Update behebt Backup-Fehler in Exchange Server

Microsoft hat das dritte kumulative Update für Exchange Server 2013 veröffentlicht. Das 1,5 GB große Update trägt die Versionsnummer 15.00.0775.038 und enthält hauptsächlich Fehlerbehebungen. mehr... Microsoft, Exchange, Exchange Server Bildquelle: Microsoft Microsoft, Exchange, Exchange Server Microsoft, Exchange, Exchange Server Microsoft

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Ach was, wer sich auf Exchange 2013 eingelassen hat, hat die Hoffnung auf ein problemlos funktionierendes System wohl ohnehin schon längst aufgegeben, von der katastrophalen Exchange-Updatepolitik ganz zu schweigen; für alles andere als den Einsatz im Testbetrieb ist vor SP1 ja nicht zu denken.
 
@Garbage Collector: VMware + Veeam FTW :P
 
Backups, die scheinbar fehlerlos durchlaufen und sich dann nicht zurücksielen lassen. Grauslich. Admins worst nightmare. Gut, dass ich keinen MS Exchange-Server betreue.____

Da gab es vor einiger Zeit doch schonmal irgendeinen tollen Fehler, der per Outlook das gesamte Nutzerverzeichnis eines Exchange-Nutzers löschte, obwohl der nur alle zuvor gelöschten Nachrichten entgültig löschen wollte. In dem Fall funktionierte das Backup zum Zurückspielen von Mailbox, Kontaktdaten, Kalendereinträgen etc. ebenfalls nicht. Das ist der GAU schlechthin. Und das bei einer seit Jahren existierenden Software.____

Aber was beschwere ich mich. Der Fehler, der mich Ende der 90er Jahre veranlasste das MS Office-Paket schnellstmöglich loszuwerden und alle damit produzierten Dateien in StarOffice-Dokumente umzuwandeln existiert in den heutigen Office-Paketen auch immer noch. Da bin ich echt froh, dass ich damals gewechselt habe, den sonst sässe ich heute auf tausenden Office-Dokumenten, die ich im Leben nicht mehr alle durchsehen könnte, ob die Konvertierung auf StarOffice fehlerlos geklappt hat. Es ist immer gut sich frühzeitig für die bessere Lösung zu entscheiden, auch wenn es etwas Arbeit macht.____

Ich möchte mal behaupten, dass MS Office nur deshalb heute noch rege genutzt wird, weil viele Nutzer lieber mit Workarounds und Datenverlusten leben als Arbeit in die Umkonvertierung ihrer Schriftstücke zu stecken. Sollen sie, aber ich habe Ende des letzten Jahrtausends das letzte Mal erlebt, dass mich mein Textverarbeitungsprogramm in einen 80-seitigen Text mit an den Seiten geankerten Bildern mit Umlauftext keinen Satz mehr einfügen lassen wollte, ohne die gesamte Formatierung zu zerstören und sogar die an den Seiten geankerten Bilder auf andere Seiten zu verschieben. Derartige Aktionen und aus heiterem Himmel plötzlich nicht mehr zu öffnende Dokumente sind mir nun über 15 Jahre unter StarOffice komplett erspart geblieben. Der Wechsel von MS Office zu StarOffice war eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe.____

Und Danke für die Meldung. Um den Exchange-Server werde ich in Zukunft einen grossen Bogen machen. Falls mal jemand ankommt und möchte einen Exchange-Server von mir aufgesetzt haben oder einen laufenden von mir konfiguriert haben, lasse ich gleich die Finger davon. Software bei der man sich auf eingebaute Backup-Funktionen nicht verlassen kann, benutze ich nicht so gerne, weil sie graue Haare verursacht.
 
@nOOwin: wer keine Ahnung hat, sollte auch keinen Exchange Server betreuen. Insofern wäre es wohl besser, wenn niemand sich von dir einen Exchange aufsetzen lässt. Und deiner Meinung nach hat also nur MS Office Fehler und alle Alternativen sind natürlich fehlerlos, oder welche grausamen Fehler haben es seit Ende der 90er quer durch alle MS Office Versionen geschafft? Schreibst du eigentlich zu allen möglichen Artikeln deine Lebensgeschichte oder ist das nur noch Copy-Paste?
 
