Canonical: Per Trademark gegen Ubuntu-Kritiker

Ubuntu-Anbieter Canonical ist auf dem besten Weg, seine Sympathien zu verspielen. Zum einen gibt es immer wieder Kritik an Canonical-Chef Mark Shuttleworth, zum anderen greift man zu umstrittenen Methoden, um Kritik zu verhindern. mehr... Betriebssystem, Logo, Linux, Ubuntu Bildquelle: Ubuntu Logo, Ubuntu, Canonical Logo, Ubuntu, Canonical Canonical

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@OttONormalUser: Also Trademark gibt es nun mal. Aber ob Käptn Shuttleworth wirklich wider die GPL bestehen kann, wenn die Leute Linux modifizieren möchten? So wie es Käptn Shuttleworth haben will, dass bei Redistribution nichts verändert werden darf, funktioniert die GPL nämlich nicht. Ganz im Gegenteil, es ist die Essenz der GPL, dass das Recht zum verändern erhalten bleibt.
 
Ubuntu ist für mich schon seit mindestens zwei Jahren (ab der Integration von Unity) total uninteressant geworden. Mein aktueller Favorit ist Mint. Dem Projekt sollte wesentlich mehr Geld zur Verfügung stehen. Und nicht Ubuntu, das alles versucht, auf kommerzielle Bahnen zu lenken.
 
@Jean-Paul Satre: Ohne Ubuntu gäbe es auch kein Mint, vergessen viele. Aber auch ich nutze wegen Unity, und der Kontrolle die Canonical damit ausüben möchte, einen Ableger, nämlich Kubuntu.
 
@OttONormalUser: Die Leistung von Ubuntu in allen Ehren, aber die Distro und die Leute dahinter werden mir von Jahr zu Jahr immer unsympathischer.
 
@Jean-Paul Satre: Dabei müssten sie gar nicht so viel ändern, Opt in statt Opt out, und eine eigene Lens für die Onlinesuche, und schon wären viele Kritiker leiser.
 
@Jean-Paul Satre: Man sollte vielleicht nicht vergessen, dass Shuttleworth einen Haufen Geld in Ubuntu pumpt und vom Nutzer nichts ausser Verachtung zurück bekommt.
Bei Ubuntu ist es ja nicht so, dass ich wie bei MS weit über 100€ bezahle und mich dann trotzdem mit einer UI plagen muss, die mir nicht zusagt und bei einer Suche genaus im Internet stöbert.
Für Ubuntu bezahlt jemand anderes und ich finde, dass dieser auch bestimmen kann, wie er mit seiner Investition umgeht. Nebenbei hat er auch keine andere Wahl, als Mint, Kubuntu ect. mitzufinanzieren, weil diese Distributionen die Hauptleistung die Canonical erbracht hat, für sich selbst nutzen.
 
@OttONormalUser: du benutzt Ubuntu und keinen "Ableger", das K steht nur für einen anderen X-Window-Manager, den du auch noch nachträglich wechseln kannst. Da ich mit Unity auch nichts anfangen kann habe ich mich für Cinnamon entschieden, da ich Gnome 3 interessant finde und nur die Bedienung nicht mochte.
 
@otzepo: Kubuntu wird aber nicht mehr unterstützt von Canonical, ist also genau so ein eigenständiges Projekt wie Mint, und ob ich nun Unity gegen KDE oder Gnome/Cinnamon tausche, bleibt sich doch egal, die anstößigen Dinge gibt es bei beiden nicht.
 
@OttONormalUser: Wikipedia nennt Kubuntu ein Ubuntu-Derivat, hmm hmm hmm ... für mich bleibt es ein Debian-Derivat. Aber ich muss ehrlich gestehen ich dachte es würde ein von Ubuntu öffentlich anerkanntes Projekt sein. Ich verstehe aber schon was du meinst, aber es nutzt die selben Repositories und hat den identischen Quellcode ... der einzige Unterschied ist doch echt nicht die Distribution selbst sondern nur die frei austauschbare Desktopumgebung und die Programmvorauswahl ... aber natürlich hast du vollkommen recht! Amazonergebnisse erscheinen nicht bei den "Ubuntu-Derivaten".
 
@otzepo: Das K steht für KDE (Kool Desktop Environment) und das ist kein Window Manager sondern, wie der Name schon sagt, ein Desktop Environment. Compiz (wird in Unity verwendet) ist zB ein Window Manager, oder Caja (wird in MATE verwendet).
 
@trødler: ja, ich verstehe deinen Einwand. Aber der Name sagt übrigens korrekt X Window System desktop environment ;)
 
@Jean-Paul Satre: Dann spende an Mint oder heuere selber Programmierer dafür an,
 
@Jean-Paul Satre: Bei Mint wird sich zeigen ob diese sich nicht übernehmen mit den vielen Version (dazu auch noch Debian) Es wurde zwar schon etwas eingeschränkt. Linux Mint war bei mir wegen der fehlenden Vollverschlüsselung durchgefallen das soll ja jetzt möglich sein. Xubuntu LTS gefällt mir aber. http://voyager.legtux.org/ Voyager Live 13.10 was mit X(fce)ubuntu möglich ist.
 
hahaha der Disclaimer ist ja echt Awesome, hier nochmal das Original :D "Disclaimer: In case you are either 1) a complete idiot; or 2) a lawyer; or 3) both, please be aware that this site is not affiliated with or approved by Canonical Limited."
 
Zum Glück ist die Auswahl an Betriebssystemen ja groß genug.
 
@BloodEX: Ich probiere demnächst mal Fedora und OpenSuse aus.
 
Man kann sich auf Untiy einlassen und damit arbeiten. Und mal ehrlich: Wer von Windows kommt, weiß doch selbst, wie oft die Festplatte total unmotiviert los läuft und der Datenfluß plötzlich ansteigt. Außerdem, bei mir ist keine Lens-Funktion, hab's versucht mit dem Skript zu deinstallieren: Habe ich nicht gefunden, sagt mir meine Maschine. Ubuntu 12.04 3 LTS.
 
@robbe152: aha. soso.. dann wissen wir ja nu alle bescheid (was???)
 
@robbe152: Ich nutze auch die Ubuntu LTS Version und bin mehr als zufrieden. Ich mag Unity wirklich. Dabei war ich ganz am Anfang auch ein Kritiker. Aber es ist wirklich praktisch und produktiver als alle anderen Desktop Environments die ich kenne. Wahr ist aber auch, dass nach 12.04 keine Version richtig überzeugen konnte. Die Bugs haben sich gehäuft. Ich hoffe nur, dass die nächste LTS mindestens genauso stabil läuft wie 12.04.
 
@robbe152: Zumal dass Ubuntu LTS 12.04.x diese "Funktionen" noch nicht eingebaut hat. Ab der nächsten 14.4 LTS muss ich mir aber einen Ersatz für meine Unity-2D-Leiste und Funktionen suchen für mein Xubuntu (die xubuntu 12.04 hat leider nur 3 Jahre Support). Alternativen gibt es ja. Ab 14.04.1 sind die meisten Fehler gegessen ;)
 
@robbe152: "Man kann sich auf Untiy einlassen und damit arbeiten" - Komisch, sage ich von (ehemals) Metro auch immer
 
@Suchiman: Man kann sich auch Glassplitter in die Ferse rammen...
 
@Suchiman: Du willst doch nicht das sehr gut durchdachte Unity mit der katastrophalen MetroUI vergleichen?!
 
@Tintifax: Genau, es gibt zig Ableger von Ubuntu, man muss nicht das original nehmen, auch kann man alles entfernen was nicht passt. Auch wenn es Canonical nicht gefällt, oder sie sonst was als default einstellen, man hat die Freiheit es zu ändern! Aber das du das anders siehst, dachte ich mir schon, fehlt nur noch unser Kirill in der Runde Oo
 
@OttONormalUser: Nein, ich seh das gar nicht anders! Ich will darauf hinaus dass, sobald eine Firma mit "Open Source" und "Freiheit" und so weiter Geld verdienen will, es mit den ganzen Schlagwörtern nicht mehr so weit gesehn wird.
 
@Tintifax: Seit wann ist "Open Source" ein Synonym für "Nicht Geld verdienen wollen"? Jeder Entwickler freut sich, wenn seine Arbeit gewürdigt wird und mal nen Groschen gespendet bekommt. Und ich finde es zB auch nicht verwerflich, dass Ubuntu durch die Shopping Lens Geld verdient (was man sowieso abschalten oder auch ohne Probleme komplett deinstallieren kann). Firefox verdient auch Geld damit, dass man Google als Standardsuche nutzt und keinen störts. Wie schon gesagt wurde, Kann man Ubuntu oder jede andere Linuxdistribution nach seinen Wünschen anpassen. Das ist Freiheit.
 
