Trojaner spekuliert mit Geld der Opfer an der Börse

Das russische Sicherheits-Unternehmen Kaspersky Lab befürchtet einen deutlichen Anstieg der Infektionen mit dem Trojaner Neverquest, der es auf das Online-Banking von Nutzern abgesehen hat. mehr... Börse, Aktie, Kurs Bildquelle: Mashable Börse, Aktie, Kurs Börse, Aktie, Kurs Mashable

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Auch wenn ich mir sicher bin, nicht auf Phishing u. ä. reinzufallen, bin ich andererseits auch ganz froh, mein Konto gar nicht erst fürs Onlinebanking freigeschaltet zu haben. Ab und zu mal einen Überweisungsträger in den Briefkasten meiner 300m entfernten Bank zu schmeißen, ist zwar altmodisch, dafür aber auch ziemlich sicher, und es fördert sogar noch die Gesundheit. ^^
 
@DON666: O_o" es ist nicht wirklich sicher und deiner Gesundheit wirklich nicht zuträglich, falls einer den Überweisungsträger rausfischt und etwas abändert. Lieber direkt abgeben oder über den Dienstleistungsrechner machen.
 
@DerTürke: Doch, sicher genug, der Kasten ist in die Mauer eingelassen und hat diese "Zähne" von innen, mir reicht das. @Knerd: Nee, Volksbank!
 
@DON666: Ich meine, die haben keine Filiallen :D
 
@Knerd: Ach sooo... ^^
 
@DON666: In der Deutschen Bank meiner Mutter war es ein metallener Eimer mit Alu Deckelchen und Schlitz drauf. Der war irgendwann mal nicht da und es stand nen Plastikeimer mit Schlitz an dessen Stelle. Ich glaub die sind da jetzt komplett weg, Mutter macht nur noch OnlineBanking.
 
@DON666: Und dann bist du bei Cortal Consors oder der ing diba ^^
 
@Knerd: Sparkasse, wie mein Opa, Gott hab ihn selig. Nie was eingeworfen. Nachtrag: UFF jetzt hab ich verstanden. Naja wer bei denen ist, schätzt Rendite über Dienstleistung. Wenn ich schon kaum Zinsen bekomme, will ich doch die Mädels in den engen Anzügen mit tiefem Ausschnitt sehen....und so kommen wir zurück zur NSA und Pornopräferenzen.
 
@DerTürke: Da war mir der Dispozins und Überziehungszins zu hoch. Außerdem auch die restlichen Konditionen. Ich bin jetzt bei Cortal Consors und mal schauen ob die besser sind ^^
 
@DON666: Bankgeschäfte reduzieren sich aber nicht auf Überweisungen.
 
@iPeople: Kommt drauf an. Bei mir als Nicht-Spekulant und Inhaber von zig Daueraufträgen sind es ab und an die Kontoauszüge, und manchmal eben auch Überweisungen. Glauben musst du mir das jetzt nicht, ist aber trotzdem so. Ein Leben ohne Onlinebanking ist vollkommen schmerzfrei machbar (Bankfiliale in der Nähe vorausgesetzt).
 
@DON666: Da ist der Knackpunkt, ich bin mit meiner Bank (Sparda-SW) super zufrieden, einziges Manko sind die Filialen, die nächste ist ~65km entfernt, die übernächste ~90km :P Ohne Onlinebanking würde bei mir nichts gehen, und das auch schon als ich noch bei der (Kreis-)Sparkasse war, für die ich damals ebenfalls ~40km hätte fahren müssen, da die Filiale in der Stadt in der ich wohnte nicht zu dem sondern einem anderen Kreis gehörte (keine Abgabe oder Durchführung von Banküberweisungen möglich, nur per Einschreiben zuzusenden oder persönlich ^^)
 
@DON666: Also ich habe keine Lust für jede Überweisung erst ne halbe Stunde zur Bank zu fahren. Auch Änderungen an Daueraufträge mache ich lieber online.
 
Ob jetzt ein Trojaner mit der Kohle spielt oder ein Algorithmus für den Hochfrequenzhandel ist ziemlich egal. Beides verbrennt Geld an der Börse.
 
Na hoffentlich holt der Trojaner ordentlich Rendite für mich raus!
 
Was unterscheidet einen Trojaner von den Bankern? Beide spekulieren doch mit unserem Geld.
 
@BartVCD: Die Bank ist aber von mir legitimiert dazu, schließlich SOLL mein Geld arbeiten und Rendite abwerfen.
 
@iPeople: Geld arbeitet nicht(!). Das sind "optische Täuschungen" unseres "Wirtschaftssystems".
 
@wischi: Mir Wurst, wie das heißt .... aber es bringt mir was ein.
 
Was da nicht steht ist, wie denn nach dem erfolgreichen abphishen der Login-Daten dann Geld überwiesen wird? Wie soll denn ohne Authentisierung per mobile TAN, chipTAN o.Ä. eine Transaktion autorisiert werdem?
 
