Verbraucher ziehen Aktenordner den Dateien vor

Was das Aufbewahren von Rechnungen und Verträgen angeht sind die Verbraucher in Deutschland traditionell: Sie ziehen den Ausdruck auf Papier einer digitalen Archivierung weiterhin vor. mehr... Dokumente, Papier, Akten Bildquelle: Niklas Bildhauer (CC BY-SA 2.0) Dokumente, Papier, Akten Dokumente, Papier, Akten Niklas Bildhauer (CC BY-SA 2.0)

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klar. hat ja auch nur vorteile. daten können verloren gehen und sind teilweise unübersichtlich.
 
@Mezo: Im gegensatz zu ordnern. Die lassen sich naemlich blendet auch durchsuchen :)
 
@Mezo: Hab die Daten lieber redundant in verschlüsselten Containern liegen. Kann weder verloren gehen (3 HDD defekte, Feuer, etc. ist doch eher unwahrscheinlich) und bleibt trotzdem schön durchsuchbar.
 
@CyniceR: Ich archivier meine Daten erst gar nicht bzw. dort wo ich Online-Rechnungen bekomme, hole ich sie nicht ab. Selbst die Kontoauszüge wandern bei mir in Briefform in den Papierkorb. Reicht wenn ich online checke das alles ok ist. Lediglich Zeugnisse und wichtige Verträge wie Arbeitsverträge, Mietverträge und Kaufverträge (Haus oder Auto) hebe ich auf. Die Vorteile, die im letzten Absatz dargestellt werden, lohnen sich nur für Unternehmen. Welcher Privatmensch durchsucht denn regelmäßig seine Papiere oder erstellt Regeln für die Verwaltung. Voll der Aufwand. Das Abheften ist eben im Privatbereich einfach viel schneller.
 
@donald2603: Ja stimmt schon, wenn richtig verschlüsselt ist es digital trotzdem sicherer aufgehoben.
 
Drucken Verbraucher dann das Zeug auch lieber aus um es abzuheften? Muessen steuertechnisch nicht Rechnungen auf Papier noch 10 Jahre vorgehalten werden?
 
@-adrian-: Mittlerweile nicht mehr. Für die Steuerprüfung etc. reicht es, wenn alle Rechnung in einwandfreien Zustand digitalisiert zur Verfügung stehen. Belege auf Papier sind nicht mehr erforderlich. Für eine Steuerprüfung sollten diese aber dann auch "umgehend" (d.h. ohne großes rumsuchen) aufgerufen werden können. Auch der Rechnungsversand kann mitlerweile vollständig digital erfolgen... Die angesprochenen 10 Jahre beziehen sich auch in erster Linie an Unternehmen. Ich bin mir nicht sicher, aber Verbraucher sollten Rechnungen 2 oder 3 Jahre aufbewahren (steht so glaub ich auch (im eigenen Interesse) auf der Steuerbescheid vom Finanzamt).
 
@-adrian-: Nein, 10 Jahre gilt nur für Kaufleute. Privatleute SOLLTEN Rechnungen mindestens 2 Jahre aufheben.
 
@-adrian-: Als privater Mensch MUSST du in DE gar nichts aufheben. Es sei dir empfohlen Rechnungen zwei Jahre lang aufzuheben, da so lange Widerspruch von beiden Seiten eingelegt werden kann. Wenn du dann keine Papiere mehr hast, ist es nicht unbedingt vom Vorteil. Müssen tust du diesbezüglich aber nichts. Eine Rechtsvorschrift gibt es da für private nicht.
 
@kkp2321: falsch 6 jahre aufbewahrungspflicht für steuerlich relevante unterlagen ! Jedes andere gesetz hat in gegen die Abgabenordnung keine Wirkung. AO 147 (1) Nr.5 i.v.m (3)
 
@-adrian-: soweit ich weiss müssen Unternehmen nur die Jahresabschlüsse/Bilanzen 10 Jahre aufbewahren, mehr nicht
 
@sanem: ao 147 lesen wissend werden ;)
 
@sanem:
10 Jahre ab Jahresabschluss:
UStG § 14b Aufbewahrung von Rechnungen

(1) Der Unternehmer hat ein Doppel der Rechnung, die er selbst oder ein Dritter in seinem Namen und für seine Rechnung ausgestellt hat, sowie alle Rechnungen, die er erhalten oder die ein Leistungsempfänger oder in dessen Namen und für dessen Rechnung ein Dritter ausgestellt hat, zehn Jahre aufzubewahren.
 
