UK: Regierung verbietet sich Smartphones und iPads

Ausgerechnet die Regierung Großbritanniens hat auf die Berichte über die Spionageangriffe auf hochrangige Staatsvertreter schnell reagiert und die Nutzung von iPads und Smartphones auf ihren Kabinettssitzungen untersagt. mehr... Tablet, Apple Ipad, iPad 3, Finger Bildquelle: Apple Tablet, Apple Ipad, iPad 3, Finger Tablet, Apple Ipad, iPad 3, Finger Apple

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Man mag über die Briten (vorallem im Zusammenhang mit den Amis) denken was man will. Auch über die Wirksamkeit der Schnellmaßnahmen, die sie ergriffen haben. Aber die tun wenigstens irgendwas! Unsere Hansel kriegen ja schon nicht mal im Ansatz im A.... hoch!!
 
@HUMMER.H1: Natürlich bekommen sie den Hintern hoch, aber nur um dem Bürger noch mehr Rechte zu entziehen und ihn auszuspionieren.
Selbstverständlich bekommen unsere Politiker im Gegenzug mehr Rechte und eine Garantie auf Spionagefreiheit! :D

Naja ist ja auch nicht verwunderlich, sind genauso Dumm wie das Volk, das sie gewählt hat...
 
@Dashy: "sind genauso Dumm wie das Volk, das sie gewählt hat.." und genau der Satz trifft den nagel auf den kopf. könnte man nicht besser formulieren.
 
@HUMMER.H1: Sie würden etwas sinnvolles tun indem sie sich zu Europa und der EU deutlich bekennen würden und mit uns gemeinsam gegen die USA Maßnahmen einleiten. Durch das verbot wollen sie sicher stellen, das ihre fragwürdige Politik nicht vorab abgehört werden kann. Sie tun nicht gegen die Spionage, dieses Selbstverbot ist ein Werkzeug zur Unterstützung weiterer massiver Spionage des eigenen Geheimdienstes in Zusammenarbeit der US-Geheimdienste. Die Briten gehören aus der EU entlassen und diplomatisch kalt gestellt.
 
@HUMMER.H1: Du weißt aber schon, dass die Briten, Amis, Australier, Neuseeländer und Kanadier sich gegenseitig überwachen und auch nichts dagegen haben ?
 
"iPads und Smartphones auf ihren Kabinettssitzungen untersagt" Wie wärs mit Tablets? Weniger Werbekeywords einbauen und die Seriosität wurde zulegen.
 
@wertzuiop123: Du magst lachen aber vllt haben sie wirklich nur Ipads verboten und nicht Tablets :) In England wird da ueberall unterschieden. Selbst bei PC Laeden kannst du Ipads und Tablets kaufen
 
@-adrian-: Wenn auch deren Smartphones verboten wurden, ist naheliegend, dass auch alle anderen Tablets verboten wurden ;) Man kann ja mal erwähnen, dass sie von der Regierung die ipads ja vorher bekommen haben. Aber die Keyworddichte nun darauf auszulegen und zu verlinken und im gleichen Atemzug zu fordern, dass man den Adblocker ausschalten sollte ist schon was ;) Aber du hast recht
 
@wertzuiop123: Naja die Quelle besagt in der tat dass alle Tablets verboten sind. Der Author hier ist aber immer gut in so Werbe Zeug
 
@-adrian-: Ach herje, ich habe wieder zu spät auf den Namen geschaut...
 
@wertzuiop123: "...In der letzten Woche hatten Mitglieder der Regierung und ihre Mitarbeiter noch iPads eingesetzt,...." Deshalb kann man ruhig schreiben das iPads verboten wurden, es ist nicht falsch und bezieht sich auf letzte Woche. Ein iPad ist ein Tablet aber nicht jedes Tablet ist ein iPad ;-)
 
@desire: Haben sie also ausschliesslich Ipads eingesetzt oder haben sie letzte WOche noch ihre Tablets eingesetzt?
 
@-adrian-: Sie haben ausschließlich iPads eingesetzt!
 
@wertzuiop123: bedauerlicherweise ist ja "iPad" zum Synonym für Tablet geworden (Wie "Tempo" statt "(papier)Taschentuch"). Bei den Sicherheitskontrollen am Flughafen werde ich auch nur gefragt ob ich einen "Laptop oder ein iPad" dabei habe. [Auf meine Antwort "nö, iPad nicht, nur noch ein Surface" kommt dann meist höchstens "ein WAS?"] :-)
 
@scar1: Kann ja keiner was dafür, dass du unbekannte Nischenprodukte mit derart komischen Namen benutzt :-)
 
"Direkt nach den Präsentationen sei aber Sicherheitspersonal - das in der Regel selbst beim Geheimdienst angesiedelt ist - erschienen und habe die Geräte eingesammelt." --- Die haben wahrscheinlich gemerkt, dass sich die Amis einen Dreck um irgendwelche No-Spy-Abkommen scheren... ;-)
 
@doubledown: Das wissen die seit Jahren, vor allem weil sie es selbst genauso machen. Wer weiss was auf den Dingern drauf war was keiner sehen sollte.
 
