Paul Allen-Fraktion würde Microsoft gern aufspalten

Auf Seiten des Microsoft-Mitbegründers Paul Allen hat man sich dafür ausgesprochen, den Software-Konzern aufzuspalten. Das Kernunternehmen sollte sich zukünftig nur noch an Business-Kunden richten. mehr... Microsoft, Bill Gates, Paul Allen Bildquelle: Microsoft Microsoft, Bill Gates, Paul Allen Microsoft, Bill Gates, Paul Allen PaulGAllen / Twitter

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wow deren geldgier ist nicht zu stoppen
 
Genau. Man muss den Schritten von Blackberry folgen und den Consumer Markt voellig ausser acht lassen. Ist ja nicht so als ob sich die consumer produkte mehr und mehr in den business markt(BYOD) pressen wuerden
 
Was ein Schwachsinn. Aber sie haben eh nichts zu melden, von daher...
 
@hhgs: ich schüttel mir immer noch mein Kopf bei solchen Kommentaren, da könnte ich mir ein shake im mund mixen so oft wie ich den Kopf schüttele!
 
Ich kenne jetzt die Zahlen nicht genau, aber Allen mag ja durchaus im Sinne von einigen Aktionären sprechen und wirtschaftlich gesehen mag er ja vielleicht sogar Recht haben. Nur das passt irgendwie überhaupt nicht mit den anderen Plänen von MS zusammen.
 
@Lastwebpage: Google schmeißt das Android-Geschäft auch nicht einfach raus, weil es sich nicht *unmittelbar* im Gewinn bemerkbar macht. Gleiches gilt für das Surface, welches den Kunden an MS-Dienste binden wird/soll (Office, SkyDrive, Outlook.com, Bing, ...).
Aber Aktionäre sind manchmal kurzsichtig, würden am liebsten Forschung und Entwicklung aus Unternehmen entfernen, weil das kurzfristig einen Gewinnschub bringt und deren Aktien wertvoller werden lässt.
 
@Lastwebpage: Das ist allein schon deswegen Schwachsinn, weil aus Consumern später mal Bussinesskunden werden (könnten)... Sinnvoll wäre vielleicht eine deutlichere Differenzierung nach Consumer und Businessprodukten aber da die eine gemeinsame Basis haben, ist das eher ein Marketingproblem als eines der Unternehmensstruktur...
 
@EmilSinclair: Eben. Eine Konzentration auf die entsprechenden Bereiche setzt ja wohl keinesfalls eine Teilung des Unternehmens in der von Allen geforderten Form voraus. Das lässt sich auch problemlos intern regeln. Hier geht es ausschließlich um kurzfristig mehr Kohle für Aktionäre. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...
 
@EmilSinclair: Das finde ich auch gut
 
Management ist schon ein lustiges Spielchen. Erst kauft man alles auf, um sich gegenüber Konkurrenten besser und breiter aufzustellen und dann spaltet man sich wieder in verschiedene Teile. Und dann geht das wieder von vorne los. So kann man sich (und Heerscharen von anderen Managern) quasi jahrzehntelang beschäftigen. Toll.
 
@Karmageddon: Irgendwie muss man das unbegrenzte Wachstum ja erzeugen...
 
Der Tag an dem die Privatanwender keine Microsoft Produkte einsetzen/einsetzen können, wird es auch im Consumerbereich keine Kunden mehr geben. Aktuell ist das der größte Vorteil, warum sich Firmen teilweise für Microsoft entscheiden... Ein System, was Mitarbeiter durch private Nutzung kennen und keine extra Schulung benötigen wird natürlich bevorzugt. Und umgekehrt ist es genauso, User die mit sowas auf Arbeit zu tun haben, werden eher privat sowas kaufen. Selbst wenn die Systeme gewisse Unterschiede haben, gibt es doch Ähnlichkeiten (Oberfläche usw.)
 
Es gab auch mal sehr erfolgreiche deutsche Banken, die sich irgendwann vom Privatkundengeschäft trennen zu müssen meinten...
Beides ist mittlerweile Geschichte. Businesskunden sind privat auch erst mal Privatkunden ;)
 
dass leute mit soviel Geld ernsthaft solche Ideen artikulieren können....
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