Bill Gates nennt Zuckerberg-Internetplan einen Witz

In einem Interview mit der Financial Times übt Bill Gates Kritik an Mark Zuckerbergs Engagement für das Projekt internet.org. Es sei als Priorität zur Verbesserung der Lebensqualität auf unserer Erde ein Witz. mehr... Microsoft, Bill Gates, Gates Bildquelle: Microsoft Microsoft, Bill Gates, Mark Zuckerberg Microsoft, Bill Gates, Mark Zuckerberg Microsoft

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Halte ich für eine sehr kurzsichtige Denke von Gates. Davon abgesehen berücksichtigt er nicht, dass es durchaus verschiedene Wege geben kann die Situation des ärmeren Teils der Menschheit zu verbessern.
 
@nicknicknick: Prima, dann können die ab sofort "Habe Hunger und nichts zu essen" bei Facebook posten. Und die Menschen in Entwicklungsländern, die nicht einmal genug zu essen oder Medikamente haben, werden mit Sicherheit auch keine Geräte haben, um überhaupt Internet nutzen zu können. Da freut sich keiner, wenn man ihnen in ihrer Situation einen Laptop und Internetzugang hinstellt.
 
@mh0001: Vermutlich würden die den Laptop anzünden, damit die wertvollen Metalle/Materialien freigelegt werden, welche sie dann als Rohstoff verkaufen können um sich davon dann Nahrung zu kaufen.
 
@mh0001: Also deinen sarkastischen Ton kannst du dir eigentlich sparen. Das Internet ist nicht nur für Facebook und Pornos da, es ist die größte Bildungsquelle der Welt. Und Bildung ist die einzige Möglichkeit Armut und Hunger langfristig zu bekämpfen. Soweit scheint dein Horizont aber nicht zu reichen.
 
@mlodin84: Es bringt nur nichts, wenn man die Möglichkeit in das Internet zu kommen nicht besitzt... die Grundversorgung der Menschen mit Essen, Trinken, Medikamenten und Kleidung ist etwas wichtiger als Wikipedia und Co. erreichbar zu machen.
 
@mlodin84: Und wer soll die Bildung aus dem Internet beziehen, wenn ein großer Teil nicht einmal lesen kann?
 
@mh0001: Es gibt tolle Lese- und Schreib-Lern-Apps für das iPad.
 
@alle: (Das folgende beinhaltet vielleicht das ein oder andere Vorurteil über Afrika, sorry). Man würde also z.B. irgendein kleineres Dorf in Südafrika mit einem Internetzugang und sagen wir mal einem Brunnen ausstatten. Selbst wenn das Argument mit der Bildung stimmen würde, dem ich grundsätzlich eigentlich zustimme, mal abgesehen davon das man für das Internet auch sowas wie eine allgemeine Schulbildung benötigt, und irgendjemand aus diesem Dorf würde sich über das Internet fortbilden. Bliebe der in diesem Dorf oder würde er nach Kapstadt gehen? Hätte das Dorf dann mehr von dem Internetzugang oder dem Brunnen? Und würde dieser jemand mit einem konkurrieren können, der in Kapstadt die Schulen, inkl. weiterführenden Schulen, besucht hat? Ich weiß nicht ob mittelmäßige weiterführende Bildung (ein Studium, handwerkliche Ausbildung etc. wird das Internet nicht ersetzen können), vorausgesetzt es gibt überhaupt grundlegende Bildung, Afrika viel weiter bringt. Hinzu kommt auch noch, wer darf sich da denn überhaupt weiterbilden? Männer oder Frauen? Mitglieder der Familie des Stammesoberhauptes? Warlords? Ist Afrika überhaupt soweit, dass diesen Internetzugang dann auch jeder nutzen dürfte? Wie sieht es überhaupt mit der Kultur der Afrikaner aus?
 
@Lastwebpage: Zum einen ist Südafrika schon eines der besser gestellten Länder, zum anderen sind die Afrikaner bei weitem nicht so hinter dem Mond wie es mancher hier in Deutschland meinen möchte (man könnte gerade meinen, dass die Meinung der Amerikaner (in Europa leben alle noch auf Burgen und Schlössern und reisen mit Kutschen) sich in der Meinung hier zu den Afrikanern widerspiegelt (da hat´s nur Buschhütten und Hinterwäldler)) Seit 2007 wurden in Afrika ca 50 Milliarden $ in den Netzausbau investiert http://www.computerwoche.de/a/50-milliarden-dollar-mobilfunkindustrie-treibt-netzausbau-in-afrika-voran,599582 . In Afrika nutzen 650 Millionen Menschen ein Mobiltelefon (mehr als in den USA oder Europa und wer ein Handy benutzen kann, der kommt auch mit dem Internet zurecht. Die Zeit hat zum Thema einen netten Artikel verfasst: http://www.zeit.de/digital/internet/2013-03/afrika-mobilfunk-wirtschaft
Sicher ist, Afrika mausert sich und ist bei weitem nicht mehr so weit hinten an wie so mancher meint.
 
@Antimon: Ich habe Südafrika nur genommen, weil mir da spontan die Hauptstadt einfiel. ;) Wie gesagt, ich habe mich nicht so intensiv mit Afrika befasst, wenigstens nicht zum Thema Internet, als dass ich da irgendwelche Zahlen oder Fakten kenne, deswegen schrieb ich ja auch das mit den Vorurteilen. Nichts desto trotz, gehe ich davon aus, dass es durchaus gravierende Unterschiede zwischen Dörfern und Großstädten gibt, anders als z.B. hierzulande.
 
@mh0001: Weil das ja das einzige ist was man mit einem Internetzugang machen kann... Echt krass wie wenig Vorstellungsvermögen die ganzen Minusklicker hier haben! Falls jemand einen Denkanstoß nutzen will, es gibt durchaus aussagekräftige Untersuchungen zum Einfluss von modernen Kommunikationsmitteln in Entwicklungsländern: http://goo.gl/nsHnmy Aber solange hier die von dumpfem Rassismus geprägten Vorstellungen von "dummen, primitiven Negern" herrscht, die man besser mit einer Schüssel (am besten genmanipuliertem) Reis und einer gelegentlichen Spritze schön in Abhängigkeit halten und zufriedenstellen kann rede ich wohl gegen eine Wand von Dummheit und Ignoranz.
 
