Spotify: Musiker verarmen nicht - im Gegenteil

Der Musik-Streamingdienst Spotify wehrt sich gegen Vorwürfe, an die Musiker, die auf seiner Plattform vertreten sind, letztlich quasi nur Almosen einzubringen und ihre Möglichkeit zu verschlechtern, von ihrem Schaffen zu leben. mehr... Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Bildquelle: Spotify Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Spotify

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Wunder oh Wunder, wer hätte das voraus sehen können? Wer hätte erwartet, dass die Musiker damit eine viel größere Reichweite haben und somit auch Geld dafür bekommen, dass Leute ihre Musik hören, die die CD niemals kaufen würden. Oder wer hätte erwarten können, dass durch faire Preismodelle die Kunden dazu animiert werden 10€/Monat auszugeben (was imho mehr als günstig ist) und dafür auf illegale Downloads verzichten.
 
@funny1988: woher kennt man das? ach richtig, von filmen und serien :}
 
@Mezo: Wäre ja total unvorstellbar, dass das funktionieren könnte ;) Die Medienindustrie hat echt keinen Plan von Vernünftigen Produkt- und Preismodellen. Aber Hauptsache man kann mit dubiosen Abmahnmethoden und Klagen auf den Downloadern rumhacken, die vielleicht 1-2% Umsatzverlust verursachen.
 
@funny1988: Bin einer derjenigen die bis vor einem Jahr keinen einen Cent für Musik ausgegeben haben! Nun sind es immerhin 10 Euro im Monat! Man hat keinen Stress mehr sich ständig irgendwelche Rapidshareportale zu suchen die alle par Monate dicht gemacht werden, das Angebot ist wirklich groß und es reicht auch bis in sehr unbekannte Nischen, klar den einen oder anderen Electro Titel findet man nicht auch beim Dancehall sind nur gute 75% der Lieder vertreten die ich suche! Aber ansonsten wirklich super auch abspielen auf Mobilgeräten klappt einwandfrei - so schließe ich nun eben mein Smartphone an das Heimkinosystem an und höre über Spotify anstatt die Titel auf USB zu ziehen und diesen anzuschließen!
 
@SimpleAndEasy: Genauso gehts mir auch und das zeigt doch, dass man mit vernünftigen Angeboten jeglichen Bedarf an illegalen Quellen eliminieren kann. Die Industrie checkt es vielleicht langsam. Ich hab mein Spotify in meinem Telekomtarif dabei (ca. 1 Jahr) und seitdem, habe ich glaube ich 2 Lieder geladen, die es bei Spotify nicht gab. Ich würde mich echt freuen, wenn wir auch bald für Filme und Serien Angebote auf Netflixniveau hätten. Die aktuelle Auswahl und das Preis-/Leistungsverhältnis Stimme da leider noch gar nicht.
 
@funny1988: kann ich mich ebenfalls einreihen in die Liste. Telekom + Spotify ist echt n super Angebot.
 
@jakaZ: Oh ja. Ich zahle effektiv 17,83€/Monat für eine Allnetflat und 16 Mbit/s Lte. Wenn man davon noch die 10€ für Spotify abzieht, zahle ich eigentlich nur 7,83€/Monat für meinen eigentlichen Tarif. Und dass man streamen kann bis der Arzt kommt ist echt super. Man muss sich einfach keine Gedanken mehr machen. Natürlich wäre es schön wenn es generell keine Volumengrenzen mehr gäbe.
 
Ich fass' es nicht! Jetzt gibt's schon Geld aus einer Quelle, die vorher so noch nicht existierte, und dennoch wird sich beschwert, man bekomme nicht genug. Ich bin selbst sehr zufriedener und exzessiver Nutzer von Spotify-Premium, obwohl ich früher den Abo-Modellen dieser Portale sehr kritisch gegenüber stand. Preis und Leistung haben mich überzeugt, genauso wie der relativ schlanke Win-Client sowie die Android App. Ausschlaggebend jedoch war für mich, dass ich jeweils zum Monatsende kündigen kann, mich also nicht auf 12 oder 24 Monate fest binden muss. Desweiteren, und das sollte man nicht unterschätzen, gibt es sicher den einen oder anderen, der sich "nach" Spotify das entsprechende Album etc. auch im Laden gekauft hat.
 
