Erste Abmahnung wegen Abruf eines Video-Streams

Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen könnten in der nächsten Zeit auch ihren Weg in den Streaming-Bereich finden. Der erste entsprechende Fall wurde jetzt bekannt. mehr... Smartphone, Sex, Erotik, Unterwäsche, Durex, Fundawear Bildquelle: Durex Smartphone, Sex, Erotik, Unterwäsche, Durex, Fundawear Smartphone, Sex, Erotik, Unterwäsche, Durex, Fundawear Durex

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In Österreich ist der reine Download nicht strafbar, lediglich die Verbreitung ist strafbar. zB. Uploaden wie bei Torrent...
In DE hingegen ist sogar der reine Download strafbar. Ist das richtig?
 
@elox: Der Download aus zweiflhafter Quelle, ja ist richtig.
 
@iPeople: definiere doch mal genau was zweifelhafte Quellen sind und woran normale Menschen diese erkennen. Danke :).
 
@divStar: Warum sollte ich ? Habe ich das Gesetz verfasst? Aber ich denke mal, wenn "Die Tribute von Panem 2 - Catching Fire" als Stream 1 Tag nach Kinostart im schlechten CAM-RIP vorliegt, dürfte wohl jedem einleuchten, dass es eine zweifelhafte Quelle ist.
 
@iPeople: nein, nur aus zweifelsfrei illegaler Quelle ... allerdings glaube ich nicht, dass dieser Gummiparagraph vor dem Verfassungsgericht(?) in Köln bestehen kann, denn diese letzte Frontlinie unserer Demokratie sieht uneindeutige Gesetzestexte gar nicht gerne. Allerdings wird kein kleiner Filesharer und Downloader je die Muße und das Geld haben, bis dahin zu ziehen. ... Beispiel kino.to: Sido's Film wurde damals als Fake von den Rechteinhabern persönlich in Umlauf gebracht. War es denn dann in dieser Situation noch eine illegale Quelle?
 
@Der_da: Der genaue Wortlaut war mir gerade nicht geläufig, aber in etwa hab ich es ja getroffen. Warum sollte das vorm Verfassungsgericht landen? Gegen welchen Punkt des Grundgesetzes verstößt es?
 
@iPeople: Ich hab da extra ein Fragezeichen rangemacht ... mir fällt grad partout nicht ein, wie dieses oberste Gericht heißt, vor dem so ein Fall maximal landen kann (letzte Instanz) ...
 
@Der_da: Achso, das war als Frage. Ich glaube, Du meinst den Bundesgerichtshof. Achso, zu SIDOs Film, wenn dieser Film von den Rechteinhabern zum Download in den Umlauf gebracht wurde, würde ich für mein rechtsverständnis sagen, dann kann man den auch runterladen, straffrei (auch wenns nen Fake war). Ich denke auch, zum Thema Streaming müsste es wirklich mal ein grundsatzurteil geben, aber wir wissen beide, wie das ausfallen wird.
 
@iPeople: Genau! Den Bundesgerichtshof meinte ich. Der würde Abmahnungen wegen Streams für ungültig erklären, jedoch würde es die Abmahnmafia einen ScheiB interessieren und die würden weitermachen:"Da davon auszugehen ist, dass sowieso jeder schonmal illegales Zeug runtergeladen hat, mahnen wir auch Sie ab!".
 
@iPeople: Ich merk mir selten nicknames auf solchen Plattformen aber du stichst doch ziemlich oft heraus. Dein Satz ergibt überhaupt keinen Sinn, aber warum sollte ich dir das erklären ? du weißt ja anscheinend selbst nicht was du schreibst.
 
@iPeople: ich verstehe deine ganzen Minus leider nicht, auch mein Plus bringt da nicht mehr viel. Laut wbs-law sind in Deutschland Downloads von offensichtlich illegalen Quellen verboten. https://de.wikipedia.org/wiki/Privatkopie#Nicht_offensichtlich_rechtswidrig_hergestellte_Vorlage bin zwar Österreicher aber mich würde es trotzdem schwer interessieren warum du soviele Minus kassiert hast.
 
@wischi: zum einen weil viele nicht nach Inhalt sondern nicknamen gehen beim beurteilen und zum zweiten wird vielleicht danach gehandelt "köpft den Überbringer der schlechten Nachricht" ich weiß es nicht , aber ehrlich gesagt, ist mir das auch egal ;)
 
@elox: wobei bis heute nicht definiert ist, was Downloaden und was Streamen ist. Die einen sagen, dass Streamen zeitgleich ein Download wäre, da es lokal im Cache gespeichert wird. Die anderen sagen, dass dass das Streamen kein Downloaden ist, da man auf den Cache keinen direkten Roh-Zugriff hat.
 
@TurboV6: eigentlich wirkt auch dieser Paragraph nicht, denn an anderer Stelle im Gesetztestext steht bereits eindeutig, dass ein Download aus technischer Notwendigkeit (Cache) keinen Download darstellt. Ich meine, mal ehrlich, in einem geschlossenen Betriebssystem, was uns von Amerikanern vorgesetzt wird (friss oder stirb) sollen wir User wissen, ob und wann es irgendwas herunterlädt? Das kann vor einem erst zunehmenden Richter bestand haben.
 
@TurboV6: muss bei einem download nicht nachgewiesen werden das die komplette Datei gespeichert wurde?
 
@elox: so richtig wird der DOWNLOADER in Deutschland noch nicht verfolgt! Aber die Urheber behalten sich vieles offen wo der Angeklagte dann doch schuldig ist... ein Beispiel (und da werdet ihr auch in Österreich Probleme bekommen) wenn du die (ich nennst jetzt mal Piraten <- ich weiß unglücklich gewählt) Piraten unterstützt dann bist du ja mittäter!? Und bei Werbefinanzierten Plattformen tust du das ja auch!!! -> ob ein Adblock schützt ist mir unklar klingt aber Plausibel! Für mich selbst gilt, gute Filme gibts nur wenns auch Geld für die Macher gibt!
 
@elox: Nein, ist nicht richtig. Aber die denken sich halt, versuchen kann man es ja.
 
@elox: Soweit ich auf dem Laufendem bin ist es in Österreich & Deutschland wie in der Schweiz: Nach Artikel 19 des Schweizer Uhrheberrechtsgesetzes: Download erlaubt für Privatgebrauch unteranderem ists auch erlaubt mit den Freunden / Familie / Schulklasse zu teilen. Man darf es aber jedoch nicht der breitenmasse zur verfügungstellen (Uploaden und als Öffentlichen Download anbieten).
 
@elox: Auch downloaden ist strafbar, nur kann man da keine Fantastilliarden Schadensersatz fordern, da der Schaden doch sehr gut zu beziffern ist. 10€ oder so.
 