@nicknicknick: Die Ignoranz fängt womöglich bei deinem ersten Beitrag an, da du wohl die Vorstellung hast, das du es hier mit Hellsehern zu tun hast, die ohne das du es nennenswert aufzeigen musst, sofort verstehen, was du wie und warum meinst und siehst. Echt krass, das du das erst Stunden später einigermaßen grade gerückt hast.
 
@nicknicknick: Man kann sich dann auch Bilder von Brot anschauen. Mal ernst, sollen die dann eine Mail an ihren Herrscher von "US-Gnaden" schreiben, das sie es nicht so schön finden das ausländische Firmen ihre Rohstoffe abtransportieren und die Böden verseuchen. In einigen Ländern Afrikas ist das leider so.
 
@Jens002: "Bilder von Brot" so so... Vielleicht solltest du mal dein Afrikabild renovieren, könnte sein dass da einige erstaunliche Erkenntnisse rauskommen. Lass mich raten, du bist auch einer von den Leuten die sich über die doofen Amis echauffieren weil die regelmäßig Europäer fragen, ob wir auch schon Autos und Internet haben ;-)
 
@nicknicknick: Absolut kurzsichtig von Gates! Mal ehrlich: Wenn in der dritten Welt die Leute schon an Malaria, Hunger oder mangelnder Hygiene sterben, ist es wirklich der richtige Weg ihnen Zugang zum Internet zu schaffen. Ich mein, wie sollen sie denn dann die Online-Kondolenzschreiben unterschrieben
 
@Tintifax: Ja die armen dummen Wilden da, die brauchen wirklich keine wirtschaftliche Entwicklung oder einen verbesserten Zugang zu Bildung. Sonst könnten die ja am Ende noch unabhängig von "uns" sein und selbst ihre Lebensumstände verbessern, indem sie zum Beispiel selber an Mitteln gegen dort endemische Krankheiten forschen, selber eine besser funktionierende Versorgung mit Lebensmitteln sicherstellen oder selber die Versorgung mit sauberem Wasser in die Hand nehmen statt teures Flaschenwasser von Nestlé und Co kaufen zu müssen... Das kann nun wirklich niemand wollen!
 
@nicknicknick: Ich hoff mal, dass Du das nicht wirklich ernst meinst... Dass BILDUNG ein wichtiger Faktor ist: NATÜRLICH! Nur glaubst Du ernsthaft dass in Gebieten, wo die Menschen nichtmal Wasser haben, nicht lesen oder schreiben können, wo es Epidemien gibt, mangelnde Hygiene, etc, ein Internetzugang IRGENDWAS hilft? Dass es denjenigen, die vielleicht soviel Bildung haben dass sie damit was anfangen können, weiterhilft, dass das langfristig (sehr langfristig) auch dem Kontinent hilft: Ja. Aber das Internet ist bei den jetzigen Rahmenbedinungen für viele Menschen das sinnloseste überhaupt.
 
@Tintifax: Und ich sage dir Du hast ein falsches Bild von den Lebensumständen der meisten Menschen in Entwicklungsländern. Ich meine wir reden hier ja nicht von so Extremfällen wie Somalia, da muss zunächst einmal eine staatliche Ordnung etabliert werden bevor irgend etwas passieren kann... Ganz egal ob hinsichtlich Bildung oder Krankheitsbekämpfung. Dennoch ist es kein ausschließlich langfristiges Projekt, den Zugang zu Bildung und Informationen zu verbessern und mindestens genauso grundlegend für das Leben der Menschen wie ein Impfstoff gegen eine Krankheit, der mangels Distribution sowieso nur einen kleinen Teil erreichen wird. Wieso glaubst du denn höhere Bildung wäre eine Voraussetzung für die produktive Nutzung des Internets? Ich gehe jede Wette ein, dass 95% der ach so ungebildeten Afrikaner etwas sinnvolleres damit anfangen würden als auf Winfuture schwachsinnige Diskussionen zu führen ;-) Antimon und ich haben ja oben schon Beispiele für die ganz konkreten Auswirkungen von Handys gepostet, die könnte man sich ja auch einfach mal durchlesen statt den Unsinn hier einfach stur zu wiederholen. Warum sollte das bei flächendeckendem Internetzugang anders laufen?!
 
@nicknicknick: Na, wenn die so genannten "Entwicklungsländer" keine andere Probleme haben, wenn Kindersterblichkeit, Hunger, Krankheiten, etc keine Probleme sind, na dann lasst uns dort das Internet stärker etablieren... :/
 
@Tintifax: Was genau an "breiter Zugang zu moderner Kommunikation ist der Schlüssel zu gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklung, die alle diese Probleme im Gegensatz zu kurzsichtiger "Entwicklungshilfe" lindern und letztendlich nachhaltig lösen kann" ist eigentlich so schwer zu begreifen? Hast du dir die o.g. Links überhaupt mal angesehen?
 
Wahre Worte eines der größten Genies unserer Zeit. Und die Leute loben Steve Jobs hoch.... Freunde, wenn Billy mal stirbt sollte man ihm nen Denkmal errichten.
 
@Glowbewohner: Die Leute die Wirklich was tun werden eh nicht oder nur minder gewürdigt.
 
@Glowbewohner: Aber doppelt so Groß wie von diesem Jobs das Denkmal!
 
@Glowbewohner: Weder ihm noch dem Jobs, denn das Geld kann man für sinnvollere Dinge verwenden.
 
@Glowbewohner: Ich hoffe wenn Bill Gates stirbt, dann in Huntsville .
 
@Z3: Muss man den verstehen?
 
@DON666: Ich vermute dass es damit zu tun hat (http://www.todesstrafe-texas.de/Page7a.html), und wenn ja, dann ist dieser Z3 einer der widerlichsten Zeitgenossen hier...
 