@Smek: 10 € tuen auch nicht weh das kann sich sogar der arme Student von neben an Leisten der ja prädestiniert war als Raubmordkopierer!
 
@Smek: Der Haken ist halt, dass "traditionelle Vertriebswege" (zB CDs, an denen erheblich mehr verdient wird als beim Stream) überproportional weniger verkauft werden.
 
@rallef: Dann ist das eben so. Neue Technologien haben immer schon althergebrachte Strukturen und Systeme herausgefordert, siehe "Verlagssterben". Solche Angebote wie Spotify waren längst überfällig. Wenn ich richtig gesehen habe, kooperieren die auch mit vielen großen Musikverlagen. So schlimm kanns also nicht sein.
 
@Smek: Natürlich arbeiten die großen Labels mit den Streamingdiensten zusammen. Diese großen Labels verdienen auch den Hauptanteil dabei. Es ist aber nunmal leider so, dass mit Streaming wesentlich weniger Geld verdient wird. Ist das Selbe, als wenn Dein Arbeitgeber Dir den Lohn kürzt, weil er seine Ware/Dienstleistung nur noch loswird, weil er den Preis massiv drückt. Der Aufschrei ist immer groß, aber bei Musikern wird das als normal angesehen, die sollen sich gefälligst den neuen Strukturen anpassen.
 
@iPeople: Stichworte Lohndumping, Leiharbeit und Niedriglohnsektor sind Begriffe, an die sich der "normale" Arbeitnehmer gewöhnen musste. Das, was du beschreibst, ist auf dem regulären Arbeitsmarkt längst Realität. Der/die deutsche Arbeitsmarkt/ Wirtschaft ist im Gegensatz zur europäischen Konkurrenz auch wegen der massiv angestiegenen Zahl Niedriglöhner konkurrenzfähig geblieben. Warum sollte es bei den Musikern anders sein?
 
@Smek: Lies meinen letzten Satz bitte nochmal.
 
@iPeople: Habe ich gemacht, dort steht aber immer noch dasselbe, wie eben.
 
@Smek: Ja steht das Selbe, aber vielleicht verstehst Du es beim dritten Mal lesen. Da steht, dass der Aufschrei immer groß ist, wenn es um den Arbeiter geht, aber bei Musikern solls normal sein. Warum wird da mit zweierlei Maß gemessen?
 
@iPeople: Nur für dich nochmal die Headline des Artikels: "Spotify: Musiker verarmen nicht - im Gegenteil" -- Es hat wohl den Anschein, als ob es den Musikern - trotz Spotify - nicht ganz so schlecht ginge. Im Grunde genommen kann man den Künstlermarkt nicht mit den Maßstäben des regulären Arbeitsmarktes bewerten.
 
@Smek: Diese polemische Überschrift trifft vielleicht auf die Musizierenden zu, die bei Majorlabels sind.
 
@iPeople: Da gebe ich dir Recht :)
 
@Smek: Dann sind wa uns ja einig, find ick jut. Leider sind es eben die Majorlabels, die das ganze Business weitgehenst bestimmen, sie entscheiden, wer oder was bekannt wird, bis hin zu den HotRotations bei Dudelsendern.
 
@iPeople: wenn aber ein Künstler dort seine Musik anbietet könnte er mehr Geld machen als mit dem Erlös vom normalen Vertriebsweg. Letztendlich ändert Spotify mein Musikgenuß dahin, das ich mir auch vollkommen unbekannte Künstler anhöre, wenn die Musik mir aber nicht gefällt dann bekommen sie eben auch kein Geld. Bei einem Kauf hätte ich nichtmal reingehört geschweige denn zugeschlagen. Das bei manchem das Label den großen Batzen bekommt ist nicht meine Schuld. Und wenn wir schon bei dem Vergleich sind, ich sehe da keinen Unterschied. Ein schlechter Handeerker etc.. verliert seinen Job und ein schlechter Musiker auch. Wenn ich Musik mache, kann auch handwerklich gut gemacht sein, aber die interessiert keinen, bekomme ich auch kein Geld. Da können die jammern wie sie wollen und wenn ich von meiner Tätigkeit nicht leben kann, brauch ich eben einen richtigen Job oder zumindest 2.job und musiziere eben als Hobby...
 
