Computer-Kenntnisse der Deutschen sind schlecht

Obwohl PCs und Notebooks heute in fast jedem Haushalt zu finden sind, wird der Umgang mit den Geräten von zahlreichen Menschen in Deutschland im Grunde nicht einmal halbwegs beherrscht. mehr... Schule, Lernen, Digitale Medien Bildquelle: Universität Paderborn Schule, Lernen, Digitale Medien Schule, Lernen, Digitale Medien Universität Paderborn

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Wundert mich kein bisschen. Ist ja alles #Neuland. Ich arbeite als Systemingenieur in einem Unternehmen der Größenordnung 5.000+ und was selbst teilweise junge Leute an IT-Kenntnissen ans Tageslicht legen ist ein Albtraum. Die können gerade mal Facebook am Handy bedienen aber das wars. Wenn ich mir dann auch gleichzeitig die IT-Kenntnisse des IT-Lehrers an der Schule meiner Frau (sie ist Lehrerin, nicht Schülerin bevor hier noch Kommentar kommt) anschaue, dann wundert mich das auch nicht mehr. Der verzweifelt schon wenn der Stecker nicht richtig drin ist. Die IT-Ausstattung passt eigentlich, aber was bringt es wenn der Lehrer keine Ahnung hat?!?
 
@LordK: Genau, da wird die Umfrage wohl ausschliesslich CDU-Wähler erwischt haben.
 
@LordK: das liegt an den Lehrern und den Lehrergewerkschaften: Bloß nix neues dazu lernen, erst einmal 2-3 Jahre warten, dann schauen wir mal.... - das ist in Deutschland und Österreich gleich --- möchte ich aber nicht gesamt für alle Lehrer/Schulen sagen, aber betrifft mit Sicherheit den Großteil.
 
@Spector Gunship: Auch nur teils, aber ohne jetzt jemanden zu nahe treten zu wollen: Die meisten Lehrer haben keine Ahnung von (Basis-)IT. Ich seh es ja am Kollegium meiner Frau. Und wenn nicht mal das Grundwissen da ist, wie soll jemand dann auf den Stand kommen um Schülern etwas beibringen zu können? Der macht sich ja lächerlich. Wenn du dir mal die Quoten für Lehramts-Planstellen anschaust, dann hast du als IT-Lehrer die MIT ABSTAND besten Chancen eine Stelle zu kriegen. Problem nur: Es gibt nur wenige Lehramtsstudenten die auch eine Ahnung von IT haben. Hier muss sich der Staat Gedanken machen und eventuell Leute aus der Wirtschaft holen, ggf. nach vorhergehender Prüfung der sozialpädagogischen Kompetenzen, sonst ist der Zug verdammt schnell abgefahren.
 
@LordK: jep die stellen sind da, aber werden nicht vergeben, hab das auch lange gemacht ( umsonst ) und heute wo alles da ist ( massig pcs,server usw. ) macht das ein lehrer der null ahnung hat, besser als extra geld ausgeben.
 
@LordK: Ich arbeite an einer Schule als FiSy und es gibt IT-Lehrer die wollen ihr Entwicklungsumgebung von 2001 und wenn es nicht da ist oder eine neuere Version installiert ist wird kein Unterricht gemacht... Ich denk mir ich bin hier Qualifizierter als Informatik-Lehrer als die "Informatik-Lehrer" hier...
 
@LordK: So lange nicht eindeutig mitgeteilt wird WIE das Statistik-Ergebnis ermittelt wurde, ist die Aussage für´n Ar..., meint nichtssagend! Beruht sie auf Selbsteinschätzung von Befragten, beruht sie auf repräsentativ real-getesteten Personen, auf was beruht / begründet die sich überhaupt. Kurzum: So ist der Aussagewert weniger als Null!
 
@LordK: Unsere Lehrer konnten damals noch nedmal nen Ghettoblaster bedienen wenn sie uns von einer Lehrbuch CD was vorspielen wollten. War ganz witzig, wenn da nen Schüler schneller war, erstmal das Radio losplärrte und der Lehrer hilflos daneben stand bis sich nen anderer Schüler seiner erbarmte. :<
 
@Aerith: Tja ich hab 1998 noch nach Informatikunterrichtsende Soundkarten mit meinem Lehrer in den Schulcomputern nachgerüstet.
 
@Nobodyisthebest: Unser "informatiklehrer" hats geschafft Sockel A Kühler FLASCH HERUM auf das Board zu prügeln und hat sich dann gewundert warum die Rechner abrauchen. Danach hab ich die Kisten gepflegt.
 
@Aerith: Ich hoff du hast das richtig verstanden mein Lehrer wusste was er da tut ;) Aber sowas ist halt ne Seltenheit.
 
@Nobodyisthebest: Hab ich, ich fands nur witzig mal die Differenz zwischen INFORMATIKLEHRERN zur Schau zu stellen. :D
 
@Aerith: ...und was genau hat deiner Meinung nach Informatik mit dem Anbringen eines Kühlers zu tun? Dann ist David Garrett also ein schlechter Musiker, weil er keinen Geigenkörper zusammenleimen kann? Ach ja: DEFFERENZ hast Du FLASCH geschrieben.
 
@Zyndstoff: ich habs "FLASCH" geschrieben? Verdammt, was für ne FLASCHE ich doch bin. Ne mal im Ernst, ein Informatiklehrer (kein reiner Coder in dem Sinne) der den Kinderchen die IT näherbringen soll, sollte doch zumindest in der Lage sein ein technisches Gerät, dessen Bauteile FOOLPROOF designed sind (sprich geht ohne Gewalt nur in eine Richtung zu montieren) zusammenzusetzen. Ich mein das Teil saß da fast im 30° Winkel drauf und wir ham uns alle gefragt wie der den Haltebügel runtergeprügelt hat, damit der überhaupt einrastet, denn eigentlich isser zu kurz wenns ned sitzt. ;)
 
Schon irgendwie albern wie die Aussage einer Frau derartig verzerrt wird.
 
@kkp2321: Du glaubst also denn Stuss den die PR-Affen zur Rufrettung abgegeben haben.... >.< Natürlich hat sie das ganz anders gemeint.Fragt sie doch nur mal was ein Webhoster ist und wartet auf die Antwort und dann sag mir, dass für sie das Internet kein Neuland ist.
 
