Defekte PS4s: Sabotage chinesischer Studenten?

Mitte Oktober wurden Vorwürfe gegen das chinesisch-taiwanesische Unternehmen Foxconn bekannt, wonach der Auftragshersteller Studenten mehr oder weniger gezwungen haben soll, PlayStation-4-Geräte zu fertigen und das womöglich mit Folgen. mehr... PS4, Sony PlayStation 4, Controller, PS4 Controller Bildquelle: Sony PS4, Sony PlayStation 4, DualShock 4 PS4, Sony PlayStation 4, DualShock 4 Sony

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zwar ärgerlich für den Kunden, ist aber richtig so.
 
@shriker: Genau. Wenn meine Arbeitsbedingungen nicht passen, sabortiere ich diese.. genau. Coole Einstellungen
 
@-adrian-: was bleibt denen den noch anderes übrig? Und mit einer Playstation erweckt man halt Aufmerksamkeit. Mit einem allerwelts Laptop eher nicht.
 
@shriker: ...deswegen sind Allerweltslaptops von Vorteil...will keiner klauen.
 
@-adrian-: Du vergleichst die Arbeitsbedingungen hier mit denen in China? Ich kann Dir sagen, dass Du wahrscheinlich schon nach ein bis zwei Monaten Fließbandarbeit dort anfangen würdest, lustig ein paar Fehlerchen iin die Geräte einzubauen. Und Du würdest Dich gut dabei fühlen :)
 
@doubledown: Ich hab gar keine Arbeitsbedingungen verglichen. ich habe mich nur gefragt wie man sabotage gut heissen kann
 
@-adrian-: zu Re3: Nennt man auch landläufig Widerstand! Diese Art von Beschäftigungszwang könnte man auch als Befristete Sklaverei bezeichnen, Unentgeltlich, bei 60-80 Wochenstunden, in Stickiger Atmosphäre unter miesen Arbeitsbedingungen Schuften, nur um sein Studium Abschließen zu dürfen! Die Uni gehört faktisch Foxconn!!! Diesen Wiedertand gegen "Sachwerte" zu verunglimpfen ist ?
 
@-adrian-: Aber in diesem Fall kannst du nicht sagen, dass sich die Menschen die Arbeit ausgesucht haben.

Sie wurden von der Uni wie Sklaven hingeschickt um kostenlos Playstation 4 Konsolen zu bauen, ansonsten werden ihnen wichtige Scheine nicht anerkannt.

Und sowas ist mehr als modernes Sklaventum
 
@shriker: ich finde es etwas schade, dass der Kunde zuerst im Fokus steht. Wenn die Leute zur Arbeit gezwungen werden, dann sollte man sich als Konsument wohl zuerst darüber aufregen und nicht darüber, dass das Objekt des Konsumwunsches nicht funktioniert und (kostenlos) ausgetauscht werden muss.
 
@elbosso: Pardon aber hier sind einige falsch oder nur unzureichend informiert. Diese Schulen bekommen Zuwendungen von Foxconn. Die Schule kann dadurch den Unterricht gestalten, wovon wiederum die Studenten profitieren. Natürlich... wenn man es mit europäischen Maßstäben misst, ist es trotzdem Ausbeutung. Aber wenn man es im chinesischen Kontext betrachtet, ist es zwar immer noch "Ausbeutung" aber die Studenten haben a) praktische Erfahrung (etwas das sie sich in den Lebenslauf schreiben können) und b) Unterrichtsmaterial (Computer etc.). Sicher es ist alles andere als toll und ich wünschte mir auch das es dort bessere Bedingungen geben würde, aber gleichzeitig sollten wir nicht vergessen, daß die Lebensbedingungen (auch in der Anzahl der Menschen die davon profitieren) in China ständig steigt. (schaut euch mal die chinesische Geschichte der letzten 100 Jahre an. Die Lebensbedingungen wachsen dermaßen schnell, da wäre jedes Schwellenland happy drüber. China macht gerade eine Entwicklung durch, wie sie auch Amerika gemacht hat - aber auf Droge! Wenn die Weichen richtig gestellt werden, geht es dem Land noch in diesem Jahrhundert besser als dem Rest der Welt.
 
@shriker: jo, eigentlich müsste man alle Hersteller abstrafen, die bei sowas wie foxconn fertigen lassen. gibt aber wahrscheinlich viele unternehmen dort wie foxconn.
 
@luckyiam: Was glaubt ihr eigentlich wofuer das Made in China auf den Produkten steht? Qualitaet und schoenes Leben im Werk?
 
@-adrian-: Klar steht "Made in China" nicht für blumige Arbeitsbedingungen. Aber es besteht ein Unterschied zwischen Niedriglohn und unbezahlten Zwangspraktika. Daher finde ich die Sabotage absolut richtig und gut. Foxcon ist auch selber blöd, anstatt einfach den ganzen Foxcon Kunden (Sony, Apple und gefühlte 90% der anderen) zu sagen: Ok wir verlangen jetzt 5% mehr für die Fertigung dafür haben die Mitarbeiter anständig Lohn und ihr und wir haben keine negative Publicity --> Was macht Foxcon die bauen Anti-Selbstmordnetze und nun bestimmt Kameraüberwachung bei der Produktion...tztztz
 
@movieking: ist doch ne nette Geste mit den Netzen ;)
 
@shriker: Sollen sie sich doch einen anderen Job suchen wenn es ihnen nicht passt, wird ja keiner gezwungen dort zu arbeiten.
 
@desire: Doch werden sie.
 
@Knerd: Von wem?
 
@desire: Wow, du scheinst ja direkt zu den Kommentaren gesprungen zu sein. Siehe erster Absatz: "Mitte Oktober wurden Vorwürfe gegen das chinesisch-taiwanesische Unternehmen Foxconn bekannt, wonach der Auftragshersteller Studenten mehr oder weniger gezwungen haben soll, PlayStation-4-Geräte zu fertigen und das womöglich mit Folgen."
 
@crishnak: Stimmt, das ist meist auch viel unterhaltsamer :D. Achja und wie werden die gezwungen? Tragen die Fußfesseln und werden ausgepeitscht?
 
