Venezuela: Militär übernimmt Elektronikmärkte

Mit einer ungewöhnlichen Aktion reagiert der venezolanische Präsident Nicolás Maduro auf die anhaltende Wirtschaftskrise des Landes: Er ließ vom Militär eine Elektronikkette besetzen, da diese Preistreiberei betrieben haben soll. mehr... Präsident, Venezuela, Nicolás Maduro Bildquelle: Maduros Homepage Präsident, Venezuela, Nicolás Maduro Präsident, Venezuela, Nicolás Maduro Maduros Homepage

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ich kann mir nicht helfen aber ich bringe dafür große Sympathien auf
 
@0711: Dann sollte vielleicht Dir jemand helfen, wenn Du das wirklich gut findest. Vielleicht mit einem Ticket nach Venezuela, Kuba oder Nordkorea. Damit Du siehst wie gut "geregelte Märkte" und Planwirtschaft funktionieren.
 
@rw4125: Im Gegensatz dazu funktionieren die praktisch nicht geregelten Märkte in einer freien Marktwirtschaft wuderbar.
Ab und an eine ordentliche Wirtschaftskriese und eine kaum begreifbar hohe Staatsverschuldung sind ja überhaupt kein Problem. Bis ...
 
@gutenmorgen1: Ich empfehle Dir mal Süd- und Nordkorea zu bereisen. Du kannst ja dann im krisenfreien Norden bleiben wenn es Dir in der freien Marktwirtschaft nicht gefällt. :)
 
@rw4125: Dir ist offensichtlich nicht klar, dass Nordkoreas Situation wohl eher in verschwindend geringen Teilen der dortigen Marktwirtschaft geschudet ist.
 
@gutenmorgen1: ...und selbiges gilt wohl auch für Venezuela, Kuba, ex-DDR, ex-Sowjetunion, Zimbabwe usw.
Dass Sozialismus/Kommunismus nirgendwo auch nur ansatzweise funktionierte hat sicher nichts mit (Markt-) Wirtschaft zu tun... ;)
 
@gutenmorgen1: Sondern? Gerade in einem Land wie Venezuela kann die Situation ja wohl nicht an Mangel an Ressourcen liegen. Vielmehr an einem bis zum Anschlag inkompetenten und korrputen autoritären Regime, das in der Marktwirtschaft einen Sündenbock hat. Freie Wirtschaft und autoritäre Regimes mit Korrpution vertragen sich genauso wenig wie Demokratie und Planwirtschaft. Von daher hat rw4125 schon Recht.
 
@Chiron84: vergiss nicht den Dauerbeschuss durch die economic hitmen und die von den USA finanzierten Oppositionellen, deren Methoden nicht gerade brav und fair sind.
 
@rw4125: Aah! Ein Schwarz-Weiss-Denker. Für Dich gibt's wohl nur die beiden Extreme: entweder Raubtier-Kapitalismus oder Kommunismus. Einfache Gemüter brauchen eben eine einfache Weltsicht... ^^
 
@gutenmorgen1: Dir ist bloß nicht klar, dass in Deutschland die Märkte auch stark reguliert sind. Ohne Verbraucherschutz und Gesetze könnten die Firmen völlig frei drehen. Zum Glück gibt es aber Gesetze dagegen. Die Marktwirtschaft muss sich also an rote Linien halten. Wucher ist eine Straftat in Deutschland.
 
@Rumbalotte: In Deutschland würde aber niemand auf die Idee kommen, die Bundeswehr zum Media Markt zu schicken weil dort die Fernseher so teuer sind. Ich stimme einigen hier insofern zu als dass auch eine Marktwirtschaft Regeln braucht und nicht völlig frei drehen darf. Von daher ist "freie Marktwirtschaft" vielleicht auch etwas missverständlich. Aber dass das System von Angebot und Nachfrage im Zusammenspiel mit linker und rechter Grenze besser und schon sehr viel länger funktioniert als alle Alternativen (bis auf die Tauschwirtschaft, aber darüber sind wir ja hinaus) sollte eigentlich offensichtlich sein.
 
@Chiron84: In Deutschland macht das die Polizei, weil zu Preiswucher dann Kartellbildung etc führt. Denn wir besitzen - zumindest laut Grundgesetz - keine freie Marktwirtschaft, sondern eine soziale Marktwirtschaft. Die letzten Jahrzehnte Demontage dieses Grundsatzes haben allerdings merklich ihre Spuren hinterlassen... freie Marktwirtschaft ist in jedem Land der Erde lediglich das Mantra der herrschenden/besitzenden Oberschicht um ihre Profite exponentiell zu erhöhen. Dicht gefolgt vom Privatisierungswahn.
 
@Rumbalotte: hast kein Auto! Fährst vermutlich noch Bobby Car. Hättest Du ein Auto, wüsstest Du was Wucher oder Preistreiberei ist. Merkt man an jeder Tankstelle.
 
@rw4125: ich rede nicht von Planwirtschaft sondern den vorgebrachten "Ideen". Preisobergrenzen gibt es auch in deinen toll propagierten freien Marktwirtschaften, so gibt es Gesetze gegen wucher bei Produkten, so gibt es Gesetze gegen Haustürgeschäfte, so gibt es Gesetze gegen übertriebene Mietpreiserhöhungen, so gibt es Regulierungen diverser Firmen usw usf.. Da wäre eine maximale Gewinnmarge nicht so wirklich abseits der heute bereits aktuellen gesetzeslage in deiner tollen freien Marktwirtschaft. Es ist nunmal so dass auch 8000€ Fernseher in weiten teilen nur so teuer sind aufgrund eines "prestigeaufschlags" der sich bei den Firmen als Gewinn äußert. Deine aufgezählte Länder haben viel weitreichendere Probleme als "nur" Planwirtschaft.
 
@rw4125: Würde man auch nur ansatzweise so viele Ressourcen ( Steuergelder, Staatsverschuldung, ... ) wie in die Rettung/Instandhaltung der "nicht geregelten Märkte in einer freien Marktwirtschaft" stecken würde auch so etwas wie Planwirtschaft super funktionieren ( z.B: wie die USA Super Reich aber Ständig kurz vor der Zahlungsunfähigkeit ). Und! "nicht geregelte Märkte in einer freien Marktwirtschaft" sind nur so lange nicht geregelt und frei so lange der Pöbel die Spiele und das Brot genießt. Danach wird/muss auch der feststellen/begreifen das er Geregelt/Verplant und Verscheißert wird! Wir leben doch in einer geregelten Planwirtschaft! Oder hat noch niemand was von den Geplanten/Vorhersehbaren Wirtschaftskrisen und der Konsumentenzucht mitbekommen?
 
Von 8000$ auf 1000$, Preisnachlass von 20-60%?!? Hm, ich hoffe die müssen sonst nicht viel rechnen... ;D Ah, okay. Es geht also mehr um "nichts genaues weiß man nicht". Das habe ich in der Tat falsch verstanden. Das zwei Quellen nicht exakt das gleiche Ergebnis haben ist schon klar... Aber man weiß also wirklich nicht genau was los ist. Dann habe ich es nun auch. Danke für die Erklärung :)
 
@Yamben: Das hast du falsch verstanden: Eine Quelle sagt das eine, die zweite das andere.
 
Für einen Deutschen ist der Artikel so nicht ganz verständlich und er erfährt auch nur einen Teil der Realität. Ich hätte mir gewünscht, dass der Autor auf die staatliche Devisenkontrolle eingegangen wäre und diese Besonderheit erläutert hätte. So wie der Artikel geschrieben ist, gewinnt man den Eindruck es handele sich um Populismus und Versagen der sozialistischen Regierung. Aber vielleicht wollte der Autor ja auch einfach nur diesen Eindruck erwecken.
 
@florian29: Sozialistische Regierungen versagen ja bekanntlich nie. Deswegen kann es ja nur dreister Populismus sein. ;)
 
@rw4125: zum glück versagen "demokratische" Regierungen nie....
 
@0711: Von denen gibt es aber noch eine Menge mehr als von sozialistisch/kommunistischen.
Wie lange denkst Du denn, dass es noch sozialistisch/kommunistische Systeme geben wird? Die werden glücklicherweise immer weniger. Gut für die Menschen die in solchen Systemen leben (mussten).
 
@rw4125: eines jener ist gerade drauf und dran DIE Weltmacht zu werden und alle demokratischen Systeme hinter sich zu lassen
 
@0711: Ich nehme an Du meinst China.
Bist Du schon einmal dort gewesen?
Was sich in China abspielt hat schon lange nichts mehr mit Kommunismus zu tun. Die sind deutlich kapitalistischer als wir.
 