also...wenn ich so etwas schon wieder lese. Zum einen sollte man hier strikt Privat und Geschäftlich trennen. Für den Privatanwender hat es schlicht weg keinen Sinn physische Dokumente einzuscannen. Da gehe ich eher noch mit, bei digitalen Doks einen Ausdruck zu machen, den ich weghefte. Ich hoffe das setzt sich endlich bei allen durch. Den Originaler als das PDF kann es einfach nicht mehr werden. So können Tonnen an Papier und Toner gespart werden. Täglich Und ganz im Vertrauen, wer seine Dokumente (9 Prozent, wie o. beschrieben) in der Cloud speichert, dem sollte man doch eh den PC entziehen.
 
@notme: Was ist den gegen Online basierten Speicher fuer Dokumente zu sagen?
 
@-adrian-: Grundsätzlich nichts. Aber meine Rechnungen und Verträge möchte ich nun wirklich nicht irgendwo im Internet gespeichert wissen, sondern einzig und allein auf meinem Rechner. Halte mich für paranoid, aber keine Sau weiß, ob die Daten dort sicher sind. Womöglich gebe ich irgeneinen Namen im gooogle ein und pompt bekomme ich geliefert, wer was wann wo gekauft hat.
 
@-adrian-: NSA?
 
@dodnet: Und dann sind sie auf deinem PC sicher :))
 
@-adrian-: Klar, der steht in Deutschland, hier operiert die NSA doch nicht, sagt Pofalla ;)
 
@-adrian-: Und: Meine nicht eingescannten Belege sieht die NSA definitiv nicht, außer sie schafft es, eine Kamera in meinen Schrank zu schmuggeln ;)
 
Papier ist geduldig. Der Magazinmeister in unseren städtischen Archiv meinte, dass er Papier für die Archivierung bevorzugt. Der "digitale Schrott" ist unbrauchbar, er hat kein Interesse ein Haufen Hardware und Software zu archivieren in der Hoffnung man könne noch in 100 Jahren eine CD lesen. Von der fehlenden Software oder defekten Hardware wollte er erst gar nicht anfangen.
 
@RobCole: Womit er natürlich Recht hat. Wenn jemand jetzt noch an etwas heranwollte, das er irgendwann mal auf einer 8"-Disk oder per TurboTape auf einer Audiocassette abgelegt hat, dann wünsche ich ihm viel Vergnügen. ^^ Und das alles ist nicht annähernd 100 Jahre her.
 
Jo, ich stell mich jetzt für die nächste Woche hin und scanne den ganzen Scheiss der letzten Jahre ein und beim nächsten Festplattencrash stehe ich vor dem Nichts. Die "Experten" bei den Statistikunternehmen sollten mal was anständiges machen und nicht solche total nutzlosen Datenerhebungen, die ich genauso aus dem Hut zaubern kann...
 
Ich bin schon sehr digitalisiert. Mein ganzes Leben findet Platz in einem einzigen Ordner, aufgehoben wird nur das, was tatsächlich Lebenswichtig ist und mit einer originalen Unterschirft versehen ist. Der rest wird gescannt und/oder weggeworfen. Auch wird nichts länger aufgehoben als notwendig.
 
@kkp2321: "Mein ganzes Leben findet Platz in einem einzigen Ordner" - ich glaube, da würde ich mir die Kugel geben, wenn es so weit ist ;)
 
@dodnet: Das ist das beste Leben was man sich wünschen kann. Keine Schulden, keine Kredite, keine unnötigen Versicherungen oder Verträge, kein Privatfahrzeug (sehe ich in Berlin als nicht notwendig an). Ich bin nicht selbstständig, kein Arbeitgeber, nicht freiberuflich. Ich muss nichts aufheben. Ich habe keine Probleme mit Geld, Behörden, Versicherungen oder sonst irgendwas. Ich kann mir kein besseres Leben diesbezüglich vorstellen.
 
@kkp2321: "Ich bin nicht selbstständig, kein Arbeitgeber, nicht freiberuflich..." -- Was bist Du dann? - Schnorrer? ^^
 
@doubledown: Ich selber bin kein Arbeitgeber... ich bin angestellter.
 
