Valve: Neues Betriebssystem SteamOS kommt Freitag

Valve SteamOS wird schon ab übermorgen für jedermann zum kostenlosen Download bereit stehen. Die Spieleschmiede gab vor kurzem bekannt, dass das Linux-basierte Betriebssystem dann erstmals veröffentlicht werden soll. mehr... Steam, Steam OS, Valve Steam OS Bildquelle: Valve Steam, Steam OS, Valve Steam OS Steam, Steam OS, Valve Steam OS Valve

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Hat ja auch jeder seinen Computer im Wohnzimmer stehen... Oo
 
@PranKe01: Kommt aufs notebook und dann wird vom pc aufs notebook gestreamt... ein hoch auf portable geräte.
 
@blume666: Warum nciht gleich per HDMI den PC an TV , geht auch schnurlos.
 
@blume666: Klar. Ich streame vom PC auf das Notebook, das dann an den Fernseher angeschlossen wird. Wie bescheuert ist das denn?
 
@PranKe01: Hast du etwa heute, wo Computer nun wirklich mehr als reine E-Schreibmaschinen sind, die Kiste immer noch im privaten "Büro" oder in der Kellerbutze stehen? Natürlich ist das Ding im Wohnzimmer, hängt ja auch am TV und an der Anlage, und meine Freunde würden schon merkwürdig gucken, wenn sie nicht mal eben wie gewohnt ein YT-Video anschmeißen könnten oder so.
 
@DON666: In ein Wohnzimmer gehört für mich ein Esstisch, ein Couchtisch und eine Sitzecke plus Fernseher und Anlage. Warum sollte ich einen PC im Wohnzimmer stehen haben? Musik kommt vom Smartphone/Fernseher und Youtube etc bietet der Fernseher oder halt eine Xbox/PS.
 
@PranKe01: So gehen die Meinungen halt auseinander. Ich guck halt auch Filme drüber, und selbstverständlich wird auch gezockt. Der PC ist für mich schon seit langer, langer Zeit sowas von normalem Entertainment-Equipment geworden, dass er eben logischerweise in denselben Raum wie der Rest gehört. Ist ja nicht so, dass deswegen kein Tisch & Sofa mehr in die Bude passen würde.
 
@DON666: Kann man so machen, muss aber nicht sein. Ich als Shotter-Spieler bevorzuge dann doch den Schreibtisch mit M/T. Dort sitzt es sich bequemer als irgendwie verbogen mit Controller auf der Couch zu lümmeln.
 
@tommy1977: Sehe ich genauso. Deshalb steht ja auch ein entsprechender Tisch dort. Stört mich doch nicht, man muss ja nicht das Standardwohnzimmer mit Schrankwand, Laminat, aber dafür ohne PC-Tisch haben. Ich halte es lieber umgekehrt ^^
 
@PranKe01: Jawohl. Und einen in der Garage. Einen im Saunakeller. Einen im Büro meiner Frau. 7 in meinem Büro. 1 im Schlafzimmer. Und diverse Notenooks da wo sie grad gebraucht werden. So what?!
 
Das ging jetzt aber schnell!
 
@Pro059: ist nur ne vorabversion
 
@Pro059: Hätten sie den gleichen Releasetermin vor 2 Monaten gesagt wärs langsam.
 
Finde ich cool. Ich bin gespannt wie sie das Problem mit den Hardware-Treibern lösen / gelöst haben. AMD ist ja nicht gerade dafür berühmt. Ob wohl WineHQ in einer speziellen Version mit an Board ist?
 
@Stefan Hueg: für was eine speziellen Version ?
 
@wydan: Eine die es erlaubt via Big Picture z.B. konfigurationslos Spiele ausführen zu lassen.
 