@rw4125: Welcher Staat hatte denn wirklich mal den Kommunismus praktiziert? Den Klassenlosen Staat gab es bis heute nicht und wenn man die üblichen verdächtigen fehlgeschlagenen "kommunistischen" Staaten als Beispiele für dessen Fehlschlag nehmen kann (wie Nordkorea und co), dann kann man China als Erfolgreiches kommunistisches Land nehmen. Wegen deiner Frage, ja ich war schon in China wüsste aber nicht was das zur Sache tut - auch im Kommunismus muss Konsum kein Fremdbegriff sein.
 
@0711: Tut mir leid, aber zwischen China und Nordkorea liegen wirklich Welten. Und dann die alte Mär dass ja der Kommunismus noch nie wirklich praktiziert worden ist. Versuche in diese Richtung hat's aber schon etliche gegeben. Abgesehen davon braucht man den Kommunismus nicht zu praktizieren um zu erkennen, dass ein derartiges System nie und nimmer funktionieren kann. Ein bisschen Hausverstand tut's auch. ;)
 
@rw4125: Mir ist bewusst dass Kommunismus nicht funktioniert wegen dem Faktor Mensch - wobei man niemals sagen kann funktioniert einfach nicht, in Spanien haben auch schon Staatformen funktioniert die weitgehend als Utopie gesehen werden und nur durch Einwirkung von außen versagten. Aber um was es mir ging, wenn man die üblichen gescheiterten "kommunistischen" Staaten eben so nennt (die eben im eigentlichen Sinn keine kommunistischen Systeme sind) dann kann man China auch so nennen.
 
@florian29: Dann erleuchte uns doch mal, warum ist es kein Populismus und warum hat die sozialistische Regierung nicht, wie es für uns alle scheint, auf krasse Art und Weise völlig versagt?
 
@florian29: kann ich nicht beurteilen, ob das nur am Artikel liegt. Ich habe auf Spiegel-Online, die Zeit u.a. "seriöseren" Quellen dazu nichts gefunden. Nur oben angegebenen Reuters Artikel und http://de.euronews.com/2013/11/12/pluenderungen-in-venezuela/ und da wird auf die weiteren Hintergründe auch nicht eingegangen.
 
Die Kritiker sind im Übrigen die politischen Gegner in Venezuela, die schon öfters mit angeblicher Hilfe der USA einen Putsch gegen den verstorbenen Chavez veranstaltet haben. Ist ja nicht so, dass es in Venezuela keine Probleme gibt, aber die Horrorgeschichten die zum Teil in den westlichen Medien laufen sind einfach übertrieben und dazu gedacht Venezuela als gescheiterten demokratisch-sozialistischen Bananenstaat darstellen zulassen. Im Gegensatz zu vielen westlichen Staaten gibt es dort immerhin Volksentscheide. Hört sich alles so an, als ob man nur darauf gewartet hat bis Chavez stirbt, um den schwachen Maduro in einen Abgrund zu kriegen.
 
"Mit einer Sondervollmacht des venezolanischen Parlaments will er ein "Limit für Profite" einführen[...]." Oh, oh. Harte Zeiten für Ferengi, würde ich sagen. ^_^
 
@AhnungslosER: Hey nach deren Geschichtsschreibung leben wir gerade im goldenen Zeitalter der Menschheit. Das sollte zu denken geben ^^.
 
So ein Handeln wäre auch hier längst mal überfällig, zb. bei Kraftstoff- und Energieunternehmen. Aber bei den korrupten Politikern hierzulande wartet man vergebens darauf das diese handeln.
 
@marcol1979: Es ist das gute Recht dieser Firmen, für Ihre Produkte nicht den billigsten Preis zu machen, sondern den, bei dem Sie glauben dass sie am meisten Gewinn damit machen. Das ist sogar nicht nur ihr Recht, sondern Ihre Pflicht gegenüber den Anteilseignern, ansonsten machen sie sich vielleicht noch zivilrechtlich angreifbar. Und, bevor du wetterst, zu den Anteilseignern könntest auch du gehören, wenn du wolltest.
 
Leider ist niemanden damit geholfen wenn die Händler jetzt womöglich ihre Waren unter dem Einkaufspreis verscherbeln müssen. Die inflationären Preise sind Folgen der schwachen venezolanische Währung. Diese verliert gegenüber dem Dollar stetig an Wert. Warum das so ist, ist eine andere Geschichte.
 
Das hätten wir deutschen bei der Einführung des Euros auch so durchführen sollen. Dann wären die Gefängnisse mit diesen Aasgeiern voll
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