Gewerkschaft: Schwere Vorwürfe gegen Telekom

Gewerkschafter haben schwere Vorwürfe gegenüber der Deutschen Telekom erhoben. Diese soll in ihren Tochtergesellschaften im Ausland Zustände für die Beschäftigten dulden, die hierzulande nicht möglich wären. mehr... Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Isp Bildquelle: Deutsche Telekom Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Isp Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Isp Deutsche Telekom

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Die Telekom kann sich jetzt nicht um sowas kümmern, die sind doch damit beschäftigt alle Anschlüsse in Deutschland zu drosseln.
Wenn da nur die nervigen Kunden nicht wären.
 
na, das Thema Dienstleistung und Dumping-Löhne harmoniert zu schön, als dass es für die Geldgier der Unternehmen nicht so wenig verlockend ist, wie es eigentlich sein sollte... ;)
 
Wen wunderst, ist doch die Arbeitgebermoral außerhalb von D Grotten schlecht. Und selbst in D wird sie immer Schlechter, den selbst "ganz Normale Menschen" finden Menschenverachtende Arbeitspraktiken in Deutschland gerechtfertigt, wenn Sie ihre Weinachts Geschenke noch rechtzeitig Heiligabend geliefert bekommen. Siehe : "Amazon: Vorweihnachtliche Streiks haben begonnen" http://winfuture.de/news,79374.html
 
Wen wundert's: Mit irgendwas muss die Teledumm ja die vielen Leute bezahlen, die teils mit knapp über 40 in den Vorruhestand geschickt wurden :-(((
 
@beeelion: Echt, haben die das gemacht? Wo kann man mehr darüber erfahren ?
 
@iPeople: Ja, 2 meiner Freunde sind mit 42 und 44 Jahren gegangen, sonst guck mal: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bizarre-reform-ertragssteigerung-la-telekom-1.917772
 
@beeelion: Erstens, dein beitrag spricht von 55 Jahren und es handelt sich um Beamte, die NICHT von der telekom bezahlt werden. Diese können nur vom Dienstherren pensioniert werden, also dem Staat. Der Staat hätte aber die Möglichkeit gehabt, die von der telekom freigesetzten Beamten weiter zu beschäftigen, was der Staat offensichtlich nicht hat. Wenn deine 2 freunde mit 42 und 44 in rente gegangen sind, dann hat das sicherlich andere Gründe. Wie haben die sich den Rentenanspruch verdient, mit was wurde der begründet? ? Mir scheint, Du willst mir hier nen gewaltigen Bären aufbinden.
 
@iPeople: Seriös ist die Telekom bestimmt nicht. So weiß ich von einem Fall, in dem der Sohn eines Telekommitarbeiters entlassen wurde, weil sein Vater nicht in Vorruhestand gehen wollte. Die haben den Vater damit erpresst und es dann in die Tat umgesetzt. -Tolles Deutschland......
 
@M4dr1cks: Und das stand auch so als Kündigungsgrund, ja?
 
und das läuft in tochterfirmen von anderen großunternehmen in den oben genannten länder anders? kaum ein unternehmen übernimmt doch (leider) über die landesgrenzen ihres sitzes hinaus verantwortung
 
@slashi: sonst würden die die Arbeitzplätze nicht auslager, das ist einer der Gründe. Warum die ins Ausland ausgelagert werden, gerne Indien. Da man dort schnell 1000 Leute beschäftigen kann und aber auch Entlassen kann.
 
Die Gewerkschafter sollten sich mal das ein oder andere Call Center hier in Deutschland anschauen. Ich habe in einem gearbeitet, bei dem die selben Zustände waren wie im Text oben beschrieben.
 
@Akkon31/41: Mit dem Unterschied, hie rn D gibts viele Gesetze, das das eigentlich verhindern sollten, sofern der Arbeitnehmer sich auch wehrt.
 
@iPeople: Es fehlt halt der Betriebsrat. Jeder der einen gründen will wird sofort gegangen. Wenn man gegen die Kündigung klagt, bekommt man 3 Monate Gehalt als Abfindung, fertig. Gesetze? Ich lach mal laut. Selbst die Behörden lassen sich einwickeln.
 
@Akkon31/41: Du brauchst keinen Betriebsrat, um zum Arbeitsgericht zu gehen bzw um Verstöße gegen Arbeitsrecht zu melden. Den Rest Deines Postings lasse ich mal absichtlich unkommentiert, da es billige Polemik ist.
 
@Akkon31/41: Vor allem auch in Call Centern, zb. in Leipzig, die für Telekom arbeiten. Von daher triff das Zitat "Zustände für die Beschäftigten dulden, die hierzulande nicht möglich wären" nicht zu, die Telekom duldet auch hierzulande so etwas!
 
@marcol1979: Und warum dulden die Mitarbeiter das ?
 
@iPeople: Wegen Hartz IV? Einmal aufmucken, und man hat eine Sperre am Hals. Dann kann man seinen Kindern mit Gutscheinen was zu essen kaufen.
 
@Michael41a: Erzähl nicht so ne Kagge. Wenn Du im Recht bist, kannst Du sehr wohl aufmucken.
 