@fieserfisch: Wo ist das Problem das sie sich damit nicht auskennt, muss man das?
 
@kkp2321: Wenn man mitreden will, sollte man das, ansonsten lieber F***** halten. ;) Außerdem reden wir hier von Leuten die den gesetzlichen Rahmen auch für solche Belange setzten sollen und DANN sollten sie sich zumindest ein wenig damit auskennen und es sollte für diese Leute nicht nur ein Mythos sein, von dem sie grob mal was gehört haben. ___ In einer Leitungsposition spielen soziale Kompetenzen eine größere Rolle als fachliche Kompetenzen, aber ohne jegliche fachkopetenzen ist eine Führungsperson nichts weiter als ein Marionette der Lobby.
 
@LordK: mal ehrlich: wenn du [ihr] computer nur als konsumgut erlebt hättet wie genau diese leute, die hier beschrieben sind würde(t)st du (ihr) auch keinen docht besser abschneiden ... des weiteren bedarf es einer art interesse "was da eig. passiert wenn man einen knopf drückt" ...
allerdings muss ich dir recht geben ... die meisten dozenten haben ihre stellung [im bezug auf informatik ... "richtung sei dahin gestellt bis auf informationstechnolien orientierte studien- Lehrgäge"] nur dadurch erhalten, dass sie mehr darüber wussten [oder dies glaubhaft machten] als ihr gegenüber beim bewerbungsgespräch ...
 
@LordK: Liegt daran, dass in der Schule oft nur "umgeschulte" IT-Lehrer antreten. Die machen das neben ihrem Hauptfach und haben dementsprechend keine Ahnung. Ich durfte unseren Informatiklehrer in der Berufsschule darauf aufmerksam machen, dass "pl" am Ende der Url nicht für Polen steht, sondern für die Datei - ein Pearl-Script. Das ist für mich bezeichnend für die Qualifikation der IT-Lehrer, die mir in meinem Leben so begegnet sind...
 
@xploit: Kompromißvorschlag: es ist ein polnisches pearl script, ok? rofl
 
Aus welchem Land stammt eigentlich der Begriff "DAU"?
 
@Der_Nachbarino: da er eine deutsche bezeichnung abkürzt nehme ich doch an aus deutschland?
 
@Mezo: Nein nicht direkt: Dumbest Assumable User
 
@Thaodan: Abgeleitet vom GAU, dem 'Größten anzunehmenden Unfall', einer deutschen Abkürzung, wurde daraus der DAU, der 'Dümmste anzunehmende User'. Ohne den engl. Begriff 'User' wäre das ganze klanglich ja garnicht mehr ähnlich: DAB? ,-)
Der 'Dumbest Assumable User' ist die spätere Übertragung des DAUs ins Englische.
 
Das ist inho der falsche Ansatz. Die Menschheit muss auch nicht wissen, wie Autos funktionieren. Sie müssen Verkehrsregeln beherrschen. Funktionieren müssen Computer wie Autos auch ohne Fach- und Sachverstand des Nutzers.
 
@kleister: Ich musste letztens meinem Nachbarn erklären wie er an seinem Benz die Uhr einstellt... Soviel dazu.
 
@LordK: und? ist auch teilweise dämlich gemacht... aber es gibt ja noch das gute alte handbuch. es sind zumindest bei den digitalen uhren teilweise blöde kombinationen aus knöpfen, das kann man so einfach nicht wissen.
 
@Mezo: Aber du merkst dass es so einfach heutzutage nicht mehr ist. Die Welt wird komplex und gerade bei den meisten Berufen in der Wirtschaft darf man ein IT-Grundwissen voraussetzen.
 
@LordK: es gibt technik die erklärt sich von selbst und es gibt solche dinge, die man über ne kombination (die man ja nicht erkennen kann) freischalten muss. ich weiss natürlich nicht, was für eine uhr er in seinem auto hat. kenne es nur von den normalen digitalen uhren, dass es doch teilweise nicht selbsterklärend ist.
 
@LordK: Das ist aber ein Mangel in der Selbsterklärung des Produkts bzw der Schnittstelle und nicht die Doofheit deines Nachbarn (unterstelle ich mal - zu nem Mercedes kommt man ja auch nicht, wenn man den ganzen Tag nur auf der Wiese steht und Grass frisst)
 
@kleister: IT-Kenntnisse haben nicht nur etwas mit dem funktionieren eines Computers zu tun. Um ein Auto zu fahren, musst du lernen es zu fahren, genauso ist das auch beim Computer, keiner verlangt zu wissen wie er funktioniert ;)
 
@OttONormalUser: Was sich aber auf das selbsterklärende Dreghen des Lenkrades, einiger weniger weiterer Handgriffe sowie die erwähnten Verkehrsregeln beschränkt. Technik, die in der Anwendung kompliziert ist, ist keine gut gelöste Aufgabe. Das sage ich nicht als User, sondern als Ingenieur.
 
@kleister: Aha, eine 6 Gang Schaltung ist also selbsterklärend? 3 Pedale im Fußraum auch? Symbolik im Cockpit? Womit fährt das Auto? Was muss ich tanken? Alles selbsterklärend? Wohl eher nicht. Das selbstverständliche bewegen der Maus ist auch gegeben, nutzt dir nur nichts, wenn du nicht "schalten" kannst.
 
@OttONormalUser: Mach die Sache und Dich nicht wichtiger, als sie im Leben und der Wahrnehmung des Nutzers sind. Das ist ganz einfach und Einfach geht oft am schwersten. Daran scheitern viele Konstrukteure, Entwickler und Programmierer und leider bergreifen das viele von ihnen nicht mal.
 
@kleister: Wo mach ich denn was wichtig?? Ohne die Verkehrsregeln zu lernen nutzt es dir gar nix, wenn du das Auto intuitiv starten und vll. auch bewegen kannst, du kannst NICHT am Verkehr teilnehmen! So verhält es sich auch beim PC, an bekommt den wohl jeder, und Programme starten kann auch Jeder, aber die Regeln will keiner lernen. Es ist also nicht nur die Schuld von Entwicklern und Programmierern, wenn sich keiner die Grundkenntnisse aneignen will, die man zum Autofahren ja auch benötigt!
 
@OttONormalUser: Genau. Und selbst mit den Verkehrsregeln ist es nicht getan, sondern es bedarf an Übung, um sich im Straßenverkehr mit einem motorisierten Fahrzeug bewegen zu können. Mich wundert dass in dem Thread hier ständig so locker mit "Auto fahren ist auch einfach" argumentiert wird, dass man jedoch, um jenes im öffentlichen Straßenverkehr führen zu dürfen, einen Führerschein benötigt, der sowohl theoretische als auch praktische Ausbildung erfordert und im Rahmen einer Prüfung erworben wird, wurde noch nicht entgegen gehalten.
 
@kleister: Was du hier verwechselst ist, dass "Spielen" mit dem Computer und das Arbeiten damit. Du kannst mit einem PC nicht arbeiten ohne zu wissen wie er funktioniert und auch MP3-Player sind nicht selbsterklärend (keiner), man kennt nur mittlererweile die Bedienungsmöglichkeiten, weil ein MP3-Player nicht komplex ist und auf den zig Jahre alten Play, Stop, Fwd-Tasten eines Kassettenplayers basiert. Dein Vergleich mit dem Auto hinkt auch dahingehend, als du natürlich nicht wissen musst was eine Von-Neumann- oder CISC- oder RISC-Architektur ist, wie das Paging funktioniert oder wie dein Speichercontroller deinen RAM ansteuert. Aber du solltest wissen, wie du die Kiste einschaltest, ein Programm startest, Ordner anlegst oder dich im Internet bewegst. Klassich kommen da noch Officeanwendungen und Co. dazu und das MUSST du lernen. Ein PC ist um Welten komplexer als ein Auto sowohl im Aufbau als auch im Funktionsumfang und da braucht es eben KnowHow. Punkt. Diese "Ich will diese eierlegende Wollmilchsau"-Mentalität, die einige an den Tag legen nervt einfach. Denn damit überspielt man schlicht das eigene Unvermögen oder den mangelnden Willen sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. "Ich will nichts über XYZ wissen müssen, um damit etwas zu tun."... Das funktioniert nicht, hat noch nie funktioniert und wird auch nie funktionieren. Es sei denn es handelt sich um einen Gummiball...
 
@kleister: Ich kann dir nur zustimmen. Obwohl ich nicht weiß was im Artikel mit "IT-Kompetenz" und "Computer Kenntnisse" gemeint ist, wenn ich als Ausgangspunkt mal Windows 95 nehmen darf, dass ist 20 Jahre und ich brauche heute immer noch "Kenntnisse" um einen PC zu bedienen? Da ist dann aber einiges schiefgelaufen, und zwar nicht beim Nutzer. Facebook, Youtube, EMails, usw. und auch Windows sollten auch ohne jegliche Kenntnisse nutzbar sein, wenigstens so, dass wirklich jeder die heute üblichen Grundfunktionen eines Computers inkl. Internet nutzen kann.
 
@kleister: Absolut richtig! Technik darf nicht kompliziert sein, sondern Grundfunktionen müssen selbsterklärend sein - wer tiefer ins Detail will, muss halt ins Handbuch gucken. Es gibt viele Geräte bei denen das gut gelöst ist - es fängt beim MP3-Player an und hört beim Tablet auf. Schulbildung im IT-Bereicht ist zwar gut und richtig, aber meiner Meinung nach muss da kein größerer Fokus drauf gesetzt werden als bisher. Und auch ich sage das als IT-Admin, nicht als User.
 
@kleister: Klar musst Du wissen wie ein Auto funktioniert, aber natürlich musst Du nicht alles im Detail wissen. Autos brauchen Benzin (daher muss ich tanken), haben einen Verbrennungsmotor (daher kann ich mich in der Garage vergiften), hat eine Batterie (daher sollte ich keinen Heizstrahler bei ausgeschaltetem Motor betreiben), hat einen langen Bremsweg (daher sollte ich als Fusgänger erst gucken und dann die Straße überqueren), ... Das Wissen haben aber die meisten Menschen. Bei Computern sieht das anders aus. Nur wenige wissen überhaupt was das Internet ist. Dabei müssen sie nicht wissen wie das Routing von IP-Paketen funktioniert. Aber man sollte wissen, dass das Internet nicht das kleine Bildchen auf dem Hintergund ist. Der Unterschied zwischen Programm und Daten ist auch sehr vielen nicht geläufig - obwohl sie täglich damit arbeiten. Und so geht es weiter. Das IT-Allgemeinwissen ist oft sehr wenig verbreitet.
 
@kleister: Doch mann sollte schon Wissen wie sein Auto funktioniert. Wo Kontrolliere ich ÖL, Scheibenwasser, Reifendruck usw. Wenn das Auto nicht angeht woran könnte das liegen. Ansonsten jeder Affe kann eine Maschine bedienen.
 
@Lon Star: Das ist nicht der allerbeste Vergleich. Wenn es heute noch irgendwo "Soll ich mal nach dem Öl sehen und die Scheibe putzen?" geben würde, bräuchte das ein Autofahrer nicht unbedingt zu wissen. Des weiteren ist sowas ja auch in der Bedienungsanleitung ausführlich erklärt. (Die es im IT Bereich ja weitestgehend auch nicht mehr gibt, selbst bei MS ist das irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes, Windows 8.1->Metro->"Hilfe und Tips"... tja... damit soll einer klar kommen?)
 