@der_ingo: Ahnung zu haben scheint bei Microsoft-Software zu heissen, dass man nach dem Kauf und nach jedem Update sämtliche Funktionen, deren Kombinationen und sämtliche Programm-Arbeitszustände per Trial & Error durchtesten muss um sich so eine vage Ahnung davon zu verschaffen, was (noch) funktioniert und was nicht (mehr) funktioniert.____

Für jahrelang nicht behobene Fehler brauche ich garnicht zu Bekannten an eine Office-Installation zu gehen, die bis heute z.B. ihre Schwierigkeiten mit langen, formatierten Texten hat (weshalb einige Roman- und Sachbuchautoren, die unbedingt mit Word arbeiten wollen, mittlerweile eine *.doc-Datei pro Kapitel anlegen, weil sich so die Seitenzahl und somit der Schaden in überschaubaren Grenzen hält): In Windows 7 ist z.B. die Desktop-Suche fehlerhaft. Gibt man dort das Wort "Systemsteuerung" langsam Buchstabe für Buchstabe ein, so taucht die Systemsteuerung in den Suchergebnissen mal auf und nach dem nächsten eingegebenen Buchstaben schon wieder nicht mehr. Wer soll sich bei so einer Suchfunktion darauf verlassen, dass er wirklich alle Ergebnisse einer Suche sieht? Noch ein lustiger, seit Jahren existierender Fehler, der bei Berechnungen mit dem Taschenrechner zu üblen Fehlkalkulationen führen kann: Wenn Du im Windows Calculator aus 4 die Wurzel ziehst und 2 von dem Ergebnis subtrahierst bekommst Du nicht wirkliche eine Null angezeigt. Den Fehler gibt es schon weit länger als es Windows 7 gibt._____

Es war Ende der 90er Jahre schon so, dass man bei MS-Office eine ganze Menge "Ahnung" haben, sprich Programmfehler und zugehörige Workarounds kennen und Backups der Dokumente haben musste, um z.B. die Fehler in Word zu umgehen und ein fehlerlos formatiertes grösseres Dokument in den Druck zu bekommen.____

Wenn man aber eine feste Deadline hat, wann das Dokument gedruckt sein muss und sich immer mal wieder ein neuer Fehler zeigt für den man sich erst wieder einen Workaround basteln muss, dann kostet das Zeit und damit Nerven. Mein Leben ist mit StarOffice im Studium daher um vieles ruhiger gewesen, als das meiner MS Office bevorzugenden Kommilitonen, weil ich nie Bedenken haben musste, dass mir die letzte schnelle Änderung vor der Abgabe einer Arbeit die Formatierung über alle 100 Seiten zerschiesst oder der Professor die Datei auf seinem Rechner öffnet und die Formatierung in sich zusammenbricht oder er die Datei erst garnicht öffnen kann (Das ist bei den Kollegen alles mehrfach vorgekommen. Wir hatten damals sogar Professoren, die den Diplomanden lieber ein teures DTP-Programm zur Verfügung stellten, als eine Diplomarbeit auf Word zu akzeptieren. Eben weil die Formatierung auf Word eine sich gerne mal ungewollt selbst zerstörende Sache war und Diplomarbeiten in einer gewissen Auflage identisch gedruckt werden müssen.).____

Ich habe in über 15 Jahren, die ich mit meiner uralten StarOffice-Version nun arbeite, nie auch nur einen Fehler gehabt (Die Formatierung bleibt immer wie sie ist, Bilder bleiben immer an den Seiten geankert wenn man sie dort verankert hat, man braucht keine Backups von Dokumenten, weil die Dinger nicht plötzlich kaputtgehen wie unter Word. Die Datenrettungsspezialisten von Ontrack haben sogar Wiederherstellungsprogramme für defekte MS-Dokumente geschrieben, weil das so ein häufiger Fehler war und liefern diese bis heute mit ihrer Datenrettungssoftware EasyRecovery aus. Das sagt wohl alles.) und auch meine neueren StarOffice- und OpenOffice-Versionen weisen keine nervigen Fehler auf an die ich mich zurückerinnern würde, wie ich es bei den Fehlern von MS Word noch über 15 Jahre später problemlos kann. Insofern scheinen derart eklatante Fehler bei jahrealter Software in der Tat ein MS-spezifisches Problem zu sein.
 
@nOOwin: Um Dich verstehen zu können möchte ich jetzt mal wissen welche Groupware Lösung Du dann favorisierst? Exchange ist es also nicht.
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