@iPeople: Was willst du denn machen? Sollte es einen Betriebsrat geben und dieser würde aktiv, ok. Wenn nicht, dann musst du selber klagen. Für viele ohne Rechtsschutzversicherung ist gerade das im Niedriglohnsektor eine kaum zu überwindende Hürde, denn die Angst, die Klage zu verlieren und auf den Kosten UND einer gekündigten Stelle sitzen zu bleiben überwiegt dann doch. Recht haben ist das eine, Recht bekommen das andere!
 
@heidenf: was du machen kannst ? Ist das wirklich so schwer ? Wenn du im recht bist und es beweisen kannst, ab zum Arbeitsgericht. Da du vorm Arbeitsgericht keinen Anwalt brauchst, erübrigt sich das mit den Kosten. Gleichzeitig kannst du schonmal vorm Arbeitsamt vorsprechen, den fall darlegen und so bei einer Kündigung aus eigenem Antrieb einer Sperre entgehen. Und sag jetzt nicht das geht nicht, es geht sehr wohl. Denn sind wir mal ehrlich, durch ALG und H4 haben wir quasi sowas wie eine generelle Grundsicherung. Niemand ist wirklich gezwungen, sich von einem Arbeitgeber in D gesetzwidrig ausbeuten zu lassen. Man hat eine Wahl.
 
@iPeople: In erster Instanz besteht zwar von dem Arbeitsgericht kein Anwaltszwang, aber nicht jeder ist in der Lage, juristisch fundiert seinen Fall darzulegen. Von daher ist jedem nur zu raten, sich einen Anwalt zu nehmen. Und der kostet nunmahl, wenn man nicht versichert ist. Verwechsel Recht nicht mit GErecht! Das nächste wäre das mit mit dem beweisen! Nicht immer kannst du betrieblich organisiertes Mobbing beweisen und mit Zeugen sieht es i.d.R. immer sehr mau aus, wenn es hart auf hart kommt. Mit der Sperre sehe ich ähnlich.
 
@heidenf: Es geht nicht um "mobbing" sondern um verstöße gegen Gesetze im Arbeitsrecht. Außerdem kann man den Behörden einen abonymen Tip geben. Es ist aber nunmal so, die gesetze sind da. Wer sich nicht wehrt, und das tun leider viel zu wenige, kann auch nicht jammern. Jeder muss selbst wissen, inwieweit er sich was bieten lässt. ich kann dir aber aus erfahrung sagen, dass man sehr wohl erfolg haben kann, wenn man sich wehrt.
 
@iPeople: "Mobbing" ist ein Verstoß gegen das Gesetz und ein häufiger Ansatz von Firmen, unbequeme Mitarbeiter loszuwerden. Auf dem Papier hast du natürlich Recht, allerdings ist deine Einstellung ziemlich weltfremd, den die Realtiät ist meistens anders. Leider!
 
@heidenf: Meine "Einstellung" beruht auf eigenem bereits getätigtem Handeln. Und das nicht nur einmal. Mit dieser "Man kann ja eh nix machen" hätten wir auch die DDR noch. Es ist nämlich die einfache Art, sich bequem zurückzulehnen und zu jammern.
 
@iPeople: Ich behaupte ja nicht, dass es gut ist. Aber leider ist das überwiegend die Realtiät, auf die die Firmen spekulieren. Wenn man dann ganz nebenbei noch eine Familie ernähren muß, dann hat man unter Umständen auch noch andere Prioritäten zu beachten. Und die DDR ist ein ziemlich schlechter Vergleich. Da hat die Bevölkerung zusammengestanden. Wenn du als einzelner Arbeitnehmer im Visier deines Chefs bist, dann stehst du meistens ganz alleine im Regen.
 
@heidenf: Wir reden hier von Jobs im Niedriglohnbereich, wo firmen durch Mobbing und was weiß ich, die Mitarbeiter einschüchtert. Und mal ehrlich, eine Familie zu ernähren ist das eine, aber dabei ist man NICHT auf Niedrigjobs angewiesen, nicht in Deutschland. Und wer sagt denn, dass man den juristischen Weg der gegenwehr einschlagen muss? Bisserl krank hier, bisserl krank da ... das wirkt wunder, und wenn das viele der gemobbten Motarbeiter mitmachen, zeigt das auch wirkung (haben wir vor knapp 9 Jahren durchgezogen in der Firma wo ich damals tätig war). Krankenstand massiv erhöhen. Und mal ehrlich, wer sich lieber mobben lässt als einen H4-Antrag auszufüllen, der sollte mal seine prioritäten überdenken. Und wenn ich so mit dem Chef in Klinch liege, dass ich alleinig im Visir bin, dann ist es höchste zeit, zu gehen, denn es gibt nichts Schlimmeres, als ein ständig angespanntes, mentalen Stress bereitendes, Verhältnis.
 
Als erstes sei mal anzumerken das es in vielen Länder Arbeits-sicherheitsvorschriften gib ! Ob diese dann eingehalten werden steht hier nicht zur diskusion.
Es kann aber nicht sein das in anderen Länder die gesetzlichen Bestimmungen der BRD haran gezogen werden.
Es müssen in jedem Land die dort geltenden Vorschriften aufgegriffen werden.
Sich darüber aufzublasen das es irgendwo auf diesem Planeten nicht nach deutschem Recht zugeht ist albern.
Welcher Deutsche der in den USA angestellter eines USA Unternehmens ist bläst sich in einem deutschen Gericht auf das seine Arbeitszeit anders ist als in der BRD ?
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