@Yepyep: Ergibt schon Sinn, was Du sagst, darum gings aber nicht, sondern es ging letztlich um die realtiv geringere Entlohnung der Rechteinhaber. Spotify zeigt ganz klar, dass das Geschäftsmodell, kostenlos/10 Euro, eigentlich nicht rentabel ist, ohne die "Lohndrückerei". Mich würden ehrlich gesagt mal die Verträge interessieren, die mit den Labels und Künstlern ausgehandelt werden. Darüber ist leider nirgends was zu lesen bzw das was ich lese, lässt den Schluss nahe, dass oftmals die Rechteinhaber auf das Wohlwollen von Spotify angewiesen ist. Letztlich stört mich an diesem Beitrag aber eher die Polemik seitens WF und das Abwiegeln seitens Spotify, so wie es geschehen ist. Es wurde nämlich nicht wirklich auf die Kritik eingegangen, sondern lediglich mit möglich erreichbaren Theorien gekontert, das finde ich unseriös und lädt nicht zur Glaubwürdigkeit ein.
 
@iPeople: Gerade neue Künstler begeben sich schnell und willentlich in die Obhut, schließlich bekommen sie einiges ohne nun in den Topten zu sein. Wer hat von denen Ahnung bei Verträgen? Es gibt doch kaum Künstler die wirklich wachsen und dies auch wollen. Gerade bei den Hilfsrappern ist doch der Bigdeal der Traum. Dürfte in anderen Richtungen nicht anders sein. Man will davon leben und hört dann auch gern zu wenn einer Reichtum bei Unterschrift verspricht. Trotzdem kann der Nutzer und Spotify nichts dafür. Sie zahlen das Geld an den Rechteinhaber mit dem sie auch den Deal haben. Wie der das Geld verteilt ist denen und mir egal.
 
@Yepyep: Also ich kann Dir verwichern, nein nicht jeder will einen vertrag. Kenne genug, die ohne Label sind oder nur bei einem kleinen, um promotet zu werden. Kumpel von mir macht alles selber, sogar die Produktion der ersten CD war in Eigenregie. Und wer den Text eines vertrages nicht versteht, kann sich das von einem Ahnwalt erklären lassen. Diese Hilfsräpper wissen, dass ihr Stern schnell erlischt, da gehts nur um die schnelle Kohle. Die Nutzer von Spotify habe ich auch nicht kritisiert, bin ja selber einer.
 
@iPeople: dann alle Achtung vor Deinem Kumpel. Kann er bei Spotify einsteigen? Ich finde die Idee an sich absolut top. Rein theoretisch kann eine unbekannte Hinterwäldler Band aus Indonesien so auch Geld verdienen.
 
@Yepyep: Nein, der vertickt das Album derzeit über andere Plattformen (MP3), bei Konzerten als CD. In Spotify ist es nicht gelistet.
 
also, ich höre gerne indie und zwar auf www.somafm.com - auch kostenlos. die sitzen in san francisco. mit spotify bin ich noch nicht warm geworden. hab vorher grooveshark.com benutzt aber das ist seit geraumer zeit nicht mehr in deutschland verfügbar. müsste man mit nem proxy arbeiten um die seite anzusteuern. was die künstler und spotify betrifft, kann ich nur sagen, sowohl die musikindustrie selber , als auch die künstler sind geldgierig. anstatt daß die künstler sich freuen, daß sie jetzt ein breiteres publikum erreichen, als mit reinem cd verkauf wird nun viel tam tam um nichts gemacht. ich finde es undankbar.
 
Was in diesen Milchmädchen-Rechnungen der Künstler auch nicht berücksichtigt wird, ist der Werbe-Bonus. Ich bin über Spotify schon auf viele mir bis dahin unbekannte Künstler gestoßen, die ich so vermutlich nie anhören würde und habe mir da teilweise auch CDs gekauft oder gehe auf Konzerte. Und ich höre überwiegend Alternative-Sachen.
 
@dodnet: Wenn Du in der Alternativ-Szene unterwegs bist, brauchst Du kein Spotify, um Szenebands kennenzulernen. Flyer werden bei jedem Konzert ausgegeben, die Werbung für andere Bands machen, Größere Bands supporten kleinere Bands (gerade erst mit unserer Band geschehen) usw usf.
 
