Kabel Deutschland stellt auf natives IPv6 um

Der TV-Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland stellt seine Kunden nun komplett auf natives IPv6 um. Dies gilt für alle Nutzer in DOCSIS 3.0-Ausbaugebieten, teilte das Unternehmen mit. mehr... Datenübertragung, Ipv6, Internet Protocol v6, Serverrack Bildquelle: Dave Habben Datenübertragung, Ipv6, Internet Protocol v6, Serverrack Datenübertragung, Ipv6, Internet Protocol v6, Serverrack Dave Habben

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Das könnte noch lustig werden^^
 
@AM3D: Sorry für die doofe Frage: Warum?
 
@Antiheld: Unitymedia hatte das bei mir auch gemacht. Kein zugriff mehr über mein Handy (ipv4) auf mein heimnetz (z.B. NAS- und Web-Server) möglich. Umstellung des Mobilfunk auf ipv6 geht laut provider nicht. Dann die anderen Probleme. Viele Internetdineste und seiten sind noch nicht auf IPv6, so funktioniert alles was eingehende verbindungen braucht nicht mehr (FTP, Torrent etc). Alle IPv6 kunden sind über eine sammel ipv4 stelle virtuell erreichbar, das führt dazu das wenn einer irgendwo gesperrt wird, alle anderen tausend kunden welche den selben DSL-Lite Knoten nutzen, ebenfalls gesperrt werden (Hier ein gutes Beispiel die 3std ladesperre bei ul.to). Nach 2 monaten stress und vielen briefen wurde ich wieder auf natives ipv4umgestellt und bin heil froh. Es ist für viele endkunden einfach noch zu früh, weil die flächenabdeckung nicht gegeben ist.
 
@megamacy: das Problem ist, jemand muss den Anfang machen ;-)
 
@Natenjo: Das sollte aber die Industrie sein, nicht die endkunden, die dann erst mal doof dastehen bis ihre dienste wieder übergreifend funktionieren..
 
@megamacy: Es gibt für die Industrie aber keine Anreize. Die Umstellungskosten sind enorm und es resultieren durch IPv6 keine Vorteile. Der einzige vorteil sind mehr Adressen. Doch die meisten Firmen haben sich längst mit genug IPv4 Adressen zugedeckt.
 
@AM3D: nicht mal winfuture kann man mit einem reinen IPv6 Anschluss aufruen ;)
 
wenn man sich anschaut wie viele user sich mit dem hitron teil wieder auf ipv4 umstellen lassen, man darf gespannt sein.
 
@Eagles: weil es keine native ipv6 adresse war? war das nicht der grund?
 
hab mich damit nicht so beschäftigt. hat mit ipv6 jeder dann eine eigene ip die nur ihm gehört?
 
@QUAD4: jep
 
@QUAD4: Nein. IPv6 hat aber einen viel, viel größeren Adressraum, so dass man jedem 1 eigene IP zuteilen könnte oder 2 oder 3 oder mehr. Aber es muss keine feste IP für jeden geben; es gibt auch eine automatische Adresszuweisung mit SLAAC oder DHCPv6. Nur ist eine Krücke wie NAT bei IPv4 nicht mehr nötig.
 
@QUAD4: 2^32 IPs auf 2^128, 4 Milliarden auf 340 Sextillionen. Nicht jeder bekommt eine eigene IP adresse, sondern jedes Gerät.
 
da alles richtung überwachung geht weiss ich jetzt wenigstens wozu das missbraucht wird.
 
@QUAD4: Ob es missbraucht wird, sei dahin. Aber wie die Gegenrechnung von DerGegenlenker Dir verdeutlichen sollte, gehen dem IPv4-Adressraum die Nummern aus. Um es mal so zu erläutern: Sagen wir, es gäbe nur die Möglichkeit 4Milliarden Telefonnummern zu vergeben. Wir haben aber 10 Milliarden Geräte, die eine Telefonnummer benötigen, um angerufen werden zu können. Dann gehen 6 Mrd. leer aus und guggen in die Röhre.
 
