LGBT: Tim Cook für Gleichstellung am Arbeitsplatz

Personen aus der Wirtschaft Apple-Chef Tim Cook hat sich in einem Gastbeitrag in der Wirtschaftszeitung Wall Street Journal für einen im Gesetz verankerten Schutz homosexueller Arbeitnehmer ausgesprochen. Dies sei eine "Sache grundsätzlicher menschlicher Würde und ... mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Schön daß sie die Diskriminierung von schwulen, lesbischen, bisexuellen und transsexuellen verbieten wollen, aber hätte es sie wirklich umgebracht auch noch heterosexuelle in diese Liste aufzunehmen? Man kann doch nicht gegen Diskriminierung antreten wollen und dann wieder eine Gruppe außen vor lassen.
 
@Johnny Cache: Heteros werden nicht Diskriminiert. Zumindest nicht als "Gruppe" sondern wenn dann, von einem einzelnen. Oder wie werden deiner Ansicht nach Heteros diskriminiert?!
 
@Edelasos: Kennst du den Unterschied zwischen Gleichbehandlung/-brechtigung und Gerechtigkeit? Ich hatte da mal ein schönes Bild (find es nicht mehr) schade.... mal beschreiben... Drei unterschiedlich Große Leute stehen an einer Rennbahn... Gleichberechtigung wäre, dass alle eine Kiste zum draufstellen bekommen, der kleinste aber immer noch nichts sieht... Gerechtigkeit ist, dass die Kisten so verteilt werden, dass alle auf einer Augenhöhe sind... Dies ist mit dem Heteros in die Liste aufnehmen gemeint... Gleichberechtigung
 
@Mangoral: http://goo.gl/Awclf ;)
 
@jimmytimes: THX ! :D
 
@Edelasos: Darum geht es nicht, es geht darum daß alle die selben Rechte und Pflichten haben sollten, weswegen man bei solchen Diskussionen nicht einfach eine Gruppe auslassen darf. Diskriminierung ist eine sehr subtile Sache. Wie oft hört man beispielsweise daß unter den Opfern "unschuldige Frauen und Kinder" waren? Nicht nur daß Männer anscheinend vollkommen egal sind, unschuldig sind sie wohl auch nicht. Ich warte ja drauf daß es irgendwann mal heißt "x Tote, zum Glück nur Männer". Alle oder keiner, aber keine Extrawürste für irgendwelche Gruppen, denn das wäre positive Diskriminierung.
 
@Johnny Cache: Eben und deshalb werden Heterosexuelle ausgelassen. Heteros haben bereits alle möglichen Rechte, während das bei anders denkenden eben noch nicht der Fall ist (Heirat, Steuern, Adoptieren usw.) Der Grund wieso es heisst: "Frauen und Kinder" ist deshalb so, weil es eben meistens genau die sind, die sich 1 nicht wehren können und sich 2. meistens aus Konflikten raushalten. Ich sehe deshalb nicht, das dann jemand Diskriminiert wird.
 
@Johnny Cache: Gegen Diskriminierung von Majoritäten. Hättest du nicht noch einen zweiten Kommentar verfasst, würde ich meinen, dass dein erster gelungene Satire ist... Kirche im Dorf lassen und so!
 
@blume666: Fakt ist doch daß niemand gleich gestellt sein sondern viel lieber eine bevorzugte Behandlung möchte. Oder wie es die Emanzen so schön formulieren: "Ich möchte daß er mir die Tür aufhält, den Stuhl hinrückt, die Rechnung bezahlt und auch sonst gleichwertig behandelt".
 