Würde mich auch mal interessieren, wie der Anwalt an die IP gekommen ist.
 
@iPeople: Welche IP meinst du?
 
@Knerd: Desjenigen, der sich den Stream hat anzeigen lassen.
 
@pandamir: Du kannst eigentlich in jedem Webframework die RemoteIP rausfinden.
 
@Knerd: Die IP des Abgemahnten .
 
@iPeople: Wie gesagt, die kannst du aus dem HttpRequest(?) rausziehen.
 
@Knerd: Als Externer?
 
@iPeople: Als Websitebetreiber, die könnten das weitergeben ;)
 
@Knerd: Ja eben, darum gings. Warum gibt der Webseitenbetreiber die IP weiter?
 
@iPeople: Evtl. hat sich der Anwalt eingekauft.
 
@kkp2321: Ja anders kann ich mir das auch nicht vorstellen
 
@iPeople: Werbung schalten, die auf diesen Seiten angezeigt wird. Damit starten die User beim Seitenaufruf einen Backgroundcall auf Deine Seite (eben um die Werbung anzurufen. Dadurch kommst Du die IP des Users und die Quelladresse).
 
@TurboV6: Damit wäre aber nicht belegt, dass der User den Stream gestartet hat. Würde sagen, das steht derzeit auf wackligen juristischen Füßen.
 
@iPeople: Das interessiert in solchen Fällen i.d.R. nicht. Entweder Augen zu und aussitzen, oder einen Anwalt nehmen und meistens wird sich dann auf eine kleinere Vergleichssumme geeinigt. Ich schätze mal so, dass sich die Zahlen, wo es zu einer Gerichtsverhandlung kommt, so im 0.5% Bereich bewegen werden. Die Gegenklagen höchstens so bei 0.1%. Das einzige was mich in diesem Fall hier interessieren, wie die U+C Anwälte bei einem Stream anschauen mit "gewerblichen Ausmaß" etc. argumentieren wollen, damit diese 150€ Deckelung nicht greift.
 
@Lastwebpage: re:15
 
@iPeople: Man-in-the-Middle, so lange es zum Wohle des Kapitalismus geschieht sind Gesetzesverstöße rechtens. Diese Verbrechen werden dann vom nächsten System angeprangert!
 
@marcol1979: Ich würde es auf ein Verfahren ankommen lassen. Wenn der Beweis schon aus zwifelhafter Quelle kommt, dann dürfte das lustig werden.
 
@iPeople: Die IP ist nicht das Problem. Wenn du den Stream anklickst wird deine IP mit übertragen. Du musst jetzt nur noch "zuschauen" und warten bis an die anfordernde IP ein entsprechend langer Datentransfer stattfindet. Diesen zeichnest du auf. da zusätzlich zur IP auch ein Hashwert des Files/Streams mit übertragen wird, ist auch die Datei einwandfrei zu identifizieren. Dafür gibt es eine speziell entwickelte Software. Diese wird auch bei bisherigen Abmahnfällen eingesetzt und damit der Netzwerkverkehr gezielt überwacht. Nun hast du also zwei IP-Adressen. Die des Senders und die des Empfängers. Wem der Server gehört ist relativ leicht. Denn die sind weltweit registriert und die Anschriften der Eigner/Betreiber sind öffentlich zugänglich. Musst du also nur noch herausbekommen wer der Empfänger ist. Anhand der IP kannst du feststellen welcher Provider diese IP zur Verfügung stellt. Auch eine dynamische IP hilft da nicht zum Verbergen. Anhand der IP lässt sich nun feststellen welcher Provider die zur Verfügung stellt. Da du Übertragungszeit der IP hast, kann nun beim Provider festgestellt werden, welche dynamische IP zu welchem Zeitpunkt einem jeweiligen Anschluss zugeordnet war. der Abmahnende macht nun folgendes: Er erstattet via Zivilklage Anzeige und beantragt bei dem für den Provider zuständigen Gericht eine einstweilige Verfügung zur Beweissicherung (herausgabe der verbindungsdaten). Damit hat der Abmahnende aber immer noch nicht die Adresse. Die kriegt der Abmahnende dadurch, das er als anwaltlicher Vertreter des Urhebers Akteneinsicht beantragt und auch erhält. Und somit hat der Abmahner eine Adresse eines Teilnehmers und kann loslegen. Die Abmahner wählen den weg über das zivilverfahren aus folgendem Grund: Die Staatsanwalten der Bundesrepublik sind dazu angewiesen Anzeigen im zuge von Filesharing und Urheberrecht nicht zu berabeiten und die Verfahren einzustellen. Die Begründung ist ganz lapidar: Die Justizbehördern wären mit der Flut der Anzeigen schlichtweg überfordert. Also einen Filesharer bei der Staatsanwalt anzeigen ist von vornherein ein totgeborenes Kind. Es bleibt aber jedem Bürger dieses Landes der Weg der zivilen Klage übrig. Und da kann praktisch jeder jeden und für alles verklagen. das dumme an Zivilklagen: als Beschuldigter musst du selbst deine Unschuld beweisen. Also umgekehrt wie im Strafrecht. Und die meisten Abmahnungen die vor Gericht landen wird man verlieren. Denn das Gericht fordert ganz schnell Gutachten um deine Behauptungen zu untermauern. Und die zahlst du erst mal selbst. Und da sind 5000.-€ gerade mal die Einstiegspreise. und wenn du dann noch bei gerichten wie in München, hamburg oder Berlin landest, hast du sowieso die A-Karte gezogen. Denn da steht das Urteil von vornherein fest. DAS AG-München hat extra eine Abteilung für Filesharing eingerichtet und 5 zusätzliche Richter eingestellt. Diese Verfahren werden im 30-Minuten-Takt abgewickelt. Es geht nicht darum ob du schuldig oder unschuldig bist, sondern darum ob du mehr oder weniger zahlst. Und ich unterstelle hier definitiv Mafiose Methoden, bei denen Richter und Abmahnanwälte unter einer Decke stecken. habe ich diese Woche erst live mit einer Bekannten erlebt. Die Münchener sind übrigens auch die Justiz welche Tote und Leute ohne Internet verurteilen.
 
@LastFrontier: Naja, klingt mehr nach Worst-Case.
 