@QUAD4: Das ist Unsinn. Es ist seit vielen Jahren bekannt, daß IPv4-Adressen knapp werden, das hat nichts mit jedweder Überwachung zu tun.
 
@departure: wird aber dazu führen, die "jemand hat man wlan benutz" ausrede, die teilweise immer noch rechtsgültig funktioniert, dann nicht mehr wirksam ist, weil gerätespezifisch identifiziert werden kann. und was noch auf dich zukommen wird, ist eine gerätebeschränkung von deinem provider. und das sind nur 2 änderungen die kommen werden, da wird noch viel mehr kommen. besseres usertracking nur so am rande. das liegt aber nicht an ipv6, sondern an den volldeppen, die dieses system sowas von ausnutzen werden.
 
@DerGegenlenker: Genau richtig erkannt. Die Loggerbuden und Abmahner wirds freuen.
 
@DerGegenlenker: Gut dass wir die IPv6 privacy extensions haben die immer wieder mal die Geräte-IP ändern. Dein Anschluss-Subnetz wird sich aber nicht ändern :)
 
@departure: Das ist wiederum Unsinn... wann wurde IPv6 vorgestellt? Glaube es war 1999 oder so. Da hieß es schon "ohhh die IPv4 Adressen gehen aus"... jetzt ist es 2013 und es gibt immer noch welche...
 
@legalxpuser: Das letzte "Paket" an IPv4-Adressen wurde dieses Jahr herausgegeben. Auch ein paar wenige deutsche Firmen haben noch welche ergattert, die meisten gingen aber nach USA und Asien. Sie sind jetzt angeblich wirklich zu Ende (immerhin 4,3 Milliarden Stück).
 
@departure: Die Offizielle Vergabe der IPv4 Adressräume ist aufgebraucht, ja! Aber es gibt noch Millionen von Adressen welche nicht in Gebrauch sind. Du bekommst heute von beinahe jedem Provider noch Öffentliche IPv4 Adressen zugewiesen.
 
@pcbona: Bei M-net gibt's für Privatkunden schon seit ca. einem Vierteljahr keine mehr. Nur noch für Businessverträge. Und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch diese komplett aufgebraucht sind. Selbstverständlich werden bei allen Providern auch danach noch immer wieder mal welche frei, keine Frage, dann aber doch nur noch in so geringen Mengen, daß damit kein zuverlässiger Handel in verläßlichen Mengen mehr möglich ist. Kurzum: Wir sollten uns daran gewöhnen, daß es irgendwann nur noch IPv6 gibt, mit allen Vor- und Nachteilen.
 
@QUAD4: Vorgesehen ist in den IPv6-Spezifikationen (RFC 6177) dass einem Internetanschluss nicht eine Adresse, sondern zumindest ein sogenanntes /64-Subnet zugeteilt wird, das entspricht 18.446.744.073.709.551.616 nutzbaren Adressen. In der Praxis wird bei größeren Netzen ein Subnet jedoch zu wenig sein (nicht wegen der Anzahl an Adressen, sondern wegen der Netzwerkstrukturierung), weswegen die Empfehlung in den Spezifikationen bei deutlich mehr als einem /64-Subnet liegt, z.B. 256 Subnets.
 
nach nunk-junge's post war mir der technische hintergrund bekannt, wenn auch nicht ins kleinste detail. wenn eine technik entsprechende möglichkeiten bietet dann ist 100% klar zu welchem zweck sie auch missbraucht werden kann und mit sicherheit auch wird. aber alles zu unserer eigenen "sicherheit" ;)
 
@QUAD4: Dafür gibt es das Privacy Bit. Einem Gerät wird so eine der vielen Adressen des Subnet immer wieder zufällig neu zugeordnet. Man muss es ggf. aber einschalten.
 
400 Megabit pro Sekunde bei Kabel Deutschland. Hört sich irgendwie wunderbar an. Wir haben abends manchmal nur 0,2 Megabit pro Sekunde (auch bei Kabel Deutschland).
 
@bumabuma: Gibt viele Leute die das selbe sagen...anscheinend brechen die Bandbreiten bei KD Abends oft unverhältniss mäßig stark ein.
 