Warum eigentlich gegen Diskriminierung kämpfen und nicht jeden da Recht auf Diskriminierung einräumen? Muss man heute alles und jeden mögen? Ist der Kampf gegen Diskriminierung nicht die Öffnung einer Heuchlerischen Gesellschaft? Muss ich mir ernsthaft vom Gesetzgeber vorschreiben lassen wen und was ich einzustellen habe? Wenn ich keine Homosexuellen Menschen mag, will ich sie auch nicht in meiner Firma, ich sehe das als mein freies Entscheidungsrecht und als Recht der freien Meinungsäußerung, das ich das nicht möchte. So können das auch Homosexuelle mit anderen machen, das soll doch jedem frei stehen. Mich nervt dieses erzwingen einer Regenbogengesellschaft, wir sind alle Freunde und wir haben uns alle lieb... Nein! Dem ist nicht so und dem soll auch nicht so sein! Wir haben unterschiedliche Ansichten und Auffassungen und jeder soll nach seiner leben, dazu gehört auch der Ausschluss einer oder mehrerer Gruppe von Menschen in einem Unternehmen oder wo auch immer. Wichtig ist, das alle vor dem Gesetz gleich sind. Nicht mehr und auch nicht weniger.
 
@Johnny Cache: da stimme ich dir voll und ganz zu. wenn man schon keine diskriminierung will bzw. für die gleichstellung ist dann sollte man alle gruppen in die entsprechendne regelungen und gesetzte aufnehmen. "min. 20% frauen in führungspositionen aber die männer sind uns egal" sowas ist einfach eine bevorzugung da von den männern keine rede ist.
 
@kkp2321: oder wie es der gründer und chef von barilla gesagt hat als er gemeint hat das er keine homos für die werbung etc. einstellen wird und deswegen angefeindet wurde "man kann nicht allem gefallen wem das nicht passt soll bei der konkurrenz kaufen"
 
@kkp2321: keine Angst, in deiner Firma würden dann die Leute auch nicht arbeiten wollen. Du musst dir nicht vorschreiben lassen, wen oder was du einzustellen hast. Es ist auch völlig unlogisch, jemanden der gut arbeiten kann nicht zu nehmen, nur weil dir die Haarfarbe nicht gefällt. Genauso unlogisch ist es, jemand der gut arbeiten kann nicht einzustellen, weil du vermutest, dass der zu Hause mit nem Kerl im Bett liegt. Es betrifft seine Arbeit nicht, insofern hat es dich nicht zu betreffen. Wieso auch? Würdest du einen langjährigen, guten Mitarbeiter feuern, nur weil du rausfindest, dass er schwul ist? Das hat nichts mit Heuchelei zu tun, das ist idiotisch.
 
@der_ingo: Und dennoch gibt es Ansichten, Philosophien und Vorlieben die man gerne durchgesetzt sehen möchte. Nicht alles im Leben ist logisch, sogar Spock sagte: Logik ist der Anfang aller Weisheit, nicht das ende. Es geht m Sympathie und Zugehörigkeit und die wählt sich nun mal jeder selbst, auch Firmenchefs.
 
@der_ingo: ich glaube was ihn stört ist das man gesgat bekommt das jeder jeden mögen muss. und man gefälligst auch "superbeste freunde" sein muss die gemeinsam auf bootstour gehen etc. das man keinen mehr ablehnen darf aus egal welchem grund (mangelnde hygiene, intelligenz etc.) //edit: dann lag ich wohl falsch.
 
@gast27: das ist Unsinn und darum geht es auch nicht.
 
@Johnny Cache: Das ist eben das Problem, Diskriminierung beenden ist das Thema nicht zu beachten. Ähnlich wie bei der Gleichberechtigung die es aktuell nur für Frauen gibt (zb. Explizite Frauenförderung in Bereichen wo das Geschlecht nicht Relevant ist).
 
Das so etwas immer noch ein Thema ist. Eigentlich sollte jedem klar sein, dass es da nicht zu diskriminieren gibt und das es keine Unterschiede gibt.
 
@shriker: Leider sieht das nicht jeder so
 
@wezzy01: Niemand "muss" ja auch Schwule, Lesben usw. toll finden und zum besten Freund/bester Freundin haben. Zu akzeptieren, dass andere Menschen eben "anders" sind, gehört trotzdem dazu, wenn man kein vollkommener, intoleranter Idiot sein möchte.
 
@Kitsune: Hab ich auch nicht behauptet .
 
