Informatik: Rekorde, aber viele halten nicht durch

Die Studiengänge für Informatik haben ein neues Rekordniveau bei den Einsteigern in den Fachbereich zu verzeichnen. An den Hochschulen haben sich insgesamt 33.700 Studierende für das erste Semester eingeschrieben. mehr... Universität, Ausbildung, Vorlesung Bildquelle: native-energie.de Informatik, Schule, Studium Informatik, Schule, Studium

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Wie hoch ist denn die Abbruch-rate bei den Frauen? Wenn ich schon wieder lesen "Trotz verschiedener Bemühungen, den Frauenanteil in dem Bereich zu steigern", würde ich sagen, dort liegt der Abbruch-anteil höher, weil die gemerkt haben, das ist nix für sie und sie haben es nur gemacht, weil es ihnen irgendwie schön geredet würde
 
@wolle_berlin: Wer soll auch wissen dass Informatik nicht den Schwerpunkt auf Social Networks legt
 
@-adrian-: Vlt. wollten sie ein Social Network programmieren?! :D Soll man ja schnell Geld mit verdienen können.
 
@wertzuiop123: Mit der Werbung darauf, nicht mit dem Netzwerk.
 
@DerGegenlenker: Dafür brauchst du ja zunächst mal eins, oder? ;)
 
@wertzuiop123: kann man für 50€ nach China outsourcen, dafür bekommste nach nem Wochenende auf jeden Fall Facebook Basisfunktionen.
 
@DerGegenlenker: Ein neues Social Network ala Facebook bringt dir gar nichts. Durch den "Netzwerk-Effekt" sind Anteile schon längst verteilt. Was nützt dir eine FB-Kopie, wenn alle deine Freunde bei FB sind?
 
@Chest3R: erzähl das dem wert typen, nicht mir.
 
21% Frauenanteil in Informatik (die starten): ist doch sehr gut. Was wollen die? Frauen das aufzwingen?
 
@zivilist: Plan B: Zwangs-Geschlechtsumwandlung für 50% der männlichen Nerds.
 
Zum Frauenanteil habe ich eine ganz gewagt These, die wollen einfach nicht ;)
 
@Knerd: eben
 
@Knerd: einfach ne Vorlesung von hinten angucken. Dann hast du 50% Langhaaranteil :D
 
@LoD14: der war gut (+)
 
Tjo, die Abbrecher-Quote kommt wohl daher, dass leider immer noch viele Leute ein ganz falsches Bild von einem Studienfach "Informatik" haben :/
 
@Fallen][Angel: Mathe, Mathe, Elektro, Elektro, nicht zu vergessen Mathe und danach Mathe ... und ganz klein in der Ecke lernt man so einen Müll wie Java.
 
@DerGegenlenker: Zum einen hängen die Inhalte sehr stark von der Hochschule ab und zum anderen, Java != Müll...
 
@Fonce: Java==Müll, als .net oder C++ Entwickler durchaus ^^ EDIT: Wobei es darauf ankommt was man macht. Es gibt in Java kein wirkliches Property und Eventsystem, keine Operatorenüberladung usw.
 
@Knerd: Also ich bin JavaEE und C++ Entwickler. ;) Klar gibt es einige Dinge die ich in C++ besser, aber auch Dinge die ich in Java besser finde. Achja, Eventsystem...also auch in Java kann ich Eventgesteuert programmieren...wenn du gescheite Oberflächen mit Swing machen willst kommst du nicht drum rum.
 
@Fonce: Das Eventsystem ist in Java aber mehr ich implementiere ein Interface ;) Und gescheite Oberflächen und swing widersprechen sich ^^ Was mir persönlich noch in Java fehlt wären partielle Klassen, TPL, LINQ, gibt noch mehr was mir aber meistens nur beim Programmieren auffällt.
 
@Knerd: Und was stellt ein Eventsystem in C# dar? Auch hier ist es erst mal ein Interface welches ich dann entsprechend implementiere. Und auch hier gibt es eben eine Klasse die ausgelöste Events entsprechend delegiert. Ob es hier nun Sprachbedingt bestimmte Unterschiede gibt macht konzeptionell keinen Unterschied, da es auch nur eine Implementierung eines DesignPattern ist. Partielle Klassen würde ich mir auch manchmal wünschen, was ich grade von der TPL gelesen habe klingt das ganz nett. Hier gibt es aber auch java.util.concurrent Sieht vielleicht nicht ganz so elegant aus(Was sich aber später mal ändern könnte, wenn Lambda Expression in Java Einzug erhalten) aber damit sollte das gleiche realisierbar sein.
 
@Fonce: Der Unterschied bei den Events zwischen Java und C# ist recht groß. Merkt man hauptsächlich beim "Nutzen". http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_C_Sharp_and_Java Hier eine Liste mit den Unterschieden. Eine Sache die mir in Java fehlt, Extensions, unsafe code, dynamic, implizite und explizite Konvertierung, optionale und benannte Parameter, #if und ansonten Dinge wie ComImport. Allerdings hätte ich hin und wieder gerne checked Exceptions in C#, wobei mir die doch recht auf die Nüsse gehen.
 
@Knerd: Wie schon gesagt, auch wenn die Syntax und die eigentliche Implementierung sich bei Java und C# unterscheiden, setzen beide das Observer DesignPattern um. Und ja ich vermisse manchmal auch einige Sachen bei Java, aber nur weil die einige Sprache mehr Features hat, muss es sie nicht zur "besseren" Sprache machen und die die diese nicht hat "Müll" sein. Man sollte auch bedenken das es bei Java nun längere Zeit fast schon einen Stillstand gab(Sun Übernahme, Umstrukturierung des JCP) und die Weiterentwicklung der Core Libs jetzt erst wieder dabei ist fahrt aufzunehmen.
PS: Wenn ich unsafed Code in Java haben möchte, kann ich immer noch auf JNI zurückgreifen ;)
 
@Fonce: Ok, JNI hab ich vergessen, der Punkt geht an dich :P Müll ist auch nicht ganz gut gesagt, ich persönlich finde Java sehr unkomfortabel, um es mal etwas neutraler zu sagen :)
 
@Knerd: Als unkomfortabel empfinde ich Java ja manchmal selber auch. Liegt halt daran, das ich von C++ manchmal andere Lösungwege gewohnt bin. Beim finden von Lösungen stellt man dann eben oft fest das man sich im Java Umfeld eben sehr oft viel strikter an bestimmte Pattern bzw. Dinge eher nach der "Lehre im Softwareengineering"(keine Ahnung wie ich es anders ausdrücken soll^^) gehandhabt wird. Das wiederum hat Vor- und Nachteile.

EDIT: PS: Achja, das fehlen vom Methoden Überladen ist eigentlich das was mich in Java am meisten stört und ich mir wünschen würde.
 
@Fonce: Stimme dir zu 100% zu. Was bei Java ein zweischneidiges Schwert im Vergleich zu .net ist, ich bin auf die Community teilweise angewiesen. Bei .net ist es ein Multimilliardenkonzern ^^ Aber gut, ich denke wir können uns darauf einigen das es abhängig von der favorisierten Sprache ist wie man andere Sprachen wahrnimmt ;)
 
@Knerd: Gut, bei Java ist es eben (jetzt) erstmal Oracle die dahinter stecken, aber die Entwicklung, also wann Java welche Features in welcher Form, erhält wird eben nicht nur von diesen alleine sondern über den JCP über entsprechende JSR eingebracht wird. Dort stecken viele andere Entwickler dahinter.
Ich halte das eigentlich für eine sehr gute Sachen. Ich meine, wir alle kennen doch Microsoft und wie gerne diese Sachen nicht zu ende denken, da sie eben lieber gerne neue Features präsentieren. Und auch Dinge bevor sie überhaupt mal fertig sind schon wieder für Tot erklären^^.
 
