Telekom soll Breitband-Ausbau gezielt blockieren

Die Wettbewerber der Deutschen Telekom setzen in der Auseinandersetzung um den Breitband-Ausbau nach und werfen dem Konzern vor, das Thema für taktische Spielchen und die Behinderung des Wettbewerbs auszunutzen. mehr... Glasfaser, Licht, Fiber Bildquelle: Alex Blackie Glasfaser, Licht, Fiber Glasfaser, Licht, Fiber Vodafone

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"In immer mehr Fällen gebe die Deutsche Telekom ausgerechnet dann den Ausbau bestimmter Gebiete bekannt, wenn dort bereits ein Wettbewerber aktiv ist beziehungsweise selbst einen Ausbau angemeldet hat. " .... ist doch wohl logisch. Wenn es sich da lohnt, dass sogar die anderen ausbauen wollen (die ja auch nur ausbauen, wenn es gewinn abwirft) , dann sieht die Telekom da auch Potential und investieren. Das "Rosinenpicken" ist genau das, was eine gewinnorientierte Firma zu machen hat, denn dafür ist die Firma schließlich gegründet worden, sonst wäre es eine gGmbH.
 
@iPeople: das Problem der Telekom ist aber, dass sie vom Staat die Aufgabe hat die Netzabdeckung neutral voran zu bringen; das tut sie aber bekanntermaßen nicht. Innenstädte werden immer bevorzugt. Ländliche Regionen sind (bald) von der sehr schnellen Entwicklung des Internets abgekoppelt und können hier aufgrund der Infrastruktur nicht mehr mithalten - außer sie zahlen selbst.
In meine Augen erfüllt das nicht die Aufgabe, die die Telekom bekommen hat, dafür, dass ihnen im Gegenzug nun die Netze gehören.
 
@TurboV6: Dieser Staatsauftrag steht genau wo drin?
 
@TurboV6: Die Telekom hat überhaupt keinen Auftrag vom Staat. Bisher ist das alles nur Propagandageschwätz von Frau #Neuland. So wie die anderen Politiker auch nur nach den herrschenden Winden reden. Dann soll der Staat (Regierung) das auf eine gesetzliche Grundlage stellen und die Provider verpflichten die Netze auszubauen und sich auch an den Kosten beteiligen. im übrigen können auch die Komunen durch Eigeninitiative zum Netzausbau beitragen. Nur wird bei komunalen Baumassnahmen kaum ans Breitband oder zukünftige Technologien gedacht. Dafür sind die nämlich alle zu klamm. Und das sich die Provider um die Rosinen balgen ist auch normal. Keine Sau baut eine Autobahn durch die Sahara weil das ein Draufzahler ist.
 
@LastFrontier: Alle(!) Netze müsste man eigentlich der Bundesnetzagentur unterstellen und die kümmert sich dann darum, dass sie ausgebaut werden etc.
 
@Knerd: Genau meine Meinung.
 
@Knerd: vollkommen falscher weg -- für mich ist staatl. herrschaft über ein netz (sei es autobahn, strom, telekomunikation, bahn....) gleichbedeutend mit stillstand -- ein staatl. unternehmen darf keine gewinne einfahren - und die sie einfahren müssen rausgehauen werden - eine wirtschaftlich betrachtung eines längeren zeitraumes ist daher nicht möglich...wäre die telekom noch in staatl. hand, würden wir m.e. nichtmal mehr vdsl o.ä. haben.....also nicht alles so schwarz/weiß sehen....m.e. liegt der große fehler darin, dass nicht nur telefon/fernsehen damals getrennt worden sind (kabeldeutschland gehörte mal zum magenta t) sondern sondern sie hätten damals netz und anbieter trennen sollen - aber zu damaligen zeiten hätte ja nichtmal jmd gedacht, dass man über ein fernsehnetz surfen kann......
 
@iPeople: Das obige Beispiele zeigt doch eindeutig, dass es dort nicht ums bloße "Rosienpicken" ging, sondern um Blockieren des Konkurrenten. Ohne das Interesse des anderen TK Unternehmens wäre die Telekom doch garnicht erst auf die Idee dort das Gebiet zu "markieren".
 
@kubatsch007: Das ist Auslegungssache. Es ist natürlich einfach zu sagen, wir wollen hier und auf einmal kommt die Telekom. Wer sagt denn, dass die Telekom nicht schon im Vorfeld genau dieses gebiet im Visier hatte? Solche Planungen gehen ja schließlich nicht von heute auf morgen.
 
@iPeople: Dann könnte die Telekom das im Zweifel bestimmt mit internen Dokumenten belegen. Sofern es jemals zu irgendwelchen Untersuchungen oder Ähnlichen kommen sollte.
 
@kubatsch007: Und solange sollte man aufhören, undifferenziert auf die Telekom einzudreschen.
 
@iPeople: ...oder sie, trotz vieler Indizien, ständig zu verteidigen.
 
@kubatsch007: indizien gleich = schreiende konkurenten, die es nicht besser machen (schau dir mal an, wer alles zu breko gehört....) oder welche indizien meinst du?
bin zwar kein befürworter der telekom, kann sie aber aus wirtschaftlicher sicht voll und ganz verstehen. darüber hinaus versteh ich beim besten willen nicht, warum andere reseller oder isp in schutz genommen werden -- oder warum man hier eine branche betrachtet - dieses banale einschießen auf ein unternehmen ist für mich wie der meistgewählte weg für proteste in deutschland --> bei facebook posten und damit habe ich meine pflicht erfüllt.....
 
@kubatsch007: Ich verteidige nicht, ich relativiere.
 
@iPeople: ich kann auch nicht verstehen, wieso man auf die Merkel eindrischt, wo sie doch maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass die Deutschen auf sehr sehr hohem Niveau motzen können. Da wird sie in gewissem Maße beleidigt, statt ihr in gewisser Hinsicht dankbar zu sein, dass man - auf Deutsch - überhaupt was zu Fressen hat. Jeder andere in Europa ist neidisch auf uns, weil wir uns über 200MBit statt 10 MBit aufregen. Aber so ist das halt, wenn man selbst nicht merkt, auf welcher Ebene man seinen Stuß kundtut. Die Telekom stammt aus der Bundespost und sie war beauftragt Netze zu bauen. Diese Aufgabe wurde mit der gesellschaftlichen Privatisierung nicht geändert. Das geht soweit, dass die Telekom zwar unentgeltlich trotz Privatisierung die Netze "geschenkt" bekommen hat, die Preise aber nicht selbst festlegen darf. Daher gibt es auch immer wieder Stress zwischen der Telekom und der Bundesnetzagentur. Und die Autobahn ist das wohl schlechteste Beispiel, das man in der Infrastruktur bringen kann: a) bringt sie (aktuell) kein Geld ein, sondern kostet nur - egal ob im Harz oder in der Sahara und zum anderen b) gehören Autobahnen immer dem Staat. Aber hauptesache mal wieder getrollt.
 
@TurboV6: also ein ftth/fftb anschluss mit 200mbit muss man nun bei der telekom wahrlich suchen. davon gibts nur ne handvoll. und die, die es gibt, waren vorher schon mit vdsl versorgt und ausserdem liegt da dann auch noch gleich kabel deutschland oder unity media an... in anderen anschlussgebieten darfst du dankbar sein, wenn dir die dtag deine leitung nicht aufgrund der daempfung auf 2 mbit drosselt... warum infrastruktur (sei es nun strasse/dsl/wasser/strom/gas/bahn/bus) in private hand legt bleibt mir immer noch ein raetsel. jedes private unternehmen arbeit gewinnorientiert und damit wird ein gerechter infrastrukturausbau niemals moeglich sein.
 