@Tintifax: Alles klar, ich hatte nur die NASA in Huntsville/Alabama vor Augen, und da erschloss sich mir der Spruch nicht so wirklich... Naja, WF-Kommentar-Niveau at ist best, würde ich mal sagen.
 
Natürlich vedienen Google und Facebook Geld mit mehr Nutzern und Bill Gates ist darüber schon lange hinaus mit seinem schier unerschöpflichem Vermögen. Mit seiner Foundation hat er echte Ziele und Mittel, die Milliarden helfen können.
 
@iammaac: Ach und die Google-Gründer und der Zuckerberg nagen am Hungertuch? Sorry, diese Menschen habe ALLE mehr als sie jemals ausgeben können...umso widerlicher finde ich diese "Strategien"...Internet statt Brot für die Welt, weil der Zuckerberg an Brot nichts verdient...
 
kurz und knapp: Recht hat er!
 
Nun, dazu muss man sagen das diese Aussage nicht uneigennützig war. Die B&M-Stiftung macht sich seit Jahren an einen Malaria-Impfstoff ran, in höchster Konkurrenz. Klarer ausgedrückt, zwischen den Zeilen wirbt Gates für sein neues Geschäftsfeld.
 
@kkp2321: Werben oder drauf aufmerksam machen? Und wenn wo ist das Problem? Gates leistet trotzdem noch mehr für die Welt als der Facebook spinner und andere Milliardäre. Ihn kratzt es nicht wenn er nichtmehr auf Nr.1 der Liste steht er zieht seit ding durch und will die Welt zu einem besseren Ort machen. Der Zuckerberg will damit nur mehr Geld machen sonst garnichts.
 
@picasso22: Gates ist ein knallharter Geschäftsmann. Nicht mehr und nicht weniger.
 
@picasso22: Zuckerberg verfolgt genauso seine Vision, die komplette Kommunikation der Menschen soll über Facebook laufen. Deshalb will er das beste soziale Netzwerk anbieten. Einem 29 Jahre alten Nerd, welcher sich noch nie sorgen machen musst, ist Geld wohl nicht sehr wichtig.
 
@kkp2321: Dir ist schon klar WAS eine Stiftung ist? Das hat einen SCHEISS mit Geschäftsmann zu tun...
 
@Draco2007: Dann befasse dich mal mit der B&G Stifung im Detail.
 
@kkp2321: "Gates' neues Geschäftsfeld". Ich glaub nicht nur mir kommt das kotzen bei solchen Aussagen.
 
@Tintifax: Die Wahrheit kann manchmal weh tun, da stimme ich dir zu.
 
@kkp2321: Und Verfolgungswahn ist manchmal heilbar...
 
@Tintifax: Da lief vor nicht all zu langer zeit eine Doku auf Arte über Gates, dem seine Stiftung und dem Kampf gegen Malaria. Diese hat sich auch sehr kritisch mit der "Stiftung" auseinander gesetzt, mit dem Fazit das es erstmal nur der äußere Schein ist, der nach Wohltätigkeit aussieht. Es ist ein Wettrennen mit der Konkurrenz einen Impfstoff zu entwickeln, denn es geht um Milliarden Gewinne.
 
@kkp2321: Ach so ein ultimativer Schwachsinn! Das sind die hirnrissigen Argumente von irgendwelchen Pseudo-Dokumentarfilmern. Gates Stiftung will keinen Gewinn mit den Impfstoffen für die dritte Welt machen, was sie allerdings macht ist, dass versucht wird auf andere Art und Weise Geld zu verdienen. Es wär nämlich genauso deppert wenn man Geld ausgibt, ausgibt und ausgibt bis nichts mehr da ist. Wirtschaften mit Aktien oder ähnlichem ist weitblickender als es jemals einer dieser "Dokumentarfilmern" sein wird. Wie dämlich muss man sein dass man ernsthaft glaubt: "Gates will noch mehr Geld verdienen", oder noch besser: "Gates glaubt, dass er jetzt noch mehr Geld verdienen kann als wenn er bei MS geblieben wäre". Gates braucht kein Geld mehr. Wenn Geld die Antriebsfeder wäre, dann würd er garantiert in 1000e Startups investieren, da ist weit mehr Rendite drin als mit Impfstoffen für die dritte Welt...
 
@Tintifax: Meine Güte wieviel hat dir diese Stiftung bezahlt das du ihr derartig ins Rektrum kriechst?
 
@kkp2321: mit etwas bösem Willen könnte man dir dieselbe Frage andersrum stellen: wer bezahlt dich für diesen Vernichtungsfeldzug ? ;-) Da ich denke, den von dir erwähnten Film auch gesehen zu haben, möchte ich auch mal die provokante Frage stellen: welcher Pharmariese hat da wohl seine Sponsorfinger im Spiel, damit jene Stiftung nicht allzugut wegkommt in diesem Film ? ;-)
 
@kkp2321: Und es ist schlecht, wenn die Pharmaunternehmen sich gegenseitig anspornen? Es wäre besser, wenn keiner an einem Impfstoff forschen würde, um auch ja keinen Profit zu machen?
 
@TiKu: Das hat nichts damit zu tun, was ich angesprochen habe. Hier wird ein Mann und dem seine Stiftung stets geheiligt. Diese Stiftung ist alles andere als heilig.
 
Naja, Milliardäre aus dem IT-Umfeld versuchen natürlich ihre soziale Unterstützung mit dem zu kombinieren was sie am Besten leisten können und gleichzeitig auch einen Mehrwert für das eigene Unternehmen bringt. Hauptsache sie beteiligen sich an sozialen Projekten. Bei der medizinische Versorgung sollten sich z.B. Milliardäre aus dem Pharma-Bereich engagieren. Da gibt es sicherlich auch einige.
 
lol Internet für alle sei eines der größten Ziele. Ja wie wärs aber erstmal mit Essen, Bildung und Wohungen für alle.
 
@Lon Star: Bildung bekommt man auch übers Internet, den Anschluss an die Welt auch und letztendlich vielleicht auch Jobs...
 
