Phishing ist bei vielen Nutzern weiter erfolgreich

Die Sicherheit sensibler Informationen ist trotz aller Aufklärungsarbeit, die in den letzten Jahren geleistet wurde, weiterhin in erster Linie durch die Unachtsamkeit der Anwender gefährdet. mehr... Internet, Spam, Betrug, Phishing, Abzocke Bildquelle: betacontinua / Flickr Internet, Spam, Betrug, Phishing, Abzocke Internet, Spam, Betrug, Phishing, Abzocke betacontinua / Flickr

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ich habe mal es wo aufgeschnappt: "Man soll nie seine persönlichen Daten preisgeben, man gibt ja bei der Bushaltestelle an Fremde auch nicht seine Daten bekannt."
 
@sanem: geht bei webshops halt schwer ohne :) ausserdem solltest du einer heissen Frau die dich an der Bushaltestelle anspricht und mir dir ausgehen will deine nummer geben - oder halt mindestens ihre bekommen:)
 
Wollte es als Tipp einsenden aber habs vercheckt. Habe auf eine Email Adresse die garnicht AMAZON angemeldet ist, eine Email von "Amazon Service" bekommen. [Mahnung für ihre Bestellung vom 11.08.2013

Bestellnummer: 302-9324131-39204423

Sie haben Ihre Rechnung für Ihre Bestellung vom 11.08.2013 noch nicht bei uns entrichtet.

Wir bitten sie schnellstmöglich unsere offene Forderung zu begleichen, sonst sind wir gezwungen ein Inkassbüro zu beauftragen.

Hier befindet sich die Rechnung, sollte es sich um ein Missverständniss halten, kontaktieren Sie bitte den Support mit ihrer Rechnungsnummer, welche sie der Rechnung entnehmen können.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Amazon-Team]

Rechnung war unter einen Nitrado Server gespeichert (Ich mein dort kann man Root-Server mieten). Zudem Inkass(o)büro falsch geschrieben. Zum genannten Datum hatte ich nichts bestellt, Bestellnr. auch ungültig.

Aber trotzdem weitersagen und drauf achten!
 
Dumme, dumme Menschen. Selbst schuld, aber 100%.
 
Gibt 2 Faktoren die in den letzten Jahren immer schlimmer geworden sind. 1. Die "guten" Phishing Mails werden immer näher dem des Originals.(Beispiel die Paypal Phising Mails,wer Sie kennt weiß was gemeint ist.) 2. Es gibt immer mehr Grünäugige Leute im Web. Die ältere Generation wird durch immer mehr Plattformen ans Internet gebracht ohne eine Aufklärung zu bekommen.Und immer mehr jüngere Leute kennen leider nur noch n Bruchteil vom Internet(fragt doch mal nen heute 12-14-Jährigen ob er in den letzten 10 Tagen mal mehr als 5-6 verschiedene Webseiten aufgerufen hat, ich denke er kommt auf 6:Facebook, Google, Youtube,vllt. Wikipedia noch + 2 Suchergebnisse aus Google). Ich würde mal behaupten, ein Großteil der Nutzer weiß heute nicht mehr wie man eine Webadresse eingibt, sondern die suchen lieber bei Google nach der Adresse und klicken auf das Suchergebnis, oder nutzen eine Suchmaschine anders als Adresszeilenersatz. - Nur ne eigene Meinung, gebildet durch 18 Jahren Interneterfahrung, Paar Jahren Systemadministration und ohne Facebook :)
 
@Recruit: ich kann deine meinung durch eigene 20 jahre interneterfahrung bestätigen. jeder kommt heutzutage rein, keiner kennt sich aus. von der masse gesprochen. stichwort : "warum hast du dein ipad im regen dabei?" "ich hab ne app installiert, die das wasserfest macht". gabs.
 
@Recruit: Ich glaube irgendwie, du hältst du Leute für zu dumm. Eine Adresse wird ja wohl jeder eingeben können. Bezüglich des Rests, wenn man mit den Webseiten auskommt, wieso sollte man sich zwingen, noch woanders hinzugehen? Aber vielleicht kennen sich in meiner Umgebung die Leute bloß zu gut aus. ;)
 
@adrianghc: Hast du noch nie diese Leute (von denen es Massen gibt) erlebt, die statt der Adresszeile grundsätzlich Google nutzen, und das auch überhaupt nicht anders kennen? Die sich dann wundern, wenn man ihnen mal die Adresszeile nahelegt? Dann musst du von einem anderen Stern kommen, hier auf der Erde erlebe ich das täglich mehrfach.
 
Viele nutzer sind ja auch einfach nur doof.
 
Das größte Sicherheitsproblem sitzt halt immer noch vor dem Monitor. Viele Phishing-Mails lassen sich sehr einfach feststellen in dem man einfach nur mit dem Mauszeiger über die Links in der Mail geht. Dann erkennt man sofort die haarsträubenden Links. Oder für Mail-Programme wie Thunderbird gibt es Add-Ons, die sich automatisch mit einer online-Blacklist für Mailadressen verbindet und solche Phishing-Mails gleich in den Müll schmeißt.
 
