1,2 Mio. $ für Fotos: Auch Getty muss mal zahlen

Eigentlich ist die Foto-Agentur Getty Images meist in der Position, Geld für unrechtmäßig genutzte Bilder einzutreiben. Jetzt muss das Unternehmen zusammen mit der Nachrichtenagentur AFP selbst einmal zahlen. mehr... Kamera, Foto, Fotografie, Selfie Bildquelle: Gisela Giardino (CC BY-SA 2.0) Kamera, Foto, Fotografie, Selfie Kamera, Foto, Fotografie, Selfie Gisela Giardino (CC BY-SA 2.0)

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Glückwunsch an den Fotoreporter!
 
Mit einem Bild (?!) zum Millionär! Toll! Und zu Recht. Finde es immer genial, wenn Firmen und Menschen mit ihrer eigenen Doppelmoral konfrontiert werden.
 
@Vienesko: Um deine Fragezeichen zu beantworten: Die Höchstsumme waren 150.000 Dollar pro Bild bei 8 Bildern. Trotzdem eine staatliche Summe pro Bild :)
 
@Vienesko: da steht überall Plural=aufnahmen/bilder. man muss auch mal lesen!
 
@palim: Boar...lass das Klugscheissern....da wird einem ja ganz schlecht...
 
Also irgendwie... Ich mein, was soll man denn davon halten, wenn der Journalist die Bilder einfach so über Twitter in die Welt pustet? Wer soll da denn eine vorrangige Gewinnabsicht vermuten? Damit will ich jetzt nicht die (gewinnbringende) Weiterverteilung als solches gutheißen, aber irgendwie hat da doch der Journalist selbst den größten Anteil zu der Problematik beigetragen...
 
@Vollbluthonk: Es ist ein Unterschied ob ich mir die Bilder auf seinem Twitter-Account zu Informationszwecken anschaue und vlt sogar an meine Freunde verlinke - oder ob ich sie rauskopiere und für VIEL Geld an andere Firmen verkaufe.
 
@Vollbluthonk: Wenn du also Bilder auf Twitter postest und jmena dFremdes bzw. eine Firma verdient damit GFeld ohne dass du etwas davon hättest würdest du es einfach so zulassen ? Respekt ich würde das nicht tun...
 
@M. Rhein: Nein, würde ich nicht... Ich würde aber auch keine Bilder, mit denen ich Geld verdienen will, auf Twitter posten, eben weil die Verbreitung in keiner Weise zu kontrollieren ist.
 
@Vollbluthonk: Das eigentlich Schlimme, was dein Beitrag und der Gedanke dahinter zeigt, ist, dass mittlerweile eine vollständige Umkehr von grundlegenden Sozialformen stattgefunden hat und diese auch noch als normal empfunden wird. Früher (TM) hat man, unabhängig worum es ging, einfach mal gefragt, ob man etwas (be-)nutzen darf. Egal, ob es die Schaufel vom Nachbarn oder was auch immer war. Nein hieß nein und bei einem "Ja" konnte man loslegen. Heute ist jeder "falsch drauf", "dumm" oder was auch immer, der seine Schaufel nicht im Keller versteckt, sondern weiterhin angelehnt am Gartenschuppen stehen lässt. Ich käme, unabhängig davon, dass ich Jurist bin, auch so nicht auf die Idee, einen Text, ein Bild, eine Grafik oder was auch immer, den/das/die ich im Netz irgendwo finde einfach ohne Rückfrage selbst zu nutzen. Vor allem käme ich aber nicht auf die grandios dämliche Idee jemandem auch noch einen Vorwurf aus meiner - hier mal angenommenen - Nutzung zu machen... Ich finde es z.B. schön, dass viele Photographen ihre Bilder im Netz zur Ansicht bzw. zur privaten Nutzung, z.B. als Desktop-Hintergrund, zur Verfügung stellen, aber ich halte es für eine Frechheit, wenn dann jemand auch dort durch diese Veröffentlichung versucht eine moralische oder rechtliche Grundlage herbeizureden, wenn er dieses Werk dann in der Öffentlichkeit oder gar kommerziell nutzt. Aber ich bin wohl auch einfach nur zu alt...
 
@LostSoul: Stell die Schaufel mal an die Wand des gemeinsamen Schuppen des Schrebergartens... Twitter ist ein Medium, dessen primärer Zweck das Teilen von Inhalten ist, seien es nun Kommentare, Texte, oder eben Bilder. Man macht die Inhalte also ganz bewusst öffentlich, das liegt in der Natur des Dienstes. und wird genaugenommen von den Nutzern sogar gewünscht (Follower). Ich denke da sind wir uns einig... Aber warum Du mir jetzt quasi unterstellst, ich würde damit die gewerbliche Nutzung der Inhalte legitimiern wollen, das will sich mir nicht so recht erschließen.
 
@Vollbluthonk: Teilen bedeutet eben nicht Freigabe zur beliebigen weiteren Verwendung. Dass so viel grundlegende Höflichkeit und Respekt vor den Werken Dritter nicht mehr vorhanden ist, finde ich ehrlich gesagt beschämend. Zumal sich durch ein solch letztlich einfach nur egoistisches Verhalten letztlich selbst geschadet wird. Die Folge ist nämlich, dass insbesondere qualitativ hochwertige Anbieter von Inahlten tendenziell seltenter bis gar nicht mehr ihre Werke zum Konsum zur Verfügung stellen, wenn sie dadurch Gefahr laufen, dass sicht Dritte - egal in welcher Form - bereichern. Letztlich ist das was du da als angemessen ansiehst, einfach nur eine Pervertierung des ursprünglichen Charakters der Sache.
 
@LostSoul: Ich sehe da gar nichts als angemessen an, oder was ist an "Damit will ich jetzt nicht die (gewinnbringende) Weiterverteilung als solches gutheißen" missverständlich? Mir ist völlig klar, dass Teilen nicht notwendigerweise die Weiterverwertung beinhaltet. Mir geht es schlicht darum, dass man sich nicht wundern sollte, wenn öffentlich präsentierte Inhalte dann auch öffentlich verwendet werden, das liegt ebenfalls im Charakters der Sache.
 
@Vollbluthonk: Endweder du kapierst es nicht oder du willst es nicht kapieren ;)
Er wollte kein Geld damit verdienen, er wollte die Dramtik eben gleich in Bildern fest halten und war eben einer der ersten... Er hat Sie via Twitter gesendet um der Welt den schrecken mitzuteilen und eine Profitgeile Firma verkauft eben dessen Fotografen bilder ujnd macht damit halt mal richtig Geld.
Logisch will er ein stück vom Kuchen.... nur weil er vorher kein Geld damit verdienen konnte/wollte heißt das nicht dass im auch nichts zusteht....
 
Ich glaube, da verstehen einige Leute nicht, dass mit "teilen" auf sozialen Netzwerken die Information gemeint ist.

Wenn die Information auf einem Bild ist, muss ich das Bild ZEIGEN, um die Information zu teilen... eventuell heiße ich es auch noch gut, dass andere die Information teilen und dazu ja dann auch das Bild zeigen müssen.

Aber sich das Bild als Kreation zu eigen zu machen, ist etwas völlig anderes! Und genau das schützt auch das Urheberrecht.

Oder würdest Du das Recht an einem Bild wie dem Portrait der Mona Lisa auch für verwirkt erklären, weil es ja mit dem Publikum im Museum geteilt, also gezeigt wurde?!?! Sicherlich nicht!
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen