Anonymisierung: Tor soll Internet-Standard werden

Die Anonymisierungs-Technologie Tor könnte in Zukunft zu einem Internet-Standard und in zahlreiche Netzwerk-Systeme integriert werden. Dies streben zumindest die wichtigsten Baumeister des Netzes an. mehr... Netzwerk, Tor, Anonymität Bildquelle: Wiki Commons Netzwerk, Tor, Anonymität Netzwerk, Tor, Anonymität Wiki Commons

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Wenn etwas Standard wird, ist es nicht Besonderes mehr und dann dauerts nicht lange, bis "anonym" mehr Schein als Sein ist.
 
Wie anonym ein System macht, hängt, wenn es ein gutes System ist, nicht mit der Anzahl seiner Nutzer zusammen, bzw. falls doch dann steigt die Anonymität mit steigender Nutzeranzahl. Deine Argumentation ist haltlos.
 
@greminenz: Je mehr TOR zum Standard wird, desto mehr weckt es die Begehrlichkeiten derer, denen Anonymität ein Dorn im Auge ist. Siehe JAP, die auf Anordnung bstimmter Stellen Abhörschnittstellen einbauen mussten. Also nix mit haltlos.
 
@iPeople: doch. Ziemlich haltlos sogar. Sofern jeder TOR nutzt steigt die Nutzerzahl wie auch die "Vermittlerstellen". Je mehr es nutzen, desto anonymer wird das ganze.
 
@TurboV6: Welchen Teil von "Siehe JAP, die auf Anordnung bstimmter Stellen Abhörschnittstellen einbauen mussten." hast Du nicht verstanden?
 
@iPeople: und Du hast den Unterschied zwischen einem zentralen Vermittler (JAP) und einem dezentralen Vermittler (TOR) nicht verstanden, oder?
 
@TurboV6: Ähm, dir ist aber klar, dass es einen Ausgang und einen Eingang in TOR gibt, da spielt es keine Rolle, wie dezentral der Rest ist. Es kommt dann nämlich an, wo die evtl verlangte Schnittstelle abgreift, wer da was an Datenpaketen anfordert. machen wir uns nichts vor, wenn Rechner A (Dein Rechner) von Server B (z.B. Google) Datenpakete anfordert, muss Dein Rechner in irgendeiner Art und Weise eine Absenderkennung schicken, damit die angeforderten Daten auch zu Dir kommen und nicht woanders landen. Was an anonymisierungstools dazwischen sitzen, spielt dann keine Rolle, wenns richtig angezapft ist. Unsicherheit ist gefährlich, sich in falscher Sicherheit wähnen, noch viel gefährlicher. Darauf wollte ich die ganze Zeit hinaus.
 
@iPeople: ?? Nach den ganzen überwiegenden Kommentaren hier der letzten Monate und nach den Reaktionen auf meine Beiträge, wenn ich die ganze Aufregung um den Ausspäh-Skandal mal etwas hinterfragt habe, hätte ich eigentlich lauten Jubel unter so einer Meldung hier erwartet. Und dann so eine Zurückhaltung und selbst die Macher des Tor-Projekts zweifeln, ob sie das überhaupt wollen. Da stellt sich mir doch die Frage, was wollen diese ganzen Verschlüsselungs-Fanatiker und NSA-Kritiker usw. überhaupt? Geht es tatsächlich darum, Unrecht zu bekämpfen, ein anonymes Internet für alle zu schaffen, die Idee aufrecht zu erhalten und Anonymität für alle zu ermöglichen?
Oder geht es bloß darum, sich weiter wie die Elite fühlen zu können, zu den wenigen zu gehören, die sich technisch in der Lage sehen, sich gegen die Ausspähung zu wehren? Das diese Elite auch in 10 Jahren noch sagen kann "wir haben es euch ja schon damals gesagt".
 
@Tschramme86: Ich denke, Letzteres, zumal ... siehe re:3
 
56k soll Internet-Standard werden! Schneller geht's nämlich per Tor kaum.
 
@greminenz: Es reicht ja daß man nur sicherheitsrelevante Daten darüber überträgt. Unwichtige Daten können ja auch gerne über offene Verbindungen laufen.
 
@Johnny Cache: Wenn es danach geht, benötigt schon mal die Mehrheit aller u20 nicht-Berufstätigen, nicht-Kriminellen & nicht-Selbstständigen wie bisher kein Tor.
 