Ich verstehe gar nicht, warum das thematisiert werden muss. Meine Kollegen rennen auch nicht dauernd rum und erzählen wie sie es heute Nacht mit ihrem Partner getrieben haben. Haben gleichgeschlechtliche da mehr Mitteilungsbedürfnis? (Wenn man den ständigen Demos glauben darf, dann ja). Ich weis von keiner Kollegin oder Kollegen wie er / sie orientiert ist, es sei den es ist halt bekannt, dass er / sie Familie hat, dann ist die Sache klar. Ich für meinen Teil bin Single. (Wie wäre das eigentlich einzuordnen? :D)
 
@Memfis: Mitteilungsbedürfnis ja, und zwar darum, weil es anders Orientierte in manchen Regionen/Ländern noch immer nicht gern gesehen sind. Man will somit die anderen Sensibilisieren...wobei da manche Demos Definitiv am Ziel vorbeischiessen. Wenn man aber der ganzen Welt mitteilen muss, das man Schwul/Lesbisch ist, finde ich das einfach nur Peinlich...
 
@Edelasos: Was passiert den deiner Meinung nach auf den gefühlten 200 Christopher-Street-Days die jedes Jahr alleine in Deutschland stattfinden? Dort werden die bekannten Klischees eher noch bestätigt die Abneigung gegen diese Gruppe entsprechend gefördert.
 
@Memfis: Die Akzeptanz wächst, wenn auch nur sehr langsam, da die, die etwas gegen Andersdenkende haben, sich nicht von einer RTL Reportage umüberzeugen lassen. Naja ... gibt ja auch genügend Heteroklisches. Hetero Typen besaufen sich sobald sie einen Club betreten und machen entweder Frauen an oder fangen eine Sinnfreie Schlägerei an. Von Respekt gegenüber anderen Personen wollen wir gar nicht erst anfangen. Das ist meine Erfahrung die ich fast jedes Wochenende mache. Hassen tut euch deswegen doch auch keiner als Gruppe?!
 
@Memfis: Mitteilungsbedürfnis? Nicht wirklich.
Fangen wir doch einfach mit einfachen Dingen an wie Feiern, Ausflüge etc. die es bei einigen Unternehmen gibt. Bei solchen Veranstaltungen ist es doch auch üblich das man den Partner bzw. die Partnerin dabei hat. Dies sollte doch auch selbstverständlich für gleichtgeschlechtliche Paare möglich sein.
Bedauerlich das man dies keine Selbstverständlichkeit ist.
 
@Memfis: Wenn mir eine Kollege sagt: "Bring doch deine Freundin mit." und ich dann sage: "Gern bringe ich meinen Freund mit." Dann ist das kein Mitteilungsbedürfnis sondern eine in zweierlei Hinsicht informative Antwort. Das was der Apple-Chef anspricht, zielt eher darauf ab, dass mein Arbeitsumfeld diese in zweierlei Hinsicht informative Antwort akzeptiert und mir daraus keine Nachteile entstehen. Es geht darum ein Umfeld zu schaffen, in dem ich nicht sagen muss: "Danke. Aber ich habe keine Freundin." Und dann einfach niemand mitbringe.
Bezüglich der "Pride"-Demos: Vollkommene Zustimmung. Öffentliche Klischee-Zelebrierung ist super kontraproduktiv.
 
Genau, hauptsache in der westlichen Welt wird was gegen Diskriminierung getan.. Ohne Worte.. Großartig, Its Free, Einzigartig einfach Apple. tzzz
 
@Stoik: was tust du denn zur Besserung? Oder gibt's da nur einfach wieder einen Grund um geistige Pupse abzulassen?
 
@wingrill4: Ich kaufe keine Apple Produkte und spende mein übrig gebliebenes Geld an Zwangsarbeiter die für den Apple Konzern ackern müssen. Und Reise bald nach China zu einem Werk was für Apple produziert und verteile an die Arbeiter Flyer wo Informationen aufgelistet sind wie sie überhaupt ausgebeutet werden und was Apple für ein Saftladen ist.
 
