Keine Weihnachtsfeiern für Vodafone-Beschäftigte

Die letzten Wochen des Jahres werden in der deutschen Sektion des Mobilfunkkonzerns Vodafone wohl nicht besonders besinnlich ausfallen: Die Weihnachtsfeiern zumindest sind komplett abgesagt worden. mehr... Weihnachten, Wohnzimmer, Weihnachtsbaum Bildquelle: Tomasz Krawczak / Flickr Weihnachten, Wohnzimmer, Weihnachtsbaum Weihnachten, Wohnzimmer, Weihnachtsbaum Tomasz Krawczak / Flickr

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Bei uns gibt es auch leider keine Weihnachtsfeier. Gibts dafuer auch eine News bitte? :( Ne mal im ernst. Warum gibt es sowas als News? o.o
 
@StefanB20: Hmmm, lass mich überlegen. Vodafone passt thematisch in den IT-Kontext, über den hier berichtet wird: Check. Hier kommen nicht nur Technik-, sondern auch Wirtschaftsnews: Check. Das ganze ist ein wirtschaftlicher Winkelzug, der viele Mitarbeiter betrifft: Check. Von der Sache her bei deren wirtschaftlichem Stand eigentlich schon eine ziemliche Sauerei, über die es lohnt, berichtet zu werden: Check. Also ich finde, da gibt es schon Gründe.
 
@DON666: und? das ist ueberall auf der Welt so. Wegen irgendwas wird keine Weihnachtsfeier stattfinden. Dafuer unbedingt ne News.. naja ^^
 
@StefanB20: Mensch, die News kostet doch nun nicht wirklich was. Zur Not lässt man halt mal eine aus, wenn sie einem nicht zusagt....
 
@DON666: Dies Argument kommt öfters: "Auslassen". Nur ob die News einem zusagt oder nicht weiß ich doch erst nach dem Lesen -oder?! Insofern ist das unlogisch und nicht real mit dem "Auslassen".
 
@Kiebitz: Aber willst (u. a.) du - oder sonstwer von uns Konsumenten - den Betreibern der Seite vorschreiben, was sie hier zu bringen haben und was nicht? Ich fände das jedenfalls anmaßend, wenn ich einer der Schreiberlinge hier wäre, ganz ehrlich.
 
@DON666: Wo habe ich denn sowas geschrieben oder angedeutet? NIRGENDS! Ich habe lediglich darauf hingewiesen und nur darauf bezog ich mich, dass das Argument "Auslassen" realerweise keines ist. Wenn ich etwas ablehne oder daneben finde, muß ich das doch erst zur Kenntnis genommen haben, sonst kann ich es gar nicht beurteilen. Folglich kann ich es zur negativen Beurteilung nicht "auslassen". Das ist doch sowas von logisch dass man das eigentlich verstehen müßte. Und was Du schreibst hat damit absolut überhaupt nichts zutun! Da nützen auch die Minus nicht.
 
@Kiebitz: Dann verstehst du mich irgendwie falsch. Egal. Ach ja, und selbst wenn ich wollte, könnte ich pro Beitrag nicht mehr als ein Minus "verteilen", insofern...
 
Das Geld wird leider für den Weihnachtsbonus der Geschäftsführung benötigt.
 
@dodnet: Ich geb dir ja Recht, glaube aber nicht dass die sich mit 300.000€ zufrieden geben.
 
@wieselding: Doch, aber dann pro Nase als "geringer Beitrag zum Geschenkekauf für den engsten Familienkreis" oder so.
 
@wieselding: fürs salatbuffet reichts bestimmt
 
So hebt man mit Sicherheit die Arbeitsmoral nochmal deutlich. Und vor allem gut dass die Entscheidung nicht kurzfristig ein einhalb Monate vor Jahresende gefällt wurde.
 
@zwutz: Deine Arbeitsmoral ist abhängig von einer Feier, auf der Friede, Freude, Eierkuchen und Geschleime richtung Chef geheuchelt wird?
 
@iPeople: Ich weiß ja nicht, ob du nun Big Cheffe oder normaler Angestellter bist, aber bei der zweiten Sorte kommt im Laufe eines Berufslebens das eine zum anderen, auch dann, wenn es für sich betrachtet nur Kleinigkeiten bzw. Gesten sind.
 