@Krucki: Schalt mal kurz dein Hirn aus und stell dir davor vor, du wärst nie in eine Schule gegangen. Danach demonstriere mir bitte, wie toll du dich über das Internet, das kaum eine Seite in deiner Muttersprache zu bieten hat, weiterbilden kannst.
 
@Ðeru: Und in Afrika gibt's natürlich keine Schulen und Englisch oder Französisch spricht da auch keiner...
 
@nicknicknick:

Die unteren Schichten sprechen häufig primär afrikaans und etwas sprechen und etwas lesen+verstehen ist nochmal ne ganz andere Sache.
 
@nicknicknick: Ach, jedes Dorf da hat eine Schule? Super :) Dann versteh ich die ganze Aufregung nicht. Warum machen denn alle so ein Theater wenn es denen e bestens geht? ... ;)
 
@GarrettThief: Aha Afrikaans also... Erschüttert es dein Weltbild sehr wenn ich dir mitteile, dass Afrikaans in genau einem Land (nämlich Südafrika) gesprochen wird und in den meisten Ländern Französisch oder Englisch Verkehrssprache ist? Hat was mit dem Kolonialismus zu tun. Und Btw ist Afrikaans auch nur ein Abkömmling vom Niederländischen der von den weißen Buuren kommt, auch und gerade in Südafrika wird viel Englisch gesprochen weil es da nun wirklich ein einigermaßen funktionierendes Bildungssystem gibt. Wirklich erschreckend wie niedrig das Bildungsniveau hier auf Winfuture teilweise ist ;-)
 
@Ðeru: Keine Ahnung warum du so ein Theater machst. Allerdings besteht zwischen dem verbreiteten Zugang zu einer minimalen Grundbildung und paradiesischen Zuständen doch ein geringfügiger Unterschied. Wenn afrikanische Gesellschaften fit für die Wissensökonomie des 21. Jahrhunderts gemacht werden sollen dann ist die Verfügbarkeit des Internets für breite Bevölkerungsschichten absolut unverzichtbar. Gerade das bringt Wirtschaftswachstum und macht in letzter Konsequenz unabhängig von Rohstoffausbeutung und "Entwicklungshilfe" wie sie vermeintliche Wohltäter wie Gates gerne paternalistisch streuen.
 
@nicknicknick: mein Freund wahr kürtzlich in Afrika, Kongo...da sah alles etwas anders aus als du dir nur träumen lassen kannst...da gibt es dörfer die eine ganze woche auf ein stückchen fleisch rumkauen wollen würden um etwas im mund zu haben, denn die regierung oder die herrschenden gruppen dort alles unter kontrolle haben, ihnen hilft keine bildung (in den meisten fällen) denn sie bekommen überhaubt keine arbeit, und wenn dann so schlecht bezahlt das die nur geradenoch so überleben können...er hat viele Fotos mitgebracht. Er war da mit einer gruppe die praktisch gezeigt haben wie man da Ackern kann, und haben dort auch häuser gebaut (medizienische betreuung wurde auch gegeben).
 
@jojoman89: DR Kongo ist ein von einem unendlich brutalen Bürgerkrieg zerrissenes Land (der schlimmste Krieg seit dem WK2 btw) aber auf keinen Fall repräsentativ für ganz Afrika. Dass Frieden und Stabilität Grundlegend sind ist ja wohl klar, sobald das erreicht ist muss allerdings den Menschen dort die Gelegenheit gegeben werden ihr Land und ihren Wohlstand zu entwickeln. Und dafür braucht es eben auch eine entsprechende Infrastruktur.
 
@Ðeru: Dann schalt du dein Hirn ein und denk mal darüber nach, dass das eine das andere nicht ausschließen muss. Wie wäre es mit einer Kombination? Bildung bringt in der heutigen Zeit nichts, wenn man noch mit Rechenschiebern zugange ist.
 
@Krucki: und die zugangsgeräte werden verschenkt? es scheitert schon mal am lesen. internetzugang ist nutzlos ohne andere grundvoraussetzungen.
 
"Das Internet ist nur ein Hype." - Bill Gates, 1993 // Gerade Gates ist doch einer jener Typen die das Web noch nie wirklich verstanden haben, daher sollte er sich besser zurück halten.
 
@brukernavn: Er hat aber trotzdem absolut recht. Was nützt einem das Internet, wenn man nicht mal lesen und schreiben kann. Die Grundversorgung (Trinken, Nahrung, Kleidung, Dach über den Kopf, Bildung und Medizin) sollten eine höhere Piorität haben, als das Internet.
 
@eragon1992: Dass das eine mit dem anderen durchaus was zu tun hat und neue Kommunikationsmittel auch neue Möglichkeiten zum Erwerb von Bildung, für wirtschaftliche Entwicklung usw. bieten ist dir selber noch nicht aufgefallen? Glaubst du allen ernstes die Menschen wohnen da auf Bäumen und verständigen sich mit Klicklauten?
 
@nicknicknick: hey! die reden wirklich mit klick lauten!!! man! noch nie was von Afrika gehört??? in afrika wohnen immernoch Menschen in baumhäusern!!! Und es wissen bereits alle Menschen in der ersten welt, dass in Afrika der hunger gross ist....
 
@jojoman89: ich hoffe, dass du das ironisch gemeint hast...
 
@nicknicknick: mal was davon gehört...?!
http://www.gutefrage.net/frage/wie-heisst-die-afrikanische-sprache-mit-den-klackgeraeuschen

http://de.wikipedia.org/wiki/Klick_%28Phonetik%29
 
@jojoman89: Ja natürlich, was glaubst du denn wie ich darauf komme?! Trotzdem ist das eben nur ein ganz kleiner Ausschnitt dieses riesigen Kontinents, größtenteils sind wie schon gesagt Englisch und Französisch Verkehrssprachen.
 
@eragon1992: Was kann Zuckerberg dafür wenn die in Afrika nur auf der faulen Haut liegen? Wenn ich mich den ganzen Tag sonne dann wird halt auch nix. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und wenn die dort so leben wollen wie wir, dann müssen die auch arbeiten und die Leistung bringen, so wie wir.
 
Und genau desswegen ist Gates einer der sympathischten Menschen der öffentlichen Welt.
 