@Seth6699: Und jetzt erkläre Tante Lieschen oder Oma Gertrude bitte genau das, was sie machen sollen. "Hey Oma, du musst dir erstmal dieses Thunderbird installieren. Dann musst du nach Addons suchen und deine Filterliste aktualisieren und wenn du dann noch mit der Maus über den Hyperlink fährst siehst du direkt was falsch ist und was nicht" - ja genau. Du stellst dir das leider viel zu einfach vor. Wenn ich nicht weiß, was ein "böser" und was ein "guter" Link ist (bzw. generell nicht mal weiß was ein Link ist), wie soll das dann funktionieren? Die von dir genannten Sachen sollten standardmäßig bei allen Mailprogrammen (egal ob Off- oder Online) enthalten sein. Nur dann könnte es was bringen.
 
@RebelSoldier: Das ist aber halt das typische Problem in der heutigen Zeit mit der Technik: Viele wollen es nutzen, haben aber nicht den Nerv sich damit mal ernsthaft auseinander zu setzen. Bei vielen Dingen (z.B. Autokauf) studieren die Leute stundenlang Lektüre, technische Daten und informieren sich vorher über Risiken und Fallstricke. Aber in Sachen Internet sind die Leute fahrlässig wie sau. Das sind die Leute, die dann immer bei WISO im ZDF gezeigt werden und übers Ohr gehauen wurden, weil die Leute einfach sich nicht ausreichend vorher informieren. Deshalb bleib ich bei meiner Aussage. Der Sprucht "Erst denken, dann lenken" passt hier mal wieder. Und zu deinem Beispiel: Wenn sich die Oma einen Mail-Account irgendwo erstellen kann (PC kaufen, Internet einrichten etc. noch dazu), dann wird sie sich auch informieren. Wenn die Kinder/Enkel der Oma halt einen PC hinstellen und die Oma dann einfach überfordert ist, dann haben die auch einen großen Anteil an der Überforderung der Oma. Einfach nur hinstellen geht halt nicht.
 
@Seth6699: Nur: Die Oma kann oder will meist auch gar nicht die (subjektiv oder real) komplizierte Technologie dahinter kennenlernen. Sie will einfach nur Mails schreiben, im Web interessante Dinge lesen, oder vielleicht eine selbstgebastelte Grußkarte drucken. Den PC selbst einzurichten/zu konfigurieren wird der Oma zu aufwändig/kompliziert sein (ein Auto holt sie ja auch fahrfertig vom Händler ab, anlassen, Gas geben und ab geht's). Aber wie will man das Dilemma lösen - auf der einen Seite eine Alltagstechnologie, die möglichst jedem zugänglich sein soll, auf der anderen Seite zur sicheren Nutzung mit doch einer gehörigen Portion Expertenwissen? So eine Art Führerschein zur Internetnutzung (Autos sind ja an sich ähnlich - die breite Masse soll Zugang zu deren Nutzung haben, um die sichere Nutzung zu gewährleisten ist jedoch eine vorherige Schulung mit Lizensierung (dem Führerschein) vorgeschrieben)?
 
Ist aber auch die Frage ob da die Unternehmen alle so gänzlich unschuldig sind. 1)Heute habe ich zwar noch nichts auf WF gelesen, vielleicht kommt es ja noch, aber war da nicht gestern und Vorgestern eine Meldung "Firma ABC Accounts gehackt", spätestens Morgen kommt bestimmt eine. Das da einige Nutzer vielleicht denken "Es hat die Firma ABC erwischt, ich habe nur die News nicht gelesen" wundert mich nicht. 2)Von Firma XY bekommt man in ziemlicher Regelmäßigkeit, ungefragt, Top-Angebote und andere Newsletter. 3)Betreiber irgendwelcher Plattformen, wo es Apps, Werbung und externe Links gibt, wo zu spät oder gar nicht reagiert wird, oder wo noch nicht mal die Möglichkeit besteht entsprechendes zu Melden. (Nein, auch bei anderen als FB ist es nicht besser) 4)Und nicht zuletzt auch die Software-Hersteller, seien es jetzt die von EMail- oder Browserprogrammen. Alles nur auf die blöden Nutzer oder das fehlen irgendwelcher Sicherheitssoftware zu schieben, ist mir zu einfach.
 
Das Geld an die GEZ sollte auch einen Computerkurs für alle enthalten...
 
@ichbinderchefhier: Wer oder was ist die GEZ? Meintest du etwa die "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice"? ;)
 
@DON666: Klar, aber Einzugszentrale hört sich realistischer an als Beitrags"service"...
 
Ist auch kein Wunder. War Internet in seinen Anfangszeiten wirklich nur etwas für technisch Versierte kommt heutzutage doch jeder DAU ins Internet, zb. beim Erwerb eines neuen Handys. Von daher ist der Anteil derer die fundierte Kenntnisse haben immer geringer geworden, ergo wird es immer einfacher Leute abzuzocken.
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