@Fonce: warte java= totaler Müll
 
@Lon Star: Wenn der Code sauber geschrieben ist, ist auch das kein Problem. Ich habe hier z.B. auch mehrere 10k Zeilen C++ Code zu warten und das ist alles andere als schön, da dieser Code einfach unsauber ist. Wie gut etwas zu warten ist hängt weniger von der Sprache, als vielmehr von den Entwicklern(Wie sauber ist der Code) und den zur Verfügung stehen Tools(wie unterstützen mich diese beim nachvollziehen unbekannten/alten/unsauberen Codes) zusammen.
 
@Fallen][Angel: Mal an die Diskussion Programmiersprache vs Programmiersprache. Informatik ist weit aus mehr als nur Programmieren und das ist der Fehler, welcher ja immer so oft begonnen wird. Studierte Informatiker müssen nicht einmal in C/C++, Java oder C# programmieren können, es ist nicht zwingend ihre Aufgabe.
 
@Fallen][Angel: Selbst als gelernter Anwendungsentwickler muss ich nichtmal Code lesen können, geschweige denn ihn zu schreiben ;)
 
Das klingt hier ja wie in der Kirche. Jeder der glaubt dass er mit "seinem" java/c#/c/c++/assembler alles machen kann hat da was falsch verstanden. Informatik != Programmieren. Ich kenne Kinder die können programmieren. Und die Syntax einer Sprache können und ein Programm zu schreiben welches sich kompilieren lässt ist nicht Softwareentwicklung. Und ja es gibt nicht nur VB/PHP-Pfuscher sondern auch eine reihe "Hobby"-Programmierer die mit java/c#/c/c++ um sich werfen. Es geht um Konzepte und um Muster von Abläufen und Entwicklung von Algorithmen. Das ist wie Literatur. Grammatikalisch richtige Sätze schreiben kann kann bald mal einer aber einen Bestseller verfassen nur wenige. Und ob der dann mit der Hand, Arial, Times New Roman oder Comic Sans geschrieben wurde ist (fast) wurscht.
 
@wischi: Ähm, dem würde glaube ich erstmal niemand aus dieser Diskussion widersprechen. Natürlich muss ein Programmierer kein Informatiker sein. Trotzdem werden wohl die meisten Informatiker nach ihrem Studium in der Softwareentwicklung landen und dort häufig auch erstmal mit direkt mit der Programmierung zu tun haben. Auch wenn ich mein Studium kurz vor Ende abgebrochen habe(Mir fehlten noch drei Module, wegen auslaufender Prüfungsordnung und Krankenhausaufenthalt hätte ich aber wohl die hälfte trotzdem nochmal machen müssen wo drauf ich einfach keinen Bock mehr hatte) bin ich um die Zeit sehr froh, da grade diese Theorie mir auch jetzt noch weiterhilft mich in neue Dinge einzuarbeiten. Aber ich bin auch froh das ich dort Module mitgemacht habe die sich rein mit JavaEE beschäftigt haben, da man hier mal sieht wie diese Theorien in der Praxis umgesetzt werden.
 
Mich würd mal interessieren, wie sich die Abbrecher-Quote zusammensetzt. Wieviele mussten abbrechen, weil es ihnen zu schwer wurde? Wieviele haben abgebrochen, weil sie sich was anderes vorgestellt haben? Wieviele haben sich eingeschrieben, weil sie nicht wussten, was sie studieren sollten und sich dachten:"joa, IT... wird immer mehr und mehr mit Computer gemacht. Da seh ich das große Geld".
 
@PowerRanger: Normalerweise studiert man in diesem Fall BWL
 
@-adrian-: Naja, also wenn ich nur ein Ziel hätte und zwar viel Geld zuscheffeln, dann würd ich eher in Richtung Medizin, Pharmaindustrie, usw. gehen. BWL hab ich das Gefühl, dass der Markt voll von diesen Leuten ist und du echt ein überdurchschnittlich guten Abschluss haben musst, um eine Chance aufm Markt zuhaben.
 