@iPeople: Das liest sich vielleicht etwas kompliziert, ist in der realität aber relativ einfach. Zudem wird das im grossen Stil durchgezogen. mEhr automatisiert als Handarbeit. Nicht nur die Mahnschreiben sind vorgefertigt, sondern auch die Klageschriften. Musst nur noch Datum und Namen ändern. Ab und zu mal ein aktuelles Urteil mit einfügen. Abmahnungen werden in diesem Bereich via Serienbrief erstellt. Die grossen Abmahnkanzleien (die machen nichts anderes mehr) verschicken tausende von Mahnungen jeden Monat. Die allermeisten zahlen den geforderten Betrag. Abmahnanwälte sind Millionäre. Frag mal die grossen Provider wieviele Auskunftsbeschlüsse die jeden Monat bekommen. Und die Verfügungen/Beschlüsse beim OLG Köln z.B. gibt es auch im Schnellverfahren. Allein auf Grund der Masse kann mir keiner erzählen dass die Anträge da alle genau geprüft werden; was aber eigentlich der Fall sein sollte.
 
@LastFrontier: Woher nimmst du denn dein Wissen? Ein Stream auf redtube wird ja nicht per p2p geteilt, sodass man sich da nicht einfach dazwischen klinken kann. Das kann derzeit theoretisch nur die NSA und diverse andere Geheimdienste. Aber kein Privatunternehmen.
 
@LastFrontier: Bei Torrent mag das stimmen, bei Streaming und OCH ist das neu.
 
@nemesis1337: Es ist vollkommen egal ob das via P2P oder Stream passiert. In dem Moment wo ich einen Stream-Server identifiziert habe, muss ich nur noch den verkehr überwachen. Und da auf diese Portale permanent zugegriffen wird, lande ich auch immer einen Treffer. Verbindungszeit aufzeichnen und das war es. Und Firmen die so was machen und auch können sitzen hier in Deutschland und liefern ihr KnowHow weltweit aus. Die NSA kann auch nichts anderes wie andere IT-Spezialisten auch. Sie haben es nur noch ausgefeilter und mehr Geldmittel und Technik dafür. Und dann gehst du jetzt mal bitte auf diese Seite und schaust dir im Klartext an, was dein rechner immer sendet (egal was du machst oder einstellst). Das sind deine Live-Daten!!!!!!
 
@nemesis1337: ist auch so. Man kann das nur machen, wenn man im gleichen Netzwerk wie der Benutzer ist oder wenn man direkt das Kabel anzapft. Beides ziemlich unwahrscheinlich. Bei Torrent funktioniert das ja nur, weil man selbst die Datei verteilt und jeder der die Datei runterlädt automatisch deine IP sieht.
@LastFrontier: kein IT-Spezialist kann durch Magie deinen Verkehr überwachen, auch NSA nicht. Die zapfen halt physisch die Kabel/Knotenpunkte an.
 
@LastFrontier: Sei mir nicht boese, aber besuche mal eine Netzwerktechnikvorlesung oder lies dir durch wie TCP/IP mit Client-Server-Architektur (Stream) und p2p (torrent) funktioniert. Dann wirst du feststellen, dass das, was du behauptest so nicht stimmt. Du kannst nicht einfach Traffic mithoeren, ohne im gleichen Netzwerk zu sitzen oder Zugriff auf die Server zu haben.

Klar sehe ich an meinem lokalen Rechner die Daten die von meinem Rechner gesendet und empfangen werden. Aber ich sehe nicht die Daten der Nutzer die auch noch auf den gleichen Server zugreifen. Die p2p Ueberwachung funktioniert nur, da die Firmen selbst am p2p-Verkehr teilnehmen und behaupten sie boeten die Daten an, die heruntergeladen werden sollen. Dann wird zwischen dem Client und der Ueberwachungsfirma eine direkte Verbindung hergestellt und so werden die IPs herausgefunden. Bei einer normalen Client-Server-Architektur in der sich einzelne Clients lediglich mit dem Server verbinden und nicht mit anderen Clients kommunizieren funktioniert diese Technik nicht. Deswegen kannst du nicht behaupten, dass die Kanzlei so an die IPs gekommen sei weil dies schlichtweg deine Mutmassung ist, die auf keiner Fundierung besteht.

edit: @vide: sorry hatte deinen Beitrag uebersehen.
 
@LastFrontier: Bei einem 0815-Mahnbescheid brauchst du erst gar nicht zu reagieren. Wenn es sich aber um ein gerichtlichen Mahnbescheid handelt, dann musst du einfach nur ein Widerspruch innerhalb von 14 Tagen zurück schicken und für den brauchst du nicht mal eine Begründung geben. Dadurch wird das Mahnverfahren beendet und die Kanzlei muss dann ihre Forderung vor Gericht begründen. Aber das wird sie nicht machen, da wie gesagt diese Mahnbescheide bzw. Briefe in Ketten automatisiert verschickt werden und die Kanzlei das Risiko eingehen würde einen echten Fall zu verlieren. Die handeln da, wie du bereits angesprochen hast, nicht seriös und versuchen mit den Kettenbriefen im Prinzip aus der Masse diejenigen zu erreichen, die nichts dagegen unternehmen würden bzw. nicht wissen was sie machen sollen, da sie Angst haben und sich lieber dieser Mahnung freiwillig ausliefern würden. Also gebe ich jedem einfach nur den Rat vor Mahnungen nicht zurück zu schrecken, denn die sind einer Klage sehr weit entfernt.
 
@WilliamWVW: Da bist du im Irrtum. Ich war gestern in München auf dem AG. Vorgeladen als Zeuge in einer Filesharingklage. Und dort werden diese Verfahren im 30-minuten-takt durchgeknallt. Kann jeder selbst überprüfen. Das AG ist in der Pacellistr. und die Verhandlungen sind alle öffentlich. Die ermittelte IP-Adresse wird vom Gericht widerspruchlos anerkannt. Wenn du was anderes behauptest musst du ein Gutachten erstellen lassen. wenn du behauptest du hast ein sicheres Passwort und eine WPA2-Verschlüsselung und trotzdem wurde über deinen Anschluss gesaugt, nimmt dir das kein Richter ab. Das musst du definitiv beweisen können. Als Anschlussinhaber bist du voll für dieses Teil verantwortlich. basta. Und: es spielt keine Rolle wo du wohnst. wenn dich eine Münchener kanzlei abmahnt ist der Gerichtsstand München. Und es interessiert keine Sau ob du aus Hamburg oder sonst wo her kommen musst. Nicht immer alles glauben was in den Foren steht. Frag einen Anwalt und der wird dir klipp und klar sagen was du für chancen hast. Nämlich 9:1 gegen dich. Und was die gelben Mahnbescheide betrifft: die kommen erst kurz vor Ablauf der drei-jahresfrist. Also dann, wenn die meisten das Thema schon abgehakt haben. und weil die meisten glauben man kann saugen wie man will, da die Abmahnungen eh nicht verfolgt werden, unterliegt hier einem gewaltigen Irrtum. Die meisten zahlen nämlich spätestens bei der zweiten Zahlungsaufforderung. Wenn es zur Verhandlung kommt, geht es nur darum den Betrag zu deckeln und aus dieser Unterlassungserklärung herauszukommen. Auf den Verfahrenskosten bleibt man sowieso sitzen. Natürlich kann man sich wehren und Beweise vorbringen. Die musst du aber durch Gutachten belegen können. Die kosten Geld das du aber auch zahlst. Und hier geht es gleich um mehrere tausend Euro. Also - ohne Moos nichts los. Und Recht haben und Recht bekommen, sind zweierlei Stiefel. Bei Zivilklagen entscheidet wer den längeren Atem und vor allem genügend Geld hat. Und was noch dazu kommt: bei Klagen wegen Filesharing springt keine einzige Rechtsschutzversicherung ein. Noch eine Tatsache: die AG München, Hamurg, Berlin und Köln sind z.B. eindeutig pro Abmahner. Und das es nicht wenige trifft habe ich in München gesehen. Die knallen bis zu 30 Verfahren täglich durch. Und über 90% aller Verfahren werden bereits in der Vorverhandlung abgeschlossen - zugunsten der Abmahner.
 
