WD Black²: SSD/Festplatten-Kombi ohne Finessen

Der Speicher-Hersteller Western Digital hat ein Medium vorgestellt, in dem Festplatte und SSD in einem Gehäuse vereint werden. Diese arbeitet allerdings etwas anders als die üblichen Hybrid-Laufwerke. mehr... Festplatte, Western Digital, HGST Bildquelle: HGST Festplatte, Western Digital, HGST Festplatte, Western Digital, HGST HGST

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Endlich mal was simples, sinnvolles, was jeder gut gebrauchen kann :)
 
@Freddydouh: bis auf den Spezialtreiber, es wäre auch ohne gegangen.
 
@fraaay: und wie? Es wurde nämlich schon länger nach einer nativen Lösung gesucht; aber den bietet bisher kein Standard. Jetzt bin ich gespannt, wie Du das erläuterst.
 
@TurboV6: indem man einen SATA-Port-Multiplier intern integriert hätte.
 
@fraaay: wo wir beim Problem wären, dass es in Notebooks noch lange kein Standard ist, dass die Sata-Controller dies unterstützten, auch wenn die Sata-Spezifikation dies enthält. Da die Platte aber den Notebook-Sektor fokussiert haben wir hier wohl einen klassischen Target-Issue.
 
@TurboV6: Man hätte die HDD + SSD als ein großes Volume darstellen können bei dem eben die ersten 120GB der SSD und die restlichen GB der HDD entsprechen würden. Der einzige Nachteil dieser Variante ist, dass man beim selber Partitionieren aufpassen muss die Partitionen exakt zu erstellen. Aber dafür hätte WD ja ein eigenes Programm liefern können.
IMHO wär das eine bessere Lösung gewesen, denn damit könnte man die WD Black auch unter anderen Systemen nützen (WD bietet ja nur einen Windows Treiber an).
 
@bcc2k: dann brauchst Du aber einen Controller, der beide "Sprachen" unterstützt. Gibt es das? Lohnt sich die Entwicklung? Können die Daten dann noch effizient getrennt werden?
Die Umsetzung hier soll ja möglichst viele Kunden möglichst einfach treffen; es ist einfach so, dass viele Notebooks eben nur einen Slot haben (aktuell). Da die Entwicklung in Notebooks aber ohnehin Richtung eSata + optionale HDD geht, ist das hier also nur eine Überbrückung.
 
@TurboV6: Das muss nicht sein. Ich kenn mich leider nicht so gut jetzt mit Sata Controllern aus, aber es geht hier ja nur um das Mapping der Speicherbereiche auf den konkreten Controller. Momentan hat WD ja auch eine Eigenentwicklung erstellt, die es ermöglicht über einen einzigen Sata Port zwei verschiedene Controller anzusprechen. Ich sehe da jetzt mal keinen massiven Unterschied darin mit der von mir vorgeschlagenen Variante. Aber ich muss auch zugeben, dass ich nicht so viel Erfahrung mit Low-Level Treiberentwicklung habe.
Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass die Variante von WD benutzerfreundlicher ist. Eigentlich eher Gegenteilig. Was macht es für einen Unterschied ob ein User einen Treiber installiert oder ein separates Programm von WD?
Der Unterschied ist eigentlich nur der, ob WD das ganze offen legt (wie das von mir genannte Konzept es vorschlagen würde), oder per BlackBox mit 'nem proprietären Treiber löst. Sie haben sich eben für letzteres entschieden.
Bezüglich Richtung eSata: Ich glaube das kann man nicht pauschal so sagen. Derzeit sieht es eher aus, als ob USB3.0 eSata ein frühzeitiges Ende bereitet hätte. Aber ich denke auch, dass Festplatten in Notebooks auch auf dem absteigenden Ast sind, da SSDs immer günstiger werden und auch deren Datendichte steigt.
 
@bcc2k: ein Treiber sitzt zwischen OS und der HW-API. Der ist auf alle Fälle ein muss (egal ob standardmäßig vorhanden oder per Nachinstallation). Ein extra Programm wird nicht taugen, da ja die nativen OS Funktionen davon nicht berührt sind. Der Treiber muss für die korrekte Verteilung sorgen; dieser gaukelt einfach MS vor, dass es zwei Platten wären. Quasi ein virtueller SATA Multiplier. Meistens in ein eigenes Übertragunsprotokoll gepackt, das der HDD Controller wiederum versteht und kein anderer.
 
@TurboV6: Danke für die Erklärung was ein Treiber ist :)
Jedenfalls spricht da eigentlich nichts dagegen, dass WD das Mapping über den Controller und die Clusters gemacht hätte und nicht per proprietären Treiber schon über Windows. Dann hätte Windows / Linux / OSX einfach den Sata Treiber nehmen können und alles wär gut.
Das extra Programm wär ja nur als Partitionshilfe für Dummys gedacht gewesen. Nicht unbedingt nötig, aber halt hilfreich :)
 
@TurboV6: Das find ich jetzt super. Laut Test von Golem funktioniert die Festplatte genau so, wie ich es hier in den Kommentaren vorgeschlagen habe. Sie besitzt keinen separaten properitären Treiber, sondern mapped das ganze aufgrund der Partitionsposition. Daher sollte die Platte theoretisch auch unter Linux / OSX laufen (auch wenn WD das nicht empfiehlt)
http://www.golem.de/news/wd-black-im-test-teures-upgrade-fuer-fixe-noteboos-mit-viel-speicher-1311-102960.html
 
@Freddydouh: Könnte ich mir jetzt wirklich für mein Notebook vorstellen. Da ich 99% der Zeit nur die SSD benötige wäre das kein Problem vonwegen zusätzlichem Energieverbrauch - und trotzdem habe ich immer mehr als genug Daten dabei.
 
Finde ich grade für Laptops, in denen üblicherweise nur eine Festplatte Platz hat, durchaus interessant
 
@Draco2007: Und genau für diesen Einsatz ist das m. E. auch gedacht, für nichts anderes.
 
Klingt zwar erstmal gut, aber wenn die Datenplatte nur über einen Spezialtreiber verfügbar ist, ist das doch ziemlicher Müll.
 
@dodnet: Wird wohl sonst nicht so leicht zu lösen sein, dass über einen einzigen SATA Anschluss 2 Festplatten in einem Gehäuse angesprochen werden können. Könnte man mit 2 Anschlüssen am Gehäuse lösen, was wiederrum voraussetzt, dass das Mainboard dies unterstützt (am Desktop kein Thema, am Laptop möglicherweise schon)
 
@Draco2007: prinzipiell unterstützt die SATA Spezifikation 15 Geräte an einem SATA Anschluss; das Problem sind aber a) die Controller und b), dass die Bandbreite durch die Anzahl der Geräte geteilt wird. Effizient ist das nicht unbedingt.
 
Keine Linux-, und Mac-Treiber, keine Multi-Boot- sowie Raid-Unterstützung. Darauf können viele zwar verzichten, sollte man jedoch auch noch erwähnen.
 
@doubledown: Nicht zu vergessen, dass das Teil an Nvidia- und ASMedia-Controllern gar nicht erst funktioniert. ;)
 
Wenn die Notebook-Hersteller mal langsam alle den mSATA-Steckplatz standardmäßig in ihre Geräte bauen würden wäre das alles kein großes Problem mehr (Ausnahme wären dann nur noch sehr kleine Geräte) Die Lösung die z.B. das Schenker P330 hat ist perfekt, 1x 2,5Zoll für ne normale HDD und 2x mSATA für SSD-Karte oder auch SSD- und UMTS-Karte. Hintergrund ist der, dass mittlerweile auch mehrere SSD-Hersteller vernünftige SSD's zu vernünftigen Preisen in dem Format anbieten.
 
@tapo: mSATA + normaler SATA sehe ich auch als beste Lösung für normale Laptops und subnotebooks. Umso unverständlicher für mich, dass manche Hersteller mittlerweile sogar den einbau normaler Festplatten erschweren. Hatte erst neulich ein Dell Inspiron 15" hier von nem Freund und dachte mir, ja HD defekt kann man doch schnell austauschen. Ende vom Lied war dann, dass ich nach Blick auf den Aufbau festgestellt habe, dass man das Teil komplett bis zum Mainboard zerlegen musste, Hauptplatine raus um dann die Festplatte zu lösen.... Kein kommentar.
 
@Ripdeluxe: Lenovo hat da auch so ein Teil, wenn ich mich recht erinnere (S4xx meine ich)
 
Man verkaufe das Teil zu einem ordentlichen Preis, und ich bin Kunde. Für 300€ noch lang nicht.
 
@tt13: hört sich viel an kauf das mal sperat so groß ist der unterschied da nicht.
 
@timeghost2012: SSD 100€ , HDD 90€ , und man braucht 2 Schächte . Ich find den unterschied nich gerade klein.
 
@timeghost2012: 1TB 2,5" 60€, SSD 128GB 75€, Unterschied = groß.
 
Finde ich ziemlich sinnlos, gerade bei dem Preis.
1. In neueren Notebooks ist eh oft ein mSATA Port drin.
2. Für so viel Geld bekommt man fast eine 750 GB 840 Evo, für ein paar Euro mehr eine mit 1 TB.
3. Auch bei ITX Lösungen bekommt man immer noch eine 2,5" Festplatte rein, wenn man wirklich will. Selbst bei solchen mickrigen Gehäusen wie nem M350.
4. Was will ich mit so viel Speicherplatz intern auf nem Notebook? Niemand braucht so viel die ganze Zeit. Wenn ich auf nem Notebook viel Speicherplatz brauche, nehme ich eine externe Festplatte, wenn ich sie brauche, die noch mehr Speicher bietet.
 
@Freudian: Und genau DANN schleppst du immer schön eine externe Platte mit dir rum...ich finds gut...128/256 GB finde ICH persönlich für einen Laptop einfach zu mickrig und ne 1TB HDD ist halt keine SSD...und genau deshalb ist die Hybrid-Lösung von WD einfach gut...
 
@Draco2007: Wenn ich sie brauche, ja. Was eigentlich nur ist, wenn ich länger unterwegs bin, wo ich dann eh ne Notebooktasche rumschleppen muss. Oder eben Zuhause. Aber dazu muss ich ja nichts sagen.

Wie gesagt, für so viel Geld bekommt man große SSDs, oder man baut sich eine 120 GB SSD in den mSATA Anschluss, und eine 1 TB Festplatte in den SATA Port, was dann weniger als halb so viel kostet wie diese Lösung.
 
@Freudian: jemand, der die mSATA+SATA-Lösung verwenden kann, gehört ja auch nicht zu der Zielgruppe dieser Festplatte, die ist nun mal für jemanden, der eben nur eine Platte einbauen kann. Alle anderen brauchen derartige Basteleien/Notlösungen nicht und hätten nur Nachteile von der Verwendung dieser.
 
@Link: Und was ist das für eine Zielgruppe? Die nicht genug Geld für ein neues Notebook hat aber 300 Euro für so einen Blödsinn?
Ich bitte dich...
 
@Freudian: bietet denn JEDES neue Notebook die Möglichkeit die oben genannte Kombination anzuschließen? Außerdem sind 300€ immer noch viel weniger als ein neues Notebook kostet. Die meisten brauchen auch nicht mehr Leistung, sondern nur bessere Zugriffszeiten, da hilft ein neues Notebook mit HDD nicht weiter und eines gleich mit mSATA-SSD + HDD dürfte einiges mehr als 300€ kosten. Also ja, ich sehe da schon eine Zielgruppe.
 