@desire: doch diese werden gezwungen, denn ohne Zwangsarbeit bei Foxconn gibts keine Uni Abschluss! Mach dich mal schlau bevor du weiter dein Unwissen verbreitest! Dich zwingt auch niemand Sauerstoff zu Atmen und trotzdem machst du es!
 
@SimpleAndEasy: Und wer wird gezwungen einen Uni-Abschluss zu machen? In Deutschland bist du doch auch gezwungen ein Praktikum zu machen um deinen Abschluss zu bekommen und auch hier sind viele unbezahlt.
 
@desire: Dann zeige mit mal den deutschen Studenten der für sein Praktika 60 Stunden in der Woche am Fließband steht und arbeiten unter Gesundheitsschädigenden Bedingungen verrichten muss die auf 1 € Jobber Hartz4 Niveau liegen welcher jeder Hauptschulabbrecher hin bekommt und sich im Anschluss nicht beschwert als billige Arbeitskraft ausgenutzt zu werden! Ebenso hat man als Student die Wahl wo man sein Praktika verrichtet und wird nicht gezwugen bei Amazon am Band zu stehen (Und das ist noch die rosa rote Blümchenarbeitsbedinungswelt im Vergleich mit China)! Jeder Student der das mit sich machen lässt sollte niemals eine Führungsposition begleiten, da fehlen die Eier in der Hose welche man haben sollte um später im Berufsleben mal Verantwortung für seine Mitarbeiter zu übernehmen!
 
@SimpleAndEasy: 60 Stunden sind in China vollkommen normal, bei uns sind es eben 40 und diese arbeiten die Studenten hier auch. Ob die Arbeitsbedingungen gesundheitsschädlich sind weiß ich nicht, aber auch bei uns wird nicht jede Vorschrift eingehalten. Welcher Praktikant wird denn nicht als billige Arbeitskraft ausgenutzt? Was soll man denn machen? Entweder man findet sich mit den schlechten Arbeitsbedingungen ab oder man hat kein Praktikum, da nützen dir deine Eier in der Hose auch nichts.
 
@desire: Also ist es vollkommen in Ordnung wenn der Informatik Student sein Praktika am Fließband vollbringt und im späteren Beruf keine Ahnung von der Arbeitswelt hat? Damit könnte man das Praktika direkt ausfallen lassen da es nichts zum Bildungsziel beiträgt! Also ich kenne mehr als genug Studenten die Ihre Praktikumsstelle gewechselt haben da diese den ganzen Tag damit Beschäftigt waren Verpackungsmaterialen zu sortieren! Auch werden alle die ich kenne bezahl ca. 1000 € Brutto im Monat was ein guter Nebenverdienst für diese darstellt. Klar soll man dort arbeiten aber eben einer Tätigkeit nachgehen welcher auch der Qualifikation entspricht! Meine Steuergelder sollen ebenfalls nicht für teuer ausgebildete Fließbandarbeiter drauf gehen! Und hör jetzt endlich mal auf DE mit China zu vergleichen und entkomme aus deinem realitätsfernen Weltanschauung!
 
@SimpleAndEasy: Nein sowas ist nicht in Ordnung. Dann kommst du wohl aus Baden-Württemberg, Bayern oder einer anderen wirtschaftlich starken Region, aber gerade im Osten sind 1000€ für ein Praktikum total selten. Ich kenne von ca. 30 Studenten(FH und Uni), die mir auf Anhieb einfallen, nur 3 die mehr als 800€ erhalten haben. Klar können die aber auch gelogen haben, sowas erfährt man ja nur wenn man sich austauscht ;)
 
@shriker: Ich finde diese Doppelmoral die hier im gesamten Kommentar-Block statt findet erschreckend. Hier regen sich so viele auf, dass dort schlechte Arbeitsbedingungen herrschen, weil z.B. Studenten von der Uni gezwungen werden, ihr Praktikum am Fließband für die Herstellung einer PS4 zu arbeiten, damit diese ihr Studium fort führen können. Aber im Endeffekt werden viele dieser Personen, die Ihre Wut über diese Situation aus lassen, diese PS4 in ihrem gemütlichen Wohnheim vor sich stehen haben. Wenn euch, die diese Doppelmoral mit sich tragen, diese Situation dort nicht gefällt, dann solltet ihr diese nicht mit euren Investition auch noch unterstützen. Leute die diese Produkte kaufen, unterstützen damit einfach nur dieses Vorgehen und wenn ihr sowas unterstützt, dann regt euch bitte nicht über die Situation auf, denn sowas kann man einfach nicht mehr ernst nehmen und ist dann eher nur künstliche Fassade, die ihr dort auf stellt. Macht etwas dagegen oder kommt mit eurem Gewissen klar, dass ihr eign. nicht viel besser seid. Es tut mir leid, aber anders kann man das Verhalten vieler Personen hier einfach nicht mehr formulieren...
 
@WilliamWVW: Ich habe keine Playstation 4, werde mir keine kaufen, und ich meide viele Hersteller.
 
@shriker: Das ist auch gut so :). Habe auch nicht dich oder evtl. andere hier angesprochen, sondern die, die auch wirklich mit dieser Doppelmoral rum laufen.
 
@shriker: ...Sony beleidigt auch noch den Kunden, wenn es angibt, daß der Kunde will, daß Sony und dessen Fremdfirmen (um die Verantwortung zu 'verwässern' (gibt zwei Methoden, die zum selben Ergebnis führen: 1. Jeder deckt jeden 2. Jeder beschuldigt den anderen - zum Schluß wird keiner juristisch verfolgt (weil die Staatsanwaltschaften selber zwielichtig sind)) Leute ausbeuten. Mir kommt schon das Übergeben, wenn ich nur das kaufe, was ich zum Überleben brauche - und nicht weiß, ob bei dessen Erstellung (bzw. Ernte) die Zwangslage anderer Personen ausgenutzt worden ist.
 
@shriker: Mal im ernst, ihr wollt bessere Arbeitsbedingungen? Dann müsst ihr aber bereit sein über 1000€ für eine PS4 zu bezahlen! Nur um es mal ganz grob anzusprechen.
 
@LdOrAdO: 1000€ ist ein bisschen übertrieben, aber für 600€ wäre ein angemessener Preis, bei denen die Arbeiter auch gut behandelt werden können.
 
@shriker: ich bin neugierig: wie kommst Du darauf, 600 € seien angemessen? Hast Du da belastbare Zahlen und alles bis zum chinesischen Arbeiter hin durchgerechnet? Vielleicht läge der Preis bei nach europäischem Maßstab guten Arbeitsbedingungen für alle an der Wertschöpfung beteiligten ja tatsächlich bei 1000 €? Und nein, ich weiss nicht wie hoch er wäre, aber ich bin gerade etwas verwundert wo Du die Information her hast, 600 € wären angemessen - oder ist das eher der Preis, den Du gerade noch so zu zahlen bereit wärest?
 
@FenFire: das ist nur grob mit den Preisen von Handys durchgedacht, wenn man jetzt davon ausgeht das die Hardware alleine ca so viel kostet wie die eines Tablets oder Smartphones.
 
@shriker: Hm, ich dachte dass Mobilgeräte auch nicht unbedingt unter für die Fabrikarbeiter rosigen Bedingungen hergestellt werden - ihr Preis wäre, falls dem so wäre, dann für gute Arbeitsbedingungen aller Beteiligten immer noch zu niedrig (es sei denn man zöge ggf. von der Gewinnmarge ab, aber ob das ausreichte?).
 
@FenFire: Na ich hab das so durchgedacht: Sony will beim Verkauf auf 0 raus, also kein Gewinn, also verlangt Foxcann ca 380€ pro Konsole, wenn man jetzt davon ausgeht, das die pro Konsole ca 80€ haben wollen und damit ca 40€ Gewinn machen, sollten 200€ mehr dafür sorgen, das die Arbeiter bessere Bedingungen haben und mindestens das doppelte verdienen.
 
@LdOrAdO: 400 € ist ein harter Kampfpreis gerne zahle ich 100 - 200 € mehr dafür sollte Foxconn seine Arbeiter auch korrekt bezahlen und angemessene Arbeitsbedingungen schaffen! Die PS3 hat auch 600€ gekostet und niemand hat gemeckert!
 
Das würde auch die ganzen kaputten PS4 in den MMs erklären.
 
@hhgs: MM?
 
@heidenf: Mediamarkt
 
@heidenf: Media Markt?! :)
 
@hhgs: gibt es MediaMarkt in den USA ?
 
@Takaneda: Die MMs hier in Deutschland, da kann man die PS4 jetzt schon ausprobieren. Allerdings ist sie bei vielen Märkten kaputt.
 
@hhgs: Hatte mich gewundert, da die PS4 erst in zwei Wochen in Europa rauskommt. Das man das Teil dort jetzt schon ausprobieren kann, war mir nicht bewußt.
 
@Takaneda: Nein. Dann meint er wahrscheinlich Malmart :) EDIT: Dann wird aus dem Ausprobiert wohl nichts ;)
 
@wertzuiop123: Wie beim Autokauf :D Gekauft wie gesehen ;)
 
@hhgs: nicht ganz, denn oin einer kaputten Kette wie dem MM muß man von Glück sprechen, wenn man da was Heiles mitgenommen hat.
 
Wow, klingt ja heftig. Die vielen meldungen sind wohl auch darauf zurück zu führen dass an einem tag über eine Million Konsolen verkauft wurden. Soweit ich weiss gab es bisher noch keinen vergleichbaren launch einer Konsole. Trotzdem sehr bedenklich und hoffentlich trägt das ganze dazu bei das man in China etwas umdenkt. Hat MS nicht auch in China produziert?
 
@hundefutter: Yup, auch Foxconn. Kleiner Nachtrag zur News: Die PS3 wurde von Sony noch selbst (in Japan) produziert.
 
@witek: Aber nur die erste Launch Serie.
 
@witek: ...so aber kann man nun einfacher Straftaten begehen, da jeder jeden verantwortlich machen kann (Verwirrungsprinzip).
 
@witek: Die XBOX One wird zu 90% von Flextronics gefertigt.
 
@hundefutter: China denkt so langsam um. Aktuelle Nachrichten lassen hoffen, dass die generellen Arbeitsbedingungen besser werden inkl. Abschaffung von Arbeitslagern.
 
@hundefutter: Die wurden nicht in einem Tag verkauft sondern ueber mehrere Monate. Das stand nur unterm Strich nach dem Launch Tag
 
@-adrian-: Natürlich, trotzdem wurden an einem Tag mehr als eine Million Konsolen zum Kunden bewegt. Das ist bis jetzt einmalig. Die Xbox One wird wohl aber ähnliche Zahlen einfahren. Je nach Verfügbarkeit.
 
@hundefutter: Ich denke Wie und woher diese Zahlen kommen Weiss niemand. am 16.11. haben sie Geld fuer 1 Mio PlayStation auf dem Konto gehabt (Wenn ueberhaupt). Ob da jetzt weltweite vorbestellungen, nur Nord Amerika Weiss niemand. Traue niemals einer Zahl die du nicht selbst gefaelscht hast
 
@-adrian-: Bekanntlich wird eine PS4 mit Minus 60$ subventioniert, SONY erhofft sich das die Kunden ein PS+ Abo kaufen und eines der exklusiven SONY Launchtitel kaufen, wie oder was SONY das Geld für eine 1Mio verkaufter PS Konsolen wirklich auf dem Konto haben, ist wohl eine Angelegenheit die man aus verschiedenen Betrachtungswinkeln sehen kann. Wenn ein Erfasser das Statement herausbringt, SONY habe das Geld von 1Mio verkaufter Konsolen auf dem Konto, ist dies sicherlich in dem Bezug zu setzen dass SONY Gewinne mit seinen Launchkonsolen gemacht hat, das ist aber nicht ganz richtig SONY macht erst mal Verluste, trotzdem ist es Tatsache das SONY mit 1Mio verkaufter Konsolen Geld macht.
 