@nemesis1337: Wären die Netze so getrennt wie ihr es in den Vorlesungen hört, dann könntest du keinen server in den USA z.B. von hier aus anpingen. Das WWW ist ein globales Netz, bestehend aus fünf Segmenten. Jedes Segment hat seinen eigenen Nummernkreis. Und ieser ist begrenzt. daher hat man ja das Problem, dass das derzeitige TCP/IP verfahren nicht mehr ausreicht um weitere Server mit festen IP einzubinden. Man kann zwar den Umweg über Sub.Netze gehen, aber das auch nur begrenzt. Denn dadurch leidet über kurz oder lang die Geschwindigkeit, weil sich irgendwann einfach zu viele Rechner gleichzeitig aus dem Sub-Netz ins Hauptnetz schalten. Das man sich nur an den Knotenpunkten zwecks Überwachung einloggen kann um den Traffic zu überwachen ist allerdings ein Gerücht. Das geht von jedem Anschluss aus. An den Knotenpunkten ist es nur einfacher weil dort alle Datenströme und Leitungen zusammenlaufen und dort auch entsprechende Bandbreiten für das massenhafte abgreifen vorhanden sind. Mehr aber auch nicht. Jeder Rechner oder Server der im WWW ist, ist im gleichen Netz.
 
@LastFrontier: > via Zivilklage Anzeige < ist klar wenn das so einfach geht würde jeder Affe an Privatadressen kommen. Reine Angst mache was hier schreibst. Auch > als Beschuldigter musst du selbst deine Unschuld beweisen < ist doch wohl ein Witz. Noch sind wie in Deutschland wo die mir beweisen müssen das ich was gemacht hab. Ich will ja garnicht behauten das Abmahnung nicht abzocke ist, aber zu leicht kommt man dann doch nicht zu der Adresse einer IP.
 
@Der-Magister: Doch das ist leider so. Kannst ja mal einen Anwalt anrufen der sich damit auskennt.
 
Hier mal ein Link, warum es so einfach möglich ist über die IP an die Adresse des Users zu kommen: http://www.heise.de/ct/artikel/Schwierige-Gegenwehr-1069835.html
 
@LastFrontier: Bei Filesharing, aber ich rede von dem Fall der da oben im Artikel steht. Sprich dem Streaming bei dem der Fall nicht so eindeutig ist und da wird der Abmahnende nicht hinter her hacken wie beim Filesharing. Und wenn du eine Abmahnung bezüglich solch einen Falles bekommst dann einfach einen Widerspruch entgegenwirken, sofern es sich auch um eine gerichtliche Abmahnung handelt, ansonsten kann man es auch ignorieren. Handelt es sich statt dessen um die Behauptung, dass du Filesharing betrieben hast, dann kann es natürlich problematisch werden, vor allem wenn du dieses auch wirklich betrieben hast. Und das will ich auch nicht abstreiten und ich sehe auch die Problematik, da nicht immer die richtigen Täter hinter solch welchen Fällen verdächtigt werden. Aber trotzdem sollte man nicht direkt bei einer Abmahnung, auch bei diesem Fall, zum Gericht watscheln. Es ist nicht so, dass dir, bevor du dort hin gehst, keine Optionen zur Verfügung stehen. Solang dir der Abmahnende dir kein gerichtlichen Mahnbescheid zu schickt, kannst du die Mahnungen zunächst ignorieren und musst keine Taten folgen lassen. Wird aber ein gerichtlicher Mahnbescheid im Briefkasten liegen, dann kannst du anfangen etwas zu machen und einen Widerspruch (ohne Begründung) einlegen. Vor den ganzen Aktionen brauchst du vor dem Gericht aber nicht zu erscheinen.
 
@LastFrontier: Einen US Server kann man pingen, weil dein Ping Paket von Routern zum Server geleitet wird. Wenn ein Paket an eine IP geschickt wird, leiten die Router es zum Rechner mit der bestimmten IP weiter und sonst nirgends hin. Das kann man mit einer Software nicht umgehen. Das Paket kann man nur sehen, wenn man eine Leitung anzapft durch die das Paket geschickt wird. Das was du sagst hat gar nichts damit zu tun.
 
@WilliamWVW: das Vefahren bis es zur Verhandlung kommt, beschreibst du ja richtig. jedoch kannst du davon ausgehen, dass bei erhalt des Mahnbescheids vom Gericht die Sache ernst wird. Denn gelbe mahnbescheid ist nur die Grundlage um überhaupt vor Gericht seine Forderungen geltend zu machen. Es müssen ja Fristen gewahrt werden. Wenn die erste Abmahnung kommt, dann hat der Abmahner 3 Jahre Zeit Klage zu erheben. Erst nach Abluf dieser drei Jahre kannst du die Abmahnung abhaken. Ist ja auch taktik einiger Abmahner dass die dich ein oder zweimal anschreiben und dich dann fast drei Jahre in Ruhe lassen. Und kurz vor Ablauf der Frist gehts dann noch mal los.------ Was das Streamin betrifft: Da kann keiner sagen was dabei rauskommt. Das wird (wenn überhaupt) ein Gericht entscheiden. Nur ist das so, dass unsere Rechtsvorstellung oder Rechtsempfinden erheblich von der Realität der Richter abweicht. Denn jedes Gericht entscheidet anders. Das ist leider so.
 
@LastFrontier: Wenn du ein gelben(gerichtlichen) Mahnbescheid bekommst, schickst du den Widerspruch zurück, welcher sogar zu diesem gelben Mahnbescheid als Formular mit bei gelegt wird. Alle anderen Mahnbescheide (0815-Briefe) wirfst du, wie gesagt, in die Tonne. Das machst du natürlich nur, wenn du niemanden etwas bewusst schuldest, dich auch nicht in Filesharing-Diensten bewusst rum getrieben hast oder nicht in sonstigen Sachen verwickelt bist, die im Bezug zu dieser Mahnung stehen. Danach muss der Abmahnende eine Klage verfassen und erst dann kann es zum Vollstreckungsbescheid kommen, welchen man übrigens auch noch innerhalb von 14 Tagen mit einem Widerspruch entgegenwirken kann. Aber soweit lassen es die meisten Abmahner nicht gehen, wenn denen bewusst ist, dass der Fall nicht unbedingt auf die jeweilige Person zu trifft. Denn eine Klage in solch welchen Fällen bedeuten dem Abmahner meistens nur unnötige Ressourcen, die er sich sparen möchte, da eine Klage nicht unbedingt 100% zu seinen Gunsten aus fallen muss und seine Intention hinter diesen Abmahnungen eh nur dahinter liegt, das schnelle Geld zu machen. Abgesehen davon, werden die meisten dieser sogenannten "seriösen" Abmahner nicht mal den Schritt wagen einen gelben Mahnbescheid zu versenden. Das kommt dann schon sehr selten vor, wenn überhaupt.
 
Wenn ich bedenke was alles auf youtube rumliegt, dürfte das noch lustig werden.
 
wurde ja auch zeit, daß die abmahnanwälte auf den trichter kommen, selbst das reine anschauen von streams abzumahnen. schließlich läßt sich so mehr geld machen, als wenn der nutzer den film gekauft hätte. /ironie aus. ich hoffe, daß das keine schule macht, das wäre für die nutzer nämlich nichts anderes, als furchtbar. dann könnte man sich nichtmal mehr streams im netz ansehen, ohne angst haben zu müssen, abgemahnt zu werden. es wird wirklich immer schöner. am liebsten möchte ich augen und ohren zu machen und den ganzen tag besoffen sein, um diese welt nicht mehr sehen zu müssen.
 
Nun ja, zumindest wenn Du weisst, dass es sich um illegales Material handelt, brauchst Du Dich nicht hinterher beschweren^^
 
@rallef: naja auf youtube sind live videos von musikkünstlern eindeutig legal. nur studio aufnahmen sind nicht gerne gesehen. wie soll ich jetzt unterscheiden, ob es sich um eine live aufnahme handelt, oder nicht, wenn nicht live oder dann und wann da und dort dran steht? gleiches gilt für andere streams. oftmals merkt man entweder gar nicht oder erst später, daß es sich um einen illegalen stream handelt. das ganze ist doch nur ein schritt der abmahnanwälte in die grauzone, um zu gucken, ob sie nicht damit durchkommen.
 
@stereodolby: Versuchs mal mit der Vodka-Diät: Verlieren Sie 7 Tage die Woche!
 
@stereodolby: Tja, nachdem die Gerichte nach langem Hin und Her den Hobby Anwälten ein paar Grenzen zu ihren Abmahnungen aufgezeigt haben, müssen diese Hobby Abmahner sich neue Einnahmequellen erschließen um die Gebühren für den Golfclub zu zahlen. Wäre ja auch zu peinlich im Club zugeben zu müssen, das man inzwischen die meisten Abmahnprozesse verliert.
 
Die einzige Möglichkeit: Macht das Internet dicht! Einfach den Stecker ziehen. Da muss man ja schon Angst haben überhaupt eine Seite zu öffnen. Die könnte ja ein Video streamen....
 
@pandamir: Da war Erich Mielke ein Lausbub dagegen. Bei den Nachrichten der letzten Monate muss man sich schon fragen warum die DDR Bürger überhaupt auf die Strasse gegangen sind ? Das bissl Überwachung!
 
@marcol1979: Wegen der Überwachung und Repressalien seitens der Stasi sind leider damals die wenigsten bewußt auf die Straße gegangen.
 
Also für den Ruf von Redtube.com kann das schonmal nicht gut gehen! Allein deswegen würde ich die Seite jetzt meiden, man weiß ja nie, schnell mal nen Link angeklickt und schon lädt man Material was verfolgt wird..
Ich hoffe der Richter ist genauso ein Viewer wie wir alle und lässt die Sache harmlos durchgehen ;-)
 
@Eggernbangs: Welcher Richter?
 
Keine Ahnung warum du schon wieder Minus bekommst. Vermutlich gibts ein paar Analphabeten unter den Minus-Klickern. Im Artikel oben steht ausdrücklich das es bisher lediglich ein Abmahnschreiben gibt. Ein Prozess oder gar eine zugelassene Klage gibt es nicht.
 
Langsam kann man echt nur noch per VPN und 300 Proxys halbwegs anonym im Netz surfen... mit 20kb ...
 
@elox: Um iilegale Handlungen zu begehen? Dann reicht das noch nicht...:D
 
@Walkerrp: muss ja nicht vorsätzlich illegal sein. besonders bei porn ist die Grenze zwischen einem freiem amateur filmchen und einem eigentlich kostenpflichtigem profi filmchen doch sehr fließend. Da kann man sehr leicht in eine Falle laufen.
 
@Wuusah: Und selbst darum geht es noch nicht mal. So ein Stream kann theoretisch auch automatisch loslaufen wenn irgendeine Seite startet. Wenn das dann auf einmal unter Strafe stehen würde wäre die Rechtsunsicherheit generell sehr hoch bei der allgemeinen Benutzung des Internets.
 
Ist Redtube nicht so eine seite mit teils legalen und teils illegalen Inhalten? Edit: Teile entfernt.
 
@iPeople: Ehm...[...Dem Empfänger wird vorgeworfen, einen Pornofilm auf der Streaming-Plattform Redtube.com abgerufen zu haben. ...] ;)
 
@Walkerrp: Schon gut, habs beim 2. Mal gelesen ;) Bleibt die Frage, wie kommen die an die IP?
 
@iPeople: Oben steht er habe einen Stream abgerufen.
 
@Ripdeluxe: re:3 ;)
 
@iPeople: Redtube ist eine legale Plattform. Wie die meisten derer Pendant auch. Größten Teils sogar von der Industrie selbst losgelassen.
 
@kkp2321: Damit dürfte der Gegenstand der Abmahnung hinfällig sein, da es nicht aus zweifelhafter Quelle kommt.
 
@iPeople: Davon gehe ich aus.
 
@kkp2321: Warten wir ab, was dabei rauskommt. Hab mir mal den BLOG des Anwalts in die Lesezeichen getan
 
@iPeople: Was ich mir vorstellen kann ist, da ja jeder dort auch uploaden kann, das sich jemand einen Film angesehen hat, der legal hätte gar nicht hochgeladen werden dürfen und die Betreiber nicht schnell genug reagieren konnten. Ich habe aber dennoch meine Zweifel das dies für ein juristisches Verfahren ausreicht.
 
Die Kanzlei U+C Rechtsanwälte ist sowieso einer der dubiosen Kanzleien was Abmahnungen betrifft. Wahrscheinlich braucht die Kanzlei Geld, nachdem deren Massenabmahnungen im August kassiert wurden und der/die Geschäftsführer selber haften. (tinyurl.com/ob8wt84)
 
@RobCole: Vielen Dank für den Link. Sehr informativ!!!
 
Da er es nicht verbreitet sondern nur angeboten hat ist der Schaden sehr gering. Ich würde die Abmahnung nicht beachten und es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen.
 
Was ist eigentlich aus dem Verfahren geworden, bei dem in der ersten Instanz festgestellt wurde, dass Pornos nicht den nötigen künstlerischen Gehalt haben, um überhaupt Urheberschutz zu genießen?
 
Was macht einen download mehr oder weniger offensichtlich illegal als einen Stream?!
 
@DRMfan^^: Wie genau meinst du das? Ein Stream im allgemeinen ist ja nicht illegal (Justin.tv, Twitch, Youtube, auch teile von Redtube). Kannst du das bitte noch etwas genauer spezifizieren?
 
War nicht P*rn*filmen grade der Status als urheberrechtlich zu schützendes Material aberkannt worden? War in der Klage von Malibu Media LG München...
 
Ich denke das "Hauptziel" hinter solchen Abmahnungen ist es an die menschliche Scham zu appelieren. Viele (viele) User würden geringe Abmahn Gebühren bestimmt stillschweigend bezahlen, bevor Frau, Freunde oder Familie "mitbekommt", dass da Pornos gestreamt werden. Und Schwupps, hat der Content-Besitzer (der das ganze vermutlich auch noch selbst publiziert hat) mit seinem kostenlos bereitgestellten Content Geld verdient.
 
@dognose: Jop, absolut! Viele haben auch einfach zu viel Angst vor Mahnungen und denken, dass diese einer Klage gleich bedeutend sind.
Aber so ist es nicht. Mahnungen, sofern sie gerichtlich sind (den Rest kannste eh in die Tonne treten), brauch man lediglich mit einem Widerspruch entgegen wirken und bei 99% der Fälle, wenn es nicht zufällig gerade einer deiner Versicherungen sind oder irgendeiner deiner Vertragspartner mit denen du bewusst eingegangen bist, wird nichts mehr zurück kommen. Der Abmahner wird es bei unsicheren Fällen, wie dem Zuschauen von gestreamten Inhalten auf irgendwelchen Webseiten, bestimmt nicht zu einer Klage kommen lassen, vor allem weil dieser noch zig weitere Abhmahnungen am laufen hat. Würde er diese Klage verlieren, dann hätte er nicht mehr die gewisse Effektivität, Angstzustände zu verbreiten xD. .... Wie gesagt... Abmahnungen sind das kleinste Übel von allen, wenn man weis, dass man sich von denen nicht fürchten muss.
 
Tja das dürfte den Ruf der Seite erstmal zerstört haben.
 
Welchen Streitwert wollen die denn der Klage da bitte zu Grunde legen? Eine Monatsrate des contentherstellers? (Typischerweise 20€)
 
@Aerith: Der Streitwert bei Urheberrechtsverletzungen sollten "normalerweise" nach neuer Gesetzesregelung (§ 97a Abs 2 UrhG) bei 1000.- liegen. Daraus berechnet sich der Anwalt ja sein Gehalt. Das werden auch die meisten Anwälte so beantragen. Ein Gericht kann den nachträglich niedriger ansetzen, wenn es den für unangemessen ansieht. Die Monatsrate des Contentherstellers ist dann bestenfalls für den zusätzlichen Schadensersatz zurate zu ziehen, kann dann aber auch als Strafe mit nem 100% Aufschlag berechnet werden. Selbst wenn der Anwalt auf 100 Euro gedeckelt wird, kann man also so pro Stream auch auf 140.- Gesamtrechnungsbetrag abgemahnt werden. Die 100.- Decklung greift aber schon nicht mehr, wenn mehrere Streams abgemahnt werden, dann kann der Streitwert auch wieder locker 3000.- aufwärts liegen. Die schwammige Gesetzesformulierung lässt da ja nach wie vor eine Menge Freiraum für die Anwälte.
 
@Trashy: In anderen Worten: man zahlt also gar nicht für das eigentliche "Verbrechen" Geld an den Contentanbieter der "Schaden" erlitten hat, sondern finanziert nur irgendeinem faulen Anwalt seinen dicken BMW? Gott ist das lächerlich.
 
@Aerith: Man zahlt beides. Und die Anwälte haben natürlich ein Interesse daran, den vermeindlichen Schaden aufzupauschen, um den Streitwert und damit auch ihr eigenes Gehalt zu erhöhen. In den Fällen, wo das Anwaltshonorar hingegen vom Gesetz her auf 100.- gedeckelt wird, versucht man einfach den Schadensersatz höher anzurechnen und der Anwalt verlangt von seinem Mandanten zB 10-20% Provision der Schadensersatzsumme. So oder so - der Anwalt kommt immer an sein Geld.
 
lol warum geben die immer noch die Daten zu ner IP raus? Bzw. WARUM existieren diese Daten überhaupt? Dachte das wäre nun endlich mal vom Tisch, so dass eine solche Anfrage ins Leere läuft!
 
@legalxpuser: n gescheiter hoster speichert keine daten.
 
@lazsniper2: Jap das außerdem!
 
OCH . gut is. die besten gepickt , und bisl lachen.
 
In Deutschland ist ja der download und der Besitz von illegale Kopieren Filmen strafbar, da wisse wir ja nur. Ist aber die Strafe im Gegensatz zum Upload nicht viel zu gering für eine Abmahnung. Da hier lediglich eine Ausleihgebühr fällig wird sprich also bei einen Film 5 €!?)

Und woher soll man bei Redtube wissen welche Filme Urheberrechtlich geschützt sind. Hier sollten doch nicht die Konsumenten sonder der Anbieter zu Kasse gebeten werden, dieser macht ja den Upload möglich.
 
Habt ihr euch mal den Blog von dem RA (oben im Text verlinkt) durchgelesen? Da wurde nicht nur einer mit exakt dem gleichen Schreiben abgemahnt sondern gleich mehrere. Könnte glatt eine neue Masche des Betrugs darstellen.
 
Schön zu sehen, wie ein Funktionierendes Rechtssystem dermaßen ausgenutzt wird.
 
