Google: 17.000 Nexus 7-Tablets für Hurrikan-Opfer

Der Internetkonzern Google spendet tausende Tablets an eine Hilfsorganisation, die den Opfern des Hurrikans "Sandy" im US-Bundesstaat New York unter die Arme greift. Die Geräte vom Typ Google Nexus 7 sollen unter anderem Bildungszwecken dienen. mehr... Nexus 7, Google Nexus 7, Google Nexus 7 2, Nexus 7 2 Bildquelle: Best Buy Nexus 7, Google Nexus 7, Google Nexus 7 2, Nexus 7 2 Nexus 7, Google Nexus 7, Google Nexus 7 2, Nexus 7 2 Best Buy

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Sicher nette Aktion, aber ich bezweifel irgendwie, dass es wirklich sinnvoll ist... Kann mir schwerlich vorstellen wie das bei der Bildung helfen kann. Da wären Geldspenden sicher sinnvoller.
 
@Arhey: Geldspenden sind nie besser. Was meinst du, was passiert, wenn in Europa Geld für brot ausgegeben wird und das ganze Brot nach Afrika gebracht wird? Richtig, die Bäcker in Afrika können von ihrer Lebensgrundlage nicht mehr leben. Hilfsorganisationen, die Geld sammeln und das Geld in bedürftigen Ländern ausgeben, werden sogar vom Verfassungsschutz beobachtet in Deutschland, gar sogar als terroristische Vereinigungen deklariert und verboten. -.-
 
@s3m1h-44: Generell muss man beachten, wie man Hilfsbedürftigen Menschen hilft. Ganz so einfach ist das nicht immer. Durch die Unterstützung baut sich oftmals eine Abhängigkeit auf und die zu unterstützende Menschen verlieren ihre Selbstständigkeit. Daher bin ich selbst gegen "zu viel" Hilfe. Das Geld sollte in die Bildung (Schulen, etc.) gesteckt werden, um langfristig eine Abhängigkeit entgegen zu wirken.
 
@Schrimpes: Du kannst in Italien 5000 Brote machen lassen und sie mit dem Schiff nach Afrika bringen und dort verteilen. Oder du könntest in Afrika mehreren Bäckern den Auftrag geben insgesamt 5000 Brote zu backen. Was macht der Bäcker? Der muss kurzfristig Leute einstellen, um den Auftrag erledigen zu können. Nach dem Auftrag kannst du die 5000 Brote verschenken an Bedürftige in Afrika und die fünf Bäcker und deren Angestellte haben nun Geld, was sie im Glücksfall auch in Afrika wieder ausgeben für andere Dinge. So hat man die Wirtschaft lokal gestärkt und die Menschen sind unabhängiger als von einer Geldspende. Und mit Spenden in Brot kannst du dafür sorgen, dass dein Geld nicht für Alkohol ausgegeben wird z. B. bzw. deine Spende missbraucht wird.
 
@s3m1h-44: Leider ist es aber bei vielen grossen Organisationen die Hälfte schon mal hier für Verwaltung/Personal und Co draufgeht, dann noch ein guter Teil dann im Land. Was dann ankommt ist ein Bruchteil. Wobei man sogar noch hoffen muss, dass das ein "guter" Bäcker war. Und nicht auch dort noch abgezockt wird. Generell hast Du recht. Nur prakitsch schwer (es sei denn: also ich spende bei kleine privaten Organisationen, die Tatsächlich mit den Sachspenden in ein bestimmtes Dorf fahren. Da weis man, wo was ankommt und *das* alles ankommt)
 
@s3m1h-44: Erst redest du von Brot das in Europa gebacken wird und dann nach Afrika kommt, was die lokalen Bäcker beeinträchtigt und in dem Sinne keine Geldspende ist sondern eine Warenspende, gespenden wird in Afrika ja das Brot. So macht es auch Google. Dann redest du von Hilfsorganisationen die Geld in den bedürftigen Ländern ausgeben. Das sind doch zwei völlig verschiedene Varianten. Und nach dieser Argumentation sollte die Geldspende doch besser sein, da damit wenigstens die Wirtschaft in dem bedürftigen Land gefördert wird. Was aber auch wieder nichts bringt wenn diese garnicht in der Lage ist die notwendigen Güter zu produzieren.
 
@bambam84: Bei Geldspenden versickert aber oft zu viel im der Organisation an sich. Sachspenden können dienlicher sein.
 
@tomsan: Dann sollen die eben Sachspenden geben, aber eben welche, die den Opfern auch was nützen... Wenn ich kein Dach über dem Kopf habe, habe ich dann andere Sorgen als ein Spielzeug (Tablet)
 
@Arhey: Wenn Google-"Sachspendenhersteller" wäre, dann hätten sie vielleicht auch das gemacht. Aber Hardware stellen sie nunmal eher Tabletts/Handys her. Lies doch mal Abschnitt 2+3. Übrigens: Google sollte ja auch nicht der EINZIGE Hersteller sein, der spendet. Klar würden die Leute sich über Spenden vieler anderer Hersteller des täglichen Lebens freuen. Und sicherlich freuen sich die Leute auch über Bargeld...... aber IMMERHIN spendet Google was. Auch wenn das als Marketing alsgelegt werden könnte. Aber wenn bei mir alles weg wäre, würde ich mich freuen. Und da ist es mit egal welcher Markenname daraufsteht. Oder ob ich sagen würde: "Aber eigentlich will ich lieber das und das und das und das und das... aber nicht euer olles Produkt!" ;)
 
@tomsan: Es gibt aber andere Unternehmen die dann das als Geld spenden oder eben für eine Summe bestimmte Güter die gebraucht werden einkaufen oder jemanden damit beauftragen....
 