@-adrian-: "Die wurden nicht in einem Tag verkauft sondern über mehrere Monate." --- Vorbestellungen sind keine Verkäufe! Aus diesem Grund ist es also durchaus richtig und korrekt, dass die PS4-Verkäufe an nur einem Tag erzielt wurden.
 
Hmm was ein "angeblicher Student" in irgendeinem Forum mal geschrieben haben will würde ich nicht überbewerten. So ein Login kann sich jeder erstellen... darüber würde ich mal nachdenken. Es ist einfach und bequem den Studenten die Schuld in die Schuhe zu schieben.
 
@Raffnix: Viel schwieriger wäre es schon, Schuhe in die Schuld zu schieben.
 
Jetzt sollen wieder árme chinesische Studenten Schuld sein? Wie lächerlich ist das denn? Ich meine, so rein aus Qualitätsaspekten - wird die PS4 vor der Auslieferung nicht geprüft? Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen und wenn doch, dann wäre es ein Kardinalsfehler von Sony.
 
@snowrocker: Überprüft werden oft nur ein paar Stück jeder Charge. Wär anders auch kaum machbar, zumindest nicht so im Detail
 
@zwutz: Und am Ende mit der Methode Stecker anschliessen, anschalten, springt an (weil Licht leuchtet ja), nächste Konsole.
 
Wenn sich der Verdacht bestätigt.... dann werden wohl die verantwortlichen mit ordentlich Ärger rechnen können....
Zu den Arbeitsbedingungen für die chinesischer Studenten ist es dumm gelaufen ist leider Geschäftsprasis.... heutzutage zählt nur der Profit !!! Jeder ist austauschbar .... höre ich ständig .... und kotzt mich an !!!
 
Solange man sich wohl nicht selber mit ner defekter PS4 rumschlagen muss nachdem man sie endlich sein eigen nennen darf, finde ich die Studenten ziemlich mutig und auch gerechtfertigt.

Und ich muss ja staunen wie weit die da gehen, dachte es wäre dort alles Videoüberwacht und hinter 10 Arbeitern steht ein Aufpasser - scheint wohl nicht der Fall zu sein wenn die da reinspucken können *lol*

Hoffe bei der Sache die Studenten kriegen kein Ärger und werden in Zukunft wirklich nur als Praktikant eingesetzt und nicht ausgebeutet.

Trotzdem *lol*
 
@Hängebauch: Wo ist das denn gerechtfertigt, wenn die in die Geräte spucken oder "absichtlich" Fehler einbauen? Wenn du auf deine Arbeit keinen Bock mehr hast, fügst du doch deinem Unternehmen keinen Schaden zu? Zumal du dann deine Karriere auch vergessen kannst. Ähnlich wird das auch in China sein. Denkst du, die "Saboteure" werden in China nochmal erfolgreich sein? Arbeit finden? Ich glaube, dass kann sich dort kein Mensch leisten, zumal genug Menschen in der Schlange stehen, um denjenigen zu ersetzen.
 
@Schrimpes: Wurden die nicht zur Arbeit gezwungen?
 
@Knerd: Gezwungen ja, aber nicht von Foxconn, sondern von ihrer Uni. (Pflichpraktikum zum bestehen von irgendwelchen Fächern)
 
@Schrimpes: Und die Uni gehört quasi Foxcon und wird von nem Foxcom Manager geleitet. Ich finde Ihr Verhalten gerechtfertig. Ich war auch mal bei einer Firma wo ich ausgenutzt wurde --> Die haben, obwohl es denen blendend ging, Mitarbeiter entlassen und dafür haufenweise Zeitarbeiter eingestellt. Wir Zeitarbeiter wurden behandelt wie der letzte Dreck obwohl wir zu 90% die gleiche Arbeit geleistet haben wie die Festeingestellten. Entsprechend motiviert haben wir dann sabotiert...reimt sich und ist gut da sich dann wiederum die Kunden der Abzock-Firma beschwert haben über minderwertige Qualität der Produkte...Folge war: Die Firma hat die Zeitarbeitsfirma gewechselt...immer noch keine Besserung --> Jetzt alle Zeitarbeiter entlassen und wieder normale Leute eingestellt. Gute Sache. Win:Win.
 
@Schrimpes: Gut, dass es nicht "ihr" Unternehmen ist. Mein Mitleid mit Foxconn hält sich da in Grenzen. Wer Mitarbeiter ordentlich behandelt, hat solche Probleme nicht. Egal, ob Praktikant oder Angestellter...
 
@Hängebauch: Studenten und keinen Ärger kriegen? In China? Der war gut. Dort ist die Hemmschwelle nicht besonders hoch, Gewalt anzuwenden. Das bekannteste Beispiel "neuerer" Zeit ist das Tian’anmen-Massaker im Juni '89. Dem einen oder anderen ist das vielleicht noch in Erinnerung. Repressalien gegenüber "renitenten" Staatsbürgern sind dort nach wie vor an der Tagesordnung.
 
Das hat man davon, wenn man HighTech im absoluten Billigsektor zusammenbauen lässt! Ich persönlich zahle gerne etwas mehr, wenn ich dann sicher sein kann das das Gerät auch funktioniert und nicht wegen Sabotage Defekte aufweist!!! Was sind ca. 10,- € mehr wenn ich dafür keinen Stress und Ärger mit Rückgabe und Tausch habe?! Foxconn und Konsorten gehört dicht gemacht!
 
@DarkKnight80: 10 Euro? Ich glaube hier geht es eher um dreistellige Beträge (die ein Gerät mehr kosten würde)...
 
@witek: Glaube ich nicht. Die arbeiten da für unter 1,- € am Tag und bauen zig hunderte von Konsolen am Tag zusammen. Wenn dann ca. 10,- € pro Gerät an den Zusammenbauer fließen würden würde der da auch nicht mehr reinspucken!
 
@DarkKnight80: Nun: Die Kostenersparnis wird sicher nicht 1:1 an den Kunden weitergereicht, "dein" Zehner würde im Umkehrschluss sicher nicht "direkt" beim Foxconn-Mitarbeiter ankommen.
 
@witek: Ist ja genauso wie hier in Deutschland. Die Milch wird teurer und der Erzeuger, sprich der Bauer, sieht davon keinen Cent. Nur weil es teurer wird, heißt es noch lange nicht, dass es da ankommt, wo es ankommen sollte.
 