@iPeople: Ich renne nicht jede Woche auf ein Konzert und einen Großteil der Musik die ich höre, hab ich noch nie eins gesehen (weil die vermutlich gar keine machen).
 
Die Frage sollte nicht sein, wie viel die Künstler absolut verdienen, sondern wie viel die Künstler relativ zu Spotify verdienen.
 
@bgmnt: Nicht wirklich, denn es rechnet ja auch keiner den Gewinn von z.B. Apple mit iTunes auf.

Wem 0,7 (im Mittel) Cent nicht reichen pro Stream, sorry aber das versteh ich nicht. 200 Leute ein Lied gehört nen Euro verdient. Bei einem Album (10 Lieder) sind das 10 $. Bei den angegebenen 47.680 sind das 333 $ pro Leid bzw 3330 $ pro Album. Das ist ne Stange Geld. Wenn hier wieder nur die Labels verdienen und nicht die Künstler kann ja der Steaming-Anbieter nix für.
 
@bgmnt: Spotify hat auch ein 70:30-Share.
 
Komisch... wie sollen Indies den sonst "Werbung" machen können, wenn nicht via Streaming, WWW und Social Web? Dank Spotify entdecke ich viel mehr Bands, die mir bis dato unbekannt waren. Und bei so manchen wird dann später die MP3 oder CD Edition bei Amazon bestellt ;)
 
Tja - wem glaube ich mehr: Spotify, oder dem Künstler? Wohl eher dem Künstler. Denn wenn ich 10€ pro Monat zahle, würde es heißen, dass ich maximal ein neues Album im Monat zu meinem "Musikkatalog" hinzufüge. Real sind es aber sicherlich 2-3 Alben, die monatlich mit in die Playlist kommen.
 
@PranKe01: Nein Real würde es bedeueten das ich keinen Cent ausgebe und mir ne Sicherungskopie des Orginal Datenträgerns aus ner Cloud ziehe ;) Willst du nen Künstler unterstüzten dann höre doch seinen Track einfach öfter dann bekommt er auch mehr Geld! Es ist eben so das diejenigen welche oft gehört werden auch sehr gut davon leben können! Wessen Musik eben Kacke ist und diese niemand hört der bekommt auch nix! Kapitalismus ist echt kacke zurück zur Kommunismus bitte....^^
 
@SimpleAndEasy: Ändert aber nichts daran, dass 10€ ziemlich wenig ist. Wie schon im Artikel steht: 47.680 mal müsste ein Album angehört werden, um das Geld einzunehmen, was beim Verkauf einer CD eingespielt werden würde. Zugegeben - die Zahl wirkt ziemlich krass. Aber selbst wenn man ein Album 1000 mal hören müsste, wäre es noch zu viel!
 
@SimpleAndEasy: "Wessen Musik eben Kacke ist und diese niemand hört der bekommt auch nix!" ___ So ist das aber nicht. Die meiste Musik IST kacke und WIRD gehört und DIE bekommen Geld.
 
@SimpleAndEasy: Im Musikbusiness geht es schon lange nicht mehr darum, wie gut eine Band ist, sondern wie groß das Label ist und wie gut das Label diese Band supportet bzw pusht. Oder meinst Du wirklich, sowas wie Britney Spears wäre möglich, wenn die Tusse ernsthaft, ohne die damaligen Lolita-Videos, anfangen müsste, sich in Clubs eine Fanbase aufzubauen?.
 
@iPeople: Also meines Wissens zahlt Spotify anhand der realen Aufrufe der Titel! Wenn die Breite Masse Titel A 1000 mal aufruft und Titel B aber nur 100 mal so muss Titel A wohl bessere Musik enthalten! Wenn das nun nicht deinem sowie meinem persönlichen Geschmack entspricht heißt das noch lange nicht das die Musik Schlecht oder gut sein muss! Ich z.B. behaupte mal das Volksmusik schlechte Musik ist da diese mir nicht gefällt - mein Opa hingegen würde dies für gute Musik halten!
 
@SimpleAndEasy: Warum verkauft sich Musik, die in den Mainstreammedien rauf und runter geleiert wird, besser als Musik die eben nicht gepusht wird? Es gibt soviele Musik, die NICHT im Radio gespielt wird, und trotzdem gut ist. Was der Kunde nicht kennt, wird der eher weniger anklicken. DAs Selbe gilt für alle Produkte auf dem Markt, das ist völlig normal.
 