@Stefan Hueg: Vermutlich gar nicht. Wikipedia sagt ja schon, wohin die Reise geht: "SteamOS ist primär auf Computerspiele ausgelegt. Allerdings läuft nur ein Bruchteil der von Valve vertriebenen Spiele unter Linux. Steam-Spiele, die nur auf Windows und Mac laufen, können zu SteamOS gestreamt werden, und es werden die selben Restriktionen wie für den Steam-Client für Desktops gelten, inklusive der Funktion, Spiele mit Familienmitgliedern zu teilen." Ehrlichgesagt bezweifle ich, dass SteamOS sich durchsetzen wird.. um nen ordentlichen Linuxtreibersupport hat sich Jahrzehnte keiner gekümmert, da wird sich das mit SteamOS auch nicht großartig ändern. Die Marktanteile unter den Desktop-Linuxusern ist etwa bei 1% - da übersteigt der Aufwand einfach den Nutzen. Selbst wenn Nvidia dabei etwas hilft, ist AMD nach wie vor außen vor. Ansich sehe ich das Projekt ansich schon kritisch.. man versucht einen PC zur Spielekonsole zu machen, indem man ihm ein OS verpasst, was primär zum Spielen gedacht ist. Dabei ist ein PC für alles gedacht und nicht nur zum Spielen. Ein OS muss alles können - SteamOS kann aber praktisch gar nichts anderes und kann vom Funktionsumfang weder mit nem normalen Linux noch mit nem Windows konkurrieren. Einen wirklichen Vorteil hats eigentlich nicht.
 
@Trashy: alle SteamOS spiele laufen auch auf anderen Linux distributionen und der Treiber support ist wirklich gut, besonders von Nvidia, AMD ist gerade noch dabei und haben in den letzten Monaten haufenweise neue commits gemacht.
 
@Trashy: Alle neueren Konsolen sind irgendwo auch PC's, nur mal so nebenher! ^^
 
@Trashy: Zur Sache mit AMD. Ich weiß bei Ubuntu usw. ist das noch nicht angekommen deswegen merkt man das da noch nicht wirklich: Das gibt inzwischen AMD Grafikkarten die relativ gut vom Open Source Treiber supported werden (Auch schon mit 3D Kram und co). Siehe auch http://www.phoronix.com/scan.php?page=article&item=amd_linux312_preview&num=1
 
Tolle Neuigkeit! Höchstlich appretzietiert.
 
@greminenz: "appretzietiert" finde ich cool :) mein Vorschlag für das Wort des Jahres ;)
 
In einem freien Betriebssystem eine DRM-verseuchte Closed-Gaming-Plattform "einbauen" ... ein Schelm der dabei Böses denkt ... da freut sich Valve und der ehrliche Nutzer muss leiden (Daueronline, kein Weiterverkauf der Games, Spielabbrüche usw.) Zum Glück wird der Steam-DRM-Rotz nur von einer geringen Minderheit der Milliarden-Weltbevölkerung genutzt (irgendwas im Promillebereich)...
 
@karacho: Der ehrliche User muss leiden ... weil nach Jahrzehnten sich endlich mal ein Unternehmen erbarmt und Linux als Gaming-Plattform pushen und am Desktop zu höherer Akzeptanz verhelfen will. Ein wohlverdientes Minus 4 you
 
@karacho: Geringe Minderheit bezogen auf die Weltbevölkerung sind PC-Nutzer im Allgemeinen. :)
Aber von denjenigen, die regelmäßig am PC spielen (und zwar mehr als Social Games auf Facebook), dürften mittlerweile deutlich über 90% Steam nutzen. Und die Mehrheit der Steamnutzer wiederum ist mit Steam auch sehr zufrieden.
Außerdem verstehe ich nicht, wo da ein konzeptionelles Problem sein soll. Es gibt ja auch jede Menge freie Software, die unter Windows läuft. Warum sollte es umgekehrt nicht sein? Außerdem, zu einem freien Betriebssystem gehört ja wohl auch die Freiheit, darunter laufen zu lassen, was man will, auch wenn es sich dabei um proprietäre Software handelt. Ein System, was das verhindern würde, wäre kein freies System mehr. Individuelle Freiheit bedeutet nunmal auch, dass jeder sich selbst einen Käfig bauen kann.
 
@karacho: ##In einem freien Betriebssystem eine DRM-verseuchte Closed-Gaming-Plattform "einbauen" ... ein Schelm der dabei Böses denkt## Wo ist da der Zusammenhang? Dein Kommentar ist irgendwie ganz schön "verquer" und zusammenhanglos.
 
@karacho: Steam ist für mich eins der besten Programme die es gibt. Wenn alles beim alten bleibt oder besser wird kann ich es nur Willkommen heißen.
 
@karacho: Und wenn schon! Was Valve damit für den Linux Desktop tut ist beinahe unglaublich!
 
@karacho: Laber laber laber. Schleich dich, Idealist.
 
@Kirill: Idealist? Wohl eher nicht, aber das schleich dich unterschreibe ich ;)
 
@karacho: Was für Spielabbrüche? Prüf mal deine Hardware...
 
vor allem tun die was anstatt wie ms zusagen bei dx11 ist schluss und machen nicht mehr weiter.
 
@Es gibt sie doch: MS hat nie behauptet, bei DX11 wäre Schluß.
 
@Kirill: oh doch haben sie.mit dx11 ist feierabend.
 
@Es gibt sie doch: Wo hast du den das gelesen? MS hat nie behauptet das nach DX11 Schluss sei.
 
@L_M_A_O: Ein AMD-Mensch hat das mal gesagt. Er wüsste angeblich von MS, dass mit der DX-Weiterentwicklung Sense ist. Bedenkt man, dass AMD Mantle pushen will, ist die Quelle, gelinde gesagt, unzuverlässig.
 
@Kirill: Achso ,ja das war das Marketing Bla bla. Bin ja jetzt in der Zukunft mal gespannt wie Mantle läuft(bei DICE Software darf man sich ja auf das schlimmste gefasst machen^^) und was Nvidia und MS in der Zukunft entwickeln.
 
@Kirill & @L_M_A_O: wenn ich nach DX12 suche finde ich folgendes: http://heise.de/-1835338 . Ist keine behauptung von MS aber vllt. meint er ja das.
 
@Es gibt sie doch: Deswegen gibts schon 11.2?
 
@Es gibt sie doch: Also das MS-Bashing kann ich an dieser Stelle irgendwie nicht ganz nachvollziehen. Ja, wow, Valve tut was. Bringen heute SteamOS raus. Microsoft hat vor knapp 20 Jahren die 1. DirectX-Version veröffentlicht. Jedes Produkt, das sich in der Launch-Phase befindet, mag für dich wohl den Anschein erwecken "die tun was". Und wenn du so naiv bist, dass jede Aussage unwiderruflich ist und dass Aussagen immer im Kontext betrachtet werden müssen, in dem sie formuliert wurden, dann solltest du vielleicht an deinem eigenen kritischen Denken arbeiten. Gerade bei solchen Aussagen kommt es auf die Frage und die Antwort und den exakten Wortlaut an, nicht nur auf Wortfetzen. Und solche Dinge können sich auch relativ schnell ändern. Wenn man Valve vor einigen Jahren gefragt hätte "Macht ihr ein eigenes Betriebssystem?", hätte man wohl auch gesagt "Nein, wir konzentrieren uns auf die Steam-Plattform und unsere Spiele...".
 
Sehr schön! Da freue ich mich schon drauf. Nur weiß ich nicht, ob es so eine gute Idee ist eine Vorab-Version, die noch nicht wirklich gut läuft, jeden zugänglich zu machen. Ich schätze damit könnten manche die interessiert sind auch verschreckt werden. Ich bin ganz besonders gespannt darauf wie performant das Streaming funktioniert. Wenn das gut läuft, dann werde ich die Spiele von meinem Gaming PC im Keller auf meinem Laptop ins Wohnzimmer streamen der dann am Fernseher hängt. Damit wäre mein PC dann fast eine Konsole und mir wäre es egal das nur ein Bruchteil der Spiele nativ läuft.
 
@Givarus: wo steht denn geschrieben, dass man es sich schon installieren MUSS. Wer testen will kann testen und wer nicht mag braucht nicht. Wie kann man sich über ein "freiwilliges" Angebot so künstlich aufregen? AMD veröffentlicht auch jede 2. Woche einen neuen Beta Treiber, den musst du aber nicht installieren, sondern kannst auch auf die WQL-Verifizierten Treiber warten. Aber ich würde nie auf die Idee kommen, mich über die Beta Treiber aufzuregen *kopfschüttel*
 
@BartVCD: du verstehst mich falsch. Ich rege mich doch gar nicht auf, sondern freue mich. Trotzdem darf man doch Befürchtungen haben.
 
Zum Frickeln gibts doch für Linux-Fans schon genug? Warum noch mehr zum Frickeln? Warum nicht mal was zum Nutzen?
 
Sinn? Nicht vorhanden? Was bringt es mir als Consumer, einen Gamer-PC (nichts anderes sind fertige Geräte später auch) zu kastrieren und statt z.B. Win 8.1 + Steam, nur noch Steam zu haben? Mit geringerer Auswahl dank super duper Linxubasis? Spaß machen da sicher auch die tollen Linuxtreiber für die Hardware. Irgendwie erschließt sich mir absolut kein Vorteil ... Kann mir da mal jemand bitte helfen?
 
