Lebensdauer: Festplatten halten im Härtetest durch

Die durchschnittlichen Lebenszeit einer Festplatte folgt einer in der Technikwelt durchaus wohlbekannten Verteilung: Der Badewannen­kurve. Das zeigen Statistiken eines Betreibers von Cloud-Infrastrukturen. mehr... Festplatte, Western Digital, HGST Bildquelle: HGST Festplatte, Western Digital, HGST Festplatte, Western Digital, HGST HGST

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Badewannenverteilung echt jetz? -.-
 
@ceramicx: Sorry... aber sowohl der Badewanneneffekt als auch die Badewannenkurve sind Fachwörter für bestimmte Verläufe
 
@Windowze: Hm ok alles klar kannte ich nicht :(
 
@ceramicx: Diesen Begriff gibt es in vielen Technischen Bereichen wenn Kurven oder Übertragungsfunktionen beschrieben werden. Von daher völlig korrekt.
 
@ceramicx: Es gibt auch Verteilungen, die den Namen Glockenkurve tragen. Skandal!
 
neuen Begriff gelernt
 
@JasonLA: Die Lernkurve bleibt steil! ;)
 
Wenn ich so die SMART Werte der HDDs im Server anschaue, dann darf ich auch so langsam mal wieder Platten bestellen. Kommt auch hin, die dürften jetzt drei Jahre durchgelaufen sein... :-/
 
@der_ingo: Da kann ich dir nur gratulieren wenn sich die Platten schon per SMART bemerkbar machen. Bisher hat sich noch jede meiner Platten ohne jede Vorwarnung verabschiedet. Gut daß es sowas wie Redundanz gibt.
 
@Johnny Cache: die Dauerläuferplatten fielen hier normalerweise immer wegen defekter Blöcke im Alter aus dem RAID. Kann mich nicht erinnern, dass da mal eine einfach nicht mehr lief. Aber Redundanz ist ein Muss, das stimmt.
 
@der_ingo: hab auch 3 wd greens, die liefen jetzt zw. 40000 und 42000std. das trau ich meiner neuen wd red im leben nich zu, und auch keiner anderen mehr die ich kueftig wohl kaufn werd/muss/darf..
 
@kingsize: Immerhin haben die Reds noch 3 Jahre Garantie, was sonst inzwischen leider alles andere als selbstverständlich ist.
 
Ich war bisher bei jedem Festplatten Neukauf in der "1. Jahr-Häufung" und musste die Platte tauschen. Aber ab dann laufen die ewig: Meine 40 GB IBM Platte hat inzwischen 2561 Tage (7 Jahre) Power On Time und das mehr oder weniger durchgehend.
 
Das wichtigste, was man aktiv für ein langes HDD-Leben tun kann, ist Kühlung. Wird bei Festplatten leider viel zu oft vernachlässigt und unterschätzt. Während gerade zu wahnwitzig große Kühler auf CPUs und Grafikkarten sitzen, steckt die Festplatte oft irgendwo abseits des Luftstroms im Gehäuse.
 
@IceRain: Nicht umsonst geben die Plattenhersteller 3-5 Jahre Garantie. Von der Lebensdauer traue ich einem HDD jedenfalls mehr wie einem SSD. (Für die Rechtschreibkünstler: Und nein es heisst dicht die sondern der Hard Disk Drive und der Solid State Drive)
 
@LastFrontier: Ich traue den SSDs inzwischen mehr als den mechanischen Platten.
 
@Chris81: Naja, bei der Mechanischen Platte geht meist nur der Motor kaputt. Ist dieser kaputt, kannst du, zwar mit Aufwand, die Daten dennoch retten. Die Daten sind also nicht weg. Bei einer SSD sind die Daten meist weg, wenn die Platte ihren Geist aufgibt. Was ist also, Datensicherheitstechnisch gesehen, besser? Gruß
 
@LastFrontier: Das kann keiner so genau sagen welcher Artikel im Deutschen vor englischen bzw. fremdsprachigen Akronymen gesetzt werden muss! Denn wenn man es auf englische Art und Weise ausdrücken will müsste es "Das HDD" heißen, da nur bei Personen "Der" oder "Die" benutzt wird und bei allem anderen "Das". Macht man es aber z.B. bei "CD" auf die deutsche "Klingt-Besser-Weise" (was ich für sinnvoll halte ;P), nimmt man für "Disc" das "Die", da "die Disc" besser klingt als "das Disc" oder "der Disc".
 
@LastFrontier: Ich bin kein Rechtschreibkünstler, glaube aber mich erinnern zu können, dass es in der englischen Sprache nur einen Artikel gibt. Damit lässt sich der Genus eines Nomens im Englischen über den Artikel nicht bestimmen. Sowohl "Hard Disk Drive" als auch "Solid State Drive" sind englische Nomen und daher kann man sich im Deutschen den Genus wohl frei wählen, es sei denn, die Dudenredaktion hat sich da schon irgendwo auf eine verbindliche Regelung festgelegt, was ich nun nicht weiss. Ist Letzteres nicht der Fall, kannst Du also problemlos die, der oder das Hard Disk Drive sagen. Wenn der Duden den Genus an der deutschen Übersetzung des englischen Nomens festmacht, müsste es allerdings "die Hard Disk Drive" heissen, weil es "die Festplatte" heisst.
 
@IceRain: insbesondere ist das ein Problem bei Fertig-PCs, wo sowas wie Gehäuse-Kühlung praktisch nicht vorhanden ist.
 
@IceRain: Das ist aber doch bei sämtlichen Teilen so. Jedes Grad Celsius mehr auf einem Gerät lässt das Gerät schneller altern. Ist auch bei Autos, LKW´s etc so. wie schon gesagt, ist bei sämtlichen Sachen so. Gruß
 
@Forster007: zu kalt darfs aber auch nicht sein. Festplatten dürfen ruhig 30 bis 40 Grad haben, nur wenns auf 50 zu geht, dann wirds unschön. Und kälter als Zimmertemperatur ist eher schädlich, die Mechanik leidet da.
 
@der_ingo: Natürlich ist es in die Andere Richtung genauso Blöd. Aber in diese Richtung wird es ja, im normalen Betrieb, nie gehen. Gruß
 
@der_ingo: laut der Studie von Google (http://research.google.com/pubs/pub32774.html) dürfte die optimale Temperatur 35-45°C betragen.
 
@Forster007: naja, bei Autos stimmt das so nicht, denn da soll der Motor bei einer bestimmten Temperatur laufen und nicht so kalt wie möglich, da sonst die Schmiereigenschften des Öls nicht optimal sind und dadurch die Lebensdauer des Motors (und auch aller anderen Teile, die geschmiert sein müssen) verringert wird. Deshalb halten Autos, die nur Kurzstrecken fahren, nicht so viele Kilometer aus, wie solche, die vorwiegend Langstrecken fahren.
 
@Link: Ok, war ein blödes Beispiel, weil hier noch andere Faktoren zusammen spielen. Hab es eigentlich auf das Material beziehen wollen. Und dieses altert halt schneller bei jedem Grad höher. Aber du hast recht. Gruß
 