@greminenz: Wer das minust, sollte mal überlegen, ob er sich selbst und seine Daten nicht für ein wenig zu wichtig hält :D
 
@greminenz: Keine Daten sind ZU wichtig!
 
@greminenz: du solltest dich mal fragen ob du derjenige bist der für jeden entscheiden darf welche Daten wichtig sind und welche nicht.
 
@Der-Magister: Nach Rücksprache mit mir selbst ist die Antwort auf die Frage ein klares JA :)
 
silkroad nachfolger sind einfach schon nützlich ;)
 
@greminenz: darum gehts hier nicht !
 
Das erinnert mich an den "Torwächter" aus "Das Netz" von 1995
 
Wo hatte ich doch gleich gelesen, dass die NSA über Tochterfirmen das Tor-Netzwerk zu Großteilen mitfinanziert?
 
@rodgerwilco: die NSA hat sehr große Teile von Tor entwickelt
 
@shriker: Und das Militär hat das Internet entwickelt ;) Inzwischen weiß ich, warum :p
 
@rodgerwilco: Das bringt der NSA aber recht wenig. Tor ist ja außerdem Open Source. Um jemanden zu identifizieren, müsste die NSA viele Tor-Knoten überwachen. Dieses Szenario ist zwar vorstellbar, aber da Tor ein weltweites Netzwerk ist, wird das nicht so einfach sein. Schließlich dürfte es sich als schwierig gestalten beispielsweise einen Betreiber aus Russland zur Kooperation zu zwingen.
 
@Nix-da: Also ehrlich, fühlt man sich wirklich sicherer, wenn man seinen Traffic über unbekannte TOR-Knotenbetreiber in Russland leitet?
 
@iPeople: Was hat das damit zu tun? Es geht doch darum anonym zu sein. Und solange jemand nicht in der Lage ist eine große Zahl an Tor-Knoten abzuhören, ist dies auch gegeben. Dass man sensible Daten nicht unverschlüsselt über eine Tor-Verbindung schicken sollte, ist doch wohl selbstredend. Das gilt für normales Surfen aber genauso!
 
Netter Versuch, Mr. NSA
 
Zitat Wikipedia: "Die IETF begann im Januar 1986 in San Diego mit einem vierteljährlichen Treffen von der US-Regierung bezahlten Forschern." Verarschen kann man sich auch allein!
 
so lange die hacker auf der welt die exit nodes von tor überwachen, ist tor sogar noch unsicherer, als ohne zu surfen. ich würde tor nur dann empfehlen, wenn man in ländern, wie syrien oder dem iran lebt.
 
@stereodolby: Das bringt einem Hacker aber auch nur etwas, wenn jemand sensible Daten unverschlüsselt überträgt. Denn diese Daten könnte man tatsächlich abgreifen. Aber dafür gibt es ja die Verschlüsselung (HTTPS und Co). Aber das beeinträchtig die Anonymität an sich ja nicht. Um jemanden zu identifizieren, müsste man schon weite Teile des Internets überwachen können. Und diese Kapazitäten haben Hacker in der Regel nicht.
 
Dies soll und das muß ... alte scheisse glaubt noch wirklich jemand an den dreck bzw. das das netz irgendwie, irgendwann sicherer und/oder anonymer wird?
 
@Fireball78: es ist und wird immer ein "Hase-und-Igel-Spiel" bleiben, das ist klar. Da soll man sich auch nichts vormachen. Trotzdem ist es soweit ok, denn für den Hasen ist die Lösung, sitzenzubleiben bzw. den Kopf in den Sand zu stecken, auch keine.
 
Setzt ruhig das TOR als standard ein... Ist somit einfacher für NSA und Co. Dann braucht es nix mehr zu knacken, da die NSA das ja mitfinanziert und die Schlüssel so schon hat...

Setzt lieber in JEDE EMail eine Signatur, die die Analysezentren zum Rauchen bringt ^^
 
@Enno: Was denn für Schlüssel? Das Tor-Netzwerk hat mit Verschlüsselung doch überhaupt nichts zu tun.
 
Super Idee. Jeder kann einen TOR-Knoten zur Verfügung stellen. Wielange kann es dann wohl dauern, bis NSA und Co genau das in großem Umfang tun? Noch einfacher kann man es denen ja nicht machen. <faceplam>
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