@DON666: Sorry, aber seine Arbeitsmoral davon abhängig zu machen, ob mir der Chef ein Bier ausgibt, ist doch wohl etwas Kleinlich. So wie der AN erwartet, dass der AG seinen teil des Vertrages einhält, hat der AN das Selbe zu tun, unabhängig vom Nebenbeimumpitz. Traurig, wenn Leute es nötig haben, ihr Selbstvertrauen und Arbeitsmoral vom Wohlwollen des Chefs abhängig zu machen. HAbt Ihr sonst nix im Leben?
 
@iPeople: ja ist sie. für so einen konzern sind die kosten für eine weihnachtsfeier gar nichts. absagen bedeutet sowas wie: ihr seid uns egal, ihr seid uns noch nichtmal ne weihnachtsfeier wert, denn nur wenn unsere Manager 10 Millionen machen gucken wir mal die Leiter runter. Genau deswegen wird die Arbeitsmoral total runter gehen, ich habs einmal mitgemacht bei einer großen Druckerei, die die Weihnachtsfeier abgesagt hat, danach ging den meisten die Führungsriege mehr als nur am Arsch vorbei
 
@Cherub1m: Und vorher seid ihr der Führungsriege in Hinter gekrochen? Sorry, aber man geht auf Arbeit, verkauft seine Arbeitskraft und wenn sich ein nettes und freundschaftliches Verhältnis zu Kollegen entwickelt, kann man gut und gerne eine Weihnachtsfeier organisieren, dazu benötigt man nicht den AG.
 
@iPeople: bei uns wars so das es früher ein Budget gab welches dann die kleine Abteilung nutzen konnte um ihre eigene Weihnachtsfeier zu organisieren. Das war schon schön für die Moral und es waren dann auch hauptsächlich Leute da mit denen man unmittelbar arbeitete. Gibts natürlich auch nicht mehr.
 
@hezekiah: Warum gibts das nicht mehr? Das bedeutet, dass Ihr euch gegenseitig egal seid, und nur ie Feuer abgehaltgen habt, weil ihr die Kohle dafür bekommen habt. Sowas nennt man heuchelei. Auf eine Feier mit solchen Kollegen könnte ich verzichten, dann nutze ich die zeit lieber und geh mit echten Freunden auf den Weihnachtsmarkt Glühwein trinken.
 
@iPeople: nein, das Budget gibts nicht mehr. Die Feier machen wir immer noch. Manchmal übernimmt unser Gruppenleiter dann einen Teil der Kosten z.B. alle Getränke oder so. Der Zusammenhalt in der Abteilung ist trotzdem sehr hoch aber es wird jetzt nicht mehr durch die Unternehmenskultur gefördert so wie frpher.
Edit: tut mir leid das ich mich vorher nicht klar genug ausgedrückt habe. Es war nicht meine Absicht dich auflaufen zu lassen.
 
@iPeople: Es geht nicht darum, ob du mit deinem Chef ein Bier trinkst. Es geht bei solchen Feiern um ein Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit und das Engagement der Mitarbeiter. Das Personal stellt für ein Unternehmen das wichtigste aber leider nicht direkt meßbare Wirtschaftsgut da. Bei Vodafone werden die Mitarbeiter seit Jahren mit Füßen getreten. Das hat mit der Quasi-Liquidierung von Arcor angefangen und wird wohl auch leider noch weitergehen! In nicht allzu weiter Zukunft werden die hohen Herren die Zeche zahlen müßen, wenn sie nämlich merken, dass das Outsourcing und "wegekeln" von Kernkompetenzen am Ende teurer wird, als eigene und engagierte Mitarbeiter zu vernünftigen Konditionen für diese Arbeiten zu haben. Wir arbeiten für Vodafone im Softwaretest und merken seit Jahren, dass die Softwarequalität massiv gesunken ist, seitdem elementare Schlüsselsysteme von HP in Ägypten entwickelt werden. Der Krug geht solange zum Mund, bis man(n) bricht!
 
@heidenf: ich will keine geheuchelte Anerkennung von oben. Mir ist ein ehrliches danke von meinen Kunden lieber und wesentlich mehr wert. Ich bin nämlich keine 3 Jahre mehr, wo mir jemand übern Kopf streicheln muss. Wer seinen Job nur macht, weil er muss, wird eh nie motiviert sein.
 