Ich bin ganz ehrlich.....ich weiss nicht ob die ganzen Bemühungen überhaupt getan werden sollten. Es klingt hart, es ist hart, denkt man nur kurz darüber nach klingt es ganz brutal....Manche Länder/Regionen sind einfach nicht von der Natur aus für hohe Bevölkerungsdichten geschaffen. Was hilft es in einem Land, in dem niemals genug Wasser für alle Menschen und Bepflanzung für Felder existieren wird, dort für genug Essen zu sorgen? Parallel dazu redet die kat. Kirche noch gegen die Verhütung, so grotesk wie es nur sein kann. Sollte man also eine konstante Bevölkerung solcher kritischen Landstriche mit künstlicher Lebensmittelversorgung unterstützen, oder eher an einer gewissen Umsiedlung arbeiten? Wo eine örtliche Lebensmittelversorgung besser aufgebaut werden kann, und eine "Zivilisierung" bezüglich Arbeitsplätze und komplexere Gesellschaftsstrukturen. Ich habe letztens erst einen Bericht gesehen, wie stark die Probleme mit dem Mangel an Wasser ansteigen, wenn z.B. örtlich kleine Herden an Tiere gehalten werden.
 
Internet ist keines der existenziellen Güter, von daher hat Gates Recht!
Vom Internet wird niemand satt, wird niemand gesund...
 
@marcol1979: Gesund nicht direkt, aber über Umwegen kann die Vernetzung schon zu schnelleren und besseren Forschungsergebnissen. Direkt angewendet auf den Menschen hast du aber natürlich recht. Die Menschheit ist tausende Jahre ohne Internet ausgekommen. Hat es wirklich einer vermisst? Ich ((Softwareentwickler) bin ehrlich gesagt froh, dass es das Internet in meiner Kindheit/Jugend noch nicht gab. Heute sind doch alle nur noch gestresst und meinen ständig auf dem laufenden bleiben zu müssen. Nein, es reicht auch vollkommen aus, abends um 20 Uhr die tagesschau einzuschalten und man ist über das wichtigste informiert. In meinen Augen gibt es einzelne, positive Aspekte der digitalen Vernetzung. Insgesamt überwiegt aber für für mich das negative. Viele Menschen bauen sich virtuelle Scheinwelten auf und diese Menschen vereinsamen durch diese virtuellen "Scheinfreunde". Ich finde auch im Unterricht sollte viel mehr Abstand vor sozialen Vernetzungen stattfinden. Klar muss über facebook und Co. augeklärt werden, aber es müssen auch die Schattenseiten formuliert werden. Eine davon sieht man ja zur Zeit täglich in den Medien. Durch Nutzung des Internets gibt man einen teil seiner Privatsphäre preis. Möchte man wirklich, dass private Unternehmen permanent wissen, wo man sich grade aufhält? Möchte man, das seine Einkäufe über Jahrzehnte nachverfolgbar sind? Hab vielleicht zu sehr ausgeholt, aber ich denke das Internet sollte als das gesehen was es ist, die reine Vernetzung von einigen dummen Computern. Und zum eigentlichen Thema: ich denke es ist genauso hoch anzusehen, wenn ein Kind einen kleinen Teil seines Taschengeldes spendet, wie die Spenden von Bill Gates. Es kommt nicht drauf an, was man gibt, sondern das man gibt. Nur meine Meinung.
 
Ich gebe Krucki da schon Recht, möchte aber noch einen anderen Gedankengang einbringen. Ist Afrika überhaupt am Internet interessiert? Wollen die das wirklich? Die Chinesen kaufen dort große Flächen auf, irgendwelche westliche Investoren bauen Bodenschätze u.ä. ab. (Und ja, die Waffenexporte nach Afrika dürften auch nicht zu verachten sein) Und auch die Bemühungen der "westlichen Welt" einigen Ländern die westliche Demokratie überzustülpen, von Erfolg gekrönt ist das auch nicht unbedingt. Wo bleibt da bei allem der Afrikaner/die Afrikanerin? Ich muss da auch irgendwie an Zwangs Christianisierung, Kolonialstaaten u.ä. denken.
 
der eugeniker gates "heuchelt/sorgt sich um die kinder". wie niedlich. grade der typ sorgt sich um menschenleben wo doch er und seine climate-engineering-busenfreunde co2 als umweltgift propagieren und gleichzeitig gifte in die ozonschicht sprühen. einfach nur noch ekelhaft der typ.
 
@QUAD4: Du solltest dich vorher mal informieren was Gates bisher alles gemacht hat aus humanitärer Sicht. Da können sich viele Menschen ne Scheibe abschneiden. Schon eine kurze 5min Recherche hätte dir die Augen geöffnet.
 
@Seth6699: seine stiftung steckt gelder in die forschung von impfungen die die menschen zeugungsunfähig machen. ja, sehr human sowas.
 
@QUAD4: Na dann immer her mit deine seriösen Quellen, die das stichfest beweisen. Ich warte.
 
@Seth6699: http://recentr.com/2013/01/bill-gates-und-das-sozialvertragliche-fruhableben/ bitteschön
 
@QUAD4: Es ist wohl bald uA seiner Foundation zu verdanken, dass es ein Mittel gegen AIDS gibt. Die neuesten Forschungen sehen sehr vielversprechend aus.
 
@DARK-THREAT: dann müssten ja alle AIDS kranken geilt worden sein. komisch das es immer noch AIDSkranke gibt und die krankheit ansich auch noch. vieleicht ist AIDS auch nur ein hoax. man erzeugt angst und man macht geld mit einem teueren medikament.
 
Zuckerberg hat nur sch... im Kopf. Soll er mal tagelang nix essen und sehr wenig trinken. Mal sehen ob er dann immer noch ans Internet denkt.
 
@zivilist: Ja, um eine Pizza zu bestellen wahrscheinlich...
 
Es ist wie immer ... wirklich eine Entwicklung Nutzen können(bzw. mit dieser Umgehen) können nur Länder, welche auch halbwegs auf dem Entwicklungsstand sind das sie diese auch selbst hätten erfinden können. Guckt euch die Geschichtsbücher an... diese sind voll von Beispielen...
 
@SpiDe1500: Dann sollte man sich fragen wieso ausgerechnet die Wiege der Menschheit (Afrika) eigentlich nicht so industrialisiert ist wie Europa und Nordamerika ? Ein Kontinent, dass immense Bodenschätze und menschliche Ressourcen (somit auch Ideen) hat kriegt es nicht hin ? Das ist kein Zufall und auch kein Schicksal. Die werden doch klein gehalten. Bei denen wird beinah nur westliches Zeugs konsumiert/ gekauft und nichts bzw. kaum was eigenes produziert. Eigene Ideen werden von den Regierungen kaum gefördert, weil sie von westlichen Konzernen geschmiert werden. Die werden doch immer noch genauso ausgenutzt wie während der Kolonialzeit, nur halt versteckt und nicht so offensichtlich. Ab und zu merkt man es, wenn es dort mal wieder irgendwelche Bürgerkriege um Bodenschätze gibt und sich westliche Mächte einmischen.
 
,,aber wenn wir die Lebensqualität verbessern wollen, gibt es grundlegendere Dinge wie beispielsweise das Überleben und die Ernährung von Kindern zu sichern." Genau deswegen finanziert und unterstützt der liebe Gates aktiv Genfood von Monsanto und ist auch dafür, dass Großkonzerne sich Ackerland in Afrika einverleiben und billig Nahrung fürs Ausland produzieren und nicht für das jeweilige afrikanische Land. Der Gates ist doch genauso ein Heuchler wie Zuckerberg. Nur so nebenbei, Genfood verbessert nur die Kassen von solchen Firmen wie Monsanto und nicht das Leben von Hilfsbedürftigen. Da ja Monsanto gerne so gennante ''Terminator-Saatgut'' verkauft, wodurch Bauern und Landwirte abhängig von Monsanto werden sollen. Die produzieren keine keimfähige Samen und der Bauer muss dann jedes Jahr neue bei Monsanto holen (am besten noch in so einem Paket mit Breitbandherbiziden wie RoundUp) und sich am Ende verschuldet. Zur Lebensqualität gehört auch, dass man nicht durch Genfood irgendwann krank wird (Krebs). http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1872160/ Eine Krebserkrankung und (vernünftige) Lebensqualität haben passt ja nicht so besonders. Aber naja, ich bin ja eh ein VT. Wie die ganzen Leute, die schon vor Snowden vor einer Überwachungsorgie gewarnt haben als VT bezeichnet wurden. Gates gilt ja dank den Medien als ein Menschenfreund bzw. Philanthrop.
 
@ephemunch: wenn man Geld hat und eventuell schonmal eine Firma geführt hat oder ehemalig geführt hat, heißt es noch lange nicht, dass man damit verantwortungsvoll damit umgeht bzw. die Tragweite der Investitionen voll überblicken kann.
 
Gates hat recht, wobei ich den verdacht habe das Gates seine Medikamente zwar die betroffenen heilen, aber gleichzeitig auch unfruchtbar machen und auf diesen Weg sein plan der Überbevölkerung entgegenzuwirken. Wobei man dann auch wieder sagen muss, lieber unfruchtbar als Tod.
 
Wenn ich langfristig in Pharmafirmenaktien investiert wäre, würde ich so argumentieren wie Bill Gates, wenn ich in Internetfirmen investiert wäre, so wie Mark Zuckerberg. Das die meisten Todesopfer zu verhindern wären, wenn man den Leuten in Entwicklungsländern einfach erstmal Zugang zu sauberem Wasser und ausgewogener, ausreichender Ernährung verschaffen würde, sehen beide offenbar nicht, oder sie wollen es nicht sehen. Gates steckt sein Geld in die pharmazeutische Industrie, die Leute mit durch Keime im Trinkwasser und Mangelernährung extem geschwächten Immunsystem per Impfung noch ein paar Keime mehr in den Körper jagt wo das Immunsystem schon mit den vorhandenen kaum fertig wird und Zuckerberg finanziert mit seinem Geld Technologiekonzerne um damit neue Facebook-Mitglieder zu gewinnen und einen neuen Markt zu erschliessen. Tolle Strategien. Das Geld von beiden kommt also gerade bei den Ärmsten der Armen nicht an, denn die sterben schneller an Hunger als an fehlender medizinischer Versorgung und können als Analphabeten mit dem Internet nichts anfangen.
 
Was viele hier nicht verstehen ist, dass es nicht selbstverständlich auf der Welt ist einen Lebensstandart zu haben wie wir ihn kennen. Für uns ist fließend Wasser, Elektrizität und genug Nahrung selbstverständlich. Internet hat auch jeder. Dennoch leben so viele Menschen ohne diese Dinge, vielleicht sogar in einem Teil auf der Welt wo Krieg herrscht. Dort ist der Ansatz von Zuckerburg nicht angebracht. Erstmal sollen alle das nötigste uns selbstverständlichste bekommen. Wenn man den Standarte erreicht hat kann man alles andere in Betracht ziehen.
 
Ein Malaria-Impfstoff ist eine Sache. Aber woher wissen die Dorfbewohner in jedem entlegendsten Winkel, dass man die meisten Malaria-Mücken loswird, wenn man stehendes Wasser austrocknet, oder mit Guppys bevölkert? Dass viele Krankheiten durch Einhaltung simpler Hygienevorschriften vorgebeugt werden? Es geht Zuckerberg nicht um Verbreitung von IT, sondern um Bereitstellung grundlegendes Wissens, was die Situation der Menschen verbessert. Es müssen nicht mehr 1 Million Dörfer separat von einem Entwicklungshelfer über Malaria aufgeklärt werden. Und dann vom nächsten über AIDS. Und dann vom nächsten über was weiß ich noch. Herr Gates hat hier noch wesentlich mehr zu lernen.
 
@JanKrohn und alle anderen Zuckerberg-Fanboys: Was hat Jemand von der Verfügbarkeit des Internets in seinem Dorf, der vorher von Hunger oder einer Krankheit dahin gerafft wurde?! Und dass es Zuckerberg darum geht, seinem (a)sozialen Netzwerk die nächste Milliarde Menschen zu unterwerfen, kann auch nur Jemand der mit völliger Naivität geschlagen ist übersehen!
 
@AhnungslosER: Erstens bin ich kein Zuckerberg-Fanboy, zweitens hängt die Wahrheit nicht davon ab, ob Zuckerberg oder jemand anders sie von sich gibt, drittens hat Zuckerberg von der Verbreitung des Internets geredet, und nicht von der Verbreitung von Facebook, viertens kannst Du so viel Impfstoffe erforschen und verteilen wie Du willst - wenn den Leuten das nötige Grundwissen fehlt, leiden und sterben sie an was anderem, weil sie nicht wissen, wie man einen Durchfall richtig behandelt, oder dass man täglich 2 Liter trinken soll um gesund zu bleiben, oder dass man eine Injektionsnadel nicht zwei Mal benutzt. Allgemeinbildung? Ja, klar, aber überleg mal bitte, wie sich solche Allgemeinbildung verbreitet.
 
@JanKrohn: und dafür brauch man unbedingt internet? denke zur bildung machen es bücher auch. oder wie?
 
@snoopi: Zugang zu Buechern gibt es seit ein paar Hundert Jahren. Hat's was gebracht? Noeep!
 
@JanKrohn: Wie sich Allgemeinbildung verbreitet? Selbst in Industrieländern erst seit ca. 20 Jahren per Internet. Davor über Jahrzehnte/Jahrhunderte hinweg per Buch. Warum sollte es in Afrika nicht auch funktionieren, wenn es einigermaßen planvoll geschieht?! Umkehrfrage: Was nützt (aus dem Internet bezogenes) Wissen über Gesundheit, ohne die Mittel das Wissen in die Tat umzusetzen?! Und das Argument Zuckerberg gehe es bei der Erschließung des Internets primär darum, seine eigenen Nachschublinien zu sichern, hast du nicht entkräftet.
 
@AhnungslosER: Ich weiss ja nicht, was fuer eine Vorstellung von Afrika Du hast, aber es gleicht mit nichten dem Europa von vor 20 Jahren. In welchen der 2000 Stammessprachen wuerdest Du denn Deine Buecher verlegen? Was machst Du mit denen, die ueberhaupt keine Schrift haben? Englisch? Dann kannst Du gleich davon ausgehen, dass es keiner lesen wird. 2000 Youtube-Videos sind jingegen schnell produziert. Und was Du gross an Mitteln haben willst, um z.B. den Leuten zu erklaeren, dass man stehendes Wasser wegmachen muss, erklaer mir auch mal bitte.
 
@JanKrohn: Nein. Ich würde Afrika in der Bildungsfrage eher mit Europa vor zweihundert Jahren vergleichen, als Allgemeinbildung ausschließlich per Büchern und verbal von Mensch zu Mensch weitergegeben wurde. Die Aussage mit den zwanzig Jahren Internet war davon losgelöst, da sich unterschiedliche Erdteile nun mal unterschiedlich entwickeln. Auch ZWEITAUSEND Youtube-Videos sind eine Menge Arbeit. Und um eine Sache klar zu stellen: ich finde es gut, wenn das Internet sich weiter verbreitet. Aber wie ich schon eingangs schrieb: Es kann nicht die HÖCHSTE Priorität haben, da jemand der bereits an Hunger/einer Krankheit gestorben ist, nichts mehr vom Internet hat.
 
@AhnungslosER: 2000 Youtube Videos sind erheblich weniger Aufwand als 2000 Buecher (selbst wenn man keine dieser Sprachen mehr verschriften muesste, und den zugehoerigen Stamm erst mal alphabetisieren :-) Ein Malaria-Impfstoff kann wie gesagt aber ebensowenig hoechste Prioritaet sein. Dann sterben sie an Dengue, AIDS, Hepatitis usw. Gegen Hepatitis gibt es Impfstoffe, und AIDS laesst sich in 99% der Faelle durch Vorkehrung vermeiden. Trotzdem sterben mehr Menschen an AIDS als and Malaria. Hoechste Prioritaet muss sein, dass die Menschen fuer ihr eigenes Land/ihr eigenes Volk Verantwortung uebernehmen, und es ohne "Hand auf mehr Entwicklungshilfe" Mentalitaet verbessern wollen. Schau nur mal wie weit Laender wie Malaysia und die Philippinen damit in den letzten Jahren gekommen sind. (Das sage ich uebigens als jemand, der seit fast 2 Jahren in einem der aermsten Entwicklungslaender lebt).
 
Bill Gates hat schon vor Jahren das Internet verschlafen und nur mit Müh und Not aufholen können. Und das auch nur durch Zwang (IE-Integration in den Explorer, etc). Die globale Vernetzung führt dazu, dass man mehr Menschen erreicht. Intelligente Menschen, die oft kein Gehör finden. Man kann seine Ideen einem grösseren Publikum präsentieren. Das, woran Gates denkt, ist die übliche Kontrolle. Irgendein Männchen arbeitet versteckt in einer Ecke der Welt und Grosskonzerne haben die Hoheit über alles. Durch die globale Vernetzung ändert sich das. Klar, dass Milliardäre wie Gates Angst davor haben, dass es andere geben könnte, die gross rauskommen und von denen sie keinen Teil vom Kuchen abbekommen werden. Die Welt hat sich geändert. Gates ist Senior und hat keine Vision. Siehe den Zustand von MS derzeit ...
 
@Lofi007: Ich glaube kaum das Gates ( der sein Vermögen fast komplett im Todesfall gespendet hat und Jählich millionen spendet ) an Geld interressiert ist.
Ich glaube das hat etwas damit zu tun das ihm durch seine eigenen Kinder bewust wurde das mann Geld nicht essen kann und das Geld keine Gesundheit kaufen kann.
Gesunde und satte Menschen sind zufriedener als hungrige die zusehen müssen wie Ihre Kinder an Krankheit oder Unterernährung sterben und nur 3 Länder weiter eine einfache Penecilin-Spritze für ein Paar Cents zu bekommen ist.
Ich jedenfals ziehe meinen Hut, wenn ein so vermögender Mensch/ Famillie immer gerne Geld gibt und hilft.
 
@Eisman0190: recht hast du, und ich glaube auch, dass einer der viel geld hat, eine grössere verpflichtung spüren sollte den armen und notleidenden zu helfen...
 
Ich geh mal davon aus, daß die meisten Leute hier gegen Agrarsubvention für europäische Landwirte sind? Das Unternehmen wie Nestle´, oder Kraft ebenfalls nicht mehr subventioniert werden? Das europäische Fabrikschiffe nicht mehr subventioniert werden und keine Schleppnetze mehr vor afrikas Küsten auswerfen? Werder Bill Gates, noch Microsoft haben aktuell oder jemals etwas dafür getan, daß sich die Verhältnisse in armen Ländern verbessern. Im Gegenteil. Fast immer kooperiert Microsoft mit Unternehmen, die Bodenschätze oder Arbeistkraft ausbeuten. Weder durch Herrn Gates, noch durch Microsoft, sind Medikamente günstiger geworden, oder wurde beim Aufbau einer funktionierenden Zivilgesellschaft geholfen, oder Krankenhäuser, oder , oder , oder...! Nichts dergleichen...und dann erdreisten sich hier irgendwelche Pappnasen, die von weniger als nichts eine Ahnung haben, ihr Maul aufzureissen? Das ist unfassbar. Wenn ich weiß, daß EUCH praktisch alle Informationen zur verfügung stehen und viele hier offensichtlich dennoch doof wie Bohnenstroh sind...das ist ein starkes Stück. Spielt Ihr mal lieber ...irgendetwas...spielt...auf Eurem chicken Windows 8...
 
@Z3: Also Nestle dürfte da außen vor sein, die subventionieren sich quasi weltweit weitestgehend selber. :/ Stichwort: Pure Life
 
Endlich können dich armen Kinder sich dann bei monster.com anmelden und einen Job finden.
 
Früher hätte ich Bill Gates nicht zugestimmt. Das Internet als freie Informationsquelle des Wissens wäre ein Segen für die Menschheit und hätte dazu führen können, dass Analphabetentum zurückgedrängt worden wäre, was ganz sicher einen positiven Einfluß auf die Menschheit an sich gehabt hätte. So wie sich das heute allerdings darstellt mit Zensur, Schnüffelei und künstlichen Zugangsbeschränkungen, hat Gates zweifellos Recht. Impfstoff für Malaria ist zweifelsohne wichtiger. Und eine weltweite Internet-Vision von Mark Zuckerberg mag ich mir eh nicht vorstellen. Ihm geht es ganz sicher nicht um das Wohl der Menschheit sondern nur um den Aufstieg von Facebook zur universalen Kontroll- und Überwachungsinstanz. Er sollte einfach die Klappe halten.
 
"Als eine Priorität ist das ein Witz" wird zu "[...]nennt Zuckerbergs Internetplan einen Witz". Herzlicken Glückwunsch zur Wortverdreherei.
 
Hmm... Bill Gates hatte in den 80ern auch eine Vision, "ein PC (mit DOS - und später Windows) auf jeden Schreibtisch" (oder war das "in jeden Haushalt"?). Kommt mir jetzt nicht so viel anders als "ein Internet-Zugang für jeden" vor. Auch damals gab es viele Menschen ohne Nahrung, Dach über dem Kopf, ... hätte er damals sein technisch-visionäres Ziel nicht verfolgt, wäre er heute nicht in der Lage sein humanitäres Ziel zu verfolgen. Wie bewertet er denn heute sein damaliges Ziel? So einfach ist die moralische Bewertung nicht. Und: Darf niemand sich einem anderen Ziel verschreiben, solange noch Menschen Hunger leiden?
 
Ist doch OK, wenn der eine sich ums Brot kümmert und der andere dafür sorgt, dass das Internet ausgebaut wird.

Ich mag MZ nicht, aber wenn er sich auf seinem Gebiet engagiert finde ich das erst einmal gut. Solang das Projekt nicht "Internet für 100% der Weltbevölkerung, aber beschränkt auf Facebook" heißt.

NIEMAND, macht etwas ohne Grund! Und wenn die Motivation nur in einem gutem Image besteht.
 
Wer glaubt Zuckerberg zeige hier ein Quäntchen Mitgefühl und Fürsorge glaubt wohl auch noch an den Weihnachtsmann. Die dritte Welt ist einfach ein großer nicht erschlossener Markt, der für Facebook noch weiteren Profit abwerfen soll.
 
Er hat recht, aber Zuckerberg tut bestimmt auch nichts falsch den Ausbau zu beschleunigen.
 
Dann kann der - Achtung Vorurteil - Buschmann der Zukunft also endlich bei <Hier Pizzalieferant einfügen> bestellen? Lächerlich...
 
so arm ist afrika nicht wie die meisten immer tuen. deswegen kann ich es schon verstehen wenn die sagen der nächste schritt soll einfach das internet bzw. die kommunikation sein. aber wo ist das problem das die sich jeweils um verschiedene sachen kümmern!?
 
wo gates recht hat hat er recht. was ist da wichtiger? internet oder essen oder gesundheit? das ist dem zuckersack egal, der sieht nur die kohle die dann rumkommt! der sollte da lieber was spenden und nicht solche furze in die welt setzen! internet made by zuckerberg? nein danke!
 
@snoopi: Meinst du echt das Bill Gates eine Herz hat für die Armen ? Krankheiten zu bekämpfen ohne die Ursachen zu beseitigen ist doch genauso verlogen . Wahrscheinlich hat er Aktien von " Monsanto " und den Pharmafirmen die passende Medizin liefern . Was macht ein Mann mit ca. 100 Milliarden . Wobei hier noch täglich Millionen an Aktiengewinnen dazu kommen ?
 
Meine ich das nur oder hatten wir die News nicht schonmal vor 'nem Monat oder zwei? Oder war das ein Kommentar vom Herrn Gates zu Googles Internetballons?
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