@iPeople: Weil es wohl Menschen gibt denen Mainstream Mucke gefällt! Ich gehöre nicht dazu aber lass doch jedem seinen Musikgeschmack irgendwann Wachen die schon auf! Sie wird eben nicht im Radio gespielt wenn das Lied gerade mal von 1 % der Höhrer für gut befunden wird! Was gut und schlecht ist liegt immer im Auge des Betrachters!
 
@SimpleAndEasy: Ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Ich habe nicht gesagt, dass denen das nicht gefällt, sondern gehe davon aus, dass viele nur das kennen, was der Mainstream spielt. Es geht um die Art und weise, wie etwas bekannt wird. DAs war die Kernaussage.
 
Ja so ist es , mehr als den Löwenanteil streichen sich die labels ein und die Firmen die die Vermarktung zusätzlich anpreisen !!!
Für die eigendlichen Musiker bleibt also nichts mehr übrig.
Wenn die Musiker endlich mal streit machen und diese knebelverträge nicht bei den Großen unterzeichenen wird reichlich mehr als üblich für die Musiker raus kommen.
Das ist schon seit jahrzehnten so.
jeder versuch einer Vermarktung der in die Hose Geht ist eine schöne Abschreibungsangelegenheit und gleichzeitig werden diese " Verlusste " auch noch mal von allen anderen Musikern durch fadenscheinige Ausreden finanzziert !!
Musikindustrie = Menschen die andere Ausnutzen um sich daran zu bereichern, micht um Geschäfte zu machen von denen alle beteiligte etwas haben.
 
@Eisman0190: Keiner wird gezwungen, bei einem Label zu unterschreiben.
 
@iPeople: Stimmt ! Aber es wird nichts produziert solange du nicht Unterschrieben hast.
Und diese kartelle sind wie Politiker !!
Alle nur ein Haufen aus Mist und du musst bei den Wahlen entscheiden welchen Misthaufen du dein Kreutzchen gibst !!
Da alle die selben Knebel-Verträge mit den selben Klauseln drin stehen haben bleib den Musikern nicht nur die Wahl an wehm er sein Geld abgeben muss.
Vielleicht änderd sich aber auch das wenn Mr. MEGA das tatsächlich umsetzt was er verspricht !
Hierdurch könnten die preise der Musikstücke fallen und die Musiker doch endlich mehr vom Kuchen abbekommen.
Natüerlich wird das den Labeln ( Kartellen ) absolut nicht gefallen.
Auf jeden fall ist soetwas ein Versuch wert.
 
@Eisman0190: also ich kenne eine menge Leute , die ihre Musik selber produzieren.
 
Musiker machen Musik für Geld? Gerade fällt mir was auf. ^^
 
Der Beitrag strotzt nur so vor Polemik. Desweiteren neige ich dazu, eher einem Musiker zu glauben, der schließlich seine Einnahmen aus Spotify kennt, als der Firma, die sich mit Beispielen a`la "Soviel wäre möglich" zu verteidigen versucht. Es gab schon mal eine Auflistung im Netz, wo einzelen Musiker mal öffentlich gemacht haben, wie oft ein Track von ihnen gestreamt wurde, und wieviel sie davon gesehen haben. Es war nicht viel und deckt sich ungefähr mit der Aussage von dem oben genannten Damon Krukowski. Ich bin selber Nutzer dieses Dienstes, primär um 1-2 Mal in ein neues Album reinzuhören zwecks Kaufentscheidung. Aber machen wir uns nichts vor, der Großteil der User nutzt es tatsächlich als CD-Ersatz. Für 10 Euro im Monat kann ich streamen, was die leitung hergibt UND kann meinen iPod fürs Offline-Vergnügen bestücken. Da kann für den Urheber/Rechteinhaber nicht viel bei rauskommen und es verleitet natürlich dazu, keine CDs zu kaufen.
 