@kleister: Mit deiner Einstellung machst Du allen Schadwaren Verbreitern eine Riesenfreude. :-)
 
Da kann ich nur voll und ganz zustimmen. Manchmal wundert es micht echt wenn man den Leuten die simpelsten Anweisungen gibt und die Leute mit der Maus erstmal 10 Ehrenrunden ueber den "Deskop" drehen bevor man dann doch einschreitet und dem User genau im Detail sagt wie er jetzt in die Systemsteuerung kommt. Auch bei Anweisungen wie "Fenster minimieren" habe ich dann schon Fragezeichen ueber den Koepfen gesehen. Aeh...ja wie jetzt? Aber nun gut ich bin geduldig......manchmal muss man sich jedoch strikt das Schmunzeln verkneifen was einem richtig schwer fallen kann. Viele benutzen auf einem PC wirklich nur die Software die sie brauchen. Word, SAP, Powerpoint alles da, aber was ist ein Betriebssystem? Das habe ich nicht :)
 
@spackolatius: hahaha, völlig unlustig. Ich mag es nicht, wenn sich Fachspezies meinen über den Rest der Menschheit amüsieren zu müssen, weil sie nicht mit dem eigenen Spartenwissen mitkommen. Was meinst du denn, wie oberunwichtig du wärest, wenn die Leute das wüssten, was du alles weisst? Und: Weisst du denn alles, was alle anderen wissen? Lass einfach mal Luft aus deinem Spartenego und stell dich wieder in die Reihe.
 
@kleister: Ich habe nur Grundlagen beschrieben. Habe ich irgendwo oben tiefgehendes Wissen beschrieben?
 
@spackolatius: Die Systemsteuerung zu öffnen ist für manche bereits tiefgehendes Wissen^^
 
@spackolatius: es ist absolut in Ordnung, einem User den Zugang zur Systemsteuerung detaillliert beschreiben zu müssen. Ich finde es ärmlich, wenn sich jemand über dies und ähnliches definiert. Ich arbeite viel als Projektsteuerer. Was sitzen da immer wieder Fachhonks dabei, die das Maul nicht zu kriegen aber das Projekt in 5 Minuten vor die Wand fahren würden, wenn man sie liesse. Admins etc sind da, um zu helfen, und nicht, um den Leuten zu erklären, wie doof sie sind.
 
@kleister:Wie auch immer. Ich habe eigentlich bei allem die Grundhaltung erst einmal selbst nach einer Loesung zu suchen bevor ich jemanden Frage. Und genauso beschaeftige ich mich auch mit dem Fernseher, dem Auto, der Steuererklaerung oder wie ich Loecher in der Socke, stopfe. Kochen muss ich auch. Ebenso erwarte ich dass man sich wenigstens Grundlegend mit seinem Arbeitswerkzeug beschaeftigt. Wenn das zuviel ist, na dann prost Mahlzeit.......ich kann dafinitiv nicht alles. Aber ich habe mich immer in meinem Leben geweigert Fachidiot zu sein.
 
@spackolatius: Ich kenn sogar Informatiker, die viele Jahre in der IT arbeiten, bei denen ich manchmal denke, wie kann man sowas nicht wissen. Aber jeder hat seine Prioritäten. Wenn jetzt einer mit Windows NUR seine Arbeitszeit reported o.ä. braucht der doch nicht gleich alle Hot-Keys und Funktionen zu kennen, wenn sein Kerngeschäft auf IBM System abzielt. Wieso sollte jemand zum IT-Crack werden, wenn er seine Brötchen mit was anderem verdient. Z.B wie du sagst, SAP und Word. Jeder definiert die Grundlagen für sich selbst!
 
@crimey: Ich habe keine Hot Keys erwaehnt und ich habe auch nicht gesagt das jemand IT-Crack sein soll. Also wenn man mit den 3 von mir genannten Dingen schon IT-Crack ist, dann weiss ich auch nicht mehr.......
 
@spackolatius: Das liegt vielleicht daran, dass du nur deine Sicht kennst und diese als Standard setzt. Für dich ist es vielleicht ein MUSS sowas zu kennen, wenn man mit einem PC arbeitet. Die meisten kommen, schalten die Kiste an, klicken auf die Symbole und arbeiten, danach schalten sie die Kiste wieder aus. Denen wurde nur das gezeigt, was die zum täglichen Arbeiten brauchen. Woher soll die nun wissen, was ein Betriebssystem ist, wie man Fenster minimiert oder gar in die Systemsteuerung kommt? Wenn es Probleme gibt, müssen die IT'ler kommen und helfen, die Leute kennen es nicht anders. Also wieso darüber aufregen?
 
@crimey: Aufregen tu ich mich nicht. Ich schmunzel nur manchmal (innerlich). Dazu bin ich viel zu geduldig. Was mich aber dann aufregt ist, dass genau sowas Unternehmen Unsummen an Geld kostet. Und nach meiner Erfahrung ist der Helpdesk dann auch noch chronisch unterbesetzt.
 
@kleister: Ach und nochwas.....uebrigens mag ich es nicht mich in die Reihe zu stellen. Das machen schon zu viele. Lieber mal aus der Reihe, das hat es heute bitter noetig.....und ich rede nicht vom Einkaufen.
 
@spackolatius: Ich kann dir nur zustimmen! Ich verkaufe in einem Fachgeschäft (kein Mediamarkt oder Saturn sondern richtiges Fachgeschäft) den lieben ganzen Tag PC´s und Notebooks und Tablets... Ich kenne mich damit auch wirklich sehr gut aus. Und jeden Tag kommen von ca. 200 Kunden, wenigstens 5-10 zu mir (jeder Altersgruppe), die eine neuen PC brauchen und wenn ich dann Frage ob Sie sich schon was angeguckt haben... ne, damit kenne mich nicht aus, ich weiß wo er angegeht! Was machen Sie denn mit Ihrem Computer? Er muss schnell sein! Egal wer, wie, was und wo bei dieser Umfrage gefragt wurde, kann ich dieser im vollen Umfang zustimmen!
 
@spackolatius: LOL, nee anders... Wenn eine Otto-Normal-Durschnitts-PC-Nutzer (und ich denke um die geht es in dem Text) in die Systemsteurung muss, dann stimmt doch da eher etwas anderes nicht, oder? Des weiteren, Stichwort "Fenster minimieren", wenn jemand meint einen Word-Text unbedingt mit Leertaste formatieren zu müssen, zeige ich ihm ein oder 2 mal, dass das mit der Tab-Taste besser geht, ich reite aber nicht darauf herum das er diese unbedingt verwenden muss.
 