Da sieht man wieder mal wie krank unsere Systeme sind. Statt technische Massnahmen gegen das ausspionieren zu treffen, werden gewählten Volksvertretern vom Geheimdienst die Geräte abgenommen. Darüber sollte man mal ernsthaft nachdenken - und sich nicht darüber mokieren ob da nun iPad oder Galaxy benutzt wurde. Die meisten Leute schnallen wohl immer noch nicht worum es geht. In spätestens drei Jahren haben wir auch in Europa die totale Überwachung ala NSA. Da werden sich etliche noch wundern, was auf uns zukommt. Es ist schon krass wie Politiker, Nachrichtendienste das alles herunterspielen. Und die Masse des Volkes klatscht auch noch Beifall.
 
@LastFrontier: Es ist die einzige Möglichkeit den Leuten die Geräte wegzunehmen. Bei proprietärer Software ist man ohnehin chancenlos Hintertüren im System, die vom Hersteller oder Mitarbeitern des Herstellers heimlich eingebaut worden sind, zu finden und selbst bei Open-Source-Software ist es extrem aufwändig zehntausende oder bei Betriebssystemen sogar hunderttausende Codezeilen nach Hintertüren oder bwusst eingebauten Sicherheitslücken zu durchsuchen. Das geht einfach nicht und daher müssen Geräte mit Verbindungsmöglichkeiten zu öffentlichen, fremdadministrierten Netzen weg, wenn man nicht ausspioniert werden will. Das haben die Briten richtig erkannt und sie Handeln sogar danach statt die Realität weitere 10 Jahre zu leugnen. Das ist doch wenigstens mal ein Zeichen, dass irgendwo doch noch intelligentes Leben auf der Erde existiert.___

BTW: Die "Totale Überwachung à la NSA" haben wir schon heute. Die NSA betreibt hierzulande sogar eigene Dienstgebäude und DataCenter. Und die einzigen technischen Massnahmen, die man gegen diese Art der Spionage treffen kann ist etwas, was ich selber schon seit bald 15 Jahren praktiziere und schon kurz nach meinem Studium vor fast 10 Jahren meinem ersten Chef empfohlen habe: Mitarbeitern untersagen elektronische Geräte ins Entwicklungslabor mitzubringen und wo Internet verfügbar sein muss, jedem Mitarbeiter zwei Rechner bzw. zwei Thin Clients (ohne eine Möglichkeit einen USB-Stick oder andere Datenträger anzuschliessen/einzulegen und ohne Mikrofon/Kamera) an den Arbeitsplatz zu stellen. Einer mit Internetzugang, ohne wichtige Daten darauf und ohne Zugang zum Firmenserver mit wichtigen Daten und einen ohne Internetzugang und dafür mit Zugang zum Firmenserver. Auf Rechnern, die keinerlei Zugang zur Aussenwelt haben, kann man nämlich weit schwerer spionieren.
 
@nOOwin: das ist genau der falsche Ansatz. Es kann nicht sinn und Zweck sein den Leuten Geräte wegzunehmen. Dann müsste man auch alle PKw wegnehmen um so die Unfallraten drastisch auf Null zu senken. In erster Linie muss man den Nachrichtendiensten auf die Finger klopfen, die unkontrolliert schalten und walten wie sie wollen. Geräte kann man auch sicher einrichten. Ebenso Netzwerke. Und wie du eben schreibst: Nicht jeder Pimpelhuber braucht in der Firma einen Internetzugang oder gar sein privates Handy. Möglichkeiten zum Schutz gibt es genug. Es muss nur praktiziert werden.
 
@LastFrontier: Es sind ja garnicht nur die Nachrichtendienste. Provider, Netzknotenbetreiber und andere Konzerne fischen genauso die Daten ab, die sie interessieren und gehen da genauso mit Dataminingtools dran, wie es die Geheimdienste tun. Selbst private Detekteien zapfen die Handys und Rechner ihrer zu überwachenden Opfer an. Das ist zwar illegal, aber das Risiko dabei erwischt zu werden ist gleich Null. Und selbst wenn man erwischt wird: Hast Du von der Inhaftierung auch nur eines Mitarbeiters der Überwachungsfirma gehört, welche für die Telekom deren Mitarbeiter mit deren persönlichen Handys ausspioniert hat?____

Schlimmer noch: Die meisten Netzwerkkomponenten, die in Computernetzen Sicherheit gewährleisten sollen, haben nicht nur Sicherheitslücken in ihrer Software, sondern sogar über das Internet erreichbare Wartungszugänge mit höchsten Rechten von denen oft nicht einmal die sie verwaltenden Admins wissen. Ich habe als Student mal einen Job als Netzwerkadministrator an meiner damaligen Hochschule an den Nagel gehängt, nachdem sich ein Servicetechniker einfach von ausserhalb in einen fehlerhaft funktionieren VPN-Concentrator eingeloggt und Änderungen in dessen Firmware vorgenommen hatte. Als Netzwerkadmin stehe ich dafür gerade, wenn irgendwelcher Unfug im Netzwerk passiert und ich wusste nichts von einem geheimen Service-Internet-Login eines VPN-Concentrators, der Professoren und Mitarbeitern einen direkten verschlüsselten Zugang von jedem Ort auf der Welt per Internet ins Hochschul-Intranet gewährt. Sowas geht mal garnicht. Da hätte sich wer weiss wer einloggen und das komplette Netz kompromittieren können und ich hätte dumm aus der Wäsche geguckt und wäre im Leben nicht darauf gekommen, dass der Angreifer einfach nur einen geheimen Service-Zugang benutzt hat. Das ist einfach das Allerletzte und das ganze Internet und Mobilfunknetz besteht aus Geräten mit solchen geplanten Sicherheitslücken. Wohlgemerkt zusätzlich zu den ungeplanten Sicherheitslücken. Da ist NICHTS sicher ausser der Tatsache, dass nichts sicher ist.____