@iPeople: Du solltest einmal darüber nachdenken, dass zum Einen vielleicht nicht alle Menschen so ticken, wie du und dass zum Anderen das Arbeitsumfeld eine extrem wichtige Rolle für die Mitarbeitermotivation darstellt. Die Anerkennung der Arbeitsleistung vom Arbeitgeber spielt da ebenfalle eine wichtige Rolle. Dein "Kopfstreichelkommentar" ist ziemlich infantil und zeugt eigentlich eher vom Gegenteil! Warum du davon ausgehst, dass Anerkennung vom Arbeitgeber immer automatisch geheuchelt und nicht so gemeint ist, bleibt wohl auch dein Geheimnis. Was macht dich so sicher, dass das "ehrliche Danke" von deinen Kunden auch ehrlich gemeint ist? Ich behaupte, das ist auch geheuchelt! Das ganze Leben ist geheuchelt! Wir sollten uns einen Strick nehmen und keinen Spass haben!
 
@iPeople: Also ich weiß ja nicht, was dir so im Job widerfahren ist, aber mit einer derart knüppelharten Einstellung in Bezug auf Zwischenmenschliches hätte ich mich schon längst erschossen. Es existieren zwar Jobs, bei denen es für die geistige Gesundheit einfach besser ist, zwischen Privatem und Geschäftlichem strikt zu trennen, aber die spielen sich in der Regel eher nicht im Büro, sondern in Stundenhotels ab. In einer normalen Firma kann man bei normalem Betriebsklima auch mit anderen - selbst Chefs - auf menschlicher Ebene gut klarkommen, so zumindest meine Erfahrung. Und wenn man grad mal nen Chef hat, der ein A-Loch ist (auch schon gehabt), dann meidet man halt den Kontakt so gut es geht, fertig.
 
@DON666: Und das Streichen der Option, Weihnachtsfeier während der Arbeitszeit, deutet im Falle von Vodafone auf ein gesundes Arbeitsklima hin, vor allem einer guten Beziehung zwischen Chefs und Abgestellten? Darauf wollte ich hinaus. Mir gehts einfach darum, dass hier gejammert wird, es würde das Betriebsklima erhöhen, zwischenmenschliches fördern. Das streite ich auch nicht ab, ich frage mich nur ernsthaft, ob es dazu einer Weihnachtsfeier bedarf. Was hindert ein Team darfan, sich auch so zu treffen, auch mit Chedf? Oder einfach mal nach Arbeit alle gemeinsam im Büro bleiben, auch mit Chef, um ne Flasche Wein zu öffnen und ein paar Kekse zu essen? Nein, man hängt sich an einer blöden Weihnachtsfeier auf, die nun nicht mehr während der Arbeitszeit stattfinden soll.
 
@zwutz: arbeitsmoral ist doch heute dank befristeter verträge und starken bewerberandrang gar nicht mehr von nöten.
 
Ohje, dann wohl Knick in der Geburtenrate, wenn nun noch die Weihnachtsfeiern ausfallen ;)
 
@tomsan: Grins ... der war gut ;)
 
@tomsan: Keine kleinen Vodafonies :(
 
Man kann von Weihnachten halten was man will, aber dieser Kapitalismus ist einfach ekelhaft!
 
@Clothilde: Was hält die Belegschaft davon ab, sich in einer Bar zu treffen und eine Weihnachtsfeier abzuhalten?
 
@iPeople: nichts, aber ist das nicht ein undankbares Zeichen?!
 
@Clothilde: Dankbarkeit wofür?
 
@iPeople: Für den Einsatz und die Aufwendung kostbarer Lebenszeit für einen Konzern (und komm jetzt bloß nicht mit: "Sie kriegen ja Lohn")
 
@Clothilde: Keiner wird zu "Einsatz und Aufwendung kostbarer Lebenszeit" gezwungen.
 
@iPeople: irgendwie verstehst du es nicht...das ist nichts kaltes, berechenbares...dankbarkeit ist ein ausdruck der empathie, der zuneigung, des gemeinsamen miteinanders...
 
