Microsoft: Mitarbeiter-Ranking wird abgeschafft

Microsoft hat seinen Mitarbeitern mitgeteilt, dass man das unter Steve Ballmer vor langer Zeit eingeführte sogenannte "Stack-Ranking" abschafft. Die wegen ihrer negativen Auswirkungen auf die Arbeitsatmosphäre kritisierte Methode zur Einschätzung der ... mehr... Microsoft, Microsoft Corporation, Microsoft Deutschland, Unterschleißheim Bildquelle: Microsoft Microsoft, Microsoft Corporation, Microsoft Deutschland, Unterschleißheim Microsoft, Microsoft Corporation, Microsoft Deutschland, Unterschleißheim Microsoft

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Das nenne ich doch mal einen Schritt in die richtige Richtung. Man sollte rücksichtsloses Karrieredenken nicht mit einem solchen System unterstützen.
 
@Tenzing: So kann man's auch "positiv" interpretieren. Warum hat man diesen Schwachsinn überhaupt erst angefangen? Das sind sogenannte Top-Manger. Dass ein derartiges System in die Hose geht, zu extremem Mobbing und dergleichen führt, war von vorherein vorgegeben. Das runiert das ganze Teamwork.
 
@Tenzing: Die Beobachtungsmerkmale bzw. der Effekt der vorher bei Microsoft geherrscht hatte, ist jener der im Autokratischem Führungsstil als Erkennungsmerkmal bzw. als Beobachtungsmerkmal beschrieben wurde. Ein Effekt beim autokratischem Führungsstils ist, " Potenzial zur Rivalität zwischen Mitarbeitern, wodurch neue Talente nicht entdeckt werden könnten". In der Studie von Kurt Lewien zu den Führungsstilen zu Autoritärer bzw. hierarchischer Führungsstil, Kooperativer bzw. demokratischer Führungsstil, Laissez-faire-Führungsstil - Wurden 3 verschiedene Gruppen von Kindern im Video aufgenommen und erhielten jeweils einen Arbeitsauftrag - der unter der Leitung des jeweiligen Führungsstiles durchgeführt wurde. Die Gruppe welche ihren Auftrag unter dem autoritärem Führungsstiles durchgeführt hatte, beobachtete seinen Kollegen ganz genau und zeigte permanent mit dem Finger auf ihn, "Der da, der hat schuld weil ich meine Aufgabe im Team nicht erfüllen konnte". Unter dem Ziel "Mehr Produktivität" sind also autokratische Beobachtungsmerkmale als Methode gewählt. Das Ergebnis ist klar, es entstehen Egoisten und diese sind in einer Gruppenarbeit eigentlich unerwünscht. Des Weiteren behindern Egoisten Innovationen, denn einer kann nicht so vielfältige Ideen hervorbringen wie eine Gruppe.
 
War das so was, wie Yahoo jetzt gerade einführt?
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/internetkonzern-yahoo-mayer-veraergert-mitarbeiter-a-933051.html
 
@ElGonzales: Es war etwas sehr ähnliches, kann also die Kritik verstehen. Man sollte die Arbeitnehmer anders pushen. Was funktioniert denn grundsätzlich am besten? Bonus. Egal ob Monetär oder Materieller.
 
@hhgs: bis zu einem gewissen punkt ja, aber anreize ab einer bestimmten obergrenze haben keinen einfluss mehr auf die motivation der person. oft sind es auch nicht-monetäre gründe, die menschen motivieren. ein musiker z.B. wird nicht zufriedener, nur weil du ihm viel geld in aussicht stellst, er sucht nach der anerkennung seines publikums. ein mitarbeiter in der altenpflege wird seine motivation oft aus seinem sozialen verantwortungsgefühl ziehen. ein fußballer wird nicht besser weil er mehr geld bekommt, sondern weil er einmal ni einem großen stadion stehen und um die meisterschaft spielen will. andere brauchen einfach das "ich gehöre dazu" gefühl.
 
Diese Einstufungen waren bisher ja nicht total verkehrt. Ich finde es durchaus Okay, wenn Mitarbeiter Ihrer Leistung entsprechend bewertet werden. Allerdings ist es natürlich total falsch, dass es bestimmte Prozentvorgaben gibt (z.B. 20% des Teams muss aus "Under-Performern" bestehen.), da verschiedene Mitarbeiter mit gleicher Leistung eventuell unterschiedlich bewertet werden. Und das senkt definitiv die Arbeitsmoral.
Daher ganz klar: Richtige Entscheidung.
 
@RedDragon: Insbesonderen dann, wenn das Gehalt auch daran gekoppelt ist :)
 
@RedDragon: Ich verstehe nicht weshalb ich meine Kollegen bewerten soll. Normalerweise gibt es Gruppen, Abteilungen oder sonstige hierarchische Differenzierungen im Unternehmen, welche wiederum von Führungskräften angetrieben werden, - auch gerne Team Leitungen genannt. Weshalb sollte meine Arbeitskollege die Aufgaben der Teamleitung übernehmen und mich bzw. meine Arbeitskraft bewerten sollen. Zwischen mir und meiner Teamleitung sollte es Mitarbeitergespräche geben, die mir Aufschluss darüber geben, wo ich meine Arbeitskraft verbessern kann und dann werde ich eine Fortbildung zu dem Thema besuchen. Nur weil mein Arbeitskollege mich bewertet, dadurch habe ich meine Wissenslücken nicht ausgemerzt.
 
@RedDragon: Das Problem ist, dass man seine Mitarbeiter zwar beurteilen muss, aber wie man's macht, macht man's falsch. Die Prozentvorgaben wurden ja nur eingeführt, weil viele Chefs dann einfach alle ihre Mitarbeiter als gut bis sehr gut beurteilt haben, und dann hätte man's auch gleich bleiben lassen können.
 
Lisa Brummel :D
 
@thepoc: ^^
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