@DarkKnight80: jetzt kommt ein Standardspruch, mit dem du hättest rechnen müssen... Was sind denn deine Quellen? ARD Markencheck??
 
@DarkKnight80: witek dachte wohl du willst die geräte im westen zusammenbauen lassen. so gesehen hast du wohl recht, 10 euro je gerät würde den chinesen am band gut tun. wenn das geld denn bei ihnen ankommen würde. ich wünschte es würde diesbezüglich eine transparenz geben. stellt euch mal vor es würde eine fair trade ps4 in grün geben. klingt erst einmal dusselig aber für 30 bis 50 euro mehr würde ich sie dann wohl kaufen. wenn mir irgendwie transparent dargestellt wird wo das geld landet.
 
@Matico: Also ich möchte schon, das der "10'ner" (mehr!!!) direkt bei dem Zusammenschrauber ankommt! Solchen Konsorten wie Foxconn müssen die Gewinne nicht erhöht werden! @ Schrimpes: Im besagten Fall haben die Studenten wohl gar kein Geld bekommen. Zwangspraktika ist hier das Schlüsselwort im Artikel ;-). Und auch wenn erst mal 10 Euro mehr (!!!) aus unserer Sicht nicht viel klingt ist das schon eine ganz schöne Verbesserung gegenüber jetzt! Ich gebe zu ich weiß nicht wie lange man braucht um so eine Konsole zusammenzubauen, aber das dürfte den Stundenlohn enorm erhöhen...
 
@DarkKnight80: Dann wären wir mal wieder bei dem Thema: Praktikum. Auch hier in Deutschland gibt es noch unbezahlte Praktika. Ein Unterschied liegt jedoch darin, dass man hier frei Wählen darf. Dann kommt noch die Uni dazu. Da liegt doch der eigentliche Fehler. Offensichtlich arbeiten die mit Foxconn zusammen. Ansonsten müssten deren Studenten doch dort nicht kostenlos arbeiten.
 
@Schrimpes: 100 % Zustimmung! Aber solange es einen Ausbeutungsmarkt mit "billigen" Arbeitssklaven gibt auf die Konzerne mit Gewinnmaximierung zugreifen können wird sich an der Situation nix ändern. Hier ist die örtliche Regierung gefragt so etwas zu unterbinden und auch die Unternehmen die dort fertigen lassen! Die sollen den Auftrag lieber an jemanden vergeben der seine Mitarbeiter ordentlich bezahlt und dafür zahle ich auch gern mehr Geld! Zum Einen aus moralischer Verpflichtung als auch aus einem Teil Eigennutz weil ich dann keinen Stress mit Umtausch etc. habe!
 
@Matico: "Fair Trade High-Tech Geräte"... Wenn du jetzt noch schnell ne Firma gründest wirst du reich - ich würd's ohne Frage auch tun, egal ob PS4, Grafikkarte, Handy oder sonstwas. Gute Idee.
 
@Matico: Ich verstehe gerade nicht so richtig wie ihr (DarkKnight80 und Matico) das meint bzw. auf welchem Weg dies geschehen sollte. Denn klar ist, dass 10 Euro mehr die direkt bei der Produktion für ein Gerät ankommen würde, den beteiligten Arbeitern an diesem Gerät einen viel höheren Lohn beschaffen würde. Aber woher kommen die 10 Euro ? Wieso schafft es nicht auch Sony selber, welcher Foxconn als Dienstleister beauftragt, ihm diese 10Euro mehr bereits zu geben. Bzw. wieso schafft es Foxconn nicht diese besagten 10 Euro mehr für die Produktion der jeweiligen Geräte bereit zu stellen ? Wenn es bei diesen beiden Unternehmen nicht funktioniert den Arbeitern einen höheren Lohn bereit zu stellen, wie sollte es dann über eurem Weg gehen ? Bzw. wie würde eurer Weg aus sehen, sodass der Arbeiter wirklich seine 10 Euro mehr bekommen würde ? Ich behaupte nämlich mal, dass es nämlich kein Unterschied machen würde, ob ich nun 10 Euro mehr für den Kauf der Konsole rein stecken würde oder nicht, da das eigentliche Problem bei diesen besagten Unternehmen liegt, die nämlich das Geld für sich statt für seine Mitarbeiter beansprucht. Falls ich euren Gedanke nicht verstehe, dann bitte erklärt mir wie ihr das eign. meint.
 
@WilliamWVW: ich sage nicht das es geht, ich sage es wäre schön wenn sowas möglich wäre. bei anderen artikeln klappt es ja auch. einfach mal nach "fair trade" googlen. da gibt es auch schwarze schafe, das konzept ist aber klar. und funktioniert auch in grossen teilen. bei kleidung, kaffee, obst und vielem mehr.
 
@Matico: Das begründet aber nicht, warum die Artikel deshalb teurer sein müssten. Sondern eign. müssten die Unternehmen auch mal anfangen sich selber an die Nase zu fassen und zu schauen, wie du es bereits mit "Fair Trade" ansprichst, dass die ihren Unterhalt auch gerecht ("fair") aufteilen. Worauf ich eign. hinaus will ist, dass nicht nur wir das Problem sind, die Artikel für den geringst möglichsten Preis haben möchten, sondern, dass viele Unternehmen halt auch dazu neigen den meisten Gewinn für sich zurück zu legen statt deren Mitarbeitern auch einen würdigen Teil davon abgeben zu wollen.
Und soweit ich das jetzt gelesen habe, besagt "Fair Trade" in Wikipedia nur, dass gerechtere (höhere) Preise bei den Produkten beim Verkauf dafür sorgen sollen, dass den Produzenten ermöglicht wird ihre Mitarbeiter besser entlohnen zu können. Aber oft liegt das Problem auch, wie ich es bereits angesprochen habe, nicht bei den Preisen, sondern bei den Unternehmen selber, die sich nicht von ihrem Reichtum losreißen können. Und da hilft dieses "Fair Trade"-Konzept nicht weiter, welches nicht wirklich das Übel an den Wurzeln packt, sondern nur ein Teil-Problem angeht bzw. dieses Teil-Problem auch nicht mehr relevant ist, sobald die Produzenten bzw. die betroffenen Unternehmen trotzdem den größten Teil ihrer Beträge behalten. Denn wenn man mal darüber wirklich nach denkt... dann müsste "Fair Trade" eigentlich so definiert sein, dass den Mitarbeitern die dort bei der Produktion beteiligt sind, einem höheren Mindestlohn zu gesprochen wird und nicht, dass es höhere Mindestpreise bei den Produkten gibt. Da wird meiner Meinung nach am falschen Ende versucht das Problem zu lösen.
Sprich, das ganze "Fair Trade"-Konzept wie es momentan definiert ist, wird genau so diese besagten schwarzen Schafe haben wie wir diese momentan in unserer Wirtschaft vor finden können und am Ende bekommen wir als Kunde mit diesem Konzept einfach nur höhere Preise für nichts. Die Idee bzw. der Gedanke zum Begriff "Fair-Trade" hört sich gut an, aber die Umsetzung und Ursachenfindung hinter dieser Definition liegt meiner Meinung nach völlig falsch.
 