@Shadi: Die Stichworte dazu lauten: "Contention Ratio" oder "Überbuchung". Bei Privatkundenverträgen durchaus normal, die Überbuchungsrate liegt da gern mal bei 1:50, was bedeutet, daß dasselbe Stück / dieselbe Menge Bandbreite gleichzeitig an 50 Kunden verkauft wird, weil man in einer Mischkalkulation davon ausgeht, daß diese 50 Kunden nie alle zeitgleich online sind und/oder gleichzeitig die gleiche Bandbreite benötigen. Diese Kalkulation ist aber m. E. heutzutage nicht mehr haltbar. Trotzdem: Wer keinen Tarif will, der so gnadenlos überbucht ist, muß einen Business-Vertrag abschließen, da liegt die Überbuchung "nur" bei 1:10 (in meinen Augen immer noch Beschiß).
 
@departure: Recht interessant zu hören da ich das bisher auch noch nicht wusste. In Ordnung ist das auf jeden Fall nicht...zumindest nicht in der Höhe. Kenne Leute, die ebenfalls davon berichten das sie Abends bei einer 100k Leitung nur noch 0,02mbit zur verfügung haben...das ist eigentlich ein absolutes "no-go".
 
@Shadi: genug anrufen und meckern, irgendwann schalten die dich seperat, weil du zuviel supportkosten verursachst.
 
@DerGegenlenker: Ich selbst bin nicht bei KD und habe diese Probleme entsprechend nicht ;) Kenns nur von Bekannten die da schon sehr oft drüber gemeckert haben :)
 
@Shadi: habe den ganzen Tag meine 100 Mbit #Leipzig
 
@lordfiSh: Ich habe tagsüber einen Download von 100-106mbit/s. Abends bricht er meistens auf 50-60mbit/s, in seltenen Fällen auf 20-30mbit/s. Das tritt erst in den letzten Monaten verstärkt auf. Vorher hatte ich die 100mbit/s rund um die Uhr.
 
@Shadi: Ich krieg abends noch 60 mbit hin... Hab ich echt mit der Überbuchung Glück gehabt...
 
@bumabuma: scheint ein vorteil zu sein auf dem land zu leben, bei mir kommt 24-7 immer die selbst bandbreite an, stets zwischen 96 und 98 von 100 mbit/s ;)
 
Juhu jetzt kann ich auf Geräte bei anderen zugreifen und das ohne Schwierigkeiten XD. Mal schauen wie viele Noobs ihre Drucker für jedermann erreichbar machen.
 
@Menschenhasser: Warum ist dir das denn ein Bedürfnis, da bzw. das nachzuschauen ? Einfach als Strafe, weil sie sich gewagt haben, dich nicht um Rat zu fragen und solch ein Versäumnis bestraft gehört ? ;-) Gäbe es softwaretechnische Sicherheitslücken, wenn kein Ego danach suchen (gehen) wollen würde ?
 
@Menschenhasser: und das geht bisher nicht, weil....? bzw. weshalb sollte das mit ipv6 besser gehen?
 
@CaNNoN: Weil NAT die Geräte alle hinter einer IP Adresse verstecken, da ist das schon mal viel schwieriger. Jetzt schützt nur noch die Firewall des Routers vor direktzugriff :)
 
Als Carrier-Grade-NAT würde ich das aber nicht bezeichnen was Kabel Deutschland im Moment fährt.
Das wird momentan im Router umgesetzt und lässt sich b ei Bedarf deaktivieren (d.h. Router wird als reines Modem verwendet). Dann gibts auch eine öffentliche IP(4)-Adresse.
 
@Mark.S: Ich kenne keinen Provicder welcher Carrier-Grade-NAT einsetzt. Momentan wird das nur von den Mobilfunkanbietern verwendet. Bei einem Carrier-Grade-NAT werden den Routern auf dem WAN Port Private IP Adressen zugewiesen. So knapp ist die IPV4 Situation ja nicht, dass es für sowas nicht mehr reichen würde. Die Provider haben sich schon vor langer Zeit mit genug grossen Ranges zugedeckt.
 
Also von drecks Dual Stack-Lite auf Richtiges Dual Stack... Hoffentlich macht Unitymedia auch mal...
 
Kenne mich mit IPv6 noch nicht so aus. Bedeutet das jetzt, dass man auch nach einem Neustart des Routers immer die gleiche IP-Adresse hat und nicht mehr nach jedem Neustart eine neue IP-Adresse zugeteilt bekommt (was ja für bestimmte Download-Szenarien echt blöd wäre) ?
 
@wfHitman: Bei Kabel Deutschland wird selbst die IPv4 Adresse selten gewechselt. Teilweise schon 6 Wochen am Stück die selbe IP gehabt.
 
@wfHitman: ob es stimmt weiß ich nicht, aber es gibt Leute, die Behaupten: eine einmal an jemanden bzw. ein Gerät vergebene v6 IP könnte, von der reinen zur Verfügung stehenden, vergebbaren Menge her, zu sowas ähnlichem werden wie eine einmalig vergebene, lebenslang gültige Steuernummer werden. Ob darauf basierende Schreckensszenarien a la gläserner, gesteuerter Mensch bzw. Machbarkeitsbehauptungen ihre Berechtigung haben, das ist diskutabel. Ich frage mich jedenfalls, ob die obige News im Zusammenhang mit dem massiven Wiedereinführungswillen der Vorratsdatenspeicherung eine "gute" News ist. Mein Bauchgefühl sagt, das diese v6 Geschichte womöglich das erste wirklich probate Mittel werden könnte, dem (deutschen) Software und Music Warez einen ganz massiven Dämpfer zu verpassen. Einfach über eine Art Reduzierung des minimal machbaren Suchkreisdurchmessers (der Polizei) von bisher 100 auf nurnoch 10 meter. Ob das so kommt, wird sich zeigen. Das da technologisch gesehen was kommen muss, weil die vorhandene bzw. machbare Vergabemenge von IPs v4 so gut wie ausgereizt ist, ist das Gegengewicht zum oberen Teil meines Beitrags.
 
Weis garnicht von was Herr Kahle hier redet... Ich habe einen KDG Anschluss und bekomme eine Öffentliche IP mit der Ich auch erfolgreich Portforwarding betreibe ??? Die Jungs von KDG sollten mal lieber ihren Docsis3 Ausbau weiter forcieren und nicht in den Ballungszentren, die eh schon hervorragend mit 3G und anderen WIFI Hotspots ausgebaut sind, mit WLAN Hotspot zuballern. Ich warte schon seit 3 Jahren auf meinen 100Mbit Anschluss. Der Mitarbeiter des KDG-Laden in unserer Gemeinde grinste mich nur selbstherrlich an und sagte mir, dass die 100Mbit bei uns schon längst möglich wäre, aber die Konkurrenz nicht blamieren wolle, als ich Ihn zu einem Termin zur 100Mbit Umstellung gefragt habe. Einfach nur lächerlich :/
 
@che_guevara: Und du glaubst so einen Quatsch???
 
Ich wurde vor zwei wochen auf ipv6 umgestellt.
Das ergebniß war: 200kbit download und 300kbit upload.
Ein anruf bei der hotline und die darauf folgende umstellung auf ipv4 brachte mir wieder 90mbit down und 6 mbit upload.
Ich hab keine ahnung warum das nicht funktioniert und die hardware hängt direkt am kabelmodem, selbst der techniker an der hotline bestätigte mir das problem...
 
Wie sieht das mit den Cisco EPC Modems aus?
 
Wenn jetzt KD das Medium "Kabel" nicht über die verfügbare Kapazität hinaus belasten würde, insbesondere ab 18 Uhr bis Mitternacht und am WE, würde ich anfangen explizit und aktiv Kunden für KD zu werben.
 
"Insbesondere bei den Privatkunden-Anschlüssen ist der Betrieb von Servern zwar nicht unbedingt gern gesehen (...)" ... Die sollen sich mal nicht einmachen!!! Da ich am Internet teilnehmen möchte, stelle ich mir auch Server hin! Wenn mich mein Anbieter nur als Fresser der großen Online-Dienste halten will, kann ich ja gleich beim Videotext bleiben.
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