Streit um weiteren Breitband-Ausbau spitzt sich zu

Die Konkurrenten der Deutschen Telekom befürchten, dass es dem ehemaligen Staats­konzern gelingt, maßgeblich auf die aktuellen Koalitionsverhandlungen einzuwirken und wichtige Weichen zu seinen Gunsten zu stellen. mehr... Internet, Netzwerk, Kabel, Ethernet Bildquelle: KalasMannen / Flickr Internet, Netzwerk, Kabel, Ethernet Internet, Netzwerk, Kabel, Ethernet KalasMannen / Flickr

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Naja, Google baut ja grad ihre Gigabit Netze aus, da wird sich die Preisgestaltung in den USA vermutlich wenden. 70$ / 1GBit, find ich fair! Sind 52 €. Bei uns zahlt man 40 € für 100 Mbit. Auch wenn sie sich nicht grad die USA als Beispiel nehmen sollten, find ich gut, dass der Netzausbau überhaupt vorangetrieben wird. EDIT: Minus für Fakten? Na ihr seid mir vielleicht Schlawiner! :)
 
@crimey: Ich bekomme "nur" 16K DSL - VDSL ist nicht verfügbar weil der Ausbau gestoppt wurde.
Wenn ich bei mir VDSL 50+ bekomme gebe ich dafür auch gerne 70$/52€ aus. Nur sind die Konzerne im Netzausbau zu egoistisch und Kapital orientiert. Nur weil ein paar wenige Interesse haben lohnt es sich nicht, es muss schon die 90% der Stadt VDSL wollen...
 
@Be2k: Ich weiß, ich kenn das! Ich hab 2 Wohnsitze. Bei dem einen 100Mbit über Kabel, bei dem anderen DSL16Mbit, weil kein Kabel verfügbar und Telekom nicht ausbauen will. Aber wir könnten uns Glasfaser legen lassen für kleines Geld. Jedoch macht da nicht jeder Bewohner mit. Ich hoffe nur, dass das mal schnell voranschreitet.
 
@crimey: Wieso "...Telekom nicht ausbauen will...)? Wieso wollen / sollen andere (z.B. die in die im BREKO-Verband!)nicht ausbauen? Die wollen doch nur abkassieren und die Infrastrukturkosten auf die Telekom abwälzen. Die sind also keinen Deut besser!
 
@Kiebitz: Ich hab nicht gesagt, dass die Telekom MUSS, ich schrieb nur, dass die nicht WILL. Wer im Endeffekt zum Netzausbau beiträgt, ist mir völlig egal, solange sich da mal überhaupt was tut.
 
@Kiebitz: Noch mal zur Verdeutlichung: Ein Unternehmen (Telekom) trägt also (vermutlich) knapp die Hälfte der Kosten und viele Unternehmen (die alternativen Anbieter) über die Hälfte der Investitionen. Was ist daran nicht ok? Und waren es nicht die Alternativen Anbieter die nach der Privatisierung und Deregulierung des Marktes schrien? "...BREKO warb dafür, in Sachen Netzausbau stärker auf die alternativen Anbieter zu setzen..."? Dann sollen sie es doch endlich tun!
 
@crimey (re:4) : Ok! Dann schreibe aber auch von den anderen Alternativen und berufe Dich nicht nur auf die Telekom "...die nicht ausbauen will...", so Du wortwörtlich! Denn die Anderen wollen es ja wohl dann auch nicht, warum auch immer.
 
@Kiebitz: Ich schrieb von der Telekom, weil in meinem Fall eben die Telekom zuständig wäre. Oder soll ich als Telekom Kunde, z.B. Telefonica drum bitten, dass die mir doch meinen Anschluss upgraden? Und ich sagte ja auch, dass die unser Netz ausbauen würden, wenn jeder Anwohner ein kleinen Anteil der kosten zahlen würde, aber da nicht jeder mitmacht, kann man das vergessen.
 
@crimey: Nun ja. Aber zum letzten Satz. Das Problem gab es auch bei mir. Zum Glück hat der Vermieter sich auf eine (angebliche?) Mehrheit berufen, die den Anschluß wollte und dann wurde es gemacht. Aus meiner Sicht natürlich klasse, aber andere haben eben auch gemeckert. Es ging um Unitymediaanschlüsse für die in der Grundform (herkömmliche TV-Sender, kein DSL, kein DSL-Telefon) keine Mehrkosten entstanden. Aber es war für diese Leute eben was Neues / Ungewohntes also erstmal dagegen. So ist das nun mal - leider!
 
@Kiebitz: Wenn ein Mitbewerber später das Netz der Telekom nutzt, dann mietet er das ja. Die Telekom bekommt also ihr Geld für den Ausbau zum Kunden. Den backbone/traffic zahlt dennoch der Mitbewerber der Telekom. Die Telekom baut quasi das Haus und vermietet es, Strom, Wasser und Lebensmittel zahlt der Mieter dann selbst. Ich weiss, mieses Gleichnis ;) Dennoch bleibt festzuhalten dass die Telekom als Monopolist DIE Technologiebremse in Deutschland darstellt - und auf einem Netz sitzt welches wir längst mit Steuergeldern und Monatsbeiträgen finanziert haben.
 
@Stamfy: Verstehe ich jetzt nicht ganz. Wieso Monopolist wenn die übrigen Anbieter von sich selbst sagen, siehe News, "... Über die Hälfte dieser Investitionen wurden dabei durch die alternativen Anbieter erbracht, hieß es seitens des BREKO-Verbandes..."? Aber es ist Dir schon klar, das ein Hausbau (Telekom: Ausbau zum Kunden) erstmal viel Geld kostet, bevor alles irgendwann per Miete wieder hereinkommt (Mitbewerber nutzen und mieten)? SOMIT ist ein Teil des investierten Geldes bis zur vollkommenden Deckung erstmal totes Kapital. UND nochmal, die Alternativen wollten eine Entstaatlichung und Deregulierung. Und wo es nun nicht sooo klappt für sie wie erhofft und ihre Kosten doch höher sind, sind sie sauer. Unverständlich das! UND auch nochmal, niemand hindert die Alternativen den Netzausbau selbst zu gestalten und von Anfang an dabei zu investieren und dann natürlich auch die anfangs hohen Kosten der Investition, die erst nach und nach durch Kundengebühren wieder zurückkommen, diese anfangs hohen Kosten mit dem dabei verbundenen Risiko selbst zu tragen. Ob die das wohl wirklich wollen? Ich glaube nicht!
 
@Kiebitz: Wie du schon sagst werden aktuell mehr als die Hälfte der Ausgaben von den alternativen getragen. Die Konkurrenten jammern also nicht nur rum sondern klotzen auch. Wo ist jetzt also das Problem? Die Konkurrenten befürchten das die Gelder aus der Zwangsabgabe hauptsächlich bei der Telekom landen da diese gerade die große Lobbytrommel für sich in Stellung bringt.
 
@hezekiah: Na ja? Und die Alternativen betreiben keine Lobbyarbeit? Und welche Zwangsabgabe nun wieder?
 
@Kiebitz: Die Zwangsabgabe um die es hauptsächlich im Artikel geht? Steht in Absatz 4 und 5, Die Befürchtungen der Konkurrenten das die Telekom die Lobbytrommel rührt stehen in 3. Und klar machen die anderen auch Lobbyarbeit aber befürchten das die Telekom da am deutlich längeren Hebel sitzt.
 
@hezekiah: Ok. Das ist mit der Zwangsabgabe habe ich verstanden. Nur die ist noch nicht da und nicht einmal konkret (!) geplant. Aber nochmal meine Ansicht: Die Anderen machen auch Lobbyarbeit und es ist erstmal nur eine nicht bewiesene Behauptung der Alternativen, dass die Telekom am längeren Hebel sitzt. Streng genommen müßte es heißen: Sitzen könnte. Man kann es aber auch anders herum sehen: Die Alternativen betreiben nun schon vorbeugend fleißig und öffentlich Lobby-Arbeit mit solchen Behauptungen.
 
@Kiebitz: Nein. Die Telekom geht ja jetzt schon auf die noch nicht mal gebildete Regierung zu (Absatz 2) und natürlich hat die Telekom auch einen stärkeren Einfluss als größtes Unternehmen in dem Bereich aber auch durch historische Strukturen. Die Zwangsabgabe ist ein Vorschlag von Seehofer. Klar ist das alles noch nicht in trockenen Tüchern aber zu warten das alles beschlossene Sache ist und dann erst sich zu beschweren wäre schon arg fahrlässig.
 
16K DSL!?!? Ich kennen Leute die würden schon dafür 70$/52€ bezahlen!
 
@rhymes: Wir bezahlen 45€ für 10K.
 
Das sind, nach meiner Meinung, doch zwei paar Schuhe. Diese Preisregulierung, bzw. Preisregulierungsbehörde, setzt, nach Meinung der Telekom, die Preise so niedrig an, dass für den Ausbau zu wenig übrig bleibt. Davon sind dann aber Unternehmen betroffen, die wenig bis gar keinen Ausbau im eigentlichen Sinne machen, also z.B. 1&1. Dieses sind aber eben nicht die Konkurrenten der Telekom, was den Netzausbau betrifft. Ich scheine da wohl irgend etwas zu übersehen.
 