@Forster007: "Jedes Grad Celsius mehr auf einem Gerät lässt das Gerät schneller altern." - Wie kommst du, wissenschaftlich begründet bitte, zu dieser Annahme? Bzw. zu der Annahme, dass Temperaturen, die wir Menschen als gut empfinden, auch für Bauelemente am besten geeignet sind?
Das ist nämlich keinesfalls so bzw. hängt einfach von den Bauelementen ab. Bei Halbleiterbauelementen wie z.B. Transistoren oder Dioden steuert man über viele Faktoren, wie sie sich bei Anlegen einer Spannung verhalten, insbesondere spielt bei allen Größen auch die Temperatur eine große Rolle.
Somit kannst du auch gerne Transistoren bauen, die nur bei Temperaturen >100°C schalten und bei hohen Temperaturen am effizientesten arbeiten, bei niedrigen Temperaturen aber gar nicht. Einem Transistor ist es sowas von sche*ßegal, ob er nun jahrelang 30°C oder jahrelang 100°C hat. Je nach dem, wofür er gebaut wurde, arbeitet er aber im jeweils anderen Temperaturbereich nicht oder nur ineffizient. Wenn der Hersteller einer GPU sagt, dass sie für 95°C im Betrieb unter Vollast ausgelegt ist, dann kann man sie auch ruhig über längere Zeit bei dieser Temperatur betreiben.
 
@mh0001: auf einer HDD gehen selten die Transistoren kaputt... oftmals ist es der Lesekopf, der Motor oder eben einfach totaler Ausfall aufgrund des Alters... habe bisher noch keine HDD hier gehabt, die aufgrund der Platine ausgefallen sind. Daher hinkt dein Vergleich für MICH (aus der praktischen Erfahrung heraus) doch erheblich. Und nein, das kann ich nicht "wissenschaftlich begründen" weil diese Erbsenzählerei eher fürn Anus ist ;)
 
@mh0001: Was der Hersteller sagt, ist nicht immer richtig. Vorallem in der heutigen Zeit mit den künstlich herbeigeführten Defekten. Siehe Fernseher, wo einfach die Kondensatoren/Transistoren/etc. durchbrennen... Die Aussage stammt von einem Doktor (Vater) in der Elektrotechnik der schon Jahre lang in diesem Gebiet arbeitet und entwickelt und auch testet. Die Optimale Temperatur sagt bei der GPU nur aus, dass hier die GPU ihre beste Leistung abgibt. Aber hast du mal ausgetestet, ob sie nicht, wenn sie die Jahre kühler gehalten worden wäre, auch dann entsprechend länger aushalten würde? Wenn du dass mit entsprechender Anzahl von Geräten gemacht hast, kannst du eine Entsprechende Aussage zu treffen. Die Aussage meines Vaters stammt zwar nicht von GPU´s oder CPU´s, aber von Transistoren und Schaltungen auf Umrichtern. Diese er Entwickelt und auf Herz und Nieren getestet hat. Und das ist im Grunde nichts anderes als CPU´s oder GPU´s... Gruß
 
@mh0001: "Wenn der Hersteller einer GPU sagt, dass sie für 95°C im Betrieb unter Vollast ausgelegt ist", dann bedeutet dass, dass sie so die Garantie übersteht, alles darüber hinaus interssiert den Hersteller nicht bzw. ist sogar ausdrücklich unerwünscht. Die Hersteller kühlen die GPUs auch deshalb so wenig wie es nur irgendwie geht, weil sie möglichst leise sein sollen und man natürlich möglichst minderwertige Lüfter verbauen möchte, die gar nicht die Garantie überleben würden, wenn sie mehr arbeiten sollten (Leute, die BOINC auf ihren Grakas rechnen lassen, können ein Lied davon singen). Auf vielen aktuellen Grafikkarten ist es deshalb auch gar nicht mehr ohne weiteres möglich den Lüfter auf 100% zu stellen. Auch sollte man nicht vergessen, dass auf so einer Grafikkarte nicht nur die GPU verbaut ist, sondern auch jede Menge anderer Bauteile, die sogar noch empfindlicher auf Hitze reagieren, Kondensatoren z.B., und diese werden dann auch wärmer, je wärmer die GPU ist. Letztendlich ist die Herstellerangabe gerade im Fall von GPUs das Ergebnis von vielen Kompromissen und nicht die optimale Betriebstemperatur.
 
@IceRain: Meine WD Green ist schneller kaputt gegangen als meine WD Black obwohl die Black älter ist und beide gleichgut gekühlt werden.
 
@IceRain: Deshalb kaufe ich mir auch keine externen USB-Festplatten mit Kunststoffgehäuse mehr.
 
@IceRain: Nein es wird nicht zu oft vernachlässigt. Und es ist in den meisten Fällen auch nicht nötig, sich darum zu kümmern. Festplatten können gut und gerne im Betrieb 45°C haben. Sie werden sogar so konstruiert, dass sie bei ihrer Betriebstemperatur in diesem Bereich am effizientesten arbeiten. Kühlst du die Platten mit Gewalt unter Volllast auf Raumtemperatur runter, tust du ihnen keinen Gefallen damit, weil alles in der Festplatte inkl. die Mechanik auf normale Betriebstemperatur optimiert ist, die sie für gewöhnlich nach kurzer Zeit erreicht, es sei denn irgendwelche "Experten" montieren eine Wasserkühlung etc. auf ihren Festplatten.
Ich habe mich noch nie um die Kühlung meiner Festplatten gekümmert und platziere sie im Gehäuse nicht einmal im Luftstrom. Meine Festplatten haben im Betrieb immer 45°C oder etwas höher und mir ist noch keine auch nach Jahren gestorben.
Die Hersteller konstruieren die Festplatten für den Fall, dass sie NICHT extra gekühlt werden. Die Mechanik wird daher bei üblichen Betriebstemperaturen am leichtgängigsten sein, und bei allem erheblich darüber und DARUNTER wird sich die Festplatte verstärkt abnutzen.
 
Solange sie bei solchen Studien nicht mit den Markennamen rausrücken, wird es dem Endkunden wenig helfen :-)
 
@andi1983: Nicht jeder mag wäschekorbweise Hass-Post und Abwanderungsandrohungen zum anderen Hersteller sowie etwa 5 bis 10 anwaltliche (Ein(spruchs))Schreiben mit Unterlassungsaufforderungen und ähnlichem darin kriegen.. *fg
 
@DerTigga: Naja bei Stiftung Warentest etc. klappt es doch auch, dass Markengeräte getestet werden und auch schlechte Noten bekommen. Die Lobby der Festplattenhersteller muss schon gut zahlen, damit keine Markennamen auftauchen.

Auch bei der Google Studie wurde sich doch ausgeschwiegen.

Was bringt es, wenn der Endkunde jetzt die 26% im Kopf hat.
Ggf. bestehen die 26 % der Ausfälle von nur einem Hersteller, weil dieser schlechte Qualität liefert.

So kann ein Festplattenhersteller mit schlechter Qualität auf ewig so weitermachen, weil nie etwas bekannt wird und die Kunden weiter beherzt zugreifen.
 
Ist doch in soweit uninteressant als das man als Privatkunde durch aus eine Festplatte von dem einen Ende oder von der Seite mit dem Stöpsel bekommen kann. (Ich weiß durchaus das mit Badewannenverteilung die Querachse gemeint ist, liebe Flussanwohner :p)
 
@Lastwebpage: es ist interessant, denn wenn meine HDD das erste Jahr hinter sich gebracht hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass sie auch die nächsten 2-3 schaffen wird. Wenn meine Platte aber schon 5 Jahre gelaufen ist und ich grad den Rechner eh aufrüste, wäre gleich mal ne neue sicherlich nicht verkehrt, denn diese hier hat dann ja ihre besten Tage hinter sich. Es ist also bei den Überlegungen beim Aufrüsten durchaus hilfreich. Und auch hilfreich, dass (mal wieder) bestätigt wird, dass ganz neue HDDs nicht am zuverlässigsten sind, wie viele es immer noch glauben. Dass man Backups bei jeder Festplatte machen muss, ist was anderes.
 
Ich hatte letztens zwei Festplatten von der Firma Hitachi von 2005 bis 2013 im Einsatz.
Sind eigentlich immer noch in Ordnung, muste sie nur aus bauen weil sie zu klein waren.
Die Platten sind acht Jahre alt und sind jeden Tag gelaufen.
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