@iPeople: Grundkurs Mathematik: 10 € das Album mit 5 Liedern = 2 € für einen Track! Nun höre ich jeden Track 10 mal und schon ist jeder Track pro Abspielen nur noch 20 Cent Wert höre ich es 100 mal so bekommt der Künstler für jedes Abspielen nur noch 2 Cent höre ich es 1000 mal sind es 0,2 Cent! Höre ich dagegen einen Track 10 mal auf Spotify bekommt der Künstler bzw. der Rechteinhaber 0,89 Cent höre ich den Track 1000 mal bekommt er nach wie vor 0,89 Cent! Was macht sich hier nun mehr bezahlt? Wenn die Kohle nun beim Label hängen bleibt ist Sicherlich nicht Spotify schuld sondern der Künstler der so dämlich war den Knebel Vertrag zu unterschreiben - worüber das Medium am Ende Vertrieben wird ist total egal für den Musiker steht sowieso von vornherein Fest wie viel Geld er bekommt! Im Nachhinein über einen Unterschrieben Vertrag zu meckern das können alle - sind se doch selber Schuld!
 
@SimpleAndEasy: Wo steht, dass jeder Track pro Stream 0,89 Cent abwirft? Das sind Maximalbeispiele, die Spotify und WF in den Raum werfen. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/spotify-musiker-klagen-ueber-niedrige-streaming-erloese-a-841643.html
 
@iPeople: Oben im Text - Absatz 6 ;) "Tatsächlich hören sich die Beträge, die Spotify an die Musiker auf der Plattform zahlt, recht gering an. Zwischen 0,6 und 0,84 Cent werden hier ausgeschüttet, allerdings pro Stream. " An dieser Stelle sollte man das Wort Musiker noch durch Rechteinhaber ersetzen!
 
@SimpleAndEasy: "Zwischen 0,6 und 0,84 Cent" ... und das ist eine Aussage von Spotify, die, so man googlet, von ziemlich vielen auf der anderen Seite dementiert werden. http://bloggingtom.ch/archives/2011/11/19/lasst-spotify-die-musiker-verarmen/ ...... natürlich passt die Polemik da oben wunderbar ins Weltbild derer, die gerne Musik für lau haben wollen. Die Realität sind aber beim genauen Hinschauen anders aus. http://www.laut.de/News/Thom-Yorke-Wir-sind-raus-bei-Spotify-15-07-2013-9677 .... solche Beispiele findest Du mehrfach im Internet.
 
Dieses gejammere von diesen Musikern ist einfach nur zum kotzen. Wenn der Typ meint der Verkauf einer CD bringt ihm mehr - warum macht er es dann nicht? Dann soll er halt seine CD verkaufen. am besten in Clubs oder auf Amazon, ebay oder sonst wo er lustig ist. Oder über facebook mit seinen mehreren hundert millionen Usern. das andere ist nunmak eine Realität die diese Kerlchen auch nicht wahrhaben wollen - es gibt nun mal Tracks die dem Mainstream entsprechen und demzufolge auch Umsatz generieren. Und das allerletzte ist dann wenn sich Künstler einem Label anknechten, weil sie keine Kohle für Eigenproduktionen haben, von den Labels Vorschusstandiemen erhalten und sich dann wundern dass die Labels den Löwenanteil kassieren, da sie auch die grössten Ausgaben haben. Und dann kommen noch die Blindgänger dazu die in selbstherrlicher Arroganz wunders glauben wie grossartig sie sind und total realitätsfern sind. Keiner wird zu einem Label genötigt, keiner zu einem Streamingdienst. Und auch Musiker müssen sich wie andere daran gewöhnen: wenn ein Geschäftsmodell nicht funktioniert dann lasse ich es bleiben oder mache ein Hobby daraus welches ich mit einer Arbeit finanziere die mir auch was bringt.
 
@LastFrontier: "wenn ein Geschäftsmodell nicht funktioniert dann lasse ich es bleiben oder mache ein Hobby daraus welches ich mit einer Arbeit finanziere die mir auch was bringt." ... sagst Du das auch zu einem, der wenig Lohn für seine Arbeit bezieht?
 
@iPeople: Aber Eiskalt mache ich das. Denn es ist nicht mein Problem dass er sich ausbeuten lässt. Vor allem wenn das im grossen Stil passiert so wie in D. Warum schmeissen denn die gut 20 Millionen Niedriglöhner hier nicht einfach die Arbeit hin. Wer will die denn alle auf einmal einsperren? Aber nein - die fressen sich noch gegenseitig auf. Genauso wie diese ganzen Mini-Selbständigen Einzelkämpfer. Egal ob Handwerker, Künstler, Fahrer, Werbeleute etc. Diese Idioten unterbieten sich noch gegenseitig kräftig und sind auch noch Stolz darauf. Ne - da hält sich mein Bedauern sehr in Grenzen.
 