@kkp2321: Achso, habe "keinen Arbeitgeber" gelesen^^
 
Ich scanne den Mist auch nicht jedes Mal. Verstehe eh nicht, wieso noch so viel Post verschickt wird. Mir wäre es digital auch lieber. Aber bevor ich jeden Mal die Sachen einscanne, hefte ich es lieber schnell ab. Guckt man sich in 99% der Fälle eh nicht wieder an...
 
na wenn ich alle dokumente nur noch per email bekommen würde, dann wäre mein archiv ja digital. aber es gibt ja noch reichlich dieser "längst scannenden" unternehmen, die mir fleißig papier schicken. da sollten sie mal ansetzen. wozu das zeug ausdrucken und verschicken, damit ich es wieder einscanne ? dann noch mit unzulänglicher OCR software, die auch heute noch zu viele fehler aufweist ? also liebe firmen, schickt mir das zeug bitte digital, dann kann ich es auch einfacher entsorgen ;)
 
Ja klar, ich setz mich auch noch hin und scanne jede einzelne Rechnung, Quittung, Bestätigung, etc ein und mache mir noch die Mühe ein System aufzubauen, damit man sie auch wieder findet.
 
finde es albern in privaten umfeld. Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum nutzen.Manche Dokumente muss man eh auf Papierform vorhalten oder soll man den den Perso. auf einen USB-STICK übertragen?
 
@sanem: Das wäre aber mal richtig lustig, wenn die Bullen sich dann bei der Ausweiskontrolle genauso anstellen wie die Zollfuzzis, denen ich mal was vorlegen sollte, das ich nur als PDF hatte: "Nee, das müssen Sie ausdrucken, wir können doch nicht einfach hier eine fremde Datei öffnen, nachher ist die verseucht oder so!". Hätte ich es nicht etwas eilig gehabt, wär es ja noch zum Lachen gewesen, aber so hab ich das Ko**en gekriegt.
 
"Immerhin 8 von 10 Bundesbürgern (82 Prozent) sparen sich das Einscannen entsprechender Dokumente..." Diese 8 von 10 wären aber trotzdem nicht in der Lage, die Dokumente einzuscannen, selbst wenn sie es wollten...
 
Ich hab ja auch sonst nichts zu tun, als solche Dokumente, die man i.d.R eh nie wieder braucht, einzuscannen und sonstwie zu katalogisieren. Das mag bei größeren Unternehmen Sinn machen, aber als Privatperson "arbeitet" man damit nicht, wie im letzten Absatz angedeutet, sondern schaut sich beim Erhalt kurz an und sieht es bis zur Entsorgung nie wieder. Was aber begrüssenswert wäre, mehr von dem Zeug gleich digital zu erhalten, das scheinen die Unternehmen leider noch nicht besonders oft anzubieten.
 
In einer Cloud speichern ????
Da wird es doch geklaut !!!!!!!!!!!
 
Wenn ich eine Rechnung auf Papier kriege, wird sie abgeheftet. kommt sie per Mail, wird sie digital archiviert. Wozu mehr Aufwand als nötig? (drucken/scannen)
 
Also ich ziehe den digitalen Dateien auch die Aktenordner vor! Das ist viel einfacher und geht auch viel schneller. Allerdings ist es schon richtg, dass man wenigstens die wichtigsten Dateien einscannt und abspeichert. Es kommt ja schon mal vor, dass es im Büro brennt oder eingebrochen wird. Und dann ist alles weg. :-(
Aber alles einzuscannen wäre auch übertrieben! Bei uns in der Firma scannen die Azubis (wenn nicht viel los ist) oft alte Unterlagen ein, um diese zu digitalisieren und die Papiere weg zu schmeißen. Was man dann aber nicht vergessen darf, die Daten doppelt zu sichern. Denn auch eine Festpaltte geht mal kaputt.
Auf jeden Fall hier noch ein Tip: ein günstiger Anbieter, wo es alle möglichen Varianten an Aktenordnern gibt ist die Büromarkt Böttcher AG. Da kaufen wir immer unser gesamtes Büromaterial ein und sind immer zufrieden. :-)
http://www.bueromarkt-ag.de/aktenordner.html
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