@Arhey: Ernst gemeinte Idee: dann doch dem Redakteur hier die Infos senden und man kann dass doch einbauen hier. "Google hat dies und das gespendet, aber viel mehr hat XYZ gespendet." Also ich fände das interessant!
 
@bambam84: Ganz einfach. Es macht einen Unterschied, ob man das Geld für Brot in Europa investiert und das Brot in Afrika spendet oder ob man in Afrika in das Brot investiert und es anschließend den armen Menschen dort spendet.
 
@s3m1h-44: Gibst du direkte Geldspenden, regt das den Kauf von Waren in Afrika an und würde dem Bäcker nicht schaden, sondern eher nutzen.
Ein Nexus hingegen würde eben den Technikhändler in Afrika schwächen. Gibt man Geld für den Kauf direkt vor Ort, dann sind wieder beide Seiten glücklich.
Nur, wie Schrimpes schreibt, ist die Abhängigkeit schwer auszuschließen.
 
Wie diese Firmen das Leid für ihre PR ausnutzen, einfach widerlich.
 
@OnkelCharles: Ja klar... die sollten lieber gar nichts tun, richtig? -.-
 
@OnkelCharles: Und Du bist bestimmt auch der erste, der laut mault wenn Bill Gates ein paar Millionen spendet "Buh! Das sind für den Peanuts!" ...........PR hin, Hilfe her. Die die das brauche, werden sich drüber freuen, oder? *Das* zählt! Und damit es für die noch widerlicher wird: ich würde mich freuen, wenn RIM und MS die gleiche Anzahl draufpacken. Sind dann alle gleich-widerlich ;)
 
@OnkelCharles: Spenden Sie nichts, ist es nicht recht, spenden Sie was ist es auch nicht recht. Sicher gibt es nachhaltigere Unterstützung/Spenden als Tablets aber jeder angagiert sich halt in den Bereichen in denenen er eh arbeitet
 
Da überhaupt kein Sinnzusammenhang zwischen Wirbelsturm respektive Beseitigung von dessen Folgen und den Tablets erkennbar ist, halte ich es für eine reine PR-Maßnahme. Und was das Argument von [o2][re:3], jeder helfe in dem Bereich, in dem er tätig sei anbelangt: Da die Hardware bei Google nicht Kerngeschäft, sondern "Beifang" ist, wäre es doch viel einleuchtender gewesen, den Wirbelsturm-Opfern 25 GB Google Drive-Speicher für zwei Jahre zu spenden. Dann sind beim nächsten Wirbelsturm wenigstens die Familienfotos sicher; also vor dem Sturm, nicht vor der Datenkrake.
 
@AhnungslosER: Nicht erkennbarer Zusammenhang, weil Nachricht oben nicht gelesen? ;) Aber ist doch egal: wer alles/ vieles verloren hat (oder auch nicht) .... ob sich der Beschenkte nicht freut etwas zu bekommen? Cloudspeicher für nächste Katastrophe da kein so grosses Trostpfaster. Also jedenfalls, wenn Haus zusammenbricht, würde ich weder Apple, noch HP, noch Google, etc mit einer Zuwendung wegschicken. OK, du vielleicht ja... aber muss ja jeder selbst sehen
 
@tomsan: Natürlich freut sich jeder, wenn er was geschenkt bekommt. Aber was haben Altenheimbewohner, die Dank Tablet übers Internet öfter ihre Familie "sehen" mit den Folgen eines Wirbelsturms oder deren Beseitigung zu tun?
 
@AhnungslosER: Geht es denn in der News darum, das Leute was geschenkt bekommen, in der Annahme dass die das brauchen könnten. Oder wer den Sturmschaden wegräumt? Dann lieber nix geschenkt bekommen, meinst Du? (nebenbei: Kumpel ist mal die Wohnung ausgebrannt.... der hat sich selbst über alte Klamotten (!) von mir gefreut!)
 
@AhnungslosER: Jetzt sind schon Leute, die schenken böse.
 
unanständig finde ich das, wenn sich ein unternehmen öffentlich als Wohltäter feiern lässt und tatsächlich nur egoistische Interessen dahinter stehen.
warum macht Google das...genau, weil sie damit leute an sich und somit an ihren werbekreislauf binden, die sie sonst kaum erreicht hätten weil sich diese leute entweder keine neue Technik gekauft hätten oder sie sich nicht leisten können.
naja, die kinder der Empfänger wird es trotzdem freuen, aber schön ist das ganze nicht
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