@Tintifax: Freiheit bedeutet, dass man nicht das tun muss, was man nicht will, und nicht, dass man tun kann was man will ;) Und was spricht dagegen mit OS Geld zu verdienen? Hier geht es darum, dass Canonical jemandem die Freiheit nehmen will zu kritisieren.
 
Was wären denn brauchbare Alternativen (für den Alltagseinsatz), die nicht auf Ubuntu, aber schon auf Debian basieren?
Hab derzeit Ubuntu auf dem Rechner, aber mir gehen die Entwicklungen der letzten Zeit gegen den Strich...
 
@szoller: Schalte die Lenses ab und gut ist.
 
@szoller: Warum nicht auf Ubuntu basierend? Das was kritisiert wird ist ausschließlich in Unity.
 
@OttONormalUser: Die Lenses fehlen mir sowieso komischerweise...
Ne, auch das Vorgehen gegen Kritik passt mir nicht, sowas möcht ich nicht unbedingt unterstützen, deswegen wäre eine Alternative ganz nett...
Ansonsten eben wie zu Prä-Ubuntu - Zeiten eben direkt Debian :)
 
@szoller: LMDE, Debian im testing zweig, Kwheezy.
 
@shriker @Der_da: Danke, werd dann wohl wieder zu Debian selbst wechseln, meine Server laufen auch unter Debian, passt dann :)
 
@szoller: debian
 
Streisand lässt grüßen. Wenn sie was dagegen haben dass jemand Features bei Ubuntu entfernt dann sollten sie ein Closed Source OS entwickeln ... . War da bei Ubuntu nicht immer ein Motto irgendwas mit "Menschlichkeit" und so? Ist wohl genauso ne Luftnummer wie "Don't be evil" bei Google. Die Kritiker aus dem OpenSource-Lager müssen sich wohl oder übel aber wohl auch damit abfinden, dass der freie Gedanke bei Linux mit steigender Nutzerkurve gleichwertig abnimmt. Das wird sich auch in Zukunft durch Android und Steam nicht grade bessern.
 
Und das wo Linux doch so kurz vor dem Durchbruch steht!
 
@Chiron84: gäääähhhhn... "Linux" hat den Durchbruch längst geschafft und MS/Windows in vielen Bereichen eingeholt/überholt, vergiss das mal nicht (Tablets, Smartphones, Server, Embedded Devices...)!
 
@Puncher4444: Tablets und Smartphones liegt aber nicht daran dass Linux so toll wäre, sondern daran, dass Microsoft so lange gepennt hat.
 
@Chiron84: Dann dürfen SIE jetzt den Durchbruch schaffen. ;) An zwei Punkten scheitert der Durchbruch, die Bequemlichkeit der Anwender zu wechseln und die fehlende Spiele Unterstützung (auf zweiteres kann ich persönlich verzichten). Alles weitere würde die Zeit bringen und wir hätten endlich einen nennenswerten Konkurrenzkampf der Betriebssysteme und folgedessen eine schnelle Entwicklung der Systeme in alle Richtungen.
 
Ich verwende schon lange kein Linux mehr, aber wenn ich es wieder einsetzen würde, dann definitiv mit Debian.
 
So ein Verhalten finde ich immer sehr schade. Solche Führungsleute hat Ubuntu einfach nicht verdient!
 
Unity war für mich der letzte Grund umzusteigen und bin dann gleich zu Papa gewechselt und seitdem werkelt Debian auf meiner Kiste. Eigentlich hab ich da keinen, für mich nennenswerten Unterschied bemerkt. Das einzige was nachzuinstallieren war, war der WLAN Treiber für den WLAN Stick, der Rest lief wie bei Ubuntu gewohnt nach der Installation ohne zutun. Die Politik die Canoncial fährt, macht leider mehr und mehr negative Schlagzeilen, sehr Schade, aber wenigstens haben die Tuxer ausreichend Ausweichmöglichkeiten und die freie Wahl zu wechseln.
 
Ubuntu war früher gut ... bis Unity kam ...
dann halt XUbuntu ... dann (das ständig unpünktliche) Fedora ...
und nun endlich eine gute Distri. top-aktuell, nur das nötigste statt sinnloser zwangsinstallierter Programme ... ArchLinux ...
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