@DarkKnight80: Mich würde mal gerne deine Meinung dazu interessieren, warum höhere Preise bei den Produkten, dem Arbeiter an der Produktionstätte helfen können, einen größeren Lohn zu bekommen, obwohl das Unternehmen bei dem dieser angestellt ist, trotzdem seinen Gewinn zum größten Teil immer noch für sich und nicht für den besagten Arbeiter beansprucht. Ich bin, wie ich es bereits schon in [re:13] angesprochen habe, der Meinung, dass dort am falschen Ende versucht wird, das Problem zu lösen und das Konzepte wie das "Fair-Trade" keine andere Wirtschaft bringen können, wie wir diese momentan bereits vor finden können, wenn die Definition darauf beruhen bleibt, dass gerechtere (höhere) Preise bei den Produkten das Problem beim Arbeiter in der Produktion lösen soll. Hört sich mehr nach einer Fassade oder einem Wunschdenken an, als wirklich das Hauptproblem (Unternehmen sitzen auf ihrem Reichtum) lösen zu wollen.
 
@WilliamWVW: Du hast den Sinn von Fair Trade nicht Verstanden. Fair Trade unterstützt die Erzeuger: z.B. Kaffeebauer Südamerika, verkauft an Örtlichen Zwischenhändler, dieser verkauft an Überregionalen Händler, dieser verkauft an Börsenhändler, dieser verkauft an Röster, dieser an Endkunden / Bei Fair Trade kauft ein zertifizierter Überregionaler Händler (zum Höheren Preis) vom Bauern und verkauft es direkt an den Röster. Ziel ist es den Erzeuger (Bauern) gerecht und Fair zu entlohnen. =/= Ein Label das zum Beispiel eine Faire und Ordentliche Entlohnung von Arbeitskräften sowie Gute Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten Bescheinigt wäre für mich ein Kaufkriterium selbst bei 10% bis 20% höheren Kaufpreis.
 
@Kribs: Genau, ein zertifizerter Überregionaler Händler kauft vom Bauer und der Bauer bekommt diesen Handel auch direkt mit den ausgetauschten Waren mit und spürt diesen mehr Gewinn. Aber in unserem Beispiel wäre dann der zertifizerte Überregionale Händler Sony und der Bauer wäre Foxconn. Die Mitarbeiter die aber in Foxconn angestellt sind, bekommen von diesem Handel aber nichts mit. Wie will also "Fair Trade" dafür sorgen, dass dieser Mitarbeiter beim Bauern Foxconn auch wirklich diesen mehr Gewinn spüren ? Ich mein, Foxconn kann als Bauer trotzdem immer noch auf seinem Reichtum sitzen, ohne seine Mitarbeiter gerecht zu entlohnen.
 
@WilliamWVW: Es geht nicht darum das die beiden Player (Foxconn und Sony) etwas Aushandeln, sondern dazu braucht man einen Dritten unabhängigen Player, der die Vorgaben überprüft, und ein geschütztes Label vergibt (z.B. Grüner Schwan) dafür bekommt dieser dann von Sony einen Obolus für die Vermarktung. Ein solches Label sollte unter Kontrolle eines / einer internationalen Organisation stehen.
 
@Kribs: Bedeutet "Fair-Trade" bzw. der dritte Player wird wirklich überprüfen, ob dann auch die Mitarbeiter vom zweiten und dritten Unternehmen "fair" entlohnt werden ?
Wieso sagt man nicht gleich, dass es einen höheren Mindestlohn für diese Mitarbeiter gibt ? Warum muss dafür erst der Preis eines Produktes oder einer Dienstleistung erhöht werden ? Durch einen "fairen" Mindestlohn, würde gesichert sein, dass diese Mitarbeiter auch wirklich "fair" behandelt werden und zudem würde sich der Preis dann schon selber einpendeln... also ich bin von diesem "Fair Trade"-Konzept immer noch nicht überzeugt.
 
@WilliamWVW: Solange es keine unabhängige Gewerkschaft in China gibt brauch es eine Kontrolle von außerhalb! Sonst würde Foxconn die Wahrheit weiterhin verschleiern. Ich glaube jedem ist bewusst wie Krank das Wirtschaftssystem in China für Arbeitnehmer ist, Ausbeutung ist dort nicht die Ausnahme sondern die Regel.
 
@Kribs: Ja, aber dann soll man nicht sagen, dass das "Fair Trade"-Konzept die Lösung zu diesem Problem sei :). Inprinzip bekommen wir nur höhere Preise für nichts, bezüglich der Unternehmen die sowieso ihre Mitarbeiter nicht anders behandeln werden.
 
@WilliamWVW: Du missverstehst den Ansatz, Foxconn wird sich nicht ändern wen kein Druck von außen entstehet, ein solcher Druck, würde durch die Kaufentscheidung entstehen, wenn Konsumenten Produckte von Foxconn meiden, dann würde Sony dort auch nicht Produzieren lassen.
 