@iPeople: "Keiner wird zu "Einsatz und Aufwendung kostbarer Lebenszeit" gezwungen." Solange es kein bedingungsloses Grundeinkommen oder ein richtiges Arbeitslosengeld gibt, muss man Arbeiten, um zu überleben, falls man nicht selbst versorgend leben kann.
 
@Clothilde: und das geht nur auf geheuchelten Veranstaltungen? Wenn Kollegen sich mögen, gehen sie auch so zusammen was unternehmen, z.B. Auf einen Weihnachtsmarkt. Und eine geheuchelte Dankbarkeit ist keine Dankbarkeit sondern eine Werbeveranstaltung.
 
@Pizzamann: du hast das missverstanden. Niemand wird gezwungen z.B. Bei Vodafone zu arbeiten. Und natürlich gibt es Arbeitslosengeld. Und oje, jeder ist für seinen Lebensunterhalt selber verantwortlich , was für ein Dilemma.
 
@iPeople: Es gibt da natürlich auch immer "Veranstaltungen" die man besser abgesagt hätte, das will ich nicht leugnen. Hängt von den Leuten ab...
 
@Clothilde: Ist hier wpohl eher wirklich geiz... allerdings kenn ich auch welche, die beim Wort "Weihnachtsfeier" genervt mit den Augen rollen und maulen. Kann das schon verstehen, wenn dann Verantwortliche nächstes Jahr dass dann halt ausfallen lassen.
 
Bei Vodafone will man weder arbeiten, noch Kunde sein.
 
@Karmageddon: naja ich will zumindest kein Kunde dort sein, bin es aber dank der Übernahme von KD
 
@Karmageddon: Du wirst es kaum glauben, aber ich kenne einige Leute die dort sehr gerne arbeiten. Sie bezahlen ziemlich gut, es gibt zahlreiche benefits, und auch die Aufstiegschancen sind recht gut. Sowas ist heutzutage leider keine Selbstverständlichkeit mehr.
 
Jede Wette, dass die oberen Etagen fröhlich zwei Wochen in Urlaub gehen, sie schuften ja schließlich so sehr für das Wohl der Firma...
 
@modercol: Und dieser Urlaub findet ganz bestimmt nicht im Harz statt. ^^
 
@modercol: Dass die Beschäftigten ganz normal Erholungsurlaub einreichen und in Ferien fahren (jeder wie er will und kann) ist ihnen unbenommen - es geht ja nicht um eine Urlaubssperre, sondern es sind "nur" die von Vodafone gesponsorten Weihnachtsfeiern *WÄHREND DER DIENSTZEIT* abgesagt, Kaffee, Glühwein und Plätzchen. Wobei solche Feiern im allgemeinen das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Betriebsklima verbessern, also auch betriebswirtschaftlich sinnvoll sind, deshalb ist die Absage natürlich ein doppelter Schlag vor den Kopf der Beschäftigten.
 
@rallef: Ah stimmt, du hast Recht. Bei "Feiern" und "Ferien" sollte man genauer hinschauen, hab letzteres gelesen :D.
 
Von den Abfindungen ehemaliger Vorstandsköpfe hätte man zig Weihnachtsfeiern finanzieren können.
 
Je mehr man von Vodafone hört, umso unsympathischer wird dieses Unternehmen.
 
Als Kunde sollte man grad kündigen, bloß ist keines der Heuschrecken-kontrollierten multinationalen Konzerne auch nur eine Spur besser :-(((
 
Zu den 300000 Euro kommen sicherlich noch die Ausfaelle der Arbeitsleistung, die die Weihnachtsfeiern verursachen wuerden. 3 Stunden x 12000 Mitarbeiter x 50 Euro (um mal Schaetzwerte anzusetzen) kommt bei 1,8 Millionen raus.
 
@JanKrohn: Für gewöhnlich findet die Weihnachtsfeier ja nicht während der Arbeitszeit statt sondern Abends. Auch bei Vodafone war das bisher so. Edit: Zudem nehmen nicht alle Mitarbeiter daran teil.
 
Eine befremdliche Nachricht an die Mitarbeiter nach wirtschaftlich sehr guten Ergebnissen...aber so sind se halt, das Sättigungsgefühl hat wohl auch bei den Vodafone Verantwortlichen ausgesetzt.
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