Wirtschaftsspionage wird immer größeres Problem

Der Umfang der Wirtschaftsspionage über das Internet soll in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben. Die Fälle würden immer stärker zu einem Problem für die deutsche Wirtschaft. mehr... Internet, Hacker, Laptop, Illegal Bildquelle: wellnews.ru Internet, Hacker, Laptop, Illegal Internet, Hacker, Laptop, Illegal wellnews.ru

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Das war eigentlich damals mein zweiter Gedanke bei der PRISM Sache...die USA hört garantiert weg wenns um wirtschaftliche Apekte geht.Ich denke was da im Untergrund und mit Vorschiebung von Terrorbekämpfung an Wirtschaftsspionage getrieben wird, ist wahrscheinlich ein noch viel größerer Skandal.Und ich bin mir auch ganz sicher das da ganz gezielt spioniert wird.Aber man sieht ja was es brinht wenn man sogar Beweise hat :) nämlich Nullinger.Grüße
 
@Tribi: Ich bin echt auf den nächsten Jahresbericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz gespannt. In den letzten Jahren haben sie stets bei sich selbst abgeschrieben "... Bedrohung kommt weitgestehend aus dem Osten...". Ich bin gespannt ob sie den Hauptübeltäter (USA) beim Namen nennen.
 
@ijones: Nein! Werden sie nicht. Weil es sind nicht DIE USA sondern allenfalls und höchstens vereinzelte Aktionen die nicht in Absicht passiert sind sondern auf Fehlverhalten einzelner Personen oder versehentlicher Fehler basieren, denn die USA halten sich an Recht und Gesetz. Das ist doch allgemein bekannt^^!
 
@ijones: was hat Dein "Hauptübeltäter" denn bisher getan? Richtig. Grenzen und Gesetze überschritten im Sinne des Datenschutzes. Es ist aber bisher keine Lebensgefahr ausgegangen, wie zB von Terroristen oer Piraten. Die Gewichtung ist also _noch_ eine andere.
 
@TurboV6: Wenn man so will, jedes Jahr kommen mehr Menschen in deutschen Krankenhäusern durch Ärztepfusch ums Leben als in den letzten 20 Jahren US-Amerikaner durch Terrorangriffe. Wo liegt die wahre Bedrohung?
 
@ijones: willst jetzt mit nem andren Apfel-Birnen-Beispiel kommen? Macht die Sache und das Verständnis der Realität nicht besser.
 
@Tribi: ich kann mir auch vorstellen, dass hier die Wirtschaft mit ausspioniert wurde. Aber eins passt nicht ins Bild: an wen gibt die NSA die wirtschaftlichen Infos weiter? Wenns hier um Blaupausen und Co geht, dann wäre das alles viel früher rausgekommen. Ich glaube also nicht, dass bisher irgendwelche Infos aus unserer Wirtschaft in den USA gelandet ist. Das wäre - denke ich - eben früher aufgefallen.
 
LoL bis jetzt dachte ich das sei das Hauptproblem der Bespitzelung durch "Geheimdienste". Aber anscheindend ist das für eure Politiker wohl nebensache.. Tja, sie werden ihre Renten bekommen, ihr eher nicht...
 
die ganze prism sache stinkt zum himmel und das mehr denn je.
 
geld ist genug da nur sollte man es ausgeben wollen für den schutz der eigenen wirtschaft. aber das alles ist den politikern egal.
 
Seit dem ersten Chinesen auf europäischem Grund hat Wirtschaftsspionage einen Namen. Seit PRISM bin ich mir da nicht mehr so sicher ...
 
Datensicherheit in Betrieben gibt es nicht zum Null Tarif.

In fast allen KMU-Betrieben gibt es ein (1!) Netzwerk, in welchem alle PCs und Server zusammengefasst sind. Und dieses Netzwerk ist mit dem Internet verbunden.

Das reicht eben *nicht* zur Abwehr von Bedrohungen von außen.

Sensible Abteilungen, wie Lohn- und Finanzbuchhaltung sowie Entwicklungs- und Fertigungsabteilungen müssten in dedizierten Netzwerken untergebracht werden, die eben *nicht* mit dem Internet verbunden sind.

Und weil heute eben so gut wie nichts mehr geht ohne Internetanbindung, gehört in diesen Abteilungen auf dem Schreibtisch des Abteilungsleiters und seines Stellvertreters ein zweiter PC mit Anschluss ans Internet.

Das reicht völlig aus. Nicht jeder Mitarbeiter in jeder Abteilung benötigt einen Internetanschluss. Das hat sich zwar eingebürgert, aber es ist absolut nicht notwendig.

Die Kommunikation mit Geschäftspartnern, Kunden und Lieferanten findet dann über die jeweiligen Abteilungsleiter bzw. deren Stellvertreter statt. Und was die dann per Mail zur Weiterverarbeitung zugesandt bekommen, geht erst auf einen USB-Stick, von dort aus erst auf einen speziellen Prüf-PC und *dann* erst ins Intranet ohne Internetanschluss.

Kostet Arbeitszeit, Bequemlichkeit und Hardware.

Ist auf Dauer sicherlich billiger als getrennte Subnetze und interne zusätzliche Firewalls, die letztlich doch alle von einer wirklich gut programmierten Schadware überwunden werden können.

Zumindest hier in den Golfländern arbeiten fast alle mittelständischen Betriebe nach diesem Prinzip und haben so gut wie keine Sorgen, was Schadwarebefall angeht.

Nur die Großbetriebe hier, die ähnlich wie in Europa strukturiert sind, haben exakt diese Sorgen und geben immer mehr Geld für Anti-Schadware Software, Hardwarefirewalls und dergleichen aus. Klar lässt sich bei denen als Buchhalter oder Ingenieur komfortabler arbeiten, aber zu welchem Preis?

Der könnte nämlich im eigenen Arbeitsplatz liegen, wenn es ganz dicke kommt.

G.-J.
 
Das Problem liegt eh allgemein an der Sicherheit, die viele Firmen haben. Naemlich fast keine...
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