An sich könnte einem das ganze ja auch ziemlich egal sein, aber wenn diese Leute irgendwann in einer Firma landen und am PC arbeiten sollen und man dann sieht was sie da so alles verzapfen könnte einen wirklich schlecht werden. Da ist es mir vollkommen egal wie toll ihre Fachkenntnisse auch sein mögen, wer primär am PC sitzt und ihn nicht bedienen kann ist schlicht und ergreifend unqualifiziert. In einer meiner letzten Firmen haben wir sogar angeregt daß wir die Bewerber bei Vorstellungsgesprächen kurz überprüfen, was aber natürlich abgelehnt wurde. Darauf haben wir es aber dann abgelehnt diesen Leuten die Händchen zu halten wenn sie ihre Arbeit nicht anständig erledigen.
 
@Johnny Cache: Sehe ich ganz genau so. Wir haben bei uns Schreibkräfte sitzen, die mich ständig anrufen, warum denn in Word jetzt die Symbolleiste mit den Standardformatierungen weg ist o. ä., und ich muss denen das dann richten. Ich zeige dann auch jedes Mal, wie das geht, und 2 Wochen später kommt derselbe Anruf... Normalerweise erwarte ich von denen - da sie ja schließlich ihr Geld mit der Bedienung dieses einen Programms verdienen und den ganzen Tag nichts anderes machen - dass sie die Software wesentlich besser bedienen können müssten als ich - der als Admin eigentlich lediglich das System am Laufen halten und den Anwendern ihre Software installieren und zur Verfügung stellen soll. Aber irgendwie läuft da einiges schief, und das mit Sicherheit nicht nur in unserem Laden.
 
@DON666: Ich bin ja schon seit langem der Meinung daß man sogenannte Schreib"kräfte" die nicht mal das richtig hinbekommen doch lieber Schreibschwäche nennen sollte. Aber auch diese Verbesserung konnte ich bisher noch in keiner Firma durchsetzen. ;)
 
@Johnny Cache: Ja, passt schon. Die Problematik liegt natürlich auch durchaus beim Arbeitgeber, wenn firmenintern einfach Leute zu "Schreibkräften" ernannt werden, die vorher einen völlig anderen Job hatten, und aus Kostengründen dann nicht professionell geschult werden. Wenn man die dann noch anschwärzen würde, träfe es absolut die Falschen. Alles leider etwas tricky.
 
Irgendwie kein Wunder... in der Schule hat man Informatik ab wann? 6. Klasse oder so? Eine Stunde? Hauptsache Religion ab der 1. Klasse, das ist wirklich wichtig fürs Leben.
 
@dodnet: du sprichst mir aus der Seele.
 
@dodnet: Religion ist wie Kommunismus, im Kern eine gute Sache, durch menschliche Fehlinterpretation und Habgier, (leider) verunstalltet. Die 10 Gebote finde ich z.B gut, der Rest ist ein Märchen für Erwachsene, falls hier einer das alte Testament gelesen hat, wird mich verstehen :)
 
@dodnet: Die Lehrpläne an deutsch Schulen sind schon seit einer Ewigkeit in der Kritik, die Leute kommen lebensunfähig aus der Schule, in der sie sich 10 Jahre lang (zwangsweise) den Kopf mit teils völlig unsinnigem Wissen voll gestopft haben. Das scheint den Verantwortlichen egal zu sein. Die Jugendlichen, die die Arbeitsämter dieser Republik bevölkern können sich zumindest damit trösten, dass sie die Blume der Sachbearbeiterin den Kreuz-, oder den Korbblütlern zuordnen können.
 
Aber genau das Fördern die. Nur Apps/Kacheln, jede Bedienung so einfach wie möglich, ja nicht nachdenken müssen was da noch alles passiert. Seiten (auch teilweise WF) die gerade die "Verdummung" der Nutzer fördern, oder Sie mit sinnlosen Technik-Gebrabbel abschrecken. Wer Erklärungen such wird als Dau abgetan, gleichzeitig wird sich über diese Dau`s aufgeregt. Sicherheit wird vorgegaukelt, gleichzeitig sich beklagt wenn immer mehr Sicherheit Vordern. Lehrer sollen alles Richten, nur wievielte IT-Spezialisten würden für so ein Gehalt Lehren? Politiker die keine Ahnung haben sollen sich nach Lobbyisten richten die nur mehr Geld wollen? UND die die Ahnung haben Streiten darüber wer schuld hat, anstatt was zu tun!
 
Bei all den negativ Meldungen, was die Deutschen alles nicht können, gegenüber anderen, und man dann in der News liest, wie toll wirs doch wieder gemacht haben, gegenüber den gleichen anderen, hat das ganze in meinen Augen wirklich System. Wäre ich in der Weltverschwörungstheorie Szene, würde ich behaupten, das wird alles gemacht, um unsere Löhne zu drücken.
BTW Skandinavien und Schweiz: Das die alles besser machen als andere hat aber auch ein paar kleine Gründe.
Skandinavien: Das sind kleine Länder, mit gewaltigen Rohstoffreserven. Norwegen hat eine komplette Energieversorgung aus Wasserkraft, weil die genug Wasserfälle haben. Die Norweger müsste gesammelt nicht mal arbeiten gehen, weil die genug Öl für alle haben. Mich regt diese verschissene Diskussion immer auf: Norwegen ist kein Vergleich! Basta! Wir schaffen unseren Reichtum durch harte Arbeit. Norwegen ist reich, ohne irgendwas zu arbeiten. Und wenn man als Norweger, wie man so schön immer lesen kann, um 4 Uhr schon zuhause ist, um sich um die Familie zu kümmern, hat man auch genug Zeit, um noch ein wenig in Bildung zu investieren. Ich hab 10-12 h Tage. Wenn ich nach Hause komm fall ich ins Bett!
Schweiz: Die Leben wie eine Made im Speck! Basta! Das muss auch mal raus! Die ziehen aus ganz Europa seit Jahrzehten Steuersünder an!
 
@LivingLegend: Ja stimmt, alle Schweizer und Norweger sind faul und leben nur vom Staat. Wir Deutschen dagegen knüppeln uns ab und sind fast vorm verhungern. /ironie off - Bissl arg engstirniges Denken, oder?
 
@dodnet: Du hast nicht verstanden was ich sagen will. Die Norweger können sich das Leisten, weil sie von Natur aus reich sind. Der Norweger kann um 4 Uhr nach Hause gehen, weil es die Situation einfach hergibt. Die Norweger haben einen der größten Rentenfonds der Welt. Hunderte Milliarden schwer, gefüllt mit Geldern aus Öl! Und das als Nation mit knapp 6 Millionen. Ich habe nichts davon gesagt, das es der Norweger faul ist. Nur wenn ich eh schon reich bin, um 4 nach Hause komme, habe ich auch mehr Zeit für Bildung, und auch zum Kinderkriegen. Wir werden hier zu 10h+ Jobs gewzungen, bei befristeten Arbeitsverträgen mit Hungerlohn. Das hat der Norweger nicht! Schau dir dochmal Lehrer an. Quasi fast alle neuen Lehrer sind keine Beamten mehr. NRW und Baden Würtenberg schicken zig tausende dieser Lehrere in befristete Stellen und kündigen Ihnen in den Sommerferien. Das sind Realitäten. Während die alte Garde in ihren hohen Posten sitzt, in Ihren unkündbaren Jobs, und dann noch über die heutige Jugend meckert. Ich verachte die 68er dermassen!
 
@LivingLegend: Hmm... ich habe keinen 10h+-Job und kann gut damit leben. Und dass Lehrer keine Beamten mehr sind, finde ich sehr gut. Beamte sollte ganz abgeschafft werden.
 
@dodnet: Du schaffst es irgendwie immer, am eigentlich wichtigen meine Aussagen vorbeizulesen!
 
Kein Wunder. Wenn überhaupt das Fach Informatik auf dem Stundenplan steht, dann ist der Inhalt so was sinnfreies wie Delphi Programme schreiben etc.
 
@Krucki: Ich hab 0 Programmierkenntnisse. Weder aus der Pflichtschule, noch aus der Berufsschule. ... Siehst du... und schon kannst du (nehm ich halt mal an) etwas das ich nicht kann. Bedeutet, obwohl du es sinnfrei findest, bist du für die Firma interessanter. Ist doch gut? :D
 
@Ðeru: Ich habe mich mit 4 durch den Mist gequält weil die Lehrerin sehr schlecht war und mir Programmieren zu abstrakt ist. Mein Restwissen beträgt genau 0 xD Was aber heutzutage den Jugendlichen mehr helfen würde, wäre tiefgreifende Systemkenntnisse, PC Aufbau, Funktion usw. Das ist ja auch das was im Artikel angesprochen wird.
 
@Krucki: Ich bin durch die Informatikstunden damals erst auf die IT Schiene gekommen. Hat mich alles dermaßen faszinierd, dass ich meistens meine Freizeit für Recherchen im Internet geopfert habe. Und wir haben nur Word und Excel Schulungen gehabt.
 
@Krucki: Genau, uns wurde ab der 10ten (!) eine optionale Informatik-AG angeboten (Die 1 Jahr später wieder eingestellt wurde), in der wir ebenjenes Steinzeit-Delphi programmiert haben. Oder aber Lego-Roboter gegen Wände haben fahren lassen. An unserer gesamten Schule mit über 200 Lehrern gab es NICHT EINEN qualifizierten Informatiklehrer. Nicht einen einzigen! Das war einfach nur ein Armutszeugnis.
 
Was sind denn gute Computerkenntnisse? Wenn man den Computer für das nutzt was man möchte oder beruflich für das was man braucht dann ist das doch auch ausreichend. Es wird ja auch nicht kritisiert das jeder Autofahrer weiß wie man dieses und jenes funktioniert oder repariert.
 
@Smoke-2-Joints: Facebook, Skype, Minesweeper und Angry Birds bedienen zählt nicht als gute Computerkenntnisse, befürchte ich ;)
 
@Smoke-2-Joints: Brauchst ja nur die ganzen 'boahsinddiedoof'-Sprüche von den ganzen 'ich binITLer'-Nasen hier zu lesen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie Wissen nicht weitergegeben, sondern als Alleinstellungsmerkmal benutzt wird.
 
@kleister: Die ganzen " 'ich binITLer'-Nasen" können vermutlich wirklich was in ihrem Fachbereich sollten aber in der IT vom direkten Anwenderkontakt die Finger lassen weil sie eben gewisse Sozialkompetenzen einfach nicht auf die Reihe bekommen. Mal zur Thematik selber mit den "DAUs": Ja manche sind echt lernresistent, denen kann man dann auch nicht mehr helfen. Dennoch ist freundlich bleiben der vernünftigere Weg. Aus eigener Erfahrung lassen sich viele "DAUs" dann doch an die IT Thematik ranführen wenn man ihnen einen für sie logischen Grund gibt warum sie das jetzt lernen sollen. Können zum Beispiel Wege sein wie der Anwender seinen Workflow verbessert oder kleinere Problemchen selber löst bzw. dem Support möglichst genaue Informationen übermittelt damit dieser das Problem schneller lösen kann.
 
@kleister: Wobei gerade diese 'ich binITLer'-Nasen an den ganzen schuld sind, gerade an das IT-Fachpersonal (und alle die sich dafür halten) 'boahsinddiedoof'
 
@Smoke-2-Joints: Ich definiere gute Computerkenntnisse so, dass zumindest jeder sich selbst helfen kann. Ich meine, das Internet bietet so viel Zugang zu Infos usw. Die meisten Probleme wurden schon in Millionen von Foren diskutiert und gelöst. Aber ich bin froh, dass nicht jeder so Technikaffin ist, sonst hätte ich ja keinen Job mehr :D
 
@crimey: So sieht's aus... ^^
 
Ich kann eh keine Jobs mehr in der Informatik emfpehlen, Ich will nicht sagen, das man generell nicht mehr gut verdienen kann, aber es ist wahrlich verdammt schwer geworden. Man ist grundsätzlich der erste der geht, weils Kerngeschäft was anderes is, hangelt sich von Job zu Job, zigtausende die als externe immer gucken müssen, wo der nächste Auftrag herkommt. Das ist nicht schön. Und trotz des Mangels tut sich im Lohnbereich ein scheiss. Das sind alles verlogene Sozialschmarotzer bei der Bitkom. Mehr nicht!
 