@Stoik: Aha, dann nenne mir mal deine tollen Produkte, die ja wohl deine Bewertungen bei Apple auschließen können. Bin gespannt auf die immer wieder erwähnte Leier.
 
@wingrill4: Meine Produkte kommen aus Korea oder werden in Deutschland produziert. Das einzige wo Made in China drauf steht ist meine Bekleidung und mein Mainboard. Den Lacher mit Designed by Apple and Assembled in China... da müssen sogar iPhone User drüber schmunzeln. Da lasse ich lieber ausserhalb von China meine Sachen von Schülern, Studenten etc. zusammen bauen und die bekommen wenigstens zu einer Scheibe Brot noch ein Glas Wasser.
 
@Stoik: es ist mir Wurscht, wenn du für nicht Apple leisten können solltest. Aber wer koreanische Firmen als Beispiel-Firmen heranzieht, hat den Blick zur Realität verloren, sorry. Da ist es nun wirklich egal, ob China oder Korea. Mahlzeit.
 
Solche Gesetze nutzen ungefähr genauso viel wie unser ach so tolles Gleichbehandlungsgesetz. Wenn einem Arbeitgeber deine Hautfarbe, Behinderung oder what ever nicht passt, dann bekommst du nach dem Vorstellungsgespräch eben die Standardabsage, dass man sich für jemand anderen entschieden hat. Nichts als Augenwischerei. Beweis doch erstmal, dass man aufgrund von was auch immer abgelehnt worden ist. Meiner Meinung nach führen solche Gesetze nur zu mehr Verlogenheit.
 
@Memfis: Das trifft so nicht zu. Solche Gesetze fungieren auch als gesellschaftliche Statements und dienen einer Veränderung. Dass das langwierige Prozesse sind / sein können, steht dabei ausser Frage. Genausowenig lässt sich die Situation auf ein Vorstellungsgespräch und eine Absage reduzieren, das dient nur der plumpen Vereinfachung. Diskriminierung in vielfältigster Form findet wenn dann jederzeit und überall statt.
 
Unglaublich, wie hier teilweise gleich wieder geheult wird, weil man mal nicht auf irgendeiner liste dabei ist und jemand anders die Bonbons bekommt. Die Milchstrasse beherbergt eine unbekannte Anzahl unentdeckter Bauchnabeluniversen...
 
Schön, dass er es ausdrücklich erwähnt. Ändern werden solche Richtlinien aber recht wenig. Traurig andererseits, dass sowas überhaupt erwähnt werden muss. Warum sollte es ein Problem sein, dass ich mein Büro mit einem Homo teilen müsste? Solange er mich nicht belästigt und mir erzählt, dass er einen Piepmann zum Frühstück hatte, kann er machen was er will. Ich verstehe diese Intoleranz einfach nicht...
 
@PowerRanger: (Fast) Jeder braucht seine Feindbilder.
 
@PowerRanger: ich hab mit keiner gruppe probleme. die bedingung ist allerdings das er mich nicht belässtigt oder in irgendeiner form versucht zu "bekehren". aber das problem ist das solche leute (zum teil) meinen absolut jeder müsste tollerant sein und dürfte keine kritik äußern wenn ihm was nicht passt.
 
@gast27: Es besteht eigentlich absolut keine Notwendigikeit jemanden zu "bekehren".
Wenn jemand versehentlich angebaggert wird, sollte es kein Weltuntergang sein.
 
In China sind Scheinehen Standard, vielleicht kann er auf China druck ausüben indem er alles in den USA herstellen lässt, dann hätte er auch gleich was gegen Sklaverei getan. Oder geht es ihm nur um positive Presse hmmm
 
@wolle_berlin: Dann geht doch Apple gleich den Bach runter, USA und Herstellungsqualität passt nicht zusammen.
 
Dazu fällt mir spontan ein Witz ein: Frauenlogik - Nackt dagegen protestieren, dass man als Sexobjekt angesehen wird. - Check!
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte