Microsoft: Drei Maßnahmen gegen NSA-"Bedrohung"

Microsoft ist wie alle anderen IT-Unternehmen zur Zielscheibe der Schnüffelei der US-Regierung geworden, das Redmonder Unternehmen will nun den Schutz der Privatsphäre verstärken, vor allem internationale Kunden sollen dadurch beruhigt werden. mehr... Microsoft, Microsoft Deutschland, Microsoft Köln Bildquelle: Microsoft Microsoft, Microsoft Deutschland, Microsoft Köln Microsoft, Microsoft Deutschland, Microsoft Köln Microsoft

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Ja ist klar...wem wollen die den das verkaufen?!
 
@ThreeM: Die können noch so viele Massnahmen einführen wie sie wollen, solange die NSA legal an die Daten kommt bringt das genau nichts.
 
@hundefutter: Das sehe ich ähnlich. Und die legitimation für den Zugriff auf die Daten stellen sich die Herren von der NSA ja selbst aus wie wir mittlerweile wissen.
 
@ThreeM: sich selbst: M$ ist doch der größte NSA A...Kriecher, den es unter allen Konzernen gibt. Außerdem darf M$ das gar nicht, son st bekommen sie von dem NSA Schnellgericht wieder eine aufs Dach....
 
(Ironie an) "für mehr Transparenz beim Software-Code sorgen" macht ihn öffentlich.(Ironie aus) Wie immer bin ich begeistert, wie Erfinderich die Welt wird, wen es darum geht etwas zu verstecken (und umgekehrt). Ach das gab es schon immer? Hat sich vor S, kaum einer drum gekümmert? Alles Übertreibung (Fridrich)? Längst beendet (Profalla)? Nicht Heiß sondern lauwarm (Steinbrück)? Wie immer bin ich der letzte, in der Kette der Empört-Verdummten. Eines erleichtert mir diese Vertrauenskriese zu überstehen, das Wissen das sich nichts Ändern wird außer der Überschrift. Denn Morgen in einen Jahr heißt es wieder, "Ein mehr an Sicherheit für Jeden", versprochen, wir Kodieren ab jetzt jeden POWERKNOPF.
 
Hm.....die Idee ist durchaus als positiv zu sehen. Bloß kommt hier die Einsicht zu spät. Ist ein bisschen wie mit dem Handy der Kanzlerin. Solange nur die Bevölkerung und die User betroffen sind, ist alles halb so wild - und man lieferte die Schlüssel und Sicherheitslücken der NSA sogar freiwillig. Sobald man aber selbst betroffen ist, ist man schockiert und setzt alle Hebel in Bewegung, um das zu ändern.
Blöde nur, wenn das Vertrauen erst einmal verspielt ist. Ob sie durch diese Maßnahme ihre Kunden gleich wieder dazu bringen werden, wieder Vertrauen in die Angebote zu haben, wird man sehen.
Also ich für meinen Teil nutze meine 25 GB auf Skydrive seitdem so gut wie gar nicht mehr und der aktuelle Aktionismus ändert daran so schnell auch nichts.
 
War Microsoft nicht eine der Firmen, die der NSA direkten Zugriff auf die Daten der Kunden ermöglicht hat? Jetzt, nachdem es rausgekommen ist, steht der Datenschutz auf einmal an erster Stelle. Scheinheiliges dummes Geschschwätz, da denen jetzt der Arsch auf Grundeis geht, und niemand mehr den ganzen Online Drive, Cloud und Azure Mist nutzen will. Zumindest nicht für wichtige Daten...
 
@Manny75: Die Sache ist die, sie sind per Gesetz dazu verpflichtet die Daten raus zugeben. Das ist das eigentliche Debakel - wenn es das Gesetz vorgibt dann ist es legitim, egal was die Moral sagt. Ähnliches war ja auch bei den Nürnberger Prozessen problematisch. Microsoft probiert halt jetzt das im Rahmen dieser Gesetze alles so zu machen, dass die Regierung wirklich nur über den dafür vorgesehenen Weg an Daten kommt.
 
@kelox:
Wenn ein Gesetz Überwachung vorschreibt ist es legal, was nicht heißt, dass es legitim ist. Das Bsp. der Nürnberger Prozesse zeigt das recht deutlich.
 
@GlennTemp: ja, sollte legal heißen nicht legitim...
 
@kelox & GlennTemp: Hab ich irgendwas verpasst? Was haben denn die Nürnberger Prozesse hier in dem Thema zu suchen? Ich hoffe jetzt ja nicht, dass ihr im Nachhinein Hermann Göring zum Unschuldigen erklären wollt oder so was in der Art...
 
@kelox: Somit ist das ganze Gelaber von Microsoft absolut sinnlos. Wir schützen euch vor der bösen NSA und verschlüsseln alles super toll. Allerdings geben wir die Daten doch weiter, wenn die NSA sie haben will. Herzlichen Glückwunsch...
 
@Manny75: Ja, dass ist das Dilemma. Wenn sie es nicht machen, könnten sie vor Gericht dafür belangt werden. Und nein, es ist nicht sinnlos. MS bemüht sich darum, dass NSA nur noch Daten auf "legalen" Weg bekommt. Sie wollen vermeiden, dass sie z.B den Datenverkehr zwischen den eigenen Datenzentren abhören können um so an die Daten zu kommen.
 
@kelox: Und wo ist für uns der Unterschied ob die NSA legal oder illegal an die Daten kommt?
 
@Manny75: Die Masse. Greifen sie alles zwischen Datenzentren/Client ab bekommen sie alles. Der legale Weg erlaubt nur einzelne Personen und benötigt auch noch bürokratischen Aufwand. Und ja, bedingt dadurch, dass sie sich die Erlaubnis quasi selber ausstellen können ist dieser Aufwand nicht gerade groß...trotzdem noch komplizierter als einfach alles mit zu schneiden....
 
@kelox: Was hat die NSA bisher daran gehindert trotzdem alles abzuhören? Und vor allem jetzt wo alles aufgeflogen ist, was hindert die NSA aktuell daran, weiterhin alles abzuhören? Genau: Nichts. Und das schlimme daran ist, alle schauen zu und keiner macht was. Und mit niemand meine ich irgendwelche Regierungen oder die EU die mal ein Machtwort sprechen könnte. (Wer hat da gelacht?) Aber anstatt der USA mal irgendwelche Riegel vorzuschieben und z.B. die Flugdaten, oder Bankdaten Weitergabe zu stoppen, kriechen die den Amis noch weiter in den Ars..
 
@Manny75: Genau das ist es doch aber, in dem Rahmen, in dem die Unternehmen etwas machen können, fangen sie an. Beispiel, Google und MS verschlüsseln Daten zwischen Datenzentren, da können die NSA also nicht mehr mitlauschen. Warum keiner in der EU/Regierung etwas macht? Nun, eine Hand wäscht die andere.......
 
@kelox: Was bekommen wir den von dem Amis zurück?
 
@Manny75: Wir haben den Krieg verloren. Und zurück gibts das wir vielleicht ein klein wenig mehr bestimmen/machen dürfen. Wer denkt die Besatzung ist vorbei ist auf dem Holzweg. Mag zwar für die heutige Generation alles toll aussehen, aber die haben hier immer noch viel mit zu mischen, zu melden, ab zu segnen oder wie auch immer...
 
@Manny75: Das ist doch ein ganz einerfacher Sachverhalt. Microsoft ist ein wirtschaftlich arbeitendes Unternehmen. Wenn die Ausmaße, die man nun vermutet, tatsächlich stimmen, müsste Microsoft eine eigene Abteilung dafür bereitstellen die Anfragen von NSA & Co. zu bearbeiten. Da man dagegen ohnehin nichts machen kann, stellt man lieber einen Zugang bereit (das spart Geld und Zeit). Aber ich bin mir sicher, dass Firmen wie Microsoft auch die Überwacher dabei überwachen und das ganze kritisch sehen. Nur, was sollen diese Firmen dagegen machen?
 