@LivingLegend: Die IT besteht aber nicht nur aus Menschen die in IT-Abteilungen von Firmen sitzen, deren Kerngeschäft etwas anderes ist. Es gibt genug IT-Unternehmen deren Kerngeschäft genau DAS ist, nämlich die IT (Softwareentwicklung etc.). Da kann man sehr gut verdienen und muss auch nicht um seinen Job fürchten. Im Gegenteil.
 
@LivingLegend: Definitiv falsch. ITler werden reichlich gesucht, ich kenne keinen der mehr als ein paar Wochen arbeitslos war. Aber natürlich werden eigentlich nur Fachkräfte gesucht. Die Zeiten wo man mit dem IT-Wissen aus der Schule problemslos 60.000 verlangen konnte, die sind vorbei. Fachinformatiker verdienen üblicherweise 30.000 oder etwas mehr pro Jahr nachdem sie 3 Jahre Lehre abgeschlossen haben. Damit sind sie für einen Ausbildungsberuf gar nicht so schlecht bezahlt. Für bessere Qualifikation kann man dann problemlos mehr verdienen. 100.000 zu erreichen ist schon schwierig geworden (aber möglich), aber man muss doch mal auf dem Teppich bleiben und vergleichen was ähnliche Qualifikationen in anderen Branchen bringen.
 
@Nunk-Junge: Vielleicht mal ein Faktencheck: Itler werden reichlich gesucht: Mag sein, Es herrscht ja laut Bitkom ein Mangel.
Faktencheck BWL. Mängel machen sich in höheren Preisen bemerkbar. Fakt ist: 1% durchschnittlicher Lohnzuwachs im IT-Bereich. Trotz Mangel! Unter dem Bundesdurchschnitt, unter der Inflation. Somit nichtmal ein Lohnzuwachs sondern eine "SENKUNG", trotz des Fachkräftemangels. Faktencheck BWL: Somit ist kein Mangel erkennbar.
 
@LivingLegend: Fakten? Das ist ein unsinniger Vergleich von zwei einzelnen Branchen. Zwar fielen die Zuwächse in der IT-Branche gering aus in diesem Jahr, aber sie verdienen immer noch auf ziemlich hohen Niveau. Schau mal hier: http://goo.gl/8zkCxh
 
Kann ich nicht bestätigen... sämtliche unserer Auszubildenden der letzten Jahre können hervorragend mit dem PC umgehen und bringen genug Sachverständnis mit. Die sind wesentlich pflegeleichter als viele Kollegen die seit 15 Jahren mit dem PC arbeiten.
 
Dafür wissen die Deutschen, wie man beim Weggehen stundenlang am Sch... Smartphone mit den Internet-Freunden schreibt und gar nicht mehr reden braucht, wenn man sich verabredet -.-
 
Ich finde nicht das Informatik an sich zu einem Pflichtfach werden sollte. Nur wer wirklich Interesse daran hat, soll es dann auch später studieren. Allerdings bin ich für Aufklärung und man sollte einige Unterrichtsstunden darin investieren den Schülern beizubringen wie man sich im Internet verhalten sollte und auch die Basics der Sicherheit und Datensachutz sollten vemittelt werden. Man sollte die verschiedenen Hauptmerkmale bzw Differenzen von Windows, Mac Os und Linux kennenlernen. Mobbing und dieser ganze Spionageskandal (NSA) sollte auch thematisiert werden. Am besten direkt ab der 5. Klasse.
 
@Sapo: "Nur wer wirklich Interesse daran hat, soll es dann auch später studieren." - was man nicht kennt, für das kann man auch kaum Interesse erlangen. Wer braucht schon Biologie, Geschichte, Geographie, Kunst, Religion, Ethik, Musik, Sport, Chemie, ...?
 
@dodnet: Das Interesse für Informatik kann durchaus bei dem von mir genannten Vorschlag geweckt werden. Allerdings sind die Dinge die ich aufgezählt habe wichtiger für die Allgemeinbildung als zB zu lernen wie man programmiert. Das kann man später erlernen.
 
@Sapo: Genau die Grundlagen lernt man ja eigentlich im Informatikunterricht (oder sollte man). Und hier gehören auch Dinge rein, wie Bedienung von Office-Programmen, weil man sowas heute fast _überall_ im Job braucht.
 
@dodnet: Okay und welches office Programm soll gelernt werden ?? MS Office, openoffice, IBM Lotus Symphonie oder IWORK ??
 
@Lon Star: na MS OFfice, weil das in den meisten Bereichen verwendet wird. :) Ansonsten kann man ja dann ab der 10./11. Klasse Informatik weiter machen und gegebenfalls dort weitere Office Anwendungen lernen. Desweiteren waere es ja schon ein Wunder, wenn man dann ueberhaupt mit Word umgehen kann... :D Waere immer ein grosser Fortschritt...
 
@Sapo: Die Zeiten ändern sich, ich sehe Informatik als Pflichtfach neben Chemie, Bio, Physik usw..Eigentlich ist Informatik ein Großteil mathe + logisches denken.
 
Mehr als 50% haben mittlere bis gute Computer Kenntnisse? Das halte ich für ein Gerücht, es sind wesentlich weniger.
 
@Navajo: Solange niemand erklärt WIE diese Statistik zustande gekommen ist -Befragungsart? / Ermittlungsart?- so lange ist die nichtssagend mit einem Wert von Null und weniger!
 
Interessant wäre ja mal, wie der BITKOM überhaupt "mittleren und guten Kenntnissen" definiert. So sagt der Artikel nicht sonderlich viel aus. Ok, Isländer wissen mehr... Super...
 
" Spitzenreiter in dem Ranking ist demnach Island, wo immerhin 77 Prozent der Bürger über gute oder mittlere Kenntnisse verfügen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Norwegen (76 Prozent) und Luxemburg (74 Prozent). " --- Island und Luxemburg ist ja wohl ein Witz... da da kennen sich die Leute doch quasi alle gegenseitig.
 