@Lastwebpage: Laut Artikel bauen ja alle aus. Die Telekom hat aktuell 43% der Anschlüsse bei sich und ihr Anteil am Ausbau ist auch weniger als die Hälfte. Sieht ja an sich schon mal nicht falsch aus. Die Geschäftszahlen der Telekom sehen auch nicht so aus als hätten sie zuwenig Mittel für den Ausbau.
 
Nuja was soll ich dazu sagen mit dsl light power!"";(
 
Ich kann nur jedem Hausbesitzer raten, sich zumindest Hausanschlüsse legen zu lassen.. wenn auch mit mehreren Techniken
Vor Jahren als in der Strasse meines Elternhauses Kabel Deutschland unterwegs war, haben alle Rentner rumgebockt wegen 80 Euro (und wir haben ja Sateliitenfernsehen).
Also kamen in unserem Strassenabschnitt nicht genügend Kunden zusammen, so dass Kabel gelegt wurde.
Stattdessen sind wir jetzt eine Seite eines Dreiecks die kein Kabel hat und da das Kabel über die beiden anderen Seiten an uns vorbeigeht, wird sich da auch so schnell nichts tun.
Dies hatte jetzt schon massive Auswirkungen auf Mieten und Hausverkäufe bzw deren Kaufpreis...
Ich schätze unser Nachbar hat deswegen mindestens 2 bis 3 Tausend Euro weniger für sein Haus bekommen, dass er verkaufen musste, weil seine Frau pflegebedürftig wurde...

Ich kämpfte damals als Informatiker gegen Windmühlen.. heute bei vertragslaufzeiten von 24 Monaten ist ein fehlender Hausübergabepunkt ein Grund nicht zu mieten oder nicht zu kaufen...

Der Rest des Ortes erhielt jetzt 100 Mbit wir haben bis auf weiteres 16 M.. bei fast gleichem Preis

Wir müssen uns jetzt auch unbedingt damit auseinándersetzen, was da mit dem weiteren AUsbau und der Telekom, sprich Vectoring statt Glasfaser, in den Koalitionsverhandlungen ablaufen wird.... besonders nachdem Angela ja ziemlich unbemerkt ihr ehemaliges Versprechen aufgekündigt hatte...

Es betrifft den Wert unserer Immobilien demnächst und in der Zukunft massivst...

So ist es halt wenn man am falschen Ende spart..
 
Kleines Extrem-Beispiel gefällig?

Hier in Wien 75MBit / € 26.-
Nur 13(!) km weiter in Niederösterreich 3MBit / €20.-
...und mehr geht da auch nicht, da das Telefonkabel munter vom Holz-Mast auf der Straße baumelt >> also auch in Ö die blanke Steinzeit, sobald man die Stadtgrenze überschritten hat!
 
also ich wohne mitten in den Bergen und auch da gibt es 100MBit per Kabel aber für 79 € (Salzburg AG) nicht gerade billig :-(
 
@mach6: Wem sagst du das. Bei uns in italienischen Norden haben wir noch 7MBit :D Dort, wo es 20MBit gibt, kostet das auch ein vermögen.
 
Egal ob Telekom oder BREKO. Die sollen verdammt noch mal mit dem scheiss rum gezicke auf hören und die Netze Ausbauen. Alle diese Schweine bekommen Millionen vom Statt und der EU an Subventionen. Selber haben die Firmen wie Telekom und Co. seit Jahren stetig eine Umsatzsteigerung. Ich kann diese scheiss nicht mehr hören die machen immer mehr kohle und die Kunden bekommen immer weniger Leistung. Der Statt sollte denen echt mal einen draufhauen. So geht es doch nicht so weiter. Die Firmen haben genug Geld um den Netzausbau durchzuführen. Vor 5 Jahren konnte die Telekom ohne Probleme für Firmen in ländlichen gebieten Glass legen und heute geht das nicht mehr? Klar eine Zusatz Abgabe wie in den USA halte für Schwachsinn den die Firmen verdienen genung. Müssen die super tollen Manager halt einmal im Jahr weniger Urlaub machen oder einen Porsche weniger dann kann auch wieder Glass legen.
 
Wer es sich leisten kann, 80 Milliarden im Ausland zu versenken, der soll jetzt auch nicht rumheulen daß die Kohle für die wichtigen Dinge nicht ausreicht. FU Telekom :)
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