Google trackt, welche Geschäfte die Nutzer besuchen

Der Suchmaschinenbetreiber Google soll bereits damit begonnen haben, zu erfassen, welche Geschäfte von Anwendern abseits des Internets besucht werden. Dabei helfen dem Unternehmen die Smartphones der Nutzer. mehr... Geschäfte, Einkaufszentrum, Mall Bildquelle: Andrew E. Larsen (CC BY-ND 2.0) Geschäfte, Einkaufszentrum, Mall Geschäfte, Einkaufszentrum, Mall Andrew E. Larsen (CC BY-ND 2.0)

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Und wieder einmal weiß ich warum ich so wenig Google Produkte wie möglich verwende. Viel zu Krass.
 
@elox:
Es ist halt so Paradox. Auf der einen Seite Android, OpenSource, Transparenz, Freiheit und "do no evil" auf die Fahne schreiben, aber auf der anderen Seite User-Tracking mit Android, Wifi-Monitoring durch StreetView-Cars, Social-Graph Analyse und Soziometrie mit Google+ und den anderen Diensten, intransparente Geschäftsgebaren, Datenverkauf und targeting Advertisment, also das genaue Gegenteil.
 
@GlennTemp: Naja mit Android, OpenSource, Transparenz, Freiheit und "do no evil" ködert man sich halt die Leute (soll ja doch einige Leute mit Android-Telefonen geben) um dann mit den anderen Dingen möglichst viel Geld verdienen zu können. Google ist ein profitorientiertes Unternehmen, wie alle anderen auch. Das scheinen die Leute manchmal zu vergessen.
 
@ZwoBot1102: nein die leute wissen es, aber regen sich trotzdem jedes mal aufs neue auf. das geht nun schon seit so vielen jahren durch die medien und jeder hier auf wf weiss es auch, aber trotzdem wird jedes mal nen riesen zirkus daraus gemacht. es zwingt einem ja keiner google dienste zu nutzen, wenn man es nicht will.
 
@Mezo: Sehe ich genau so. Es ist ja nicht so, dass es keine Alternativen gäbe. Die Leute heulen halt viel rum, gehen dann aber doch wieder den Weg des geringsten Aufwandes und "googlen" umher.
 
@ZwoBot1102 und @Mezo: Nöö. Ich beschwer' mich über Googles Totalüberwachung, obwohl ich schon seit Jahren keine Google-Dienste (außer hin und wieder mal ein Video anschauen, auf dem leider alternativlosen Youtube) mehr nutze. Aber mich stört Googles Datensammelwut trotzdem. Und an alle Google-Fanboys: Kommt mal von eurem hohen Ross der Allwissenden herunter! Natürlich wissen die Leser von Tech-Seiten über Googles Machenschaften Bescheid. Mit denen alleine erreicht man kann aber keine Marktanteile von 80%. Dazu braucht es auch eine ganze Menge Durchschnitts-Konsumenten, die in Technikfragen unbedarft sind. Allerdings ist sich Tante Erna Kasuppke, die in einem Handyladen/Technikmarkt ein Android-Telefon von einem Verkäufer aufgeschwatzt bekommt, nicht darüber im Klaren, was Google durch die Benutzung des Geräts alles über sie weiß, spätestens dann, wenn sie die Standortdienste aktiviert.
 
@GlennTemp: Jede Medallie hat zwei Seiten! Auf der einen stehen die Kostenlosen Produkte auf der anderen muss das Unternhemen auch Geld verdienen um die Mitarbeiter zu bezahlen und die Rechenzentren zu erhalten! Und da der Anwender eben immer alles Kostenlos haben will muss er damit leben das seine Daten gehandelt werden! Bezhalt einfach Geld für ordentliche Softwarelösungen und dann gibts das ganze auch Ohne Tracking und Datenhandel!
 
@SimpleAndEasy: Das trifft nicht, vor allem nicht in diesem Umfang zu und schon gar nicht bedingt sich beides zwingend. Micropayment und Abomodelle sind absolut taugliche Alternativen. Siehe Whatsapp, z.B.
 
@SimpleAndEasy:
Gute Zusammenfassung. Die Google Produkte sind deshalb so billig (Nexus Reihe), teilweise sogar unter eigtl. Wert, weil der Preis den man zahlt, der Verlust der eigenen Daten ist. Bleibt einem nur das rooten und der Verzicht auf alle Datenerhebenden Google-Services, allerdings ist es ein Krampf, Android ohne Google-Dienste zu betreiben (habe es versucht, unfassbar belastend).
 
@elox: Einfach Standort Dienste deaktivieren.
 
@hundefutter: Na super. Dann muss man wieder mal auf Funktionalität verzichten, weil (in diesem Fall) Google das sonst sofort schamlos ausnutzt. Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob das von Anfang an so gedacht war mit den Smartphones... Da kann man sich dann ja eigentlich doch gleich wieder ein stinknormales "Handy" holen, wenn man eh alles deaktivieren muss.
 
@DON666: Genau das ist ein Punkt: War das so gedacht? ich glaube kaum. Früher gab es in Ortschaften keine Geschwindigkeitsbeschränkung für Autos. DA musste man auch erst mal drauf kommen. Um Monopolstellungen und unmässige Machtfülle am Markt dadurch zu verhindern, gibt es Gesetze und regeln, auch internationale. Aber die Macht und die Möglichkeiten, die hochgerüstete Technologieunternehmen haben, werden allein durch das Kleingedruckte in den Nutzungsbestimmungen geregelt. Es ist wie bei allem die Frage: darf man das, was man kann? (mit 200 km/h am Kindergarten vorbeifahren?) Nur fehlt schon der Ansatz überhaupt, wie das grenzüberschreitend zu regulieren sein soll. Ergo müssen Smartphones so gerüstet werden, dass der User hier die volle Kontrolle über die eigene digital erweiterte Identität zurückgewinnt. Warum baut BB nicht so ein Smartphone?
 
@elox: was nutzt du denn an deren Stelle? Bist dir sicher das die keinen Datenhandel betreiben? Alle Unternehmen die Nutzerdaten erheben handeln auch mit diesen, der einzigste Weg sich dem zu entziehen wäre man nutzt kein Internet und hält sich von moderner Technik fern! Fährt kein Auto (Ja auch hier wird dein Kennzeichen erfasst und ein Bewegsprofil von dir erstellt), nutzt keine Öffentlichen Verkehrsmittel (Kamera Überwachung - erstellung von Bewegungsprofilen) und begibt sich am besten gar nicht mehr aus den 4 Wänden und zieht sich den ganzen Tag Hartz4 TV auf RTL und VOX rein!
 
@SimpleAndEasy: Das wäre eine Entwederoderkapitulation. Bingo eines spieletheoretischen Prinzips. Es gibt ihn aber trotzdem noch, den eigenen, freien Willen, die eigene Meinung und das eigene Hirn. Ich war laut und zornig und trotzig als es um Pershing 2 und den Natodoppelbeschluss ging. Und wir haben die Welt verändert. Ich bin mehr und mehr geneigt, das der Generation, die jetzt am Zuge wäre, noch mal vorzumachen, wie das geht.
 
@elox: Für Google ist man eben nicht der Kunde, man ist das Produkt für die Werbewirtschaft, welches mit Gratisgoodies fett gefüttert wird.
 
Was spricht eigentlich gegen Personalisierte bzw. Zielgruppen orientierte Werbung ??
So bekomme ich nur Werbung die mir gefällt und nicht jeden anderen mist angezeigt.
 
@Henno: Gegen vernünftige Werbung ist nichts einzuwenden. Es geht viel eher darum, dass detailliert aufgezeichnet wird wann der Nutzer genau wo war und diese Daten können leider für ganz viele andere sehr unschöne Dinge verwendet werden! Das ist personalisierte Werbung niemals wert!
 
@Henno: Jap, mag ich mittlerweile sehr bei G+ im Stream finde sehr häufig interessante Dinge.
 
@Stoik: Das mit der personalisierten Werbung finde ich ja bei bestimmten Kategorien, z. B. Musik, ganz gut, wenn mir neue Alben aus meinem bevorzugten Genre gezeigt werden, weil ich eben schon mal was in der Richtung gekauft habe. Andererseits passiert dasselbe halt auch, wenn ich mir ne neue Karre oder nen neuen Fernseher o. ä. kaufe, und dann wird so was schnell nervig. Ich bin ja schließlich nicht Krösus, dass ich solche Produkte in derselben Schlagzahl konsumiere wie CDs, Schuhe oder anderen "Kleinkram".
 
@DON666: Ja sehe ich ähnlich, gerade wenn man penetriert wird mit Werbung diverser Hersteller dann kauf ich das Produkt erst gar nicht. Wenn es dann noch mit Top, Großartig, das Beste beworben wird ist es für mich erst recht durch bei mir.
 
@Stoik: ah, du kaufst gerne dinge, die du eigentlich nicht brauchst
 
@wydan: Das hast du falsch verstanden, ich kaufe nur dinge die ich benötige. Brauche zum beispiel kein Mainstream Phone für über 600€ wenn ich es für weniger bekomme. Liegt am Ende eh nur auf den Tisch bis auf Email, Telefon/SMS, Hangout, kurzes Surfen oder auf Arbeit zum testen diverser Sachen brauche ich es nicht.
 