@laforma: Mensch... die 200MBit waren überspitzt..... Inhalt meines Beitrags nich verstanden, wa? Wir sollten mal auch in gewissen Sachen ned nur immer unserer Regierung in den Arsch treten, weil sie "sche*" sei (klar hat sie nen paar Sachen verbockt), sondern auch mal dankbar sein, dass es uns nicht so geht wie den Franzosen, Spaniern oder Griechen. Die Privatisierung der staatlichen Teile ist ein völlig bescheuerter Plan der EU, und nicht der deutschen Regierung. Der Grundgedanke ist durch Kostenreduktion die Gesamtkosten zu senken: aber wegen der Aktiengier durch nen paar Geier wird das nie passieren, dass der Bürger davon profitiert.
 
@TurboV6: siehe re:14 -- gewinnorientiert heisst aber auch, dass reinvestiert wird über einen längeren zeitraum -- ansonsten bist du nicht konkurenzfähig -- staatl. ausbau würde heissen: dieses jahr mehr als 3% gewinn? kloppt das geld raus - egal für was -- eine reinvestition über mehrere jahre ist daher nicht möglich --- 1*1 unserer (ökologisch) sozialen marktwirtschaft...dass es nicht so klappt, wie es soll, liegt mit nichten an den unternehmen - sondern am staat und dem menschen wie du und ich!
 
@slashi: ja, wir sehen ja wie toll "reinvestiert" wurde. Jahrelang ist nichts passiert und dann war plötzlich die Kabel-Konkurrenz da. Da wurde doof aus der Röhre geschaut und nun wird man von KabelBW und KabelDeutschland in Sachen Geschwindigkeit und Drosselung vorgeführt. Ganz toll "reinvestiert" ;-)
 
@TurboV6: Die Bundespost WAR beauftragt. Die Telekom IST es NICHT. Das ist der Unterschied. Die Aufgabe wurde nicht geändert? Doch, mit der Form der Firmenart, so einfach ist das, ob es uns passt oder nicht. Ist der Auftrag irgendwo niedergeschrieben? Nein ist er nicht. Von Autobahn habe ich kein Wörtchen erwähnt.
 
@TurboV6: das Problem ist aber das 200 mbit keine Sau brauch sondern ein flächendeckender Ausbau endlich, der Geschwindigkeits Schwanz vergleich ist nur noch lächerlich
 
@iPeople: die telekom war doch mal staatlich oder? und genau da gehört sowas auch hin. infrastruktur gehört zur aufgabe des staates. die autobahnen werden auch vom staat verwaltet, warum nicht auch die telefonleitungen. hier ist die privatisierung einfach aus dem ruder gelaufen.
 
@iPeople: prinzipiell stimme ich dir zu. Allerdings klingt es bei dir so als würdest du es gutheißen. Deswegen gab es von mir ein Minus, denn ich bin der Ansicht, dass der Telekom vorher durch den Staat finanzierte Netzstrukturen und Kunden geblieben sind und sie somit mehr Verpflichtungen hat als ein neugegründetes Unternehmen. Allerdings wird man wohl - mal wieder - auch hier regulieren müssen, denn der Saftladenverein wird sich sicher nicht von allein dazu bewegen lassen die Menschen tatsächlich ans Breitband anzuschließen. Stattdessen macht man halt Rosinenpicken - evtl. kann man z.B. sagen, dass man nur Straßen- oder Bereichsweise anschließen darf. Das gilt dann natürlich nicht nur für die Telekom - aber eben auch für sie. EDIT: auch und: ich finde, dass man auf die Telekom genau so undifferenziert draufdreschen darf wie auf alle anderen Unternehmen oder Organisationen. Es ist eine Meinung und jeder darf seine haben. Wem's nicht passt, hat Pech. Wobei von der Telekom seit Jahren oder gar Jahrzehnten nichts "Gutes"(TM) mehr kommt. Man mag sie zurecht so viel wie Fußpilz oder die NSA.
 
@divStar: Warum klingt es so, als würde ich das gutheißen? es nenne lediglich die Fakten nüchtern, ohne eine Wertung. Desweiteren ist des Netz der Bundespost eben nicht staatsfinanhiert gewesen sondern finanzierte sich in Postzeiten durch die Einnahmen. Was die Telekom geschenkt bekam, war ein marodes Netz ohne nennenswerte Kapazitäten im DSL-Bereich. Natürlich sollte der Breitbandausbau vorangetrieben werden, und richtig, das gilt für alle. Dann sollen sie ein Konsortium gründen oder was weiß ich. desweiteren kann jede Gemeinde bei der Telekom den Ausbau bestellen und finanzieren, das machen die Gemeinden aber nicht, aber sie spucken große Töne. In meinen Augen ist dieses ganze politische Geschreie heuchelei, denn genau jene, die da schreien, haben es in der Hand.
 
@iPeople: wenn dir aber 5 von 20 Straßen, die am dichtesten besiedelt sind, von der Telekom bereitgestellt werden würden - der Rest jedoch nicht.. und ein anderer Provider würde alle 20 Straßen (ich nenne es einfach mal Straßen) finanzieren - aber für einen pauschal etwas höheren Preis.. dann ist das Rosinenpickerei und alles andere als eine feine Art. So etwas muss halt unterbunden werden. Ob das nun Heuchelei ist oder nicht - aber ländliche Gebiete sind schlecht angebunden und es ist keine Besserung in Sicht. Sie sollte es aber sein. Nicht nur, dass die Telekom dem nicht beisteuert; sie schadet sogar absichtlich den Mitbewerbern (und den Betroffenen) durch ihr verhalten. Und marodes Netz hin oder her: sie haben es geschenkt bekommen - und nun haben wir das davon. Ich wüsste gerne Details dazu - da war doch bestimmt so n Schröderabklatsch, der den Deal arrangierte und dann in den dortigen Aufsichtsrat ging.. anders kann ich es mir eh nicht erklären.
 
@divStar: Das ist aber nunmal der bittere Beigeschmack am Privatisieren. Dazu kommt der Preiskampf und die Pflicht der Telekom, Wettbewerbern die leitung zur Verfügung zu stellen. Aber genau das ist doch die heuchelei. Ländliche Gemeinden können den Ausbau des netzes bestellen und bezahlen. Aber die Gemeinden wollen das nicht bezahlen, das soll hübsch die telekom machen. Die wiederum, weil gewinnorientiert, macht das logischerweise nicht. .... Ja, sie haben das Netz geschenkt bekommen (ein Netz, welches ohne Investition gerade mal für ISDN gereicht hat) , mit den ganzen unnützen Immobilien, einem Mitarbeiterstamm, der zahlreich und teuer war. Schröder? Die Telekomprivatisierung wurde unter CDU 1993/94 eingefädel, an derem Ende 1995 die Gründung der Telekom AG Stand. Es ist aber alles egal. Die Regierung KANN der telekom nichts vorschreiben, es sei denn, sie kauft die Aktien auf, bis der Staat die Mehrheit hat und die Telekom wieder Staatsbetrieb ist. Und selbst dann wäre es immernoch fraglich, weil eine AG nunmal ihren Eigentümern verpflichtet ist. Nur eine Zerschlagung, und das juristisch wasserfest, würde evtl erfolgreich sein. Aber das kann nicht die Regierung machen, sondern dafür sind andere Stellen und Voraussetzung nötig.
 
@iPeople: Du hast Recht. Viele denken im Zusammenhang mit der Telekom immer noch an den alten Staatsmonopolbetrieb. Aber alle -Politik UND! Wirtschaft- wollten die Privatisierung. Nun ist sie da und auch wieder nicht richtig. Letztendlich ist es doch zu einem guten Teil so: Die Privaten -besser die des BREKO- möchten die Lasten und Kosten gern bei der Telekom abladen selbst aber die Gewinne einstreichen. Ansonsten liegst Du mit Deiner Darstellung zur Telekom absolut richtig. UND auch noch mal: Es gibt im Wettbewerb nur in dem Sinne Rosinenpickerei, als dass sich jeder -Betonung: Jeder!- das lukrativste Geschäft heraussucht. UND immer so zu tun als seien die Mitglieder des BREKO kleine Firmen ist ja wohl auch nicht mehr richtig bei der heutigen Konzentration auf immer weniger Großgesellschaften / Konzerne.
 
Also *das* wäre ja total...... normal bei dem Magenta-Schützenverein
 
@iPeople
Genau richtig!!!! Schaun wir uns mal selber in die Tasche, wir investieren doch auch nur wenn es sich lohnt, (fast) egal bei was.
 
@give: Nur hast Du als Privater "keinen" Versorgungsauftrag >> ergo nicht vergleichbar.
 
@Zonediver: ich mag die Telekom weissgott nicht in Schutz nehmen, aber die haben auch keinen versorgungsauftrag für Internet und co.. Die haben lediglich einen "grundversorgungsauftrag" - sprich, dass sie einen analogen Telefonanschluss liefern müssen, wenn den jemand braucht. Was aber auch nicht bedeutet, dass sie diesen Ausbau bezahlen müssen, sondern nur, dass die T. diesen durchführen muss. Und das verwechseln leider die meisten.... Wobei ich auch denke, dass die Telekom, die ja immernoch quasi das gesamte Kupfernetz unter den Griffeln hat, verpflichtet werden sollte, nach verlangen den Internet Ausbau durchzuführen; wie halt bei analoganschlüssen. denn im der heutigen Zeit gehört eine Breitbandanbindung in meinen Augen mehr zur Grundversorgung als ein analoger Festnetzanschluss... Wo doch jeder Depp mindestens ein Handy besitzt, ist dieser einfach unwichtig geworden
 
@Zonediver: Von wem hat die Telekom einen Versorgungsauftrag?
 
@Zonediver: Die Drosselkom ist eine Aktiengesellschaft. Noch privatwirtschaftlicher geht es kaum noch.
Was faselst du da von Versorgungsauftrag?
 
Okay, also, ich mecker ja oft über pink T, aber... na ja... ähm... also... jetzt muss ich wohl doch mal was nettes sagen: Seit ein paar Tagen gibt es in unserem schönen, aber bis dahin sträflich mit Breitband unterversorgtem Dorf, LTE. Ja, da kam ein netter Brief, geschaut, bestellt, geliefert, alles innerhalb von drei Tagen. LTE-Router, Sim-Karte und ab dafür. Und, huiiiii, es geht ab. 50.000er wurde angeboten, tatsächlich kommen bis zu 30.000 durch. Okay, ich will jetzt nicht über den Preis, die Kontingente oder die Drosselung reden, darüber wurde genug gesagt. Was ich sagen will: Die T hat das gemacht, wovon Vodafone und O² immer nur geredet haben. Den Ausbau mit LTE (zumindest bei uns). Vorher war nur DSL-light möglich, also 384 Kbit/s (KiloBIT!!!! wohlgemerkt). Und nun... also, da musste ich jetzt doch mal was dazu sagen. Deswegen liebe ich die T nicht, aber sie haben es gemacht, es läuft stabil und zu einem vernünftigen Preis. Passt...
 
@DioGenes: Eine gute Freundin von mir hat auch LTE und was soll ich sagen das Kontingent ist ein schlechter Witz, das ist meistens schon am 20. oder sogar früher aufgebraucht ;)
 
@Knerd: Klar, da muss man haushalten oder das SpeedOn kaufen, aber wie gesagt, das wollte ich nicht diskutieren. Alleine, dass es jetzt so schnell ist ist einfach nur Prima. Und nach dem Aufbrauch des Kontingents fällt es auf DSL-light zurück, also, das sind wir ja gewöhnt. Und vielleicht gibt es ja doch noch irgendwann Verbraucher freundlichere Tarife... Oder der DSL-Ausbau wird dann doch irgendwann mal kommen und dann kann man sich umentscheiden. Aber es ist jetzt einfach ein Genuss mal einfach "zu surfen", mal ein paar Downloads ohne da ewig zu warten. Klar, ne echte Flat sieht anders aus... Keine Frage
 
@DioGenes: Normalerweise wird auf 64 kbit gedrosselt. DSL Light hat aber mindestens 384 kbit. Folglich wirst du auf ISDN Geschwindigkeit gedrosselt. Die 384 kbit sind ja noch ok. Zum surfen durchaus in Ordnung. Aber bei 64 kbit wird selbst das Aufrufen der google Suche zur Geduldsprobe. Ich finde, LTE als DSL Ersatz eine absolute Frechheit. Nicht wäre für mich schlimmer gewesen, als wenn unser Gemeindeantrag in einer LTE Anbindung geendet hätte. Die meisten hätten sich natürlich zufrieden gegeben und die Sache wäre für die Gemeinde abgeschlossen gewesen. Die die unzufrieden sind haben dann aber endgültig verloren und können erst wieder in zig Jahren beim nächsten "ausbau" auf einen endlich vernünftigen DSL Anschluss ohne Drosselung hoffen. Dieses LTE gedöns ist einfach nur traurig. Die die wirklich nen anständigen Anschluss wollen, können mit so nem einfachen Funkmodul in null komma nichts mundtot gemacht werden, weil man kann ja dann sagen "ihr habt ja jetzt breitband". Die Breitbandversorgungslücke auf der Karte ist somit geschlossen und niemanden interessiert mehr, dass die leute in dem gebiet nur mit LTE abgespeist werden. Ich finde das ist ein Desaster.
 
@DioGenes: lte ist aber nunmal eine frickelloesung. sieht man ja an der drosselung auf 64kbit. spaetestens wenn genug leute in der selben funkzelle hocken ist lte auch wieder passé
 
@DioGenes: und hätte die Telekom vorher investiert, würde kaum einer LTE nutzen... gerade in solchen Regionen, die mit unter 6 Mbit surfen müssen, liegt ja die Infrastruktur schon und müsste lediglich ausgebaut und nicht erst aufgebaut werden...
 
Grundversorgung und Allgemeingut sind 2 Wörter die seit der schwarzgelden Regierung abgeschafft wurden. Von daher wird dieser Vorwurf nur die Spitze des Eisberges sein.
 
@RobCole: kleine Umschweifung. In den Bundesländern, die überschuldet sind, ist die SPD an der Macht. Den Bundesländern, denen es wirtschaftlich und jobmäßig sehr gut, waren Jahrzentelang die CDU an der Macht. Zufall? Kurioserweise haben genau die Bundesländer damit begonnen ihre strukturellen "Firmen" zu verkaufen (Wasser, Energie..), die unbedingt Schulden tilgen mussten - und ach ein Wunder: das sind die SPD geführten Länder gewesen! Die "sozialen" in Frankreich haben sogar empfohlen die Wasserversorgung zu privatisieren, damit das besser wird. Was war los? Es wurde teurer und das Wasser wurde schlechter! Hierzulande haben das Parlament den Vorschlag einstimmig abgelehnt. Und wie sehen ja, was die "sozialen" mit dem Lebensstandard in Frankreich angestellt haben. Nur sozial bringt eben auch nichts: hast kein Geld mehr in der Tasche, weil Du keinen Job mehr hast. Ein gesundes Mittelmaß ist angesagt.
 
@TurboV6: Sorry, ihre Aussagen sind halbgar. Den Bundesländern ist es egal wer an der Macht ist, die Gelder werden seit Ende der 60er Jahren immer weiter gestrichen/gekürzt. Und bundesweit waren alle großen Parteien mit am regieren. Somit völliger Humbug was sie sich zusammen konstruieren. Und Frankreich blutet dafür, dass sie sich vom PPP haben einlullen lassen, selbiges passiert auch immer mehr in Deutschland dank ThinkTanks wie Bertelsmann. Unternehmen wollen Profit und sind NIEMALS auf/für das Gemeinwohl aus. Und was passiert wenn alles verscherbelt wurde, sieht man wunderbar in den USA wo die Wasserqualität (teils durch fracking) völlig hinüber ist.
 
@RobCole: BW und Bayern sind die beiden führenden Bundesländer in Deutschland. In BW war bis auf die aktuelle Legislaturperdiode - und das auch nur wegen Stuttgart 21 - die CDU an der Macht. In Bayern war es zu 99% die CSU. BW ist das einzige Bundesland, das in den Länderfinanz durchweg eingezahlt hat; Bayern seit den 90er Jahren ebenfalls. NRW war Jahrelang (seit den 90er Jahren) ein Zahler, seit der SPD ein Empfänger. Beide Bundesländer haben die höchste Jobdichte, den höchsten Lebensstandard, die geringsten Verschuldungen, die höchsten Spareinlagen privater Personen. Ist das alles Zufall? AMD und Porsche haben sich für Sachsen erst als Standort entschieden als klar war, dass die CDU an die Macht kommt. Da, wo die Unternehmen sind, da sitzt das Geld. Und dann steigt auch dort der Lebensstandard. Nicht dort, wo die Linken aktuell mit 45% Rumdümpeln. Da gibt es nämlich nur noch eine Handvoll einwohner (von mal Berlin abgesehen, die haben schon immer anders getickt, was keine Abwertung sein soll - aber siehe auch Schuldenberg Berlin). USA ist infrastrukturell eine Katastrophe - habe auch nie das Gegenteil behauptet. Ist schön und gut, dass die "Sozialen" mehr Geld in das Soziale stecken wollen. Aber was bringts, wenn Unternehmen so sehr kastriert werden, dass kein Geld mehr in die Kassen kommt? Dann gibts auch nichts mehr zum ausgeben! Wie gesagt: ein gesundes Mittelmaß ist der perfekte Weg.
 
@TurboV6: wie kann man so ein sch*** schreiben. Wenn politischen Bullshit verbreiten willst such dir ein entsprechendes Forum. Ach ja und dank deine ach so tollen CDU/CSU hat sich die Deutsche Staatsverschuldung wer 100 Facht.
 
@Der-Magister: schau Dir den historischen Verlauf nochmal an, und dann wirst Du den letzten Satz korrigieren.
 
@Alle: Ich bin mir immer noch nicht so sicher, ob man Highspeed-Internet wirklich mit Strom und Wasser vergleichen kann und sollte, aber davon abgesehen, gerade im Bereich Internet und staatlicher Netzausbau befürchte ich, dass da zuerst einmal ein gewaltiger Verwaltungsapparat geschaffen wird, wo dann Geld sinnlos zum Fenster rausgeschmissen wird. So ganz behagt mir der Gedanke auch nicht, dass es bei staatlichen Netzausbau wohl auch irgendwie auf eine Umlage für die Nutzer hinauslaufen würde.
 
Das ist schon reichlich komisch.Auf der einen Seite behauptet die Telekom,man müsse in Zukunft das Netz der User ab bestimmten Volumenverbrauch bremsen, um mit den zusätzlichen Geldern aus Nachbuchungen (von Volumen) den Netzausbau voran treiben zu können und dann liest man so was.Also ist die Telekom nur ein Geldgieriger Verein,der unter abstrakten Begründungen agiert.Ich kann den Richtern von Köln im Urteil jetzt nur recht geben,das die Volumenbegrenzung bei diesen Scharlatanen gestoppt wurde.Ich bin gern bereit etwas mehr zu zahlen,damit auch kleine Dörfer ans Netz angeschlossen (per Ausbau) werden,aber wenn so ein Verein nur das beste vom besten will und die Ländlichen nicht achtet,dann gibt`s höchstens die Kündigung von mir.
 
@Fanta2204: Die Volumebegrenzung wurde nicht gestoppt, lediglich dürfen solche Tarife den Namen "Flatrate" nicht mehr tragen.
 