Solange man einen Stream im Browser sehen kann und ihn per IFrame in eine Seite einbetten kann, wird kein Anwalt damit durchkommen. Denn dann kann man behaupten, man habe nur rumgesurft und wohl unbemerkt auf eine Seite mit einem verstecken IFrame "getroffen". Ich bin echt erstaunt, wie kurzsichtig die Leute doch sind. Kein Wunder, dass diese "Provider" kein Geld machen, wenn sie sich mit Internet 0 auskennen. Hätten die mal fähigere Leute mit IT-Ahnung eingestellt hätten die auch mit Internet Geld machen können.
 
bestimmt ist der betroffene ein telekom kunde, ich kenne viele freunde die abmahnungen bekommen haben (torrent, emule und co.) und alle haben (hatten) telekom-anschluss
 
Und ich dachte immer das WF von Fachbesuchern bevölkert wird. Die müssten eigentlich in Gelächter ausbrechen wenn sie das lesen. Abgesehen davon das es fraglich ist wie Kanzlei U+C Rechtsanwälte an die zugehörige Adresse der IP gekommen ist, sollte jeder wissen das eine einfache Verlinkung schon ausreicht bei einen bestimmten Server ein Ping auszulösen. Auch ein laden eines Videos ohne das der User selber es mitbekommt ist kein Problem. Drive-by-Video hat man heute schon auf zich Homepage, nur da da Werbung angezeigt wird. Fakt ist dass das anschauen eine Video-Streams, ob dieser Legal ist oder nicht, in Deutschland noch nicht Strafbar oder Abmahnbar ist. Wenn es dazu kommt öffnet man Rechteinhaber nur einen neuen Bereich mit dem Sie noch mehr Geld machen können. Einfaches Beispiel: Film machen für LOW, den dann ins Netz stellen und jeden Abmahnen der ihn sich an sieht.
 
Leute was regt Ihr euch den auf ? Kanzlei U+C Rechtsanwälte sind einschlägig bekannt und haben mächtig ärger bekommen, dass was sie machen ist, sie versuchen durch dubiose Geschäfte an Kohle ranzukommen und jetzt ist der Pornomarkt dran. Diesen Kanzlei U+C Rechtsanwälte Saftsack Verein kann man getrost in die Tonne treten. (tinyurl.com/ob8wt84)
 
@Faith: Nur die unwissenden regen sich auf. Einer Abmahnung kann man widersprechen. Und ob es dann zu einer Anklage vor einem Gericht kommt, ist bei der Rechtslage für den Kläger risikoreich. Außerdem würde ein Landgericht Hamburg dem vielleicht statt geben, während das LG Düsseldorf die Klage abweisen würde. Und vor das BGH wird eine kleine Zivilrechtsfrage sicher nicht schaffen!
 
@Faith: Es ist egal, ob man die Typen in die Tonne treten kann oder nicht, entscheidend ist aber anscheinen die "neue" Verfahrensweise, mit der ggü. den Angeklagten vorgegangen wird. Und die ist echt mieß.
 
Eerrrrmmm Moment mal... Wenn ich mir jetzt also irgendetwas bei einem Streamingdienst ansehe, was ich eigentlich bezahlen müsste oder sonst wie geschützt ist, begehe ich also eine Urheberechtsverletzung, wenn die Klage durchkommt. (Mal abgesehen davon, ob der Betreiber mich darüber informiert hat, oder nicht, und ich überhaupt davon wusste). Da ist doch aber der Download kein willentlicher Vorgang. Sicher, irgendwie landet der Film auf meinem PC, in irgendeinem Cache vielleicht, es wurde also etwas runtergeladen aber ich habe ja nicht auf einen Download Button geklickt. Spinnen wir diesen Ansatz mal weiter. Ich besuche irgendeine Wikipedia Seite, wo irgendjemand ein Bild hochgeladen hat, welches irgendwie Geschützt ist. Wo ist da jetzt der Unterschied zu einem Stream? Irgendwie sehe ich da keinen. Ich betrachte etwas irgendwie nicht erlaubtes, und es wird dabei automatisch runtergeladen.
 
@Lastwebpage: Es ist durchaus ein willentlicher Vorgang, wenn du bewusst die Seite ansurfst um dir den Stream anzuschauen. Die Streams starten für gewöhnlich auch nicht automatisch, sondern erst durch Anklicken eines Play-Buttons. Mit technischer Logik wirst du vor Gericht auch schlecht argumentieren können. Wenn die Filmindustrie die Masche nun versucht, kann sie durchaus bessere Chancen haben als ein einfacher Fotograf. Der Fotograf wird immer versuchen den Seitenbetreiber abzumahnen, die Filmindustrie versuchts eben nun zusätzlich bei den Konsumenten. Bisher existiert ja auch nur der Abmahnversuch.. obs was bringt, wird ein Gericht entscheiden.
 
@Trashy: ja, *ansehen*. Das ist für mich aber schon etwas anderes als auf einen Downloadbutton zu klicken. Wie gesagt, Bilder auf Webseiten sehe ich mir in der Regel ja auch nur an. Selbst für den Fall, dass unter dem Bild ein fetter Copyright Hinweis o.ä. steht, könnte ich für das ansehen des Bildes ja nichts.
 
@Lastwebpage: Bilder anzusehen kostet ja in der Regel nichts. Bei Bildern zahlt man Lizenzgebühren für deren Verwendung, bei Filmen hingegen zahlt man auch für dessen Konsum. Abmahnungen für Bilder können folglich nur die Webseitenbetreiber erhalten, die das Material unrechtmäßig verwenden, bei Filmen wäre theoretisch die Verbreitung und der nicht-nutzungsrechtliche Konsum gleichermaßen anzukreiden, sofern ein Gericht dies so definiert. Der eigentliche Knackpunkt ist eben nicht nur das Cachen/Buffering des Videos ansich - sondern eben die Quelle aus der es stammt. Es ist also durchaus denkbar, dass ein Gericht so entscheidet, dass der Beklagte es hätte wissen müssen, wenn er sich auf illegalen Seiten rumtreibt, und es daher unerheblich ist, ob er einen Film erst downloaded und dann konsumiert oder direkt per Stream anschaut. In beiden Fällen stammt der Film aus einer zweifelhaften Quelle und damit ist auch die Vervielfältigung in den Cache beim Buffering theoretisch eine Urheberrechtsverletzung. Trotzdem wäre so eine Auslegung fatal. Aus meiner Sicht dürfte der Urheber hier kein Abmahn-Geschäft daraus basteln, sondern müsste die DMCA-Notification-Page des Portals nutzen, um seinen Content löschen zu lassen. Wenn er seinen Content dort duldet, nur um durch Abmahnungen daraus Profit zu schlagen, gehört er selbst hinter Gitter.
 