@Stefan_der_held: Die haben den IT-Test bestimmt alle zusammen an einem runden Tisch gemacht^^
 
@OttONormalUser: ist fast anzunehmen :D
 
Naja die Leute (meisten) fahren auch jahrelang Auto und wissen nicht wo das Öl reingefüllt wird..... oder haben je in den Motorraum geschaut (Systemsteuerung). Warum auch? Solange alles läuft warum sollten sie?
Es interessiert keine Hausfrau wie der PC funktioniert solange das geht was sie damit machen will
 
@Timerle: Bei den von dir genannten faellen ist es aber nicht Ihr Arbeitswerkzeug. Ich denke in Unternehmen sollten allerdings einige Dinge schon klar sein. Nicht im Detail aber soweit das man sich im Windows zurechtfindet.
 
@Timerle: Und wenn es nicht geht, stehen diese Leute dann "dumm" da. Na grosses Kino. Statt sich wenigstens ein wenig damit zu befassen< WAS man da eigentlich gerade tut oder wie es geht, waere schon wuenschenswert. :)
 
Selbst die c't hat vor 3 Jahren schon den 'Computerversteher' als obsolete Lebensform zu Grabe getragen.
 
Das schlimme an der ganzen Sache ist das diese Menschen noch nicht mal das Wissen erlangen wollen. Ich biete hier in meinen Dorf einmal in Monat kostenlose Vorträge zu Themen wie Internet, PC usw an, wenn viel da sind dann mal einer. Die Leute wollen es einfach nicht, dabei ist das Alter egal. Meine Kinder wollen das am PC machen auf was sie Bock haben, echtes erlernen wie ein Rechner funktioniert oder die OS Aufgebaut ist, ist nicht vorhanden. Es ist so wie mit dem Fachverkäufer der heute nicht mal mehr in der Lage ist einfachste Prozentrechnung im Kopf zu machen. Die Menschheit ist am verdummen, keiner will mehr echtes Wissen sich aneignen, alles soll nur noch funktionieren.
 
Ich glaub' ja auch, dass mittlere bis gute Kenntnisse bei 53% noch viel zu hoch angesetzt ist, Da wurde die Messlatte wohl nicht sehr hoch gelegt. Ich arbeite seit Jahrzehnten am PC in der Druckvorstufe, nicht als Admin und von uns wurde immer erwartet, selbst in der Lage zu sein unser "Arbeitsgerät" funktionfähig zu halten, sowohl was die Konfiguration des Betriebssystem (meist Windows von 95 - 7, manchmal leider auch Mac) wie auch kleinere Hardware-Reparaturen.
Das hat mir auch nichts ausgemacht, weil ich nicht nur wie ein dressierter Affe auswendig lernen wollte in 1 bis 2 Programmen die richtigen Mausklicks zu machen. So waren nicht alle, aber bedeutend mehr als heute - ist jedenfalls mein Eindruck. Wenn allerdings die heute sagen wir mal unter 20jährigen in die Betriebe kommen, sehe ich sehr schwarz. Wenn man Unterhaltungselektronik mit etwas Kommunikationstechnik wie Smartphones und Pads für Computer hält und Wischen über Touchscreens, Twitterei und App-Anklicken mit IT-Kenntnissen verwechselt - wie soll man da mit einem wirklichen Computer klarkommen, an dem etwas produziert wird, und nicht nur geschwafelt und geglotzt!
 
Das ist Allgemeinbildung, und wird vorausgesetzt. Man muss nicht wissen, wie man ein Technisches Gerät auseinander baut, und repariert, obwohl das nicht schwer ist, allerdings, wie man dieses oder jenes Problem behebt.
 
Wollte/hat Hamburg nicht den EDV-Unterricht abgeschafft? Glückwunsch an alle Befürworter! Es verlangt ja keiner, dass man über die "cmd.exe" Informationen abruft oder batch-Befehle auführen kann, aber einfachste Systemeinstellungen stellen heute schon ein riesiges Hindernis für unsere halbstarken Logik-Legastheniker dar..."Gibt's dafür ne App?" Sorry Leute, aber wer mit der Materie aufwächst, sollte auch grundlegende Dinge beherrschen. Wer ein Auto fährt, sollte grob wissen, wie es funktioniert und wie man einen defekten Reifen wechselt oder mal die Zündkerzen tauscht. Aber man sieht ja oft, wie sich viele mit dem "Handwerkszeug" beschäftigen. Da wird der Handwerker geholt, weil ein Nagel in die Wand zu hauen oder ein Loch zu bohren ist. Übertragen heißt das, dass ich viele jüngere (ich bin inzw. 36) kenne, die noch nicht mal wissen, wie sie ihr Hintergrundbild auf dem Desktop ändern. Ich finde das mehr als erschreckend!
 
@tommy1977: Das ist echt.. ehm ja... schlecht! Nicht mal das Hintergrundbild? oh man ^^
 
Liegt sicher an den professionellen Portalen wie chip und winhüst gepaart mit Privatfernsehen nebst Fachgesprächen in der Frühstückspause. :D Schlimmer noch, reicht man gewissen wandelnden Klischees mit guter Absicht den kleinen Finger. bzw. die Telefonnummer wird man schnell zur Help-Line...aber hey, hauptsache Facebook, 100 Spams pro Woche, Google zum Webseitenaufrufen, drei merkwürdige Toolbars, irgendeine nonname-Sicherheiitssoftware, Virus im PDF-Betrachter aber fett den Chefsessel und Sprüche wie "Linux soll ja das Beste sein, kannst du mir das machen?" WTF!
Trotzdem behaupte ich wir BRDler sind gar nicht so unwissend wie der Artikel behauptet, denn wer macht schon bei solchen steinzeitlichen Umfragen für die Staatistik mit? ^^
 
Wenn ich mir die Generation Smartphone so anschaue, wundert mich das auch nicht. Nicht-Modulare Wegwerfgeräte, die kein großes Auseinandersetzen mit der Materie mehr abverlangen. Für die meisten zählt dann nur noch, dass ein Apfel drauf ist und natürlich das neueste Modell zu besitzen.
 
Also ich hatte in der achten und neunten Klasse (das war Anfang 2000) an einem Berliner Gymnasium (Hellersdorf) ITG - Informationstechnischer Grundkurs - das hatte jeder. Da haben wir Excel Tabellen programmiert, Computerhardware angeguckt und die Funktion beschrieben und ein bisschen HTML geschrieben.
Das waren wohl noch die überrest des MINT-fokussierten Ostens, oder warum gibts es heute solche Fächer nicht mehr?
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