Ist doch nichts neues. Dieses Vorgehen lese ich hier oft in unserer regionalen Presse. Die Kunden fragen bei der Telekom an, ob und wann ausgebaut wird. Telekom sagt ist nicht geplant. Dann kommen private Firmen daher, die Telekom bekommt Wind davon und schwubs, baut die Telekom in Eiltempo aus.
 
re:8] Knerd am 26.11.13 14:33 Uhr
@LastFrontier: Alle(!) Netze müsste man eigentlich der Bundesnetzagentur unterstellen und die kümmert sich dann darum, dass sie ausgebaut werden etc.

[re:9] LastFrontier am 26.11.13 14:37 Uhr

@Knerd: Genau meine Meinung.

OO...genau davon müssen wir endlich weg!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 
Zum Glück habe ich das Thema Telekom bereits abgeschlossen und mir einen Anbieter gesucht bei dem ich schneller unterwegs bin und auch noch weniger bezahlen muss.
 
@Axel10: naja, das ist schön wenn man das kann, ich hab hier nach wie vor krüppel dsl, und die anderen mieten die leitungen und sind somit auch nicht schneller, und zum kotzen ist das einem lte angeboten wird, was ein witz ist zu nem vernünftigen Anschluss, für handys top, als dsl ersatz flopp
 
Wunderbar. Der teuerste Provider und dann den Ausbau blockieren, damit schön der Steuerzahler nochmal zahlt
 
@andi1983: Tut er das? Also der Steuerzahler nochmal zahlen?
 
@iPeople: Ja tut er, in Form von Subventionen. Bei uns hat die Telekom letztes Jahr die kleinen Dörfer mit schnellerem Internet erschlossen. Kostenpunkt: 20 Mio. Euro. Davon hat das Land NDS 12 Mio. Euro dazu geschossen. ;-) Das Märchen, die T-Com muss ganz alleine für den Ausbau zahlen ist eben nur ein Märchen.
 
@Akkon31/41: Ähm ... Du weißt aber, dass es dabei keine Subventionen sind, sondern dass die Gemeinde der Telekom einen Auftrag gegeben und dafür bezahlt hat? Und wenn die Gemeinde nicht den Auftrag gibt und zahlt, müsste die Telekom das alleine berappen, was sie nicht tut. Was Du jetzt lediglich beschrieben hast, ist das normale bestellen einer Leistung, so wie die Gemeinde auch Müllabfuhr, Strom .... bestellt und bezahlt. Also erzähl keine Märchen.
 
@iPeople: lol, und woher bekommt die Gemeinde ihr Geld? Vom Steuerzahler oder Marsmännchen?
 
@Akkon31/41: Ändert nichts daran, dass es keine Subventionen sind.
 
@iPeople: Ja wie Akkon schon geschrieben hat, zahlen die Gemeinden/Städte das ganze mit einem großen Zuschuss von Steuergeldern.

Und was die meisten schon vergessen haben, ist das die Telekom und die Leitungen früher komplett aus Steuergeldern entstanden sind.

Anstatt das die Telekom in die Zukunft blickt und die Knotenpunkte etc. moderisiert, steckt sie lieber den Kopf in den Sand und will Drosseln einführen, die Flatrates nochmal verteuern, obwohl die Telekom gegenüber anderen Anbietern schon 10-20 Euro teurer ist.
 
@andi1983: Die Leitungen, die die Telekom damals bekommen haben, waren NICHT aus Steuergeldern, sondern aus dem laufendem Etat der Bundespost bezahlt. desweiteren sind die leitungen offenbar nicht ohne Investition DSL-Fähig. Als wer, wenn nicht die Nutzer (in diesem Falle die Einwohner der Gemeinde) soll für die Kosten aufkommen? Und meinst Du, Vodafone oder wer auch immer hätte euch die Leitungen kostenlos verlegt?
 
Dank der Stadtwerke gibt es nächsten Monat 100/20 Mbit/s mit FTTB, Leitungen liegen schon, Cat7 liegt im Haus. Tschüss, fucking veraltetes DSL, das ja eine "Übergangslösung" sein sollte. Nun, war es auch. Jetzt kommt Fibre.
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