@deadbeatcat: Eben, spielen Unternehmen nicht mit werden sie von den Hoover-Boys platt gemacht.
 
@deadbeatcat: Sie sollen ehrlich zu ihren Kunden sein. Wenn sie es machen müssen, sollen sie es auch mitteilen. Gerade jetzt wo es eh jeder weiss. Aber stattdessen stellen die sich da hin und versprechen etwas, was gar nicht gehalten werden kann.
 
Ich vertraue Microsoft. Die kennen sich bestens in Sachen Sicherheit aus!
 
@BananaJoe80: (+) In Tiefer Hoffnung, das Satirekrönchen des Tags.
 
@BananaJoe80: Ich denke, dass diese Situation für Microsoft mehr als ärgerlich ist. Sie würden den Kunden gerne sichere Produkte bieten, unterliegen aber einem politischen Regime, dass genau das verbietet. Ich denke auch, dass die sich vornehmen können, was Sie wollen, aber ein Vertrauen ausländischer Kunden werden Sie nur aufbauen, wenn es einen von USA unabhängigen Firmenzweig gibt, der die Produkte nach internationalen Rechts-Standards anbietet (z.B. Island).
 
Wird es noch blinde geben, die einem Unternehmen aus den USA glauben schenken?
 
Nicht das noch jemand auf die Idee kommt, dass die da irgendwie mitmischen. ;)
 
Zum Glück gibt es genügend gute/bessere Alternativen für alle Microsoft/Google/... Produkte :) Man muss nur den Absprung wagen.
 
@SuperDuperDani: Und die Alternativen wären?
 
@SuperDuperDani: Eines der beiden Unternehmen kann man sicher meiden, aber beide? Allein auf Office könnte ich schon nicht verzichten.
 
@SuperDuperDani: So so für alle? Wäre mir neu das es zb Solidworks oder Altium Designer für was anderes als Windows gibt.
 
@SuperDuperDani: In welcher Welt lebst du? Oder war das ironisch und sarkastisch gemeint?
 
Naja, wenn man es ernst meinen würde, hätte man offen zugestehen müssen, dass die Kunden besser keine Microsoft Produkte nutzen sollten.
 
Hmm ich sehe es schon vor mir ... MS Produkte werden quelloffener ... soll ich mal lachen? Als ob MS ernsthaft einen vollständigen Einblick in den Quellcode aller wichtigen Produkte gewährt. Und ein Halb-Halb Deal, bei dem nur Teile des Codes freigegeben werden, bringt eh absolut nichts.
 
@funny1988: Das wird Microsoft schon machen. Da steht dann irgendeine Microsoft Evangelist Pfeife vor irgendwelchen "Experten" der Regierung und präsentiert denen den Minesweeper Quellcode. Hinterher sind dann alle Glücklich und zufrieden.
 
"Legaler Prozzes" ??? Also sicher erst wenn Schmier u. Bestechungsgelder Fliessen. Ich glaub damit hab ich den Witz des Tages schon heute gekürrt. :D
 
Ernsthafte Bedrohung ?
Sind die bei Microssoft immer noch nicht angekommen ?
Schlimm, sehr schlimm.
 
Kleine Anmerkung an die WF Autoren. Könnte man sich vielleicht darauf einigen in Zukunft, und bei ähnlichen Artikel, nicht einfach nur "Office 365" zu schreiben (selbst wenn es so im original Blog steht)? Das Jahres Abo der 365 Home Premium Version dürfte damit nämlich nicht gemeint sein und es geistert immer noch der Irrglaube herum die 365 Home Premium wäre eine reine Onlineversion von Office.
 
Der einzige Weg um sensitive Geschäftsdaten zu schützen ist das Bearbeiten auf Computer ohne Netzwerkverbindung (Kabel gekappt), Speicherung in einer lokal vorhandenen Serverumgebung, Weitergabe/Transport per verschlüsselten und geprüften Form (Extra Zuleitung, also nicht nur VPN, und das gleiche bei externen Medien). Ausdruck auf Druckern ohne Netzwerkverbindung, Wiedergabe auf Computern ohne Netzwerkverbindung.
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