Bei mir müssten Firmenmitarbeiter (sollte genauso für Politiker gelten) ihre ganzen elektronischen Spielzeuge zu Hause lassen und würden vor wichtigen Sitzungen zusätzlich daraufhin kontrolliert. Selbst geschäftliche Termine in den elektronischen Terminkalender eines Handys oder eines anderen Gerätes einzutragen, welches geeignet ist mit dem Internet oder einem Mobilfunknetz Kontakt aufzunehmen, würde ich direkt im Arbeitsvertrag verbieten. Genauso wie heute in den meisten Arbeitsverträgen verboten ist über Firmeninterna mit aussenstehenden Personen zu sprechen, so sollten auch alle Geräte verboten werden, die Firmeninterna an Aussenstehende verraten könnten.____

Ich bin wohl der Letzte, der etwas dagegen hätte PKWs in Deutschland zu verbieten. Trotzdem hinkt Dein Auto-Vergleich etwas. Denn, anders als im Strassenverkehr, sterben durch die Überwachung zunächst einmal keine Menschen. Das wäre auch unlogisch, denn Tote generieren keine neuen Daten mehr, kaufen nichts und legen auch keine regimekritische Gesinnung oder sexuelle Fehlausrichtungen an den Tag, die man gegen sie verwenden kann und sind daher uninteressant für die Datensammler.____

Fakt ist, dass man die Datensammler nur los wird, wenn man keine Daten durch ihre Geräte bzw. Netze leitet. Denn selbst aus einer verschlüsselten Verbindung zweier wirklich sicherer Geräte kann man schon eine Menge Erkenntnisse gewinnen. Das digitale Zeitalter ist inzwischen zum Überwachungszeitalter geworden und man sollte sich bemühen dieses Zeitalter zu beenden, bevor es seine eigenen Kinder frisst.
 
"UK: Regierung verbietet sich Smartphones und iPads"...naja, können ja scheinbar andere Tablets nehmen.
 
Auch wenn deren Premier mit seinen diversen Internetzensurvorhaben schon mehrfach fehlendes Wissen in diesem Bereich demonstrierte, handeln die Briten auf jeden Fall konsequent. Meine Hochachtung. Ich habe schon vor Jahren einer Politikerin aus dem Bundestag, die nach einer Auslandsreise den Verdacht hatte ihr Handy werde ferngesteuert/abgehört, gesagt, dass ich es für einen absoluten Fehler halte, Mobiltelefone und iPads in geschlossenen Sitzungen des Bundestages zuzulassen. Geändert hat sich daran aber seitdem nichts. Offenbar reden sich auch unsere Politiker die Welt so lange schön, bis es nichts mehr schönzureden gibt, weil jemand wie Herr Snowden ihnen alle ihre Fehler und Versäumnisse auf einen Schlag vor Augen führt.___

Um so peinlicher für unsere Politiker ist, dass man ein 10 Jahre altes Rundschreiben des Bundesministeriums für Sicherheit in der Informationstechnik (www.bsi.de) auch heute noch einfach von der Seite des BSI herunterladen kann, in dem genau beschrieben wird, was per Handyspionage damals schon möglich war und wie man sich dagegen schützt. Die Politiker lesen also offenbar die Warnungen ihrer eigenen Sicherheitsbehörden nicht, sonst hätten sie längst so handeln müssen, wie es die Briten nun getan haben.____

Und noch etwas: Meines Wissens sind im deutschen Bundestag nur iPads erlaubt. Wenn das bei den Briten genauso ist, brauchen sie auch nur iPads verbieten, weil alles andere ja schon verboten ist. Insofern weiss ich nicht, wieso sich hier irgendwelche Leute darüber aufregen, dass im Artikel explizit von iPads gesprochen wird. Es ist überhaupt nicht von Belang ob da nun "iPads" oder "Tablets" steht. Hauptsache solche Geräte sind nicht mehr zugegen, wenn es in Konferenzen und Diskussionen um Staats- oder Betriebsgeheimnisse geht. Im EU-Parlament in Brüssel sollte man solche Geräte auch ganz fix verbieten. Da kann man nämlich wunderbar Politiker und Wirtschaftsvertreter aller EU-Länder ganz praktisch an einem einzigen Ort bespitzeln. Das ist der Honeypot schlechthin für Spione.
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