@PowerRanger: In BWL landen meist die ganzen Spaten, die nicht wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen, sowie einige, die sich per se für etwas Besseres halten, die Menschen führen müssen. Diejenigen, die mit Zielstrebigkeit und einem gehörigen Batzen Menschenverachtung gesegnet sind, machen mit dem MBA weiter.
 
@Jean-Paul Satre: du hast ne Ahnung...nicht.
 
@zivilist: Und lass mich raten: Du denkst von dir, Ahnung zu haben. Vermutlich weil du BWL studierst? Mit mit meiner These oben treffe ich leider sehr oft ins Schwarze.
 
@zivilist: doch, leider hat er damit recht! das merkt man letztlich auch oft an dem generellen auftreten/verhalten bzw. der Persönlichkeit dieser menschen. und er redet ja nicht davon, dass es auf alle zutrifft, sondern, dass es meist so ist. und meist passt immer einer dieser drei gründe: 1) keine ahnung, was man mit dem eigenen leben anfangen soll (weil evtl. echte Interessen und damit evtl. echte Fähigkeiten fehlen. gilt auch für ausbildungsberüfe in diesem Bereich, z.b. Kaufmann usw), 2) zu dumm für irgendein anderes Studium (auswendiglernen ist keine Kunst! nur Medizin ist da vllt noch stumpfer, wobei evtl. anstrengender, weil noch mehr Stoff) und so suchen sich eben viele aus Faulheit den "einfachsten" weg. wobei ich nicht sagen will, dass es ein selbstläufer ist. denn den ganzen Mist muss man auch erst mal auswendiglernen. und als wären diese punkte nicht schon unrühmlich genug, der dritte und unwürdigste Punkt ist der, dass viele die Karriere machen wollen. und zwar jene, die ihren bedarf am delegieren usw. (um es mal ganz neutral auszudrücken) decken!
ich studiere Physik, und von uns kennen ein paar, die BWL/VWL studieren. und diese fragen uns Physiker wegen ihren "hoch komplizierten Berechnungen" um Hilfe... das ist teilweise einfach nur peinlich! (trifft leider auch auf andere Studiengänge zu, wie z.b. Biologie usw.)
 
@PowerRanger: Pharmazie und Medizin sind ja bekanntlich die Studiengänge, in die man am leichtesten reinkommt. Die Frage die sich hier stellt ist nicht, wie komme ich mit meinen Fähigkeiten am besten an Geld, sondern wie komme ich ohne nennenswerte Fähigkeiten an möglichst viel Geld. Dass man mit dem nötigen Talent in den Feldern Pharmazie, Medizin, Jura, Physik, ja sogar BWL an viel Kohle kommt ist außer Frage. Die meisten sehen ihre Chancen dies ohne Fähigkeiten zu bewerkstelligen nun im Bereich BWL, weil es ja schon so nach Geld riecht – zum Leidwesen des Fachbereichs.
 
@PowerRanger: Ein reines Medizin-Studium nützt dir erstmal gar nichts (ist de facto wertlos). Um Geld zu scheffeln mußt du dann - nach dem Med-Studium, den Beruf des Arztes erlernen (sind nämlich zwei paar Schuhe) und da verdienst du Anfangs manchmal weniger als eine Pflegekraft (in Österreich sogar immer weniger, dafür darfst du die Drecksarbeiten erledigen, 3 Jahre lang und erst dann beginnst du die Facharztausbildung, weitere 3 Jahre lang). Erst wenn du nach JAHREN des A*schkriechertums in der Hierarchie aufgestiegen bist, fängst du auch als Arzt an Geld zu verdienen, hält sich aber auch dort oftmals in Grenzen (kommt auf deinen Ehrgeiz an und in vielen Kliniken auch auf Beziehungen). In der Pharmaindustrie wirst du eher mit einen der vielen Biologiezweige Erfolg haben (z.b. Mikrobiologie, Genetik,...), nur mit Medizin kommst du dort auch nicht weiter (was willst du z.b. bei einer impfsoffentwicklung mit Anatomie anfangen).
 
@brukernavn: Ist mir schon klar, wie das ganze abläuft. Ich hatte jetzt nur keine Lust die gesamte Laufbahn eines Arztes aufzuschreiben :D
 
@PowerRanger: würde mich auch interessieren. Gibt es da noch keine Studie? Gibt doch für jeden Sch... eine Studie.
 
@zivilist: Die machten Studien ist aber schon etwas älter: http://www.bmbf.de/pub/ursachen_des_studienabbruchs.pdf Ob jetzt pro Fach aufgeschlüsselt wird, weiß ich jetzt nicht, wär aber für die Hochschule selbst hochinteressant.
 
@PowerRanger: mich würde das auch mal interessieren. ich denke, es werden viele wegen einem falschen bild abbrechen. aber dennoch denke ich, dass bestimmt die meisten abbrechen, weil es ihnen zu schwer ist. in der Physik gibt es dieses falsche bild nicht so ganz (auch wenn der Mathe- und physikuntericht in der schule irreführend ist und meiner Meinung nach nicht so bezeichnet werden darf) aber hier ist die abbrecherquote bei über 70%. und hier bricht der größte teil eben ab, weil es zu schwierig ist.
 
Wem es das Genick nicht in den Einführungsveranstaltungen bricht, der scheitert bei uns an der Uni meist an den Grundlagen der theoretischen Informatik. Ich habe festgestellt, dass viele es mit der Einstellung studieren wollen: ui, ich lern coden und hacken. Aber das auch viel an Theorie und Mathematik dahinter steckt, wird vielen erst zu spät bewusst.
 
@LoD14: Mathe?!? oO - Ich dachte ich schreib mich ein, starte LOIC und bin ur der h4X°R.. ok Scherz beiseite. Ich glaub auch, dass Mathe einer der Hauptgründe ist denn viele "glauben" ein paar Anweisungen zu Methoden und Klassen zusammen"basteln" ist schon Informatik. Und wenn dann Prädikatenlogik und Lambda-Kalkül kommen werden die Augen groß ^^
 
Ich persönlich gehöre auch zu den Studienabbrechern im Fach Informatik und habe den Anteil an Mathematik und vor allem Physik total unterschätzt. Schlussendlich war es vor allem Physik die mir das Genick gebrochen hat, war noch nie mein Fall. Schlussendlich bin ich aber froh drum, die Studieninhalte habe ich noch nie in meinem jetzigen Berufsleben als Selbstständiger gebraucht. In meinen Augen ist das Studium zwecklos.
 
@Stefan Hueg: Hast Du den Anteil an Mathe und Physik nicht eher "unterschätzt"?
 
@Stefan Hueg: Physik? Hast du "reine" Informatik studiert? Uni oder FH?
 
@PowerRanger: Reine Informatik an der FH Gießen-Friedberg (jetzt Technische Hochschule Mittelhessen).

@iPeople: Hast recht ;)
 
@Stefan Hueg: Okay.. Physik ist aber nicht standardmäßig in jedem Informatik-Studiengang drin. Gibt wohl große Unterschiede zwischen den FHs/Unis.
 
@Stefan Hueg: Für dich gibts dann die Wirtschaftsinformatik...
 
Ich denke mal so, man sollte die reinen Zahlen, besonders auch das mit den Frauen, vielleicht nicht so überbewerten, bzw. auf reine Informatik beziehen. Wenn ich mich, nur mal so als Beispiel bei Microsoft und Google so umsehe, würde ich mal so schätzen das 50%, oder mehr, nur indirekt etwas mit Informatik, bzw. einem Informatik-Studium zu tun haben.
 
und? Ich habe Wirtschaftsingenieuerwissenschaften studiert. 100-paar-und-dreizig angefangen, 63 abgeschlossen. Ich finde diese Quote jetzt nicht sonderlich überraschend. Viele Leute fangen eben mit einem 'ich weiss nicht, schaun mer mal' an zu studieren und haben keinerlei Vorstellungen. Wer solch hohe Quoten nicht will, muss die Einstiegshürden eben erhöhen. Aber das darf ja auch nicht sein - in Dtl. muss ja jeder Abitur machen dürfen können und im Grunde auch jeder, wie er/sie lustig ist, an der Uni rumgammeln. Von daher ... wen überrachen diese Zahlen?
 
@JoePhi: die Einstellung habe ich auch. Egal was man studiert: überall muss man durchfallen können. Es ist jedoch so (selbst schon vieles gehört, habe ja auch studiert), dass bei Designern fast niemand durchfällt (und der Notendurchschnitt so um die 1,5 ist), dafür ist es auch ein teurer Studiengang. Genauso wie die Paid Studiengänge, wo auch kaum jemand auf der Strecke bleibt.
 
@zivilist: Da stellt sich aber auch die Frage ob das an super Studenten liegt oder an einem großzügigen Benotungssystem.
Man schaue sich doch nur mal beim Abitur an wo der Notendurchschnitt dort vor 10 Jahren lag und wo er heute liegt. Glaubst du wirklich das die Leute heute so viel schlauer sind wie damals? :D
 
@Fonce: hm, das kann natürlich an der Großzügigkeit liegen, aber zum Punkt der abiturnoten. ich erinnere mich noch, wie ich letztes Jahr irgendwo gelesen habe, dass die Noten vor, ich weiß nicht mehr genau wie viele Jahren, aber so in etwa 10 - 15 oder 20 Jahren gar nicht signifikant besser geworden sind. das alles also nur ein Vorurteil ist, das generell gemacht wird, dass früher immer alles so viel schwieriger war usw.
 
Überraschung. NRW als Bevölkerungsreichstes Bundesland hat den doppelten Abiturjahrgang - wie unerwartet da dieser Rekord doch ist -.-
 
Bei mir in München (HM) sind am Ende von ca. 200 noch 50-70 übrig geblieben, also 3/4 brechen ab. Die einen "werden gegangen", weil sie Mathe nicht packen (meist männlich) oder den grundlegenden Ansatz des programmierens nicht verstehen (meistens weiblich). Die anderen haben sich etwas anderes unter dem Studium vorgestellt und mit der geringen Demotivation packen diese die große Anzahl an Praktika nicht, die Voraussetzung für die Prüfungsteilnahme sind. Dabei sind vor allem die Fächer aus den ersten Semestern entscheidend. Die Mädls die ich scheitern hab sehen wollten einfach gut Geld verdienen ("Papa hat gesagt, mit Informatik verdient man mehr als mit einem Foto-Design Studium") oder ihnen war einfach nicht bewusst, was hinter "Informatik" steckt. Insofern finde ich die Abbrecherquote auch nicht schlimm. Lieber hat man etwas ausprobiert und weiß im Nachhinein, dass es das falsche war, als dass man sich sein Leben lang ärgert, dass man etwas nicht getan hat.
 
In meinem Studium ist der Männeranteil unter 10 %. Das stört absolut niemanden. Wer setzt sich eigentlich für mehr Frauen im Straßenbau ein?
 
Viele schreiben sich doch nur ein, weil sie das FachAbi mit Ach und Krach geschafft haben und dann fälschlicherweise denken, sie haben das Zeug zum Studieren. Ergo schreiben sie sich für Informatik ein, weil man da "locker seine 2200 netto bekommt und das NC-frei ist". Ist bei mir in E-Technik auch so, 70 % Durchfallquote in Mathe und ET. Das ist doch unfassbar.
 
@LiquidSnake66: 70% Durchfallquote in Mathe liegt aber eher daran das Mathe an der Hochschule was völlig anderes ist wie Schulmathe. Und gute Noten im Abi/Fachabi garantieren auch kein erfolgreichen Studium. Mein Notenschnitt war im Studium besser wie im Fachabi...
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