@LastFrontier: Bist Du bereit, für mehr Lohn höhere Preise zu bezahlen ? Ich schon, aber ich bin da leider mit einigen Wenigen in der Minderheit.
 
@iPeople: Das ist die falsche Frage. Die Frage muss lauten: Ist ein Unternehmer bereit für höhere (angemessene) Löhne weniger Gewinn einzufahren. Der Teufelskreis wird nicht durch Arbeitnehmer und Verbraucher geschürt, sondern einzig und allein durch die Unternehmer. Zudem ist es fraglich ob Preiserhöhungen bei den Arbeitnehmern überhaupt ankommen.
 
@LastFrontier: nicht alle Unternehmen schreiben die so gerne in der Öffentlichkeit propagierten gewinne.
 
@iPeople: Da gebe ich dir recht. Allerdings sehe ich ein Unternehmen welches an Lohnkosten scheitert oder als tragende Säule hat als ein nicht funktionierendes Geschäftsmodell an. Von daher finde z.B. ich die Einführung eines Mindestlohnes um sich den Mindestlebensstandard zu erfüllen nur als erste richtige Massnahme. Desweiteren würde ich Produkte die in Billiglohnländern (zwecks Gewinnmaximierung) produziert werden mit Importzöllen belegen. Meinetwegen auch mit einer Ökosteuer. Denn gerade China produziert ohne Rücksicht auf die Umwelt (was sich ja mittlerweile stark bemerkbar macht).
 
@LastFrontier: Denn sind wa uns ja doch einig ;)
 
Also ich bin Spotify Kunde. Davor hab ich mir praktisch keine Musik gekauft. Also eher ein Gewinn für die Künstler, weil sonst würden sie garkein Geld von mir sehen.
 
@Einste1n: ... weil Du sonst keine Musik hören würdest...?
 
also ich würde mir gern n spotify premium holen 10 € sind nicht viel aber blöd das ich dann noch 20 € für ne größere internetflat mit einrechnen muss fürs handy ... so macht das wenig sinn in meinen augen -.-
 
@Tea-Shirt: wäre ja auch zu einfach, die Musik offline aufs Handy zu packen
 
@iPeople: na klar ich zB hab nich umsonst ne 64gb karte drin. aber das verfehlt ja mehr oder weniger den sinn an der sache es halt nur offline zu haben. aber noch schweffeln die netzbetreiber so viel kohle mit traffic limits ... ich bin mir nicht sicher obs das noch wo anders auf der welt gibt -.-
 
@Tea-Shirt: der Sinn ist konsumieren von Musik. Und für 10 Euro eben auch unbeschwert offline. Worüber beschwerst Du dich?
 
@iPeople: ich hab zu oft ein lied im kopf oder grad lust auf ne gewisse band leider passt nicht alles auf meine karte also wie soll ich dann unterwegs den service nutzen ja ich weiß das liegt an den netzbetreibern und nicht an spotify und co
 
@Tea-Shirt: Es liegt auch an Dir, wenn Du partout kein Verzicht üben kannst. Seinem Drängen immer nachgeben ist die eine Sache, andere dafür verantwortlich machen, wenn es nicht so klappt, wie man gerne hätte, eine andere ;)
 
Hmm... also Spotify behauptet "die Ersteller dessen, was wir anbieten, verdienen (relativ gesehen) super". Die Ersteller hingegen - die Musiker - klagen, sie würden nichts verdienen. Alle rufen "Ha! haben wir's doch gewusst, den Musikern geht's gut, auch wenn wir fast nichts für ihre Arbeit bezahlen". Wie wäre es denn, wenn.... Foxconn behauptete: "unsere Arbeiter verdienen viel besser als zu Hause in ihren Dörfern, alles super". Die Arbeiter hingegen klagen über katastrophale Arbeitsbedingungen. Komisch, hier finden alle es schrecklich, wie die Arbeiter gegängelt werden - wäre es denn nicht konsequent, wenn sie entweder riefen "Ha! haben wir's doch gewusst, den Arbeitern geht's gut", oder "Ha! von wegen, die Musiker erhalten zu wenig Geld"?
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