Anwendungen aus der Cloud: Amazon AppStream

Amazon hat bei der diesjährigen re:Invent Konferenz in Las Vegas einige Ankündigungen gemacht. Der Einstieg in das Streaming von Spielen und Anwendungen für Smartphones, Tablets und Desktoprechner mit Amazon AppStream klingt besonders ... mehr... Amazon, Logo, s3, Amazon Web Services Bildquelle: Amazon Amazon, s3, Amazon Web Services Amazon, s3, Amazon Web Services Amazon

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Wieso wollen die eigentlich gleich alles Streamen? Wieso nicht einfach die rechenintensiven Sachen in der Cloud berechnen und alles andere auf den Gerät belassen. Dann bräuchte man nur noch nen Codec der beides zusammensetzt und schon hat man eine menge Bandbreite gespart.
 
@Einste1n: Theoretisch hättest du die Möglichkeit, beispielsweise eine Kompakt- oder DSLR-Kamera mit voll funktionsfähigem Betriebssystem wie Android zu bauen. Du bräuchtest keine dicken Technikspielereien, die sonst ein Smartphone ausmachen, sondern könntest dich mit der Hardware (mal vom WLAN/UMTS-Modul abgesehen) voll und ganz auf die Kamera und deren Funktionen konzentrieren. Oder aber ein Kühlschrank mit Display. Oder ein Tisch mit Display, oder ein Fernsehsessel mit integriertem Display als Fernbedienung, oder, oder, oder - mit entsprechender Fantasie gibt es da schon so einige Möglichkeiten :)
 
Sowas wird sich auf dem Massenmarkt kaum durchsetzen, denke ich.
Ich baue also ein Smartphone, mit irgendeinem hochauflösenden Retina Display, einer Kamera und tja was? Irgendeine relativ bescheidene sonstige Hardwareausstattung die ja quasi nur HTML bzw. dieses Video darstellen muss. Wenn ich dem Teil hinten noch eine Klappe verpasse um den Akku auszutauschen, war es das dann, für mich als Hersteller, warum sollten sich viele Kunden das Nachfolgemodell kaufen? Noch mehr Pixel beim Display oder der Kamera? Also aus wirtschaftlicher Sicht weiß ich nicht ob das so gut ist.
 
@Lastwebpage: ich vermute aber es wird so kommen. denn es bietet eine menge vorteile. einmal sehe die beschränkung der client-hardware nicht so eng wie du sie beschreibst. denn je leistungsfähiger das endgerät ist, desto komplexere programme kann man als client-server app anbieten. zudem braucht man effektiv weniger leistung auf dem client, aber erreicht dadurch längere akkulaufzeiten und weniger hitzeentwicklung. auch die mobilität der geräte würde deutlich unterstützt, weil sie kleiner, leichter und in anderen formfaktoren möglich werden.
zwei probleme bleiben : 1. die verfügbarkeit der notwendigen internetverbindung. falls irgendwann die masse der apps auf mobilen geräten auf einem server berechnet und die ergebnisse übertragen werden, dann hört der spaß jedesmal dort auf, wo es diese verbindung nicht gibt. man würde also kunden verlieren, die in nicht ausgebauten regionen leben. 2. die kosten für die datenübertragung. wir sehen heute schon das die kunden nur bedingt bereit sind mehr für ihre internetanbindung zu zahlen. aber es soll immer mehr volumen darüber laufen. das erfordert investitionen in die infrastruktur, die nicht alleine von den providern getragen werden können. entwickler die viele daten an die clients senden wollen, müssen meiner meinung nach auch an den kosten ihres vorhabens beteiligt werden. das bedeutet im zweifel das aus für gratis apps, aber das ist sowieso kein sinnvolles geschäftsmodell. dann würden endlich sinnvolle app preise entstehen, die die server- und leitungskosten einkalkulieren.
 
@Lastwebpage: Da bin ich mir nicht so sicher. Es ist halt eine Frage, wie es umgesetzt wird. Ich kann mir schon vorstellen, das Amazon weitergehende Pläne hat. Sie haben bereits hardwareseitig sehr interessante Tablets. Amazon will das Geld ja nicht über die Hardware verdienen sondern über die Services. Wenn man jetzt noch eine Anschlußmöglichkeit für Fernsehgeräte und Arbeitsplatzempfangseinheit sowie das Amazon-Handy bringt, deckt man ein großes Spektrum ab. Der Vorteil wäre ein wirklich übergreifendes Nutzungserlebnis, dass alle Möglichkeiten auf allen Geräten bietet. Die Geräte könnten sehr viel billiger angeboten werden. Der Nachteil - und das ist immer das Hauptproblem - ist die elende Datenschutzfrage sowie der Traffic. Letzteres ist sicherlich in absehbarer Zeit lösbar, für Datenschutz sehe ich diese Lösung nicht. Privatanwender sind da erfahrungsgemäß in der Masse nicht mehr sensibel, solange der Preis niedrig ist!
 
rechenaufgaben in der cloud? ich bin dabei! auf einem retina display 720p anbieten und dann von einem tollen grafikerlebnis sprechen? ich bin raus.
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