Telekom-Chef: Eindruck eines Überwachungs-Kartells

Ungewöhnlich deutlich wurde René Obermann, Chef der Deutschen Telekom, als er heute auf dem IT-Sicherheitsgipfel auf die aktuelle Überwachungs-Affäre zu sprechen kam. mehr... Deutsche Telekom, Telekom, René Obermann Bildquelle: nrkbeta / Flickr Deutsche Telekom, Telekom, René Obermann Deutsche Telekom, Telekom, René Obermann nrkbeta / Flickr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Der will doch nur von seinen Drossel Plänen ablenken.
 
@Commander Böberle: Die Pläne wurden von irgendeinem Bundesamt sowieso schon beerdigt. Da kommt überhaupt nichts mehr.
 
@Knarzi81: Es wurde gar nichts beerdigt. Die T-Com muss nur Texte ändern.
 
@Knarzi81: Es war kein Bundesamt (Bis auf die Bundesnetzagentur ist dazu eh keine berechtigt) sondern das Landgericht Köln. Und die haben nur gesagt: Wenn ihr mit Flatrate werbt muss auch Flat drin sein. Die Telekom kann in Revision gehen, ist also nicht rechtskräftig das Urteil. Da wird noch viel kommen.
 
@Nero FX: Bis zur Revision ist das Urteil aber Rechtskraeftig, oder. Aber ja - sie duerfen es nicht als Flatrate bewerben. Ist schon mal ein schritt in die richtige Richtung
 
@Commander Böberle:
So ein dummer Kommentar! Es geht hier nicht um Tarifgestaltung, die einzelnen nicht passt. Die Telekom scheint der einzige Provider zu sein, der zumindest richtige Denkanstöße bei Datenschutz zu haben scheint. Im Vergleich dazu gehört Vodafone quasi dem britischen Geheimdienst! Ist dir dann so ein Unternehmen wie Vodafone lieber?
 
Bevor jetzt alle auf die wiederum eigenen Interessen der TK draufhaun: Damit hat er einfach recht: "Er wies darauf hin, dass Freiheit es auch bedeute, "ein gewisses Maß an Unsicherheit zu tolerieren"."
 
@kleister: Ja, darum darf zur Wiedergutmachung auch jeder dumme Ami mit ner Knarre im Halfter rumlaufen. Da spielen se gerne russisch Roulette mit, aber wehe die bösen Terroristen kommen! Die Unsicherheit in US-Amerika ist halt, dass man nie weiß, wann man Opfer eines Amoklaufs wird. Muss als Spannung im Leben eben langen. ;)
 
@Knarzi81: Was hat dsa eine jetzt mit dem anderen zu tun? Nichts. Vom Obermann kann man halten was man will, mit seiner Aussage oben hat er einfach recht
 
Naja, so kann er sich wenigstens ein paar Karmapunkte in der Öffentlichkeit verdienen, während er a)sogar als Telekom Chef nichts dran ändern kann oder b)hinten rum gerade dabei ist das Netz den Sicherheitsdiensten der Welt zu öffnen.
 
@ElGonzales: Rein interessenshalber (wirklich): Was meinst du mit b), bzw. was geht da vor?
 
@kleister: Ach, nichts Konkretes. Ich glaube nur nicht, dass aus einem Unternehmen wie der TK relevanter Gegenwind kommt, wenn es heißt: "So Jungs, lasst uns auch mal an eure Datenbanken/Leitungen, sonst...werden wir kreativ". Darum kann ich solche schönen Reden leider nicht mehr ernst nehmen. Aber das ist ja nichts Neues und gilt wohl für die meisten Unternehmen die auf irgendeine Art an der Vernetzung großer Teile der Bevölkerung beteiligt sind.
 
@ElGonzales: ehm. was hat das damit zu tun? Er wurde befragt und gab lediglich seine Meinung dazu ab. Er ist auch nur ein Mensch. ;) Wenn du befragt werden wuerdest, koenntest du auch dazu deine Meinung sagen. Ob es was aendern wuerde, ist eine andere Sache.
 
Rene Obermann rede von fairem Wettbewerb... Verkehrte Welt
 
Wen man (freiwillig /gezwungener maßen) Beteiligter an Kartell ist (Telekom Abkommen mit der NSA), lässt sich leicht darüber Reden ein mehr an Sicherheit zu fordern. Nur was heißt das konkret? Eigentlich nichts, denn solange auf deutschen Boden, Internetknoten von der NSA (Frankfurt/München/Hamburg/Düsseldorf (Neuss)) angezapft werden, wird auch jede zukünftige Innerdeutsche Verbindung "Abgehört" Inklusive der Europäischen. Würde eine Verschlüsselung etwas nützen, nein den die NSA sitzt (Vertraglich zugesichert) an der Quelle, somit sinnlos. Wenn etwas getan werden sollte, muss erst das Stationierung Abkommen (1961) sowie das Abkommen über Geheimdienstliche Tätigkeit (1958) sowie das G10 Abkommen gekündigt werden, denn diese erlaben es den Westlichen Alliierten uneingeschränkt in Deutschland zu Agieren, ohne das Deutsche Behörden etwas zu sagen haben, nicht mal das Grundgesetz gilt für die. Alles andere sind Lippenbekenntnisse ohne realen Bezug oder zukünftiger Neuordnung. Auch wenn alles getan würde Spioniert wird weiter nur dann unter Strafandrohung.
 
"Koalition des Vertrauens" LOL, mal wieder ein geiles propagadawort. erinnert stark an das "wahrheitsministerium" aus 1984 :)
 
Herr Obermann könnte Politiker werden. Populistische Reden kann er halten. Aber außer heiße luft kommt sowieso nichts dabei raus.
 
@Sapo: Stimmt. Wie konnte er nur seine eigene Meinung zu dem Thema sagen. So dumm von ihm... :( (Wer Ironie findet, kann sie behalten)
 
Recht hat er, aber es hat einen komischen Beigeschmack von jemanden der sichere Emils, Cloud und ein de-internet verkaufen will, außerdem holen die sich gerade die amerikanische Sicherheitsfirma RSA und bauen ein "Next Generation Security Operation Center", LOL, auf jeden Fall haben sie weniger Panik wie die Amis vor den Chinesen
 
Selbst einer der größten Abzocker, aber hier vor anderen warnen wollen. Er sollte mal die Menschen fragen, die aufgrund der Infrastruktur notgedrungen die Telekom nehmen müssen. Die würden ihm ein Ständchen in Bezug auf Kartelle singen.
 
"Koalition des Vertrauens" = Nichtangriffspakt? Was man von solchen Absprachen halten kann haben wir doch vor 70 Jahren gesehen! Hier müssen radikalere Lösungen her, Geheimdienste müssen viel stärker Überwacht/Kontrolliert werden. Vertrauen muss man sich erarbeiten, das bekommt man nicht als Vorschuss.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!