@Kribs: In diesem "Fair Trade"-Ansatz soweit ich es gelesen habe, besteht die einzige Anforderung für eine offiziele Verifizierung darin, einen gerechten (höheren) Preis für die Produkte bzw. Dienstleistungen zu stellen als es normal der Fall ist, aber was hinter den Kulissen passiert, also in welchen Bedingungen die Mitarbeiter ihre Arbeit verrichten müssen und für wie viel sie dafür "wirklich" entlohnt werden, dass scheint in diesem Konzept überhaupt nicht relevant zu sein. Ohne wirklich die Bedingungen dort zu kontrollieren, kommt man mit dem derzeitigen "Fair Trade"-Konzept bei solch welchen Unternehmen nicht weiter, dann diese Unternehmen wären mit gerechten (höheren) Preisen ihrer Produkte/Dienstleistungen trotzdem verifiziert und der Kunde würde dort einkaufen im Glaube, dass dort ein "Fair Trade" statt findet. Das meine ich auch mit, dass dort am falschen Ende versucht wird das Problem zu lösen. Wenn du die Bedingungen im Unternehmen nicht überprüfen kannst und wenn es auch keine einheitlichen Regeln gibt, wie die Mitarbeiter dort im Endeffekt behandelt werden sollten, dann bringen höhere Preise für die Produkte von diesen Unternehmen gar nichts.
 
@WilliamWVW: Sorry ich war in einer Schulung und kann erst jetzt antworten: Das die 10,- € nicht beim Arbeiter ankommen liegt daran, dass die Konzerne diese sofort wieder zur Gewinnmaximierung (bzw. Verlustverhinderung) abschöpfen! Und das ist genau das Problem, für die eigentliche Leistung wird der arme chinesische Arbeiter gar nicht (richtig) bezahlt. Das Geld bleibt bei den Konzernen. Die 10,- € mehr sollen direkt zum Zusammenbauer gehen! Wie schon erwähnt wurde "FairTrade"! Weil rechnet doch mal aus. Bei einer Millionen verkauften Geräten 10,- € pro Gerät an die Mitarbeiter bei Foxconn (und nicht an Foxconn oder Sony oder dergleichen). Die würden ausflippen!!!
 
@WilliamWVW: Mich interessieren andere Meinungen auch, solange bis ich sie irgendwo höre oder lese.
 
@WilliamWVW: du hast ja teilweise recht. man müsste die dinge nicht teurer machen. ein siegel wie "dieses produkt enthält dem land angemessene löhne nach einer norm XXX für alle beteiligten" könnte reichen. die konsole müsste nicht teurer sein, der gewinn allerdings wäre für das unternehmen in jedem fall kleiner. aber auch dann würde ich eben zu diesem produkt greifen. noch einmal, ich bin kein fair trade fanboy. mein ansatz ist, dass der kunde eigentlich nur transparenz braucht um die "richtige" entscheidung zu treffen. stellt euch vor die one hätte ein solches siegel, die ps4 nicht (oder umgekehrt). würde das nicht den heutigen zeitgeist treffen? ich meine JA. aber vielleicht bin ich auch blauäugig.
 
Irgendwie zängt sich bei der Meldung der Gedanke auf, dass hier die Fanboys zwanghaft versuchen einen Fehlergrund für die PS4s zu finden der nicht bei Sony liegt.
 
@mike4001: Ist das nicht immer so, die Schuld anderen in die Schuhe schieben? Fakt ist, dass manche PS4s fehlerhaft sind. Die Frage ist nun, was genau defekt ist. Liegt es am falschen Zusammenbau, sollte der Fehler bei Foxconn sein. Ist Hardware kaputt, sollte der Fehler beim Hersteller liegen. Ist das ganze Konzept fürn Arsch, ist es wohl Sony...usw. Viele Menschen haben da ihre Finger im Spiel. Zur Zeit findet reine Spekulation statt. Und da Foxconn sowieso nicht zu den beliebtesten Unternehmen gehört, fängt man mal dort an zu suchen.
 
@mike4001: http://www.youtube.com/watch?v=xppx9uMyD7s Shania ist Schuld ;)
 
So ein Bullshit!!! Die Geräte müssen doch nach ihrer Montage einem Funktionstest unterzogen werden. Entweder es läuft oder nicht! Wie wollen die da noch sabotieren?Also für mich ist das ein Versuch eigene Fehler zu vertuschen.Mehr nicht!
 
@mke85: Ich glaube nicht das es für diesen Preis möglich ist, ALLE Geräte technisch zu überprüfen. Dort wäre der Kostenfaktor viel zu groß. Wird aber anderswo auch nicht gemacht, es werden stichprobenartig einige Geräte aus einer Charge genommen und getestet. Nicht mehr und nicht weniger...
 
@Puncher4444: Ich denke das ein zumindest grober Test zum Abschluss einer Fertigung dazugehört und gehe als Kunde auch davon aus das die gekaufte Hardware vor der Auslieferung auch mal Spannung gesehen hat. Wenn dem nicht so ist braucht sich auch keiner über die Ausfallraten zu wundern.
 
@mke85:
Dann unterliegst du einem Fehlschluss. Es ist keinesfalls so, dass alle Geräte technisch geprüft werden, sondern nur Stichproben. Das ist übrigen bei ALLEN Produkten so, von iPhones, Spielekonsolen, Kondome, Autos.
 
@GlennTemp: Ok...wenn die Hersteller der Meinung sind das sie damit günstiger fahren...im Fall Sony bezweifle ich das stark.
 
@mke85: Da ich selbst schon im Prüffeld gearbeitet habe kann ich von eigenen Erfahrungen berichten. Bei uns wurde jedes Gerät VOR der Auslieferung an den Kunden geprüft. Jedes Gerät wurde zumindest an das Stromnetz angeschlossen und auf minimale Funktionen getestet. Stichprobenweise wurden Geräte auch einem umfangreicheren Test unterzogen. Wir haben mit Sicherheit nicht die Stückzahlen gebaut wie Sony / Foxconn, doch gehe ich mal davon aus das auch bei denen solche Tests durchgeführt werden. Ich darf vielleicht noch an die Bilder erinnern, die es immer mal wieder im TV zu sehen gab, wenn Grundig oder Telefunken oder... Fertigungsstraßen gezeigt wurden. Da liefen mehrere Dutzend TV Geräte gelichzeitig und wurden "eingebrannt".
 