@Henno: Es ist halt ein zweischneidiges Schwert. Einige Leute verstehen nicht wie das Internet funktioniert und wieso so viel davon kostenlos ist. Diese wollen dann sowohl Gratis Dienste als auch uneingeschränkte Anonymität. Andere mögen ein Konkurrenzprodukt lieber und bashen was das Zeug hält. Noch einmal andere wissen über die zwei anderen Gruppen bescheid und verhalten sich entsprechend. Die schlimmste Gruppe ist aber die die sich non-stop beschwert und sich weigert Energie und Zeit aufzubringen sich zu informieren. Letztere sind oft in Kommentarregionen bekannter Blogs zu finden.
 
@Henno: Ich will auf meinem Handy keine Werbung, egal in welcher Form. Wenn ich etwas brauche oder mich etwas interessiert dann such ich selber danach.
 
@Raiden-2: Auf deinem Handy wird die Werbung auch nicht eingeblendet, es sei denn du nutzt werbefinanzierte Apps oder bist halt auf Seiten unterwegs, die sich via Google-Ads finanzieren.

@Henno: Sicher siehst du einen vorteil von personalisierter Werbung. In den USA freuen sich die Leute auch darüber und sehen das ganze nicht mit europäischen Augen. Aber was Google da macht ist das Aufzeichnen von Bewegungen, das herausfiltern deiner Interessen. Wenn man wollte wäre es eine komplette Überwachung. Diese Daten kann man ganz übel missbrauchen.
 
@Henno: Weil es Menschen gibt, die ihre Werbung möglichst "ungetargeted" haben wollen, damit man sie eben schön ignorieren kann, so wie im Fernsehen. Vor einigen Wochen gab es erst einen Artikel (habe ihn so schnell nicht wiedergefunden) der besagte, dass trotz Facebooks und Googles Datensammelwut das Zuschneiden der Werbung immer noch extrem unzureichend gelingt. Das ist es mir nicht wert, dafür irgendwem alles über mich Preis zu geben. Mir ist bewusst, dass die Werbung viele Dinge finanziert, die für Nutzer dadurch gratis sind. Zur peripheren Wahrnehmung der Werbung, so wie im Fernsehen, bin ich auch bereit, als Vergeltung dafür das Unternehmen mit dem Werbegeld Dienstleistungen finanzieren. Anrecht auf Informationen über mich, hat dadurch noch lange keiner.
 
"dass man in der Lage sei, die Standorte von Smartphones auch dann zu erfassen, wenn gerade keine Google-App genutzt wird." Das empfinde ich als höchst illegal und strafwürdig. Es geht wen auch immer einen Scheissdreck an, wo ich gerade bin. Vor allem ungefragt. (Auf meinem Smartphone und PCs läuft seit geraumer Zeit kein einziger Googledienst mehr - und ich lebe immer noch!)
 
@kleister: "Die Nutzer von Android und Google-Anwendungen müssen für das Tracking-Programm nicht gesondert um Zustimmung gefragt werden. Bei der Aktivierung der Standort-Dienste haben sie in den Vertragsbedingungen bereits ihr Einverständnis gegeben."
 
@Mezo: Das macht es in meinen Augen auch nicht besser / legaler.
 
@kleister: Legal ist es damit wohl schon. "Standortdienste einschalten? [J/N] - Bei Wahl von Ja erklären Sie sich einverstanden, dass Google Ihren Standort auch dann erfasst und speichert, wenn keine Google-Applikationen laufen". Und fertig. Besser wird es dadurch allerdings auch nicht ;)
 
Eines Tages wird uns diese Spy-World ganz kräftig um die Ohren fliegen.
 
@LastFrontier: Immerhin weiss die Spyworld in dem Moment auf den meter genau, wo deine Ohren gerade sind.
 
@Caldon Shooper: Ich warte immer noch auf die Meldung, dass die ganzen Daten von Terorristen geklaut werden und dann gegen einen verwendet werden können. Wer sichert denn die NSA und Google? Wieso sollen da keine Daten geklaut werden können?
 
Hmm, nun stört es mich noch weniger, dass Google keine Apps für Windows Phone macht. Eine nervige Datenkrake weniger an der Backe. :)
 
Nur blöd, wenn mich Google dann statt im Gamestop beim Erotikladen einordnet: http://i40.tinypic.com/xoh2d3.jpg
 
Wie? Im Internet gibt es noch Werbung? Werbung habe ich ehrlich gesagt in meinem Browser schon seit Jahren nicht mehr gesehen. Die läuft wohl auf abgesicherten Browsern ohne Scripting, Flash und Java nicht mehr, oder wie? Finde ich persönlich klasse. Dann muss der Prozessor auch nicht ständig so ackern.___Google kann ja mal versuchen mich per Handy zu tracken. Ich habe aus Datenschutzgründen nämlich seit fast 15 Jahren kein Handy mehr. ;-)
 
So wie ich das verstehe, genügt es, einfach die Standortbestimmung zu deaktivieren, und schon ist Ruhe. Die braucht eh kein Mensch.
 
@starship: Es gibt aber Leute die ohne Google now nicht mehr leben können. Wobei, denen ist eh nicht mehr zu helfen...
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