Wegweiser zu Magnetspeichern aus einem Atom

Die Miniaturisierung von magnetischen Datenspeichern könnte in Zukunft noch deutlich weitergehen. Einen Weg dorthin konnten Wissenschaftler von zwei Universitäten in Deutschland nun aufzeigen. mehr... Modell, Atome, Molekül Bildquelle: Flickr: net_efekt Speicher, Atom, Physik Speicher, Atom, Physik

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Das ist sehr gut! Ich freu mich voll darauf, es bald nutzen zu können.... :D
 
@Voltolux: Dann warte mal noch 20 jahre
 
"könnte in Zukunft noch deutlich weitergehen" ...wird weiter gehen. Es gibt bis jetzt keine Grenze nach "unten" hin - lediglich temporäre Grenzen.
 
@petrametra: Ein Bit pro Atom zu speichern dürfte wohl die unterste Grenze sein.
 
@nOOwin: http://n2.9cloud.us/1/5805999121_51902733.jpg

...und auch dieses "fundamentale" ist nur mental, nicht absolut. In Zukunft wird ein Atom einen ganzen Serverpark ersetzen....was immer noch nicht das Ende der Fahnenstange bedeutet. Ich gehe soweit, daß man in Zukunft Produkte an einem Ort kopieren und nahezu zeitgleich an vielen anderen Orten ohne großen Aufwand pasten kann - geht zwar schon heute mittels der 3D Drucker...aber die setzen bestimmte Materialien voraus, die man bearbeitet, während ich von einer "Manipulation" der "Luft" ausgehe - da der Unterschied zwischen den Dingen dieses Universums nur in den Potentialunterschieden zwischen den Graden der Maßstabsdimension (es gibt nur eine Raumdimension (die 3 Koordinaten sind selbst keine Dimensionen, da x sich prinzipiell nicht von y oder z unterscheidet), eine Zeitdimension und eine Maßstabsdimension) liegt.

Eine Darstellung, die ich nebenbei euch noch mag:

http://physics.nist.gov/cuu/Units/i/SubwayDiagram.gif

Und natürlich die Präfixe, die es ermöglichen, schneller zu operieren: http://is.gd/z7LJ52
 
Man kann ein Bit nicht von einem Atom speichern lassen, da dieses Atom irgendwie und irgendwo befestigt werden muss. Diese Befestigung hingegen ist dann selber nicht im Stande, ebenfalls als Speicher zu dienen. Würde man das speichernde Atom nicht befestigen, dann würde es einfach davonfliegen und man könnte es nicht mehr auslesen. Neben der Standortfestlegung muss die Befestigung auch eine Abschottung von benachbarten Speichereinheiten und Schutz vor Umwelteinflüssen gewährleisten. Diese Befestigungen für das speichernde Atom muss man zu der Speichereinheit hinzurechnen und schon relativiert sich wieder alles. Am effizientesten dürfte DNS sein.
 
@Marathon: Arbeitest du auch beim KIT oder MLU oder MPI?
 
Ich finde diese extreme Weiterentwicklung von Festplatten auf mechanischer Basis nicht mehr für sinnvoll. Meiner Meinung nach wäre es besser, das Augenmerk auf die elektronischen Festplatten (SSD) zu verlegen. Diese sind - theoretisch - unbegrenzt ausbaubar. Also lassen sich damit auch Festplatten jenseits der 10 Terabyte bauen. Außerdem wird für die Weiterentwicklung der mechanischen Festplatten seltene Erden benötigt. Das ist aber, wie der Name schon sagt, begrenzt vorkommender Rohstoff.
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