@Link:
Ich rede vom Preisverhältnis. 300 Euro steht in keinem Verhältnis dazu. Da verkauft ein intelligenter Mensch lieber sein altes Notebook, bekommt davon noch ordentlich Geld und sucht sich ein ordentliches aus mit mSATA. Wer sich heutzutage noch einen Rechner ohne SSD kauft, hat so oder so den Schuss noch nicht gehört.
 
Bei amazon uk bereits im Pre-Order http://www.amazon.co.uk/Western-Digital-120GB-Internal-Drive/dp/B00GSJ9X4Q/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1385382884&sr=8-1&keywords=WD1001X06XDTL
 
Für alte Geräte sicher sinnvoll, aber also "Zukunftsgerät" wirkt es doch zu sehr nach einer Bastellösung. Die Hersteller sollten mMn eher den "Apple-Weg" gehen und einen Standard setzen um Flash auf kleinen Boards per PCIe anzubinden! Das ist deutlich schneller und man hat ggf. auch noch den Platz für eine zusätzliche klassische Platte. Dann brauchen PCs nur noch so etwas wie Fusion-Drive. In manchen Bereichen ist Apple technisch voraus, auch wenn sie eigentlich "nur" PC Hardware verbauen.
 
Es ist unglaublich wie am Markt vorbei entwickelt wird. Ein momentaner Laptop hat eigentlich immer zwei Schwachstellen. Keine SSD und ein beschissenes Display. Gute Displays werden erst ab 1300 verbaut, nachdem lächerliche 16GB Ram, I7, Monstergrafikkarten verbaut wurden die keine Sau braucht aber den Preis schonmal nach oben getrieben haben und ne SSD nachträglich einbauen, kostet 30 Euro für nen Einbaurahmen (CD-Laufwerk braucht eh keine sau mehr, hier kommt die normale HDD rein) und ca 100Euro für ne SSD die mehr als ausreichend ist für Systempartition und Programme. Diese Platte hier ist endlich eine gute Idee, aber wieso zum Henker sie 300 Euro kosten soll ist mir komplett schleierhaft.....
 
@bowflow: Ich find das überhaupt nicht am Markt vorbei.
Hatte hier schon öfter Notebooks, die eben nur einen Festplattenslot haben. Dann kann man sich nur entweder für einen schnelle SSD entscheiden, die ganz besonders bei Notebooks toll ist, oder für viel Speicherplatz. Ne SSD mit viel Speicherplatz ist zu teuer.

So hat man beides.
Wenn das ding nun 200 € kosten würde, wär das der Renner. Vermutlich ist es am Anfang etwas teurer, aber ich denke es gibt trotzdem nen markt dafür.
Es ist manchmal unglaublich, wie man einen alten Laptop gefühlt beschleunigen kann, mit dem Einbau einer SSD. Auch für sehr kleine Laptops ideal, die kein CD Laufwerk haben, das man ausbauen kann und trotzdem nur eine Platte.
Sowas braucht man als nächstes noch im richtigen Format für Ultrabooks und dann sind die auch wirklich Ultra^^
 
@pcfan: Nee das kam wohl von mir etwas falsch rüber. Die Platte hier ist genau das richtige. Am Markt vorbei vieles andere bisher. Die Platte ist ne super Idee, nur leider scheitert es hier absolut am Preis.... Aber ok, mal sehen vielleicht hast Du recht und der Preis purzelt auch recht schnell....
 
Auf heise steht dass dies wirklich schlecht ist. Man hat der Verschleiß von der SSD und die Ausfallquoten der Magnetplatte.
 
Die Platte findet man schon bei amazon deutschland - unter der Bezeichnung: WD1001X06XDTL --- Dual Drive -- 1TB HDD + 120GB SSD -- kostet nur 499€ --- damit leider verhältnismässig teuer. Die SAMSUNG SSD 840 mit 1TB ist schon für 490€ zu bekommen - also ist die WD ziemlicher Unfug. Selbst wenn die WD wie oben beschrieben rund 300€ kosten würde - die reine SSD ist die bessere Lösung - schneller und benötigt weniger Energie. Ausserdem ist die SSD natürlich völlig geräuschlos.
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