@Brassel: "Früher" kannst du so wenig mit heute vergleichen wie China mit deutschen Produktionen...
Die müssen Stückzahlen bringen... oft gibt da da gar keine Kontrolle und wenn dann auf Kundenwunsch welche oft extra bezahlt werden müssen. Das ist jedenfalls meine Erfahrung mit Assembliereren in China...
 
@mke85: Außer beim Funktionstest sitzt auch ein Student :-)
 
So langsam sollten sich die Unternehmen viell nach einer Alternative zu Foxconn umsehen...
Sowas geht ja gar nicht
Aber so wie manche hier schreiben die das gut finden, erklärt das wohl den deutschen Müll den man ab und an zu kaufen oder aus der Reparatur bekommt. Solchen Leuten gehören sämtliche Privilegien mal für ne Zeit gesperrt werden um mal wieder klar im Kopf zu werden.
 
Genau diese Studenten sind es doch, die später die Fließbandarbeiter "zu Höchstleistung anspornen" ;) Es ist also mehr als richtig, dass genau jene Zunft zumindest temporär mal selber erlebt, was andere für ihren Lebensunterhalt machen müssen. Die Uni hat nunmal Werksverträge, das ist in China üblich. Sabotage ist und bleibt eine Straftat, wenn es denn wiklich so sein sollte.
 
@iPeople: Bei Foxconn werden halt dann wieder Verträge geändert. Man darf sich nun nicht mehr umbringen UND keine Sabotage verüben! Problem gelöst:-)
 
Dieses Foxconn ist wirklich unter aller Sau. Würde mich nicht wundern wenn diese Gerüchte der Wahrheit entsprechen.
 
tjo, sowas kommt von sowas. die chinesen sollten mal umdenken wie man mit leuten umspringt, obwohl deutschland nun auch nicht mehr weit davon endfernt ist!
 
@snoopi: Ich glaub die Chinesen sind mit die letzten die sich was davon annehmen... leider. Der Vergleich mit D ist aber gaaaanz weit hergeholt;)
 
@Walkerrp: was ist da weit hergeholt? 1 eurojober, leiharbeit weit unter tarif usw usw, nicht zuletzt die 400 euro teile...
 
@snoopi: Überlege dir mal ganz genau was du da vergleichst... Apfel mit Birnen wäre noch das naheliegenste zum umschreiben.

1EUR Jobber: WARUM machen die das denn... damit sie überhaupt was tun können; gibt es vergleichbares in China?
Zeitarbeit: Für die gelten eigene Tarifverträge...
400EUR "teile": Ich wage zu behaupten das kein Mensch für das Geld in D Vollzeit arbeitet...

Überlege dir mal welche Auffangmöglichkeiten und Schutzgesetze es hier für Arbeitnehmer gibt... und jetzt zeig mir eine geringste Ähnlichkeit zu drüben.
 
@Walkerrp: gut, bei uns heißen die leiharbeiter, da in china wanderarbeiter. also da sehe ich schon einen unterschied :) ach ja, freiwillig macht keiner diese 400 eurojobs, meistens ein zubrot zu den ach so gut bezahlten fulltimejobs. träum weiter, oder bist du so ein sesselfurzer der den ganzen tag nur im büro hängt und dann erzählt auch wie schwer das doch ist?
 
Naja vielleicht denken dann mal solche Ausbeuterfirmen darüber nach, wie sie mit ihren Angestellten umgehen. Der Imageschaden ist doch schon erheblich. Es sollten mehrere so mutig sein!
Für die Käufer der PS4 tuts mir Leid.
 
Wenn ich hier lese, mit welchen hirnlosen Beiträgen über chinesische Studenten gelabert wird, schwillt mir der Kamm! Geht doch mal dort hin und versucht nur, ein kritisches Wort zu sagen, egal welches. Weg vom Fenster. Wenn Foxcon anruft dann sind Semesterferien dahin. Arbeitslager. Punkt. Hier sich mit den Produkten brüsten aber sich die Herstellungsbedingungen schön reden. Mann. Wie brünol.
 
richtige einstellung auch wenn es direkt eher die falschen trifft!
 
Meine Gedanke dazu (: http://www.youtube.com/watch?v=2rIJmGj4g-s
 
Wie ich Made in China hasse...aber es bleibt einen nix anderes übrig ...leider.
 
Gut gemacht! Wer bei so einer Schrottfirma produzieren lässt sollte sich nicht wundern, vielleicht sollte man nicht outsourcen sondern mal selbst wieder fertigen!
 
In die Konsolen gespuckt.. Das nenne ich einfallsreichtum! Bin ganz auf der Seite der Studenten, hoffe nur das für die Zukunft eine Lehre sein wird, Betonung liegt auf hoffe. Diesen Foxconn Gierhälsen muß mal eine Lektion erteilt werden.
 
bähhh Spucke in der PS4, dann kauf ich mir doch lieber ne Xbox One ... wo wird die eigentlich hergestellt ;-) ?

Naja Spass beiseite, wer bei Foxxcon arbeiten "darf" oder muss um die Familie zu ernähren ist scho arm dran, aber das ist wohl in ganz China und noch in vielen weiteren Ländern so ... da können wir in Europa hier sehr froh sein über unsere Arbeitsbedingungen. Auch wenn's auch hier schwarze Schafe gibt, aber sicher nicht vergleichbar ...
 
Zwei sachen habe ich noch gefunden dennen es noch Interessiert

PS4 Red Light, Überhitzung durch Wärmeleitpaste Blei Sabotage?

quelle:

http://goo.gl/tM28Ka

fehler bei HDMI gefunden :

quelle#:
http://goo.gl/D90KR0
 
joa .. ok so machen sie auf sich aufmerksam aber trotzdem so an sich nicht in ordnung find ich =/ so werden firmen irgendwann keine studenten mehr nehmen und die auflagen warum sie da arbeiten müssen kenn wa ja alle .... das wars dann wohl mit dem student sein
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