Abmahnungen kann jeder verschicken, da gibt's doch sogar Vordrucke, die man nur noch ausfüllen braucht und schon kann man jemanden damit abmahnen. Die Frage ist nur, ob der Grund, warum man das macht, auch Bestand hat, wenn der Abgemahnte sich zur Wehr setzt. :)
Diese Abmahnkanzleien wissen doch wahrscheinlich selber, dass sie ihre Forderungen vor Gericht nicht durchkriegen. Aber die Abmahnerei bringt eben solange was ein, wie sich immer mal wieder ein paar Leute einschüchtern lassen und zahlen.
 
huch .. die seite is nu aufm index bei mir xD aber muss sagen das ist albern zumindest der vorwurf das beim streamen ein download erfolgt wäre klar sind die daten zwischen gespeichert aber wie hier schon 100 andere gesagt haben keine weiterverbreitung möglich ... so an sich sind in erster linie eh betreiber solcher seiten einzubuchten und nicht die konsumenten die sich wie ich manchmal dazu gezwungen sehn auf andere portale auszuweichen wenn die seiten wo man jeden monat blecht wie maxdome und love film filme einfach nicht führen. (alles in einem atemzu geschrieben wie man erkennt ohne punkt und komma)
 
@Tea-Shirt: Scheint die neue Masche im Abmahnwahn zu sein. Leider Gottes hat man schön im Verborgenen vor ca. 2 Jahren schon ein Gerichtsurteil -auf welches sich die Anwälte hier berufen könnten- gesprochen. Damals gings um einen KiPo-Prozess bei dem der Beklagte sich den kranken Mist per Stream reingezogen hat. Die Zwischenspeicherung im Arbeitsspeicher wurde dort als Besitz ausgelegt.
Da es wie gesagt um eine echt widerlicher Sache ging hat die Öffentlichkeit das nicht groß zur Kenntnis genommen oder sich gegen die Begründung gesträubt.
Habe schon immer befürchtet, dass die Content-Anwälte auf den zug aufspringen werden :(
 
Also wenn ich mir ein Video anschaue bsw. bei t-online, mache ich mir keine Gedanken ob der Inhalt gesetzlich geschützt ist und ich mich durch das Anschauen bereits strafbar mache. Die Gerichte täten gut daran, dieser Form der Abmahnung direkt einen Riegel vorzuschieben. Am besten ist direkt das oberste Gericht in Brüssel, damit da keinerlei Zweifel aufkommen.
 
Da fällt mir ne Idee für neues Geschäftsmodell ein: Ich hoste eine Seite mit zwielichtigem Inhalt und stelle nen Anwalt ein, der alle abmahnt die meine Seite besuchen. Easy Money!
 
Allein durch das Vorlesen der Anklageschrift kann da niemand eine ernsthafte Prozessführung erwarten. "Herrn 'XY' wird vorgeworfen, Werke unserer Mandantin 'XY' durch das sogenannte Streaming auf den privaten PC kopiert zu haben , als da wären: "Kaviar zum Frühstück", "Moni machts in Dresden", "Moni machts in München" , "Moni machts nie mehr!" und "Spritzen, bis die Pimmel schwitzen". Allesamt filmerische Kunstwerke mit den Top Darstellern: "Tom Hung's" - "Brett Hart" und "Bett'i Tittler" -.-
 
Netter Versuch von U+C, aber hoffentlich erkennt der Richter ihre Masche.
 
@Wetter: Selbst wenn, von 100 zahlen immer 20 ohne sich jemals erneut irgendwo zu melden, nur damit Sie ihre ruhe haben, solche leute wie oben gehören lebenslang eingesperrt und rtl II zwangsverordnet 24h 7 tage die woche
 
Die Diskussion findet nur deswegen statt, weil die Berufssparte der Rechtsanwälte Tätigkeitsfelder braucht. Was in Österreich noch gängig ist (Verbreitung strafbar, Download nicht), ist bei uns deswegen schon lange passé, weil man das Recht zugunsten von nicht reichwerdenden Anwälten verändert hat.
 
Im Blog melden sich weitere Abgemahnte zu Wort: http://www.infodocc.info/streaming-wird-abgemahnt-abmahnung-von-streaming-durch-uc-rechtsanwaelte/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=streaming-wird-abgemahnt-abmahnung-von-streaming-durch-uc-rechtsanwaelte
 
Sehr interessant

http://www.it-recht-deutschland.de/?p=281391
 
Weitere Links zum Thema:
https://www.lawblog.de/index.php/archives/2013/12/06/streaming-abmahnung-mit-vielen-fragezeichen/

http://www.internet-law.de/2013/12/was-ist-dran-an-den-streaming-abmahnungen.html
 
Soweit ich mich jetzt durch gelesen habe, ist man an die IPs der Nutzer gekommen weil deren PCs verseucht waren. Wenn die Anwälte die PCs direkt oder indirekt verseucht haben, ist der Fall doch so gut wie durch.
 
Da könnt ihr bei Drosselkom bedanken die die IP-Adresse an Abmahnanwälte freigegeben haben.
 
Offensichtlich gibt es Spuren auf organisierte Gaunerei zur Abzocke, jedenfalls berichtet golem.de: http://www.golem.de/news/redtube-com-von-u-c-streaming-abmahnung-sind-ueber-10-000-betroffen-1312-103226.html In Logfiles wurden skimmed traffic. Spuren der Gauner gefunden, Rechtsanwälte berichten auch Schadsoftware auf den Rechnern der Opfer. Mich erinnert das alles an die große Zeit der Dialer, mit denen Gauner und dubiose Mahnwälte die Opfer schädigten. Man könnte fast meinen, "Tanja" wäre wieder von den Toten auferstanden, so dreist wirkt die Masche meiner Meinung nach.
 
Hallo, habe eine Abmahnung wegen Redtube Stream erhalten. Wie würdet ihr euch verhalten? Gibt es Quellen bei denen ich mich informieren kann? Was kann/wird passieren wenn ich nicht reagiere?? Danke ;)
 
@Revo86er: ich würde garnicht darauf reagieren. abzocke-versuch. aber um sicher zu gehen, lass dich von anwalt beraten. ich persönlich kenne paar leute, die auf abmahnungen (emule/torrent download_upload) auf die briefe nicht reagiert haben und keine weiteren abmahnungen bekommen haben.
da hilft nur guter anwalt bei zweifel.
 
@Revo86er: einfach nix zahlen! Video-Streaming ist nicht illegal. Die Abmahnanwälte wollen nur euch abzocken. Den Abmahnschreiben einfach zum Rechtsanwalt gehen und beraten lassen. Kostet 20€ Beratung.
 
@Revo86er: nicht reagieren, ist falsch. Das macht die Sache nur noch schlimmer. Ab zum Anwalt damit.
 
@Revo86er: siehe neueste nachrichten: abmahnungen von redtube sind unwirksam: http://winfuture.de/news,79267.html
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