Gericht kassiert Nutzungsbestimmungen bei Google

25 Klauseln in den Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen des Suchmaschinenkonzerns Google wurden heute vom Landgericht Berlin kassiert. Geklagt hatte in dem Fall der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV). mehr... Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Google Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine Google

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Immer wieder gut, wenn schwammig formulierte Nutzungsbedingungen vom Gericht einkassiert werden. Schade nur, dass gegen schwammig formulierte Gesetzestexte nicht auch so konsequent vorgegangen wird.
 
@Trashy: das gleiche ging mir auch durch den Kopf als ich die News gelesen habe.
 
@Trashy: ...sind nicht auch viele Gesetze allgemein=schwammig formuliert?
 
Als es ein US Unternehmen mit kaum belangbarer Präsenz in Deutschland interessiert...
 
"Anwendungen sogar durch direkten Zugriff auf das Gerät zu entfernen" sollte generell verboten sein. Nur der User darf darüber entscheiden, was auf seinem Gerät installiert oder gelöscht wird, alles, was dies ohne zu fragen versucht, ist Malware. Gleiches gilt auch für den Fall, als Amazon Bücher gelöscht hat.
 
@Link: Wenn Google ein paar Anwendungen runter haut, wuerde ich mich gar nicht mal beschweren. Das Uebel sind eher neue Anwendungen, die ungefragt installiert werde, und sich nicht mehr entfernen lassen.
 
@JanKrohn: na wenns für dich OK ist, dass der Hersteller des Betriebssystems auf deinen Systemen ganz nach Lust und Laune Dateien oder Anwendungen löscht... naja, ist deine Sache. Ich hätte dafür aber nun mal kein Verständnis, wie die meisten anderen wohl auch.
 
@Link: Wenn's fuer Dich besser ist, dass jeden zweiten Monat eine nicht-loeschbare App hinzukommt, so dass das Handy nach 24 Monaten zugemuellt ist, bitte sehr. (In dem Fall braucht sich ja nichts zu aendern, den solche Zustaende haben wir ja bereits). Wenn so'n Quatsch wie Google Local oder Voice Search weg kommt, bin ich der letzte der sich beschwert. (Es verschwinden ja im wesentlichen die Dienste, ohne die die lokalen Apps sowieso nicht nuetzlicher als eine Bananenschale ohne Inhalt waeren.)
 
@JanKrohn: Apps, die der User nicht haben will, sollte er auch selbst entfernen können, das hat nichts damit zu tun, dass der OS-Hersteller ohne Erlaubnis des Nutzers ganz nach Lust und Laune irgendwelche Dateien löschen dürfen soll. Und wenn eine App durch die Einstellung des Dienstes nutzlos geworden ist, ist es doch wohl auch nicht zu viel verlangt, dass der User darüber informiert wird und ihm gleich VORGESCHLAGEN wird, die entsprechende App zu deinstallieren.
 
Es wurde hier auf Winfuture so oft über Gerichtsurteile gemeckert und kritisiert. Wie ich finde endlich mal ein gutes und richtiges Urteil. Mehr davon!
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