokumentiert sind und der Verfasser natürlich auch nicht mehr greifbar ist. Und irgend einen dahergelaufenen Programmierer der für einen Hungerlohn arbeitet, kannst du an sowas nicht ransetzen. Und wo du kompetente Leute für einen Hungerlohn herbekommst, das zeigst du mir mal. Im Endeffekt ist es irgendwann einfach billiger und weniger aufwändig, den ganzen alten Scheiss wegzuwerfen und ein neues System aufzubauen.
 
Das habe letztens mal wieder für jemanden installiert. Alle gut gemeinten Ratschläge lieber Windows 7 zu benutzen prallten ab, ohne ersichtlichen Grund.
Ich hatte noch eine unbenutzte Lizenz und die CD hatte nur SP1 drauf. Kurz nachdem ich es installiert hatte, wollte ich einen Antivirus installieren, aber die Webseite ging nicht. Also habe ich mal Google versucht, ging nicht. Ich habe dann jede sicherheitsrelevante Website versucht aufzurufen die ich kannte, keine davon ging. Also habe ich einen Antivirus installiert, den ich noch auf einem USB Stick hatte. Lies sich nicht installieren. Spiegel.de oder so ging aber einwandfrei. Das Ding hatte sich ohne Zutun sofort einen Wurm eingefangen, da ich das Internetkabel schon angeschlossen hatte.

Das hat er zum Glück alles mitbekommen, und auf einmal wollte er doch Windows 7. :D
 
@Freudian: Hast du vorher SP3 installiert? Mindestvoraussetzungen für nahezu jede AV-Software. Aber ansonsten geb ich dir Recht, eun ungepatchtes XP ist schnell infiziert, daher immer: Netzwerkkabel ziehen, Basicinstall offline durchführen inkl. SP und AV, dann erst ins Netz damit. :)
 
@Freudian: Hat dein Freund überhaupt einen DSL-Router? Ist mir neu, dass diese seit Dekaden bekannte Lücke hinter einem Router funktioniert. Ansonsten: Willkommen in der Realität und danke für den Mut es auch noch zuzugeben. :) - Nur weil MS den Support einstellt, müssen andere Softwareanbieter nicht zeitgleich handeln. Ich nutze auf der Alltagsmöhre 8.1 aber es gibt eben Hardware die auch ältere/andere Software bedingt. Viele tragbare Geräte vertragen sich nicht mit 7, laufen instabil oder haben nicht selten mit Hardwareschäden zu kämpfen. Was ich sagen will ist, dass nicht jeder ständig neue Hardware kauft, es genug Retro-Anhänger gibt und "tickende Zeitbombe" ganz schön abgehoben klingt. Ihr seht ja hier am Beispiel, dass ein ungepatchtes XP genauso Freiwild wie vor 10 Jahren ist. In dem Fall ist die Bombe lange mit lautem Ticken explodiert. ^^
 
Einerseits verständlich, das wegen des ständigen Entwicklungsprozesses von Softwareprodukten die Forderung Aufkommt, allzu "veraltete" Produkte durch neuere zu ersetzen. Zumal es sich um ein Immaterielles Produkt handelt, welches leicht Ausgetauscht werden kann. Andererseits kritisiert auch Niemand einen Oldtimer-Enthusiasten, der in einem mehr als 30 Jahre alten Auto unterwegs ist ... im Gegenteil, diese Leute werden sogar bewundert, bzw. deren Fahrzeuge. Und die Nutzer solcher Gefährte haben gute Gründe keine neuen Autos zu kaufen! Des weiteren WILL ich nicht verstehen, warum der Kunde, der einst eine LIFETIME-Lizenz bezahlt hat ... und ein unfertiges, unausgereiftes, fehlerhaftes Produkt Ausgeliefert bekam ... nun - nach nur relativ wenigen Jahren - dazu gezwungen werden soll die nächste LIFETIME-Lizenz für ein unfertiges, unausgereiftes, fehleranfälliges Produkt zu bezahlen. Wer solche "für immer und ewig" Software-Lizenzen Anbietet, muss eben auch damit leben, für IMMER und EWIG die Fehler dieser Software Ausbügeln zu müssen ... So gesehen ist das eher "der" große Fehler den MS in seinem Marketing gemacht hatte, wobei bezweifelt werden darf, das "befristete" Windows-Lizenzen sich gut verkauft hätten. Man hätte vielleicht von Anfang an gar nicht die Software an sich, sondern eine Art "Wartungsvertrag" verkaufen sollen ... dann wäre jedem Kunden (vor allem den Privaten) klar gewesen, das es sich nicht um Einmalige, sondern um eine fortlaufende Kostenposition handelt. Für viele andere dauerhaft anpassungsbedürftige Software-Produkte (z.B. Sicherheits- und Antischädlings-Software) hat sich dieses Geschäftsmodell längst etabliert, wann gibt MS endlich zu, das sie kein "perfektes" Windows zu einem fixen Einmalbetrag bereit stellen können ?
 
@Hobbyperte: Es gibt keine perfekte Software, egal von welchem Hersteller. Das ist das erste, was man im Informatikstudium lernt.
Außerdem haben die meisten Firmen Wartungsverträge abgeschlossen, die lizensieren nicht jedes Windows oder Office einzeln. Es ist doch nichts außergewöhnliches, wenn ein Unternehmen dann für eine (veraltete) Produktlinie die Wartung auslaufen lässt und die Kunden dazu animiert, auf das aktuellere Produkt umzusteigen. Versuche mal mit einem 30 Jahre alten Oldtimer in die Vertragswerkstatt zu gehen, denkst du allen erstes die haben da noch das komplette Ersatzteillager für die alten Autos da? Da gibts doch ebenso Laufzeiten, in der die Modelle unterstützt werden. Wenn ein Auto dann aus der Wartung geflogen ist, muss man sich halt in Liebhaberwerkstätten umsehen. Jeder kann Windows XP auch nach dem Supportende weiter benutzen, nur sollte man sich da über die Gefahren im Klaren sein.
 
@ijones: aber genau das versuchte ich Auszudrücken. Zwischen den Zeilen lesen... Ungeschickt war eben die Strategie Windows überhaupt als "Produkt" zu vermarkten. Die Kunst hätte darin gelegen, auch den Aspekt der weltweiten Vernetzung und der daraus resultierenden Sicherheitsprobleme von Anfang an vorherzusehen. Dann wäre Billy gut beraten gewesen, sein Windows zu verschenken um letztlich an der Produktpflege zu verdienen ... Geschäftskunden bevorzugen sowieso dieses Modell, die Herausforderung besteht darin, es den privaten Nutzern zu vermitteln...
 
@Hobbyperte: es war doch gar nicht mehr Billy! Unter dem jetzigen CEO wurden erst die Probleme geboren.
 
@Hobbyperte: Oje wo fange ich an. Erstens...ein Oldtimer wird meistens sehr viel vorsichtiger gefahren und stellt damit KEINE Gefahr für andere dar. Ein uraltes unsicheres Betriebssystem wird aber gerne zur Virenschleuder, Botnetz, etc. Und auch für dich die Erklärung, dass sich Angriffe auf Betriebssysteme in den letzten 12 Jahren maßgeblich verändert haben und dies auch die nächsten 12 Jahre weiter tun werden. Wenn du aber nicht rausfindest wie man sehen kann, was sich in der Zukunft verändert, muss man bei der KONZIPIERUNG eines Software-Systems auf AKTUELLES Wissen zurückgreifen. Und eine nachträgliche Änderung des Grundkonzepts wird irgendwann aufwändiger als das entwickeln eines neuen Softwaresystems, bei dem ich die geänderten Grundlagen direkt ins Konzept einfließen lassen kann. Und mal ehrlich, wie stellst du dir das vor? Einmal 100€ bezahlen und Microsoft entwickelt bis an dein Lebensende für dich Software ohne, dass du jemals wieder etwas bezahlst? Die Lifetimelizenz die du hier ins Spiel bringst hat einfach NICHTS mit dem Supportvertrag zu tun, der von Anfang an ganz klar limitiert ist. Und diesen Wartungsvertrag gibt es, aber eben nicht für Privatkunden. Ist doch bei allem so. Die wenigsten Dinge werden für die Ewigkeit gekauft. Mit dem Unterschied, dass eine ganze Generation in der Software eben nur 3-4 Jahre sind...Und wann begreifen die Leute endlich, dass es generell UNMÖGLICH ist perfekte Software herzustellen?
 
@Draco2007: Ich verlange doch gar nicht den lebenslangen Support zum Festbetrag! Sondern habe ich vielmehr eben genau diese Marketing-Fehlkonstruktion dargestellt und wenn man so will kritisiert. Schade - wenn hier immer so oberflächlich gelesen und dann blindlinks negativ bewertet wird.
 
@Hobbyperte: Was aber nur daran liegt, dass die Leute erstens nicht den Hauch von Ahnung haben (perfekte Software blabla) und zweitens nicht lesen können. Der Supportzeitraum der Betriebssysteme ist von ANFANG AN begrenzt. Wenn ich das richtig im Kopf habe sind es 2-3 Jahre pro Betriebssystem, wobei Service-Packs das ganze nochmal verlängern, weshalb XP auch auf 12 Jahre kommt. Also kaufe ich eigentlich eine Lizenz mit einem 2-3 Jahre Supportvertrag...und dann muss man MS eigentlich DANKBAR sein, dass sie diesen Supportvertrag verlängern OHNE Kosten.
 
@Draco2007: Das von MS angebotene Produkt heißt aber nicht "Supportvertrag für Windows XY", sondern wird eben Windows Soundso genannt. Den Käufern ist also nicht klar, das es sich im Grunde um einen Laufzeitvertrag handelt. Naja - eine sachbezogene Diskussion scheint hier nur bedingt möglich zu sein. Dachte bislang, das Punktesystem sei nicht zur Durchsetzung von Meinungen geschaffen worden ... wird jedoch ständig dazu missbraucht - sehr schade.
 
@Hobbyperte: Ich kann keine +/- verteilen, frag mich nicht wieso, also kommen die nicht von mir. Aber zum Thema...wenn ich einen Rasierapparat kaufe, steht da auch nicht Garantievertrag 2 Jahre Rasierapparat, trotzdem weiß ich, dass ich 2 Jahre Garantie habe und nicht bis in alle Ewigkeit. Wieso also sollte Microsoft, das als Produktbezeichnung übernehmen, wenn es doch im NACHLESBAREN Lizenzvertrag steht.
 
@Hobbyperte: am Ende wird sowas kommen, nur halt nicht so, wie es für den Kunden angenehm ist: man wird in ein paar Jahren fast nur noch Software mieten können. Ein Abomodell, wie es Adobe ja schon eingeführt hat. Zahlt man nicht mehr, kann man das Produkt nicht mehr nutzen. Das ist dann - außer für den Hersteller - oft die bescheidenste Lösung. Aber darauf wird es hinaus laufen - u.a. durch solche Forderungen wie deine.
 
Wenn aber keine Brain.exe vorhanden ist, bringt auch Win 8 nicht viel weiter :)
 
@ichbinderchefhier: ich glaub für Remote Exploits hilft auch keine Brain.exe
 
Wenn ich es richtig deute, dann wäre evt. KI.exe der aussagekräftigere Dateiname ... und falls jemals KI generiert werden könnte, wären Exploits relativ chancenlos ... da eine KI dann sicherlich auch zur "Selbstheilung" und Selbstverbesserung programmiert würde ... Die endgültige Lösung wäre das wahrscheinlich aber auch nicht, weil daraus ein neues Problem resultiert, nämlich welches die stärkere, bessere, intelligentere KI ist ... die Angreifende, oder die ihr System Verteidigende ... was dann auch unmittelbar eine Frage der verfügbaren Rechenpower wäre ... so gesehen kann KI im Massenmarkt nicht die Lösung von Sicherheitsproblemen sein bzw. werden.
 
@Hobbyperte: ein schritt in die richtung ist ja schon die verhaltensbasierte virenerkennung...die ist aber erst in letzter zeit im kommen, weil dafür doch einiges an rechenpower flöten geht...
 
Warum laufen noch soviele auf XP (mutmaßung):
Nach Vista wollte/will keiner
Nach Windows 7 ist kein Upgrade möglich
Nach Windows 8.x will keiner/nur Dokumente werden übertragen. Microsoft will, dass alle von XP weg kommen, lassen diese Kunden aber bei der Migration im Stich. Ja es geht: XP => Vista => 7. Aber verdammt umständlich.
 
Ja, Win XP wird nach dem Support eine tickende Zeitbombe sein. ich rate Win8 zu überspringen und den Upgrade direkt auf Win7 zu machen oder besser, auf ein Linuxsystem.
 
die Überschriften werden immer schlimmer... Mit dem Wort Zeitbombe bringt man mit was anderem in Verbindung. Qualitäts-Journalismus ist was anderes. Bestimmt wird dieser Kommentar wieder gelöscht, weil einige mit Konstruktiver Kritik nicht umgehen können. Echt schade...
 
@sanem: Konstruktive Kritik also? "Die Überschrifit ist Scheisse", das ist dein Post kurz zusammengefasst....WEIT weg von konstruktiv. Konstruktiv wäre: "Eure Überschrift klingt nicht gut, weil <Begründung 1> und <Begründung 2>. Eine bessere Überschrift für dieses Thema wäre <Vorschlag 1> oder <Vorschlag 2>". DAS wäre konstruktive Kritik, was du machst ist sinnloses Motzen.
 
@Draco2007: wozu soll ich mir die mühe machen und meinen Kommentar erläutern...hab öfters erlebt, auch von anderen das Kommentare willkürlich gelöscht worden... und "DAS wäre konstruktive Kritik, was du machst ist sinnloses Motzen." Das selbe trifft auch auf dein Kommentar zu!
 
@sanem: Stimmt, aber im Gegensatz zu dir, betitle ich meinen Beitrag nicht mit "konstruktiver Kritik". Wobei ich dir wenigstens sage, wie konstruktive Kritik aussieht....also nicht ganz "unkonstruktiv" ^^
 
diese Meldungen sind nur dazu da um XP-User noch mehr zu verunsichern. Man will mit Gewalt das neue Win8 in den Markt pressen.
Mit einem guten AntiVirenprogramm passiert - zumindest bei Einzel-Usern überhaupt nichts. MS will es Apple gleichtun - mit Win8 wird gleichgeschaltet. Was machen denn alle Ü60-User? Sollen die sich noch einmal an das Katastrophen-Win8 heranmachen? Den Freaks ist das alles egal. Aber von den Freaks kann Microsoft nicht leben. Was macht man also? Katastrophenstimmung.
 
@222222: Wie ignorant bist du eigentlich? Ich hoffe, du arbeitest nicht in der IT Branche!
 
@Mandharb: ich denke der mit den vielen Zweien da über dir hat nicht so ganz Unrecht wenn er das behauptet. Es kommt immer ganz darauf an wo man, und wie man es einsetzt. Wenn es darum geht Firmennetzwerke damit zu betreiben, die am Internet hängen, kann es schon sehr unsicher werden. Wenn du von offline stehenden Steuerungs-PC's ausgehst auf denen neue Betriebssysteme nicht laufen wegen der Kompatibilität, ist es doch vollkommen OK. Beim Privatanwender kommt es auch immer drauf an was er wie mit dem Rechner macht. Der Unsicherheitsfaktor sitzt nämlich meist vor dem Rechner und nicht auf der Festplatte.
 
Bin nach langer Zeit mal wieder hier gelandet. Und wieder eine sinnlose Diskussion über XP. Warum gibt es noch keine Redakteure und Foristen/innen hier, die das Problem verstehen wollen? Es geht nicht um "aktuelle" Betriebssysteme, sondern um Schnittstellen. Wenn ein Betriebssystem diese nicht mehr unterstützt, hat es keine Berechtigung "fortschrittlich" zu sein.
Eine Schnittstelle muss sicher + verschraubbar sein. Sonst ist sie im professionellen Bereich untauglich. Somit fallen USB, Firewire, ESata, Thunderbold etc . weg. Die Industrieanlagen haben Lebenszüglen die erheblich länger als die von Computer sind. Niemand hat damit gerechnet, das MS diese Industriestandarts nicht mehr unterstützen will. Eine VM mit Win 8.x oder X ist zu instabil für den Dauerlauf einer Produktionsstätte. Bei XP konnte man alle Prozesse die man nicht braucht abschalten. Bei Win8.x geht das nicht. Somit ist MS für die Industrie unbrauchtbar. Nicht vergessen, der Rechner hat im Budget einer Anlage einen vernachlässigbaren Wert. Also freut Euch über die Gamecomputer, macht aber bitte der Produktion keine Vorschriften.
 
@jederfrau: und welche Schnittstellen in Sachen _Software_ werden jetzt genau von Windows 8 nicht mehr unterstützt? Wo genau kann man bei Windows 8 "Prozesse" nicht mehr "abschalten", was angeblich bei XP noch ging? Hast du irgendwann schon mal was von "Windows Embedded" gehört?
 
@der_ingo: Womöglich meint er die "msconfig.exe", die existiert zwar noch, aber grade die Autostart-Dinge wurden in den Task-Manager ausgelagert und ich bin der Meinung, dass da womöglich einige Einträge fehlen, kann ich mir aber auch einbilden ^^
 
Das Benutzen von Windows XP ist ja nicht das Problem an sich, die Internetnutzer sind das Problem. Ein solches BS darf erst gar nicht mit dem Internet in Kontakt treten.
 
Falsch, deswegen gibt es in der Industrie kaum noch closed Software
 
Mal ganz ehrlich wieso hat MS denn nicht an den Erfolg von XP angeschlossen!? Einfach neue Programme dazu oder ein paar alte entfernt und damit es sich unterscheidet noch neue Designs und Untersützung für neue Hardware. Fertig!
Aber jedes Jahr versuchen sie was neues mit dem sie dann aufs Maul fallen.
Wir haben zu Hause auch noch 2 XP PCs auf dem aktuellen SoftwareStand auf denen aber sicherlich kein neueres Win läuft da die nur SingleCore Prozessoren haben und XP teilweise schon hakt. Aber fürs Inet und zum zocken von älteren Spielen langt es völlig.
Ich persönlich bin Mac User und bin sehr zufrieden mit Software und Updatepolitik von Apple deswegen muss ich mir nur Gedanken für unsere 2 alten Krücken machen.
 
Das Internet ist eigentlich die tickende Zeitbombe.
Es gibt anscheinend keine Schutzprogramme die 100 % vor Trojaner, Viren und Co schützen.
 
Windows XP ist in der Arbeitswelt nun mal der Standard.
Weder der Chef noch noch die Mitarbeiter wollen etwas neues lernen weil sie grundsätzlich XP kennen.
Beim Schreiben wird auch Word97 benutzt und im Internet ist auch der Standard seit ungefähr 2000 Internetexplorer6, weil man das Programm eben seit vielen Jahren kennt und alle sind zufrieden.
Außerdem sind neue Versionen auch anfällig für Störungen - wer weiß, ob das alles so funktioniert.
Außerdem kosten neue Versionen auch neues Geld. Für Office97 und XP haben wir Lizenzen gekauft.
 
@Grendel12: manch einer muss halt erst richtig auf die Schnauze fallen. Irgendwann gibts an allen Ecken gleichzeitig ein "geht nicht" und dann rennt man so richtig schön vor die Wand. Eine Migration von historischen Systemen auf aktuelle Versionen ist immer viel aufwändiger und eine sehr viel stärkere Umgewöhnung als wenn man zwischendurch mal einen kleinen Schritt macht.
 
@der_ingo: Schön dass du es schon HISTORISCHE Systeme nennst und nicht nur "veraltete", das trifft den Nagel voll auf den Kopf. XP gehört in ein Museum und nicht in den produktiven Einsatz.
 
@Draco2007:
Es war schon vor 10 Jahren nicht leicht, einer Sekretärin einen PC und Windows zu erklären. Sie wollte ihre Schreibmaschine und kein neues Zeug. Nur konnte die Schreibmaschine z. B. keine Emails empfangen.
Die Kollegen sind nun mehrheitlich über 50 Jahre alt und wollen in Ruhe die Rente erreichen und nicht alle 3 Jahre umlernen. Die nächsten und letzten 10 Jahre kommen wir auch noch ohne neue Technik, wenn auch sie noch mitmacht.
So beschloss der Chef - auch um die 60 Jahre - es bleibt, wie es ist und wer unbedingt Windows 7 haben will, kann es gern zu Hause benutzen, denn dort redet keiner rein.
 
@Grendel12: Dann wird es einfach Zeit, dass diese Generation ausstirbt, bevor es wirklich knallt.
 
@Draco2007:
Dass es neuere Versionen gibt wissen die Kunden sicher selber.
Wenn das System an sich funktioniert, die Programme damit laufen und den Kunden es gefällt sehe ich keinen Grund ständig zu agitieren und sie ständig zwingen zu wollen umzurüsten.
Sie sind doch volljährig und haben sich mit Vor- und Nachteilen beschäftigt und sie wissen schon warum sie alte Programme haben wollen - vermutlich, weil sie nicht umlernen wollen, Geld sparen wollen oder weil der PC keine neuen Programme versteht.
Vor einigen Tagen habe ich im Promarkt einen Kunden (ca. 70 - 75 Jahre) erlebt, dessen Computer offenbar das zeitliche gesegnet hat und einen neuen brauchte. Er hat mit dem Verkäufer diskutiert, dass er unbedingt ein Windows-XP haben wollte, weil er das kennt und Windows 7 überflüssig fand. Man gab ihm eine solche CD (aus einem Ladenhüterarchiv?), bezahlte 129 Euro für XP-Prof. und der ältere Herr war glücklich. Der Kunde ist doch immer noch "König" und wer es unbedingt haben will, soll es doch weiter benutzen.
 
@Grendel12: Nein eben nicht, weil genau solche Leute eine Gefahr für die Allgemeinheit sind. Die XP-Rechner sind heutzutage einfach viel zu anfällig, vor allem für offensichtlich ahnungslose Benutzer. Und dann haben sie eine Virenschleuder oder ein Botnetz rumstehen... Bei Rechnern die irgendwelche Maschinen steuern, die nicht am Netz hängen und der Aufwand einer Migration zu hoch ist, OK. Aber KEIN XP Rechner hat etwas am Netz verloren, Punkt aus Ende. Und die Sekretärin oder der Chef sollen ihren faulen Arsch hochbekommen und eben MINIMAL am Ball bleiben. Ich bitte dich 12 (ZWÖLF) Jahre ist doch wohl nicht zuviel verlangt um sich mit einer neuen Software vertraut zu machen. Solche Leute würden heute wahrscheinlich noch in einer Höhle leben, wenn man sie lassen würde...
 
@Draco2007: wenn es an Intelligenz fehlt sich von Xp auf z.B. 7 umgewöhnen als Sekretärin, dann sollte man lieber aufs Amt gehen und Vorruhestand beantragen ! Welcher Beruf macht es möglich ohne jegliche Weiterentwicklung zu arbeiten ? Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Aber du hast natürlich Recht, man begründet das XP noch bleiben muss weil der Chef keine Ahnung hat, die Arbeiter Faul sind und sich nicht umgewöhnen können und das Sicherheit absolut kein Wert hat .... Auch die werden es noch einsehen :)
 
Wenn man nicht spielt, sondern nur Internet WWW, email und Office benutzt, dann ist "Linux Mint 16 Mate" die bessere Wahl. Bei Linux braucht man auch keinen Virenscanner, deshalb ist es deutlich schneller als Windows.
Windows braucht man nur für DirectX (Spiele) und eventuell Videobearbeitung, nahezu alles andere kann Linux auch und sogar besser.
Außerem sollte man zwischen PC und Telefondose noch einen Router mit DD-WRT zwischenschalten, denn der hält viele Schädlinge ab.
 
@Marathon: bei meinem win merke ich vom antivir so gut wie nix...außer sehr seltene fehlalarme(der heuristik sei dank) und wenn mal ein update fehlgeschlagen ist(da hatte der router gezickt), aber diese meldung kann man auch abstellen...unter linux giebt es nur so wenig viren, weil es sich der aufwand für die (anti-)virenhersteller einfach nicht lohnt...wenn du es durch dummheit drauf anlegst, ist auch dein linux ruckzuck verseucht...und pass noch auf mit dem mate, da ist ein haufen coffein drin...
 
Schon lustig, wenn Mitarbeiter des "Herstellers" vor ihrer eigenen Software warnen. Immerhin sichern die sich damit ihren Arbeitsplatz, wenn sie x-Millionen neue Lizenzen verkaufen können. Natürlich ist mir klar, dass ein Betriebssystem eine "Lifetime" hat und Microsoft auch nix dafür kann, wenn Verbrecher geschickt Lücken suchen, Anwendern weltweit Schaden zuzufügen. Aber ganz so einfach, wie es in vielen Kommentaren hier zu lesen ist, stellt sich der Wechsel von XP auf 7 oder gar 8.1 NICHT dar. Die auch hier vereinzelt schon erwähnte Adaption von beispielsweise Warenwirtschaftssystemen oder der Anbindung von Geräten ist in der Praxis oft schwer, unter Umständen gar nicht machbar und IMMER mit Kosten verbunden. Wer zahlt die Kosten ? Wenn sie an den Enverbraucher weitergegeben werden, ist der sauer. Kann ich verstehen. Aber wenn ich die Kosten im Betrieb nicht auffangen kann ? OK, ich als Chef koste ja grundsätzlich erstmal nix und mache die Upgrades nachts und am Wochenende selbst. Beim Betriebssystem und einem Teil meiner Software kann ich das. Aber für unsere Warenwirtschaft, unser Dokumentenarchiv, unsere Analysengeräte und selbst die "läppische" Zeiterfassungssoftware brauche ich Support. Nicht unter 25 Euro pro angefangener Viertelstunde. Oder ich brauche neue Releases der Software. Da sind schnell vierstellige Beträge weg. PRO Anwendung. Und das alles nur, weil es Microsoft nicht fertigbringt, ein Upgrade ohne komplette Neuinstallation anzubieten. Unter diesem Hintergrund sind die Aussagen der zieiterten Microsoft-Mitarbeiter für mich blanker Hohn.
 
@pharmazeuticus: das sind halt allgemeine Betriebskosten, die in jedem Betrieb anfallen. Ein PC im Betrieb besteht halt aus mehr als nur aus dem einmaligen Kauf von Hard- und Software. Wenn du jetzt eine Software kaufst, kannst du bei Microsoft genau nachlesen, wie lange diese unterstützt wird und du musst halt dementsprechend Geld zurücklegen, um spätestens nach dieser Zeit auch mal zu aktualisieren. Ist ja auch nichts anderes, wenn der Betrieb ein Auto besitzt. Das kostet einmalig was und dann kostet es im laufenden Betrieb und irgendwann muss es gegen ein neues Auto ersetzt werden.
 
Unfassbar wie man immer noch XP nutzen. Im Computerzeitalter ist das schon praktisch schon Jahrhunderte alt. Neulich war ich nach zig Jahren mal wieder gezwungen ein XP Rechner zu nutzen und war echt geschockt wie jemand so etwas noch nutzen. Da hat wirklich jede Linux Oberfläche eine bessere Bedienung
 
@Ben22: So schlimm ist es nun auch nicht. Zur Erinnerung: An einem hochsommerlichen Nachmittag (24. August 1995) standen Hunderte vor Computerläden weil ausnahmsweise schon zu Mitternacht eine neue Windows-Version verkauft wurde - 3 oder 4 Versionen VOR Windows XP.
Viele Kunden hatten dabei noch nichtmal einen Computer!
1990 hatte ich einen PC mit Windows 3 und fand, dass es ein modernes System ist. Vor einiger Zeit fand ich in einer Klinik noch solche Rechner, die mit Windows 3 EKG-Geräte betrieben. Argumentation: "Für unsere Zwecke reicht es doch aus."
 
@Grendel12: Ja und irgendwann 1682 standen die Leute vor einem Kutschengeschäft als die neue Pferdekutsche mit ZWEI statts einem Pferd neu auf den Markt kam. Sollen wir deshalb heute noch mit Pferdekutschen durch die Gegend fahren? Ich denke nicht.
 
@Draco2007:
Ich hatte der "Schwester" dann auch erklärt, dass ich mich nicht an einen Windows 3.1-PC anschließen lasse. Das war für mich dann auch persönlich zu gefährlich und ich schätze, anderen Patienten wirds auch gruselig werden - ganz egal, ob die "Schwester" meint ob es für sie reicht.
Aber andererseits sieht man auch auf der Straße noch Autos aus den 70er Jahren und da behauptet auch keiner, dass es einen Gefahrenfall für die Allgemeinheit sei.
 
@Grendel12: Weil diese Autos (zumindest in D) alle 2 Jahre durch den TÜF müssen...was sicherstellen soll, dass dieses Fahrzeug eben KEINE Gefahr für die Allgemeinheit ist. Bei Software ist das was VÖLLIG anderes. Die lässt sich nicht annähernd so leicht "reparieren" wie das bei einem Auto der Fall ist. Stell dir einfach vor, jemand hat den tollen Einfall Schienen statt Straßen zu benutzen, weil die Autos damit 50% Treibstoff sparen (nur ein Beispiel)...dann kannst du die Autos aus den 70gern auch nicht mehr benutzen, WEIL sie einen grundlegenden Konzeptfehler haben. Genauso ist es bei Software, vor 12 Jahren haben sich schlaue Leute überlegt, wie man XP konzipiert und es so umgesetzt, nach ihrem AKTUELLEN Kenntnisstand. Doch im Gegensatz zu Autos ist die Softwarebranche verdammt schnelllebig und so ändern sich einige Grundvoraussetzungen SEHR SCHNELL. Und das lässt sich eben nicht mal eben ändern.
 
@Draco2007:
Ich gehe davon aus, dass ein aktuelles Antivirenprogramm, in meinem Fall Norton 360 auf einem Windows7-System, das alle 5 Minuten alle Updates installiert die Gefahren aus dem Internet zuverlässig erkennt. Wenn man daran zweifeln würde, dürfte man gar nichts mehr an einem Online-PC tun.
 
@Grendel12: Windows 7....es geht aber nicht um ein aktuelles OS, sondern um ein veraltetes, gar historisches...ein XP oder ein Windows 3.1 bekommst du nicht mehr sicher...
 
@Draco2007:
Ich weiß gar nicht so genau, ob man mit Windows 3 schon online gehen kann. ;-)
 
@Ben22: xp ist ressourcenschonender, läuft noch auf alter hardware, für die man keine neuen treiber mehr bekommt und auch für viele anwendungssoftware ist einfach keine win7/8-fähige version mehr zu bekommen...und solange es hinter nem ordentlichen router hängt und man die wichtigsten grundregeln der computerei einhält, ist es auch in hundert jahren noch bombensicher...noch sicherer ist es, wenn es erst gar nicht am (inter-)netz hängt...und was linux angeht, das kann doch wohl nicht dein ernst sein...
 
ja ja die microsoft-experten...die müßten ja theoretisch wissen wovon sie reden...praktisch sind aber selbst in den neusten win versionen immer noch ein haufen alte ungepatchte lücken plus ein ganzer haufen neuer(weg den vielen neuen funktionen)...die beste vorsorge bei den alten wie den neuen versionen ist immer noch brain1.0 und keinerlei anwendungsoftware von ms verwenden(weil darin noch mehr lücken sind)...es ist mir immer wieder völlig schleierhaft, wie so ein weltkonzern es mit dem hundertfachen budget wie andere hersteller es nicht hinbekommen kann, zumindest auf ein vergleichbares qualitätslevel zu kommen...ich sehe diesen artikel hier darum als nix anderes als ms-marketing...
 
@Rulf: Nenn mir bitte eine Alternative, die 100% sicher ist. Ich kürze mal ab...so etwas existiert nicht. Ich will gar nicht wissen wieviele Fehler, Lücken, etc in allen Linux-Distributionen vorkommen, die von Version zu Version geschleift werden, die aber weder gefunden noch genutzt werden, WEIL sich der Aufwand der Suche einfach nicht lohnt. Aber da du schon von "anderen Herstellern" sprichst, wirst du mir doch jetzt sicher die super duper perfekte OS-Lösung präsentieren, oder?
 
@Draco2007: hey...wo hab ich denn geschrieben, daß alternative bs 100%ig sicher sind...sie sind nur bedeutend sicherer und lücken werden nach bekanntwerden auch min dreimal so schnell gefixt...bei ms gibts ja in der regel erst mal monatelang workarounds...und der patch lommt dann wenn überhaupt nach jahren...und wenn man die nachrichten der letzten zeit verfolgt, gewinnt man zunehmend den eindruck, daß manche löcher auch nicht rein zufällig vorhanden sind...
 
wieso muß die einzige alternative für ein win xp laut experten eigentlich immer eine neuere win-version sein?...eine bekannte deutsche großstadt hat doch eindrucksvoll bewiesen daß dem nicht so ist...natürlich nur wenn man nicht spielen will...
 
Alles Panikmache! Dasselbe wird demnächst auch über Windows 7 geschrieben um den Verkauf von Windows 8 anzukurbeln. Bin ganz ehrlich habe selten Windows XP Updates genutzt und bis jetzt keine Probleme gehabt. Windows 8 werde ich nicht nutzen, da mir der APP-Desktop auf´n Keks geht. Und da mein Laptop (18,4") kein Touchscreen hat, ist mir das eh zu blöd. Windows 8 hat ausserdem mehr Sicherheitslücken als Windows XP! ;)
 
@1-berliner: Oh für die letzte Aussage hast du hoffentlich eine Quelle...das wage ich ganz stark zu bezweifeln, dass ein XP sicherer ist als ein Windows 8....da würde ich glatt drauf wetten...und immer dieses Argument "um die Verkäufe anzukurbeln"....WAS ist falsch daran nach ZWÖLF Jahren KOSTENLOSEM Support, den Kunden mal wieder zur Kasse zu bitten?
 
@1-berliner: sich für seine eigene Inkompetenz noch zu Rühmen ist schon niedlich :)
 
tja, dafür gibts ja balt Reactos.org :)

wenn die jungs, die hier wirklich ein bisschen Fachwissen haben ,
bei Reactos mithelfen würden, hätten wir ein Austauschproduckt,
das auch nicht mehr MS-Abhängig wäre.. und das noch viel schneller..
Und das für fast umsonnst.. für ein bisschen hilfe und wenn der eine oder andere 4000 Euro verdiehnt oder mehr, könnte er ja ein bisschen was für Reactos springen lassen ..

liebe Grüße
Blacky
 
warum nicht WinXP per letztem Sicherheitsupdate eine nervige Meldung verpassen, die alle 60 minuten aufpoppt und darauf hinweist, dass das System unsicher ist. Ansonsten finde ich das Szenario eigentlich relativ egal. Leute/Firmen die immernoch nocht umgestiegen sind, tut es vielleicht mal ganz gut, wenn sie dann von einem Trojaner etc. getroffen werden, damit sie einfach mal ihre IT-Sicherheit überdenken. Irgendwann ist ein Gebäude halt baufällig, da wartet man auch nicht bis es endgültig einstürzt und erwartet dann großes Mitleid.
 
Dann empfehlen sie wohl den Umstieg auf Linux...
 
@Prettl: Gerade wegen dem haesslichen Win8 habe ich wieder mal mit Linux herum gespielt. Seit Win 3.11 tue ich das regelmaessig. Letzte Woche habe ich aus Fun dann auf meinem 2ten Laptop eine alte Festplatte reingesteckt und dann abwechselnd Ubuntu, Linux Mint und SuSe installiert. Das geht schon richtig gut. Da sind schon Installationsprogramme am Werk das man ohne tiefe Computerkenntnisse etwas ins laufen bringt (wenn man per Kabel mit dem Internet verbunden ist, was ein MUSS ist bei der Installation ist, was ich erst NACH der Installation in Foren fand ..... ).
Aber, ganz im ernst, alle diese Linus Versionen haben graphische Benutzeroberflaechen wie in Win98SE Zeiten und ausserdem ist mein Win 7 auf dem gleichen Rechner schneller wie alle diese Linux Versionen die ich installierte. Und Win 7 sieht deutlich besser aus.
Aber trotzdem habe ich die Linus Disks mal aufgehoben. Bevor ich mal Win 8 auf 'nem Rechner habe wuerde ich sogar mit Linus arbeiten.
Aber die Zeiten das Linus besser und schneller wie Windows war, die sind ja wohl rum, denke ich. Und ich beobachte das schon seit (wie gesagt) Dos 6.22 und Win 3.11 Zeiten. Mein erster Computer war mit Dos 6.22, der 2te mit Win 3 (ohne .11, only 3) und mein 3ter Computer war direkt ein Amiga 500 den ich umbauen lies mit SCSI Harddisk und RAM Extension und so. Trotzdem hatte ich spaeter noch 98Se und XP auf diversen Computern. Linux immer nur wieder mal "zum Spass" um zu beobachten wie schnell es veraltet war bevor es gut war.
 
@pmwarden: Linux Mint z.B. ist keineswegs veraltet. Zudem reicht 96% der Privatuser ein simples Linux (Browsen, Videos, Musik, Chat, Texte verfassen) vollkommen aus. Gamen kann man dann ordentlich per STEAMos und der STEAMbox. Wiin7 ist noch ok. Win 8 und das Update 8.1 jedoch ist ein neues ME bzw. Vista. Der erste Rechner, mit dem ich gearbeitet und gespielt habe, war ein ZX Spectrum. C64er war auch dabei, dann ein Amiga 500, Speichererweiterung nachgerüstet, Kickstarterspielereien... WinReihe, auch die Rohrkrepierer ausprobiert. Linux, Linux, Linux - Und nun bei Win7 stehen geblieben. Ich will ja auch mal anwenden...
 
@pmwarden: Ach hör doch auf mit deinen Märchengeschichten. Gnome3, KDE, Unity alle schlagen locker UI und Design von Windows 7/8 http://www.youtube.com/watch?v=pWoo4xv-qoA
 
@hans7: Wen interessiert denn auch schon die grafische Benutzeroberfläche eines Betriebssystems, solange man sie nach Belieben ändern kann? Ich nutze auf allen meinen Windows-Versionen seit XP den aus Linux bekannten Fenstermanager Fluxbox anstelle des Windows-Fenstermanagers. Ohne multiple Desktops, einrollbare, anpinbare und auf "allways-on-top" zu setzende Fenster würde ich keine 5 Minuten ohne Frust mit Windows arbeiten können. Wenn ich schon sehe, wie lange der Standard-Desktop von Windows braucht, bis er sich nach dem Alt-Tab-Wechsel aus einem Spiel auf den Desktop wieder aufgebaut hat, wird mir schon schlecht. Mit der Fluxbox-Oberfläche wechsele ich fast in derselben Sekunde auf den Desktop und wieder zurück ins Vollbild-Spiel, weil die so viel effizienter ist.
 
Den Privatnutzern wird das nicht kümmern, aber in der Wirtschaft wird der Umstieg für viele Firmen finanziell nicht möglich sein.
Deshalb wäre mein Vorschlag, dass kurz vor Beendigung des Supports von Microsoft noch ein Update veröffentlicht werden sollte, welches dem Nutzer bzw. der Firma uneingeschränkten Zugriff auf die Entwicklungsumgebung gibt, also dem Quellcode zu Windows XP, um sich im Notfall auch seinen eigenen Support zu unterhalten, welcher die nötigen Updates bei gefundenen Lücken findet. Keine Ahnung, ob das überhaupt möglich wäre, aber wenn, dann wäre das glaube ich die einzige Lösung, um auch den Unternehmen eine Perspektive geben zu können, die sich einen Umstieg einfach nicht leisten können.
 
@WilliamWVW: Die Firmen haben die Möglichkeit sich den Support noch für XP zu kaufen ;) Und wenn die das nicht wollen, müssen die halt mit der alten Software weiter leben.
 
@L_M_A_O: Genau, das fände ich auch angebracht. Denn ein Support lässt sich nicht durch einmalige Investition, wie dieser durch den Kauf von Windows XP entstanden ist, finanzieren. Wenn man nach so vielen Jahren immer noch uneingeschränkten Support erwartet bzw. verlangt, dann sollte man nach einer gewissen Zeit, welche mittlerweile auf jeden Fall ausgereizt ist, diejenigen auch dafür entlohnen, die einem diesen Support bieten. Und das sollte auf jeden Fall immer noch günstiger für die Firma sein, als einen kompletten Umstieg an zu gehen.
 
Eine Bekannte hat mich darauf angesprochen das jeder Haendler ihr Angst macht das sie alle Sicherheit und alles Geld vom Konto verlieren wuerde nachdem 2014 die Sicherheitsupdates fuer ihr XP auslaufen. Was sie machen soll. Ich sagte ihr, kaufe einen neuen Computer und du hasst Win8. Nee, so nen Schrott will sie nicht. Sie will ein Windows das wie Windows aussieht und wie windows funktioniert. Dann kaufe ein ueberholtes Vorfuergeraet mit Win7 (was ich getan habe). Am Ende hat sie entschieden das sie bei XP bleibt, sich Firefox und Open Office installiert das Sicherheitsupdates bekommt, sich den Kaspersky installiert, und Windows XP nur als Betriebssystem nutzt und alle sonstige MS Software das auf XP aufsattelt nicht mehr benutzt. Ich kann sie verstehen. Mein 2ter Laptop ist genauso installiert. Alles von MS raus, XP nur als Betriebssystem nutzen, guter Virenscanner und Firefox plus Open Office.
Seit 2001 ist XP immer noch eines der meist verbreitesten Windows Versionen? DAS sollte doch MS zu denken geben? Gerade mit der Pleite mit Win8 das sogar einen Manager in den Abgrund gerissen hat, weil einfach zu wenige sich von dem Schrott Win8 begeistern lassen.
Dann ist XP immer noch als gutes zuverlaessiges System in vielen Betrieben. WAS WAERE DIE ALTERNATIVE ?????? Und HIER ist der Haken an der Sache. MS, biete eine ECHTE ALTERNATIVE zu XP !!! Win7? Oh, Win7 ist ja auch schon tot. WAS SONST ???????
 
@pmwarden: Ganz ehrlich, ich kann keinen einzigen Beweggrund von dir nachvollziehen, wie man heute noch WinXP privat einsetzen kann ist mir einfach schleierhaft und wie man von Win7 auf XP downgraden kann, noch viel mehr. Was ich auch immer noch nicht verstehe ist, was den bitte so furchtbar an Win8 sein soll, welches bisher das sicherste BS von MS ist.
 
@L_M_A_O: Die sind einfach viel zu faul, sich umzugewöhnen.
 
@eragon1992: aha bevor du anderen vorwirfst, sie wären zu faul oder zu doof sich umzugewöhnen. Warum bist du dann bisher zu faul und zu doof gewesen dich an OS X oder Linux umzugewöhnen?
 
@pmwarden: Alternativen zu MS-Windows sind Legion. Wenn ohnehin Firefox und OpenOffice genutzt wird, gibt es eine Menge alternative Betriebssysteme. Sogar ohne kaufen zu müssen, bequem per Download. Die ganzen Sorgen wegen Windowsviren ist man dann auch los.
 
MS-Windows ist eine tickende Zeitbombe. Späte Erkenntnis. Manche werden erst aus Schaden klug.
 
@Rumbalotte: Was für ein Schaden soll denn da für einen mündigen Computernutzer entstehen? Wer wichtige Daten auf einem Rechner mit Internetzugang eingibt oder speichert, dem ist ohnehin nicht zu helfen, egal welches Betriebssystem er auch immer verwendet. Ich halte drei Generationen Backups meiner am Internet hängenden Windows-Rechner vor. Wenn da was kaputtgeht, ist die Installation in 15-30 Minuten wieder drauf. Da suche ich garnicht erst nach einem Virus. Der Schaden ist somit gleich Null. Virenscanner oder Desktopfirewall habe ich deaktiviert bzw. erst garnicht installiert, da zusätzliche Software die mit Adminrechten läuft nur zusätzliche Sicherheitslücken ins System bringt.
 
R.I.P. WinXP. Du warst mit Abstand die am wenigsten verkorkste Heimsuchung aus Redmond.
 
Ein sehr guter Ersatz zu Windows XP ist Elementary OS. Sicherer als Windows und Windows Software läuft weiterhin auch mit Elementary OS.
http://www.youtube.com/watch?v=pWoo4xv-qoA
 
Was die seit Monaten für einen Stress machen.

Wir haben jetzt immer noch 4 Monate. Ein neues Betriebssystem ist schnell installiert.
 
Windows XP wird nicht – wie von M$ gewünscht – von der Bildfläche verschwinden, sondern auch weiterhin weltweit in privaten Haushalten und Unternehmen im Einsatz bleiben. Windows XP wird das Windows-OS mit der allerlängsten Lebensdauer sein, an die Vista, 7 und 8 auch nicht annähernd he-rankommen werden. Der Grund hierfür ist in der Ignoranz von M$ zu suchen.

Weltweit sind bei privaten Usern und Unternehmen Softwarepakete aus den 90er Jahren im Einsatz, für die es heutzutage keinen adäquaten Ersatz gibt, und die zwar in 32-Bit programmiert worden sind, die aber nur über einen 16-Bit Installer verfügen. Und ab Vista können Windows-OS mit 16-Bit Instal-lern nichts mehr anfangen. Diese alten Programme können von Mitarbeitern ohne Einarbeitung und Handbuch intuitiv bedient werden und verfügen – wie keine anderen Programme – über genau die Funktionen, die von den Anwendern gewünscht wurden. Sie sind so gut und einfach, daß die Hersteller wegen ihres Erfolges noch in den 90er Jahren von anderen (größeren) Softwareschmieden aufgekauft worden sind. Diese haben die Programme dann mit allem unnötigen Schnickschnack versehen und sie ohne jahrelange kostenpflichtige Schulungen unbedienbar gemacht. Zudem wurden die Preise um weit mehr als 2.000 Prozent nach oben getrieben. Und das lassen private User und insbesondere Unternehmen nicht mit sich machen.

Nur wenn M$ ein OS – vielleicht Windows 9 – herausbringt, das wieder mit den besagten 16-Bit Installern umgehen kann, würde der Weg bereitet werden, Windows XP endgültig zu begraben, ansonsten wird es uns (zwangsläufig) auch weiterhin erhalten bleiben. Allerdings stehen private Anwender hierbei vor einem Problem, denn im Jahre 2015 schaltet M$ auch den Aktivierungs-Server ab. Bis dahin muß aus Windows XP mit den entsprechenden Hilfsmitteln ein sogenanntes 5-Minuten-Windows hergestellt werden, das sich in knapp 5 Minuten auf jedem x-beliebigen Rechner unbeaufsichtigt installieren läßt, und bei dem eine Aktivierung nicht mehr erforderlich ist.
 
Wäre es eventuell nicht sinnvoller gewesen, WinXP "unter dem Blech" zu verändern? D.h. die neue "Technologie" im altem Kleid einzusetzen
und wahlweise die neue Oberfläche als optionale Möglichkeit anzubieten? Damit wäre dann allen gedient gewesen.
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