@funny1988: Valve will Linux/SteamOS zur Windows-Alternative für Spieler aufbauen, sowas passiert nun mal nicht über Nacht. Wer sich eine der Next-Gen-Konsolen kauft, hat ja im Moment ein ähnlich überschaubares Spieleangebot. ;) Ob SteamOS dann zum Erfolg wird, wird die Zukunft zeigen müssen. Für Valve ist das sowieso mehr ein "Hobbyprojekt", die verdienen daran kein Geld. Das Ziel ist, dass die Leute Steam benutzen, ob das nun auf Win, Linux oder MacOS passiert, ist ihnen am Ende eigentlich wurscht. Zwecks Gamer-PC kastieren: SteamOS soll lt. Valve ein ganz normales Linux auf (wahrscheinlich) Ubuntu-Basis sein, auf dem du auch Browser, Textverarbeitung etc. pp. installieren und benutzen können sollst. Welche Vorteile das ggü. einem normalem Ubuntu hat und wie die Steam-Integration genau aussieht, wird man dann am Freitag sehen.
 
@rainmein: Geld verdienen sie damit nicht, aber es ist für Valve viel viel mehr als ein "Hobby". Immerhin stecken sie auch viel Geld in die Entwicklung der Steam-Hardware (eigens entwickelter Controller, Steam-Machines). Und nur für die Steam-Machines brauchen sie das SteamOs, denn Steam-Clients gibt es schon für Windows und auch für OS X.
 
@Runaway-Fan: Der Hardware-Prototyp und der Controller sind nur Vorschläge und Anregungen für die OEMs, Valve hat damit im regulären Verkauf nicht mehr viel mit zu tun (höchstens nehmen sie Lizenzgebühren für den Controller). Aber die OEMs können auch einfach einen Standard-ATX-PC konfigurieren, SteamOS vorinstallieren, vielleicht noch einen Xbox 360 Controller beilegen und das verkaufen. Entwicklungs- und Programmierungskosten klar, aber anders als vielleicht bei Nintendo hängt die Zukunft von Valve nicht von Erfolg oder Misserfolg von SteamOS/Steam Machines ab. ;)
 
@rainmein & @all: Das sind ja alles schöne Ideen und nette Ansätze, aber trotzdem erschließt sich mir immernoch kein wirklich nennenswerter Vorteil daraus. Wenn es sich dabei um ein schlichtes Ubuntu handelt, mit dem man auch surfen/arbeiten können soll, sind wir ja wieder an dem Punkt dass ich mir einen Windows PC hinstellen kann. Auch das Argument mit der Performance glaub ich erst wenn ich es sehe. Für mich muss da mindestens schon 20% mehr drin sein als auf einer Windows Plattform, um mich zu überzeugen und das kann ich mir nur schwer Vorstellen. Sicher kann man viel über Treiberoptimierung ect machen, aber die Hardware hat nunmal physische Grenzen. Auch das Argument, Windows würde soviel Overhead verursachen, kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Da Win 8.1 bereits ab einem Singlecore und mit 512 MB Ram läuft glaube ich kaum, dass eine Linuxplattform sparsamer sein kann. Zumindestens nicht so sehr, dass sich das merkbar auf die Gamingperformance auswirkt. Auch sehe ich kaum Killerargumente für Next-Gen Fans, da die Hardware im Vergleich zu einer 400€ Konsole deutlich teurer werden dürfte. Wenn sie von Herstellern subventioniert wird, weis ich ja schon wie ich in Zukunft neue PCs kaufe :) Das Thema mit der Abwärtskompatibilität ist natürlich ein Argument für Steam und gegen Next-Gen, aber nicht wirklich für ein Steam OS. Wie gesagt, momentan sehe ich das eher als spaßige Spielerei, denn man macht einen PC komplett nutzlos für andere Dinge außer Steam-Gaming. Da kann ich mir auch Steam mit "Big-Screen" Feature installieren und in den Autostart packen, schon habe ich das selbe Ergebnis. Meiner Meinung nach wäre das einzige Argument für Steam OS ein fertiges System, dass sich preislich im Bereich der Next-Gen Konsolen bewegt und auf der man garantiert bekommt, dass alles Spiele sauber laufen. Das wäre nämlich meine nächste Frage. Bei den Next-Gen Konsolen legt der Hersteller die Grafikleistung fest, aber wie läuft das hier? Die Games sollen ja die selben wie am PC sein. Würde mich schon aufregen, wenn ich mir eine "Steam-Konsole" hinstelle und selbst noch testen muss, wie hoch ich die Settings drehen darf, damit die Hardware nicht eingeht. Und dass das Steam OS wartungsfrei ist, wie es sich GlennTemp erhofft, wage ich auch stark zu bezweifeln. Linuxbasis => Linuxupdates + eigentlichte Steam OS Updates ... Wird dann halt ins Steam Interface eingebettet.
 
@funny1988: nicht aufregen, abwarten und Tee trinken. Eine Aussage wie "..eher als spaßige Spielerei, denn man macht einen PC komplett nutzlos für andere Dinge außer Steam-Gaming." reicht um zu erkennen, dass SteamOS erstmal nix für dich ist. Ab Freitag wird erstmal getestet, was läuft und was nicht, danach sehen wir weiter.
 
@funny1988: Left 4 Dead 2 erreichte unter Linux 315 fps, unter Windows 7 270,6 fps (http://www.heise.de/open/meldung/Valve-Left-4-Dead-2-laeuft-unter-Linux-schneller-1658363.html). Reicht dir das? ;) Bezüglich Steam Machines gibt es bereits ein paar Modelle, z.B. von ibuypower mit 8GB RAM, AMD Multicore CPU und Radeon R9 270 für $499 und damit so teuer wie eine Xbox One (http://www.theverge.com/2013/11/25/5146398/ibuypower-steam-machine-499-radeon-r9-270) Unabhängig von Valves Plänen hab ich mir schon vor einiger Zeit so einen HTPC im Mini-ITX-Format mit Intel Core i5 und Radeon HD7750 gebastelt, um am TV PC-Spiele spielen zu können. Und ich kann dir sagen, dass bei der Software noch vieeel Luft nach oben ist, insbesondere wenn man Medienwiedergabe per XBMC und Steam miteinander kombinieren will (das geht (unter Windows) nicht bzw. nur mit viel Aufwand und nicht wirklich elegant). Ein Problem ist z.B., aus XBMC heraus Steam Big Picture zu starten. Das klappt zwar, XBMC läuft dann aber im Hintergrund weiter und verbraucht entsprechend Ressourcen. Wenn Valve das alles gut in SteamOS integrieren kann bzw. die Open Source Community entsprechend gute Lösungen anbieten kann, hätten sie bei mir schon einen dicken Pluspunkt. Klar ist aber auch, dass die (AAA-)Games für SteamOS erscheinen müssen und das könnte schwierig werden. Aber wie MYC schon sagte: abwarten und Tee trinken. Denke, man verpasst als normaler Consumer erstmal nichts. *edit* Achja, bezüglich Hardware konfigurieren: Definitiv, du müsstest an den Settings herumdrehen. Bei dem Steam Controller soll es für jedes Spiele eine Datenbank verschiedener Konfigurationen geben, die die Nutzer selber erstellen und entsprechend bewerten/empfehlen können. Evtl. schafft man ähnliches auch für die Hardware-Settings. So oder so sind die Konsolen mit ihrer fixen Hardware hier aber im Vorteil. Und die ganzen Exclusives von Sony, MS und Nintendo wird man bei Steam auch vergebens suchen. ;)
 
@rainmein: Hey Danke, für die vielen Infos. Ich bin wie gesagt auch dem Thema gegenüber gar nicht abgeneigt. Ganz im Gegenteil. Viel mehr hat mir der Sinn gefehlt, aber wenn die Ansätze so gut sind. Performance und günstige Hardware sind definitiv ein Argument. Dann kann man ja wie gesagt auch bald recht günstig gute Gaminghardware kaufen. Sollte ja nicht so ein Problem sein, die dann ggf auch als normalen PC zu nutzen. Eine Integration in XBMC wäre natürlich der Hammer. Ich liebe das System und habe es selbst auf meinem HTPC im Einsatz. Ich werde mir das SteamOS auf alle Fälle angucken und wenn die Performance durchweg besser ist, ist der Sinn bzw der Nutzen ja sowieso ganz klar. Ich konnte mir nur nicht vorstellen, dass die selbe Hardware wie in meinem PC, mit dem SteamOS so viel mehr liefern kann. Und bei den Nachteilen (Funtionsverlust von Windows), muss halt ein gutes Argument für den Einsatz her :P
 
@funny1988: Gerne. :) Was z.B. auch geplant ist, ist das In-House-Streaming. Damit kannst du Windows-Spiele vom dicken Zocker-PC auf den HTPC mit SteamOS streamen. Für diese Zwecke würde dann wahrscheinlich auch eine kleine, leise 100€ Box ausreichen. Wäre auch eine Möglichkeit, das Problem der wenigen Linux-Spiele vorerst etwas zu umgehen. Valve hat sich jedenfalls durchaus Gedanken dazu gemacht. Werden spannende Jahre. :)
 
@rainmein: Oha. Das wäre dann echt was absolut geniales. Es gibt ja leider kaum Systeme mit denen man gescheites Spielestreaming privat realisieren kann. Ich suche auch schon lange nach so etwas. Dann bräuchte man nur noch eine fette Gamermaschine zu Hause und kann damit alles Personen im Haushalt bedienen. Was mir persönlich gefallen würde wäre eine Onlive Alternative, bei der man den "Gaming-Server" selbst hosten kann.
 
@funny1988: Genau das ist es im Prinzip: "you are in complete control over the hardware on both ends and the network between them. There is no data center, no subscription, and it's completely free!" Hier steht mehr zu dem In-House-Streaming: http://steamcommunity.com/groups/homestream#announcements/detail/1496614934735532043
 
@rainmein: Geil danke. Das ist echt ne schicke Sache. Klemmst dir irgendwie nen Raspberry oder nen Thin-/Zeroclient hinter den TV und streamst. Das wäre wirklich was wo ich sage, das wäre richtig top.
 
@funny1988: Valve will ins Wohnzimmer. Und mit SteamOS machen sie den Konsolen Konkurrenz. Gute sogar. Ich persönlich würde meine Spiele für's Wohnzimmer eher auf SteamOS Basis kaufen als für z. B. Xbox One oder PS4. Denn in 6-8 Jahren kommt die nächste Konsolen-Generation und es ist - wie die Vergangenheit gezeigt hat - jetzt schon sicher, dass es keine Abwärtskompatibilität geben wird. Im Gegensatz zu Steam basierten Spielen. Die vor 10 Jahren gekauften Spiele kann man jetzt noch zocken.
 
@funny1988:
Für mich ist eine Steam Machine quasi die Offenbarung. Eine erweiterbare Konsole (ohne Herstellerbeschränkungen) mit all den Vorzügen des Sofa-zockens bei gleichzeitiger Vermeidung aller Nachteile, die ein Windowsrechner im Wohnzimmer bisher so hat (ständige updates, Wartung, ein fettes OS was zu viel Performance abzweigt, unlogische und sofa-unfreundliche Bedienung, relativ lange Bootzeiten). Wenn SteamOS eine bessere Performance als ein vollwertiges Windows beim spielen bietet (ähnlich wie bei Konsolen mit schwacher Hardware), dann gibt es für mich keinen Grund mehr Windows zum spielen zu benutzen. Arbeiten kann man m.E. auf MacOS eh besser (da richtiger Desktop) und zum spielen wird's dann wieder ein PC, zumal die gegenwärtige Konsolengeneration m.E. ein fail ist.
 
freue mich, wobei jetzt gestern kurzerhand vom valve mittgeteilt wurde das der Hardware Beta-test nun nur in den USA statt findet. anfangs hies es die 300 kandidaten werden weltweit ermittelt. in der valve-community brennt schon ein shitstorm vor dem EA sich nicht verstecken müsste ;-)
 
Ich glaube langfristig wird dieses Modell die herkömmlichen Spielekonsolen übertrumpfen. Es werden unterschiedliche Leistungskategorien für Hardwarespezifikationen entstehen und damit auf Preis/Leistung abziehlen. Es gibt dann nicht nur ein Modell wie bei MS oder Sony. Was Valve da treibt ist aus meiner Sicht sehr geschickt. Wenn MS und Sony nicht aufpassen wird Valve Ihnen in den nächsten Jahren den Rang des Homeentertainments ablaufen. Dem Nicht-Computerfreak, der nur Zocken will aber das System zweitranging auch für andere Dinge nutzen will bietet das Valve OS vermutlich auf Dauer viel mehr Möglichkeiten als PS oder Xbox welche halt nun kein Computer an sich aber eine Konsole sind. Mit Steam hat Valve schon visionäre Vorarbeit geleistet.
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