@T!tr0: Genau das habe ich mich auch gefragt .
 
Ist doch super, so besteht die Chance, dass man sich per trojaner das Geld von jenen holt, die uns bis dato volkswirtschaftliche Schäden gebracht haben, ohne dafür haftbar gemacht zu werden (Banken).
 
@Rikibu: Wie bitte? In dem Falle sind die Kunden doch die Geschädigten.
 
@iPeople: sie sind nicht mehr die geschädigten als sie von geldgierigen bänkern um ihr ehrlich verdientes geld gebracht werden würden...
 
@Rikibu: Blödsinn. Jeder kleine Arbeiter mit Onlinebanking kann dem zum Opfer fallen. Und es gibt nicht nur Reiche, die Aktien haben, von diesem Klischee solltest Du dich lösen.
 
Kann ich jetzt nicht ganz nachvollziehen. Ok, die Erklärung wie der Trojaner sich zugriff auf die Account verschafft ist ist einleuchtend. Aber wie geht's weiter. Nur mit dem Log-In ist es ja nicht getan. Ich hab z.B. eine iTan Karte wo ich für Geldbewegungen jeder Art eine Tan anhand von individuell zufällig vorgegebenen Koordinaten aus einer Matrix eingeben muss. Daneben noch bei einer anderen Bank HBCI, ohne Log-In Daten, nur Karte und Pin über Kartenleser im Banking Programm,... Und ich schätzte mal solche Sicherheitssysteme wird es bei fast jeder Bank geben. Im Artikel steht nichts darüber wie der Trojaner die aushebelt, fehlen hier entweder die entscheidenden Details, oder die aussage "jede Bank in jedem beliebigen Land angreifen" ist etwas hoch gegriffen.
 
@markox: Also bei ChipTAN sollte es wohl möglich sein weil ich mir nicht vorstellen kann dass die meisten Anwender auf ihrem Tangenerator nochmal die Daten prüfen. Jede Bank in jedem beliebigen Land halte ich aber etwas hochgegriffen wenn man bedenkt wie viele verschiedene Verfahren es gibt die der Trojaner alle beherrschen muss. Es wird aber auf dem ganzen Planeten genug Banken geben wo normale TAN Listen oder gar keine Schutzvorrichtungen vorhanden sind.
 
@markox: Jeder Sicherheitsmechanismus ist knackbar.
Die Frage ist nur wann.
 
@cenos: Ja und. Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun? Um bei der Leihen-Sprache zu bleiben. Wenn Bankräuber in jede beliebige Bank der Welt einbrechen könnten, heißt das noch lange nicht, dass sie auch das ganze Geld mitnehmen können, denn das liegt im Tresor und der ist nun mal extra verriegelt. "Kein Tresor ist unknackbar",... ganz anderes Thema.
 
@markox: Die Frage sollte du dir mal stellen. Deine iTan Geschichte ist auch am Thema auch vorbei.
 
@cenos: Er hat ne durchaus berechtigte Frage gestellt.
 
Ahso, der wollte meine Bankangaben um die Dividende auszuzahlen, dann geht ja alles klar.
 
Naja - auch wenn man nicht immer alles gleich und sofort haben muss, kann man sich den gegebenheiten der Zeit nicht dauerhaft entziehen. Was beim Online-Banking wirklich im Argen liegt, ist das es keine Kunden- / Nutzer- / Verbraucherfreundliche Gesetzgebung gibt. So wie das Finanzgewerbe schon immer der Politik die eigene Richtung Aufzwingt, statt umgekehrt! Wären die Banken und ganz allein nur diese für ALLE Schäden zu 100% Ersatzpflichtig, ohne Wenn und Aber und ich sage sogar bei dem was man "grobe Fahrlässigkeit" nennt ... Dann würden die sich schon darum kümmern, ein wirklich sicheres und zugleich leicht benutzbares System auf den Weg zu bringen ... was bislang aber nicht zuletzt auch daran scheitern mag, das die Politik sich gleichermaßen schon viel zu lange vor den technischen Entwicklungen verschließt, sie ignoriert und ihren Pflichten einfach nicht nachkommt. So ist eine verpflichtende, flächendeckend anwendbare und natürlich ebenfalls sichere elektronische Authentifizierung (dem Ansatz nach der elektronische Perso), längst überfällig ... vielleicht auch weil man einräumen muss, das die vergangenen 20 Jahre zeigten, das was heute als sicher gilt, vielleicht schon morgen geknackt sein kann ... denn so lange Sicherheit eine Frage von Resourcen ist (Rechenleistung), so lange dürfte nur sicher sein, das nichts ewig sicher ist. Hier fehlt's wohl auch noch an der nötigen Forschung an einem Rechenleistungsunaghängigen Verfahren ... das über die Theorie hinaus auch praktisch anwendbar und dabei wirtschaftlich zu betreiben ist.
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